Indiana Tribüne, Volume 14, Number 116, Indianapolis, Marion County, 15 January 1891 — Page 2
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ZndiSNü Tribüne. ' , . . Ctfttst Dkglil? und Sooulags. Öi lafttt durch BXc&tt1I G Ssch, Ita eaaatagttfMMiat 5 tnt fir Wch. Bril taaaaa 15 Cail Akts 4SaUxlSsaZ yt M zn,schU i Btiallialtaaf t W 25. Ofgg 130 pOfltaiocacg JnMnTpsliSe Ind., 15. Juiu 1891. , h 231 man Carriere mach t. Man hört hausig d!e Behauptung, daß Gymnasial und Universitätsbib f düng in Preußenid!e einzigen Erforder'nip für -bie sogen. " höhere Staatscarriert bilden, und daß ein junger Mann, der seine Examina gut bestaw den und gegen den sonst nichts vorliegt, nunmehr aas der Staffel zur höchsten Macht stehe. Das sollte nach dem gel tenden Recht so sein, ist aber in dn Wirklichkeit ganz anders. Wie manche schmerzliche Enttäuschung wird dem strebsamen Beamten hier bereitet! Namentlich die höhere Verwaltungscarriere ihat ffetI'emen äußerst exclusiven Cha- , rakter dewabrt, und der diplomatische Dienst vor allen Dingen. Was mag wohl der Grund sein? Welches ist das geheimnißvolle Sesam, vor welchem sich die verschlossene Pforte aufthut? Dem jugendlichen Streber gehen darüber nach einiger Zeit die Augen bald auf, wenu i sie ihm - nicht sehen auf der Universität und während seiner Referendarzeit geöstnet 'worden sind. Die Antwort ist ... nämlich in wenig Worten enthalten, daß daß Corpsstudententhum die höhere Staats-Car-riere in Preußen und zum Theil auch in den übrigen Gebieten des deutschen Reichs monopolisirt und beherrscht. Ein mächtiger Ming,,,weWer seine Fäden in alle WÄLlgecher. Verwaltung, der Justiz und der Diplomatie erstreckt, sorgt da für, daß seine Mitglieder gut versorgt und untergebracht werden. Wehe dem fleißigen und tüchtigen Studenten, der im Vertrauen auf die schonen Verhei ßungen seine Studienzeit bei den Bü chern verbringt und es versäumt, Corpsbursch zu werden! Mag sein Staats examen noch so glänzend ausfallen im besten Falle versauert nnd verbauert er als Amt snchter in einem hinterpomckerschen oder ostpreußischen Neste, und allenfalls, wenn seine Kinder bereits heranwachsen, gibt man seinen nimmermüden Bewerbungen nach und versetzt ihn vielleicht nach einer größeren Stadt-, wie Tilsit, Memel, Gubcn, Trophau u. s. w., damit er wenigstens seine Kinder in eine anständige Schule schicken kann. Wie herrlich weit gebracht hat es dagegen sein flotter und weltklügerer Studlengenosse, der mit ihm zusammen die Universität bezog ! Der hatte nämlich nicht lange den Lockungen wider-standen,-und war schleunigst in ein feines Corps eingesprungen. Allerdings der väterliche Wechsel war nicht be sonders reichlich gerathen. Lächerliche Bedenken! Ein flotter Bursch laßt sich mit solchen Hrillen nicht den urkräftigen Kneipbumor ; vergällen. . Schulden bezahlen? Das besorgt das Corps. Hat er sich doch vorsichtiger Weise ein solches ausgesucht, in dem viel reiche Jungens sind und dessen alte Herren, ob wohl meist vermözend, doch noch nicht haben stark bluten müssen. Bei der Stiftungsfeier hat unser Fuchs, gerissen wie jsr ist, mit Wonne , die vielen hochtonenden Titel' und Namen der alten Herren kennen gelernt, und seine Mitfüchse gehören auch den besten Familien an. , Was braucht man sich da viel um die klbnoen'Collegs zu kümmern! Eine glänzende Stastscarriere ist ja doch gewiß, denn' die alten Herren, d. h. die zusgeschiedenen Corpsburschen und jetzt ille in hohen Stellungen im Staatsdiensie, werden schon dafür sorgen. So bereitet sich denn unser HuchS und spä terer' Bursch würdig beim Frühschoppen und auf der Mensur für den Höheren Staatsdienst Öor während sein fleißiger ehemaliger Schulkamerad, den er bald als ' Kammelftudenten" mit hochkäsiger Verachtung straft, über PandekIm und'Majus Jnstiturlonen busselt. DummeöZeug! Kommt das Examen heran, 'so, geht, man zum Einpauker, uud ochst., sich das nöthige Zeug ein. ß'giaram:mä)f denn im Examen sitzen doch ein Paar , querköpfige Professoren, die recht unbequrme Fragm stellen. Doch dann kommt die fröhliche Referendarzeit. , Unser Weltmann nutzt :pe fleißig 'tifeß um neue einflußreiche Bekanntschaften zu machen., r Natürlich ist ihm die Richtercarriere zu langweilig. Es bedarf nur veniger Worte, und er wird sofort zur Regierung-übernommen." ' Däö AssessorExamen, bekanntlich bei der Regierung eine lächerliche Farce, besteht er mit Glanz, ur.o er - sieht sich nunmehr von lauter alten Bekannten umgeben; theils Corpsbcüdern, theils befreundetenCorpS " angehörend., Der . Ring begjnnt seine stille, aber mächtige Wirkung zu üben. Nicht lange- dauert es, so hat unser Freund sein Patent, zum RegZerungsrath in der Tasche, und während sein ' einstiger Schulkamerad in den Sandwüst: Westpreußens oder den Morästen der Lümmeltürkei" als geplagter Amtsrichter sich vom Morgen zum Abend abschindet, kneipt unser Rath mit forschen Kavallerieofsicieren Sekt und , läßt seine Untergebenen für sich arbeiten. Denn das Wort, je höher das Amt, desto weniger Arbeit, gilt in Preußen namentlich bei der Regierung. Der beschadene Kreissecretär $1 B. besorgt in dn meisten Fällen die Arbeit ganz allein, während der Herr Landrath nur al3 vornehmes tigere head" dient und N2r bei den Wahlen eine allerdings schneidige, aber wenig rühmliche Thä- ! tigkeit mtsaltet. -. ; .v r,
Das ist Unsembr ein Bild der fleaert
wärtigen Zustände, wie es dem eben dm?haus entspricht. Daß diese im Leben der studentischen Corps zu herben Mißständen führen müssen, ist ganz na-, türlich, und der ideale Boden, aus welchem ursprünglich das Corpsleben entsproß, ist vom Unkraut der Prunksucht, Schuldenmachcrei und des hohlen Renommistenthums stark überwuchert. U les dies hat in den Kreisen der alten Herren einen energischen Protest hervorgerufen, der in einem Aufruf an die Corps zur Einführung von Reformen und'. Entfernung jener Auswüchse gip. fett. Bezüglich des Schuldenmachens wird den Corps an's Herz gelegt, jedem ihrer Mitglieder es als Pflicht zu bezeichnen, ohne erhebliche Schulden die Universität zu verlassen und auch den Minderbegü. terten den Eintritt in's Corps zu ermöglichen. Beklagt wird schließlich auch die überyandnehmende Prunksucht und Ver schwendung bei dem Besuche befreundete, Corps. Während srüher in echt deutscher und lorpsstudentischer Gastfrend, schaft die willkommenen Gäste ton: den einzelnen Corpsburschen und Füchsen in ihrem eigenen Heim ausgenommen und am Corps tisch und auf der Kneive ht wirtbet wurden, werden jetzt die berreun deten Corpsburschen in die theuersten Hotels eingemiethet, feine Diners mü unversiegbarem Sett werden arrangirt und ein Auswand gezeigt, der sonst in den betreffenden Corps nicht alltäglich ist. Was bleibt dem gastfreien Corps z rück? Ein Häufen unbezahlter Rech, ttungen! Sollte da die alte Sitte nicht besser gewesen ein? Berliner Privatkliniken. Ueber' seine Erfahrungen in ein Berliner Privatklinik macht Pasto: Seelmann in Ristow bei Schlawe he achtenswerthe Mittheilungen. Der Pastor, welcher seit Jahren an Lungenkatarrh leidet,' hatte sich an Prof. Koch gewandt und erhielt darauf nach drei Wochen von Dr. Cornet eine Postkarte mit dem lakonischen Inhalt: Können kommen." Sein Hausarzt Kreisphysikus Dr. Hennig konnte zufälliger Weise den Pastor nach Berlin begleiten. Dieer fand nach manchem vergeblichen Versuche, Dr. Cornet selbst zu sprechen, schließlich in einer zweiten von ihm eingerichteten Privatklinik Unterkunst. Zwar erschrak ich über die Höhe des Preises, den ich für die bloße Pension pro Tag zu zahlen hatte, ohne das ärzb liche Honorar aber ich stand ja nun an der Schwelle der Genesung, da mußte die Sorge um die schwere Geldfrage zurücktreten. Mein Zimmer mußte ich mit einem Patienten theilen. Zimmer, sage ich? Eine kleine, elende Kammer war's mit ganz kleinem Fenster oben an der niedrigen Decke, angefüllt mit einer Lust, die das Athmen erschwerte. Und nun der Patient, mit dem ich diesen entsetzlichen Ort theilen sollte! Ein zunger Mann im höchsten Stadium der Schwindsucht Als ich ihn fragte, ob er denn bei seiner Aufnahme iu diese Klinik nicht von Dr. Cornet eingehend untersucht worden sei, verneinte er es. Dr. Cornet komme nur alle Tage emmal, gegen 6 Uhr Abends, prüft die Fiebertabelle und spritze em oder unterlasse es, je nach Befund. Sein Assistent besuche täalich einmal im Laufe des Nachmittags die Patienten und wechsele mtthnen eemge Worte, wettere ärztliche Hilfe werde ihnen nicht zu Theil. Meine Hoffnung gerieth in' Schwanken. Da es war 6 Uhr Abends klopfte man und Dr. Cornet mit einem Assistenten trat ein. Er reichte dem Kranken die Hand, ich nannte ihm m neu Namen, er prüfte die Fiebertabelle, die nach der gestrigen Einspritzung hohen Stand aufwies und sagte: Heute werde ich Ihnen keine Einspritzung geden. Auch Innen nicht, Herr Pastor," wandte er sich an mich, sondern wohl erst morgen." Werden Sie mich ich vorher untersuchen, Herr Doctor?' fragte ich. Das wollen wir noch se hen," erwiderte er und ging. Mit diesem Besuche schwand ein qro ßer Theil meiner Illusionen, und meine Stimmung wurde immer , trüber. Da fast 10 Uhr Abends öffnete sich die Thür unserer Kammer, und mein treuer Dr. Hennig trat ein, um nach mir zu sehen. Als ich ihm meine Erlebnisse mitgetheilt hatte, gab er seiner Entruuuna über das ruanchtsloie Aus beuten der Patienten recht kräftigen Ausdruck. In dieser Bude .dürjen "! " . j". . . 4 , M " !' " ' ".I Lie reine iunoc meur vieiven, oa wer den Sie erst recht krank. Es ist uner hört, wie . man Sie, Herr Pastor, mit einem Phthisiker im letzten Stadium zuspammensperren kann." Dr. Hennig bestellte seinen Landsmann alsdann auf hen 10. Dezember früh 8 Uhr in die Eharue. . Dort unteriuchten ihn n Assistent von 'Gerhardt und Herr Pro fessor Leyden. Beide riethen dem Pa stor, da die Krankheit bei ihm noch unbedenklich sei, von izeder Einspritzung mn Koch icher Lymphe so lanqe abzu sehen, bis die Erfahrungen auf diesem Gebiete zu wittenschaftlich:?' Klarheit gelangt seien.. Es wäre ein Unglück, daß Tausende von Kranken aus der Ferne schon letzt nach Berlm zusammen strömten, wi sie nur durch kaum erschwmguche Geldopfer Unterkunft und ganz ungenüaende ärztliche Behandlung erhalten könnten. Es wurde dem Pastor der Rath gegeben, Berlin wieder zu verlassen und , etwa mit Eintritt der wärmeren Jahreszeit in der Provinz in ein gutes Krankenhaus zu qehen, das von einem gewissenhaften Arzte geleitet würde, der das Koch'sche Verfahren in Berlin gründlich studirt habe. Man , :v .r. . . . , i wiro allgemein gur lyun, vie iLrxayrun gen dieser erfolglose Reise zu beherzi gen. Wie dem Pastor, so ist eS zahlzen zpanenien ergangen. ifßlt0nt . , ' . kä&l -''"i;!;'!';!!!;!1'1 : .; ' r'i-i T'1'''! Ä,'!kW fi'i 4tt Die Gattin ' des ' zur Stanley'schen Expedition gehörenden Forschers Jamefon. der in Afrika aeitorben ist. bat des-
sen agevucy veröffentlicht um tyren Mann gegen den Vorwurf zu vertheidi-' zen, daß derselbe ein Sklavenmädchen gekauft habe, um ; der Verspeifung desselben zusehen zu "können. Die vielbesprochenen Mittheilungen , von der Verspeisnng des Sklavenmädchens werden 1 durch Jamesons Tagebuch bestätigt, nur will Jameson durch den Vorgang vollständig überrascht worden sein. Nach dem Tagebuche Jamesons hat Stan ley seine Leute ganz ebenso geprügelt, wie später 'Barttelot;',
mal soll er einen , Säuglma. dessen Mutter weggelaufen war, in's Wasser haben werfen lassen. Auch st ine englischen Genossen habe Stanley häusig sehr schlecht behandelt, während er , selbst k ert rr e Vtvt . r ' e in Veiress seiner eigenen .iperjon ,tx$ große Ansprüche machtet Von Kannibalismus ist. in dem Buche .viel die mix. ' - ti ? : ! . r'vi ' r. meoe. argnen annioaen fernen die Mangemäs W 'ft und auch die Wacusi fressen alle ihre getödteten Geg' ner aus. Zwei Mann wuen im Stande sein, den ganzen, Körper eines Menschen in einer Nacht aufzufressen. Es soll bei dm Arabern üblich sein, dan ne, wenn sie mit ' einem ,Dörfe? freundliche Beziehungen angeknüpft haben,die.Elngeborenen emeS anderen Ortes einsangen und diese als Geschenk, den neuen Freunden zum' Auffressen geben. . Jameson' Hint übrigens fer unpraktisch gewesen zu sein. Immerhin ist es eine außerordentliche Thatsache daß die Eingeborenen, Sansibariten und Sudanesen, im Lager 'von Mmbuya Hungers starben, während der Naturforscher Jameson keines Jd davon hatte, daß das in diesem Klima gesäete Mais in 60 Tagen zur Reife kommt! Diese Feldarbeit allein hätte die Jame-sons-Expedition gerettet. , Sonst spricht Jameson von den Eingeborenen in sehr freundlich??', Weise ; 'er' scheint auch besonders der Liebling'der Araber ! gewesen zu seines Doch ieylte ihm, um seine Stellung! als Lei!er einer' Expedition ausjusüllen, wissenschaftliche Bildung, Geist und CharalWaxke, . Asm Anlande. Mary K ell y in ' C amber ville, N. F.. ist 18 Jähre alt und zwei Fuß hoch: ' I n A la Ska haben wir ins gesammt 40,000 Landsleute, daruntei 17,000 Eskimos. Eine Frau Blume in Allegheny City, Va., hat in zwei Jahren sieben Kinder zur Welt gebracht. Oh Herr, halt ein u. s. w. Das Montrealer Parlamentsmitglied I. K. Curran hat von seinen Constituenteu ein hübsches Weihnachtsgeschenk bekommen: einm Chcö ws H7500. Der einzige Chinese indei Sundesarmee ist Edward Cöhota, Com oagnie II, vom IS. Infanterie Regiment in Fort Sheridan, Jll. Währeni )es Krieges hat er als Freiwilliger ge )ient. : Senator S h e r m a n ist t Fuß, 3 Zoll aroß. wie aber nur löt Pfund. Er ist 67 Jahre alt, siehi .ilcr so aus, wiet vor 15 Jahren. Sein Haar beginnt erst jetzt leicht ,zr ergrauen. Die weiße Bevölkerung des Südens hat, den Censuserhebunger zu Folae, während der letzten zehr. Jahre um 20 Psoceiit zugenommen, die farbige um nur zehn. So gleicht die Natur allmalig das Uebergewicht bei Letzteren aus und sie wnd auch schließ A sich die leidige Nassenfrage lösen! Jn Virainien macht mal jetzt Anstrengllngcn, Einwanderer anzuuehen, welche die 15 Millionen vrachUe genden Acker Landes im Staate unter Cultur nehmen könnten. Vieles davon ist früher schon unter Cultur gewesen, nur verwildert und leicht wieder zu bebauen. Frau Elizabeth Fogg, die jüngst in New York starb, bat 945,000 in bestimmten Vermächtnissen hmterlas sen, wovon über HL00.000 Wissenschaft lichen mid wohlthätigen Instituten zu Gute kommen. Dre Auswanderung aus Deutschland nach den Ver., Staaten ist bedeutend in der Zunahme begriffen. Hauptsachlich sind es fleißige Handwerker, die unter dem Sternenbanner eine Besserung ihrer Lage suchen und wohl auch findend werden. ' Hoffentlich hält diese Einwanderung an, sodaß die große Zahl ber ; slavischen und romanischen Einwanderung mehr neutrallnrt' wird. Gegen die deutsche Einwanderung haben die Knownothings, und , ,.Nativlsten niemals viel einzuwenden gehabt. Der Da m p f.e r , ,Sc and i a", brachte dieser Tage 275 russische Juden nach New Jork. Der Leiter derselben war Israel König, , ein .ehemaliger Schneider in Kiew, Rußland Derselbe erklärte gestern in der Bärge Office, daß sie alle aus Rußtand vertrieben worden seien und daß viele von ihnen ihre gelammten Habseligkeiten hatten zurücklassen müssen. ' DerN. Y. Heralv liest denjenigen Aerzten, und '.Blättern.' den. Text, welche so voreilig über Dr. Koch's Lymphe.aburtheilen!uud den Stab brechen; er macht darauf aufmerksam, daß, so lange die, Bestandtheile ? nicht bekannt seien, jedes Urtheil verfrüht genannt werden müsse. . , Das , Blatt verweist serner auf die bezeichnende Thatsache, daß die Nörgeler und Kritiker nur nach dem Hörensagen urtheilen, ,, während die Aerzte, welche sich nach Berlin begaben. mit großer Achtung von Koch'S Ent d eckung sprechen und 'daß Die, welche die Lymphe gebrauchen, fast sämmtlich Besserung ihrer Patienten berichten. ,,.-- . - . ' .... -'-'. -.,. ., iiClK ' Im Gefechte bei Wounded Knee ' hat 1 sich ein deutscher Soldat Namens Paul A. Weinert qanz beson ders ausgezeichnet. Weinert , gehörte der fünften leichten Batterie des ersten Artillerie-Reglmentes an. - Als, die Rothhäute zu schießen begannen uud Lieutenant , Garlmgton bereits schwer verwundet am Boden lag, sprana Wei nert hinter eines der Hotchkiß-Geschütze.
und, obwohl die tfeutse sofort wie aui Commando auf ihn zu schießen begannen, bediente er seine Kanone doch mit einer solchen Ruhe und zielte so scharf, daß die Feinde zu Dutzenden fielen. Als die Rothhaute sich auf der Flucht befanden, schob er allein da? Geschütz vorwärts, um das Terrain wirksamer bestreichen zu können, und abermals sanken die Indianer wie niedergemäht vor seinen wohlgezielten Schüssen. Die Ofsiciere des 7. Regiments wollenden Congretz ersuchen, 1 dem tapferen deutD schen Soldaten eine goldene Medaille zu stiften. - ' ,, ; 5ln Rickmond. Va.. ist die
erste Nummer eines von dem früheren Schulmanne Hermann Schuncht reor- ' , i ist' crr i. ...t.ii . ginen neuen oeulscyen Wocycnoiaiies erschienen, welches sich Der Süden" nennt " und sich die lob'enswerthe . Aufgäbe gestellt hat,-die deutsche Einwänderuna nach den Südstaaten der Union zu fördern. Der Süden" hofft dabei viel von der in den anglo-amerikanischen Kreisen der Südstaaten immer mehr um njL ir - v r. sily greisenoen riennlniß, vug uie Immigration unserer Stammesgenossen werthvoll und wünschenswerth ch, und anderseits übetteuaen nck auch allmälia die deutschen Ansiedler im rauhen NordWesten, sowie die neuemwandernden Landsleute, daß der, durch Kuma, Bos denbeickaffenbeit Mineral- von und Wasserreichihum gesegnete und den großen Markt- und Hasenplätzen nahe gelegene Süden dm . entfernten nördlichen Ländern vorzuziehen sei. Zudem hoffe und wünsche auch die Bevölkerung der südlichen Staaten. da& das DeutschAmerikanerthum durch ,einen neuen Zufluß deutscher Kräfte wieder erstarkenz und sich zu einem einflußreichen Factor . im volitiicken socialen und wirthschastlichen Leben erheben möge. W a hnsinn i g er Pa s s a g i e i auf dem Dampfer Saale". Unter den Passagieren des Bremer Dampfers Saale" befand ' sich Wm: S. Schultz, seit vier Jahren em Insasse des IrrenHauses in Middletown. Schultz leidet am Verfolgungswahn und sein Vetter, Anwalt Wm. Strauß? von No. 20 Ost 94s Str., glaubte,' daß eine Fahrt nach Europa dem Patienten gut thun würde. Er engagirte deshalb einen Wächter, um Schultz nach Deutschland zu begleiten. Die Passagiere des Dampfers wurden erst, als bei Schultz kurz nach der Abfahrt der Wahnsinn züm Ausbruch kam, gewahr, daß ein Irrsinniger an Bord war, und geriethen natürlich in nicht geringe Aufregung. Capitän Richter war aber der Situation gewachsen. Er ließ den Irrsinnigen von seinen Leuten fesseln und bei der Quarantäne an's Land setzen. Hilfs - Bündesmarschall Bernhardt erklärte sich bereit, den Mann nach New Jork zurückzubringen, und Schultz wurde hier sofort in's Bell vue-Hospital gebracht, von wo erwieder nach dem Irrenhause in Middletown transserirt wurde. . Der Märter hatte sich, sobald der Wahnsinnige zu toben begann, im Laderaum versteckt und fuhr auf dem Schiffe .weiter. Auch die Effecten von Schultz blieben an Bord des Dampfers. Das ist ganz einfach nich, zu glauben,. Das Passaic County Journal" (New Jersey) brachte in seiner letzten Nummer folgende Msttheilung: Herr Christian Mennel über sandte dem Herausgeber und Redacteur des Journals gestern einen Check für $1000 als Neujahrsgeschenk in Aner. kennung. wie er in einem Begleitschreiben erwähnte, sür das rücksichtlose. Ver. treten deutscher Interessen in unsere, Stadt. Wir danken bestens sür das Bindeglied" und sind nun in den Stand gesetzt, mehr denn je die Fahne echter Demokratie hochzuhalten. Im Namen des Deutschthums unseren Dank zur das noble Geschenk." Virxt s& mirtns I T. zom Auslande. Ueber eine Erschießung eines württembergischen Soldaten durch eine bayrische Patrouille wird aus Ulm gemeldet.: Zwei Soldaten der 5. Com pagnie des 6. ; württemk InfanterieRegiments hatten Erlaubniß imStadb l theater als Statisten zu fungiren. Nach ider Vorstellung begaben sie sich, stafc wie befohlen, in die Kaserne zurück, ir verschiedene Wirthschaften, u a.. auck nach Neu Ulm, wo sie um j3 Uhr mov gens von einer aüS 2 Mann bestehen den Patrouille des 12.. bayerischen In santer'e-Regiments angehalten und um die Urlaubskarten befragt wurden. 'Dö sie keine hatten, entstand ein Wortstreit. ,und der Patrouillenführer, ein , preußischer Gefreiter, , 'crftärte e,für jberaf tet:Dem fügte sich der eine, der andere,, jedoch sprang davon. Der Gefreite gal nach dreimaligem Haltrusen Feuer, au , den Fliehenden und traf ihn üus iinti Entsernung von etwa 20 Meter in de: Rücken. Der Getroffene stürzte lautloi ' nieder und wurde , auch -von der herbei gekommenen , Patrouille liegen gelassen . bis die, aufgeschreckten Umwohner zr den ,,Fenstern heraus ihre Entrüstunc kundgaben. Nn's nächste Saus aedrackt starb der Verwundete nach zehn Minu. ten; die Kugel hatte- den Unterleü durchschlagen und war beim Nabel wie der , herausgedrungene ! Um ' fünf Uhi Morgens wurde die Leiche ins baynschl Garnisonslazareth abgeholte Der Ge. tödtete hieß Nagele, und war der Sohr eines Handwerkers aus Biberach ; t stand im 'zweiten Dienstjahr und Haiti sich bis jetzt gut geführte Der traurig, Fall wird natürlich allgemein besprochen Man frägt sich: Darf von einer Patrouille in einer Hauptstraße scharf ge schössen werden? Die Flugrichtung der Kugel aina hatt an einem viel besucht Cafe vorbei, wo um diese Zeit leichi noch Gaste hatten heraustreten können War es' .nöthig, auf - den fliehende, Mann zu schießen,' der sich nickt den ge nngften Exceß' hatte zu Schulden kommen lassen, da dock 'ur Feststellung dei Namens sein Kamerad in der Gewalt der Patrouille war? Man kann viel, fach hören: ein Bayer hätte ihn geschos. sen! , Der Getödtete hat gefehlt, n bat unoewnneu aebandelt. als er llob
aber daß er , für diese' Unbesonnenheit laut Instruktion erschossen werden mußte, ist denn doch entsetzlich. ,
Ans Bud adelt wird berichtet: Große Bestürzung rief hier der Tod des jugendlichen Liebhabers des Nationaltheaters Ludwig Benedek hervor. Derselbe hatte vor einigen Ta gen ein Bläschen (Wimmerl) an einer Wange bekommen, welches infolge des Gebrauches von Schminke eine Blutveraiftuna und den? Tod des kraftstroken. d?n 32jährigen Mannes herbeiführte. , Oi.lI.V k ... ctf..i'rt. f . ir i : ciievei, rocicycr nriiuerie-oerlieuie nant m der Reserve war, hatte sich den technischen Studien gewidmet, war aber bereits seit 15 Jahren am Nationaltheater als ein erklärter Liebling des. Bublikums tbätia. Seit mehreren Jahren war er mit einer Schwester .. tyJLtT- f i ucc;' wciuunic ujauzoieierin rau Blaha verheirathet.' , Der sehr, ernste, strebsame, reichtalentirte Mann war auch in der . Gesellschaft außerordentlich beliebt. . Die Madrid er E p o c aweiß über eme etwas romantische BrautWerbung aus dem südlichen Spanien zu berichten, deren Held der; jugendliche Svrößling einer hochangesehenen prmßischen Adelssamilie sein soll. Der junge Mann kam auf einer größeren Reise, die er unter der Führung seines Hofmeisters durch die Länder des MittelmeerS machte, im letzten April nach Sevilla, wo einige Tage dem Studium der Bauwerke und Kunstschätze der Stadt gewidmet werden ' sollten. In der alten und ehrwürdigen Kathedrale begegnetem jedoch die Reisenden einer jungen Spanierin, deren außergevöhn. liche Schönheit den Jüngling deratt be-zauberte,-daß er seinen würdigen Begleitertrotz, allen Sträubens nöthigt dem Mädchen zu folgen und schließlich mit ihm zusammen dessen Vater aufzu suchen. Letzterem, einem schlichten Mu niclvalbeamten, dessen ganzer Stolz seine einzige Tochter war, gelobte der junge Teutsche, daß er Alles daran, setzen würde, um von seinen Eltern die Einwilligung zur Heirath mit dem Mädchen zu erhalten. 'Der Spanier glaubte den treuherzigen Versicherungen des jungen Mannes, und da diesem trotz seines ge. brvchenen Spanisch auch hie Tochter Vertrauen schenkte, so kam bald die vorläufige Verlobung des jungen Paares zu Stande, welches noch eine Woche reinsten Glücks verlebte. Dann mußte man scheiden; aber der deutsche Edelmann hielt sein Wort. In den ersten Tagen des December traf er in Begleitung seines Vaters, des Grafen L., und des Hofmeisters abermals in Sevilla ein, und schon zwei Tage darauf fand die,officielle Verlobung statt. Die Hochzeit selbst wurde in den Weihnachtstagen gefeiert, worauf das glückliche Paar nac Deutschland eilte. Aus Westfalen meldet man: Die Schaden, die das Hochwasser in der Provinz zugerichtet hat, sind größer, als die schlimmsten Befürchtungen annähmen; namentlich aus den kleineren Ortschaften lauten die Nachrichten vielfach geradezu erschreckend. Vielfach ha ben die Bewohner nichts als das nackte Leben aus den Fluthen gerettet. Ueberall bilden sich Comites, um der Noth, die dur.h.die eingetretene Kälte noch erhöht wird, zu steuern. Am Bahnhof Dortmunderseld stießen zwei Personenzüge zusammen, wodurch der Zugführer Schild aus Crefeld getödtet, mehrere Passagiere erheblich verletzt und bedeu tender Schaden am Material verursacht wurde.-Lant einsiimmigen Beschlusses der Stadtverordneten in Hagen werden in diesem Jahr den von dem Hochwasser erheblich beschädigten Bürgern dit Communalsteuem erlassen. Auf dem Gute Buddenberg . erschoß der Obergärtner R. zuerst seine Frau und' dann sich selbst. Unglückliche Ehe soll j die Veranlassung sein. Die Firma Braselmann & Bredt in Schwelm hat liquidirt. ' Nach einer amtlichen Statistik des Departements Santander im Columbien leiden dort unter den ungesähr 300.000 Einwohnern 1600 an der Elephantentiasis. Da 'dieBevölkerung alle Vorsichtsmaßregeln außer Acht läßt, hat die schreckliche Krankheit, wie die Frkf. Ztg." schreibt, .außerordentlich um sich gegriffen. Von Zeit zu Zeit ziehen die Kranken gruppenweise bettelnd durch die Städte, da weder die Asyle, noch die staatliche Hilfe genügend sind, um die Unglückliche vor. Mangel an Nahrung oder vor den Unbilden des Wetters zu bewahren. Der Anblick der im Gesichte und an den Gliedmaßen angefressenen Kranken ist schaudererregeud. Allem Anscheine nach zeigt sich die Krankheit am meisten in, den, Gegenden, welche eine mittlere . Temperatur von ' 20 Grad Reäumur haben. Die kälteren und wärmeren Orte bleiben von dem Uebel verschont. ' - ,Wic der russ ische Agitator Slepniak, der sich gegenwärtig in Ame rika anshält, ein Nihilist geworden ist, das erzählte er in einem Vortrage folgendermaßen. Sein Vater sei ein .Edelmann gewesen, der selbst Leibeigene besesseu habe. Im Hause eines leibeigenen Jugendgespielen habe ,er einmal zwei, Diener g: troffen, die ,auf Befehl ihres Herrn geknutet worden seien, weil ein Gebäude desselben angezündet worden war und er, als Herr über das Leben seiner Leibeigenen, 1 beschlossen hatte, seine Diener so lange kirnten zu lassen, bis einer,von ihnen, die Schuld eingestehen, werde., Als man dcr Mutter seines Jugendgespielen einen,' Wink gegeben und bemerkt habe, sie möge in ihre Aeußerungen vorsichtig sein, weil er. Stepniak,. ein Herrensohn" sei, hab die Frau erklärt, er sei ihnen freundlich gesinnt, wenn er auch eiVs Edelmanns Sohn sti., Diese , Frau e seine LehrUleisterin in der Demokralle gewesen. Das Urtdtii der HauLsrauen gebt einstimmig dahin, daß H. Qäatb' CürHin bitbttltn sind. 423 OltainaUre. Galen Alkikum, Aurora Hosdräu ; zu InitUn durch .August Erbrich. $tle Phon 1032.
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