Indiana Tribüne, Volume 14, Number 76, Indianapolis, Marion County, 5 December 1890 — Page 1

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VAsSVieVes. Unstreitig ist die Situation im Nordwepen noch imme? eine gefahrdrohende. Es mag sein, daß das emgetretene kalte Wetter den KampfzZmuth der Indianer dampft, oder daß nachdem sie ruhig zugesehen haben, wie das Militär rings um sie her zusammengezogen wurde, sie die Nutzlosigkeit eines Kampfes einge-

sehen haben, und Blutvergießen verhin dert wird ; bei alledem bleibt aber die Thatsache stehen, daß daS Leben der An-' siedlcr und deS Militärs auf dem Spiele ' stand, und daß nichts daran die Schuld 1 trägt, als die Dummheit unserer soges! nannten Staatsmänner, und wohl auch ' die Korruptkon unter unseren Beamten. Die Indianer waren da, als die Ein Wanderung der Weißen begann, und man mußte mit ihnen fertig werden. ES gab heiße Kämpfe, denn gutwillig und frei willig gaben die Indianer ihr Land nicht auf. Mit den Pueblo Indianern deS SüdwestenS hatte man fast gar keine, mit den Indianern deS NoidostenS der haltnißmaßig wenig Schwierigkeiten, nachdem sie einmal durch die Macht der Weißen bezwungen worden waren. Sie waren in der Entwicklung schon so weit vorgeschritten, daß sie sich bereit fanden. sich seßhaft zu machen und dem Acker bau zu widmen. Die Pueblo Indianer waren, w'e ihr Name besagt, s? wie so schon seßhaft. Die einst so kriegerischen Irokesen leben mitten im Staate N w Jork in friedlicher Ruhe in eigenen Dorf gemeinden und erzeugen alle ihre Bedürs nijse selber. Mit den Indianern deö NordwssterS aber verhält sich die Sache anders. Sie waren als die Weißen nach Amerika kamen m ihrer Entwicklung um Jahr tausende hinter den Indianern deS Süd Westens und der Gegend östlich vom Mif sisstppi zurück. Sie betrieben weder Acker bau noch Viehzucht, sondern lebten fast ausschließlich von den ErträznUm der Jagd und deö Fischfangs und waren nicht seßhaft. Ein Volk, daS auf diese Weise lebt, bed faber eineS auZgedehn ten Gebietes zu seiner Erhaltung. Die Anstedlung deS Weißsn jsdoch machte eS nothwendig, sie auf kleinere G.b-cte zu beschränken. Aus solchen konnte sie sich aber nicht selbst erhalten. So wurden denn Verträge mit ihnen abgeschlos sen, in welchen gegen friedliche Abtre tung großer Ländergebiete und der V pftichtung sich innerhalb bestimmterGebiete zu halten, ihnen die Lieferung der Le bensbedürfnisse garantirt wurde. Von diesen Lieferungen aber blieb auf dem Wege von Washington bis zur Hütte des Indianers gar Vieles an den Fingern der Beamten und der Vermittler hängen und die Indianer kämm zu kurz. Die Verträge wurden außerdem stets sehr nachlässig gehalten. Man wollte die Indianer ziv'lisiren, man wollt; sie zwingen, sich seßhast zu machen und den Ackerbau zu Pflegen, sie sollten immer mehr Leir-sustaimoZ werden, d. h. ler nen, sich selbst zu erhalten. ES geht auS dem, waS in letzter Zeit offiziell über die Sache verhandelt wurde, klar hervor, daß die Regierung die Rationen stetig in dem Maße verringerte, als sie annahm, daß die Indianer im Stande sein sollten, sich selbst zu erhalten, und daß in Folge des sen die Rothhäute Hunger litten. Wenn dleS richtig ist. dann ist eS eine Eselhaf. tigkeit sonder Gleichen. ES ist eine Un Möglichkeit, Völkerschaften, welche sich im Zustande du Wildheit befinden, auf ein mal Zehntausende von Jahren i ihrer Entwicklung überspringen zu machen, und sie mit einem Schlage in einen höheren Kulturzustand zu versetzen, den sie auf na Mrlichem Wege erst in Tausenden von Jahren erreicht haben würden. Den In dianer deS NordwepenS muß man enl weder todtschlagen oder füttern. WaS billiger und waS menschlicher u'?d gerech ter ist,- braucht Wohl nicht erst auseinan dergesetzt zu werden. Besaßen unsere Staatsmänner humanes Wissen, dann gäbe eS keine Jndianerunruhen. Die gegenwärtigen Jndianerunruhen dem religiösen Wahn, dem Messiasfieber zuschreiben zu wollen, ist ebenfalls Unver stand. Die Indianer wären niemals auf den Gedanken gekommen daß ihnen ein MessiaS erscheinen würde, wenn ihre Lage mchl derart wäre, daß sie eines MessiaS bedürften. , Die Indianer würden sich nicht nach einem Erlöser sehnen, wenn sie keines Erlösers bedürften. Dieser Mes siaSvahn hätte sich ohne besondere Ver anlassung unmöglich in dieser Weise auö breiten könnet. Wenn der" Jndiane

vom Uebel erlöst sein will, so ist für ihn daS Uebel der weiße Mann und darum wähnt er auch, daß bei dem Erscheinen seines MessiiS die Erde sich aufthün und die Weißen verschlingen werde. Der Indianer halt vor der Zivilisation so wie so nicht Stand. Zur Zeit, als die ersten Weißen nach dem westlichen Conti nente kamen, bevölkerten etwa zwei Mit lionen den Norden desselben. Heute' ift ihre Zahl aus etwa 250.000 zusammen geschmolzen. Der Untergang der Nasse ift nur eine Frage der Z:it. Keine Men schmrasje kann Tausende von Jahren deö natürlichen GangS der Entwicklung über springen, und da Wilde nicht neben derZi vilisation bestehen können, so geht die wilde Rasse unter. Mit der Zivilisation aber sollte so viel M-nschlichkeit verbun den sein, daß man 'die wilde Rasse in Frieden entschlafen läßt. D?shwaH?iHten. Jaland.

W tterauitÄten, Für Jndiana: HSb!cheS Wetter, gleiche Tempkratar. DteJndtaner. Washingtons. Dez Eine von zwölf Siovx Indianern unterzeichnete Denkschrift wurde heute dem PensioncommissSr übergeben. Darin sagen die selben, daß all sie die Black Hills auf. gaben, ihnen Rztionen wie den Soldaten versprochen wurden, drei Pfund Fleisch täglich für einen Man, daß diese aber nicht eirgthalten wurde. Statt bissen bekommen dreißig Mann süe achtzehn Tage eine Kuh. .Wir leiden Hunger", heißt c darin und bitten um daö. waS un vttsprochen wurde. Wollt Ihr mehr wissen, so schickt mlr(vollow Horn Bear) Rttsegeldund ich will mit süns Mann kommen-. .Großer Vater, willst du die nicht thun, so gleb un einen Soldaten zu unserm Vater (Agent) Der JttdianlrcomAissäe theilte dem Se kretÄr de I .nern den Inhalt des Brief mit und bemerkt, daß die Indianer Rationen bekommen hätten, so weit die Bewilliunaen die aeVatteten. Der Schatzamtlsekretär Übersandte dem Rep äsentantenhause ine Mittheilung des SekrttäiS d:g Jinern und bat um eine Bewilligung von tzllX),XX1 ,um An kauf von Ledenkmittel für die Indianer Gen. Schofizld erhielt eine Depesche von Gen. Brook, deren Inhalt aus seiet)lkche Beilegung der Sache schltcgeti lÄbt. kn Brooks thtilt mit, daß die Mehrheit der Indianer jetzt friedlich gesinnt ift, und daß immer mehr nach den Agenturen kom men, um ihre Rationen in Empfang zu nehmen. Omaha, Neb, 4 Dez. Ein Kor respondent theilt von der Pine Ridge Agentur mit. dab die Indianer in den .Bad Lands" Schhßgrüden derstellen und ihr Lager noch in anderer Weise bk. festigen. Der Hauptzweck ift wohl der, die gtsthlenen Vorräthe zu schüfet; Agent Royer erfüllte heute sein Ber sprechen und gab den freundlich gestnn ten Jadianern Ex'ra'Nationen. Chicago, 4. Dez. General M!le wird in einem oder zwei Tagen sich nach dem Nordwesten begeben. Er sagt: .Wir haben übtrDÜltigende Beweise da kür, daß die Indianer seit etwa zwei Jahren Mangel an LtbenSmitteln leiden. und daß die hauptsächlich die Ursache ihrer Unzufriedenheit ist. Ich habe mich nach Washington begeben, um die Noth wendigkeit rascher Abhilfe zu zeigen, und ich freue mich, darin Erfolg gehabt zu haben Der CommissSr der Jndkaner-Angele-genhtit hat die Indianer. Agenten onge wiesen, den Unordnungen der Militär behörden Folge zu leisien. Neue PensionSbill. Washington. 4 Dez. Senator Quay reichte eine Bill in, wonach die jenigtn Veteranen, welche beide Augen oder beide Füße verloren haben, $100 per Monat bekommen. Diejenigen, welche ein Bein an der Hüfte oder einen Arm an der Schulter verloren haben, sollen 560 bekommen, wurde der Arm unterhalb de Ellbogen, da Bein unterhalb de Knie abgenommen, soll die Penston JA) betragen. Bei Verlust eine Fuße oder einer Hand soll die Penston '550 sein; bei mehreren Verlusten dieser Art soll der Betreffende - die Penston für alle seine Verluste bekommen. Die Deutschen in LouiSville g e f ch l a g e n. LouiSvillk, 4 Dez. In der am letzten Dienstag dahier abgehaltenen fläd tischen Wohl machten die Freunde ' de deutschen Unterricht, der bekanntlich vor etwa zwei Jahren aus den öffentlichen Schulen verdrängt wurde, große An

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flrengungen. um einer Mehrheit deutsch freundlicher Schulräthe zu erwähle und m t deren Hilfe , den deutschen Unterricht ln den Wardschulen, wieder zur Geltung zu bringen. DaS' Ergebniß der Wahl von Schulräthen läßt indeß kaum die Hoffnung auf eine Wiedereinführung deö deutschen Unterricht aufkommen. Ge rade dasjenige, von deutschen Eltern ab stammende SchulrathSmitglted Dr. Btoom. welche seiner Zeit den Antrag auf Abschaffung de deutschen Unterricht stellte, wurde trotz der.einmüthigen Op pofttion der deutschen Bürger ln seiner Ward wieder erwähl und auch andere Gegner deö deutschen Unterricht gingen siegreich au der Wahl hervor. Königlicher Besuch. San FranziSko.4. Dez. König Kalakaua von den Sandvich Inseln kam heute hier an, wurde von den Bun deSbehörden feierlich empfangen und in einem vierspännigen Wagen nach dem Palace Hotel geleitet, wo ein Empfang veranstaltet wurde, dem der Gouvernör und der Mayor beiwohnten. dongreS. Washington. 4. Dez. Die De batte über die Resolution, die Staaten Nord und Süd Dakota mit Waffen zu versehen, wurde heute fortgesetzt. Selbst verständlich nahm dieselbe eine politischen Charakter an und die Anhänger beider Parteien werfen sich gegenseitig ihre Sünden vor. Schließlich wurde die Re solution mit Einfluß der Staaten Wvo mlng und NebraSka. angenommen. Morgan reichte darauf ein, Resolution ein. 55000 zum Zwecke einerUntersuchung der Ursachen der gegenwärtigen Unzufriedenheit der Indianer zu bewilligen. Die Debatte Über die Wah!bill wurde heute im Senate sortgeM. Im Hause wurde heute eine Bill Pas. stkt, welche schwere Strafe auf die Un tkrschlagung von PenstonSgeldern durch Vormünder etc. sestsedt. Da Hau nahm dann die Bewillig ungSbill sür Pensionen vor. Die De batte über dieselben gab Gelegenheit zu htftigen Angriffen aus Raum. NnSland. Pae.nell. London, 4. Dezemb. Die irischen Parlamentsmitglieder hatten heute wieder eine lange Sitzung und die Debatte war wieder eine sehr hest'ge. Im Verlaufe derselben sagte Parnell: .Wenn Sie mich wegen Gladflone'S wegwerfen wsl lea, so suchen Sie wenigsten einen Werth durch da bestimmte Versprechen seiner seit, eine zusriedenstellende Home Rule Bill vorzulegen, zu erhalten'. Beson berö heftige Worte fielen zwischen Healy und Parnell und e kam zu sehr aufge regten Szenen. Die Mehrheit ist offen dar gegen Parnell und wünscht nicht, e mit Gladststne zu verderben. Zu einer Abstimmung über den C?Vpromißantraa kam e nicht. Allerlei. Der Londoner .Labor Council hat eraen Streik gegen alle Dampfercom pagnieen angeordnet. Die französische Deputirtenkammer gab dem Ministerium ein Vertrauens votum mit 422 gegen 192 Stimmen. Die österreichischen Sozkaldemokra ten haben beschlossen, bet den nächsten RelchSrathSwahle all selbstständige poli tische Partei in den Wahlkampf ein. zutreten und eigene Kandidaten aufzu stellen. Auf Wunsch de Kaiser sind kirü liche Gebete für den glücklichen Verlaus der bevorstehenden Entbindung der Kai serln angeordnet worden. OQtl7SuaQtte),. Angekommen ln: New York: .City of New York" und .Teutonnlc-von Liverpool; .We ternland' von Antwerpen. P h I l a d e l p h i a : .Switzerland von Antwerpen. ' Bremer ha ve n: .Fulda von New Vork, London: .Mlchkgan" von Baltl more. S outhampton: .Lahn' von New Voek. Baltimore: .Ohio von Ham

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