Indiana Tribüne, Volume 14, Number 78, Indianapolis, Marion County, 7 December 1890 — Page 6
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cwlKM -ölldermantt. " DcutschWd hat jetzt den Rchm, ''eben WkcnbruH ein Dichtergcine ge zeiügt zu yabcn, welches sich getrost mit mm ernte Ibsen in gleiche Linie stellen 4)2:7. Allerdings kann man sich kaum größere Gegensätze denken, wie Wildmbrch und Sndcrmann. ETtecr ist der Vertreter deZ JdealisWuS. Seine 'Charaktere find vom poetischen Hauche Schillrr'scher LeZssuffassung verklärt. Anders daeg Suderniann, Er ist . durch und durch TZeatift. Er roill das Ltdcu. das McnZchenKcrz neben, wie er 3 findet, ohne Beschöniguuz, irrn dem lebenden Geschlecht einen SPieJjfc. WH 4 .;V VVUlfUitktt.- ' ' Wahrend Wildcndrnch von ?!nbrginn seiner dichterischen Lausbah mit Äner Zennung und Lob überscküttct rourde, begegnete Ludemann ansangZich vtt nichtende Spott, kleinlichen u?d fcos hasten Stänken, er endlich doch sich die Anerkcnnunx errang, die Äzin hc PubliZW schon längst gezollt. ni rT- ? i ' . ir tt nprtiinirnn . - - , . Safcnanc. Hermann Sudennann wurde cnvSÖ. 'September 1837 zu Mitzicken geboren, ineni armseligen Wrschen bei dem Kreisflecken HeqdeZrnz in Ostpreußen, taum eme Stunde von der russischen Grenze. Sndermanr.S Voreltern tarn ncn aus Holland. Sectirer von den Wiedertäuscrzeiten her. Ein Tlhn, der etsttiche Liederdichter Daniel Sud:r--rnann ONZ Lüttich, war Sch'renkfeldia -ner. Bis ans Sudcrmanns Vater noch i?ar der Zweig der Familie, dem Her -mann entsprossen, starr mcnnonitisch,, dort, in der Elbinger Niederung sitzend, wo WildcbrnH seine .Mennomtcn" spielen läht. Erst Hermann Suder lnaml ist m de? evangelischen Landes steche geboren, der die Mutter angehört, rine einfache deutsche Hausftan, aber von bedeutenden Änlagen und stiller, tiefer Phantasie, welcher der .Sohn sein dichterische Erbe verdankt. Jedoch vomVate? her bohrt noch in ihm ve fectirerische Trotz, dasAusbäummen gegen die Satzung. daS Suchen nach eigenen Heilsvsaden. das einen Hauptzuz eiuer Dichtung ausmacht. Sudermann erhielt scmz erste Bildung auf der Elbinger Realschule; hier schon regte sich in mgster Drang zur Dichtung und Naturbetrachtung; die Stunden, die dem Knaben als innerliches Miterleben in der Erinnerung blieben, waren Teutsch und Naturgeschichte, und als die Frau Srrge ihre grauen Flügel über die Fa rnilie breitete und den Vicrzchnjährigen 4 Im. mm 1 Mv(t4lt 03 M tt , jjibUUg, .UltU VUiyfilHJjtU grrifen. trieb ihn die Liebe zn den Bäw inen im Wald und den Blumen. auf der Heide, die in duftigen StrZußchen die Capitel seiner Romane umrahmen,, in die Krantersinbe des Apothekers. Poch nicht lange dauerte dieser Zwi. schensall in seiner Lausbah'n. Er konnte bald wieder auf die Schulbank Zurückkehren die' jetzt in Tilsit stand, und Ostern 1875 zog er, siebzehnjährig, em zunger Student, nach Königsburg, mm Geschicht?, Literatur und moderne Philologie zu ' siudiren: Zu Ostern 1877 bezog er die Universität in Bcrlin.Seitdem ist er Berliner geworden und 'ge blieben.' Als 'er einzog in die Neicks' ??i7,tsk.i i',hi' ?? nt tn.t.tmittfitftftTt -fj : ww w j y y , Sinn, lnig! cr' däs Akanuzcript eines sünsactZzen Trauerspiels Die Tochter des Glücks- unter dem 'Arm, höchst rhantasiervll in der Fabel und heiß in derTittion. ?": . "i Ich schweige von Sudermanns Berliner Schicksalen, von dem , guten Hundert Noveen, das theils gedruckt, theils gedruckt in den Orkus der Vergessen hei: verdamm! wurde, von seiner Nedaction eines kleinen Volksblättchens., von seiner Hauslehrerschaft bei einem ge feierten älteren Dichter (Hanö Hopfen), nnd anderen theils noch sonderbareren Geschicken,, well das Alles ,,nöch'Z!,,na liegt und noch, mckt die versöhnende Pa. a:J1. ü-'l rtt.rjc:4U r " 'f: '''ei 'IILJL; ahm fcwir wtjuiiuiic iiui. ii ycturaua Sudermann tritt uns tu dreifacher Ge-. . sialt entgegen: als Novellist, als Tramatiker und als Feuilletonist. ' Von der . vierten Saite auf seiner Harfe, der lyrischen, weiß die Oeffentlichkeü noch nichts. Da w ir "zufällig" wissen. ' das; Sudermanns nächstes erzählendes Werk, ein -nrrtandbr Vornan s?4 vr.ru. taifdcr in Ostprcußen, sein nächstes dramatisches Z tWerk, . emHSchauZplelö .Stein ' unter j ' Steinen", wieder in 'S,etlin,5st?elen' wird, so sckeint er seine dichterische Tha- , tigkeit so zwischen seiner eigentlichen unÄ seiner Wopiirheimath theilen zu ml- - 'A'M ' i tvi.' :?t":' ' -- yJi-: IM f 1 " - : i'-; A n ch e , n e Co mm ls l o n. Kaufmann: Ich babe bereits meinen aanzen Bedarf bestellt!" Reisender: !- iili i '' : ' -!n "' "' "H'f'flhliii "Y i'ii i, I " r' i: Nun bestellen Sie nur dock) was, wenn . es auch nur eine Ü leinigkeit ist." Kaulmann: Gut! Besteilen S Jh rem Chef, das; ich bereits Alles bestellt halte!" - , flt KgO AMUß Eine aufmerksame Gattin. Imif., Hedwiz. hast Dn auch an r.:ich in' meincr Abwesenheit gedacht?" ; är- wAch ja, lieber Mann ! Den Schmuck, den ich Dir neulich im Schaufenster geeigt und , der Dir so außerordentlich gefallen, hab? ich mir gekaust!" L , : I zu m c r S p o r t S m a n Lieutenant : Kamerad, offen aesaat. Hindernisse auf dem Klavier nimmt!
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Nttsnl ke i:iau. Da); rl. Hulda , auseeiÄnet .spielt? Lieutenant (Kavallerist,: Bemundere. vzie sie alle
aatJim - Prozessor Dr. von Naßvaum. Turt 'Zt. tt!r juteret. Je größere und e mehr uncrwarlete ifcrtichntic in dct mcdicinischen Wiffen' isaft uns das zur Neige gelinde Jahrlindert .bringt, desto mehr drohen die ?temrn vieler ausgezeichneter Männer, nfrigcr nnd erfolgreicher Arbeittr, vclche die Steine zu dem stolzen .Bau zusamentn:gen halfen, znrückzmreten. Die allerhcrvorragendsten nur werden veiter gekannt, werden nnd" der Epoche ttu Namrt gebend Neben diesetr Gröxvt, zu deren hohen Würdigung nicht erst ernss Studium nöthig ist. pflegt stch jedoch das Volk seine Lieblinge aus Ansuchen, und was ist natürlicher. e!s iaß d zeitgenössische Welt Denjenigen pm rreisten rühmt, der am eifrigsten bemüht mar. ih? die Segnungen der tJissenschaftlichm ' 'Forschung zu Theil werden zu lassen. Am 31. Ottvör ist in München ein Mann gestorben, an dem nicht nur die chirurgische und medicinische Wissenschaft einen ihrer eifrigsten Förderer und Bereichere?, einen ihrer unbestritten vorzüglichsten Lehrer. verliert, nein, in dem auch ecnz München, ganz Sud Deutschland " den aufopferndsten,, .menschenfreundlichsten Arzt betrauert., . Professor Dr. Ritter von Nußbanm, in einer Vorstadt Münchens als der Sohn eines klemen Beamten geboren, hat das Glück gehabt, in seiner eigenen Vaterstadt zu so hohem Rühme zu ge langen. Seine tvisienschaftliche Äus bildnng erwarb er sich in den Kliniken seiner Heimatb. Für seine segensreiche chirurgische Thätigkeit hatte jedoch der Besuch der Berliner und Pariser Krankenhauser die größte Bedeutung. Man konnte an ihm unschwer den Einfluß der kenntnißreichen kühnen Schule Dupuutren s erkennen. d:e in Frankreich noch I nach dem Tode dieses durch technische ! Meisterschaft hervorragenden Chiruri gen in Velvean, Widal, Makgaignc. -Nelaton und Chafsaignac fortwirke. In Berlin herrschte noch derGeist des genialen Dieffenbach. Und wie dieser und Langenbeck Chirurgie und Augenl Heilkunde nebeneinander pflegten, so hatte auch Nußbaum Anfangs sein Feld über diese beiden Ttsz:p!lnen ansgedehnt. Ueber sein trotz anstrengender praktischer Thätigkeit reiches und vielseitiges wissenschaftlich - literarischcs Wirken wurde hier an anderer Stelle schon berichtet. Erst dreißig Jahre alt, wurde Nußbaum zum Professor der Chirurgie und Augenheilkunde erttannt; einen Ruf an die Universität Zürich lehnte er ab. Wir haben nie einen Arzt gesehen, der in gleichem Maße Menschenfreund war, wie Nußbaum. Der Eindruck, den er auf die Kranken hervorbrachte, war ein großer. Im ganzen Kranken Hause halte jeder Patient die Empsindung der Liebling dieses Mannes zu sein, der ihm aus seinen lebhaften Au- ' gen so freundlich zulächelte, und der so uebcnswurdlg und theilnehmend m sei ner eigenen Sprache mit ihm verkehrte. Er behandelte eben immer den ganzen Menschen, und daß die älteren Aerzte damit allein das Richtige trafen, dafür bringen heute die Erfolge der Suggestion den Beweis. Für scjns Kranken öfcrte Nußbaum auch Alles. Jeder Mißerfolg betrübte ihn auf's tiefste und veranlaßte ihn zur ernstesten Selbstkri tik. Als die fortschreitende Technik die operativen Erfolge sicherer gemacht hatte, da pflegte er häufig seinen Schu lern die alte Zeit in Erinnerung zu bringen, wo nach mühsamem Operiren der bedeutendste Pariser Chirurg an seinem eigenen Erfolg zweifelnd ans ric: Die Operation ist gemacht, den Heil'Verlauf lenke der Himmel!" liche, Bcredtsamkeit, die an Anschaulch seit kaum erreicht worden ist. Viele semer Vorträte verstand er so lebhaft zu illustrircn. daß man .über das schauspielerische Talent, das sich darin au-, ßcrte, erstaunen mußte. Dies zeigte sich beispielsweise, in einer Vorlesung über die Chkorosorm-N rkzse, Jedes Stadium der Betäubung in seiner Wirkung auf den Körper demonstrirte er an sich selbst. Er,, zeigte die Excitation indem er aus seinem Stuhle sitzend mit Handen und Füßen um sich schlug, dann endlich zur Ruhe kommend alle Glieder schlaff berabhängen ließ. Er sistirte die Athmung, nm aufzuspringen und zu erklären, was nun zu thun; er ließ ein Athmungsgerausch hören, wie wenn die Zunge zurückgesunken wäre nd lag dann wie lcdlos da, um mit einem Male aufzuspringen, 'erst zu zeigen, wie der unerfahrene .Arzt bestürzt umherrennt, nnd dann die kleine Manipulation vorzumachen, die den Patienten vom ErstickungStod rettet. Wer diese Bilder bei ihm sah. ' dem blieben sie ewig , . im G.'dächN.iß. l - Seine Vorlesungen , . erfreuen . sich aber auch einer ungewöhnlichen Beliebtheit. Seltln. daß sie Jemand bezahlte. Juristen und Philologen drängten sich ebenso dazu, wie die jungen Medicincr. Junge Künstler traf ich dort oft und zahlreich. Aber nicht als ob kein wissenschaftlickier Ernst in dem großen Hörsaale geherrscht hätte! Der stete Hinweis' aus das Praktische,,, auf das,' rasch zu Ergreifende, machte sie allgemein interessant und populär. Mit großem Nachdruck pflegte hier Nußbaum die Nothwendigkeit der vielseitigsten wissenschaftlichen Bildung für den ÄrZt zu betonen. Dies that er namentlich, als das fortschreitende Wachsthum der einzelnen Disciplinen die Arbejtsthellnng nothwendig machte. Er, der noch die Chirurgie, die ganze operative Ey näkologie -und bi f ugenheUf unbe Wi einigt hatte und nur ungern die letztere, die ihn so sel)r interessirte, ausgab, trat immer für die Berechtigung, ja für di .Nothwendigkeit des SpeciaZistcnihumZ ein. Er verlangte nur stets den engsten .usani:nmbanz mit der ,G:samml-
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M Zu setnein Wirken als Lehrer befahigte Nußbauat nicht nur sein reiches Wissen, sondern auch eine nnacwohn-
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ediiin, TieS tbat er- zanz besonders in einer GedäcktnMede auf PY. v. v. Walchcr. Indem er die Arznciwissenr schaft als die Corona aller NaturWissenschaft bezeichney folgerte er, daß es kein ctnges Unternehmen sei und vieler - zusammenstimmender und 'harmonisch wirkender Kräfte bedürfe, wcnn auf diesem Gebiete der Wissenschaft das Vollendete' zu Stande gebracht werden soll. ', Mit diesen Worten schloß er sich Schclling an. den er hoch verehrt hat. Wie es keinen Arzt gab, der freudiger das Verdienst Anderer anerkannte, so war er auch von Dank erfüllt,. wenn andere Wissenschaften ' die Chirurgie gefördert halten. Von seiner eigenen Arbeit sprach er nur wenig, und wenn er es unabweislich mußte, so sagte er etma: Man war so gütig, es meiner Wenigkeit zuzuschreiben" ' Eines. Tezes, erzählte gänz er staunt, er habe in einem französischen Handbuch der Operationslehre von einer Ana3thjsic dd Moasieur do NuS3baurn gelesen, während er die Combinatten der Morphtum-Chyrolormnar kose nur benutze habe, um schwer zn Cherowrmlrcnde zu beruytgen und lang anhaltende Narkezcn zn erzrelen. ,.'Er,war in seiner Bescheidenheit weit rferntz den zeßt so' sehr beliebten me-, Gemischen AutLritärse.lauben init groß zu ziehen. Et versäumte nie, auch über eine Mlenolge zn verichten. Wie tb Einem in der Praxis gehen ,?ann, das pfleg;? er mit einem hübschen Erlebniß zu erzählen. Nußbaum , hatte als junger Medicincr -eines Tags für den Kinderarzt Hauner Sprechstunde zu halten. Es waren viele Mütter mit ihren Kindern zum Impfen -erschienen, aber aus der Ampfpusttl des Kindes ,, von dem abge impft werden sollte, wollte keine Lymphe fließen, Nußbaum wandte sich etwas niedergeschlagen an die umstehenden brauen und wollte sie wieder heim schikken. ' Da sagte Ihm eine alte Frau Warten'S doch noch a biß'l, Herr Docter, es Vird gleich laufen!" ?Und richtig so war's, es lief und er konnte impfen. Sie sehen, meine Henen, pflegte er launig hie? zu schließen, man kann auch von einem alten Weib etwas lernen!" Um die Verbesserung vieler Opera tionsmethodcn und um die Einführung mancher guten neuen hat sich Nußbanm verdient gemacht. Sie hier aufzuzäh len, gehört nicht in diesen Rahmen. Er war aber auch einer der ersten, die mit Begeisterung und Erfolg die Listcr'sche Wundbehandlung in .ihr Spital eingeführt haben. In dem Münchener Kranlenhaus war die Pyämie und der Hospitalbrand fast endemisch gewesen, und grauenhast ' klang es, wenn Nußbaum aus jener Zeit erzählte. Mit aller Sorgfalt, allem Fleiß hatte man openrt, da kam hohes Fieber ein, ein starkcr Frost ein Schweiß und der Operirte war todt." Entsetzen und all' die Qualen, die er an solchen Krankenbetten erlebt hatte, malten sich auf seinem Gesichte, wenn er mit erhobener Hand nach einer kürzen Pause das Wort .todt" OUsstieß. ' Um so freudiger verkündete er dann, was unsere heutigen drei "chirurgischen Triumphe sind: Der ,,, Sieg über den Schmerz; der Sieg über , die Blutung und der. Siez über -die Sepsis. ' Er hatte opcrirt und, operiren ' lassen, als wir i alle diese,, Errungenschaften noch nicht besaßen. Wie glänzte sein Auge, wenn er Simpson nannte, dem - wir die Einführung des Chloroforms verdanken, wie begeistert sprach ex von Listcr, dessen Wundbehandlung die Heilung garantirt, und wie , beruhigt klangen seine Worte, wenn cr von Esmarch Blutleere bei der Operation erzählte. Die Ruhe und Sicherheit, die uns diefe bei der Operation gestatten, empfand t m w -nist ,::, timL . Keiner jo dankbar, wie er. i Indem e? zur Würdigunz der neuen Fortschritte immer anführte, wie es in früherer Zeit gewesen, prägte er seinen Zuhörern tiefe Bilder ein. die praktisch nicht ohne Bedeutung blieben. g . In einer feiner Festreden hält ?er einer Oberschenkel Amputation ' vom Jahre 184(1 eine solche vom Jahre 1880 gegenüber. Er ist ein solch zuverlässiger Zeuge der Wandlung dieses Zwi sckzenraums. daß ich seine , eigenen Worte hier anführen , möchte. . , Jm, Jahre 1810 wurde der Kranke jammernd, voll von ,jAngst und' Sorge auf den Ope-' rationstisch gelegt. . Während das Bein abgesetzt wurde, hörte man einen grellen Schrei des entsetzlichsten Schmerzes, der arme Kranke ! verkrtzte sich oft :n,t den Nägeln das Gesicht, oder biß sich in die Lippen. Klafterhoch spritzte das Blut, dieser werthvolle Lebenssaft, in die Höhe, und eine große Quantität, derselben ging stets verloren trotz aller Tourniquette. Mit allen möglichen Reizmitteln gelang es oft nichts den gefährlichen Collaps zu besiegen, und war dies glücklich überstanden, so hatte man stets einen Wundheilungsproceß ernstester Art. Die Operntcn lagen Wochenlang in der größten Fieberhitze, appetitlos, dclirirend und stark eiternd im . Bette. ' Ausgedehnter Nothlauf, Lymph. gesäß- und Venenentzündung war ein jehr häufiges V orkommni ß, zünd 'in den Hospitälern starb die größte Zahl der Amputirten pyamisch, ost noch so spät, daß man der Heilung schon sicher zu sein wähnte, doch kam noch ein Schütte!frost nnd jödtete den Gcmarteten." r; So waren die ötesultate der Ampu tation, vock Hospitalbrand, und anderen unglücklichen Zufällen gar nicht zu reden! Man fürchtete aber auch den AmputationStisch wie ein Schafott und unl erließ deshalb manche Operation, welche , angezeigt gewesen wäre. Beschauen wir uns nun dieselbe Operation im Jahre 1880, also . nach 40 Jahren l Ohne Angst legt sich der AmputationsCandidat auf den Operationstisch. Während der Chloroform-Narkose singt er und schmatzt lustiges, tolles Zeng. Wir halten . das Bein eine Zeit lang gestreckt in die Höhe, um das Blut iu den ötanim bineinlinken vi lassen. Mit
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für die armen-leidenden Menschen! - Und dieser Mann, dessen steter Gedanke die Hilfe war, die rr Anderen iusten könnte, war m den letzten zchnJah, ren selbst in hohem Grade, leidend uü seit Anfang- diese , Jahres - ernstlich krank. :. Aus dem Fcld,ug M0 71, iu dem cr Ausgezeichnetes ; irnd fast Ucbcrmenschliche gelristct Hat, war er reich bcdcckt mit Orden und Ehren, aber auch mit einem. Leiden behaftet, zurückgekehrt, das ihn .sehr quälte. , Lange Jahre kormk er nur im Theater ordentlichtn z Schlaf finden. Als ihm aber einmal bei einer solchen Gelegenheit das Opernalas ans seiner Loge in's Parquet gefallen war czab er den Theater besuch auf, um mcht zu einer Gefahr sür Andere zu werden. , Ms Nußbaum 1631 das Unke, Bein
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' 0'"""? v - v ' ' : vv' ! Ti Ufna -.M.4t; iVk.5.s;.k'.,. i o-r'ü'fc;v-' u"a ' v- v .rt.Mfvii.vu v vu4Ui .wiu,iwuit;i uu I kÄhebch)., dankte dh n ' V!" "" e,ici Mann ae FSrdming' und. dm Besuch feine Adrossc kam;- er cZHt kn Genesung keinen Assistenzärzle. d,ß ! ?,S ,Mdi.' ! Reg in der Schlacht bei Lignh, Eroucht sie t ihm kürz geheilt , und s zum Mr blicb ihm. ' einmal mgezvzen. m WrabÄ n BatÄ. . k ' rechten, dcg uch mit kikznng ,. , L'? '-uch, k''Ue Stft treu. . Mit dem Aus 'dem lebtea Srit. kükrt er bii
' heilt war. panend gemacht Hatten. Er "-rt y" f.j l zMcrpchtlichen Gackern der Hühner'vus i fügte darnaU "rine r Mche chirur- l' u''?. feJÖÄ : einÄ Hf.' war eZ drlei, und auch
I glsche Jagdgeichichte hlnzil. ,?,w! '-.,1-
uv?rnormal gL ngianoerin ,u ein. ' , ' HUlnorutlllkeS LalyetN Uk immer malzilihm qekonimcn und HM ihm,-p 'hr Mutter. bec,S anrnn , 'tmlc geklagt, bafj sie durch ikre Gröüe, i sehr Friedrich, uno ihrer Schwager,,,, der Kcl " ' Hl,. jn - r- r l.', lT?i.iAqi OT..trt ... Mf 4tl rn . j ... .
.vw .......y.,, , -V schenkel gebrochen und sie zehn Centime ter verkürzt wieder aneinander geheilt!' : An Nunbaum haben aber nicht allein die armen Kinder einen Helfer, die Ar men überbauvt baben einen der ärönten WWWtz w . ihm verloren ter v.4tf iHi , .1 h--r1t ArtXlltfhDi ....... ' . " r VIt.Uts. tiUtti, I fcl.HHI HSAUu.l- ' - ' z len, was cr als Junggeselle nicht nöthig zu haben glaubte. Und wie kein Anderer.hat er sich ein Denkmal der Dankbarkeit. der Liebe und Verehrung ' gesetzt. ' Unsere Slnnenseeen. folgende Karte der großen amerikaNischen Binnenseen, veranschaulicht die Tiefen verhältnisie derselben: IDerotckc Strich 'zeigt die Lage des Oceanspiegels an; Vier der großen Vinnenseeen sind erheblich tiefer, -als der atlantische Ocean, während der fünfte unter den großen Seen, der Lake Erie. im Vergleich zu den , übrigen, außerordentlich seicht ist. , Die Karte veranschaulich: ferner das ' Absiußgefalle der die Secen" verbindenden Ströme j und kleineren Seen, namentlich das gro I . n . . , ve besaue ces Äcmgara Stromes, nevu t. f ' '' . -f . ( oe ja mscyligem v-jauf , ' 1 ,v, i :,-"iS . ) Auch ein Künstler. Ah, Herr Gubitzka, freut mich.Sie kennen zu lernen. Also Sie waren srühe? beim Theater?" 'War ich beim Hostheater Herzoglich D!einingensches." Verleiben Sie. aber das hätte ich bei Ihrer k.ein.n Figur und Ihrem Dialtct kaum für möglich gehalten. . Und welches Fach haben Sie -Mt&tW&h ich ückleu det erschde Helde und Liephaber." llnd sind , Sie oft aufgetreten?" Nein, mein lieber Herr, getreten auf Bichne bin ich niemals. - Hob ich bcNeidete erschde Helde und Liephaber in Garderobe.,'. Bin ich gewesen Costihm, schneide? beim Hostheater Herzogliches.-. ' Vöse'U cb er'raschttng. Womit hat Dich Dein Mann bei der.ZZückkehr von seinen langen Züeisen in Jta- . . i 5: "; ..0' Li: . i'U t-f.m . i ',':-'! Ilfl""'1 V lim j: uberrazcht? Mtt :! meinen An. Xlpi'fi"'-''' c' ' -!!l?f . v."tl Am .i-i? v:i :? -:- :i'!m , 'tPim r .;!; ' i m "'"'r :4'i :irw-r-:-'& mf'ii H V e r f eh l t e W irkun g. Executor: i ,'.Jch komme, Sie ; zu pfänden !" Herr ,(auf sein leere) Zimmer zei gend ) DonnnnÄtteM Sie.Ä machen mich 'dadurch ja ordentlich hochMUiMg! ; -4ty$ mm. ,. Propoena. Student Spund s m der Kneipe, nachdem cr ! sein Vier bezahlt): So, da geht der letzte Denar dahin! Du hast doch noch Capital, was, altes 1 Gehäuse? Student Scblund: Mensch, für diese wahnsinnige Idee verdientest Dn eigentlich die Tinte zu sau, len. in der ich jibe!
auffalle, das; ihr deshalb überall die, 1 , a viugiijia, Teieraa;)t emKinder nachliefen. Ob er ihr nicht hel- Plangen und ihr eine Kroneaus ged:efen könne ? Und was that' ich, meine genem Golde und mit Edelsteinen geHerren? Ich habe ihr beide 'Ober- Muckt auz das blonde Haupt gedruckt. . . ' . . I ni ' ' 'm j-w-w . I -
iWWMMNWk !r MstWAk iligMil l rf ii MM MM - rr- i'l.lÄ'ki iTnr . ! -4, .-rXJL-JpffnW-T ' P l iP'i W' V ti ibtod ! : i'Jl!' i mm !.1 ,!i!:lzSt.ZM . j Z s'J;T i'iiii-ffi'ivas s 11 II i M W ' MtzWM! - : jiii'vy i 1 ' ' ' ' WWW ! : W'!l' !WM ' ' V''iiv. rn lii'js? m $ i m m - W!MM.Oß- , .ir jJT , r.l S ' 1 1 ST q 1 ' " ; ,z. m 7 r i'!l-;! ' : ' ' 2 li! !? ' , rVAiii3 l MM - r r- ztäfrli !i ' ' ' nsr , ; v lm0' 1 v ' ;!'kill Ip'i' . ' MWM v , -: -,i i fov v-.; f j: ,r " P' , . '4 '' A ? ''. .1. ) : ' '" " ' i: ' , X4; -H'f ' I I i I . h !i 4 1 ., . , , .'
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?rizen!von Males bestanden, land in kz K avelle des konialicben Schlosses m i Mrlin hie elstfach aber eindrüclsoolle Trauung nach dem Ritus der evangeli Zchen Kirche statt. ! ' . . : :. Äists. . , I '- V- '. -W ' i, 'Jy- . ! Hofprcdiger Dryander leitete den Act, welchem übrigens, da er nur noch e . m' r. r .. -i Cf3 UIV der feierliche Moment des Ja Worts nahte, bliale sich die Braut fra ' geud ! und der als diese . .r.. xß9i imamaa nffTtPlt l1Yst(Tl nf KflTttP IltW tTttT nTTF , f f J'-H " v. fix- f.ri-m.i... k.a .v.rx-:v, .s. i iiujc., jcjitt ui-iuiuiuii vua t.i;u;cittiiut bonchf'i. - V1jr - u.-' : VictorZ. Nach der Trauung fand daZ Hoch zeitsmahl' in dem Prunksaale des Schlosses statt, worauf die Neuvermahlten sich zunächst nach Potsdam degaben. Hier hatten im Stadtschlosse die Festlichkeiten noch ein weiteres fröh liches Nachspiel, geloissermaßen ein Lebewohl für das junge Paar, welches sich bekanntlich sodann auf eine weitaus zcdchnte Hochzeitsreise begab. Prinzessin Friderike Amalie Wilhclmine Victoria von Preußen, gcboren im Neuen Palais zn Potsdam am 12. April 18Lö. , . , ( Prinz Adolf Wilhelm Victor von Schaumburg-Lippe, geboren zu Bückebürg am 20, Juli 1859 als Sohn des regierenden Fürsten Adolf; königlich preußischer Lieutenant a la suite des Husaren-N egim cnts 5könig Wilhelm I. (rheinisch) No. 7 und ,deö westphalischen Jägerbataillons No. 7 (Bonn.) ' l'l: r13i Der schlaue Feldbergwlrty. 8ac ffwil Rechert. 's Herr Findig, Besitzer des neu eröss netcn Gasthauses auf dn Feldberg, stand sorgenvoll die Hände ineinander gelegt, vor der Thür und betrachtete die trotz des schonen Nachmittags leeren Tische und Bänke mit sauerer Miene,' in der sich der ganze Jammer des ;hop ror vacui" malte. ..' , , .t ' Wie crnders waren seine Hossnnngen gewesen, als er daran ging, das hübsche Etablissement zu gründen. Die reifende Aussicht, die Nüh'e des Städtche S .vürden ihm, so hatte er erwartet, Be,ucher in' Menge aus die allerdings , etwas steile Höhe locken. Durch das srischeste Getränk, kalte und warme Speisen bester Qualität (zu jeder Tageszeit) wollte er sich bäsHertraüen sc!nerMitbürgerer' werben und erhalten. ,. . .sr;i-l , ?; Und nun waren i seine reNichen Bemühungei; umsonst gewesen. ; Nn? spärc liche Besucher, kein allgemeiner Zuspruch. Wcnn es nur einmal glückte, sein Local mit Gasten zu füllen t ' Daß sie gerne wiederkehren, sollten,, dafür wollte . er. schon sorgen, der wackere öFeldbergWirt7.! Als er in solcher Schwerinnth voi der Thär stand und trübe ; bald ans die Hühnerschaar blickte, die, ihres Lebens froh und in der Zuversicht, cS noch lange zu genießen,, muthwillig . gackernd über den Hof zog, bald auf den ursprünglich humoristisch angelegten, gemalten Gambrinus, dessen-Lächeln ,. ihm aber jetzt bitter satirisch schien da kam ihm plöd, Ü, '"" ' ': h L '!: , C ':'. "''ill . ch em Gedanke. , . ' Nasch nahm er , seinen besseren,,, Rock und stieg den Berg hinab in's Stadti:chcit,iet; Gymnasium und verlangte seinen alten Freund Windig, Lehrer des Deutschen zu sprechen. , , ' Als sich die Schüler am nächsten Tage nach Schluß des Unterrichts ihre Aufg abe erzählten, entdeckten sie zu ihre? Verwunderung, daß das diesmalige Thema des häuslichen Aufsatzes fast in allen Klassen ziemlich gleich lautetet .Ein Spaziergang auf den Feldbcrg Die Aussicht vom Feldberg", Mein Lieblingsplatzchcn auf dem Feldbera", oder ähnliche Idyllen sollten in der nach sten .e,t betnade dle ganze Gymnasial i stenschaft beschäftiaeu. j
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j. V, . "fvi:r . CD ..V " , n " wx..vvv na nniuiuvmvw v nach dein itaiicr, Ihrem Druder, ! i, XZ., .k,Q n,'.k,.' ' ,'.k,k. : - ..T.
. ' ' cm.,kk. V -.fi f 'V v mvvv . -w. vi Wii HlMttV Vl Vauv .WMUiAltll Aili k L? - dlese Frage mit einem entschiedenen fünfzehn, ja wanzZz Mkthnlmzen m durch n Neigen des Hauptes ,.5. LJiLLff ri'iL ..lit
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Einer aus der hoffnungsvollen Schaar stehen und zeichnete, m iem Vcttzbuchlein eine hübsche Bemerkung, worin er der Bläue, des Himmels, der Frische der Luft mit uneingeschränkter Anerkennung gedachte. Die Sekundaner aber knüpftcn ,an die Steile des schließ! :ch durch die prächtige Aussicht belohnten Aufstiegcs manchen tlc sinnigen Gedanken, wie , . so sind auch die Wurzeln der Bildttng, sehr bitter, die Fruchte aber süß." Nachmittags aber vermochte das kleine Plateau die . Menge kaum zu fassen. Und erst beim Feldbergwirth Z Da waren die Tische bis auf's letzte Platzchen besetzt. In würdiger Nebe lobten die, Eltern den verständigen Professor Windig, der seine Schüler zur Beobachtung der Natur statt zn abstrakten Theorien und Abhandlungen anleite, was,,, bei dem schönen Wetter doppelt änaezeigt sei, und dazwischen sprachen sie. auch über die wirklich über ! alles Erwarten treffliche Küche-des l ' ' -i s. ' v -''.'. .'- SöU tan Kindern Geld iu die . Hände geben? Ueber diese Frage äußert sich Theodor Schmidt m der 'schweizer Hausztg.' , weiter fragt: Warum nicht?', so wird . m J ' Einem ebenso ohne Bedenken erwiderte Weil e,n Kind den Werth des Geldes nicht kennt und deshalb mit Geld nicht umzugehen versteht." Tarauf frage ich aber: Wann soll ein Kind Geld und Gcldcswerth kennen lernen? Wenn es Verstand hat, wenn, es nicht mehr ein Lind ist? Der Knabe vielleicht, wenn er die Schule verladt und in die Lehre kommt? Wer dann erst Geld in die Hände bekommt, wird selten, zum Min. besten schwer lernen, mit Geld umzu gehen; man gewoyne im Gegentheil em Zcind bei Zeiten daran, daß es den Geldeswerth kennen lernt. Selbztvcrständlich darf ein jüngeres Kind keine größeren Summen anvertraut Mtsvx men. Man fanze damit an. daß man inem Kinde, sobald es den Begriff von ,i?m KmiCllt. ClU UCINC3 mjcnaCiO ;ibt ein paar Pfennige in der Woche. ". ' Das giebt dem Kmde emen unschad
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lichen Stolz und erweckt cm gewisses zug der Deutschen hinter die Mosel erSelbstvertrauen ,m ihm, welches ein . zwungen." Der Verfasser führt dann leder Menschhaben soll und das, je frü. j sehr beredt aus, wie die bessere Vewasf.
yer in ktnem cenza)en, angerezi, um q t uuit besser für die Zükuuft ist ; es lehrt das , mrr"
ffmv auca. m gelten das Geld "m
sammennehmcn und aüeigcne Kosten Anderett Frcnde zu machen. Das Kind v . f '.. " ,'' ' I 'ist tL
lou icoocy uvcr zcine Itelnen eiomiiret . die besten Netter könnten dies l:t Buch: und Rechnung fubren, damit es Hunde, die weniger dem Blicke und folgwirthschaften lerne und sich an Ordnung , uch auch weniger den Gefahren ausgennh l?:1'itrfnTf,tf nmS!Tti j Crfierrt : tui. rt f.: Q?.?...
v,r".r'""" ak""v, tut-.Vi t . iiL-Lrjr. i i - v ' , . T . ? I r 1 iß , V V " f ' V zn ' beeinflussenz, sie sollen 'nur dann . . . 4. 4. -"M'i i t.'i' i , tadelnd, oder hindernd emarenen, ' wenn das Kinw' das Geld vernascht .oder in anderer, unrechter Weise verthut Nach den Beobachtungen, welche ich in dieser Bczicdung aN den verschiedensten 5t iw dern gemach: habe," kann ich wohl mit Recht , behaupten, daß es Eltern selten zn bereuen hatt en, ihren K inden: in die' ser Weise bei Zeiten Geld anvertraut zu haben, während ; ich mancherlei Fälle kenne, wo es, besonders bei Knaben geradczu zuni Unglück geführt hat. wenn dieselben, so lange sie schulpflichtig wa ren, nie auch nur über einen NuM frei verfügen konnten." ' x' ' J ' r 'm.. :. iv v.Gine recht seltsame Tu. zendprode sah ein Reisender ji; der Gegend von Braltian, am Drewenzfluß, eine ländliche Alant mit ihrem Bröut:gom anstellen. , Sie sührte ihren Herz allerliebsten an einem Sonntags , begleitet von der, Dorfjugend, vor eine Llude, aus welcher - sich .ein junger. Bienenschwärm , , aügesetzt, , hatte,z und ließ ihn, dort : stehen. Sie selbst trat iinit den Anderen zurück. Der : Bursche aber uahm eine kühne Haltnng , an und faßte den Bienenklumpen scharf iu's Auge. Da gähne der Aufmhr in der Bienen' republik ; die Blicke der Entfernt stehen' den aber waren mit äng stlicher ,Ansre' gung auf die Bienen und den Burschen gerichtet. , Einigel von den jungen. Ne publikünern traillirten zornig sumn:ead hervor und setzten sich iu die Haare des Bräutigams, aber, er stand fest wie ein Eichenpsahl. Ja, er machte sogar den : Mnnd weit auf, als gedachte er, we:m es darauf ''t ankäme, den ganzen Bienenfchwarm zu verschlingen, , während ? die B ienen um , feinen K opf u mherschwärm' ten. Eine andächtige Stille herrschte in der Gemeinde, und nur die Braut, verrieth, auf den braven Burschen schauend, einige Unruhe und Besorgniß, daß die Sittenprobe schlimmer adlansen könne., Allein die Bienen kehrten allmählich zu ihrem Schwarmneste zurück, ohne daß sich auch nur eine feindlich gegen dm Burschen erwiesen hätte. Da stürzte die Braut aus der Menge hervor, um! halste ihren Herzensfreund und rief Uni ter Wonnethränen: Dich nehm' ich Jasch, denn Du bist kein" Söge! , Durch die Blume! Feldwebel: Das erste, was Ihr in's Auge fassen müßt, wenn Ihr ein Packet von Haufe erhaltet, ist das Gefühl der Dank arkeit gegen Euren Feldwebel " 1
mmtmmw Der Onns im ttriegr. ' Zs ist b:!anni, d2ß hcl Ä Zinu? m ' - tm im 5 Korlorge getrüzz m, oazz xxit iinegr her Nachrtäcnienst durch Tauben ter schon wer5:a h:v.. " D:epr hat auch seine Nachtheile, dean- d;e7TstcheZz vsrk5Ük'n znmilen iht ?ä nn) könne: v)m Feinde weggeschossen werden. Ei? Franzose hat darum den Vorichla -macht, die Tanbcn durch Schwalben . i t . - f l. if . .. i ,... .. .. - t e.'zev?n; oie.e?tno e?cnjo ge:e.)r:gteott Tauben und' sind Heze ihrer ÄjeZnheZt ' nicht so sehr in. Gefahr, mo geschossn zu werden. Es fragt ' sich indessen, ol man bei dcn ?l h tmAi cfit Übrigen Hindernisse überwunden wann, den ÄaZidertriebMaterdrüen kaun, und diese, Frage würde wohl nicht zn bcla hen sein. Ernster ist der Vorschlag, der. ein anderer, Franzose macht, der d'. Hunde für den Nachrichten-, wie sü: sonstige Dienste verwenden will. Es ist der Lieutenant Jupin, der neuere dings seine Idee in einer bei Berg erLevrault in Paris ' erschienenen Bro SJT.r.- -v..i t v i;yitjujiut: wuijci: ctiuuic unu oegrunocl. Der Verfasser erwähnt ans der Kriegs, geschichte zahlreiche Beispiele, wo de, Nachrichtendienst ganz ungenügend war, namentlich bei Nacht; so in der Schlacht bet Epwu, m lern cmziger der Befehle lcktcn Krleae fubi Schlacht' von Et.-Privat' zu Gunste:? scmcr Zdce au, in dem 'er schreibt.- ; Wenn man sich in dieser Schlacht unsere Jnsantene Ncgtmnüei mir . Kriegshundett versehen dentt, i wäre nichts leichter gewesen, als eink beständige und rasche Verbindung zwi' schen den, verschiedenen Korpskommandanten und der lIeneralreserve zu untere halten. " i . Durch dieses Mittel hätte der ?)Zar. auZuyandskSm . in k, VW . u-.. . . ' - ... ihm . Min abhänge, den Siez zn cnt. scheiden. Von Minule m Ämute au dem Laufenden gehalten, was dte Pfcrdl dcsGencralstabeZ alleroingZ nicht leisten konnten, wer weiß, ob der Held vor Jnlermann dem verzweifelten HllscruZ . nicht gefolgt wäre! Vielleicht hätte: ) diese treuen und raschen Bo:en die Ent t scheidung beschlcuuigt, die schuexlich dn Commandant der Garde in Abwesen heit seines Chefs, des MarscZaZö Ba !.zaine, traf, und General Bsurbatt hätt das 6. Corps bei St. Pru?at ger , wie er die Engländer bei Jnkcr: eUet Jnkcrmauz ttitclL ' Um Q Uhr Abends mit seinen frisch:, Truppen auf die Teutschen sich stürzend. die rionit- hnWfr iKrfttTti irtiH tv: Strapazen des langen Schlachttages ; SIM hmiX in Unnrmi. hrinrn j. I W"T7 w 'W--il fr hätte Bourbaki den linken Flügel ?3 5??ind.; ?'inZ5ft?-fti rt rfptt i'tih rf tt und das rauchlvjc Pulver es tmnothwendiger machen, daß hie ko:ni irriinirfnhi!! lTtif? tinn 'N?inttti :n ?f , nute über den Stand der Schlach! i unterrichtet werden. Viel besser cU i . . .. . icnt uuu luaj vtu oviui cu, 1 .' , . r -r . ii. . . . a ti . f. . . . l - i M4V MWkV W f V Plan sei nicht blos nützlich, hilm i . ' . ' . . ' . auch praktisch und ausführbar. .Alö V .. HL ! . mm nennt venen zu ttnegszweam lauge, empfiehlt er den Hnnd, den die französischen Zollmächter an der belgi . schen Grenze benutzen; durch Nemhaltun der Nane. fjyrtncietüc ücktuns ' I T'i L ml .ii i F J i.j,!. UU . VlUllUltV.lWl VUUUlUt i Ctl.U. werde man einen vollendeten KriegsHund erhalten. In Frieden-eit pt jedes Negiment 4 I Hunde haven; für den Krieg müZte eine Reserve bi sein, die mit den Neservisten einrücke. Im Frieden' würde also die Armee gegen 800, im Kriege gegen zählen. Das sei nicht viel, wenn man bedenke, daß früher jedes. Regiment fast nn hat des Dutzend Hunde mitführte, die gar i (mi-A'timil nAiiAtntnivMHKV ;' nichts nübten. Scblieülich macht der Verfasser eine Reihe von Vorschlägen. . Wie die von ihm cmpwhlenen KriegsHunde in der Ärmee eingeführt werden könnten, und er meint, weder der Kriegs -minister, noch die Armee würden es zu hWfirf tnmt ftn ?n??4s WUHktlt(; Jir , ,f;' VVI V . l f l1, angenommen würde. In Dentschland werden bekanntlich seit längerer Zeit namentlich bei den,, Jäger batailloncn i?5..G ...V V, , . A1flfXJl (.tjavy Ct1 v'fc-MVi vttf yii.ti 'M Borpostendienst angestellt. - ''. ' ' . -' : - ! ' ..ii:T- i.' ii . n ... !- : 1- .'s - ' .,' ,-' m1' . - " '"",! 1 ' ''(L ' 'M;:l; 's La,: m 's L. m .mm . M. I , m !pI, : V - 'Vh-V ii Vi u t u c u t i ü C V r : ,Hk .UttlUL'V ftlV& Ulllt J i. U UUUl .Ijütf'TtAWJt lht linS (in -w.irii iTiii(f imro J3DU tcr soiIaCI rrniornniriL iacni . t:,i' ... w . v . . -. .. .rL':':Ak mizmr? . Xiiic v:el Glazer trmlen Sir denn laglich?-' Ja, WerrAum' :.. .... V-vä . r !:,;k.rvci..Hf-,i-!l:jr. ,jDtiu?j:j va,i j Hin Mj ifiizii j iiuc nick iaitiebem TaH xid:t fidj i fcanisdL ob das Weiter ickwul ist oder nicht: ob der Kimmcl feine jchörige Jüie ha:, 'ob jflSvi '3 die Turchschni ttö sumine möcht ich hören!" .Jä, sch'n ,Se HerrKumzrius, ick trinke so einen, : ro ci p' '': v. lcl? n ' i criC. ' . , ., , i a ja, ich konnt' mir sch?n denken, das; Sie die Sache im Großen treiben. Die viele., Flcckc auf Rock und Weste! Erlauchen!; So, Herr KumzariusZ Wcnn Sk !.dcnlcndaJ diese Flecke vöa'ö Trinken,, kommen, denn irren Se sich !? .AnM wovon sonst? Von's Ueberschwab' bcln, Herr Kumzarius !" HDD asStabtkind auf d e n O a m S WT vn f"Tr Ji! C'i W V V. w mr ..v- U.'.,. H. , I II 'irill il. ; 11 1L t F J Li. ULil II 'J die schlafen auf den Stangen- Ja, da ,; Kn:rh rtirttr tttf ji!f f -i V .J' . . . : ms w . . . . m. n , ' , !UV ':. I u i m ii uuuj uity i . jLi au zi r; rti .. . ; ..jr i. . j Jar. :"': 'T i sin ?lker Mamz s'! hsSb tthr auf dem Lande ainat mit den Huknerlr ! 1U Bett.
