Indiana Tribüne, Volume 14, Number 112, Indianapolis, Marion County, 11 January 1891 — Page 5
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ttebet bis ÄiyoSÄöttche und ihre ttunst. . ReichZritter v. Vincenti hielt jüngst ln Bremen einen intereffanten Vortrag M Verein für Handlungs- Commis. mn Ausflug nach dem von Mythen, umwobenen Berg AthoS und eine Schild terung der Athosmönche und ihrer llunst bildete die Vorlage für den hochinteressanten Vortraz. In einer, wunderbaren Maiennacht begann die Reise, von Conganiinopel. Ter entzückte Blick, t rv ... "i n- : . ilJL- rr" ctx menenoen nrelsie oie gcriiityca vj lande deZ Aegaischen Meeres. In der tweiten gleich herrlichen Nacht tauchte öer gewaltige Berg Äthos, naher und näher kommend, auf. Ter gewaltige Hagion Oros, wie der AthoS neugriechisch heißt, erhebt sich zu eier.Höhe von 6,00, Fuß. Eine der drei östlichen Landzungen der chalkidischen Halbinsel, ein 10 Kilometer breites und 60 Kilometer langes Bergplateau, das sanft von beiden Strandseiten naa) der Mitte aufsteigt und sattelförmig bis zur Mitte fortläuft, um sich dann in einem emzi gen Bergkezel zu erheben, dessen Plat form eine weithin sichtbare Kirche krönt, bildet das Reich der athonitischen Mönche. Einen unheimlichen Eindruck gewannen die Ankömmlinge im Hafen von Athos. Schweigend nahten lange Barken, gerudert von schweigsamen Mönchen Schweigend! . nahmen diese Reisende und Gepäck in Empfang und langsam und feierlich geleiten die Mönche die Reisenden durch ein eiserzes Thor. Vor ihnen breitete sich ein weiter, don mächtigen Gebäuden umsäumter Platz aus, doch überall Grabesstille, die nur durch den Willkommengruß unzäh' liger Klosterglocken unterbrochen wird. Eine traumhafte Stimmung bemächtigte sich der Athosbesucher. Sie wurden durch lange Korridore nach ihren ZlM" mern geleitet und reichlich bewirthet. Die traumhafte Stimmung, machte einer heiligen Begeisterung Platz, als man auf den Soller trat und - in der lauen Mondnacht den Blick über das Gebäude und das Meer schweifen ließ. Haine von Rosen und Orangen spendeten einen berauschenden Duft, aus Myrthen gebüschen ertönte das Liebeslied von von lausenden von Nachtigallen uud in der Ferne schimmerte ; das Aegaische Meer im Mondglanz. 'Die Aufregung, das Entzücken ließen an einen Schlaf nicht denken. DaS Gedächtniß schweifte in das sagenumwobene Alterthum, wo auf dem Äthos ein Jövistempel stand und ein ewiges Feuer unterhalten wurde, das den Schiffern als Leüchtthurm diente. Die erste Pflicht des Reisenden ist es, auf die vom Archimandrtten in Constän tinopel erhaltene Empfehlung hin sich bei der Synode einen Passagierschein zu entnehmen, der zum freien Betreten der Mönchrepublik berechtigt. Der Ritt durch die wunderbare Gegend und den frischen Maimorgen 'war hinreißend schön. Ter Sitz der Synode ist der Ort Karijäs, der 1200 Einwohner zählt. Erkältend bis ins Herz hinein war wie der Äer Eintritt in diese, Stadt. Kein fröhliches Stimmengewirr on spielenden Kindern, kein Getümmel auf den Straßen, keine Gruppei : plaudernder Frauen .begrüßte die Reisenden. Lautlos schleichen die asketischen Monchsgestalten an einander vorüber. Mönche schustern, schneidern, flicken, sticken und kochen, denn auf Athos darf kein weibli ches Wesen hausen, nicht einmal weibliche Thiere duldet die MönchSrepnblik. Sogar der Aga Bostandfchi, der türki sche Steuereinnehmer, der einzige Nicht mönch auf Athos, muß sich ohne Frauen behelfen, wofür er sich an Mastixliqueur und Cigaretten entschädigt. . Wie ein Bild aus dem griechischen' Alterthum erschien den Reisenden die Versammlung der Synode. In einem Tempel, mit berauscheudkn Wolken von Weihrauch angefüllt, saßen 21 silberbärtige Greise, schweigsam, mit halbgeschlossenen Augenlidern, zusammen. Nachdem dort die Passirscheine ausgefertigt, stand dem Besuch der ein zelnen Klöster nichts mehr im Wege. Die geistliche Republik umfaßt heute 8000 Msnche, die m L0 Klöstern. 10 Dörfern, 259 Zchen und 150 Einsiede leien wohnen. DiL ersten Änsiedclun gen wrdm im 9. Jahrhundert von Klausmann gemacht, welche der mach' tige AthanaswZ v. Txapezuyt zux Lltt' nähme der strengen MZuchKzucht zwanz. Aus der Grashütte entstanden mächtigk Klöster, und um gegen Ueberfälle geschützt zu stin. wurse auZ den Athos klöstern euie Athosburg. Vom 13. Izhrkmttdert ab zog Alles, was im Le den Cchiffbmch gelitten, vom Fürsten bis zum Bettle? herab nach dem Athos berg. um hier, vergössen von der Welt, in strenger Ausübung der Ordensregeln Ruhe und Vergessenheit zu findend AuZ den? ohnmächüzen Chaos desbyzantini schen Stichs gingen die Athosmönche, siegreich hervbr, ' - ' , Sie schloffen schon vor em Fall Kon stantinopels mit Mahmud If. eiyen Vertrag ab, der ihnen Integrität garau tirtc. Erst tU die Griechen sich erhoben, legten hie Türken 4000 Mann Besatzung nach dem Athos. Durch tzif Greuet dieser Sösdateska nahm die Be völkerung ab und 'reducifts sich auf 3UW Mönche. Erst in ueuerex Zeit bat sZÄ die Zahl durch Zuzug aus Rußland ; jedex emporgeschwungen. Neben dem Athoi besitzt die Athosrepublik Besitzungen bis, nch deni Kaukajus, , die nur von ihren Mönchen, bewirthschaftet werden. Dem Reisenden steht auf Grund seines Passir' scheins Gastireundschaft in allen Klöster zu und die Mönche leben nicht schlecht, namentlich was das- Trinken anlangt. Feurige Wein?, Rosencliquot fehlen nU aus der Tafel. Denn wenn der Mönch mD, s!ebs , Md küssen kann, bemerkt Äitler wÄ'tnnti, arf fr hgch trinken, MderVerwaltüng depZhster beftehsp' zwei , legierungssormen. ' El ' heij, bieCönobien werden vonL'einemMbt, HezulttrusZ, xcgrt. li dem alle Mitglied der unttr Verzicutleiltunz ' auf den eige. nel Willen gchIrchrn. . TDer andere Thel l. die sozcn. monas-tira, iäiortliin haben republikanische ReaierunsSsorrn.
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Uwe angeneyme - Begegnung : war es nicht, als in einem Rosenhain alS Staffage athenitische Bettelmönche auf' laucyren. crgrun Tra 5insectenwricker staunt, dan tlch au i solchen ausaemeraelteit Leibern no Schaaren von Jnsectm nähren können. Der Mumienforicher entdeckt, daß schon lebende Menschen als Mumien umher wandern a können. Die Klöster sind mächtige Bauwerke, bis zu sechs Stock werk hoch, jede Etage mit Galerien versehen. 'In ihnen üben die Mönche die strenge Ordensregel, die ihnen taglich achtstündiges Beten , und zweihundert Fasttage im Jaho vorschreibt. Fleisch darf in Athos nicht gegessen, werden. Mit der wissenschaftlichen Bildung der Manche ist es traurig bestellt. Vulgard gründete vor 200 Jahren auf dem Äthos eine Akademie dis indessen, um den freien Gedanken nicht aufkommen zu lassen, alsbald vom ArchimandriteN aufgehoben wurd5.s Die strenge Regel des heil. BasilmS, unter der die Möncht stehen, duldet keine Gedankenfreiheit. ' Eiue wunderbare Erscheinung bot den weisenden ein hundertjähriger Einsied ler, der, erblindet, in einer, Felsenhöhle seit 60 Jahren wohnt. Langes wallen des Haar und ein -noch längerer Bart umsäumen ein Gesicht, in das die Jahr zehnte ihre Schrift wie in Stein ge hauen haben. Ein lebendiges GefchichtS buch, erzählt der. Greis die Vorgänge ferner Jahrhunderte, um schließlich in eine Vision zu verfallen. Mit auS gebreiteten Händen trat die ehrwürdige Gestalt im Schein des AbendrothS vor feine Höhle, breitete die Arme aus und rief in heiliger Begeisterung: Ich werde das heilige Kreuz auf dem Athos noch einmal aufflammen sehen, der Halbmond wird nach Asien zurückweichen. Nach einer Sage soll nämlich auf dem AthoS berg ein mächtiges Feuerkreuz auf geflammt sein, als die Griechen aufstanden,und der Greis hofft auf ein gleiches Ereigniß, wenn die Türken aus Europa vertrieben werden. Die Beschäftigung der Mönche besteht in erster Linie in allen zur Lebens erhaltung erforderlichen Arbeiten. Sodann fertigen sie Crucifixe, Betkränze und dergleichen an, mit denen Mönche namentlich durch ganz Rußland hau siren. Ter Ertrag dient hauptsächlich dazu, den hohen Tribut, der 250,000 Piaster pro Jahr betragen soll, zu erwerben. Außerdem beschäftigen sich aber die Möuche mit ÄZalerei und haben hierin Hervorragendes geleistet. Im Äthoskloster sind noch Bilder erhalten, die den Sturz des byzantinischen Reichs überdauert. . Ein zweiter Raphael war der Mönch Pansellini. der eine eigene Schule grün dete. , Leider ist diese Schule daran zu Grund gegangen, weil die Schüler Pan sellinis sich lediglich an die Formen deS Meisters hielten und copirten. Trotz dem find die Bilder, welche man in den athonitischen Kirchen und Klöstern vor sindet, theilweise von hohem Werth. Die Bilder sind nicht in Oel, sondern in Wachs- und Steinfarben gemalt. Die Bilder sind meistens noch mit Filigran arbeit geschmückt. Neuerdings hat man sich auch vielfach die moskowitische Schule angeeignet. Ritter von Vicenti gelangt schließlich zu dem Resume, daß die athonitische Republik heute nicht mehr in unsere Zeit paßt. Der russische Einfluß macht sich auch hier mehr und mehr geltend, und es dürfte nach An ficht des Referenten die Zeit nicht mehr fern sein, wo auch der Athos mit Telephondrähten umsponnen ist und man von dort nach Konstantinopel spricht. Dann wird aber nicht mehr der Halb mond, sondern das Kreuz die dortigen Tempel krönen. - i Sie Nkustkplagf w Verttn. Ueber das musikalische Berlin finden wir in dem Deutschen Musikkalender eine, interessante Uebersicht, die, wenn sie auch in. vielen Punkten recht unvoll ständig ist, doch ein lehrreiches Bild liefert von der ausgedehnten Herrschaft, welche die Musik in Berlin ausübt. Die Klagen, über -die .Musikplage", welche vor wenigen Jahren eine stehende Rubrik :n den Zeitungen bildeten, sind in per letzten Zeit mehr und mehr ververstilmmk. dies mjt einer wirklichen Abnahme dc? Plage" zusanz. nieuhängt. erscheint' uns sehr Zweifel' baft. wir glauben eher, daß die armen Geplagten sich jetzt ergeben in das Un abändertiche gefügt haben. Wären allere dings die Zahlen im Musikkalender er schöpfend, so dürfte die Annahme be rechtigt sein, daß m Berlin in den letz ten Jahren die Vorliebe für Musik stark im Rückgang begriffen ist. Ter Kalen der sühr nämlich neben 174 Gesang lehrern $4 Hexren und 80 Damen, nur 748 Lehrer für Jnsttumentalmusik auf, darunter 604 Männer und nur 244 Frauen. Dabei ist, aber zu beden Hn, daß bei dem hierbei .in Betracht kommenden Klizvierspiel der Unterricht in den überaus meisten' Fallen im Nebenerwerb von Töchtern aus yeam jezzfamilien, ertheilt wird, die auf diese Wejse ein Taschengeld sich erwerben, die also in den Zahlen des VusiNalmders Nicht vertreten sind. V.-- TV ik Im Ganzen giebt efc in Berlin außer den akademischen . Musikinstituten. der Hochschule mit ihren vier Abtheilungen, den Meisterschulen für musikalische KomPosition und dem akademischen Jnstitnt für Kirchenmusik 65 größere Privatan stalten für Erlernung und Pflege der Tonkunst von denen sich 23 Konserva torium nennen 18 Institute, 11 Mn. sikschulen 2 ;i Akademien ; ' die. übrigen führen andere Namen, wie Seminar, Pädagogium, Lehranstalt etc., Gesang und Rusikvereine werden 7? angeführt poch scheiß diese Zahf vtes zu niedrig ' Skgriffen zu sein. ' An Berliner Gottes Häusern sti;d 27 Organjste,n tbätig, da. runter nne Damt.ZVÄWA , , Piansfortt K Fabrikanten un Handlungen weist Berlin 23 auf (darunter 22 Ooflieferanftn). von stla
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viarursavttken 12. ' Tie ayl ver Pianoforte-Verleihinstitute beträgt 49, diejenige der Klavierstimmer 81. Mit anderen Instrumenten als dem Klavier handeln IIS Geschäfte, Musikwerke vom Orchestrion bis zur Spieluhr werden in 31 Fabriken hergestellt, und die Besaitung der Tonerzeuger lassen sich 15 Fabriken angelcgen.sein, 9 in Darm- und 6 in Drathsaiten. Den Vertrieb von Musikalien besorgen 74 Handlungen, darunter 19, die auch Tonwerke in Ver lag nehmen. , Zwei Konzert Bureaus vertreten hervorragende Künstler und fünf Zeitschriften dje allgemeinen oder besonderen musikalMen Interessen. Musikdirektoren sind 110 vorhanden, wovon 36 königliche", Militärkapellen 14. Ueber die Privatkapellen sind Ub der keini Angaben. - Von den 12 öffentlichen Konzertsälen ist der größte die Philharmonie für 3000 Besucher, so. dann Kroll und Wintergarten für 2000. Chwtsenprozeö in Deutschlanv. , Osnabrück, 24. Nov. In- nächster Zeit wird vor unsere Strafkammer ein Fall zur Aburtheilung gelangen, wie er bisher noch nicht dagewesen und wohl so leicht auch nicht wiederkehren dürfte: die Anklage eines chinesischen OssicierS auf Mordversuch, begangen-an seinem Kameraden. Die. beiden Officiere waren von ihrer Regierung nach Deutschland entsandt, um militärischen Studien obzuliegen. Nachdem sie. sich vier Wochen in Berlin aufgehalten, begaben sie sich nach dem Schießplätze bei Mevpen, um artilleristischen Versuchen beizuwoh nen. Während dee Angeklagte,' etwa im Fähnrichsrange stehend, 34 Jahre alt, von geringer Begabung und mangelhaftem Fleiße, auch den Genüssen des Lebens nicht abhold,war, war sein Ka merad Unterlieutenant, 21 Jahre alt, Sohn eines chinesischen Generals, äußerst strebsam. Dieser Umstand erweckte in dem Angeklagten Neid und Haß, die schließlich die Triebfeder seines tbätlichen Angriffs wurden. Der Angeklagte wurde vom Gesang niß zu Meppen, wo er wiederholt einen Selbstmordversuch dura) Erhängen an seinem Zopfe machte, hierher befördert Heute fand seine Vernehinung im hiep gen Justizgebäude statt. Zu diesem Zwecke war ein Swdirender von den Orientalischen Seminar in Berlin aU Dolmetscher sowie der Kamerad des An geklagten, dessen Verwundung Schuh durch die linke Ohrmuschel übrigens gut geheilt ist, hierher beordert wor den. Die protokollarische Vernehmung des Angeklagten gestaltete sich zu einer äußerst schwierigen und zeitraubenden, Anfangs schien der Angeklagte wenig Lust zu haben, die an ihn gestellten Fra gen zu beantworten, auch bediente sich derselbe einer dem Dolmetscher nicht ge läusigen Mundart. Erst als er auf die Folgen seines Verhaltens aufmerksam gemacht wurde, gab er klare und in gu tem Chinesisch gehaltene Antworten. Die beiden Chinesen zeigten große Nir dergeschlagenheit; bei dem Verletzten war das Bestreben erkennbar, die That seines Kameraden in möglichst günsti gem Lichte erscheinen zu lassen. Der Vernehmung des Angeklagten ging eine Betheuerung der Wahrheit seiner Aus sagen in der in seiner Religion üblichen Form voraus. Wahrend der Angeklagte vor seiner Vernehmung fast gar keine Nahrung zu sich genommen hatte, schien nach derselben sein Appetit zurückgekehrt zu sein. Der der Vernehmung beiwoh nende Irrenarzt Sanitätsarzt Dr. Meyer soll.den Geisteszustand des Angeklagten als normal bezeichnet haben. Die That würde in China durch Erhängen bestraft werden. Nachdem die Vernehmung beendigt, trat der chinefische Unterlieutenant seine Reise nach Meppen wieder an. Die?lpf?lfru. Es sitzt am Thore draußen Bei Sturm und Sonnenschein, Mit ihre-m Korb voll Aepsel, Eir altes Weib allein. ' S'e ist einst jung gewesen; bewundernd brachte ihr Viel Gold und Edelsteine Manch' seiner Cavalier. Sie hqt durch ihre Schönheit Die ganze Welt entzückt, ?1tan hat die schönsten Blumen pnd Krgnze ihr geschickt. Al5 einst ein Sänger nahte. Hat sie ihil aufgelacht, We.l er statt Gold und Blumen Ein Lied ihr dargebracht. Jetzt sind verwelkt die Blumen. Dahin ist Schmuck und Geld, Sie sitzt in ihrer Ecke, Vergessen von der Welt. Das Lied nur ist geblieben. Das einst verherrlicht sie, Sie sitzt und summt ganz leise Vi? alte Melodie. . . V. Born. Widerspruch. . Gesundheit ist das theuerst, .. - ' - Gut - So kann man wohl öfter lesen. Ich meine, wer diesen Ausspruch ge than, Ist sicher nie krank gewesen. '. - '' ' . Doch wer Apotheke und Aerzte braucht, Wird sicherlich recht mir geben: Die Krankheit und nicht die Gesund' hcit ist DaS Theuerste im Leben. ;;, ,, ; Student A. Donnerwetters ich - möchte mal versuchen, meinen Schneider um 100 Mark anzupumpen. Student B. Aber ich bitte Dich, De! nen Schneider? Bei dem punft Du : rt" ei : . i ' la all' Deine stle.ztzer,l K Student Nun ben, da kann er nur. doch rya ei nen Gefalle thun!' --, "l ;p:::ch Was ist denn vassirt ?" Mama: wDeukk) Pir bloß, der Fritz hat einen Pfennig verschluck Fritz : .Rajhy 'mal, Papa: gerade oder unzexalze.?
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