Indiana Tribüne, Volume 14, Number 82, Indianapolis, Marion County, 11 December 1890 — Page 2

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Mana Tribüne.

vischtw OLgliiZ und Sonntags. SUi8gU$t.Xittfint ko,t ch knZSettU Gent x Ssch, kti ConatBgl',5Ceil8at S tnil f tf E2c5. BlUi zsk li iti Bitt 14 Ctl U sU P Voft IIZchi t vsrauISluog IS fix as BlUttt ISO Q. OotöIacöQf MiM5pMM 11 . Dezenib 139. Neberschwemmung im Wupper, that. Elberfeld. 25. Nov. Schreckenstage waren für die Bewohner deö Wupperhales der regnerzMe 23. und der sturNovember. Aus allen Thalmulden schössen jäh die Wassermengen, bxt der schon lange gesättigte Boden nicht mehr zu schlingen vermochte, dem Bette der Wupper zu. Pfeilschnell wälzte der Fluß .seine Wogen dahin, Verheerung und, Verwüstung um sich verbreitend. Und grade dort, wo Men schenhand die sichersten Fesseln dem Flusse geschmiedet zu haben glaubte, spotteten die Wogen am meisten jeglicher künstlichen Schranke innerhalb des Ban-1 nes der Schwesterstädte Elberfeld und Barmen. Seit dem Jahre 1845 sind diese Städte von einem so gewaltige Hochwasser nicht heimgesucht worden. Als ein Berichte estatter am beud noch dem Eintreffen der ersten Äachrich' tm über die Überschwemmung im Wu per that nach Elberfeld Barmen eilte, waren die Verbiudungen schon da und do-t unterbrochen. Dank der umsichti. gen Leitung wurde es den Reisenden ermöglicht, noch bis hierher zu gelangen, und nur schnödester Undank konnte einen Fehler darin finden,' wenn zwei 'äuferw ander folgende Perzonenzüge zu Einem verbunden in die Schwesterftädte nicht ganz fahrplanmäßig einliefen. Mit triumphirender Miene verkündete der Cerberus des Elberfelder Bahnhofs nach Vtttternacht, daß der am Abend fällige Berliner Schnellzug noch einlaufe; wenn auch über Düsseldorf, ei kam doch. Den eintreffenden Fremden dient wenigstens ein Trost: die Wupper war gefallen und damit die Gasthofssperrt aufgehoben. Seit gestern Abend ginz der Wasserstand der Wupper schnell, zu, rück, die reißenden Fluthcn traten wie der in ihre Ufer und alles, von Sonn born bis Nittershausen, athmete wieder auf. Jetzt erst zeigt sich ein Übersicht liches Bild der unbeschreiblichen Ver Wüstung, die das Hochwassec hier und bis über' Barmen hinauf angerichtet. Wär auch die Nacht stockfinster, da in .den Straßen längs der Wupper fast keine Gaslaternen angezündet werden t konnten, so lohnte sich doch ein Gang durch die schlammbedecklen Straßen, über das vielfach unterspülte und auf gerissene Pflaster, längs der theilweise zerstörten und mit angeschwemmten Öe genstänren bedeckten Einfriedigungen. Die vom Bahnhof Elberfeld zur Stadt fübrende, gegenwartig im Umbau ht griffene Brücke hat im Großen und Ganzen standgehalten ; doch ist manche mühsame Arbeit vernichtet und das Wirrsal der angeschwemmten Hölzer und Trümmer bedeckt die Risse, welche die Hochfluth gemacht. Von dieser Brücke ans die Wupper hinab steht mitten in dem Wasser als Ausläu'er einer Häuserflucht ein in ! Fachwerk hergestelltes, altes Gebäude, ?Hier arbeitete heute heldellmüthig die tJt-l"!' r:...'Z s.:. . .: Iiuaaete tfcuinueyr, mc zuuzrelcyen z$n sasseu aus dem den Einsturz drohenden . Bau vor dem Tode des Ertrinkens ja retten. I In Elberfeld selbst nach Sonnborn hin wie in der Richtung nach Barmen läßt W jHt der, Schaden und die Vw heerMg :nöch ,nicbt,abschätzen. In den abfüMM, oder mit dem Wupperbctj gleialtDenden Straßen sind alle Keller und UnteMufer überschwemmt und voll Schlamm ÄS, alle Betriebe gestört. lieber Sandbänke, Schlammfelder, Straßemenküngen , mächtige, kleine Weiher bildende Pfützen, v!othbrückcn und angeschwemmten Unrath gelangte ich nach Barmen und sand hier vom Theatergebaude an u&er die Rathaus brücke em Feld jammeMller Zcrstö rurg. m der RathauZbrücke haben an schwimmende Balken das ei'erne Gitter zertrümmert, der Fahrweg ist zerrissen und rechts und miks häufm sich die aus dem Wasser gezogenen Holzmassen. Luikt ab kam ich nn Dunkel ni bie Un terdörnergafse und sah mich bald ge hemmt von einem unübersteigbaren Wirrwarr von Balken. Latten und Giettern. , , , - , - Hier hat die Fluth Gerüste zum Fall rdsacht und die ganze Straße ist durch einen wüsien Holzhaufen gesperrt. Vom Alreumarkt nach links schössen noch die Wassir breit durch dle Gassen, und , ein i ertrunkener gewaltiger Schimmel, vor einem Trattsp. rtwagen hegenM gab der ganzen dortigen wüsten Scenerie ein zchauerliches Gepräge. Turch's Tunkel tappend übn Schlamm, Sand, Papier izausen,' Tnchklumpcn und Stcin'gerötl schlich ich d m Mi,t zerstörten Pjerde dahngeleije nach und gelangte in die öteustadtstraße. Hierher haben die Was. - selwcgnr Steine von Thorfüllungen, die Centner wlegen, zcywere elzerneanat. decke! und masscnha't Pflastersteine Zwie Wasserblasen h?raflzewäM7,der ,Fuß r:i fc. Trfrrffmif f,it U?frt?i" fia JlUll II VM jjr. (.nn, vrn ein Chaos von Balken, Steinen und Geröll die Slrane,, zperrt. &o biete sZÄ dem Auae üoerall ein düsteres Bild das bei Tageslicht noch bedenklicher sich , erweljen wird. Tle Wupper fiel way rend der Nacht noch langsam, doch reg. ', , ne.e eS Zeit 4 Uhr morgens wieder recht ; stark. f Menschenleben zu , beklagen ", sind, laßt sich erst heute am Tage fest pellen, da gestern, fast jeglicher Verkehr , innerhalb der beiden Städte unmöglich i!i i JStU

Die Epoche der Negentschaften. Tas längst Erwartete ist nun ai sache geworden. Wilhelm, der letzte Oranier. hat Abschied für immerdar vom Throne genommen und zum ersten Male seit den Tagen, da Margarethe von Parma .unter dem Titel . einer Gouvernante" die Niederlande he herrschte, also seit mehr denn 300 Iah. rn, werden die freien Holländer von einer Frau regurt.- Mit dem Regie, rungsantritte der Königin Emma ist nun das halbe Dutzend europäischer Re gentschaftcn voll geworden. Genau sechs europäische Throne und Thrön. lein, die erledigt worden sind, entweder durch Tod. durch schwere? körperliche Gebrechen, durch geistige Umnachtung der Inhaber, oder durch politische Ereignisse, sind setzt durch Platzhalter pro. visorisch besetzt. Es sind dies die der vier Königreiche , Spanien. , Baiern. Serbien und Holland, eines GroßhergcglhumS, nämlich Luxemburg. , und eines Herzogtums Braunschweig. Rm dieser Reiche, das katholische

Spanien und sein einstiger protestanti scher Widervart. öolland. werden vorauzsichtlich auf mehr wie ein Decennium lang von deutschen Fürstinnen, der Habsburgerin Maria Christina und der Waldeck'schen Prinzessin Emma regiert bleiben. Die beiden boben Nrauen. welche durch eine Verkettung von Um ständen bestimmt sind, dre Schmale zweier mächtiger Staaten zu lenken, haben fast gleichzeitig das Licht der Welt erblickt. Die Köniain . Reaenlin von Spanien ist nämlich am 21. Juli 1858, die Kömgm-Regentm der VUt verlande aenau molk Tage später, am 2. August 18ö8 geboren. Der preußi. sche Pnn; Albrecht, welcher fett fünf Jahren das herrenlose Niemandsland" Braunschwela realert, tit dagegen 54 Jahre alt, der Prinz-Regent von Baiern steht im 70. Lebensjahr und der Groß herzög'Regent vom Luxemburg, Adolx von Nassau, hat gar das 73. überschritten. Dle mmten Jahre zahlt ,eooch Ser biens Reaentschast. nämlich 134. Es ist dies summirt das Lebensalter des Belgrader Regentenkleeblattes; kooptiren sich die drei Herren noch einen Vierten, so kommen sie auf zwei Jähr Hunderte. Diese sechs Regentschaften haben 02 Millionen Menlchen aller Farben und Kulte zu beherrichen. Dle beiden KöniglnnenRegentinnen zählen allem 63 Mlllwnen Unterthanen. Für wen diese Regentschaften regleren? Dre Beantwortung dieser kitzlichen Frage siele selbst weitsichtigen, zünftigen Di plomaten ziemlich schwer. Maria Cynstlna und umma von Houano reaieren. die eine für den vieriäbriaen Mlniaturkönig Alfons XIII., die andere für die Ziebnlälzriae ukunfts königin Wilhelmina, Prinz Albrecht hinaeaen reaiert Braunsckweia. er wein vielleicht noch nicht für wen, der Grog benoa in spe von Luxemburg. Adolvh. der regiert pro clom und die I84jah' ? .V i . r . m , . ? ngen znegenien Tervlens regleren zwar ofsiciell für ihren fünfzehnjährigen Mündel Alexander, aber es gibt da Leute, die behaupten, daß auch sie ein wenig pro Zomc oder gar pro Zar re gieren. Jedenfalls werden künftige m ' t .r t ' . ?f . . sezcyicyrslcyrelver mcur ganz seylgeaen, wenn sie unser Decennium einst die Epoche der Regentjchatten" uenner werden. Die Nepublik und die katholische Kirche. Der französische Cardinal Laviaeru hat die Ansprache, die er in Algier an die Ofsiziere des Mittelmeergeschwaders hielt, und in der er bekanntlich den n schlug der Katholiken an die Republik empfahl, seinem Clerus mitgetheilt und eine Erläuterung beigefügt, die in dem gleichen Sinne gehalten l;t. &s ist eine Pflicht und eine Ehre für die Ka tholuen", helbt es m letzterem Schrift' stück, daß sie das aegenwärtZge Bcrhältnitz zwischen der Kirche und Frankreich stch nicht verlängern lajzen. Zu diesem Zwecke haben sie nur ein einziges praktisches Mittel, zu em jhnen der heilige Vate auch schon gerathen hat: sie mstssen entschlossen an allen öffentlichen Angelegenheiten Theil nehmen, nicht als Gegner der RegiernngSform, sondern indem sie im Gegentheil in der Republik, die uits regiert, ihre Bürger rechte in Anspruch nehmen." Der ilax dinal erinnert dann daran, daß zwei Republiken allein der katholischen Kirche alle Freiheit lassen oder ihr wenigstens nichts in den Weg legen: Ecuador und die Ver. Staaten von Amerika. Dann sagt er: Nehmen wir ohne Hintergedanken, und ohne uns durch leeres Geschrei irre machen zu lassen, die Verfassung an, die das Land sich gegeben hat." . , .... . . .Das leere Geschrei" aus das der Primas von Afrika sich bezieht, ist ihm jm reichsten Maße zu Theil geworben. Wie eine Bombe ist seine Ansprache in die volitische Welt Frankreichs hinein. geplatzt.' , Man versah sich derselben um so weniger, als der Kardinal bisher durchaus nicht für ' einen Freund der Republik galt; hatte er ja doch noch zu den vorjährigen Wahlen einen Hirten brief erlassen, der den Boulangisten viel günstiger war. als den Repnblikanern. V i'ri . le Anzpracye ivar um o roiriungs? voller, als der Kardinal eine der hervorragendsten Persönlichkeiten von Kirche und Staat ist und sogar , vielfach als muthmaßlicher Nachfolger Leos Xin. genannt wird.', Mit dem letztern fyaiitxit sich zuvor, verständigt; er berief sich in Algier ausdrücklich darauf. daß seine Ansichten an höchster Stelle der Christenheit .vollkommen gebilligt würden. Wer von Beiden wohl die Imitative zu dem bedeutsamen Schritte ergriffen haben mag? Der Papst hat in den , letzten .Jahren wiederholt in Encykllken und Ällocutionen es ange deiltet, daß die Form emer Regierung an sich der Kirche aleichgilt'a sei und daß die letztere auch in , und mit einer Republik leben könne. Aber die sran zösijchen Klerikalen 'haben diesen Wink mit dem Zaunpfahl nicht verstanden; sie

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liefen wie zuvor ven Prarenventen und dann dem General Boulanger nach und verfeindeten sich dadurch immer mehr mit der Republik. Es scheint, daß es der Papst war. der noch deutlicher werden wollte, und dazu hat er den Kardi !nal Lavigerm gewonnen. Wie es sich nun aber .auch mit der Initiative verhalten möge, die französischen Klerikalen wissen jetzt, daß es der dringendste Wunsch de Kirche ist, sie .möchten sich mit der Jkcpnblik vertragen. Dom Jlnlcknde ' ! .Mindestens zwei Modelle sind unbedingt erforderlich, um ein' gutes Bild, welches einen Amor oder eine ahnliche Nacktheit- vorstellen soll, zu erzielen" erzählte jüngst ein Künstler, indem er das. Bild eines , Zungen Mad chens betrachtete, auf welche n die Arme im Verhältniß zu dem übrigen Körper bau zu dünn gemalt waren. Ter Ma. ler hätte unbedingt zu einer guten Ausführung der Arme noch eines Modells, bei dem kein derartiger Mangel existirt, bedurft. Jedoch ist eS für die Künstler sehr schwer, ein Modell zu finden, bei dem die Arme wohlpröportionirt find. ES sieht ganz so aus, als ob. wir nächsten Sommer einen Ueber fluß an Eis und gleichzeitig billigt Preise für diesen , unentbehrlich gewordenen Haushaltüngsartikel haben wer den. Der Hudson tragt bereits eme mehrere Zoll dicke Eisschicht, der Con nectimt - Rlver ist solide gefroren, und auf den meisten kleinen Flüssen New Forks. sowie derNewEnglcnStaaten, sind dle ElSsägen bereits m Thanakett gesetzt. Mit gefüllten Eishäusern und hoffentlich auch gewitzigt durch die bitte ren Lehren deS vergangenen Sommers, werden die Eisbarone vermuth ich nicht noch einmal das freoelhafte Spiel zu wiederholen wagen, indem sie dem Volke einen bei unfein klimatischen Verhältnizzen geradezu nothwendigen Bedarfs artikel ungebührlich zu vertheuern und sich dadurch zu bereichern trachteten. Ueber die Wallstraßen-Ma' eadore schreibt ein englisches Blatt : Herr Villard, der soeben wieder aus Europa eingetroffen ist, sieht nicht im Geringsten besorgt und bekümmert aus. Es ist zur die Welt kem Sehermniß, daß die riesige Macht, die er zum zwei ten Male aufgebaut hatte, thm aber mals geraubt worden ist und daß die meisten seiner Lieblingspläne gescheitert sind. Dieser zweite und schlimmste Schiffbruch hat aber die Seelenruhe, Liebenswürdigkeit und Gemüthlichkeit eines der bemerkenswerthesten Wall strect'Könige absolut nicht zu stören vermöcht. Jay Gould ist in, den letzten zwei Jahren sichtlich gealtert. Äddison Camma t'S Haar hat sich weiß gefärbt. 2. V. White sieht zchn Jahre alterauS als in 1889 un) Rufzell Sage, der stetS alt aussah, ist nachgerade zum Patriarchen geworden. Curus W. Field,. der noch vor zwei Jahren das Bild eines scharfen und entschlossenenAGeschäfts mannes war, ist jetzt langsam und ruhig in seinen Bewegungen und kein activer Finanzmann mehr. Nur Billards der genug uup and dttwns" durchgemacht hat, um lem Haar zu bleichen und fein Antlitz mit Socgenfalten zu furchen, zeigt in feinemAeußeren k.Zne Spur, der großen Kämpfe, die er in den letzten 15 Jahren zu bcstehm hatte." Wie die l I k m a n d b r a u cl) t. um in New Aork anständig leben, zu können, darüber gehen die. Ansichten weit auseinander. Richter Barrett hat jetzt ,. entschieden,., daß . eine Jahresein nähme von $15,000 . i für einen unverheiratheten Mann gerade genügt, um seine Bedürfnisse zu decken, und daß er nicht gezwungen werden kann, aus solchem Einkommen alte Schulden zu bezahlen.- RichterBeach von der Court os Common PleaS ' hatte vor einigen Jahren in Borfenfpeculatione: tZQ, 000 verloren und der : Maklerfirma, welche feine Geschäfte besorgt hatte, ver sprochen, diese Schuld zu zahlen, sobald er dazu im Stande sei. Aber es blieb beim bloßen Versprechen, und die Firma, von .bet . Ansicht ansgehend, daß der Richter v von seinem Jahresgehalt von lö,YM wohl etwas für sie erübrigen könnte, wurde tilgbar. Der Verklage erhob den' Einwand, daß sein Gehalt von b 15,000 gerade zu seinem Lebensunterhalt ausreiche, und Richter Barrels hält, swie seine.Entscheidung besagt, die von Rich ter Beach für seinen Privatgebrauch ver ausaabte Summe nicht für extravagant. Die Gläubiger des sauberen Richters, der es mit seiner ' Stellung ' vereinbar halt, an der Börse zu spekut!ren und' """ .. dr ' K:- ' ivenn er venim, nicur zu vezayien, ya ben also vorläusig das Nachsehen) Hun derttausenden von New Aorkern wird eS übrigens neu sein, daß man nicht mit weniger als tz 15,000. jährlich anständig auskommen, könne. - ,. r;.,.. D i e W eiß k a pp en sin d nach wie vor im südlichen Jndiana thätig. Folgendes ist eine Reihe der kürzlich' in Harriwn Cwltttn verübten Schandtha ten: 7 Während der Nacht statteten die Burschen in Hety Townjhip emem alten Hause einen Bewch ab, m welchem ein schon tejahrier Mann Namens Merver mit seiner Frau wohnte. , Das, Ehepaar wurde in den Nachtkleidern aus z dem Hause geholt, der Marni sowohl wie die Frau an Bäumen sestgcbunden und mit Hickirj'Ruthen in so unmenschllcher Welle gezüchtigt, daß ihnen daS Blut am Rücken herunterlief. Dann gaben die Regulatoren Merver den Rath, bm neu fünf Tag eil! das County zu verlas' sen. 'I Der Mann war dermaßen geänaitigt, daß er am nächsten Tage schon fortging. : Er und seine Frau wur den von den Weißkappcn beschuldigt. in einer der 'letzten Nächrk ! eine Auzahl k e ncr Diebstähle ausgeführt zu ha ben, doch betheuerten sie ihre Unschuld. In Washington Townshig statteten die nacytllcyellNeiterZserW Mannes Namens David Löwe, einen Besuch ab. Lvlvc wurde aus dem Bette geholt, an eitte.l )auzn gebunden und "",:'!. :. :i .r r- n.!-.!::..!' . -ilT!'.. i: -L r- ... zo miNyancell, oatj oer nrzr, der am stächKenSköW?läe

velgerusen wuroe, an emem Aulkonl' men zweifelt. Gegen Löwe schienen die Gesellen besondere Klage gar nicht für) ren zu können. Sie sagten ihm nur, daß seine Sitten und Gewohnheiten ihnen mißfielen und daß er dieselben bessern müsse, wenn er sich nicht einem zireten Besuche aussetzen wollte. Löwe hatte sich bei der Annäherung der Bur schen versteckt und weigerte sich, als sie bei ihm anklopften, zu öffnen. Die Kerle erzwängen sich zedoch durch Erbrechen der Thüre Zutritt und holten ihn aus fe neul . Bersteck. Mit' ihrem Vorgehen machten sich die Weigkappen eines Verbrechens schuldig das ihnen einen Zuchthaustermm eintragen wird, wenn man x:x hibhast wird. Das letztere ist .nicht 'Nlimöglich, denn die Staatsanwaltschaft hat eine genaue Untersuchung angeordnet. In der gleichen Weise wie Löwe wurde Fielding Rickards von dcn Regulatoren besucht und erhielt ebenfalls eine Tracht, Prü. gel. Er wurde aitge-viefen. das County zu verlassen, ällein er lat sich jetzt eine Winchester Büch gekauft und verspricht den Weißsappcn. wenn sie sich noch ein m l ein n' er sollt n. gehörig auf den P.lz zu rücken. Die letzte Legislatur von Jndiana belegte bekanntlich den Weißkappcn Unfug mit schweren Stra sen, allein das Uebel scheint gegenwärtig trotzdem im Zunehmen begriffen zu sein.

Nur ein einziges Mitglied , elaer Weiß kappenBande' ist seither überführt wo? iu T!.4 .ttir& .sii Itnf rut . mrt 'fftiin tll. CV JJtfUUl W kiJVIk uijvil in Leavenworth und der Kerl erhielt oblverdiente vier Jahre Zuchthaus. Auch die Einführung d tx Rohrpost wird jetzt vom Generalpost meiste? Wanamaker sehr empfohlen. Dieselbe besteht in London und Paris m noch leschräiiZtemMaße, in Berlin aber, wo .sämmtliche Postämter mit dem . . ' n Hauptamt vurcy pnm.na!,coe n verbunden sind und letztere zummmen eine Länge von 50 bis 60 Meilen haben, in so ausgedehnter Weise, daz die Schnel ligkeit. mit welcher dort Briefe zu den Adressaten gelangen, wie Herr Wäna- . r i tit.Zk W iVn.ifyiMH jf maler iagi, tivi wen umuu-mtni ein Wunder erscheinen muß. l s vurger B o lksblatt": Unjeren rechst lblä'.tern, die allenfalls von br Tatache Vkütiz genommen, daß der reiche AÜeghcnier Bürger Phipps der vf!e::tlichen Bibliothek UQt 000 geschentt, unter der Bedingung, daß die Bibliothek auch an Sonn tagen offen sehe, wiiderholen wir an die.er Stelle die Mittheilung, daß das All'eghenier Bibliothekcomite die Schcn kung selbst mit dieser Bedingung angenommen hat. Unsere beiden Schwesterstädte sind roch noch besser als ihr Ruf und icht so total vermuckert, daß die 'Lrimucker nicht hie und da abblitzen könnten. Dom Nu Alande. Wegen Fernbleiben A von Liebesmahlen der Ofsiziere des Beur laubtenstandes hat, wie der Niederschlesische Anzeiger" in Glogau berichtet, ein dortiger Landwehroffizier und zu gleich Amtsvorsteher vom. Bezirkskomknandeur Herrn v. Jöhnston sechs Tage Stubenarrest erhalten. Der Bezirks kommandeur hat es übel vermerkt, daß der betreffende Landwehrofsizier sich der geselligen Vereinigung mit seinen Käme raden zu entziehen suche. Er hatte ihn wiederholt ermahnt, an der Tafelrunde zu erscheinen. Besagter Landwirth und Amtsvorsteher aber war der Meinung, daß, so lange, er nicht zur Fahne eingezögen sei, er in erster Linie seiner bür gerlichen Stellung Rechnung zu tragen Haie. Er hielt sich deshalb, seinen ein. mal gefaßten Entschließungen treu, dem LiebeSmahle fern, ohne sich eines VergehenS schuldig zu fühlen. Die Sache klingt kaum glaublich. Sollte der Be zirkskommandeur wirklich zu solchem Vorgehen berechtigt sein, so müßte aus Abschaffung einer Bestimmung gedrun gen tterdea. welche em derartiges Ein greifen von Militärbehörde m CWU Verhältnisse ermöglicht. Im vorigen Jahre starb bekanntlich der Vater des russischen Ni hilismus, der berühmte naturalistisch anarchistische Schriftsteller und Agitator Tschernischewski, der Versasser des ht rüchtigten, Romans .Was soll gesche hen?-, in welchem der Verfasser sein nihillstisch-communiftisches Glaubensbe kenntniß bezeugt, welcher ans die russi. sche Jugend einen ungeheuren Einfluß ausübte und als Ausgangspunkt der dramatischen Ereignisse deS letzten Vier teljahrhunderts betrachtet werden kann. Gegenwärtig theilt man mit, daß in Sibirien ein höchst interessantes Ma lluskript, erhalten worden sch welches eine A ausführliche . Schilderung der Lebensweise , TfchernifchemskiS! während seines langjährigen Aufenthalts als De portirter in Sibirien enthält. Als Verfasser dieser Bücher, die binnen Kurjem in Druck erscheinen sollen, figurirt er Gendarm, welcher Tickierniscbewski bewachte. - Ein Gendarm, der sich zum' 'fMtvtTmnft- ' w.i:i:rx: arii'Jl--v'3t(m nuc uiuiucn, einer Obhut anvertrauten Verbrechers aufschwingt, ist eine wohl ziemlich seltene Erscheinung. Doch kann sie in Rüg. land niemand wundernehmen, weil da selbst noch - weit ! seltsamere Dinge vor. hm. . So z. B. schrieb Tscherni. jchewöki seinen berüchtigten revolutionär xen Roman .WaS soll geschehen" (der bestimmt war,, die gesammte sociale Grundlage zu untergraben) in der Pe lerpaulS. Festung, (1362), in deren lasematten er mehrere Jahre gefangen halten wurde, und zwar wegen revo lutionärer Propaganda. Und dieser stttenlose Roman erschien in dem Blatte .Sowremjennik-, von der Dame Censur VWbirt'W plare dieses Blattes, in welchen der Ro an jum Abdruck gekommen war, durch le Polizei eingezogen . nud vernichtet, klber , das geschah erst zwei Jahre spater, zachdem das in seinem Buche enthaltene Lift seine Wirkung ausgeübt. Man deckte den Brunnen zu, nachdnn das kindinelngefcun,,'w jEin verquickende thürin. lifche Idylle erzählt e! im Apoldaer MMeblatt-:MxütMtäitxMkaiB

ncyl oes apolvaer EememderawS., ss scheint, daß in der Stadt, . die nach, dem Studentenliede Knaster, den gel öen präparirt", Bürgermeister und Bürzerscht im gegenseitigen Verkehr starken Tabak zu vertragen im Stande sind.. Die biederen Apoldaer sind mit ihrem Oberhaupt durchaus nicht zusrxeden und zanz und gar nicht willens, den Leiter! der Stadt auf Rosen oder sonst bequem zu betten. Indem der Ausschuß seine yöchlichste Verwunderung über die Kostbarkeit der Ausstattung des Bürgermei-ter-Zimmers ausspricht entrüstet er ich besonders über ein Sophä für hun)ertundsiebenzig Mark, welches einen Sturm allgemeinen Zornes verursacht hat. Ein Herr Reichelt findet ein So pha überhaupt für das Arbeitszimmer eines Bürgermeisters nicht passend,' denn solchen Prunk fände man ja nicht einmal in den Bureaus höherer Staats' beamtet auch. ein err Wickel ist dieser Ansicht und fügt hinzu, daß die Bürger, einander verwundert die Frage vorwer fen: Hat denn nur unser Bürgermei per Zeit, sich auf's Canape zu sehen?" vorauf man andererseits erwidert habe: .Na,' man: kann es ja nicht wissen, er! läßt ja Keinem ,hine:n in sein Zimmer.". Nan müßte, führt Herr Wickel weiter. ius, die Kostenrechnung dieser Einrich'l tung eines Bürgermeister-Zimmers im neunzehnten Jahrhundert in die Ehro' ik aufnehmen und eine Abschrift davon im Kirchthurmknopfe aufbewahren. Man sieht, durch das Sopha im Amtszimmer )at sich die Lage deS Bürgermeisters ncht verbessert und daS Möbel trägt vielleicht die Schuld, wenn er auf den Bedanken .gerathen sollte, Bürgermeistericht von Apolda, sondern von Motenburg zu sein. In der ungarischen Aka demie der Wissenschaften erstattete Pro-z fessor HögyeS emen Bericht, über die' bisherige Thangkeit der PcsterPasteur-j instalt. Von den im ersten Quartall ieses Jahres in Behandlung genommen ,en 101 Kranken hat sich blos bei' zweien daS Pasteur'sche Heilungsver fahren als erfolglos erwiesen. EÄ sechsjähriger Knabe und em kleines Mädchen sind an der Wuthkrankheit ge-' storben. Bei den übrigen WZ Kranken ist der Erfolg der Heilmethode beinahe sicher. Die Sterblichkeit zeigt daher bloß ein Procent und dasselbe Verhäw aiß zeigt sich auch in der Statistik der Pariser Anstalt. In dem Halbjahr llpril-October hat die Pester PasteurUnstalt 428 von tollen Hunden gebissene Personen behandelt. Von diesen ist nur in vier Fällen die Heilung nicht g., tunstiH- z v e r f e l d, 26. N o v Grauer Nebel hängt düster übel dem 'ganzen Wupperthal; Regen und Schneegestöber leiteten den Tag ein. In Elberfeld läßt sich jetzt daS ganze örtliche UeberfchwemmungSgebiet übersehen. Alle Straßen in der Nähe der Wupper waren .meist unter Wasser gesetzt. Schlammmassen bedecken jetzt die Straßen und die grau schwarzen Breimassen werden noch vcr mehrt durch den aus den Läden unt Hausfluren gekehrten Unrath, den im Fluthen dorthin getragen. In Duhen den von Städten sind die Lebensmittel Vorräthe in allen Kellern verdorben und überall begegnet man den bekümmertem Mienen, der Frauen. Zahlreiche Ge werbetreibende die ihre Vorräthe in Untergeschoß gelagert, haben namhafte Verluste erlitten. In den betroffener Ladengeschäften konnte vielfach nicht alles vor den plötzlich hereinbrechenden Wassermassen geborgen werden, , auck hier sind große Verluste zu verzeichnen' Der Schaden, welcher der Stadt e wachst, läßt sich noch gar nicht übev sehen. Ein Beispiel von der greulicher Verwüstung bietet die Auerstraße. Geh! man von der Mauerchenstraße, in der iv einem großen See ein todtes Pferd liegt, nach der Auerstraße, so stößt mar aus ein Gewirr von Maschinen, Forder kästen, Schienen, Brettern, Balken unc Baumstämmen, alles von Geröll unt SanV durchzogen. In dieser Straße war man mit der Eanalisation beschäf tigt. Denkt man sich alles, was zu clnci Eanalisation gehört, von einem halben Dutzend Pumpmaschinen bis zum Hut des Arbeiters, gehörig durcheinandergemengt, versandet und zertrümmert, dann hat man eine Vorstellung von dem wirren Haufen, der sich durch die Auerstraße zieht. Die Fluthen der Wuppel schössen mit solcher Gewalt durch du Straßen, daß sie ganze Strecken Cementtrottoir,wie ein Kartenblatt aufrollten. An der Äleranderbrücke haben sich ganze Berge von Brettern, Pfählen, Bänken. Wurzelstöcken u. s. w. gestaut. DaS Gerüst zum Erweiterungsbau der Brückt am DöpperSberg haben die Fluthen mitfortgeschwemmt kurz, überall Verwüstung und unberechenbarer Schä den. Diese Hochfluth, welche die größte im Wupperthal seit Menschengedenken ist. hat Elberfeld und Barmen schwer getroffen. Abgesehen von dem unge heuren materiellen Schaden, den die Gemeinden und Hunderte, von Familien theilen, kommt bei der jetzigen Jahres zeit noch der Umstand hinzu, daß bei der Unterwassersetzung so vieler Unter Häuser auch eine gesundheitliche Gefahr erwächst. DaS unschöne, ' ungesunde, alte und baufällige Barackenviertel zwischen , Fuhrstraße r und Kölnerstraße, dessen Bewohner nur mit Mühe gerettet werden konnten, wird hoffentlich jetzt bald verschwinden. r ES ist geradezu er staunlich, daß in diesen ha! b im Wasser stehenden, vzrsündfluthlichen Höhlen Menschen wohnen können und dürfen. Die Meinung aller Elberfelder. ,, die heute diese Stätte betrachteten,- stimmt darin übereln. ; ,; i5f '-' m-Q, in Wu n der. Spielt Ihre Tochter Klavier? Nein! Und da behauptet man, als heutzutage geschähen keinHunderWehrl? AWKlTtNtN Nehmen Sie doch Vernunft an, , mein Herr! Sollten Sie in der Lage sei,,, mir solche anbieten zu können ',Dkq?zZ! Z rs i s ch en M en sch e n N r D Menschell- ist ein lgrLirer Unterschk

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Die kürzeste und d!etkj,si, Route Ost, West, Skorv, Süd.

Vttlz.1 mit ben seinSe arlor, Lehostöhle nur EpeifewagtN, mit Dampf ßehrizt uud mit Elek. wzität beleuchtet. Die schörften Etsenbabn. zöge ia der Welt. Die dorzuzliche keschaffeuhtit der GeleiZe und der Majchwene gestatten die zrößt' SchmlligkeU bei größter CtckerheU. Die ewzige Linie, Kelche ihr Passaglere ach dem Grand entral Depot in Aew Vorl bringt nud thuen dadurch zwei Otukdea Zkit spart. Die Slufahrt i Chicago ersöglicht einen Uebn blick über den Michigan Aden Bonledard und dle fchönfteu Straßen der Etadi. Die Zöge laufen i den Central Bahnhos don Sin ciu n a tt, die Unis. Depott dou Cledelan d, V nkfals und Vlb anh, ferner O t, Louis, Peoria. Die Office in Indianapolis befindet sich int No. I Oft Washington Straße, No. 133 Süd Illinois Straße, und dem Union Bahnhof, wo Ticket; nach allen Theile der Ver. Staaten, Canada ond Mexiko zu den iedrigSen Raten in ! bekommen siud, und alle gewünschte Auikunst ertheilt wird. Oscar G. Murray, Verkthröbircklor. V. B. Martin, Gen. Paff. Agent. K M. Bronson, Hilf Gen. Paff. Agent. Indianapolis, Ind. V. I. & W. Die kurze Linie nach dem Osten u. Westen. Die ewzige Linie mit dollüänd?gen Zügen nach Vloomrngiou und Peoria, mit Durchfahrtk.Vaggont nach Havptptätzen am Vl son,i.ftlnge. Sech Dnrch.Echlaf' nd SahnftuhlWoggonk dia Dandille und Chicago, so schnelle Zeit wie irgend eine andere Linie zu niedrigere Raten machend Zöge am Jndianapoli Un?on Bahnhöfe : bfahrt, östlich gehend : 7 0Nm, i0m. Vbfahchtoefttich g.hendk 7 4dV. N 15 Am, 12 0t Mittag und 5 OQVm. Lnkuuft, vom OKen : 7 20Vm, IQ 4051m. Ankunft, vom Westen : & 80m, S 40Vm, 5 40Nm nnd 10 IKB. Täglich. Alle Züge haben die felnstm vnffetS, Schlaf nno Ruhefinhl'QaggsnS. Wegen Tickett nud genauer Ans kauft lreude man sich ach 42 und 44 Jackson Placo, dem Haupteingange der Jndiauapolii Uniou Station gegenüber, oder an irgend eine Ngen teu der vahn. l!IMWM!IM!kiLtl)M0kIM Die btüt malt zwischen (Rnelnnat!, Dayton, Toledo, Detroit, tie. Sitn und Canada. . Indianapolis, Lt. Louis, Chicago, Hilwaukee, Peoria, Blooxnington Keokuk, dem Westen und NoedWtfttN. Schlafwagen in Nachtzügen und Lehnftnhl wagen w TagtzSg, zwischen Etneinnati und btgen Städten. Tlckett zu derkaufm w allm Offieen w den ver. Staaten, Canada und Meriko. CT Nähere Information bei 2. H. Hhland, Senl. vgt., Toledo, O. 2. N.McCord, Venl. zt., Jnd'pls. Hä S. Rhew. Nor. Agt., DetroU, Nich. I. Vaftable D. Y. U., Toledo, Ohio. 0. H. OhtttlefeY, C. P. Dahton, Obio. H. U. Higflius, S. Y. A., Chattanoogo, Teu 1. S. Masoa, Ein) Paff, gt., Cincwnati, O I. ?. Slonuh, T. V.Ä., Tmcinnatl, O. ?. D. Woodford, Tiee Präf. n. Senl' Mg?. 0. 0. eEormick. V. Y. T.V. Kauft Tickets via die Nov7kviilk. M tw Alb aüy a Chica 0 ftil . m w ' nach Chicago und dem Nordweften. Mfahri von Jndiauapollk : ll ksJm Ankunft in Chicago S IM 15 40V , , 7SVm b 1bZ!m...... 9 9 Nonou SvcVm Lifahrt dou Chicago x 9 S0Vm Vukuuft in Sud'dl rtQXtn R . m m 4bDm vtonsn Att....' m m 10 4 Vm Frachtzng No 4S verlädt Vlabameftr. vard na 7 vö Vm. Ticket-Offi : No. ,s Sud Slllnoi Str. I. B. Baldwln, LtZklckt vffitt gevt. M',9'ttLW'..Nocke" (i & r Im und o ö o & x bahn). Diese ausgezeichnete vah teförd . -Yaffagiettnach Olaoinnatl, r ; Oloolanct, :' ' i - BntTtilo j lä l und allrn Nu Qlgls7.d vtZdt Ö ö l a s tv a g t n zslsch SJnDlcacpoMa , i' :' r :.' : KRd ' $ - r 'A:-?T;Öeö''Öoii.'. "v ifj T-f : J . - SlLt QagenvtHstl. ; virekt, 0nbwdung noO ' ,;; - llitsonri, Arkansa, Texas, Kantaf, ITebrtaka, Colorado, Calisor ::,.' ; '; , Äen'lud ,0.'-' Cjfjt cU ;j f. CT na. teesi fich ?vez ukhnn Safot triii' eailÄ'-T:' !'-r' 0;,; m .lUxtt.jOfafl yaff. Hgent :!.:: Irt-ii!;., .:!:;. s :ä: ,f i'iSii'ifv tä-MTtS-' i : , i. .. . : . ü : : i'- :. !. fflixl.l :. " iSi. :is '-" "'- -wS -iSi '? ' !i,."; ' ;i :-, I

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