Indiana Tribüne, Volume 14, Number 95, Indianapolis, Marion County, 24 December 1890 — Page 3
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''V s PgrfflyiTTrii'hiisitimy-rM Die Ehre der WelaSW i: Roman ton EUtlf von Neichenbach. (Sottftfeuna.) jemand aus neu wenn es sitz um etwas Anderes handelte, nichts ge den würde. ' Aber Kinder sprechen ja die Wahrheit, und wenn nicht unter .den Erwachsenen die Rede davon gewesen wäre wie käme das -Kind, d Erna Wendenstein, aus so etwas?" Ter Gras lachte gezwungen 'aus. . Verschone mich doch mit dem Kindw stubsn'Gewäsch!- . Kamilla schüttelte den Kops. ' 1 JRtixt, apa, ich suhle es schon lange, daß Du m;r etwas verbirgst. Jchdathte nur ach, an alles Andere, nur nicht an daS eigentlich Nächstliegende, daß Du in ernstlichen Geldsorgen sein könntest. Aber nun quält dieser Gedanke mich in einem Grade 0, ich kann D.ir nicht sagen, wie eS mir das Herz zusammenschnürt. Papa, lieber Papa, nicht wahr, die Leute übertreiben, und und Du denkst nicht daran, Rula an den Fürsten Wendenstein zu verkaufen, unser Rula, das nun schon seit zwei, hundert Jahren den Frankenstedts angehört? : . . v . Ter Graf warf die Zeitung, die n bisher zwischen den Händen gehalten, bei Seite und lehnte sich in den Sessel zurück, die Augen von seiner vor ihr stehenden Lochte? abwendend. Rula ' verkaufen, ' wiederholte er, glaubst Du denn, daß dies für mich ein Leichtes ist?" r. So denkst Du wirklich daran,Pap2?. rief sie angstvoll. . Er sah sie nn, in seinen großen blaue Augen schimmerte cS feucht. ' Noch hoffe, ich: daß es l nicht nöthig fein wird, mein Kind; wäre ich vän der Nothwendigkeit Überzeugt, hatte ich die sen Pachtcontrakt mit Dambowa nicht gemacht." -Gott sei Dank ! Aber Papa. steht eS denn wirklich ernstlich : schlecht um unS? Wir sind eS Alle so gewohnt. in den Taq lnnelnzuleoen und zu den ken,"dast das nöthige Geld sich von selbst sindet. Ist es anders? Sage mir Alles, Papak" ixx schüttelte Uut den ftopj. Wozu diese Auseinandersetzungen ? Ich hoffe, daß Alles gut werden wird. Geh' nur und zberuhige Dich." Nein, Papa nein. Ich bin kein Kind mehr, ich bitte Dich um Klarheit, ich bitte Dich darum! Ich habe uns immer für so reich gehalten, daß ich meinte, alle großen Ausgaben könnten höchstens vor überachende Unbequemlichkeiten mit fr ' t.t.t t . . e v ? Z ttcy vrinzen, it$i leneicg, mir nno mcgi reich " .Kind, bei einem Besitze nie Rula ist da immer eine relative Frage. Ich war'eich, gewiß, aber Du hast vier Geschwister. . Teme oelden Schwestern sind an Ofsiciere verkeirathet, die viel gebraucht haben und noch brauchen. Deine Brüder doch wozu davon und von den wirthschaftlichen Colamitäten m c t . . 1 zpreaM, unter venen aue .auowlrrye m der letzten Zeit gelitten haben! Es handelt sich , hier nicht darum, ob ich heute und morgen all die Anforderung gen, die an mich gestellt werden, befrie digen kann sondern die Frage ist die : wird Egon einmal Rula halten kön nen, wenn er seine Geschwister auszahlen muß?" ich, ich würde in einem solch Falle auf Alles verzichten, Papa!" Das würde nichts helsen, denn bit; Anderen können einfach nicht verzich ten, Deine Schwestern haben Familie der Otto ist zwar ein leichtsinniger Schlingel, aber er bleibt ein Franken--Stedt, der seinen Namen zu reprajentiren ?at.Kamilla dachte mit einem leisen Schau der. on. die Möglichkeit, ihren Bruder in einer ähnlichen Lage zu sehen wie Bet ter Kuno" nein, das durste nicht geschehen." : , Ui d t- waS würde dann 'helfen, Papa," fragte sie m it zagender Stimme. Er runzelte die Stirn.' , ' Jo, was wird, waZ kav.n helfen? Das if? es i eben,-was mir jetzt Tag l!nd5!acht dürch den Sinn geht.' Ich habe zunächst versucht, unsere großen Ausgaden rmzujchranken. ' Du wertzt es. Aber Deine Geschwister wollen alle leben! Anderes, Unvorhergesehenes komn:t dazu, wie jetzt der Berlust dieses Processes und Ottos Spielschuld.' Ja, wenn ich den Br?nkawald .verkaufen könnte! ' In 50 Zähren ist er das Doppelte und Drelzache von 'dem werth, , was ich jetzt dafür C haben möchte. 'Aber werlZegt, heute, ein Kapi, tal an, das S0 Jahre lang keine Zinsen trägt? : Ein großes Kapital ohne Zin fenzahlüng das ist es, was Rula wie der zu deur machen könnte, was es war, zu einem last schuldenfreien Familien besitz." ' . , . :;c,.,- ' wlld wenn Tn ein solches Capital fändest, dann könute vlzon das Gut ein. mal halten und die Geschwister auszah. len? ''Ja wenn wenn doch, Kind, das sind Dinge, die in dcr Zukunft ließenHente oder Morge.i verkaufe ich Rula noch nichts Zehn Jahre kann ich wohl noch leben, und iii 1l) Jahren,wie Vieles kann sich da ,?önders h Ich hatte mit Wendenstein allerdings einmal über die Möglichlett Rula zu verlausen, gesprechen z aber noch i st es ;; nicht so weit. Fürs Erste muß mir Dein Onkel Iredenhauscn die 1lX),00) Mark - vorstrecken, die ich brauche. ' Die kann Rula recht gut noch tragen, und sie befreien mich augenblicklich von allenVerbindlich keitm. ' Tu siehst, , die Gefahr ist keine akute, Kind, denn Vetter Fredenhausens ,m?lch AlleS, nun w meine veytandlge Toa ter und mache Dir keine unnützen Sor'i- - :L!f t flCN.; ' , - .'-Si:- '. , Kamilla stand noch zögernd da l ' Papa, darf ich mit Egon über daS HMMNMMMDM 1 .Ich habe keine- Geheimnisse vor meinenHndern, aber ich liebe ErörtegB sißi üb J:Dinüf3ieJ
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sind, nicht. Nun geh und lasse .mich meine Korrespondenzen erledigen. Ich denke. Ihr konnt Alle das Zutrauen zu Eurem Vater Paben, daß er das Familienschiff! so ' gut lenkt und lenken wird, wie es eben in' seinen 'Kräften steht." - ' Langsam, mit gesenktem Kopf ver ließ Kamilla das Ziurmer ihres Vaters. Im 'Korridor begegnete sie Egon.. . x ' .ch habe mit Papa über das gepro. cken, was Erna Wendenstein gesagt 4" 4' t dartt". veo um,i:e. n -.1 5551 " . .Und er . hat Dich , cmSgelacht, nicht wahr? 'Ich' sagte Dir ja gleich, alS Du eS mir erzähltest, daß das Unsinn seiA aber um Gottes Willen, Kamilla, waS hast Du? Thränen in Deinen Augen so kenne, ich Dia), ja gar nicht!" - , ' .Komm hinaus,, Egon, die, Wände erdrücken mich draußen im Park will ich Dir Alles, sagen!" , , ' ; Ihre "Lippen bebten. Auch EgonS Gesicht, war plötzlich ' sehr st"geworK den. .' ' "f. . .... - ; , Sage mir bloS, 'daß jenes unsinnig! Gerücht nicht wahr lst," flüsterte, er, ih. nP t.i.i'j- 'v i'c-t.. ren xixm m ocnjeineii legeno, ivayren sie eilig der Treppe zustrebte,' Sie schüt. telte den Kopf. ' " ' ' Noch nicht", murmelte sie kaum ver? stündlich.'' -''' - ; ' ' : Er preßte, die Lippen fest aufeinan der, und' eine tiefe Furche trat plötzlich zwischen seine Augenbrauneu, Er blieb stehen. ' : : '' ' ' ' .Ich will ihn sprechen, ich will selbst hören v-. . -;, - ' t . Thue es nicht, Egon, Du kennst ja .Papa.. Es. wird ihn ungeduldig und nervös machen, wenn Du rym viezeiven Fragen stellst, die er mir soeben beand wortete." Hastig erzählte sie von dem Inhalt ihres Gespräches. Und von dem Allen ahne ich nichts," rief Egon voller Erregung. 'Es ist un erhört" - .Still, still' Egon, es ist eben die Franlenstedt'sche Art, von allen Dingen immer die' beste Seite 5U betrachten. Papa - hat diese Eigenschaft in hohem Grade, .wir alle haben sie - ich vielleicht noch am wenigsten. , Wenn 'ich mir jetzt Papas Worte vergegenwärtige, scheint mir auch darin alles schwankend. Er gab , die Gefahr unsrer Lage , zn und leugnete sie doch auch wieder ab - ich. Egon, ich fürchte Papa macht sich selbst nicht klar, wie ernst das alles ist. Er hofft jetzt auf Onkel Freden, hausen." Dann weiß er wahrscheinlich nicht. .daß der Onkel sich noch auf seine alten Tage auf Freiersfüße begeben hat und sein Geld wohlweislich zusammenhalte wird. Nein, laß mich zu Papa gehen. es ist mein gutes Recht. Klarheit von ihm zu verlangen." .Warte noch, Egon. Seine Händt zitterten schon vor Erregung, als ich bei ihm war." ' .Er bat von Geldverlegenheiten im mer nur in .scherzendem Tone gesprö chen; tch habe es mir nicht träumen las. sen, daß es Ernst damit sein könnte -7 und nun ar Rula verkaufen! Abn das kann mcht sein!" Mit einer leidenschaftlichen Bewegung warf Kamilla- die Arme um den HalZ ihres Bruders, drückte den Kopf an seine Brust und 'schluchzte fassungslos .Ach Egon, Eqom ich , kann den Gedan ken a auch nicht ertragen."... L ' rc rt ? ,,, cAA4 sA V4 4UI llfl VUv UUlliUUUi UUV st Stirn, er hatte sie gern beruhigt, aber auch sein Herz zog sich krampfhaft zu Wammen, . wenn er.sich die Möglichkeit zvorstellte,. daß der. Boden, auf dem er stand, ihm einst nicht gehören sollte. 1 , ' Sie waren in den von -der Morgen, sonne durchleuchteten Park getreten, ohne das goldige Grün und den blaue Himmel , um sich ,und über sich 'zu 'sehenT ,-' !; Kamilla suchte ihre Thränen zu trock. nen und ihre Fassung 'wieder zu gewin. nen. .Egon schntt,' sinster vor sich hin blickend,, neben ihr her. Plötzlich bliei , )'' '- ' '-' "" ' er stehen. ... .. . ; -p.r.- ' k- . .Der Berkawald da ist übrigen; ein Gedanke Kamilla., Freilich,,, Rula würde' um ein paar tausend Morgen klei ner durch diesen Verkauf, aber der. Ver lust käme 'dem Ganzen zu . gute. - Ich meine, täStfänM&tM finden tcffW. .;VV.rr;; ' . Er begann Kombinationen zu machen. Gewiß,' das müßte glücken. 7 Und dann, . wenn Papa und die fünf Geschwister sich. jedes nach', seinen' Verhältnissen,, etwas, einschränkten mußte man ja große Er ; sparnisse machen.' Alles würde am Ende nicht so schlimm sein, und Bexkawald ?daS war ja viel mehr' werth, als du problematische Fredenhausensche , Hilfe, 'Ein so schöner Bestand und eine so sicheri Mlage für die Zukunft! .. - Von der Straße, welche am Park vor bei führte, tönte Pserdegalopp herüber. Wie Geschwister blickten auf. ,' 7 i Graf Frankenstedt, der Vater, machte seinen gttvohnten' Morgenritt. - 'Mein Gott, derPapa!: Siehst Du,' ! Kamilla. unsere Lage kann, doch noch icht gar' sg schlimm sein, da reitet Papa hin, . an scheinend ganz ruhig und heitrer. Komm, wir wollen auch die Pferde bestellen und hinaus in den Berkawald reiten, um ihn uns anzusehen. : Vielleicht fällt mir ein V n m M ' '. t ff ' ''' lij! 'iri,r4 !' ,, "'! j .i; ' ' Lauser dafür em u ; .'. ; . ... ' . I Kamilla blickte zu ihm äuf,1 mißbllli. gend und zärtlich zugleich. , "Z ,V' ; I Das Unwetter , M Weltuntergang sein, wenn cS eine Irankenstedtsche Stirn dauernd umwölken sollte, sie sprach , eS nicht auS. aber sie dachte eS, und ihre Mißbilligung erstarb in der Liebe zu dem Bruder, in dessen Adern das sorglose Frankenstedtsche Blut viel voller und schneller, pulsirte als in :v:r-!t-.i"iöiH'i'W ::'?fvJ-fe ij - "'. v" - :- " veii llrrn. ' rym IX. 31.41,:!:. 'i;!!.,. ; I Schon am zweiten A bend nach seine. Begegnung mit Anna, fand' sich 'Kn'rt X" v 'V"1"' llem t-i'i' 1 -'-.!. jr wleoer aus oer iflf3'oC paar Mal gmg er, die ..goldne bend .sonne" pfeifend, am Waldrande auf und ab.- dann bog er schnell in .den Viad ein, der direct aus das Waldhäus z lmhrte. l Unter der offenen Veranda dcö elben faß ' ??rau Mikolla mit ihren ü beiden
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I ,.: Töchtern. Die Mütter und Anna vcügten sich über weißes Leinenzeug, durch das sie eisrig die Nadel zogen, und Ma ria las mit Heller Stimme vor. Kurt hatte schon die Schwelle der Veranda er reicht, als Anna ausblickte. ,y .0 Gott., der Herr Welasky!rie sie über un!i über erglühend, während Maria ihre Lectüre unterbrach und Frau Mikolla sich erhob. . M , Ist's erlaubt, Ihnen einen guten Abend zu wünschen , und ' Ihnen einen alten Bekannten in die Erinnerung zu. Mzurusen?" fragte Kurt. 'WR tt, , sinv zeyc guiig. Herr Welasky. 'darf ich bitten, Platz'zu nehmen?"", Kurt hatte, bis zu diesem Augenblick gedacht daß dieser Besuch sehr einfach unh sehr natürlich sei. Jetzt überkam ihn eine plötzliche und ungewohnte Empöudunz von Befangenheit, aus der n sich gewaltsam herausriß, indem er eine Entschuldigung, die er erst jetzt sü, nöthig hielt, hervorsuchte. ' : : ; Ich mußte mich doch erkundigen, ob Fräulein Anna.der. Schreck, von neulich nicht geschadet hat " Nein, er hatte ihr nicht geschadet, sit war rosig und srisch, und Maria lachte über seine Besorgmß, indem sie, den Kops tief senkte und die Schultern in die Höhe zog,- wie .eine Taube, die! im Begriff istden Kopf unter den, Flügeln zu.. verstecken' "" " Meine Wchter hüt mir Ihre Bk. gegnung erzählt,", sagte Frau Mikolla mit ihrer ruhigen Stimme, Gott Lob. es ist ja kein Unglück geschehen,?Sie sind , aber, gewiß noch Nachtraglichtecht erschrocken": meinte, Kurt.' Mein seliger Mann pflegte, immer zu sagen :. vor Unglück schützt weder Dach noch Speer, und, ich denke auch:, was geschehen soll, geschieht,' und vor seiner Bestimmung kann man, sich durch nichts bö wahren." . - , ' Als Frau eines eifrigen Forstman neb mußten Sie ' wohl auch ein wenige an das Kismet, das Schicksal, glauben Sie -hätten sich ja sonst jedesmal ängsti gen mstssen. wenn Ihr Mann in den Wald ging, wo jhn doch schließlich leicht einmal die-Kugel eines Wilddiebes erreichen konnte." Freilich, freilich, zwei Hilfsjäger haben sie uns erschossen in den zwanzig Jahren, aber mein Mann blieb, mir immer verschont, und da habe ich eS mir abgewöhnt, mich , um Dinge zu sorgen, die ich doch nicht Mdern kann." , .Das ist auch gewiß sehr weise." , Er blickte zu Anna hinüber, die eifrig nahte, und es that ihm leid.' daß sie die Augen gesenkt hielt und still war Wie hübsch liegt Ihr HäuSchen, Frau Oberförster,, und wie geschmackvoll es gebaut ist", sagte er aufstehend und Um schau haltend. .Ja, Durchlaucht hat eS.zum Schmuck für seinen Wald gebaut, und uns , kommt eS zu gute. Oben ist auch ein Salon, der für Durchlaucht reservirt bleibt, wenn die Herrschaften in der Jagdzeit t. -t-lj "L" ss ' ''u-'-- 5 I hier frühstücken wollen." . . So! da muß man eine Mbsche Aussicht haben." Gewiß l Hole doch einmal den Schlüssel, Anna, vielleicht freut eS den Herrn Lieutenant, sich oben einmal um zusehen." Sie stand schnell auf. ZDie braunen Augen begegneten den seinen; eS war) als grüße sie, einen .alten Freund mit diesem sonnigen Blick. , 1? . " Nun stiegen s!e Alle Hinaus. - In dem Salon wurde die ', Aussicht bewundert und dann kamen die alten,, Gläser imd Zinnteller an die Neihe,di'e 'ring'S die Wände schmückten Anna zischette ihrer Mimer in das Ohr. und diese nickte zustimmend Gleich darauf verschwanden die beiden Mädchen,' um' mit 'einem Kruge frischer Milch und einem Teller mit Butterbroten zurückzukehren. - Wenn Sie vorlieb nehmen wollen," sagte Frau Mikolla, einen alterthümlich geschnitzten Stuhl an den Tisch schiebend. .Hier auf diesem Platz pflegt, Durch; laucht immer zu sitzen." : ' Nein, ich kann aber wirklich nur et was essen wenn die jungen Damen mir Gesellsckast leiiten! p ' , ' (ForNetzüna folgt.) , . -1 iC' l: : . . r I . ti 1! ,. -! . - l. V . Wie Teutschland ' gewinnt und Frankreich verliert. ; ' ' . Nach den statistischen Berechnungen hat seit der Zählung in Deutschland von 1885, 'welche 46,855,704 Einwohner ergab.von 1335-33 eine jährl.Zunahme von rund . 436,000 Seelen stattgefnn den, so daß Heuer die Einwohnerzahl des Reiches über 49 Millionen betragen dürftewas eine Vermehrung von 2 Xo Millionen und seit d er Gründung. deS Reiches'' eine solche von S Mill. Seelen bedeutet. Wir wollen hier nur auf den Einfluß hinweisen, .den die -starke Zu nähme. deS deutsche' Volkes ! aus dessen äußere politische Machtstellung ausübt, besonders gegenüber, den unruhigen sränzosischen Nachbarn..'.,'. ..,.. . ' Wir besitzen statistische Äuszeichnun: gen aus welchen von Jahrzehnt, zu Jahrzehnt in Deutschland seit 1820, in Frankreich ' seit 1321. die i Entwicklung der. beiderseitigen Bevölkerung erhellt Für Deutschland ist dabei der Umfang des heutigen Reiches zu Grunde, gelegt laa AaaV ' ''' '' - ' ! Worden s . -n:M , , Die Bevölkerung betrug danach (i ,"! -üi .in Deutsch, -in Frank " i iinjuyr.i.u:'''-' 1.'.;; mnu..-",:" ' reico. 1 V,iV'! .5? : t,: Mill. ö T 'Mill?Ä 1820 bzm. .2 1 .2S,3,. q k W30;5 1830 . 31 : 29.5',-,, . 32,6 184Ö 41:- 32,8 rf 34,2 , 1 850 51 ' & S5lV9:!:H; : 35,8 k: ' 1 860 a0 - 61: ttfw,n 1 !:n: W 37.4 187l , 72: 40. ,'36,1' 1880vS'U45;237 1885 . , 86: : 46,8 , 1 . , 38.2.H Zu diezen Zahlen ist zu bemerken, daß bei Frankreich für 1861 etwa 900.000 Savoyarden und Nizzarden mitgezählt sind)! füZ 1.603.000 Elsaß-Lothring er in Abzug , gebracht. , 1 t O C 1 ":!' t j 'i"i ZK - : '!ü: L . i 1 Ssl .1 Wä hrend a l so ''nach 1 obigen Zahlen ''k "' " . aT af ' '' ' ' 'L '"'- li ' 9 "' ' ''' ä. af 'J,r- ' - ... . . entimiano seil vu ayren um 22,7 M ill. S eelcn zunahm, hat ! sich ! Frankreich, das für l 890 auf 38,4 Mill. zu
vranscblaüen ist. in 69 Jahren kauu
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: c,, O 1! fVf.Cf- .; 'K. Ilil:..ri V--. .MUli- i . um 9 Mill. vermehrt. JM. badet lst noch zu bedenken,. daß entgegen der ver schwindenden Auswanderung aus Frankreich ljährlichhöchstens 60V0Menschen), Deutschland von 1820 87 allein süns Millionen Auswanderer verlor! - In Frankreich ist ' allerdings die Ziffer der Todesfälle geringer, als in Deutschland, dagegen die der Geburten bedeutend niedriger. : . Es , kommen, nämlich . auf 1Ö0Ö Bewohner jährlich : ff ,( . in Frankreich. . . . . 23,09 Geburten, h. 21.90 Todesfälle. in Deutschland 38.07 Geburten, ....:.S5,19 Todesfälle, so daß die 'natürliche Bevölkerungszu nähme dort bloß 1,19, hier aber 12.83 beträgt, also mehr als ! das Zehnfache! ' t tvt M -i1' . und viezes eryaltNig wiro.von anr zu Jahr noch i ungunstiger für Frank reich. Wir sind.",, sagt "G.' Nouanet, an der aunersten Grenze angekommen, wo die Geburtsziffer. im Begriffe steht. hinter der Zahl der Todesfälle zurück zubleiben. ' Im Jahre 1831 betrug der Ueberfchuß -der Geburren noch 103,220 Köpfe, . im Jahre 1888 macht dieser nicyr meyr als, .44.772 aus uns unter diesen sind noch .29.105 ? Geburtsfälle von Ausländern. , ' Noch zwei oder drei Jayre, und der uebenchuß , der Sterbefälle wird däS Todtenaelaute der fran zösischen Rasse erklingen lassen'.", Rouanet sieht vielleicht zu schwarz, aber besorgnißerregend sind solche Zustände sicherlich. 'ES kann nicht ohne polltlsche! Folgen blelben, wenn Frank reich, das früher nach Rußland der Be völkerung nach die stärkste .europäische Großmacht war. heute bereits aus jdte sünsteStelle zurückgetreten und namentlich von Deutschland immer mehr über flügelt worden ist.' , Im, laufenden Jahre sind nämlich die Einwohner zählen, der Großstaaten wie folgt zr veranschlagen : Einwohner. Rußland s Europäisches) 93 Millionen Deutschland . ... 7 49 . OesterreichUngarn 42.5 Großbritannien. ....... 38,5 , Frankreich...... . 38,4 . Italien 31 . Unser Edttmetall. . Der Berghau auf Edelmetall hat nach oen Ermittelungen des Census im Jahre 1869 $64,645,000 in Silber und $32. 800,000, also nicht viel mehr als die Hülste, in Gold ergeben. Die letztjäh rigei Ziffer ist für Silber die' höchstes dagewesene und erreicht fast die höchste Goldziffer us den Glanztagen Califor niens, wo die gesammte Goldgewinnung in den Ver Staaten sich auf ß65.000.000 bezifferte. ; Die durchschnittliche Goldproduction der Ver. Staaten von 1792 bis 1889 beziffert sich auf tz19,000,000, die Sitberproduction auf 10,000,000. Die Schwankungen waren aber sehr groß. Im Jahre 1847 war beispielsweise die Goldproduction V889.085, die Silberproduction H939.000. Die Gesammtproduction der Ver. Staaten an Edel metallen von 1792 bis 1839 ist $1,838, 861,000 in Gold und $927,290,000 in Silber gewesen. 1 In den letzten Jahren hat aber die Silberpryduction immer mehr die Oberhand gewonnen. Doch köunen alle diese Ziffern keinen Anspruch auf Genauigkeit machen, auch die des jüngsten Census zugestandener Maßen nicht, schon aus dem Grunde,' weil viele Grundbesitzer sehr ' abgeneigt sind, Außkunst zu geben, und : dieselbe öjt geradezu verweigern. Os Etettra'. Eine neue Er find un g. deren praktischer Werth recht zweisel! haft ist, wird dr .Voss. Ztg." auS Paris angezeigt' ein elektrischer Stock. Bei einem Ueberfall brauche man nur auf einen kleinen Knopf zu drücken, um auf den Angreifer einen elektrischen Schlag zu entlaoen. Dieser ist nicht tödtlich, betäubt aber,, den Angreifer stark genug, um ihn einige Minuten kampsunfähig zu machen, Zeit zu ge innen und Hilfe herbeizurufen. Auch sür Schutzleute sei der Stock empfehlenS werth. Ebenso gefährlich ist der Stock aber auchin der Hand desjenigen, der einen Ueberfall ausführen will. -DiePublication, welche Professor Koch über sein neues Heil Mittel der Deutschen, Medicinischen Wochenschrift" 't, übergeben hat, dürfte noch zu einem Preßproceß führen. Die! .Deutsche Medicinische Wochen schrist" hatte, "wie berichtet wird mit t '" " "ia - Veneymlgung Proiezjor u'ocys .mir oer Redaction, der, .Wiener Medicinischen Wochenschrift", ein Abkommen getroffen, nach welchem der Artikel Kochs in beiden Blättern gleichzeitig am 14. November Mittags -erscheinen follte. Der Aufsatz wurde am 13. November Abends nach dem er in Berlin bereits gesetzt war. in einem 4000 Worte zahlenden Tele gramme nach Wien Abgegeben und in der Druckerei der Wiener Medicinischen Wochenschrift" sofort in Satz genommen. 'Durch irgend einen ' Zufall foll nun die Redaction der Neuen Freien Presse" er fahren haben) daß die genannte Wiener Wochenschrift bereits .im Besitze !des Aussatzes sei und den Redakteur derfelden, i Dr.',. Adler, noch um zehn : Uhr Abends bestürmt haben, ihr denselben gegen , einen , bedeutenden ; Betrag zu überlassen. Dr. Adler wieS hieß es weiter die Herren , an seinen Ver. leger, und dieser . ließ sich bereit finden, den Artikel Kochs noch um 1 elf Uhr Nachts an die Redaction der Neuen Freien Presse" auszuliefern, obgleich noch kurz vorher ein Telegramm aus Berlin eingetroffen war mit der stritten Weisung, die Mittheilungen KochS un ter keinen Umständen vor dem 14 No !vember Mittags !anszuen.iM dem sei die Publikation in, beiden Blät tern ohne die Angabe, daß sie auS der Deutschen.' 'Medicinischen . Wochenschrist" stamme, erfolgt. Die Redaktion der Deutschen Medicinifchen Wo chenschrift soll deslialb, wie ein schlesi scheS Blatt mittheilt, beabsichtigen, ein Klaar weaen Verletzung deS literari
!iiJ:- J-iS'lii'li-:!' M'j'ii'i-iüi Jjj!-;;:,:: -NJ fifii . . '"''"ii 5 ÄN icyett ClgemyMsröchts zegön .den Buchhändler Perles anhängig zu ma chen. . Furchtbarer O rkatt in Harmanpm. Briefliche, aus Harstadt vom 29. November eingegangene Be richte über den gemeldeten hestigen Or kan in Harmanpm im Ofotenfjord geben folgende Details: Der Sturm begann am 21. November und dauerte ununtcrbrochen bis zum 24. November Abends ungeschwächt fort. Im Fjord waren zahlreiche Seaelschisse und kleinere Fahr zeuge zum Heringsfang angesammelt. , rri ?tt-. tL v- ,-. ' t t h 1 rie 2?ewa oes lurmes uno olerenge Kälte hinderten das Rettungswerk. Eine große Anzahl von Booten ist vernichtet. Ungefähr 60 Fahrzeuge sind total wrack, ungesähr 120 wurde die Takelage fortgekappt. Der Verlust an Menschenle den konnte nicht festgestellt werden. Der Gesammtschaden wird auf eine Million .'Kronen geschätzt? kaum ein Drittel soll versichert sein. An der Nordküste des Fjord ist der Strand auf einer Strecke von circa einer Meile mit Wracktrüm mern bedeckt. Der Dampfer Hindo" konnte am Montag, den 24. November, durch ein glückliches Manöver etma L00 Menschen von mehreren treibenden Se gclbootcn retten. Die Fischerei ist so fort eingestellt worden, obwohl die Le ringe den Fjord noch nicht verlassen, ha den. Eine gefährlicheExplo. sion von Dyn amitpatronen hat in Bern bürg beklaenswerths Folgen gthabt. In einer Fabrik der Deutschen Sol vay Werke", hatten zwei Bergleute. Brauns und Seligmann, eine Anzahl gefrorener Dynamit - Patronen auf ein Blech gelegt, um dieselben über einer Benzinlampe zu erwärmen. Plötzlich ersolgte ein furchtbarer Knall und die genannten Bergleute sowie der Schlosser Oertel stürzten zu Boden. Einige der Patronen waren explodirt. Auf ent. schliche Weise war besonders Brauns verletzt. Das rechte Auge hing blutig aus der Hohle und das Eesitt des ManneS glich einem rohen Jleifchklum pen. Auch in das linke. Auge waren Theile dör explodircnden Masse einge drungen. Glimpflicher kam Oertel da von; derselbe erlitt zwar ebenfalls Wer letzungen im Gesicht. und an den Hän den, doch erwiesen sich dieselben als weniger gefährliche Brandwunden, Seligmann erlitt nur leichte Verletzung gen. . . Königin Margherita von Italien hat Giosue Earducci, dem republikanischen Dichter, welcher trotz sei ner politischen Anschauungen, in begei sterten Versen das Lob der ersten Frau Italiens als Weib und Fürstin gesuw gen hat, aus Veranlassung des 30jäh' rigen Jubiläums Earduccis al Leh rers der Universität von Bologna ihre Photographie in großem Format mit folgender eigenhändigen Widmung übersandt: Dies mein Bildniß deduire ich Giosue Earducci- als Zeichen meiner hohen Bewunderung für den Dichter, der in seltenem Maße edlen italienischen Geist mit lateinischer Kraft in seinen Versen vereinend,feine Poesie zum hoch sten Ausdruck des wieder auferstandenen Italiens gestaltete." Nicht nur im alten Rom, auch im alten Thüringen waren dik Gänse Persönlichkeiten von öffentlicher Bedeutung. Die Bewohner des sach-sen-meiningischen Dorfes Leimbach welches an der jetzigen Landstraße von Vacha nach Meiningen u. f. w. liegt, wußten .im Jahre 1633 mcht oder wollten es nicht wissen, wer die fortwährend unbewegfame LanW straße zu bauen und zu bessern datte. Sie baten 'daher daS Amt Tiestenort, den Schultheißen zu Mcrkers darüber zu vernehmen, weil er ein alter und pflichttreuer Mann sei, der die Obser vanz" kenne. Der Schultheiß gab nun bei seiner Vernehmung folgendes wörb lich an: Auff jenseit der Verra von Marksuhl bis an die Vachacr Brücke müßten dieMarksühler die Straße hatten, und zn solchem Ende alle dreißig Jahre eine Hecrd Gänß von Martsuhl uff Vacha Zu treiben? wenn nun die Gänß uff dem Weg stolpern, müßten sie die Stran' bessern!" JsttasNatn. Einem alten, eingeführten Gtbrsuchk gemüd wird die Big Four Route EzeurstonS TtcketS zwischen ollen 6!a libnen zur Rate von Fahrpreise für die Rundsabrt verkaufen und zn?ar an den solgenden Taoen: Mittwoch, den 2i. Dezember. Donnerftag,den25 Dezember, Mittwoch, den 31. Dezember Donnerstag, den 1 Januar. ; Me Ticke! gültig zur Rückfahrt bZS zum Momag, den 6. Januar irclusive. Jedem eint Vklegknhktt gebend, eine srödllch t Weihnachten und akückliSeö Neutahr zu verbri n a e n. : Wegen näherer Auskunft in Bezug auf Ticket?. Raten und Zeit der Abfadrt wende an sich schriftlich oder mündlich an D. V. Martin. Gen. Pass. Aaent. Civcinnatl. O Rest, ffiihitalnntstöt in ?lndiaa. Sechzig Cent monalliche Beiträge aus H1V0 Antdeile. Schuldscheine bezahle 10 Prozent Jnkerenen. genaerk ourw ernt Antontftat htf hnUHaltan (RatrrtrtS hiä vvywiuit vtr vvfiriiiiii "h" Anwgekavital ; zahlbar haldführlich. Ar. leiben feck Pronnt. C W VbilipvS. m wm. r rtAfiii tvn . v'enoer vtiQQiißiuurcr, tu wmui Ctroßk. ,!,.; nm ' Salem Aleikum Aurora Hosbrön; .. M.... m. n rx rr li. -,..Or ZU orzirukn curg uuguü rorr. iic Vbon 1032. . - ;!"; DaS Urtbttt der Hausfrauen aM inftimmia dabin, daß H. Sömedes vürSen die beyen lind. 423 Vkaina Lde. ?-jim,$i! Vxnfm eHcv$oUc :' i. v.1iÄV.,:taZ: !!!!!:,!!!!? .!!!- 'ß!frUtX:taf'; r - l'i: if :, , -t'(.iA::M- , M i" '&:m.. Crtriac und Logen werden darauf anfmerl fa gesacht, daß obige Halle sich sehr gut zu, llb Haltung do Versanunlnnge, Kränzchen, Unterhaltungen n. s. b. eignet nd fär solche Ldecke billig zn miethen iZt. Oen tocslt sich tt tU Os?u IL Clil.
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