Indiana Tribüne, Volume 14, Number 84, Indianapolis, Marion County, 13 December 1890 — Page 2
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Vorder Abfahrt des Schiffes wußte man, daß der Eisen koloß keine genügende Stabilität hatte. Um dies auf die Probe zu stellen, sandte die Admiralität das Schiff in die Bai von Biscaia. Bei heiterem Wetter schlug das Schiff dort einfach einen Purzelbaum und versank, so daß der Kiel zu oberst.lag. Nachher stellten die Beamten der Admiralität Berechnungen an. die ergaben, daß die Sache genau so eintreffen mußte, wie geschehen. Einige Jahre später rannte der "Iran Duke" während der Manöver im iri schcn Canal den "Vanguard", ein flottes Elsenschisx nieder, E5 versank; glücklicherweise konnte sich die Mann schaft zeitig retten. Die 600,000 Psund Strlg., die das Schiff gekostet, waren aber futsch. EZ liegt noch in der Tiefe, Wieder ein paar Jahre und da5 Schul schiff "Luryäios", eine feine hölzerne Fregatte mit etwa 300 jungen Matro fen an Bord, wurde, wenige Seemeilen von dem heimathlichenHasenPortsmouth entfernt, ans dmeZ nach langerAbmesen heit zufegeltebei Shznklin, hinter der Insel Wight, von einem Sturmwmd gepackt und kenterte? die meisten Matro sen ertranken. Die Admiralität gab Lst. 20,000 aus, um daZ Wrack in den Hafen von Vembridge zu bringen, und verkaufte e5 dann als altes Holz sür einige lumpige hundert Pfund. Auch die Sentimenta lität kann man zu theuer bezahlen. Das Schwesterschiff der Eurtzdiee", die Ata (sttta, welches um dieselbe Zeit nach Westmdien sahren sollte, ist bis heute noch nicht dort anzelangt. Die Beamten der Admiralität haben den Namen des SchiffeA v'on der Liste gestrichen. Das war billiger als das Wrack zu he ben. Das Kanonenboot Wasp ist jetzt ebenfalls gestrichen. Es kreuzte vor etwa anderthalb Jahren in chinestscheu Wassern, wurde von einem Orkan erfaßt und gmz mit Mann und Maus unter. Die Irland sahen darin ein Gottesgericht, denn das Schiff hatte kurz vorher Marinefoldaten an der irischen Küste gelandet, um die Bauern zu Paa ren zu tre'bm. Weniger abergläubische Leute machten die erbärmliche Bauart des Schiffs sür das Unglück verantwort lich. Der Untergang des flstten Panzer schiffes 'Sultan", das unter dem Be fehl bei Eapitan Rice im Vorjahr bei schönem Wetter unweit Malta auf die Felsen fuhr und in die Tiefe versank, ist noch in Aller Gedächtniß. Der Koloß wurde gehoben, un) di: Admiralität zahlte Lstr. 60,000 für die Hebung. ..Aber um das Schiff wieder settüchtig zu machen, wird .man ebensoviel Geld ' Susgeben muffen, als ein neues Fahr zeug kostet. Ueber den Kreuzer J5tv pent- und seine Bauart sind unsere e ser genügend unterrichtet. Er war, wie ein' Matrose sagte, nicht besser als K äsatatAp Tosesfalle) und hat sich der Gezelchnunz würdig erwiesen. ! H Hl, I. I " , . m wird fortgestohlen. Als man, vor ungefähr Jahresfrist ' durch den. Vertrag mit Großbritannien den amerikanischen Gaunern Canada '"als Zufluchtsort verschloß, glaubte man, daß diese Maßregel eine heilsame, Wir kung 'ausüben wurde. Die Verbrecher : konnten nicht so leicht mehr der Gerech' tigkeit -ein Schnippchen schlagen, sie konnten leichter gefaßt und bestrast werden. So dachte man. Aber manhat sich geirrt. Es kommen ungefähr ebenso viele Unterschleife und Groß, gaunereien vor, als zur Zeit des fidelen , : Verörechecclubs unter deÄ angeblichen , Vorntze der Mutter Mandelvaum. I In der berühmten Stadt der Bruder., V liebewZstzsoeben der Fälscher John R. Baker zr. ertappt worden. Der Kerl hat rund eine Million Dollars gestoh. len. Ein dortiges Blatt berechnet, daß ellein in jener frommen Stadt während der letzten fünf Jahre zusammen 14,897,000 von 21 Gaunern gestohlen ; worden sind. : Neun derselben hatten je . mehr, als 8100,000 unterschlagen. Nur wemae dieser Großgauner wurden verhaftet und bestraft, den meisten gelang eö, sich mit ,yrcm,Raud in's Ausland fj-j'tt flüDenH'DH' H-A'K' Was da von Philadelphia gesagt ' fozxhtn ist, gilt von den meisten übrigen " Großstädten ebenfalls.. Man hat eine V Statistik aufgestellt, welche sich nur mit dieser Art von Verbrechen befaßt, also nur, mit Fälschungen, Unterschlagungen und Dleostahlen, bei denen es sich um vgroße Summen bis hoch in die Hundertlausende hinein handelte. Im Jahre 1839, als Canada noch der beliebteste Zufluchtsort der Gauner war, bezifferte sich die gestohlene Summe auf $3,500, 00Q. In diesem Jahre, oder vielebi , !!:;;;
kn oen aogelausenen elf Monaten, hat man schon eine Gesammtfumme von tf,üöö,0ÖG derartiger Veruntreuungen festgestellt, ohne die zahllosen kleiner Diebereien Zu berücksichtigen, bei welchen es sich nur ' um Hunderte von Dollars handelte. Auch die große Anzahl fc trügerischer Bankerotte ist nicht in Anrechnung gebracht worden. Es stehen den Großgaunern nömlich noch viele Schlupfwinkel offen. Man kann heutzutage fast ebenso leicht nach Südamerika gelangen, als nach Canada, und die süd undcentralamerikanischen Erdbebenrepubliken sind jetzt in den meisten Fällen das Ziel unserer Justiz, flüchtlinge. Uebrigens ist ein Gauner, der Hun derttausende stiehlt, weit sicherer vor Zuchthaut und Schande, als ein Spitz bube, der sich mit -wenigen Tausenden' oher gar l Hunderten . von Dollars bc. gnügt ljat &ec Großdieb kann den Aestohlenen nämlich ein Compromiß anbieteu, daZ denn auch in den meisten Fällen angenommen wird. ' Dies solltt durch Gesetze verhindert werden. D GroßAauner sollte sich seine Straflosig. keit nicht dadurch erkausen können, daß ec einen Theil feines Raubes heraus gibt, auf das Versprechen hin, daß der Aestohlene von der Verfolgung zurück tritt. Das Princip, daß der Staat Sühne sür das Verbrechen zu fordern hat, sollie in Diebstablsfällen ebenso streng beobachtet werden, als in Mord yve? Mordversuchssnllagen. Enthusiastische Franzosen über Koch. Unter der Ueberschrift D Tod ist besiegt-, preist die Pariser Zeitung Patxie" den deutschen Arzt also : Wird er der große Heiland der Welt, der erlauchteste Wohlthäter der armen leidenden Menschheit werden ? Lun genleidend sein hieß bis heute soviel wie: zum Tode verurtheilt l Ich kenne nichts schrecklicheres als die PhthisiS, die das Dasein untergräbt, indem sie das Opfer, das sie tödtet, anlächelt, die feige mor det, ohne daß oft der Unglückliche, der ihr verfallen ist, eine Ahnung davon hat, -die ihm bis an das Ende seine Träume und seine Hoffnungen läßt, England hat seinen Jenner gehabt, Frankreich seinen Pasteur. WirdDeutschland in Koch einen Mann haben, der mehr ist als sie beide zusammen ? Und wie, viel mehr! Denn wasist die Toll Wuth, die einige wenige Opfer im Jahr fordert, was sind selbst die Pon im Vergleich, zur Schwindsucht, die der Menschenleben nie satt wird, jenem stets rffenstarrenden Rachen des ToSeS, der ohne Rast das Leben verschlingt ! Und wenn ich auch bedaure, daß daS Licht jenseit des Rheines aufgegan gen ist und nicht bei uns, so werde ich doch begeistert den Tag begrüßen, da es, enthüllt von den Nebeln, die eS noch verschleiern, uns alS erhabene Wohlthäterin erscheinen würde, als Sonne und Lebensauell, in dem die alte Welt sich, verjüngt. Man sagt, Dr, Koch wolle die Entdeckung eifersüchtig für sich behalten und einen Handlsar
tikel daraus machen, der ihm Millionen sichern würde. Das wäre ungeheuer lich, und ich kaun daran nicht glauben. Der Berliner Arzt ist schon berühmt, wichtige Arbeiten haben ihn in der gelehrten Velt bekannt gemacht; bis ich den schlagendsten Beweis vom Gegen lh::l habe, halte ich ihn für gut und ehrlich. Und hat der junge deutsche Kaiser, dessen Geist von Menschenfreund lichen Anschauungen erfüllt ist, nicht jetzt die beste Gelegenheit, seine Absichten tN die Wirklichkeit zu übertragen! ES wäre ihm eine ewige Ehre,' ein unver ünglicher Ruhmes kränz, wenn er seinen Namen an die'e Entdeckung eines seiner Unterthanen heftete. Möge er voran nehen, möge er dem berühmten Arzt das Leben von Millionen von Wesen abkau fen, möge er dazu beitraz?n, daß, ohne Unterschied derRasse. ganze Geschlechter dem Grabe entrissen werden, die schon vor der Geburt zum Tode verbannt sind! Welch edle Rolle wäre das! Und warum sollte er nicht? Warten wir ab, wir stehen vielleicht am Borabend wun derbarer Dinge!" Schreckensseenc in Barmen Ueber die Ueberschwemmungen, von denen am 24. und 23. November Bar n e l heimgesucht wurde, wird fol gendes . geschrieben : Unvergeßlich schrecklich , waren jene , Tage allen Einwohnern Barmens, die am Alten markt und den dort cinvieaenden Stra ßen ' wohnen Dort fpielte sich ein Rampx zwischen menschltcher Krast und elementarer Gewalt a6,. wie er wohl selten vorkonlmt. Am ' L4. , N ov. kurz vor 12 Uhr Mittags fuhr tm Carriol Postwagen über den Altenmarkt gegen die Natbhausbrücke zuz. aus dem Wa gen befanden sich Oberpostassiitent Richter, fünf Postunterbeamte, zwei CM listen und der. Postillon. Auf dem Al teumarkl rissen die entgegenströmenden Ftnthcn den Wagen zurück. . Ein qro tz'r Jagdwagen, aus dem' an zwanzig euerw-hrleute und Civilisten sich be fünden, suchte zu gleicher Zeit über den Altenmarkk durch . die hochgehenden Wogen zu kcmmen.sAlS der Postwagen von de;n Waffer fortgerissen wurde, suchten die -Insassen deS JagdwagenS j yttse zu kommen.- .... '" : Nun kam die Katastrophe. Der Jagdwagen stürzte um und seine In fassen sielen alle ins Wasser: Schlosser meister Schwarz wurde im fallen von einem Blutsturz befallen und verschwand m den reißenden Wellen. Die Anwoh ner des Altenmarktes suchten mit allen Mitteln die mit den Wellen Ringenden zu retten. Seile und Scbläuche wurden den um Hilfe Rufenden zugeworfen und vie meinen herangezogen und ourcy en ster und über Vordächer mit fast über mcnschlicher Anstrengung gebzriett. Die tosenden Wogen hatten zu dieser Zeit am ,ll?cnmarkt mehr als ManneShohe er!?:ch!., Ter Postulon rettete sich aus einen Lalernenpfahl bis sichere Hilfe fr.m und ihn ins Trockne ioa. Die i!,,ü;::ii' i,. -' S'
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Ponfcyanner rangen lange mit den Wcl' len, wurden aber glücklich noch gerettet. Oberpvstasnstent, Richter hielt sich eine Zeitlang an dem schw.mmenden Wagen an, ließ aber bald los und versank in den Fluthcn. Ob die Feuerwehrman ner und die Civilisten, welche in den Strudel mitgezogen wurden, sich alle gerettet, ob das schreckliche Ereigniß noch mehr Opfer gefordert, kann bis zu die ser Stunde mit Sicherheit nicht entschie den werden. Man vermuthet, oan Herr Richter mid Herr Schwarz nicht die ein : zigen Opfer der tückischen Wupper ge .-...., .r". - - woroen imo. er aIowagrn ran veu Vlerdeu wurde in den Arm der Wuvver an der Bleicherstraße getrieben. Vier P?eroeleichen wurden von von uno vem Altenmarkt heute weggebracht. Die Anlieger am Altenmarkt selbst sind schwer veuoffen woroen. n canneslwbe ' dranaen die lutben in die Läden überall Verheerung anrichtend. stir..ri- v- ilut v'. crn.'c c.ii 33cnui, vzi jepz vvi va äucuj' nachtszeit mehr als doppelt empfindlich ist. Opm Anlande. Das Appellattons-Gerichr des Staates Maryland hat die Rechts ailtigkeit des dortigen HochlicenzGe setzeS bestätigt, ebenso die auf Grund dieses Gesetzes gefällte Entscheidung der Llcenz-Commisston von Baltimore, wo nach Ausländern" eine Licenz zum Wirthschafrsbetrieb nicht zusteht. ES werden jetzt Versuche mit der Herstellung von Geschützen auS ... f rv ä. em . t . AMMlNlum-zrouze gemacor, sur weicue Dr. Emmens. der Erfinder des neuen, vielversprechenden Erplosivstosses Em menfite", das Patentrecht erworben hat. Bewahren sich diese Versuche, woran Sachverständiae nicht zweifeln, dann dürften diese Geschütze und vielleicht auch der neue Sprengstoff' berufen sein, eine gewaltlge Unjwalzunz m der modernen Kriegsführung hervorzubringen. Onkel Jake Deshart, ein 103 Jahre alter Greis, erfreut sich noch der besten Gesundheit. Vor Kurzem wurde er in das katholische Altenheim zu Evansville, Ind., aufgenommen. Er , vermochte sich jedoch nicht an die Anstaltsregeln zu gewöhnen und sah sich seiner Bewegungsfreiheit beraubt. In Folge dessen brannte, er durch und kehrte zu Fuß nach seiner 65 Meilen entfernten Heimath zurück. Noch deut lich erinnert . sich der alte Herr der zweiten Inauguration Washingtons und rührend ist es, ihm zuzuhören, wenn er von den Scenen spricht, die sich gelegent lich Washingtons Ableben überall im Lande abspielten. In Brooklyn hatte sich die. ser Tage ein dreizehnjähriges Muster von Jüuglmerika, der Anführer einer Bande gleichatterZger Knaben, den klei nen Ränberscherz gemacht, einen noch kleineren Knaben einzusangen. Er band dann sein Opser an einen Baum und durchsuchte seine Taschen, fand aber lei der nichts Werthvolles vor. Um nicht umsonst gearbeitet zu haben, schickte er an einen älteren Bruder des Gesänge nen die Botschaft, daß dieser nur gegen Erlegung eines LosegeldeS von 25 Cents freigelassen werden würde. Ehe daS LSsegeld eintraf, war ein Polizist, durch das Geschrei des Knaben herbei gelockt, auf dem Schauplatz erschienen und hatte den Räuberhauptmann, ohne daß es zu Blutvergießen gekommen wä re, dingmt. gemacht. Der Brooklyner Polizeirichter ließ den jungen Rinaldini mit emer Strafpredigt lausen,' wahr schemlich weil er eine so vielversprechende Laufbahn nicht in ihrem ersten Keime zerstören wollte. Die wahrhaft fürstlichen Legate, welche der verstorbene Leder fabrikant Daniel Fayerweather in New Jork einer' langen Reihe Wissenschaft licher und wohlthätiger Ansialten ver macht hat, sind, um so anerkennenS werlher, als die Vertheilung der Gaben nicht etwa willkürlich, sondern offenbar nach einem bestimmten . Systeme und durchaus zielbewußt ersolgt ist. An den reichen Spenden dieses ämerikani schen Menschenfreundes varticipiren, je nach Verdienst , und Würdigkeit, mit größeren oder geringeren Summen zwanzig höhere Lehranstalten in ver schiedenen Staatengruppen, sowie füns Krankenhäuser in der Stadt New Fork. Die Schenkungen belausen sich insge sammt auf tzÄ,200,00. Die kinderlose Wittwe und zwei Nichten, des Erblassers einzige B lutsverwandte, gehen jedenfalls mit verhältnißmäßig bescheidenen Iahresrenten :c. auS. ; Um so .verdienst'voller ist deshalb die Thatsache, ' daß kein Versuch gemacht wird, die letztwil ligen Verfügungen deS, verstorbenen Philanthropen. ; gerichtlich anzufechten. Wenn mau bedenkt, wie häusig gemein nützige - testamentarische . ; Verfügung-n der Reichen hierzulande durch die Hab gier lachender Erben durchkreuzt werden, so gebührt einer, leuchtenden Ausnahme von . dieser, leidigen Regel , gewiß ein Wort öffentlicher Anerkennung ' ? In W ashin gton'istidie a uS Vertretem, der amerikanischen Republi ken bestehecde Conferenz zur Berathung über Anlage einer A intercöntinentalen Eisenbahn. in Sitzung getreten Dieses von der .Internationalen Amerlkn! schen Confercn; , in Vorschlag ! gebrachte Projekt umfaßt ene direkte Verbindung deS, großen : EisenbahnSystemS üder Ver. Staaten , durch v das ' mexikanische System und, eine durch Central-Amerika und gaiz Süd-Amerika ,zu .bauende Bahn mit den südlichsten Staaten dieses Erdtheils.,, ,, Diese Bahn soll nicht gänz. lich eine neue Bahnlinie, sondern zum Theil, durch Verbindung bereits be stehender Bahnen geschaffen werden. Neue Strecken dieser Bahn sind Hauptsächlich , in Süd-Amerika zu , bauen und dort 'bieten diese Bauten große Schwierigkeiten, die jedoch bei den Fort schritten, welche die Jng'enieurkunst im Uederwmden selbst der größten Hmder nisse gemacht hat, durchaus nicht unübe?' windlich erscheinen Die Vollendnna dieser .Bahn wird allerdings manches Jahr in Anspruch nehmen, aber die un endlichen Vortbtil. welch dieselbe all
amettkamsche.i Staatm. ganz vepnders aber dem Handel der Ver. Staaten bie ten'muß, werden sicherlich die AuZsüh' rung des Projects beschleunigen, nachdem die Conferenz in Washington den Plan für die technische und für die financielle Seite desselben definitiv fest' gestellt hat. ZwölfRichterdeSGerichts Hofes von Philadelphia haben gegen ihre gleichzeitige Beschäftigung als Llcenz-Richier Protest erhoben und ver langen von der Legislatur die Abände rung des betr. Gesetzes aus sachlichen Gründe. Der Pha. Demokrat" sagt, die'e?' Vorgehen müsse als eine echte und rechte That unabhängiger Richter ? Stellung gepriesen werden, und schreibt darüber u. A.: Die Constitution der Ver. ' Staaten und die Verfassung Pennsyvaniens und LbeNjv die jedes anvem 'Staates be stimmt die absolute Trennung und Un. abhängigkeit der drei Staatsgemalten, der Gesetzgebung, der. Verwaltung und des Nechtsweses, oder mit andern Wor ten der Legislative, der Executive ünl der Justiz. Damit ist gesagt, daß we der gesetzgebende Körper, noch die Staats oder Löcal-Verwaltung in deo Gang der Rechtsprechung emgreifen darf aber auch umgekehrt daß die Ge richte und Einzel'-Nichter Nichts mit de, Abfassung der Gesetze oder mit der Staats und Orts-Verwaltung oder Polizei zu thun haben sollen. Das ist das Staats - Princip, dessen strengste Durchführung allein im Stand ist, gute Gesetze, tüchtige Verwaltung uud eine unabhängige Rechtspflege zu garantiren. Und diesen Standpunkt haben jene 13 Richter in ihrem Protest geltend gemacht, wofür ihnen allgemeinste Danksagung und Anerkennung gebührt, obwohl sie damit nur ihre Richter- und Bürger Pflicht gethan haben." Stimmt! Aber wie ist es mit de:t anderen Richtern in Pennsylvanien. besonders WPittsburg? Werden sich dieselbe dem Proteste an schließen oder, mit den Prohihitionsbol den gegen den Protest protestiren? Aus tite Weife könmen die Richtern von Philadelphia in eine höchst peinliche Lag kommen Ex-Senator Thurm an, der .alte Römer", hat seiner Schnupftabaks dose Vale.' gesagt. Er hat nämlich ge funden, dai; durch das fortwährende Schnupfen seine Augen afficirt werden. Des belannie roth'! Tafcki'N'uch trägt er sonst übrigens uoch als E i incrng an die t'.nii r;n ivreui t vö.che ihu: as inner 3e erb p Teutsche Lokalnachrlchten. Provinz Brandenburg. Berlin; AuS unbekannten Motiven hat die Gattin deS Oberregierungsraths v. Friedheim, des stellvertretenden Po lizeipräsidenten, Selbstmord begangen. I Friedrichshain brachte der Schrift setzer Otto Rieger der unverehelichten Martha HSnicke im EinVerständniß mit derselben einen Revolvcrschuß bei und versuchte daraus sich selbst zu erschießen. Im Proceß Marggras und Genossen wegen MünzverbrechenS, (Fälschung schlesischer PfandbriefCouponS) tst der Kaufmann Marggras in Guben zu 3j Jahren Gefängniß, der Lausbursche Strietzel zu 3 Jahren Zuchthaus und der Steinträger Krüger zu L Jahren Gesängniß verurtheilt worden; der Buchdrucker Will wurde freigesprochen. Unter der Firma Militärgruß" hat sich in Hävelberg ein Verein gebildet, dessen Mitglieder sich verpflichten, fort an nur durch Erheben der rechten Hand an die Kopsbedeckung zu grüßen. D nach Verübung mehrfacher Betrüge reien von Teltow flüchtig gewordene Weber Rud. Zänger wurde in Hamburg, auf einem nach Amerika bestimm ten Dampfer, auf dem er sich mit Frau und drei, Kindern eingeschifft hatte, ver haftet. Es feierten: die goldene Hoch zeit die Eheleute Arb. Havenstein-Arns. Walde, Röhl in Büssow bei Friedeberg. Rentier Carl Bieske-Landsberg a. 23., Peglow Lichtenow, , Kürschner LouiS Hartwich Luckau und Bettschora-Rix dorf; in Brandenburg die'Wirthschas. terin Carol. Zander ihr 50iährigeS Dienst, in Svandau der Seiler Her ann sein övjährigeS Bürgerjubiläum. Provinz Ostpreü ßen. Eine Spar und Darlehn Skasse für die Lehrer Ostpreußens ist' in Jnster bürg in'S Leben getreten. Die Fische rei an der ostpreußischen Ostseeküste und in den beiden Hasen hat im Zeitraum 1. April 18891890 einen Ertrag von ca. 1,362,000 M. geliefert. , ES kommt davon nahezu eine Million auf die Haffischerei und nur etwa ein Drittel auf die Seefischerei. Geqen das Vorjahr hat sich der Jahresertrag der Fischerei um etwa 203,000 Vf. gesteigert. Das Fest der eisernen Hochzeit begingen die Lieutenant a. D. Gnabs'schen Eheleute in Tilsit, und die goldene Hochzeit feier ten: die Eheleute Gutsbesitzer Wenk in Hohendorf. Rittergutsbesitzer Dr. Ben der in Katharinenhof und Lehrer Jasch in Königsberg., , " , w ., ' - Provinz Pommerm
? Ueber das Vermögen des flüchtigen Bankiers Albert JungklauS in Stettin ist der,,,,, Konkurs eingeleitet , worden. Außer vielen kleinen Leuten,, welche demselben ' ihre, Ersparnisse anvertraut haben.. Zollen ein Rcchtsanwalt eine be deutende Summe, ein Zimmermann 120,000 M:; die Directrice eines Con fectionSgeschästeS ihr ganzes erspartes Vermögen von 8.000 M. verlieren. In GroßPomeiSke fand die Einwei hung,, der, neuerbauten !, Kirche statt. Der Eisenbahnbeamte Kubik ! in Pase walk, der mit . seiner Frau NachtS von einem Besuch heimkehrte, wurde auf offener Straße von zwei Arbeitern über fallen und lebensgefährlich durch Messer ftiche verletzt. DaS Fest der goldenen Hochzeit feierten: die Eheleute Maurer Element in Bergen , Thees daselbst, Lehrer em." in Elmenhorst. Hypenbecker in Franzburg, Friedrich DaugS in Pol zin, Justizrath Kempe in Stargard und Rentier E. Tonn in Aanew: daS iüui' Su '
ztgWrtge AmtZjuviläum degmgKaeN' diener Jahnks in Stettin. . Provinz Schlesien. Die Frau der StaatsanwaltSgchilfen Ohlenschläger in Glogan wurde von ihrem Stiessobu Wilhelm, einem viel fach vorbe straften Sattler, erstochen. Der mit Hinterlassung namhafter Schul den und zahlreicher Glaubiger unlängst von Dt. Ossig verschwundene Mühlenbesitzet Steimrt ist in Montevideo verhastet worden, und steht seine Auslie ferung bevor. Die bei ihm vorgefundene Baarsumme von 150.000 M. haben die Gläubiger mit Beschlag belegen lassen. In der Nähe der Lud wlgsbaude wurde der Forster Weniger bei einem Renkontre mit Wilddieben von einem der Letzteren erschossen. In Woischnik O.'S. im Alter von beinahe 100 Jahren der Freiheitskämpfer Blasius Ernst. Es feinten: die goldene Hochzeit die Eheleute Kreisbauinspector Reumann in Reichenbach O.S., Schuh machermstr. Sommer in Roswitz und' Bauerauszügler Anton Körner in Turnitz; das 50jähr!ge Amtsjubiläum Förster Hirnschal in Sabinietz. Provinz Sachsen. . Der durch die letzte Hochflutb der Elbe angerichtete Schaden im Kreise Torgau wird nach Zusammenstellung auf 1,700,000 M. geschätzt, während die Kosten der Ausbesserung und Ver stärkung der Elbdämme auf ca. 4.000, 000 M.' veranschlagt find. Die in Cölleda verstorbene verwittwete Frau Kreisgerichtsrath a. D. Wunderlich hat der Stadt letztwillig 3000 M. überwiefen. Bei der Universität in Halle sind bisher 444 Studirende neu immatrikulirt. ES feierten: die goldene Hochzeit die Eheleute Neidhardt in Genthin und Röhl in Querfurt ; das 50jährige Dienstjubiläum der Schleusenneister Hennig in Freyburg. Rheinprovinz. Dem Wunsche der Landgemeinde Forst, mit W Stadtgemeinde Burtscheid sich zu vereinigen, haben die Stadtverordneten Folge gegeben. Die in de: Webeschule in Crefeld durch Direktor Lembcke angestellten Versuche, Web stühle durch elektrische Motoren gleichmäßig zu treiben, sind überraschend gelungen. Während Ausstellungen meist mit Fehlbeträgen abschließe, hat die im vorigen Jahre in Trier statt, gehabte Kunst und Gewerbe-Ausstel lung einen Reingewinn vol 14.000 M. erhielt. Es feierten die goldene Hcchzett die Eheleule Jakoo Breuer in Elsenborn und Bcrginvalide Anton Laer in Drüpe; sein öOjähr. Dienst jubiläum beging Superiutendent Dr. Bartelheim in Köln. In Neuwied ertränkten sich Nentamtsassistent Z. W. Richter und Frau (Motiv Ueberschul dung und Eingriffe in die Amtskasse). Provinz Hes sen-N assau. Lehrer Traudt in Raufchenberg hat ein Drama Bonifaciuö" verfaßt, das sehr günstig beurtheilt wird. Selbstmord begingen: durch Erhängen Phi lipp Kohl aus Flörsheim aus Furcht vor Strafe, durch Erschießen Stud. pharm. Curt Colöcrg in Marburg, durch Erhängen Schmitz aus Nieder Mendig und durch Sturz aus dem Fenster die Dienstmagd Auguste Lenz in Wiesbaden (Motiv in dcn drei letzten Fällen unbekannt.) Um's Leben kam der Ackermann F. Fieeheim in Hom bressen durch unglücklichen Sturz. P rovinz Hannover. In Großsander hat vor einiger Zeit ein noch nicht achtjähriger Knabe seinen vierjährigen. Spielkameraden, einen Sohn deS Landmirths Heeren in Groß fander, mit auf das Moor genommen und dort in einen mehrere Fuß tiefen Graben geworfen. Nachdem der Unhold feinem Opfer mit einem Stock dann noch mehrere Verletzungen am Kopfe beigebracht und auf dasselbe Torssoden geworfen hat. ist er ganz unbefangen' nach Hause, , zurückgekehrt. ; Das vermißte Kind wurde nach längerem Su chen alS Leiche in dem Graben aufgefunden. Laut Bekanntmachung des Ländrathsamts wird zur Deckung des Spärcassendeficits der Amts Sparcasse in Verben, entstanden durch die Voß schen Veruntreuungen, ein Betrag von 70 pCt. nach dem Fuße der dlrecten Staatssteuern erhoben. In Wagenfeld ist die mit Staats nnd Kreisunter stützung neu in's Leben gerufene Webe rei.Lehrwerkstätte im Beisein des Re gierungspräsidenten Grasen Bismarck auS Hannover eröffnet worden. Die goldene Hochzeit feierten: die Eheleute Rentier F. Ch. Luchmann in Edstorf, Rentier Herm. Kamp in Osnabrück und Joachim Christoph Präeger in Wittin gen. ES tödteten sich: durch Erschien ßen Restaurateur Otto R. in Celle und durch Erhängen Schmiedegesell Huck in Lebenstedt (Motiv in beiden Fällen un bekannt). Um's Leben kamen: Zim meryäuer Habichthorst in Barsinghau sen, indem er verschüttet wurde, sowie Holzhauer Kufe aus Mellinghausen und Zimmermänn Seinecke in Wittingen durch unglücklichen Sturz. - ? Mecklenburg. Der, Großherzog ist auS GesundheitS rückfichten nach ,, Cannes in Frankreich abgereist. Der Kafsier Lübbertder Sparbank in Schwerin wurde wegen Unterschlagung von 55,000' 1 Mark Mündelgeldern verhaftet. An -der Familie des in Neulof anfaif-gen Schulzen ' Meyer ist ein ichl ecklicher Mord, wie man vermuthet aus Äkache, verübt, worden. Der Schulze, ', dessen Ehefrau und , 4jährige Tochter wurden in ihren Betten durch Beilhiede er schlagen aufgefunden. Die Thäter, zwei Brüder Namens Koch aus Blüthen b. Perleberg, , von denen der eine früher Knecht deS Ermordeten war, ' find ermittelt und dem Amtsgericht in Grabow eingeliefert ' worden. Dem Dorfe Zierke sind von einem in Baden bei Wien im Oktober d. I. verstorbenen Rentier Weder ca. MMWGeM!! mentarifch vermacht worden. DaS FeierabendhauS für Lehrerinnen nt üi !, Waren : einaeweibt w wbipiM vwmwv
Die lüttine und direktestk !
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