Indiana Tribüne, Volume 14, Number 73, Indianapolis, Marion County, 2 December 1890 — Page 3

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mlSXmmiäCSBm Recht deß Herzens. Novelle don S ch m id t-W i ß e n f l s. (ffortseuna.) ES trifft sich besonders gut,- versetzte Walpurga, da Julie eben im Gatten ist. Wenn Durchlaucht sich die Rosen besehen...." Ja, ja. daS ist eine vortreffliche Gelegenheit!" Aber, Durchlaucht, ich muß doch auch sagen, daß der Bräutigam Juliens ebenfalls im arten ist.Um so bessert DaS ist ja doch von höchstem Interesse für mich, ' denjenigen zu sehen, elcher der Mann meiner Tochter werden soll! Schon hatte er seinen Hut ausgesetzt und öffnete die Thür nach dem Hausstur. Kommen Sie, .Frau Saal. Führen Sie mich!" Sie gehorchte und geleitete ihn durch den Hausflur über einen Hof, von dem aus sich der ziemlich lange Garten öffnete. Ihre Blicke flogen voraus, um zu sehen, ob sich daö Liebespaar noch in der Laube, ihr Mann noch an der Arbeit besinde. Es ar so. Festen Schritts ging sie zur Seite des Fürsten, entschlossen, da? Verhangniß gewiffermaßen heraufzubeschwören. Mtt ihr ging öle Mutterliede, welch einen verloren gewesenen Sohn zusinden hofft: mit ihm die Sehnsucht elneö Va. terherzenS, das sich an dem Anblick einer' . f.. H"H " -IfcV., .vy nie gekanntki, Tochter laben sollte. Ihn trieb die, gestüme Blgm ; ihr . . . u ' .- . . - I mäßigte die Gewißheit den Herzschlag, daß me Entscheidung nahe f er. Als Vincenz seine Frau mit dem Fürsten, den er im Augenblick wlederer kannte, ans dem Mittelwege des Gar tens daherkommen sah, lahmte ihn das Erstaunen über diesen Besuch. Nicht sogleich siel seinem schwerfällige Sinn ein, zu welcher folgenschweren Begeg nung der Fürst erschien, ob dieselbe von seiner Frau etwa vorbereitet sei oder nicht Er gab zunächst, sobald er seines Ver wundernsHerr geworden, einem Instinkt der Neugier nach und trat langsamen Schrittes von seinem Nosenbeet auf den Weg, den Fürsten so zu empfangen, wie Vtfcifc. W lUlit HlIVtHIk 1 Dieser grüßte ihn auch schon, ehe er noch dich bei ihm , n7t einer Handbewel ' . ' . ' ' vieler (3 ihm wobt andeuten wurde. aung wie einen Bekannten, und sagtt dann nur ein wenig in seinem Gange anhaltend, zu ihm: Ich rede nachher mit Ihnen, Hen Saal. ES freut mich, Sie wohl Kni munter zu sehen. Welche Rosen Pracht i; Er ging wetter. Walpurga hatte ihm auf sein Befra gen beim Betreten deS Gartens gesagt, daß sie Julie mit ihrem Geliebten in der Weinlaube am Ende deS Grundstückes verlassen habe, und ihm dieselbe gezeigt. Seitdem hielt er sie unverwandt im Auge. Dreißig Schritte mochte er noch davon ab sein ; aber er bemerkte durch die Lücken des Laubes dort in dem funkelnden Abendsonnenschein, der goldig darauf strahlte, in unsicheren, gebrochenen Umrissen die beiden Gestalten, die er Auge in Auge sehen wollte, aus der Bank sitzen. Vincenz hatte von feiner Frau einen. Blick zugeworfen erhalten, aus dem er nur so viel verstand, daß er seinenMund nicht öffnen solle. Er that dieS auch, obgleich.jetzt eine Menge Fragen sich ihm aufdrängten, die er gar zu gern beantwoltet gehabt hätte. Mit seiner EheHälfte zusammen folgte er dem Fürsten, richtete verschiedene Male seine Augen aus ihre Mienen, die ihm etwas Ungewohnliches verriethen und hoffte offenbar, da Walpurga thm mindestens ein Wort zuraunen werde, wodurch er sich einigermaßen diesen ihm unbegreiflichen Borgang erklären könne. Denn der Fürst, obwohl er seine Ungeduld äußerlich beherrschte und wie ein wegen des NosenflorS' Gekommener langsam den Wea abschritt, ging doch offenbar auf die Laube zu, wo Vincenz I dlezentge wugte, me deSi Furjten Klnd war, und denjenigen, in dem auch -r seinen eigenen Sohn vermuthete, obwohl er deshalb noch mit starken , Zweifeln kämpfte. Aber Walpurga gab keinen Laut von sich, begnügte sich, ihn durch Geberdcn fc-;. r:-i. - er r: . t,. a. . t I uiiv cumityc; PUssr in sciuciyn quaicnoc Schweigsamkeit zu bannen, und er ging daher neben ihr, ohne zu mucksen, immer neugieriger werdend, was denn geschehen werde und ob der Fürst wirklich in Adllcht sein Ziel verfolge. Inzwischen, so viel sich die jungen Leute in der Laube auch zu sagen haben mochten und wie sehr sie die Welt außer sich vergaßen, sie waren dochbereitS auf die Nahenden aufmerksam geworden Leide sahen den Fürsten mit Schrecken herankommen. Julie erbleichte, Alexan? der aber stieg daS Blut in'ö Gesicht. Er sprang von seinem Sitz und ergriff die Hand Juliens als wolle er sie seines Schutzes versichern, ; , .Mein Vater!"' stieß er halblaut her. vor. .Ja sagte sie -beängstigt: ' .Wie kommt das?" , - ,,. . ! 1 .Ist das Zufall? Oder sollte er babe.1 spioniren lassen und mir hier eine Scene bereiten wollen?- :. .Mein Gott! Aler, beruhige Dich! Meine Mutler und mein Vater sind ja mit ihm." . " r : ! .Ab er, sie wissen doch Äich daß er mein Vater ist. Sie denken sich nichts dabei, daß er uns sehen wird, sehen will .... das ist miß schön klar. Er könnte j a nü ndere Wege d e S artenS gehen. Aber er kommt wohl bedacht hierher. Er weiß, daß er mich hier Iti Dir trifft wodurch, ist mir noch ein Räthsel. Er 'muß, mir nachgegangen sein, oder ließ, - ' A" ,rrT ' Mmir durch seinen Diener nachgehen. Haben wir denn Muth!" flüsterte sie Uhm zu. :., ,, ,; i : , . Dtz, gewiß, - sagte er beruhigter.! .Ich fürchte mich nicht vor diesem Ueberfall.,! Im Gegentheil, ob heut, eb morgen er sollte eS ja erfahren." . ' Auch sie hatte sich erhoben, denn der Fürst war ganz nahe. Er that jetzt, als erregten emige hochstämmige Rofenstöcke mit ihrer üppigeu Blüthenfülle seine be. sondere Aufmerksamkeit. Da er zu der Laube von der Seite her gekommen war, konnte er nocb nicbt einen freien Einblick

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in sie erlangen und das VlStterwerk ver hinderte ihn, eine der Personen darin zu erkennen. ' Auch schaute er nicht mehr ausfällig lahm. - Er wollte langsam vorüber an dem offenen Eingang der Laube schreiten,' Möglichst unbefangen, wie ahnungslos, vaß Jemand darin sich aufhalte, höflich zrüßen, und versuchen, einige Worte wegen der Rosen fo zu äußern, daß vielleicht ein Gespräch mit dem verliebten Lärchen sich daran knüpfen ließe. Er nrachke den entscheidenden' Schritt anb blieb wie erstarrt beim Anblick seine Sohnes stehen. k Alexander!" flog e3 dabei von seinen Lippen. , ; Walpurga entrang sich ein tiefer Seufzer, der ihr den letzten Alp von der Brüst nahm: Alerander war wirklich ihr Sohn ! ' " 7 : Vincenz schaute sie betroffen an, vorwurfsvoll, und griff mit der Hand in fein graues Haar. (Söluß folgt.) t NodeLe non Bk. lton. Wie lag es so still im Winterfonnena schein ! Einsam thronte eS wohl auf sei ner sonnigen Hohe, d?m' aber, der sein hohes Dach über die mächtigen, dunkeln Fichten raaen sah, kam ein heimisches ,;.,r . ' Ci'.' t! I .k.k.V ... w,ui ' muVl " 17" Menzchm wohnen, DaS mochte, wohl W 5 hr fern, nne.vocelten, als V aIi. iiAttfiJ... (1; a. tmnn '" t"" o i S """ t6 ts Schln Lestrng waren hatt (ni-.!. nahrviiff milhf heftige Stürme gebraust; davon wußte das alte Paar, der Marquis und die Marquise von Lestrang, , zu erzählen. Sie erzählten aber nichts davon, die wel ken Lippen waren sest geschlossen nur in den Augen glühte es, wie ein verzehren der Verdruß über fehlgefchlagene Hoff pungen. -Und doch Katte derTodeöengel, der die Zinnen des Schlosses umschwebt, nicht jede Hoffnung davon getragen, wie frisch sprossender Epheu um altes, verwittepteS Gestein sich schlingt, so waren zwei blühende Kinder geblieben, der Stolz und Ehrgeiz der Marquise, die Enkelin, der Trost de5 alten Matquis. Es war besser geworden im Schloß vyn i -i I . ? , etrt t i t 'T.'il ;' 0C reslrang, mci oesser. cicyr oav oer oo , . . . , d da der des einzigen Shnez den '.dllche Frieden zebrachl (.Jtt. .in I .tl Vit. tmhmii h f hätte, 9 nein ! aber die Schloßbesitzer waren alt geworden und die Kampfeslust hatte sich bedeutend gemindert. Ihre Ansichten und Meinungen fanden heute so wenig nach langen Diskussionen den versöhnenden, ausgleichenden Mittelpunkt, wie von Anfang an, die Kämpfe aber wurden mit weniger Erbitterung geführt, wie früher. In einem hohen, behaglich eingerichteten Zimmer des Schlosses lag, auf einer Chaiselongue ausgestreckt, der kaum dreiundzmanzigjährige Baron Paul de Vincourt. Seine edlen Züge mit der matten Färbung kün beten deutlich genug eine kaum überstandene Krankheit an. Der dnnkelblaue Sammtfchlafrock ließ den schlanken, schongeformten Hals frei, der matt zur Seite geneigt, den interessanten Kopf mit dem dunkeln, kurzgelockten Haar in einem überaus günstigen Lichte zeigte. Eine der schlanken Hände ruhte auf der dunkelroth seidenen Decke, die über seine Knie gebreitet lag, die andere hin lässig her unter und diente einem niedlichen Dachs Hunde zum Spielwerk. Wohlgefällig ruhten der , Marquise A 'gen auf dem Enkels ihre imponirende Gestalt richtete sich im Lehnstuhl noch höher auf: .Er gleicht seinem Vater," dachte sie, .nur noch schöner und eleganter hat sich sein Wuchs entwickelt, der liebe, theure Junge ! möge er mehr Glück haben, wie sein Vater." ' Ein leiser Seufzer hob die auf ihrer Brust befindlichen schwarzen Spitzen, ihre schlanke Hand fuhr schnell und nach drücklich über die Stirne, als wolle sie jedem unbequemen. Gedanken den Zugang wehren. Der schöne, dunkle Kopf deS Genesenden zeichnete sich scharf gegen daö noch helle Fenster ab, daS ganz vom Licht der AbendrSthe umgeben, unten mit den dunkeln Wipfeln der Fichten ab schloß. DeS jungen Mannes Gesicht wendete sich dem Fenster zu. .Du siehst nichts mehr, Marcella," sagte er mit einer weichen, melodischen Stimme und sah mit einem langen, innigen Blick auf 5 c f r . . . einen innen opr, oer ncy zu einem Stickrahmen hinunter beugte. .Ich habe Eile, Paul,'" antwortete das junge Mädchen, daS nun ein wun derbar schönes Gesicht mit ausdrucks vollen, dunkeln Äugen dem Vetter zu wendete ; .die Stickerei zu Deiner Jagd tasche darf nicht auf sich warten lasse, wenn Du zum ersten Mal wieder auf die Jaad gehst." .Wie gut bist Du. Marcella ; mußte ich nicht wie ein lebloses , Etwas festlie aen. wahrbaftiq. ich hätte schon Hunderte von Küssen aas Deine Locken gedrückt, so sehr Du ' Dich auch dagegen wehren mochtest. Marcella erröthete und bückte ihr Ge sichk tiefer auf den Stickrahmen. , .Ach, Kinder, wohin gerathen wir. wenn bürgerliche Umgangsformen ' bei unserer Jugend m mt Mode kommen i" rief die Marquise und bewegte ungehal ten den Kopf hin und her. .Paul möchte seine Verlobte abküssen, wie em Jagerbursche seinen Schatz, und Mar cclla müdet sich Augen und Hände ab, um ihrem Verlobten eine sinnige bürgerllche Miude zur Genesung zu bereiten. Sie lachte kurz und gezwungen ans: 3ch hasse dies spießbürgerliche hun saate sie hastiq und trat an'S Fenster. Baron, Paul lachte !! laut auf. .Ei) laß uns doch auf unsere Art glücklich se i n ! " rie f er und ein juge nd licheS Feuer flammte , in dem schmalen Gesichte auf. .Die Liebe ist ein HimmelSgut, von dem leder Nimmt, wen tanoeS er auch sei Nicht wahr. Marcella. wir wissen das? Komm, reiche mir wenigstens Deine Hand, so halte, ich es nicht länger aus. ! inoraen mache ich die ersten Geb versuche: daS sind ja Dich immer nur einige Schritte von mir , seen?z ,d nt tnl "i'iT 'Wie sie acliebt wird von dem Herr, : W..TT I , c:;,!,' : iir.!. .. -P.". t.i'L'PLJL " ',' lichen, ; tollen Jungen,- dachte die Mar ouise. .sie ale:cht so ganz ihrem Groß oater iil seiner! hausbackenen pedantischen ri ''v-l'1'. m I'v "(" ":,!.":". t !-,'"' . U r' VirkI und panis zveuer eeie oegeinerl ncy iür daS küble, rubiae Mädchen. kon

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derbar, undegretflich ! Wieverständnz kos schlagt 'sie die Augen vor seinem Gluthblicke nieder, sie w.iß den lieben Menschen nicht zu würdigen." Sie waren für einander bestimmt, das wußten sie vom jeher. Paul war ein kleiner Knabe, als fein Vater an einem Hirnschlag, wie es hieß, plötzlich starb und seine Mutter, des Marquis einzige Tochter, ihm einige Wochen später nach folgte. Der Sohn des Marquis war ein Gelehrter, er täuschte alle stolzen Hoffnunaen seiner Mutter. Von unbe-

deutender Mscheinung,, kränklich,! gelang es ihr wenigstens, ihn mit einer jungen Dame von guter Familie zu verheirathen.' Als der Gelehrte starb, brachte die junge r . . ? x . r 1 r ra nocQ einige iangmeulge ayre oer den Schwiegereltern zu und verheiratete sich dann an einen vornehmen Spanier. Gern willfahrte sie der innigen Bitte deS Marquis und ließ ihre sechsjährige Marcella bei den Großeltern, als sie sich mit mt ' Tt ii X f? i f.,.,'-. iyrem sungen wallen na Spanien ve gab. Die beiden Kinder wuchsen zusam inen auf, eine besondere Zuneigung zwifchen dem schönen tollen Knaben und dem kleinen sinnigen Mädchen ar nicht bemerkbar. Paul wurde seiner Studien wegen auS dem Schlösse entfernt und kam nur noch einmal des Jahres, wah rend der sogenannten gronen Ferien, zu den Großeltern. Seme wilde, ungestüme Jugendlust, die in der strengen geistlichen Anstalt gedämpft und zurück gehalien wurde, draa, vann sesseuos alle Schranken, die erste Woche war immer zum Austoben bestimmt. Angstvoll und ? t .k. ,'. (in. :f-, ... vennocy vegiuar say mt aiuiquijc zu, wenn sein kleines ' Schisflein auf der Seine, d,e am Fuge dcs Parkes vorüber flos, im wilden Strudel sich wand und ihr .toller Junge" hoch aufgerichtet mit glühenden Wangen und sprühenden Au . c t A. . rti . f . t gen q?err roaro uoer zeoe esaor. - .Gott steh' mir kei!" seufzte oft d Marquis, , .ich fürchte, den wird cylch meine gute, sanfte Marcelle nicht zu bän digen vermögen. Soll ich noch einmal eine schöne, friedliche Enstenz dem wilden, verrückten Blick dieser Vincourt opfern?" Die Stirne des alten Maw nes wurde sorgenschwer; was war zu thun? Kaum konnte er hoffen, Noch vor seinem Tode das Schloß von Lestrang befreit zu sehen; seln Schwiegersohn. fein schrecklicher Schwiegersohn, der Liebiing der Marquis war dem Dämon deS Spieles verfallen gewesen und er häite den Schwiegervater ganz rulNtrt, wenn nicht ein prompter Toh den Baron von Vinecourt weaaerasft hätte. Ja, waS war nun zu thun ? Marcelle besaß viele Stiefgeschwister in Spanien und hatte nur ein bescheidenes Erbe vom Vater erhalten. Blieb nun Alles zusammen und der Marquis erlebte, daß Lestrang frei von Schulden war, dann konnten die Enkel, als Paar vereint, henz alten Na men Lestrang Ehre , machen. Der Marquis sah keinen Ausweg, die beiden Enkelkinder mußten sich verheirathen. Er saß gebückt an seinem Schreibtisch und rechnete, die welken Hände zitier ten. Der Marquise höhnischer Blick fuhr über ihn hin, sie hob die Schulter, als wollte siesagen: .Nun rechnet er wieder der alte Philister." Der Plan des Marquis saate feinet Frau wenig zu. Das stand bei ihr fest, daß der glänzende Baron von Vinecourt die Hand nach der ersten Partie FrankreichS ausstrecken könne; was lag ihr an Marcelle? Hätte daS Mädchen Geschmack am Kloster äehabt, die Enkelin wäre da am besten aufaehoben aewefen. Mit Befriedigung sah sie zu, wie daS Verhältniß zwischen, den Beiden nicht über ein geschwisterliches hinauskam. Baron Paul hatte seine Studien beendet: er war zwei Jahre lang gereist und hatte dann einige Zeit m Pans zugebracht. DaS Alles wußte sein, so sehr sich auch daS Sparsvstem des alten MarquiS daaeaen . sträubte, denn Pauls Reisen geschahen immer auf Marcelles Rechnung. Im November wär's, da würde die Marquise nach Paris an'S Krankenlager des Enkels gerufen. Ein Sturz mit r. m i rr ' ' r ?, oem Pferoe yane oem Baron eme oefilge Nückenmarkerfchütterung und eine Brust fellentzünduna, zuaezoaen. . ,. Sobald eS anaina. Krackte ibn die . Marouile nach Lestrang, wo er lange Zeit hindurch in Leoensgesahr schwebte., Marcelle stand ihrer Großmutter ' tren zur Seite, ihre leichten, bebenden Hände glätteten ihm i. '??. . . .v rn . . . r r- r. ! i. . , . ..r...t oic lssen, uno Paui' sllyile vle iauseno kleinen Liebesdienste, ehe er. im Stande war, feine? Dankbarkeit c Ausdruck zu geben, f : - : : Als , er zum ersten Male ihr flüchtiges Händchen rn seiner Rechten festhielt und sie mit langem, matten Blicke ansah, da füllten ' sich Marcelles ' Auaen mit Thranen. Mühsam richtete sich der Kranke empor und küßte ihr die hellen Tropfen oon.denWanaen:.'l v:.v -: : , , .WaS thust Du, Paul!" rief sie ver wirrt und blickte erschreckt um sich. Sie waren allem. .Weißt Du, daß ich Dich liebe. Mar celle, über -alle Beschreibung liebe?" fragte er. und seine heißen Auaen brann ten auf ihr mit einem verzehrenden Aus ruck. - i :;': .Ich liebe Dich auch. Paul." flüsterte Marcelle hastig: .da erst habe ich es ge-...a-i -i ix. w.x ' w . ...l.pl wugl, nid , icy vuulc, vu ronnlesl sler 1 .Wirklich, roahrhaftia. Marcelle?,' fragte er und sein Gesicht zeigte plötzlich den früheren belebten Ausdruck. .So wollen wir heirathen,, willst Du? Bist Du damit .einverstanden ?", Er drückte ihre Hände an jeme Lippen und küßte sie stürmisch. r- 'M .Großpapa meint. Du müßtest noch ein wenig älter werden," erwiderte sie M . ;!,;. .. ., it ,, -".. ,, ;. - V i --!: .! ,i 1'-' riiJi !'!!!.? . , .. -::- ,, . :!:.-; ii. tf .("'Ii!' ili'iiliii... Paul fuhr mit der Hand über daö weiche, kurigefchnittene Haar und lachte mit jugendlicher Frische laut auf: .Aelter werden, al ob daS ,so rasch ainae? Steht unsere Liebe nicht jetzt in ihrer Blüthezeit, will der alte Zauberer,sie erst welken sehen, ehe er unsere Heirath erlaubt? Ich entführe Dich, Marcelle -waS itnterfteht ; sich dir ' stUe HK Ntchtei zwischen Wci iZlühM wollen ! ;! Der.,:;;, hat nie, auch nicht die r - tt ivi V : fv :" rt r :f .i !!! oisliic -iDcc von cer teve aedadk." 'u ivomeduna vekat.) sri Milllll NtnschauVseift. lange deutsE Yfeisen. Ctgarrenspittn etc. bei O, vkuSo. No. ICO O3 Oeldtnatss Qtr. k:-Lih sT aI -" PT 11 f M: t TTt . W. i MMt i w VVIViUi.

Koch über selti HiltAUiel. Die Schlußworte des Vortrags von Professor Koch ein sehr ausführlicher Uuszug wurde am 15. November geka belt) lautet folgendermaßen: :i Der Schwerpunkt des neuen Heilver fahrens liegt, wie gesagt, in der mög lichst frühzeitigen Anwendung. !, Das Anfangsstadium der Phthise soll das eigentliche Object der Behandlung sein, well sie diesem gegenüber ihre Wirkung voll und ganz - entfalten kann. Deswe gen kann aber auch gar nicht eindring lich genug ' darauf hingewiesen werden, daß in Zukunft viel mehr, als es bisher der Fall' war,., seitens der praktischen Aerzte alles aufgeboten werden mutz, um die Phthlsis' so srühzeitig , als , möglich zu diagnosticiren. Bislang wurde der Nachweis der Tuberkelbacillen im Spu tum mehr als eine nicht uninteressante Nebensache betrieben, durch welche zwar die Diagnose gesichert, dem Kranken

aber kem weiterer Nutzen geschafft wird, die deswegen auch nur zu oft unterlas sen wurde, wie ich noch wieder in letzter Zeit an zahlreichen Phthisikern erfahren hc.be, welche gewöhnlich durch die Hände mehrerer Aerzte geganzen waren,, ohne daß ihr Auswurf auch nur einmal UN tersucht war. - In Zukunft muß das anders werden. Ein Arzt, welcher es unterläßt, mit allen ihm zu .Gebote stehenden Mitteln, namentlich mit Hilfe der' Untersuchung des verdächtigen SputumS aus Tuberkelhacillen, -die PhthisiS so früh als möglich zu cönstatiren, macht sich damit emer schweren Vernachlässigung seines Kranken schuldig, weil von dieser Diag. nose und der auf Grund derselben schleunigst eingeleiteten specifischen Be Handlung daS Leben des Kranken av hängen kann. . In zweifelhaften Fällen sollte sich der .Arzt durch eine Probe Jnjectron die Gewißheit über das Vor. Handensein oder Fehlen der Tuberculose verschaffen. ' Dann erst wird das neue Heilversay. ren zu einem wahren Segen für die Ui dende Menschheit geworden sein, wenn es dahin gekommen rst, daß möglichst alle Fälle von Tuberculose frühzeitig in Behandlung genommen werden und es gar nicht mehr zur Ausbildung der ver nachlässigten schweren Formen kommt, welche die unerschofliche Quelle für im mer neue Jnsecnonen bisher gebildet haben. Zum Schlüsse möchte ich noch bemer ken, daß ich absichtlich statistische Zahlenangaben und Schilderung einzelner Krankheitsfälle in dieser Mittheilung unterlassen habe, weil diejenigen Aerzte, zu deren Krankenmaterial die für unsere Versuche benutzten Kranken gehörten. selbst die Beschreibung der Falle übernommen Haben und ich ihnen in einer möglichst objectiven Darstellung ihrer Beobachtungen nicht vorgreifen wollt Der vevorsteheude Census in Preutzen. " Am 1. December d. 9(. wird in Vren. f;en die VolksMluna veranstaltet und zwar wird das so einfach gemacht, daß man sich hierzulande wohl ein Beispiel daran nehmen sollte. ' Ueber das Wesen und die Bedeutung der Volkszählung am 1. December 1390 wird in der .Statist. Korresp." eine .Ansprache an oie Bevölkerung" veröffentlicht, in welcher es heißt : 5ta Vreuken emvfänat leder SauS Haltungsvorstand und - jede einzeln lebende Person, welche eine besondere Wobnuna inne bat und elaene.Änus wirthschaft führt, einen Zählbries und n.crl Uj: '2t.i' e.i- :.viil . wixo oaciu cijuui, jut jeue ui ozs ytaui vom 30. November zum 1. December d. 5k. in der Lausbaltuna wenn aucb nur vorübergehend anwesende Person ' Jt. C ... i . m eme geivittye ayrrarre & oen via men. die Stelluna zum Lausbaltunas vorstand daS Geschlecht, daS Alter, den Familienstand den Beruf bezw. Nah runasmeia. die Geburtsaemeinde. daS Religionsbekenntniß, die' StaatSange ur M . t c. onr..iA je. . ryongleu uns oic Zicuirersoraqe, sur bündesangehSrige active Milltär . und Marineversonen. ferner die Cbarae und den Truppentheil, 'für nur vorüberge !.' '".,:. t. r I ms Tl 'W . . yeno in oer Hausyailung nmesenoe endlich noch deren Wohnort einzuschrei den. Ebenso hat der ' Haushaltung? i A.lW' Cä -'- !AiJ 2 ::.nzCti.'i. ovrnanv u icucu uiu wuuunc uu vorübergehendem ! Anlasse abwesenden LauSbaltunasanaeboriaen. welcher dort noch seine Wohnung bezw. Schlafftelle r ,. ... .? 2i.tUC. nttlel i .. 4. oensr. in eine ruiuuajc auuarie & otn Namen, die' Stelluna zum öausbal' tungsvorsiano, oas wefcyiecyr, oas Alter, dm Familienstand',' den Beruf bezw. Nahrungszweig, den vermuthlichen J"'"" ' " ii '-tL s ' " " Aufenthaltsort und für - undeSangehörige s active Militär und MärmePersonen die Charge und den Truppen tbeil einrutraaen. . .9knaleicken bat der selbe ein' HauShaltungsverzeichniß B -"'p ..!.... 'K ' . . ... irJl"J ''tL e 'L'Jt-'-k.'. aufzusieuen, weicoes yttnicn, ermanor schaft bezw. ' Stellung " zum 'HaüS baltünasvorstandet ReliaionSbekennt Niß, ver apwccn9cir ver Haushaltüngsmitglieder, bezw. die ledialick vorüberaehende Anwesenheit 's ot.. v ... atciJl i. . andererem der Haushaltung ß gezählter Personen nachweist. Der Zahlories ent bält aus seiner Innenseite eine Anleituna nebst Mustern !!Mige'kAüMiMng der vorerwähnten aylrarten f uno , ist . .'in c-i'.i".. . S . .r.iYi. . rtrt ..: iL!i":i. mir ren ausaesuulen aou?aoieren vom 1. December Mittaas ab m Abboluna ourro oen Zamer vereu zu oairen. Wvu i!.'!",' ''' .i "S- ' ' l:'.':' " wj'-4 'fc. . "i fn 't ...'-Ü t'.i"i' r"2tt tt am cammmaae. ves- lDMemve Niemand in der Wohnung verbleiben. so ist in geeigneter Weise ! Fürsorge : zu i ": r r . ,.,C . f.' ... :if.fL'.s .. 4 ViJ' , "'l'" rressen, oan oer zamvries mir oen aus aeiüllten .äblkarten und den etwa übria , . V . .r - r - , , - - r - r , ,, - , T ::,' V . 1,11 , ' ;';, fc. i'"1' 1. "" .!"!'-. t . M. - . , , w'1!' i1 f ..' geoiievenen Formularen ourm nacyoa- -: '''"K fr 1 1' L'fii': v "ir,:"' I't' " "!' ,' rr ' r n V 1 : ' ;!; ren u. s. w. vzin zur uinjanmuung er e x. ''itt: tL; t :L1'it'll I ITli. C:. lazeiiieuorn suuict uvrrlirven unv uic iem uefa ireiwillia und unentaeltlick dem öffentlichen Dlenste ten die Erfüllung seines Amtes möglichst 44 . ,. ',;. .'"lg::'1!:. !':;, :: ij rr r lin i iiniii '!.'" '" '" . i . . . . . M'DI'e älle ecb t ttiiSB a f f et scheu sind so selten, daß aus hundert Falle, in denen Menscyen- vom BUK ge t rossen, werden, nur ein einziger xß HUNdStollwNtY lOTOttVäipiiS! 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Vom Vuslande. Unter dem Geläute aller Glocken und dem Umzug von Musik corpS, die frohe Weisen spielten, ist jn Laleucia das Erlöschen der Cholera geeiert worden. Nach der üblichen Beobachtung szeit dürfte am 18. Novem ver das edcum m der Kathedrale geungen und Stadt und Hafen wieder für rein erklart werden. Am Tage darauf wird eine feierliche Todtenmesse für die an der Seuche Gestorbenen in der Cor pils Christikirche stattfinden, unter Betheilignng aller Behörden. Schon seit einer Ne,he von Jahren ist die !-?tadt von herben Schickialsschlagcn getroffen worden. Viel ist ja in Vrruachlässignng und Sorglosigkeit gesündigt worden, aber auch zahlreiche Beispiele von Aufopferung und Muth könnten angeführt werden, welche die begangenen Fehler vergessen machen. Als letztes Ovfcr in diesem Jahre scheint sich die Seuche Murcia auserkoren zu haben, wnvgstenS werden von dort Erkrankungen in nicht aubedeuteniec Anzahl gemeldet. An einem der e r st e n N o. vembertage ereignete sich vor Beginn der Vorstellung imBreslauer Lobethea. ter eai aufregender Zwischenfall, von welchem die Schief. Ztg. nachstehende Schilderung entwirft: Die Thür des eisernen Vorhanges war aus irgend ci nem noch nicht hinlänglich aufgeklärten Gmnde nicht geschlossen, fodatz sie sich in den Hauptvothang vettvickelte als dieser aufgezogen wurde. Ter Haupt Vorhang blieb infolgedesien in halber Höhe stehen und konnte nicht weiter ge bracht werden. Man wollte nun den Zmischenaktsvorhang niedergehen lassen, um die nicht sogleich erkennbare Ur sache der, Störung zu .untersuchen und wenn möglich zu beseitigen. Aber insolge des Zusammenhängens des eiser. nen Vorhanges mit dem Hauptvorhange und dcs durch die Manipulatio nen an den Vorhängen verursachten Luftdruckes verwickelte sich nunmehr auch der Zwischenaktsvorhang mit d?m eisernen, und bei den nachfolgenden Versuchen, den ZwischenaZts und den Hauptoorhang von dem eisernen zu lösen, wurden die beiden , ersteren vollstän big zerrissen und sii len stückweise herab. Die mehrfachen Versuche zum Aufziehen und Senken der drei Vorhänge und be sonders das nicht gerade sanfte Nieder schlagen von Theilen der zerstörten Vorhänge, von. denen einzelne Stücke die die Lampen an der Rampe umge benden Elsengitser trafen und ' wobei auch ein -Theaterarbeiter' z - .Falle kam, wirkten in hohem Grade beunruhigend auf das ausverkaufte Haus. Mau erhob 'sich von den Plätzen, wollte das Theater .verlasset, kurz, es drohte eine Panik. , ' Ein Oberfeuermann, dann der Schauspieler Herr Max Löwe und end lich auch der Tirector Herr Sitte-Wild bemühten sich, dem Publikum begreiflich zu machen, Haß eine Gefahr für dasselbe in keiner Weise vorliege, unb so beruhigten sich denn schließlich die ausgeregten Gemüther. Ter durch den Vorfall erwachsene Schaben belauft sich auf ungefähr 3000 Mark. und ' Monumönte llllllll ltli'i.'' ii-h:- .'" !- ' aner. :'M! :?!: iliii ,S '"r'j'slL Ro. Qao OS OasbioatonJe,

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Sveelal Orew, Laaer l M Bitt I OFFICKi Eb ele uud Marketstr., Ghinesise)e Krauter - Medizin Company. 'Diese Compagnie dkrechntt nichts für Consullation oder Rath. Eine kosten sikie Untersuchung wird sied für Jeden erspritklich zeigen. Sorte Ihr Fall ein solcher sew. daö die von dieser Compagnit erNlilte Krüutttkur wirksam ist, so wer den die zuvetlässigen anwesenden Aerzte dazu rathen. Viele merkwürdige Raun sind durch dm kortakftdten Gebrauch un skrer Mittel bewirkt wolden, und Fälle, welche als chronisch und unheilbar von ktitenden Aerztkn bezeichnet worden, sind nicht nur ßeraUbHt, sondern vielfach gänzlich kurlit worden. SvÄ Wk IWm Herb Remedy Company 25 West Washington Straße. Jndiauapoll, Jv. Consnltattsn frei l Spreche Sie bor. Verfonkn, tlt mtlt ,s,rntvode Etabtwoh nen. sind ersucht zu schrelben. Die Mittel können mit Tlchrrhelt ach alle Theilen des Laudr geschickt werden. Spreckstundea: v? 12 Nhr Vm l biß 5 Uhr Nachm., 7 bi 9 Uhr bdi. ; Sontag , bit 12 Uhr Bm., 2 1 Uhr Nachm. - Da? beste ,,. - MsterW. 8HEATHING & BUILDIITQ PAPERB. ftä, Theer nb .Trinidad Ltphalt Noss. Kg seroer 2 Plh Readtz Noofiog. Nes n haben bei Y. S. Sltöcr. Derselbe fadrizirt ferner .vibraeene Disinfectari, Mottm. vapier nndMotteswachk nnd Napthalw. Oer gute Material kill, Iomme z - : ? H. G. SHB2HI5I2,, 100 OZsS Htarvland OtxaZu seriag des Bibliographischen Institut in Leipzig und Wien. :rmwB es Soeben erscheint ss , z'l 'fl. In ICQ liefernnpen zu ja 30 Cts. end ;,,!' ,A la lOHaldfhuubSaaeit' Un Z $Qlrc4 irnjnuui ;! ' - "1 5 li-il-bin,? .,:, !i, ' ".( lif' mt. . ,, ' 1 1 wh. Sanziica ccii&carMktÄ Arnlags .'B'Ä f 1 1 1 O ton Professor Pechuel-Lcesche, Dr. V. Haacke , Prot V. Marshal! . , :sip4Jrc:E.!,t-Xascbenterg. , ru i 1 1 w 7 ! Giöteutei!s lcü illustriert n;t nehr 1S00 AbbüdaQrQ ha Text. 9 KarUa nsd ISO TaMa in HohMbnitt u. Chromodruck, nach der Sfatar Ton Frieöriclj SpecM, W. Kuhncrt, G. BStzel .. Bestellungen fuhren tämtiiehe Bücher und Zeltungshändler aus. c: i; .?Z:?'k!1ö!, in s V -i i Ksk!.Pch?'!j!?"!'zll s,-. (;; :

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