Indiana Tribüne, Volume 14, Number 83, Indianapolis, Marion County, 12 December 1890 — Page 2
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Ndiöns Tribüne. zschewt ßftgfiQ na& Ssvslass. M 1 J 7Sttt;ili4.Xti52nt fallet durch fctnXtagtKi) f mi pt Qoch. i eonntajä'.Sritani b Cnt3 tt Moch. e, 3(assnm 14 tf 5 festi x et. fpff yO lS!chl t, Bmallqajlaai f fii LHI. Sweet 130 S. erSZavdSV. dKnchslÄ, 3ab 12. Dezember 1890. Ein adtlkger Slauibold vor ericht. Durch den AuSzang des Processes gegen den Grafen 5AeistLoK, früheren Secondelieutenant, Inhaber des o Aschen Fidttcommisfes. mehrfachen Groß grundbesitz?r, haben die empörenden Brutalitäten dieses vornehmen Rauf böldes die verdiente Strafe, hat daZ Rcchtsbcwußtstin die gebührende Sühne gefunden. Es hat sich der nicht häusige Fall ereignet, daß der Gerichtshof noch über da vom Staatsanwalt beantragte Strafmaß hiuausging. indem er den Angeklagten, mit Rücksicht auf dessen be ieitS früher erfolgte Bestrafung wegen eines ähnlichen Falles zu 15 Monaten Gefängniß verurtheilte. Der Herr Graf hat an sich erfahren müssen, daß es Richter in Berlin gibt", die kein Ansehen der Person und des Standes kennen und als berufene Wächter der Gerechtigkeit die Verletzung des Gesetzes auch dann ahnden, wenn sie von den durch Geburt und Glücksgüter BegüU' stigten ausgeht. Darin liegt der Schwerpunkt dieses Prozesses, dessen Ergebniß die weitesten Kreise mit Beftiedigunz erfüllt, nicht etwa aus Schadenfreude oder sonstigen kleinlichen Gründen, fondern darum, weil die Schandthaten eines übermüthi gen Adeligen mir gleichem Maße gemes sen worden sind, wie in anderen Fällen die des gewöhnlichen Bürgers oder Proletariers. Mehr noch als das Ur theil selbst findet daher dessen gesunde und freimüthige Begründung durch den Präsidenten des Gerichtshofes,, Landgerichtsdirektor Schmidt, freudige An erkennung. Unbekümmert um die klag lichen Entschuldigungen und Ausreden des Angeklagten, dessen eigenthümlicher Adelsstolz in der Verhandlung bedenk lich zusammengeknickt erschien, hat der Gerichtshof die Beweggründe ins Auge gefaßt, aus denen die niedrige Hand lungsweise des gräflichen Verbrechers hervorging. Dieser handelte aus einer Anschauung heraus, die in gewissen .schneidigen- Kreisen heimisch ist, und die, der verfassungsmäßig gewährleiste tcn Gleichberechtigung zum Trotz, ge ringschätzig und verächtlich auf daS .bürgerliche Pack herabblicken zu können glaubt. Insofern haben wir eS hiermit einem typischen Fall zu thun. Wir sind weit entfernt, den Adel als Gesammtheit für die "Schändlichkeit eines Grafen Kleist verantwortlich zu machen. Aber es gibt unter ihm noch Elemente, die, auf ihr, überkommenes Adelsdivlom und ihren ererbten Reichthum pochend, sich zu Höherem geboren wähnen, und die nun diese höhere Stellung durch Brutalitäten & la Kleist beweisen zu müssen glauben. Diese Leute leben immer noch in den Vorstellungen jener Tage, in denen das Raubritterthum sich mit frecher Stirn breit machen durfte. Jene Zeiten sind aber für immer vor bei. Nach der Verfassung sind alle Bürger gleich, .Standesvorrechte sinden nicht statt, und heute gilt nur noch der Adel der Gesinnung, die Vornehmheit des Charakters, wovon manche unserer .schneidigen" Ritter von heute keine Schimmer haben. lBerl. Tageblatt.) Qin ttxtta&tt& Utopien Wieder ist eine jener größeren aus kommunistischer Grundlage errichteten Colonien verkracht, von deren Bestand und Erfolg man sich so ungeheuer viel versprochen .hatte. Hunderte von Fa vulien sind dadurch rninirt, viele Mitglieder haben den Tod gefunden. Die Topolvbampo-Colonie wurde im Jahre 1887 fco.: Albert K. Omen von ?!ew Fork begründet. Derselbe hatte von der mexikanischen Regierung Con eessionen' erhalten zur Besiedelung eines angeblich,' ' idillisch gelegenen Thales in Mexiko. Dasselbe war am pacisi schen Ocean 800 Meilen südlich von der kalifornischen Grenze und 300 Meilen südlich von Guaymas, dem End punkte der Santa Fe Eisenbahn de legen. Owen hatte den Platz gerade deswegen ausgesucht, weil er vollstandlg abgelegen und ungeheuer schwer zu er reicöen war. Wer sich der Eolonie einmal angeschlossen hatte, konnte nicht wieder fort, sondern mußte dort usharren. Mit den Wer. Staaten könnte man nur auf dem Wasserwege !n Verbiw duna treten, denn zwischen der,Merika niscöen Centralbahn und dem neuen Utovien sagen 500 Meilen unwirth liches Bergland, und der Weg nach Gusvmas war fast ebenso beschwerlich. ' Nach Süden zu traf man eine Wildniß , i . - . ; rPi c CS, INI xiit neu oen succan, INI sujien unc Norden ungeheure schneebedeckte Berg ketten, welche bis jetzt unerforscht $t blieben sind. Owen war, kein hinter , ästiger Speculant, sondern ein Crank, der sich derartig in den kommunistischen Man bineinaelebt hatte, van , er an du Möglichkeit eines Scheiterns nicht mehr denken konnte. '" An tausend Menschen aus KansaS , Nebraska, Colorado, Iowa u. s. w. ha! Owen in jene merikamsche Wildniß ge lockt. ES waren meistens Leute, welche im Westen schon einmal SchMbruch ge , litten hatten, .. meistens Farmer, denen , die Hypothekengläubiger das Land ge , uommen hatten. ; Diese , armen Leuti hatten ihren letzten Besitz an die Owen Wascht Speculation gesetzt und sie sind nun sl Ux furchtbarsten Weise enttäuscht
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worden. lStv pauvrgruno ver mu Wanderung bestand in der Klausel des mit der mexikanischen Regierung ab' geschlossenen Vertrags, wonacy sich die selbe verpflichtete. &00 an ,'ede Familie auszuzahlen, welche Zwei Jahre lang auf der Colonie ansässig blieb. Ferne, wurde das Land fast umsonst ausge boten und die Gegend als ganz un'ge heuer fruchtbar gepriesen. Was waren das für Aussichten für einen von Haus und Hos getriebenen westlichen Far merk Aber was fanden die Colonisten? Erstens ein tropisches Klima, das für Nordländer schier unerträglich war. Dann ein bergiges steiniges Land, wel. ches nur durch kostspielige und müheo. v rf volle lunimaze ewaizerung emiragna; gemacht werden konnte. Furchtbar hat. ten die Aermsten vom Fieber zu leiden und die Ungezieferplage war eine so entsetzllcke, daß das Leben dort einfach unerträglich wurde. Statt der in Aus fickt aeltellten vier Ernten während des Jahres, haben sie es kaum auf eine und noch dazu auf eine sehr kümmerliche gebracht. Als schließlich noch die Blattern in der Colonie ausbrachen, war das Elend aanz unbezchreibllch. Hunderte der Colonisten sind gestorben, weitere Hunderte haben sich auf einem Schote ner nach und nach geflüchtet, der alle paar Monate ui der Gegend anläuft. r . . , ,i r i Ungezayr 'üü aoiorniie qaueii nocy aus in der Erwartung, daß die mexika Nische Regierung im Frühling per Fa milie S300 auszahlen wird, wozu sie kontraktlich verpslichtet ist. Da jedoch die Colonie nicht-besteh kann, so ist eS durchaus nicht unmöglich, daß die Wartenden um ihren sauer veedienten Lobn schließlich evrellt werden. ttsckz'ö Heilverfahren. Der berühmte Umversitätsprosessor Van Exmengem in Gent, Belgien, ein Schüler Koch's, hat sich über diz Koch' sche Lymphe ausgesprochen: Die Ansteckung stoffe (virs), mit deren Reincultur wir üns befassen, wer. den gewaltsam ost auch gegen unsern Willen abgeschwächt und gestalten sich auf diese Weise zu Impfstoffen gegen die ihnen entsprechenden Krankheiten. Daß auch das Koch'sche Mittel ein verdünntes (abgeschwächtes) Virus sei, glaubt Van Ermengem nicht. Er hält dasselbe viel mehr für ein Erzeugniß der Mikroben selbst, für ein Ptomain. Wie jede le bende Zelle, so erzeugten auch die Vak terien eine Menge von Stoffwechselpro ducten, welche bei dauerndem Ausenthall im Nährstoffe daS Leben der Zellt schließlich unmöglich machten. Diese Ausscheidungen mit dem technischen Ausdruck Ptomain belegt seien krystallisirbare Gifte, welche große Aeh. lich'eit mit Pflanzenalkaloiden hätten. Das Mittel sei schwer zu erzeugen u.seine Anwendung so gefährlich, daß es nicht jedem Arzte anvertraut werden könne. Um die größte Sicherheit zu verbürgen, sei Koch wahrscheinlich entschlossen, die Monopolisirung seiner Entdeckung bei der deutschen Regierung anzustreben und zu diesem Zwecke eine große Anstalt aus Staatskosten zu errichten. Das Koch'sche Heilverfahren wurde zuerst angewendet in der Klinik des Dr. Levy in Berlin und zwar am 22. September. Levy ist einer der Assisten ten und Vertrauten Kochs. Nach zwei maliger Erprobung des Mittels verop fentlichte nun Levys Mitarbeiter, Dr. Feilchenfeld, die Erfahrungen, welche man in der Levy'schen Klinik in zahl reichen Fällen gemacht hat. Was nun die Reaction Nachwirkung des Mittels) bei Phthlsis (Lungen, schwindsucht) anlangt, so trat auch hier jedesmal Fieber ein, schlechtes Allge meinbesinden. zugleich wurde der Aus Wurf stärker. Bei hohen Dosen trat sogar leichte Hämoptoe ein. Auch die geringe Reaction auf hohe Dosen sinden wir hier in der typischen Weise wieder. Was haben wir nun mit dem Mittel bei der Phthise erreicht? Drei Patienten mit beginnender Phthisis sind von uns als geheilt entlassen worden, da sich ihr Auswurf als bacillenfrei erwies undzu gleich die ausculcatorischen Erschcinun gen wesentlich zurückgingen. Doch sind diese beiden Punkte noch kein strenger Beweis für die cndqiltige Heilung. Es können in der Tt)at die Bacillen aus dem Answurf verschwinden und dann nach einiger Zeit wieder auftreten. Es finden sich ja in solcher Lunge abgekap selte Herde, die, durch irgend einen Zu fall geöffnet, wieder neue Bacillen frei machen können. Immerhin sind eine gewisse Anzahl der leichteren Fälle als geheilt anzusehen. Bei schwercncnZormcn der Lungenschwindsucht, vor allem bei Beginn der Höhlenbildung. ist die Sachlage indessen weit weniger günstig, eine endgiltiöe Heilung wurde bis jetzt nicht beobachtcsz doch sind immerhin wesentliche Erleichterungen erzielt iuorden Die starken Fieber sind ebenso wie die Nachtschweiße verringert oder verdrängt und eine Abnahme des Ans wurfS erreicht worden. Dr. Dettweiler. der dir. Arzt de, Lungenheilanstalt Falkenberg im Taw nus, beruhigt in einer ausführlichen n..r..i : v: . u r. is. 4. : r. ,qu;u,hi wie vsruiHiucr vrrzcuigen $n dustriellen", welche befürchten, daß ihr in Heilanstalten veranlagtes Capital verloren qchen möge. Er schreibt:. ' Wir werden geschlossener Anstalten ur noch gar nicht z berechnende Zeit letzt erst recht bcdärfen, waswie ich zu versichtlich hoffe. "Ihre an der Ernch tun g von Hohen Honnes interessirten Mitbürger und Landsleute zu ganz ht fonderem Eifer für die rasche Herstel lung anspornen wird. Namentlich aber lebe ich der Hoffnung, daß nun in schneller Folge Volkssanatorien er stehen, denn die Hauptschwiengkeit für dieselben ist durch die. unsterbliche Ent deckung hinweggeräumt. Die Cur wird kürzer, billiger und unverhältnißmäßig erfolgreicher sein. Dies letztere gerade ist ganz gewiß, eö werden die höchsten Procentziffern erreicht werden, wenn die Aerzte sich befleiß'oen. alle Fälle r von vegmnenocr vder snjcher Phthlze sofort in eine systematische Behandlunz zu aebeu." . ':. . . . . ... r,,.
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Ttt iitj als ErzlagerEntdeker. Wenn der Blib an einer gewissen Stelle wiederholt einschlägt, so kann man mit ziemlicher Sicherheit darauf schließen, daß Eisenerz sich unter der betreffenden Stelle befindet. Ein Haus in Ohio wnrde während einer Periode von drei Jahren acht Mal vom Blitz getroffen und beim 9!achgraben stieß man, wirklich auf werthvolles EisenerzI Es gibt eine große Anzahl kleiner Erz lager. welche über das gan;e Land zers streut sind und die man jetzt noch nicht kennt. Zur Aussindung derselben kann der Blitz werthvofle Dienste , leiste.. Ein Mitarbeiter des Scientific Ameri can macht darauf aufmerksam, daß auf einer Farm im Süden von WiSconsin, weit abgelegen von' Erzlagern, nicht weNiger als 40 Bäume vom Blitz beschädigt wareli. Diese Bäume standen auf einem Grundstücke von höchstens zwei Acker Umfang. Auch dort wurden einträgliche Erzlager entdeckt. Ssr Anlande. Mit der Einführung d eS Eineents'BriefportoS hat es anscheis nend noch gute Wege. Der General Postmeister, welcher früher dein Plane so eifrig das Wort redete, behandelt die Sache jetzt recht kühl. . Was der Ausdruck Man. hattan meint, dürfte auch wohl deu Wenigsten bekannt sein. Das Wort ist ein spanisches Monas, Trunkenheit. Manatos, Ort der Trunkenheit. . Ar dieser Insel landete im Jahre deZ Heiles 1524 der florentienische See reisende Verrazani und gab den Einge borenen feurige Wasser", die sie trun sen machten. Jener Ort hieß dan aiamia-tm-ta: Trunkenheitsplatz. Mit der geplanten Elsew bahn nach Alaska wird eö so bald noch nichts werden. Jedenfalls werden di, Russen ihre Bahn quer durch Sibirier rascher fertig stellen, als die Amerika ihre alaskische Bahn. Jedoch mag daS Project später doch noch zur Verwirk lichung gelangen. Bis Nach Washing. ton hinein reicht bereits das Schienen netz der Ver. Staaten, und British'Co. lumbia, das in Vancouver den Aus Aangspunkt der Pacisicbahn hat, mag in der Ausbeutung semer natürlicher Hilfsquellen seine Schienenwege nörd' lich und südlich ausdehnen. Inzwischen wird auch über die angeblichen Reichthümer von Alaska mehr bekannt wer den. so daß der Unternehmungsgeist sich veranlaßt ficht, weiter nördlich zu reu chen. Wer erinnert sich nicht dez bekannten Vanderbilt'schen Ausdrucket bezüglich des Publikums und dessen An sprüche, wenn er von dem folgendem Vorfall auf der. Banderbilt gehörigen, New Zlorkcr Centraldahn hört. In North Asbury Park wohnen etwa tau send New Forker Familien. Bis vor Kurzem hielten dorr die Züge jener Bahn. Da beschloß.die Gesellschaft, an Skation Asbüry-Pärk nicht mehr anhal. ten zn lassen, dagegen an dem mehrere Meilen davon gelegenen Sommerressort Jnterlaken, wo n.:r sechs Häuser sind. Der New Yorker Makler Smith, wel cher in North Asl.ury Park wohnt, zwang nun die Bahn auf , Grund eines von ihm erworbenen Tausend MeilenBillets, an jener Station anhalten zu lassen, bis sein Billet ausgelaufen ist. Dies tritt am 1. Januar ein. Nach jener Zeit können die Züge ruhig an North Asbury-Park vorbeifahren. Der Werth des dortigen Grundbesitzes wird aber in Folge dessen, daß die Bahnver. bindung fehlt und so der Aufenthalt dort vielen New Jorkern unmöglich ge macht wird, bedeutend sallen. Am 1. December würd im deutschen Reiche eine Volkszählung vorgenommen. Die Zählungen kehren alle fünf Jahre an dem gleichen Tage wieder. Hierzulaude braucht man einen halben und auf dem platten Lande gar einen ganzen Monat, um die Zahlung zu bewirken, in Deutschland aber begnügt man sich mit einem Dage, Der Kürze der Zählungsfrisr entspricht die Dauer der' Zeit, deren man drüben zm Feststellung- des Ergebnisses bedarf. Das Kabel befand sich schon drei Tage nach der BevölkerungAufnahme in der Läge, zu melden, daß sich die Einwoh. schast Berlins auf' 1,574,485 beziffere, während man in New Jork erst eine geräume Weile nach der Zahlung erfuhr, wseviele Personen in der ersten Hälfte de'ö Jüttid. I. ihren Aufenthalt innev halb des stadtischen Weichbildes gehabt hatteil. Auch dann wsre die Kundt noch interessant genug gewesen, wenn sie der Wahrheit entsprochen"hätte, leider aber wär dies nicht der Fall. ' So langt auch gezählt und so viel Zeit auch darauf verwendet' worden' war, das Ergeb niß zu verisiciren, hatte man doch falsch gezählt und falsch gerechnet. D'e n Pension S a g e n t e n will Herr Noble, der Secretar deS Innern, zu Leibe gehen. Er hat sich schon seil längerer Zeit eingehend mit der Frage beschäftigt, ein wie . großer Theils der zur Auszahlung gelangenden Pensionen in Gestalt von Gebühren in die Taschen der Pensionsänwalte fließt, und ist da. bei zu der Ucberzeugtutg gekommen, daß etwas zur Beseftignikg Är o Mißstände geschehen muß. ' DaS Pen sionSamt gebe' wöchentlich 14.000 bi lS,00ö Certisicate aus, waS eine nähme von Hl 50,00!' bis tz175,000 für die Pensionsanwälte gleichkomme. Da bei betrügen die gegenwärtigen Gebühr ten nur ncch i-10 per Fall, während di, früheren Gesetze die Erhebung von tz2ö zugelassen, hätten. ' Viele von den Aw. Wällen - besäßen , so wenig juristische Kenntnisse, daß sie unter anderen Ver hättnissen kaum kümmerlich leben könn ten. in Washington aber brächten sie eS fertig, , innerhalb weniger Jahre eine Million 'zn verdienen. Um nun den Veteranen das, was ihnen die Liberali tät ,,deS Congresses zugedacht hat, auch wirklich voll und unverkürzt zuzuwen den' will der ecretär ein eiaenei Bureau mit LMMWchs,Vt?'zMmsiW
anwalk an der Vpiye errlcyren, wercyes die Interessen aller Veteranen gratis wahrnehmen soll, die es nicht vorziehen, sich anderweit vertreten zu lassen. Das vom Abgeordneten Hause des Congresses angenommene Gesetz, welches vor unbefugtem Nachdruck schützen soll, bestimmt, daß Autoren. Erfinder, Zeichner oder Eigenthümer irgend eines Buches, einer Karte, dra matifchen oder musikalischen .Compysi? tioii, eines Stiches, Holzschnittes, einer Photographie oder deren Negativ, eines Gemäldes oder einer Zeichnung, ' eines Chromy, eines Erzeugnisses der Bild Hauerkunst oder, eines Modelles für Statuen :c. 'und die Erben oder recht mäßigen Repräsentanten einer solchen Person, das ausschließliche Recht haben sollen, ihre Producte zu vervielfältigen, zu verbessern.' zu vollenden oder zu ver kaufen. Bei dramatischen Werken be sitzen die Autoren oder deren Nepräsentanten das ausschließliche Aufführungs recht, während fremde Autoren, welche ein amerikanisches Copyright" erlangt haben, sich damit daS ausschließliche Recht sichern, ihre Werke zu dramatisiren und zu übersetzen, resp, dramatisiren und übersetzen zu lassen. An dieses Verlagsrecht ist jedoch die Bedingung geknüpt, daß der Applikant dem Biblio thekar- deS Congresses eine gedruckte Copie des Titels des Buches, der Karte, der dramatischen oder musikalischen Composition oder' eine Beschreibung des Kunstwerks einreicht, für welche er das ausschließliche Besitzrecht bm sprucht, oder diese Documente vor Ver öffentlichunz seines Werkes in einem Postamt der Ver. Staaten an den Bib.l liothekar adressirt. , Außerdem muß vor dem Tage der Veröffentlichung jeder Autor zwei Copien. des betreffenden Buches oder der Karte u. s. w., und im Falle eines Kunstwerke) zwei Photo graphien desselben dem Bibliothekar einreichen. Bei Büchern müssen die beiden dem Bibliothekar übergebenen Copien von Typen gedruckt sein, welche innerhalb der Ver. Staaten gesetzt vurden, oder von Stereotyp-Platten, sie von solchen Typen gefertigt wurden. Wunderbare Moral! Die Plymouth Kirche in Ärooklyn. an wel cher Beecher wirkte, hat beschlossen, den .reuiaen- Fälscher Smith als Mitglied zubehalten und für ihn zu beten. Smith ist bekanntlich zu siebzehn Jahren Zuchthaus verurtheilt worden. DaS geschieht nach der Theorie, daß man die Sünde hassen, den Sünder aber lieben muß. Diese Logik ist, sagt die dortige Fr. Presse", auch verant wörtlich für die große Trunkenheit in hohen und niedrigen amerikanischen Kreisen, man bedauert den Säufer und verurtheilt nur deu Schnaps und den Schnapsverkäufer. Genau dieselbe Mo ral ist auch an unseren frommen Mördern Schuld, von denen einzelne nach Abschlachtung ihres Opfers die reinen Heiligen werden. Die gesunde Moral macht den freien Willen deS Schuldigen verantwrrtlich und richtet danach Strafe und Behandlnnz ein. E t.n er iah re ner TabakHändler erklärt, daß zwei amerikanische Unsitten immer mehr abnehmen: das Schnapstrinken und das Tabakkauen. Fast drei Viertel aller Männer pflegte in früheren Jahren dem Kalitabak zu fröhnen, aber nur ein sehr geringer Procentsatz huldigt rwch jetzt demselben. Früher war es nichts Seltenes, den ganzen Tag über fortwährend Kautabak zu verkaufen und nur auSuahmsweise Cigarren ode? Rauchtabak. ' Jetzt vergeht häufig eine oder zwei Stunden, ehe daß eine 'Nachfrage nech dem Prie en" eintritt. Vom Sluslanve. Unter d e m V e r d a ch t der Svionage sind in Mainz bekanntlich wiederholt Fremde verhaftet und bald darauf als unschuldig wieder freigelas sen worden Die Angelegenheit kam auch in der Mainzer Stadtverordneten , Versammlung zur Sprache, die alsdann die Bürgermeisterei beauftragte, dieserhalb bei dem Gouverneur vorstellig zu werden. In dem Antwortschreibendes Gouverneurs v. .Reibniy heißt es der Frkf. Ztg." zusolge u. A.: .ES wird Sache der hiesigen Presse sein, , vorgegekommene Arretirungen nicht aufzu bauschen und nicht mit dem. Vermerk zur öffentlichen Kenntniß zu bringen, daß der arretirte fremde natürlich ohne Bestrafung sofort wieder von der Polizei freigelassen worden' ist :c. :e. Hierin liegt die Kritik, daß die Militär, dehörde die Arretirung zu Unrecht vorgenommen." Daß die Arretirung in .der That zu Unrecht vorgenommen, geht zur Genüge aus dem Umstände hervor, daß die Verhafteten bald wieder freige lassen werden mußten. . Die Presse hat demnach mit der Mittheilung dieser Thatsachen ihre Befugnisse keineswegs überschritten. Am Schlüsse des Schrei benS heißt eS: ES ist aber Thatsache, daß noch in letzter Zeit fremdländische Officiere sich hier heimlich ausgehalten haben, offenbar in der Absicht, die hiesi. gen Festungswerke ' kennen zu lernen.' ES dürfte sich vielleicht empfehlen, in den Gasthäusern in geeigneter Weife die Fremden vor dem Besuche von FeswngSwerken und der in dieselben führenden Wege zu warnen. Der Gouverneur erklärt schließlich, er sei nicht .in der Lage, eine Aenderung in der Maß. nähme deS'ÄsüveMckent,emtrete zu lassen. l D i e" v l e l b e s p r o ch i n e n Gewaltthaten deS Grafen Kleist vom Loß fanden jüngst vor dN Berlin Strafgericht ihre Sühne. Bei der Urtheilsverkündigung führte der Prasi. dent, , Landgerichts - Dircctor Schmidt, Folgendes aus: Man habe in dem An geklagten einen sogenannten schnei digen" Herrn aus den höheren Kreisen vor sich, welcher mit einer Art Mißachtung auf diejenigen Leute , blickte, welche, seiner Ansicht unter ihm stehen. Dies sei jedenfalls das Motiv seine-: brutalen Handlungen gewesen. Der Mann, der durch Erziehung und Omnöaen vor Millionen bevorzugt sei, lÄnjt hgraLk rechnen, er mU
vesonderer Racyjtcyt beyandelk weroe, zumal er erst vor Kurzem einen DenkZettel Wegen seines schneidigen" A:ch tretens erhalten habe. Der Gerichts Hof habe ihn deshalb zn emem Jahr drei Monaten Gefängniß verurtheilt, Wovon ein Monat für die Untersuchungshaft abzurechnen sei. Ueb erd ie Sitte d er VerHeilung des Strumpfbandes bei königlichen Hochzeiten am preußischen Hose, wird geschrieben: Ist der Fackcltanz ab geschafft so ist die Sitte der Strumpf. band-Vertheilung. wenn auch eben nur symbolisch, diesmal beibehalten. Auch der Ursprung dieser Sitte verliert sich in die ersten Jahrhunderte unserer Zeit rechnung, ihr Anlaß ist abet. wesentlich kirchenrechtlicher Natur. DaS canoni sche Recht 'räumt den Ehen innerhalb der regierenden Fürstengeschlechter eine Ausnahmestellung ein. Zum Theil vielleicht deshalb, weil hier die Trauung per Procuration, alzo in Abwesenheit des Bräutigams, an dessen bevollmäch. tigten Stellvertreter vollzogen wurde, rechnete die Kirche die Ehegiltigkeit nicht wie , sonst vom Augenblicke des Ja"-AuStausches vor, einem Geistlichen und zwei Zeugen, sondern erst vom Augenblicke des personlichen ZusammenseinS der Gatten. Dieses Zusammensein wurde in früheren Jahrhunderten durch allerlei sehr drastische öffentliche Ceremonien constatirt. ' Als eine der zartesten Formen erhielt sich die Strumpfband-Vertheilung bis in die neueste Zeit hinein. Freilich wird kel. neswegs ein wirkliches oder gar ein be nützteS Strumpfband zerschnitten und vertheilt. Kleine Bänder in den Landesfarben, mit den in Gold gestickten Initialen der Braut und der Krone gelangen zur Vertheilung an die Festge sell schast, und ein solches Band wird im HauZarchiv verwahrt. DaS ist Alles, WaS sich als Symbol der StrumpfbandVertheilung erhalten hat. die ehedem rn buchstäblicher Wirklichkeit vollzogen wurde, llcrani soit qui mal y pense" der Wahrspruch, der den vornehmsten englischen Orden schmückt, hängt ja angeblich auch mit einer .Strumpsbandge schichte zusammen. Paris hat wieder eine Sensations-Affaire. An einem der letzten Sonntage war auf dem Rennplatze von Saint Ouen der Besitzer eines der berühmtesten Rennställe,MorizEphrussi, Schwiegersohn des Baron Rothschild, mit dem 'Sportredakteur des Echo de Paris", Treille, wegen dessen letzten Artlkels in einen Wortwechsel gerathen. Zphrusn hob den Spazierstock, der Journalist parirte jedoch den Streich und schlug Ephrussi mittelst eines Faust. schlageS in's Gesicht zu Bodeir. Ein Duell war die Folge dieser Scene. Dasselbe fand statt und wurde Treille an der linken Seite venoundet. Der V o r w u r s, das englische Kriegsministerium sorge nicht genügend sür die Wohlfahrt der Solda ten ist so alltäglich, daß das Publikum ihn seit Langem als selbstverständllÄ aufnimmt und sich wenig darum küm mert. ' Jüngst ist jedoch ein Fall v?m amtlichen Leichenschauer untersuch', worden, der so häßlich aussah, daß du iZeschworenen die Fahrlässigkeit bei Behörden als .verbrecherisch" kenn zeichneten. Diese Behörden sind b Kriegsminister und sein Bau.Departe ment. Die Thatsachen sind schrecttict einfach. Vor einigen Tagen brach il London, in der Wellington.Kaserne nn fern dem Buckingham-Palast in ei-,en Schlafzimmer im 1. Stockwerk Fee? auö. Dieser Theil der Kaserne wiN von den verheiratheten Soldaten uni ihren Familien bewohnt und trägt fei. Jahren den bezeichnenden ötazuei roolcr!ss" (Krähennest. Ein Knab war von seiner Mutter :n ein Schlaf, zimmer gesandt' worden, um das Gac anzuzünden; .er warf das brennendc Zündhölzchen weg und wenige Augen blicke später brannte ein Korb miWäsche lichterloh. Handgranaten zmr Auslöschen des FeuerS hingen umher, aber die Soldaten vergaßen, sie zn ge brauchen. Ein Kübel Wasser hätte ausgereicht, das Feuer, als es entdeckt würde, zu, löschen; ab' eS war ke!u Wasser da, die Leitung war laut Regle ment um halb sechs Uhr abgedreht wor den, damit ja kein Tropfen Wasser des Nachts vorhanden sei; die Cisterne mit Wasser befand sich unter dem Dach genau über dem brennenden Theil deZ Gebäudes. Der Sergeant, in dessen Zimmer der Schlüssel für den Hydraw ten hing, hatte sich beim ersten Alarmruf geflüchtet und den Schlüssel vergessen., Im 9Zu stand das Gebände in Flammen; 7 die hölzerne, nur vier Fuß breite Treppe, welche die einzige Ver. bindung mit den oberen Stockwerken bildete, war eine Masse Feuer. Droben uiar eine Menge Frauen und Kinder, die sich zu den Fenstern flüchteten; einige konnten ; sich vermittelst einer zwölf Fuß vom Fußboden entfernten Fallthüre unter das Dach retten, darnn' ter befanden sich zwei Kinder, die später ihren Brandwunden erlagen. Als di Feuerwehr draußen anlangte, konnten die Schläuche "nichts an den Hydranten befestigt werden ;. der Anschluß war veraltet. Wäre nicht i: zufällig eine lange Leiter, die einem Baumeister gehörte, im Hof vorhanden gewesen, . so wären Dutzende von Personen umgekommen. Mit Hilfe der Leiter wurden sie 'alle gerettet. Capitän Shaw,' der Leiter der städtischen Feuerwehr, erklärte das Gebäude als positiv gefährlich. , Aber das war nichts Neues. Jedes Jahr hatte . Oberst Gascoigne, welcher die schottische Garde n commandirt. an das Ministerium über den gefährlichen und ö gesundheitswidrigen Zustand : der Kaserne Bericht erstattet. Der, letzte, im Mai eingesandte, Bericht verlangte kategorisch den Abbruch des Gebäudes, weil menschliche Wesen dvrt nicht woh. nen könnten. Im Juli, d. h. zur Zeit, als daS KriegSministerium vom Unter hauS einen Credit von vier Millionen Pfund zum Neu. und Umbau von Ka
sernen hatte,, kam der Kriegsminister Stanhope und inspicirte persönlich das m m l .: ' re ' - . ",:-r? -' r '-'? eoauo. uver wurrt ni
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