Indiana Tribüne, Volume 14, Number 85, Indianapolis, Marion County, 14 December 1890 — Page 9
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Begräbnik oder Verbrennung? P a ? s. 1. November. Wir feiern morgen Allerseelen, uni 6a 6at es ein hiesiges Blatt für zeitge maß gehalten, unsere' großen Schrift steller hier zu befragen, ob sie, nacj ihrem Tode vorzögen,, begraben ode, verbrannt zu werden.... so spät ttit mogNch natürlich. Die darauf ergaw genen Antworten sind deswegen so in teressant. weil sich der Charakter de Autoren darin in eigenthümlicher Weist offenbart. Der empfindsame, sinnige, zarte Lyriker Franots Coppee, schreibt: .Ihre Frage, mein lieber College, ol ich verbrannt oder begraben zu werde wünsche erinnert mich an das szmosi französische Küchenrccept: DaZ Kanin, chen muß lebendig gestreift werden, de, Hase zieht vor. zu warten. Ich bim um die Erlaubniß, eS wie der Hast machen zu dürfen. Ich' lache, weil ic$ den Tod nicht fürchte. Sobald es Gott gefällt, werde ich auf dem Kirchhof Montparnasse ruhen, in dem einzige Grundstück, welches ich besitze, in bei Nähe meiner geliebten Eltern. Hebn, gens besitze ich eine Summe ,von Spiri' tualismus, die mich ziemlich gleichgiltig hinsichtlich des Loofes meiner sterbliche Hülle laßt. Ich kann nicht glauben, nein, ich glaube nicht, daß ich ganz' i der Grube verschwinde. "Sperntaninri raea." Diese glaubensfrohe Aeußerung des kränklichen Coppee ist um so bezeich, nender, als erst. vor werngen Wochen dn Sensenmann an seine Thüre geklopft hat, aber der Hase zieht vor, z warten. ' " ' - if . " Der Allen vom Berliner :Mternatio. nalen ArbeitscongreMhe bekannte Jules Simon erwiedert ff Anstatt Ihnen meine Ansicht über den düsteren Gegenstand mitzutheilen, mit dem es Ihnen ein Vergnügen macht, sich zu b schäftigen, werde ich, um mir selbst eine Meinung darüber zu bilden, abwarten, bis Siedie Ihrige mitgetheilt haben. Ich habe bis jetzt noch nicht zwischen Columbarium und Composthaufen gewählt. Wahrscheinlich werde ich kein Testament machen, da ich Niemand etwas zu der, erben habe. Meine Kinder werden das Verfahren wählen, welches ihnen am wenigsten Schauder einflößen wirb.? Ich überlasse eS ihnen, zu wählen, ob si meine Asche in eine Urne oder meine Gebeine in einem Sarge aufbewahren wollen. Ich weiß, daß gewissen Kai tholiken das Verbrennen widerstrebt, weil geschrieben steht, daß unsere Kör per wieder auferstehen werden. Aber ci bleibt nicht viel von unseren Körper auf den Kirchhöfen, und Gott bedarf de menschlichen Staubes nicht, um dev menschlichen Korper zu erwecken. Alphonse Daudet schreibt kurz uns bündig wie ein vielbeschäftigter Mensch: jöerbraw öder begraben. Beides iS mir gleich unangenehm. Der Abbe Loyson, der "frühere Patn Hyacinthe, steht auch in diese? Frag, offenbar nicht auf dem Boden dej orthodoxen Katholizismus. PersSnlich meint er, interefsitt mlch du Frage sehr wenig. " Ich denke wi, Plato, haß der Meusch nicht der KSrpe, ist, sondern daS, was den Körper hat Die viel bedeutsamere ZZrage ist die, wi ist es zu vermeiden, nicht lebendig be graben zu werden, was viel häusig vorkommt als man annimmt. Es wird den Leser dielleicht .dai Urtheil elneZ protestantischen Geisb liehen interejsirxn, den ich einst übe, seine Ansicht in .dieser Angelegenheit befragte. Der Pastor RSnneckx, Bot. schaftsgeistlicher in Rom, der auch ali Schriftsteller nicht unbekannt ist, sagt, mir,- als die Rede anlaßlich der End deckung neuer Columbarien in Rom au die Todtenverbrennung kam. daß ei principiell nichts gegen diesen. Modu der Bestattung einzuwenden hätte. So weit ich hie Angelegenheit verfolgt habe theilen nicht alle seine AmtSbrüder dies, tolerante Ansicht. , Bon Zola wird natürlich Jeder du Antwort envarten: .Verbrennen. Er schreibt: Sie verlangen da eine Artikel meines Testamentes , d glückliche Schriftsteller, ' der' riit Testa. ment machen kann l Die Feuerbe stattung hat sür sich, daß sie sehr reinlich lst. Ich glaube jedoch, daß sie nur sehr langsam f einzuführen ist, ;? denn sie ven letzt, ich weiß nicht warum, unsere, viel leicht falsche Vorstellung. die wiryuns von unserer Liebespflicht z, den Ab. geschiedenen , machen. Was lueiue pep Mliche Neigung anlangt, s? bin ich offen gestanden, darüber noch nicht klar. Ich glaube, daS es. das Beste est, die Sorge hierfür den uns Hinterbliebenen zu überlassen. Sie allein können hier, durch Befriedigung oder Kummer ha den.", Man sieht, Zola ist noch kein f, arger Pessimist, er glaubt an die Liebe der Hinterbliebenen. . ' f-
Henri de Bonner, der Verfasser bcs Mahomet, gegen dessen Ausführung der Großtürke sich so gestemmt hat, ! ist von . " .': "i":" ' - ver vrage mcai wenig aufgeregt woo den: Hol', Sie der Teufel!- beginn! seine Epistel. , , Sie haben mich verhin dert, gestrrn zu essen und die letzte Nachl zu schlafen. Sie fragen mich-, fährt er fort, ob ich lieber verbrannt ode, begraben zu werden wünsche. Ich hatte mir diese i wenia?zarte'uniö
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Ich erhielt Ihren Brief eine Slunoe vor Tisch, und ohne daß ich es wollte, ließ sie mir leine Ruhe. . Es ist schreck lich. Nein, ich will nicht daran denken. Ich ziehe es vor, in diesem Augenblicke nicht zu wählen. , Ich möchte wie der Prophet Elias auf einem feurigen Wa gen entführt werden. , Lassen Sie mich
zum Propheten ernennen, obgleich ich eiaentlich. offen aestanden. mir wenia unter den gegenwärtigen Verhältnissen daraus mache; lassen Sie den feurigen Wagen für mich berniedersteigen, und s ich will Ihnen verzeihen, daß Sie mich mit Ihrer ausregenden Frage daran verhindert haben, zu Mittag zu essen und zu schlasen.- , Der .Wunsch des Herrn Bornier ist gar nicht so dumm. Der Prophet EliaS soll bekanntlich zur Erde zurückkehren. Der Lyriker Leconte de LiSle, welchem ie Feuerbestattung aus dem- Homer, oen er seinen Landsleuten mit vielem Geschick verfranzoft hat, eigentlich ver lockend wirken mußte, hilft sich mit einem Scherz über die an ihn gestellte Frage hinweg. Sie fragen mich, ob ich beerdigt oder lebendig begraben zu wer hen wünsche. Nachdem : ich mir die Sache reiflich überlegt habe, bedauere ich Ihnen gestehen zu müssen, daß ich wede, das Eine noch das Andere wünsche. Selbst wenn dieser Zustand der Unent fchiedenheit, so peinlich er ja immerhin ist, noch einige Jahre - dauern , sollte, so würde ich mich selbst ohne große Ünge' duld darein finden." Der Theaterkritiker deZ Temps, Sar cey, eine sehr positive Natur, hat da gegen für alle Fälle, seine Entscheidung getroffen. Wenn ich in Paris sterbe", schreibt Sarcey, so werde ich incinre i eingeäschert); sagen Sie nicht orsms verbrannt), daS ist ein abscheuliches Wort. Sollte ich aber in Nanterre lwo er mit Paris abwechsend residirt) fterbm, so halte ich denn doch nicht so sehr am Ceremonicll, mit welchem ich i die andere Welt befördert werden soll,, als daß man mich zu dem Leichen-Ver brennungs'Ofen schleppen sollte. Theo, eetisch scheint mir die Feuerbestattung das vorzuziehende Mittel, um den Kör per,- diese Fetzenhülle über die Seite zu schaffen. -Aber ich bin in nichts intote .Ä-! m--;: Der Romanschnststeller Leon Cladel entsetzt sich auch vor der von ihm ver langten Entscheidung. Welch eine Zraze!- erwidert er dem neugierigen Redakteur, nun ja, verbrannt, voraus gesetzt, daß meine Asche mit der meiner Mutter und meiner Kinder, die ich ver loren habe, in der Erde vereinigt werde, in welcher sie begraben liegen." Sardou schreib kurz, fast cnt!zusia stisch: Verbrannt! Verbrannt! O, es wird mir viel mehr Freude machen, ver brannt zu werden." Na! was die Freude anlangt!. , . , Armand Syl pestre, der lebensfrohe Lyriker und Et zähler, löst die Frage echt dichterischEine Rauchwolke am Himmel oder der Rasen zu werden, welcher die Gräber deckt, dazwischen haben wir zu wählen Mein Gott! Ich ziehe die Erde, aus der die Blumen sür die Liedenden sprießen, den unendlichen Weiten vor,, wo die Sterne eine vielleicht letzte Lüge der Götter sind." ' Sie alle diese Herren haben die Wahl, nur- ich Nicht. . Ich muß wollen oder nicht, zur Asche werden, denn was Aw deres ist diese als der Rest eines ; Brandes Ein bewegtes Leben. Alexander, Körösy. jetzt ungarischer Reichtagsabgeordneter, besuchte mit Jokai zugleich das kecskemeter Colleg! um,' sie erhielten zu gleicher Zeit in Pest das Advocatendiplom und . heiratheten Beide Schauspielerinnen Körösy wurde Bassist am National'Theater, bis die Revolution .ausbrach, wahrend welcher er Auditeur war. Im Jahre !350 rso erzählt nun Jokai im Nemzet- war Körösy Organist der hodniezövasarhe' Irjer calvinischon Kirchengemeinde, als x vor das ' Kriegsgericht in das Neugebäude citirt wurde, um sich dafür zu vera ntw orten. ' was er , bis z ur vilagoser Katastrophe that. Er wurde zu sechs Jahren KerkerS verurtheilt und nach Jösephstadt ' gebracht. ' ' Eines Tages erhielt seine Frau von ihm einen Brief, in welchem er klagte, daß die Gefängnißluft seiner Gesundheit schade daß er än Blutandrang leide und' seine Augen im Halbdunkel schwach werden. , Als seine Frau Sophie, die bei Jokai's wohnte, diese Zeit en las, enthielt sie sich aller Thränen und sagte nur energisch : Ich gehe hin." Und nun lassen wir Jokai sprechen: Wohin '?" Zu meinem MannAach'Josephstadt.rM MMsosört machte sie! sich y auf,,!! bey Weg, ohne Geld, ohne der deutschen Sprache nur im geringsten mächtig zu sein, um über Oesterreich nach Josephstadt zu eilen und dort ihren gefangenen Gatte i zu besuchen. Und sie gelangte hulMkämWüch i prilc?.:j;;;j Was sie von ihrer Irrfahrt erzahlt, ist eine ganze Odyssee. Unvergeßlich bleibt nur, was sie von ihrem Erscheinen vor dem König erzähltes Vor den iungm Herrscher gelangt, ist ihre Reve nicht vergeben. Franz Joseph verstand und sprach gut nnaarilch. w Die wackere Zsosi erzählte dun Herrscher, wie ant und brav lbr
Nann war, der die Strafe nicht v oient Ijai; denn als Auditeur hat et auch nur die Befreiung Unglücklicher angestrebt, und jetzt wattek man aus ihn in Hvdmezövasarhely, denndon nimmt man keinen anderen Organisten und auch sie könne ohne ihrewMann nicht leben. Sie bitte, sär ihn um Gnade. .Gut.? sagte der Herrscher.
Ich werde die Angelegenheit prüfen lassen." Aber gleich, Ew. Majestät !" bat die brave ZSoii, .weil mein Mann ' sehr krank ist. Bitte, schauen Sie her da ist sein Brief. Wenn man ihn nicht freiläßt, stirbt er oder erblindet. Der Herrscher sagte zu, er werde dle Ange legenheit unverweilt vornehmenlassen. Aber Ew. Majestät, ich möchte selbst gerne hingeben zu meinem Alten und sehen, was ihm fehlt" : Ich werde anordnen, daß man Bh tu Ihrem Gatten lasse", sprach bet Monarch. Da sprach Zsosi mit cfafsi scher Aufrichtigkeit: Ach, Ew.'Maje. stät, ich -habe gat kein Gel,' um bis dorthin zu gelängen." Auf dem ju g endlichen Autlitz des Herrschers er' schien unwillkürlich ein Lächeln. - Das War ein nicht nachzuahmendes Beispie! ehelicher Treue. Eine Frau, die, um ihren gefangenen Mann sehen zu tön. nen, sogar den König anpumpt. - Sie werden die Reisespesen erhalten";' sprach Franz Joseph und ga6 seinem Adjutan ten Ordre, der die brave Zsosi sofort zum kaiserlichen Kahlamt geleitete, wo ihr die nöthigen dreißig Silbergulden in Zwanziger vorgezählt wurden. Mit diesem Gelde kam die wackere Frau glücklich nach Josephstadt, sprach mit Alexander und tröstete ihn, ja, sie theilte sogar ihr Reisegeld mit ihm denn ihr war eS zu viel. So kehrte sie dann "zu uns zurück. Doch blieb Alexander Kö rösy, trotz der erfolgreichen Intervent ttonen, noch einige Jahre, in Joseph, stadt, indessen hatte er es diesem Um stände zu, verdanken,.' daß er eS später so weit gebracht. Dort im . finstern GefSngnißlocale lernte er auf autodi dactifchem Wege französisch, englisch und deutsch, und dort machte 'er sich "die Kenntniß der Gesetzbücher derartig zu eigen, daß er heute einer unserer tüch' tigsten Rechtsgelehrten ist. Derselbe Josephftädter, Gefangene .vr als v 1,1 " "i'" '"" V "" "" iL ' ' V'' i. fc.1' :.. '1" meicysragsaogeoronerer oer wdi brezin bei den diesjährigen Debrezinex Manövern der Gast des Königs, der einst seiner Gemahlin Reisegeld gab. um ihn im Gefängnisse besuchen zu können." ttöutgStren. Ein interessantes Buch ist kürzlich erchienen: Erinnerungen und Erlebnisse öes königlich hannoverschen Generalmajors Dammers, letzten General-Ad-iutanten des Königs Georg V. von Hannover." Dasselbe bringt manches Üeberraschende aus der Zeit des König reichs Hannover, und zeigt namentlich, naß sich die Fürsten nur so lange auf ihre persönlichen Anhänger verlassen können, als sie im Glücke sind. Der König hatte Dammers bei Beginn deS Feld'zuges vom BataillonS'Commandeur zu seinem General-Adjutanten befördert: :ls solcher stand Dammers seinem Moaarchcn über, die Katastrophe von Lan zensalza hinweg mit unerschütterlicher Treue zur Seite. Wohl der interessant ieste Theil des, Buches ist derjenige, in .velchem erörtert wird, wie sich das hanaoversche Ofsicier-Corps mit der Ver zangenheit und den neugeschaffenen Zuständen abfand Eingehend . sind die Verhandlungen mit dem König dargelegt, die den Zweck verfolgten, ihn zur Entbindung seiner Ossiciere von dem Diensteide zu bewegen. .Der König wird durch die Mittheilung getäuscht daß die große Masse der Ossiciere dieser Tntbinhung Widerstand leiste und nur einzelne Wenige, die Absicht , haben, in preußische Dienste zu treten.- , Nur um diesen Wenigen den Ueber tritt zu ermöglichen, ermächtigt der Kö kg le.l General von Arentschild, die einzelnen Officiere, welche, etwa darum nachsuchen sollten, ihres Eides zu ent binden und ist dann starr , vor Staunen und Schrecken, als eintritt,, was ihm Beneral Dammers voransgesagt, , der König aber als Verleumdung entrüstet zurückgewiesen hat, haß nämlich die ganz überwiegende Menge sämmtlicher Ossi ciere den Uebertritt in den Preußischen Dienst vollzieht,) darunter gerade , eine Anzahl der besonderen Lieblinge und Lertrauensmänner des blinden Königs. Lon 059 hannoverschen Offneren sind 425 in preußische, 80 in die Dienste andrer deutscher Staa e i, , 3 in österrei äj?jche Dienste getreten und nur 19 ha ben, ohne in andere Dienste zu treten, den Abschied verweigert und sich dem König euch ferner zur Verfügung a halten. Ferner haben 6 die ihnen ge setzlich,, zukommende übrigens geringe hannoversche Penston genommen, während 70, um die höhere preußische Pen sion zu erlangen, dein König von Preu gen den Huldigungseid geleistet haben. Im Ganzen haben also nur 84, also etwa der achte Theil, es unbedingt ab gelehnt, dem Sieger in irgend welcher Form zu huldigen, und es vorgezogen, tröW der ! ihnen angebotenen EideS' mtbluduna, ihrem König die persönlich; ermeuewa inlÄ' , :.fi;!hp;.;
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