Indiana Tribüne, Volume 14, Number 106, Indianapolis, Marion County, 5 January 1891 — Page 1
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Die Indianer. Unruhen. Omaha, Neb., 4. Jan. Bon Gar den. Neb. rylrd berlchket, da& zchn Mti len von doit ein G fecht zwischen Jndia nern und wer Abtheilung Soldattn stattgesunden habt. Die Soldaten woll ten die bei Wounded Kaee Creek gefalle nen Indianer begraben. Die feindlichen Siovx wollten die? nicht zugeben und eröffneten das Feuer. Eh ica g o. 4. Jan. Eine Depesche von Pioe Ridge sagt: Letzte Nacht herrschte große Aufregung, denn man be fürchtete inen Angriff. Die ffundschaf tkr sagen, daß sich sehr viele feindliche Ktkeger in der Nähe befinden und daß deren Stimmung eine fast bis zur Wuth aufgestachelte fei. General MileS sandte ihnen gest,rn einen Brief und bat um eine Unterredung. Die Indianer warfen den Brief ungelisen in Feuer. Die Indianer schössen während dee Nacht mehrmals brennende Pfeile herein mit der Absicht, die Agentur in Brand zu stecken, aber das Vorhaben gelang nicht. Assistenz Generaladlutant Corbia wurde vor General MilS berufen und reiste heute Abend ab. Derselbe ist seinem Range gemäö GentralstabS.Chef und findet eS daher natürlich, dab er an die Seite deß kommandirenden Generals be rufen wird, ohne daß er dem Umstände besondere Wichtigkeit beilegt. Die einzige Nachricht, welche im Haupt quartier einlief, war eine Dkpzsche von Lieutenant Mob. dass da sechste Knalle rie.Regimint bei Clay Creek ein Gefecht mit einer Bande Indianer gehabt habe, zbeiie Truppen keinen Verlust hatten. Ein Indianer wurde getötet und einer verwundet. Änslan. Allerlei aus D e u t s ch land. Berlin. 4 Januar. ÄlS künftiger Kultusminister wird immer noch Dr. Hlntzp?ter. dtS Kaisers hochzeachttter und einflubreicher Erzieher, genannt, wenn auch andere Stimmen j tzt den ehr. geizigen und fähigen Oberprästdenten der Provinz Westpreuken. von Schlieck mann nennen. Wie Gofeler. Sobn eine verstorbenen OberlribunalS Präsidenten, hat Schlitckmann zauberhaft schnell Car rltre gemacht, denn noch vor zehn Jahren war er einfacher Landrath deS thüringi schen UnstrutkreiseS Querfulth. Dr. Hintzpelee spielt egenwär ia eine höchst hervorragende Rolle, denn seinem Ein flusse ist die Stellungnahme des Kaiser in der höheren UrterrichtSsrage zuzu' schreiben. Er ist P:äsident des au sieben Mitgliedern best.henden Comite, welches au der vom Bischof Komm vkäftdirten Commisston hervorging. Hirtzpkt?r wäre der erste preußische Fachminister im Un terrichtSdepartement und wird sofort die Besierung der pecuniärrn Lage de Leh rerstandlS, wonach dieser schon so langt vergeben feufz', in Angriff nehmen. Daraus deuten , auch die AbschiedSvorte deS Kaisers an die UnterrichtSkommilsion hin. Namentlich die traurige Lage der Communallehrer bedarf dringend der Besierung. Unvermögende Gemeinde behalten ihre Lehrer, welche schon längst wegen hohen AiterS unfäUz geworden find, trotzdem noch im Dienst, weil fiesich scheuen, durch Neuanstellung eine neuen Lehrer und Pensionkrung der Stadt eine neue Last aufzubürden, und Jener läßt sich durchschleppen, will er bti der säm. merlichen Pmsion verhungern müßte. Volkszählung und Volk. V e rtretu na. Die Volkszählung des deutsche Reichs bekanntlich fiidet solche alle sünfJahre statt hat zu überraschenden Ergeb' nisim geführt. Unzweifelhaft ist danach eine Entvölkerung der Ürm'n Provinzen und ein allmählicher Z au , nach den großen Städten zu constatiren. Die höheren Lö)ne und die bist -n Aussichten in den Städten treiben dle läadl chk Arbeitikbevölkerung nach den Verkehr eentren. So weisen l tzt die 26 Städte de deutschen Reich mit Über 100,000 Seelen eine Gesammtbevölkerung von 6.400,000 Einwohnern auf. Diese Zahl wird von nur 36 ReichSöoten im Paria ment vertreten, so daß also je 178 000 Einwohner durch einen ReichSboten ver treten werden, obwohl die ReichSver fasiung fe einen Vertreter auf M.lXX) Einwohner gewährleistet und iene 26 Städte sonach aus U Abgeordnete An sprach haben. An einem Ges'd zur Neu eintheilung der Wahlbezirke ach dem Censu gebricht eS, und die Regierung be eilt sich kkweSweg damit, um nicht da
hauptsächlich auS den groben Städten resultirende liberale oder gar sozialdemo keatische Element noch mehr zu stärken. Reich tag Nachwah l. In dem Jadusteieort Bochum, dem bisherigen Wahlbezirk de erkrankten und deshalb zurückgetretenen Eentrümführer Frhrn. von SchorlemerA!st. hat der Christlich - Soziole Becker mit Unterstützung de Centrums gesiegt. , Bei den vorigen Wahlen wurden in diesem RkesenmahlkreiS im ersten Wahlgang 18.629 natlonalliberale, 4.988 deutschsreistnnige, 21.889 Centrum und 8 383 sozialdemokratische Stimmen ab gegeben. In der engeren Wahl siegte Herr von Schorlemek'Älfi mit 29 869 Stimmen über seinen, nationalltberalen Gegner mit 23.824 Stimmen. Der jetzige Candidat der Freisinnigen, jkechtSanwalt Lenzmann in Lüdenscheid, hat wett weni ger Stimmen erzielt als sein Vorgänger im Februar 1890. Der Grund der StokeEmtn 1 Controvers e. Dle .National Zeitung", das Organ der Colontalpartei, erklärt den Grund der Seschwerdeführung de Engländer StokeS über Emin Pascha. ES stellt sich nämlich heraus, dab StokeS fn Gemäß heit von Befehlen deS Freiherr v. Wib mann im Juni von Saadani aufbrach und auf eigene Rechnung Waaren im Werthe von 550.000 und Waaren eine Geschäftshauses von Sansibar in der Höhe von 510.000 mitnahm. Emin' kriegerische Verhalten machte e StokeS nicht möglich, diese Waaren zu ver äußern ; daher die Wuth deS engllichen Krämer. Die .National'Zeitung- be hauptet zvar nicht, daß Freiherr von Wißmann an dem Unternehmen StokeS' betheiligt war, aber man kann au ihren Ausführungen folgern, daß der Freiherr einen Antheil an dem Geschäfte hatte. Die Verhältnisse spitzen sich zu. Die Beziehungen der konservativen Mehrheit de preußischen Landtages und der Regieruug zu einander astalten sich immer feindseliger, Die .Kölnische Zeitung", die Hamburger Nachrichten"
und andere Organe der Opposition greisen dlePglttik deS tt.ttserS ringsherum an. Die Jahresschluß Betrachtungen der Blätter boten denselben die Gelegen heit für scharfe Kritiken, in denen sie den Versprechungen de Kaisers deren nega tive Resultate gegenüberstellten. So erinnert die Kölnische Ziitung" den Kanzler von Cp:ivi daran, daß nichts gefahrvoller ist al unerfüllte Versprechen. Die Regierung habe seit der Entlastung deS Fürsten Bilmarck nichts vollbracht Dle ArbtiterreformPklZl'.kt,, die Um. wandelung de BesteuerungSsystemS. das neue Schulsystem, da neue Zollsystem und die neuen GemeindeordnungS.Ge setzeSvorschläge hätten eine Perspektive innerer Kämpfe eröffnet, deren Folgen gar nicht abzusehen wären. Furchtbare Brandkatastrophe Berlin. 4 Jan. In der NeusahlS nacht ist ganz Berlin durch eine grauen hafte Brandkatastrophe in größte. Auf regung versetzt worden.. Nicht weniger als zwanzig Todte wurden von den bren enden Trümmerhaufen fortgetragen. Die- übrigen Bewohner deS Unglücks Hause retteten sich, indem sie sich auf da Dach deS nächsten Hauses flüchteten oder in die aufgespannten Fallnetze sprangen. Auch mehrere Kmder lm zartesten Alter wurden in da? Sprungnetz hinabge warfen. Man sah mehrere der-.Ge retteten halbnackt, von der grimmigen Kälte und von der entsetzlichsten Aus regung geschüttelt, wie wahnsinnig durch elnanderlaufen. Für dle Hinterbliebenen der bei dem Brande Verunglückten ist heute eine Subskription eingeleitet wor den. Koch'S Lymphe. Berlin. 4 Jan. Der erst Gang Prof. Koch'S bei setner gestern erfolgten Rückkehr hierher war zum Minister für Medizinalangeltginhtiten. Dr. v. Tob ler, um mit demselben über die Agitation zu konserlren. die unter den ärztlichen Vereinen gegen die absolute Geheimhaltung der Zusammensetzung der Lymphe und die fetzige VertheilungSmethode ge führt wird. Prof. KoÜ ist durch immer schärfer sich erhebende Kritiker der medi zinischen Welt dahier und im Auslande in Üble Laune versetzt worden, sonst würde er die Art und Weise der Herstel lung der Lymphe bekannt geben. Dem Vernehmen nach ersuchte er Dr' von Goßler. ihn seine Versprechen, sein Anrecht aus die Entdeckung aus den Staat zu Übertragen, zu entbinden. Dr. von Gobler erklärte fich gegen Bekannt gebung der Zusammensetzung de Mit ttlS, bis man mit den fremden Regkerun gen in Bezug auf die nothwendigen VofichtSmaßregeln für Sicherung der Her stellung der unverfälschten Lymphe Rück spräche genommen habe.
Wenn der Laudtaa seine Sitzung fortsetzt, wird eine offizielle Erklärung er solgen, in welcher, dir Gedanke zurückge ldsen wird, al beabsichtige die Regie rung fiädurch die Herstellung der Lymphe ine Vortheil zuzuwenden, und in vel eher ' sie ihr Bereitwilligkeit kund giebt, die Art und Weise. d?r Herstellung der Lymphe anderen Regierungen, welch für die unverfälschte Herstellung de Mittel Sorge zu tragen garantiren, mitzu
theilen. ' Inzwischen steigt der Aerger ia Srzt lichen Kreisen über die Parteilichkeit, die bet der Vertheil der Lymphe herrscht, immer mehr. So erklärte Dr. Petten kofer, einer der bedeutendsten Aerzte Bayern, unlängst, nachdem er seiner Annahme Ausdruck verliehen hatte, daß die Koch'sche , Methode , der' Behandlung de Hautwolf und der Oelenktuberkulose sich a' folg reich erweisen würde, dab ein kedauernSwerther Schandfleck der deutschen Wissenschaft lei. bab einige Ber liner Aerzte mit der Kochchen Entdeckung pecuniärer Vortheile veen Mibbrauch trieben. Dieser meinte. , der Staat sollt da Honorar pro Injektion mit der Lymph festsetzen. f D i Judenvtz in Rußland. St. PeterSbur g. 4. Jan. Der Metropolitan von Odisia hat fich aus Befehl dir heiligen Synode in ein Kloster zurückziehen müsien, um dort dafür Buße zu thun, dab er gersagt hat. gegen die Judenverfolgung zu predigen. Dahler und in anderen Städten macht sich schon fetzt der Mangel an Künstlern. Zahnärzten, Apotheker? rc. fühlbar, da die meisten dieser Klaffe von Leuten dem Judenthum angehöltendeffen Betenner nach dem südlichen Rußland verbannt worden find Viel hoben e fertig ge bracht, durch Bestechung der Beamten die Eelaubnitz zum Verbleiben in den Städ ten zu rlangen. . Wien. 4. Jan. Ja Warschau hat dl erste Prozessirung wegen Verleitung zur Auswanderung stattgefunden. Der Angeklagte würd fchuldkg befunden und zu einer Gefangnißstrafe von einem Jahre, sowie zum' Verlust seiner politi fchen Rechte verurtbept - Er hatte AuS wänderer für Brafilien angeworben. Allerlei. Die Wahlen für den französischen Senat haben gestern stattgefunden. Die Republikaner haben so Welt zehn Sitze gewonnen. Am Dienstag wird fich Parnell zu einer weiteren Konferenz mit O'Brien wieder nach Boulogne begeben. . Dr. Schllemann wurde gestern in Athen begraben. Der König und der Kronprinz wohnten dem Begräbniß bet. Der V!ce!ö.ikg von Irland und Se kretär Balfour haben ein Erklärung unterzeichnet, dab im westlichen Irland die Noth unter der Landbevölkerung eine ent sedliche sei. Zum groben Theil sei duS dem Fehlschlag der Kartoffelernte zuzuschreiben. Hilfe thue Noth. Schlffsnachrichten. Angekommen in : New Por k: .Saale" von Bremen, .GaScogne von Havee; .Egyptian Monarch" von London; .Econdina" von Hamburg. H a v r e : La Bourgogne" von New Y.kk. London. In Sicht: Miffiuri" von Baltimore. DSiffsN,ntnr. Alle DamvferLinien sovl all europäischen Eisenbahnen haben ihre hiefig Haupt Agentur in Alex. M'tzaer' Grundtkgentbuml Agentur Wechsel Bank undVollmachtBureau. Etablirt 1863. ; Oo VnSlb Ein Gauner st ückch en. welches nicht deS . Humo?S entbehrt, und deshalb veröffentlicht zu werden verdient, wurde jüngst in Florsheim ansgeführt. Dort kam ein junger Mensch zur Eisenbahn-Haltestelle, stellte sich als Gehilsen des Dachdeckers S. m Höchst vor und sagte, er habe? Auftrag, die Dacher zu besteigen und' sie nachzusehen. Nicht ohne berechtigte Bedenken gab der Vorsteher der Haltestelle dem Burschen die Erlaubniß. - Nach-kurzer Zeit-war der Herr Dachdecker Mit seiner Arbeit fertig, denn er hatte ja rveiter nichts zu schaffen, als das sämmtliche auf dem Dache angebrachte Schützblei abzureißen. Zur Fortschaffung detz 55 Pfund wiegenden Bleies bedürfte der Strolch auch eines Kordes, welcher ! ihm bereitwillig geliehen wurde. : Der Gauner brachte nun das Blei zum Spengler, gab dem selbem an, daß es schadhaftes Blei vom Haufe der Bahnhaltestelle sei, und verkaufte ihm dasselbe mits'.mt demKorbe, nicht ohne den Spengler gleichzeitig zu beauftragen, das Dach des ' HaltestellebauseS sowie nocb ein , Wärterhäuschen ;
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UuöUor'g Tea Store. S00 &( Oasblosttonat. t&9u 832 mrtZtnkzu vejcylagen, wett vas dumme Blei nichts tauge." Der Spengler war schon on der Arbeit, als von Haltersheim aus die Nachricht eintraf, daß der Dachdecker ein geriebener Spitzbnbe sei, welcher dort auch ähnlich .ge arbeitet hätte: Nun ging die Jagd los und man war auch so glücklich, den Vogel in Hochheim einzv.fangen, wo er im Wirthshause gerade seinem erbeuteten Gelde zechte. Zum Tapitel der BeHandlung politischer Gesänge ner schreibt man der .Berl. Volkszeitung": .Seit Ende vorigen Jahres verbüßt der Herausgeber und Redacteur von .Flensborg Avis", Jeffen, im Gefängniß zu Glückstadt eine einjährige Gesangnißstrafe, die wegen mehrfacher Preßvergehen über ihn verhängt wurde. Ueber die Behandlung des Verurteilten während seiner noch nicht, beendigten Haft bringt FlensborgAvis" folgende MittheUung: Die ganze Zeit hindurch ist Jessen in. einer gewöhnlichen, mit einem kleinen, oben über' Manneshöhe angebrachten Fenster versehenen Gefängniß, zelle eingekerkert gewesen. Man überließ ihm aber nicht einmal eine der größten Zellen des Gefängnisses, selbst dann nicht,: als es sich herausstellte, daß er sich infolge deS unzugänglichen Tagest lichtS! ein .später starke Kurzsichtigkeit verursachendes Augenleiden ( eine Adern hauteutzündung) zugezogen . halte." Warum vertritt auch Herr Jessen nicht die Meinung der hohen Obrigkeit? El müßte doch wissen, daß man mit politb Hm Verbrechern keinen Spaß versteht. Die Strafkammer in Coblenz verhandelte, jüngst gegen einen Weinälscher, den Weinhandler Heinrich Schmltz, wohnhast zu Kripp bei Linz a. Rh., welcher feit fünf Jahren das schrecklichste Gemisch als Wein in den Handel gebracht hat. Schmitz hat nach eigenem Zugeständnisse Rothwein in' der Weise hergestellt, daß er zunächst Treber mit Wasser übergoß, etwas Naturwein, Zucker und Rosinen-zusetzte und dieses Gemisch zum Gähren brachte. Aus ein Fuder von diesem Abzug" will er 3 Centner Zucker, 2j Centner Rosinen und zur Färbung zehn bis zwölf Pfund Malvenblüthe verwandt haben. Beim Versandt des .Weines" wurde serner Sprit, italienischer oder spanischer Rothwein zugesetzt. Tannin, Glycerin und Weinstein, Stoffe, die er in großen Mengen von einem Droguisten bezog, will er zur Herstellung von Wein nicht verwandt, sondern für kranke Verwandte bestellt haben. Sein Absatzgebiet fand er vornehmlich in Köln und Bonn, einige kZaß sind auch nach Cob lenz gekommen. Zu seiner Enb schuldigung führt er "an, daß die Käuser, denen er keine Gewähr für Lieferung ' von Nawrwein geleistet chon aus dem billigen Preise hätten erehen müssen, daß er einen solchen daür überhaupt nicht zu liefern im Stande gewesen sei. Die StaatsanWaltschaft ließ in dem Keller des Angeklagten 12 Fässer Wein beschlagnahmen und durch den Genchtstechrnker Dr. Samelsön untersuche. Dieser erklärte von den 12 Proben nur eine für Wein, die übrigen für Treberauszüge, die jedoch augenscheinlich für den Verfand nicht fertig seien, da sie' gar kemen Alkoholgehalt, auch sonst keine anderen Zusätze als Malvenblüthe zur Herstellung der Farbe enthielten. Ein Coblenzer Kaufmann hatte von dem Angeklagten zwei Faß Wein' bezogen, die selben aber wegen schlechter Beschaffenheit zurückgewiesen. Dieser . Wein" erklärte der genamte Chemiker für gefälscht, da er mindestens SO Procent Wasserzusatz enthielt. Die Staatsanwaltschaft beantragte eine Geldstrafe von 1000 Mark. Der Gerichtshof verurtheilte den Angeklagten wegen WeinZälschung zu drei Monaten Ge fängniß. Ein gewisse Zustände im Lande her Obotnten kennzeichnender Fall hat sich laut A. R. C." kürzlich in Penzlin zugetragen. Der dortige Hilfslehrer war um Aufbesserung sei nes 625 Mark beträgenden Gehalts eingekommen mit dem Hinweis, daß er mit seinem Assistenten, einem - Präpa randen, völlig gleichgestellt sei. Die Behörde sah dies ein und entschied, daß dem Assistenten 75 Mark von dem Ge halt zu nehmen und diese dem Hilfsleb-! ' e ' -
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