Indiana Tribüne, Volume 14, Number 72, Indianapolis, Marion County, 1 December 1890 — Page 3
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Recht des Herzens.
Novelle von S chmtd t-Weiß enfel. (Förtseöuna.) Bei jedem AuSgäng fürchtete er, ldr zu begegnen, oder vttlleicht von iyrein Mann auf offener Strage zur Rede gestellt zu werden. Er dachte zu sehr von oben herab üb.'r solche kleine Leute, um eS nickt im bochsten Grade unbehaa. lich zu finden, daß sie sich herausnehmen i könnten, n lyn yeranzulreren, lyn anzusprechen und in eine ZmanASlage durch die Schuld zu versetzen, die er mit ihnen theilte. L Bei einer solchen Stimmung konnte die Kur nicht von guter Wirkung auf ihn sein. Hierzu kam noch der Aerger, den ihm die Nachricht Alexanders vom Schloß Vielen bereitet -hatte. Es war nicht möglich, ihn für den Vorgang daselbst verantwortlich zu machen; es erschien ifti auch erklarlich,daS der Altgraf und feine Gemahlin sich in das Unvermeidliche fügten und wegen deS ihm gegebenen Eheversprechens keine Gervaltjamkeit gegen ihre Tochter verüben wollten, nach dem sie ersehen, daß sie damit doch nichts nach ihrem Willen 'erreichen würden. Genügend hatte ihn ja Al-xander, der Mittags von Vielen gekommen at, über den ganzen Hergang unterrichtet und die Verlobung der Comtesse Eloira mit Herrn von Lingen alS eineuuumstögs liche und vom Altgrafen anerkannte Thatsache hingestellt. Aber den Streich, welchen die Comtesse ihren Eltern gespielt,, empfand auch Fürst Franz ; das erlittene Fiasko krankte seinen .Stolz, abgesehen davon, daß eS feine Verechnungen durchkreuzte, und eS erbitterte ihn um so mehr, als er eS auch gegen Alexander erlebte und damit seine Autoritat über ihn erschüttert fühlte. Wohl hatte er dessenMneigung gegen die geplante Partie bemerkt und noch viel deutlicher, wie wenig Alexander das Scheitern derselben und - die Kränkung seines VaterS deswegen beklagte. Vielmehr zeigte er ihm gegenüber bei dem mündlichen Bericht eine Genugthuung über den Verlaus der Angelegenheit, die sehr nach Triumph aussah und desto mehr des Fürsten Gefühle verletzte. Es gefiel ihm unter solchen Umständen auch der persönliche Verkehr mit seinem Sohne zur Zeit gar nicht. Er hatte ihn nie geliebt, wenn er auch nicht die heftige Abneigung seiner Frau gegen ihn getheilt. Er suchte durch den Verstand und das Bewußtsein, es so gewollt zu babeo, daß Alexander sein Sohn vor der Welf war, den Mangel der natürlichen Empfindung zu ersetzen und ein guter Vater geen den Unschuldigen und Ahnunqslosen zu fein. ES gelang ihm selbst sich über das ekgentllche Verhältniß zu Alexander, wie das Kind auf sein Geheiß getauft morden war, nachdem er eS mit feiner Frau nach Mähren gebracht, einer Täuschung hinzugeben und an das ihm geschenkte Sohnesrecht wie an ein natürliches zu glauben. Jetzt aber war eine Wandlung dieser Auffassung erfolgt und hatte von Tag zu Tag seit dem Besuch der Frau Saal sich verschärft, vollends, nachdem die Heirath Alexanders mit der Comtesse Eloira zn nichte geworden.. Er fühlte sich in einem rebellischen Gegensatz zu ihm und eS widerstrebte seinem Sinn, mit ihm in vertraulicher Art, wie sonst, zu verkehren. Wegen der Skrupel, die er setzt auf einmal darüber empfand, feine leibliche Tochter, kaum daß sie die Augen zum Leben auf geschlagen hatte, mit dem Sohn deß Gärtners vertauscht zu haben, haßte er diesen beinahe und wäre eS angegangen, hätte er ihn sich und seinem Stammbaum abgeschüttelt. Es war der Ehrgeiz, ein männlicher Nachfolger, eine Fortsetzung seines alten GezchlechtS in einem Träger seines NamznS zu haben, in ihm ven gangen. Mit solchen marternden Gedanken, äußerlich die stelze Erscheinung wie sonst, bewegte er sich unter den Kurgästen in den Anlagen vor dem Kreuzbrunnen.' Kurz zuvor, ehe er sein Hotel verließ. hatte die neueste , Post ihm auch einen Brief der Altgräfin uberbracht, der mit demselben Eisenbahnzuge gekommen sein mußte, den Alexander zu seiner Fahrt! nach Marienbad benutzte! In diesem Brief: suchte sich die Altgräfin über haM Vorgefallt'ne zu entschuldigen und glaubte um so mehr darauf rechnen zu dürfen,! als der Prinz ja ebenfalls durch Bande des Herzens schon gefesselt sei und sich um die ihm bestimmte Braut gar nicht! habe bemühen wollen, wie er ihr selbe unverblümt gestanden. Der Prinz hatte diese Mittheilung mit Ingrimm aufgenommen. Alexander war, als er sie erhielt,' bereits ausgegangen und er hatte ihn daher noch nicht zur Rede stellen können. Nachtraglich kam ihm dann die Frage, ob er es überHaupt thun solle. Was gingen ihn zunächst die Bande deS Herzens an, durch die sich sein Sohn er zauderte jetzt jedesmal, ihn, auch für sich, so zu nennen gefesselt haben sollte? An wen denn? Irgend ,rineFo,mantisch.L!ebschast,i,d:ß bei einem jungen und so viel sich selbst überlassenen Menschen NichtÄeiter Wunder nehmen konnte. , Sie brauchte den Fürsten dcch nicht zu beunruhigen, nicht zn beschäftigen, zumal jetzt in der abge neigten Stimmung, die er. Alexander hatte. Da d'ez'er vor iy.n' ein Ge, heimniß daraus, wohl aus gutem Grun de, machte, so fühlte sich der Fürst nun mehr gar, nicht 1 bewozen, dahinter sonn men , zu wollen. Aber eS mehrte sein Verlangen, zwischen sich und Alexanver eine Entfernung 'zu schassen. Der Vor, satz abzureisen, wurde so in ihm wahrend seinerÄrunnenpromenade zum Entschluß. Am anderen Morgen wollte er nach Ztarlöbad ; Alexander mochte nach Hause eben, oder wohin eS, ihm beliebte, du nächsten Wochen fern von ihm zu verbrin fl. " Doch, ehe er Marienbad verließ, wollte er d!e Gelegenheit nicht unbenutzl lassen, eine erste äußereKenntniß von ihrer Per fönlichkeik zu erlangen , indem er sich bei Frau Saal die Photographien vou'Jll lien beschaute, deren sie ihrer Verstchet rung nach mehrere besaß. Der letzte Abend, den er indem Badeort verbrach:?, sollte dazu dienen. 1 Mit den Leulen, die so brav gegen seine Tochter gehandelt battkll und von denen er bei ibru Wohl-
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TOV.v7Tjpfr7i; habenheit und cöchtllchkelt' des Charakters, wie er aus Frau Walpurgas Benehmen gegen ihn wohl schließen durfte, keine Belästigungen fürchtete, wünschte er auch noch zu reden. Er ging langsamen Schrittes, Kopf und Herz voll, aus der Menge auf der Promenade. An der Bude, wo er Tags guvor einige Einkäufe 'gemacht, bezahlte er dieselben. Er wußte, wo Saals HauS sich befand. Die Sonne stand noch ziemlich hoch am Abendhimmel und warf aus wolkenlosem goldig flimmerndem Aether ihre heißen Strahlen. Kaum, daß; es sieben Uhr war Die berühmten Rosen im Garten von Vincenz Saal konnte der Fürst Franz sich gut och, zeigen .lassen. Eben hatte, Walpurga Hie . jüngste Tochter mit dem Rosenstrauß , fort geschickt, der bei ihr bestellt worden war alsie Thür ihres Wohnzimmers ncuch einem Anklopfen sich ö fsnete und der Fürst Franz eintrat. " ' i - Ist er eS? Diese Frage beschäftigte noch immer ihr Gemüth. Mit ihr war sie aus dem Garten in's Haus gegangen, hatte sie hier den Strauß ' fertig gebunden, .und mit ihr im Sintt so sehr,' ' daß sie sich sogleich auf' ihre Lippen drängte, empfing sie den Fürsten. - Er übersah ihre Verwirrung uni fragte sie; da er sich allein mit ihr' im Zimmer sah, nach' ihrem Mann! ' Sie erwiderte ihm, daß er im Garten sei Und daß sie ihn rufen wolle, .wenn der Fürst eS, wünsche. Er schüttelte abwehrend! sein Haupt, meinte, daß er ja auch-in den Garten gehen wolle und i mit Vincenz dort die Worte sprechen werde, die er zum Abschied auch an ihn richten mochte. Dann bat er um die Photographien. .Zum Abschied?" fragte Walpurga, indem sie hurtk an ihre Kommode cnna und aus dem Schubkasten ein paar Pho togr-phien heraussuchte. Sie hatte zitternde Hände dabei ; ihre Stirn war gedankenschwer, ihr Herz schlug heftig. 'Reisen denn Durchlaucht schon wie der ab? ,Ja, morgen früh." .Morgen früh!" wiederholte sie nachdenklich. .Schon?" Sie stand so besangen von den Gedanken, die auf sie mit erneuter Macht eindrangen, an dem offenen Kommodenkästen, drei Bilder Juliens in der bebenden Hanv, daß der Fürst aufmerksam wurde. .Was haben Sie?" sagte er und trat auf sie zu, ungeduldig seinerseits nach dem Anblick der Bilder. Er nahm sie dabei such aus ihrer Hand und ließ schnell über alle drei einen ersten und heißen Blick gleiten. .Ach," entgegnete Walpurga auf seine Frage zögernd, .ich glaubte, Sie blieben viel länger zur Kur, Durchlaucht, und daß vielleicht auch Ihr Sohn her' käme." Er hielt seine Augen mit einem fpre chenden Ausdruck, mit einem seelenvollen, auf die Photographie. Die eine stellte Julie im Alter von vielleicht zwölf Iah: ren, zusammen mit ihrer jüngeren Schwe ster dar ; die andere in ihrer mädchenhaf, jm Reife von zwanzig Jahren, und die dritte zeigte sie in einer sehr schonen Aufnähme, die kürzlich in Brunn gemacht war. Der Fürst murmelte etwas. Ja, ja, rief es in ihm, sie gleicht ihrer Mut ter unverkennbar! Schon als Kind, vollends jetzt in der Blüthe ihrer Ju gend und Schönheit. Entzückt betracht tete er das letzte Bild minutenlang. Walpurga beobachtete ihn schweigend ; sie hoffte, eine Antwort auf ihre Wort, zu erhalten. In der That fiel eS ihm nun auch ein .ie ihr schuldig zu fein. .Ihr Sohn!" sagte er zerstreut. , .Ich wollte Durchlaucht schon neulich oeShalb fragen, und vergeben Sie mir, der Mmter, noch einmal! und auch, wie er denn heißt, wie Sie ihn ha ben taufen lassen?" Ihre Rührung,, mit der sie dies fprach, ergriff den Fürsten in der weiche Stimmung, kn welcher er selbst sich befand. .Liebe Frau," erwiderte er, nur einen Augenblick jedoch seine Augen von dem Bilde seiner Tochter abwendend und auf sie richtend, .er heißt Alexander. Aterander!" entfuhr es ihr in halb mir unterdrücktem Schrei, Wonneselig? keit lag auf ihrem gutmüthigen Gesicht.' hre Ahnung hatte sich als richtig erwie? sen, ihr Mutterblick und Herz sie nicht getäuscht: Er war es l Ihr Sohn, drauj;en im Garten, der Geliebte, der Bräutigam Jniiens! Alexander! Gewiß, gew'ß, der Name, den er ihr noch ver schwiegen, war der des Fürsten von Nothderg, seines Vaters. Sie hob unwillkürlich ihre Augen zum Himmel,, ihre Hände alteten sich. Ein Gebet drängte es sie im Stillen zu stammeln. War es so wie fügte Gott dann diese - beiden Kinder so wunderbar zusammen, um die Schuld ihrer Eltern gegen sie zu sühnen, wie eS nur noch zn sühnen ging! Ja, Gott wollte kein Unrecht leiden. - Fürst Franz konnte nicht ahnen, wag in dem Gemüth Walpurgas in diesem Augenblick vorging. Ihr Ausruf über rafchte ihn freilich ; aber er dachte nicht daran, sich mit ihr weiter auf eine Er-, klärüng dafür einzulassen. So begnügte er sich, zu bemerken: tü-A .So große Freude ruft dies in Ihnen hervor? Nun, vielleicht sehen Sie ihn auch noch selbstverständlich, daß Sie mir versprechen, bei seinem Anblick sich vollständig zu beherrschen! . O, Durchlaucht l Ich . scymore nen!- .ri, ;; : Sie war wie von Sinnen; sie sprach zieS Gelöbniß in einer Art von Betänbung und schrak dann zusammen davor. Sollte sie reden, sollte sie schweigen über das was sie wußte und dem Fürsten jeddnsalls noch unbekannt war: Aleranders Liebe für Julie, seine Absicht, sie zu heirathen, die leibhaste Tochter deS Fürtten, der ihm für seinen Vater galt i , '' ,, ' ' , i i':.: : ';: ' ' : , p ttMm : 'L. : ; !' i .So ist er wohl hier?" rang es sich aus dem Aufruhr ihrer Seele,? aus dein Chaos ihrer Gedanken, mit der elementaren Macht der triumphirenden Mutter iebe heraus. j Der Fürst wurde durch diese Frage und die große Aufregung, in welcher er Walpurga sah und die sie vergeblich nie, derzukämpsen versuchte, betreten. ;Et bedauerte jetzrj so viel gesagt zu haben und zu unvorsichtig Alexanders An Wesenheit verrathen zu haben. , , .Ich werde erg noch mit Ihrem Mqnn
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varnoer sprecyen,- lehrte er ao, .wie ii zu machen ginge. Bedrängen Sie mich jetzt nicht zu sehr mit solchen Fragen. Frau Saal. Sie , sehen, wie lebhaft ich von dem Eindruck ergriffen bin. den das Bild meiner Tochter auf mich übt. Geben Sie mir dies eine Davon, das neueste; leicht können Sie ja von ihrem anderes Exemplar bekommen. Da war es der Frau, als habe der Himmel es in ihre Hand gelegt, in das Schicksal ihres wie seines Kindes ent-. scheidend einzugreifen und durch eine personlichelBegeznung deS Fürsten mit seiner Tochter, wie sie, durch einen Schritt von ihm in den Garten hinaus sich von selbst ergab, eine berufene Vermittlerin dieser Schicksalsentschcidung werden zu müssen. Die Sehnsucht des Vaters nach seinem unschuldig 'von ihm. verstoßenen Kinde rechtfertigte ihr Vorhaben vor ih rem Gewissen, und da dieser Vater unter, allen Umstanden über das heimliche Ver-, hältniß Alexanders und Juliens dem-, nächst das Urtheil doch zu fällen hatte, so mochte, es gleiche jetzt dazu kommen., Walpurga zweifelte gar nicht mehr da-' ran wer Alexander war. Wenn , der Fürst nun zum ersten Mal seine Tochter sah, so fand er als ihren Bräutigam seinen Sohn bei ihr. Die Würfel mußten ja dann fallen. . Blitzschnell hatte der Gedankenwirr warr Walpurgas auf diesen Punkt sich verdichtet und damit beschwichtigte, .sich ter Srurm in ihrer Brust. Sie gewann ihre Fassung zurück," sie sah es wie ein .'fc-Iffa crni..- nx -ff.'i geueimntijvvue yaucn jiuj vvuzieyen, und in der nervösen Spannung, die ihr großer persönlicher Antheil daran U wirkte, sagte sie zum Fürsien: .Mein Gott, Durchlaucht! DieS Bild, ja! Aber ich bitte um Verzeihung, daß ich unter der Ueberrafchung durch Ihren Besuch Ihnen noch kein Wort von der Anwesenheit Ihrer Tochter in unserem Hause gesprochen habe." .Wie!" rief er. .Sie wäre hier, in diesem Hause?" ; .Seit gestern, ja. Sie kam plötzlich und unerwartet von Brunn wegen ihrer Heirath."' .Was Sie sagen! Welcher glücklich Zusall ! So kann ich sie ja m Person sehen." .Wenn Sie eS wünschen, Durch laucht." .5kck brenne vor Verlangen darnacb." wörtsttung folgt.) Zum Lebttz der klowboyt. Wohl oft hört man im Norden die Aeußerung: Texas wäre wohl bald ?in civllifirtcs Land, wenn es mcht um den schrecklichen Cowboy und den wilden Ranger wäre.- Uud doch, meint Julius Schütze im Texas Vorwärts", wie vielfach wird sowohl der Cowboy, der Viehhirt und Treiber, als auch der wilde Ranger verkannt. Einer ent wickelt sich, so zu sagen, ans dem ande ren. Man trifft fast keinen Ränger, der nicht schon Cowboy gewesen ist. Tie unerschrockenen Ranger, welche Anfangs der siebziger, Jahre die Grenze der Civilisation vom Rio Grande blS zum Red River so heldenmüthZg gegen die seindlichen Indianer . vertheidigten, waren fast alle Cowboys gewesen. Und wie treu und kameradschaftlich sie, selbst gegen einander waren, übertrifft alle Beispiele, die sich irgendwie, unter, ahn liehen Umständen, finden lassen. Der texanische Cowboy und Ranger theilt die lebte Brodkrume, das letzte Stückchen Taback, seine Decke, alles, was sich nur theilen läht, mit seinen hilfsbedürftigen Kameraden. Er mag rauh und rücksichtslos gegen einen Mann sein, den er nicht näher kennt und der wiederum nicht den Charakter der Cow boyS versteht, allein, wie zärtlich und aufopfernd ist er wiederum, wenn eS sich um das Wohl ' und Wehe von Frauen und Kindern handelt. Welch ein heroi sches Beispiel lieferten die elf Ränger welche im Jahre 1870 einundvierzig wohlbewaffnete Kiowas undCommanche Indianer die sich auf dem Kriegspfad begeben hatten um die 'Keeti'Nanc 'zu überfalle, zwanzig Stunden lang ver folgten, um noch zur Rettung der Frauen und Kinder auf der Keep-Ranch' rechtzeitig einzutreffen. n& Diei Pferde'ider! Nangeffatt sie zur "rechten "Zeit noch eintrafen im! selben Augenblicks als, die Indianer die Ranch umzingelt .hatten und ihr bluti-s ges Werk begtnnen wollten, als die elf Ranger mit dem Texas-Schrei sich zwischen die Hauser und .die Wilden war fen, und der Kampf 'begann. ' Fünf Frauen und sieben Kinder befanden sich hilflos in den HZusern üW nur wenige Minuten spater hätten sie als verstümmelte Leichen ami Boden gelegene : Sie waren Zeugedesverzweiselten Kampfes, der sich jetzt um . ihr Leben entspann. Eine Stunde wüthete der Kamps um die Häuser der Ranch. Ein Theil der Wilden war mit Carabinern bewaffnet, und sie schos'en nicht schlecht. Eine Zeit lang schien eS, als ob die elf tapferen Ranger unterliegen müßtat.' Ter commandirenoe Sergeant war verwundet und sein Pferd erschossen. Sorrell von Bastrop County war schwer getroffen, Camerud Cleveland vcrwundet, CarutherS erhielt die Todeswunde, aber tapfer hielten sich die Uebrigen bis die Wi'de' sich ' heulend , zurückzogen, nachdem der Häuptling und zehn Krieger getödtet waren. ' Vor Jahren stand ich einst in ' einem kleinen Dörfchen des nordwestlichen Texas mit ;, einem Hand lnngsrei senden aus dem Norden vor dem bescheidenen einzigen Hotel des Ortes im Gespräch. als cin Cowboy mit breiträndkacm Hute. r, i . c i. . y . . , ' LeoerMe uno lcocrneu llnteryosen, nnt großen Sporen angethan, auf seinem Pony, 'in Carriere auf der einzigen StraWKWOrtes, ,sprengtßZ!S , Gerade im selben Augenblick lief ein etwa vierjähriges Kind über die Straße iljm1 in den Weg. Das Kind sah deu Reiter und stutzte einen Augenblick. Der Cowboy sah die Gefahr im Mo ment, daß, wenn er ausbiegen würde, möglicherweise daö Kind nach derselben Cette ausbiegcn möchte, Zeit war da n'.chl zum Besinnen, und so gab er sei1 ncm Pony die Sporen, zog den Zügel a.l. uud letzte im Carriere mit einem
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'li-.vjf.'lfltfVir, iW'1 Ti':,. ' " ' V1"" K h.lW.J ' ' njlmj" , f i.'lTM Riesensprüng des Pferdes über das Kind hinweg. Der Spruncj war so hoch, daß das Kind noch gut zwei Fuß hätte höher ' sein können,, ohne Gefahr vom Pferde berührt zu werden. Gleich darauf stand sein Pferd wie angewur zelt, er sprang ab. hob das erschrockene Kind auf seinen Arm, liebkoste es und trug es dann der ihrem Kinde entgegen eilenden Mutter zu: .Madame," sagte er sehr höflich und ritterlich, .ich hatte daA Kind erst, bemerkt, als- es gerade vor mir Üand. Mnv d ! munteiick ivrinat. ES war aber keine lZelabr. Wenn Sie es selbst" öewesen wären, so würde ijL. . t "t tr.... !'.f ic? ury uver ie ymweggezprungen sein, ohne Si zu verletzen. Ich bitte um Entschuldigung." .,, Und . mit einem Satz saß er wieder im Sattel und . i' my .. m : r : r iprengie oavon. cein Begleuer, oe? Drummer, war ani svracklaS vr k?r. - :r 1T" "V" v staunen. Man muß eben die Verhältnisse, in denen diese Leute geboren und aufgezogen. Uno, rennen, um ste zu beur theilen. Wie es bei solchen' Naturen, die unter Entbehrungen und Strapazen aufgewachsen sind, die ein großes Selbstvertrauen, Kühnheit und Unabhängigkeit besitzen, nicht anders zu erwarten ist. so wohnt ihnen auch ein gut Theil Muth willen und Rücksichtslosigkeit inne, welche meistens zum Aus bruch kommen, wenn sie unthätig sich in kleineren Orten vder Törferu aushalten. ' Fährt dann dazu noch der Whisky - Teufel in ste, so können ste, wenn gerelzt, gewährucy werden. Dann unterscheiden sie sZcö aber in keiner Weise von dem Raufbolde, der die Städte bewohnt, uud dann felbst. laßt sich der betrunkene Cowboy noch eher bdänftiaen. als der ttadtifcke Rausbold. Alles in Allem genommen, läßt sicb mit dem Cowbov. wenn er in der Stadt ist, ganz gilt fertig werden, jovald man lym lm vcothfalle männlich und ruhia- entgegentritt. lEr besitzt viele gute Seiten in seinem Charakter, und ist noch lange mcht das schlechteste Meinem der Demrnmnia. S Deutsche Lokal - rkaöbrlchteu Elsaß' Loth r in gen. Der Bürgermeisterei-Secretär Säze rer in ArS ist seit einiger Zeit von hier verschwunden. Es verlautet mit ziem licher Bestimmtheit, daß in einer von demselben verwalteten Kasse Unregel Mäßigkeiten, entdeckt worden sind. Der Wirth Jung auS Zimmmgen wurde in Bolchen plötzlich irrsinnig. Er wurde nach Saargemünd überführt. Die officielle Uebergabe der Straßenbahn Colmar-Markolsheim hat stattgefunden. Der frühere Gerichtsvollzieher Derendinger in Lörchingen wurde in Za bern wegen Unterschlagung von 13,000 M welche er theils in seiner Eigenschaft als Gerichtsvollzieher, theils als Conmrsverwalter einkassirt, hatte, zu zwei Jähren Gefängniß verurtheilt. Die Weinlese ist in der Gegend von Mühlhausen noch immer, in vollem Gänge. ' Sie sM in einzelnen Lagen gut, in' anderen mittelmäßig, manchen Gegenden aber ganz erbärmlich aus. Dort, wo die Peronospora auftrat und keine Gegenmittel gebraucht wurden, sieht es am schlimmsten auS. An ein Reifen der Trauben ist nicht zu henken. Die diamantene Hochzeit feierte das Ehepaar Lebeau in Metz. . . Oldenburg. - ... . ä ' . i : .,, ,w . '. ., Das neue Gotteshaus in Neuenkirchen itt fertiggestellt. In Zetel wurde das Kriegerdenkmal unter imposanten Feierlichkeiten enthüllt und eingeweiht. In Hude wird eine Oelfabrik errichtet. ' Braunschw ei g.' An ha lt.Lippe, Waldeck. Der Schmiedemeister Leschin in Drütte, ist unweit der Zuckerfabrik in Chausseegraben todt aufgefunden worden. Die Gewerkschaft anhaltische Blei- und Silberwerke hat ihre seit 1843 betriebSlose Silbergrube .Albertine" wieder in Angriff genommen. Ueber das Vermögen des Lederfabrikanten Weber ist in Stadthagen der Konkurs verhängt. Die Schulden betragen ungefähr 360,000 M. Der neugewählte ' Landtag der Fürstenthümerl Waldeck und Pyrmont wurde am 27. Oktober eröffnet. Mecklenburg. f In Schwerin der Telegraphen Director Franck, sowie der Telegraphen Jnspector H. Redecker. . f Jn Friedland der Musiklehrer und Organist der Marinkirche Herdtmann. Der Bruder des Wismarer Caps. Herrlich, welcher als Steuermann:, mit dem ' Schooner .Carl und Emma" auf der Reife nach Cuxhaven begriffen war, wurde von einem Segel über Bord , geschlagen und ertrank. Ebenfalls, durch Ertrinken verlor in Wittenburg , der Hofganger Röper aus Alberrinmhof sein Leben. Freie Städte. t Christian Hamann in Hamburg erschoß sich aus unbekannten Gründen auf dem Hamburger Bahnhöfe. Dle Er plosion einer Petroleumlampe setzte den Kramerlaoen Neuer-Stemweg Nr. S6 in Brand und " zerstörte denselben vollständig. Außer einer GlückwunschSAdresse an den Grafen Moltke, sandte der hanseatische Senat 100 Flaschen Rheinwein aus dem Rathskeller an den Jubilar. Um dem allgemeinen Woh nungsmangel abzuhelfen, wird jetzt der in 1313 gegründete Bauverein iu Bremen, welcher schon über ein Capital von 321,000 M. verfügt, in den Vorstädten luftige und , gesirnbf , f&tbeittrW0hnu!i ßen erbauen lassen. DaS goldene Ehejubiläum begingen die Eheleute Johann Welsch und Frau in Oberneuland, und die diamantene Hochzelt feierte das Ehe paar B.'Döhle und Frau, in Schwach Haufen. t " r4Ve!i . i.t:L.,,:i.J'H'.i-f I '( i Ms ii-!;-:.- A-ZM' 0; Stadtpfarer Wyß in Baden wurde auf dem Wege zu einem Kranken von dem Schrl tseöer Wild. Spubltt meuch lingS , überfallen, zu Boden geworfen und Tjt , einem , scharf 5lnb5umen
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mehrfach verwundet. In Genf hat de? Uhrmacher Guillermin feiner Mutter uud dann sich selbst den Hals durch schnitten. Das neue Theodosianum h In genbohl, ein schöner, großartige, Bau, bestimmt zur Ausnahme des Töch' terpensionats und des vierkursizen Lehrerinneuseminars, ist kürzlich eröffn ti worden. In Sttedererlmsbach hat det Posamentier Rud IZuser seine Frau er schössen, seine Schwiegermutter tödtlick und auch sich selbst mit einem Schuf; verletzt und dann nachher den Tod iv der Aare gesucht. Oesterreich. An Sichauf wurde die Besitzerin ES cilia Pfeiler in ihrem Bett von ein unbekannte.? Manu überfalle und dun. Hiebe auf den Kopf und die Ar:n lebensgefährlich verletzt. Als der Tl? -dringend verdächtig ist der Soh.i dc Verletzten, Anton Pfeiler, welcher se längerer Zeit mit. semer Mutler in Un ftieden lebte in Hast. Letzter Tm würde am Brenner (Tyrol) ein jung Mädchen, StamenS Anna Schmölze von ihrem eigenen Brnder durch unoor sichtige Handhabung eines Gewehr, erschossen. Die kürzlich in Wieu rn storbene Frau Antoma Eberle, gel Prischl, hat chrer Vaterstadt Körnen bürg 40,000 Gulden Silberreute z wohlthätigen Zwecken vermacht. D Grundbesitzerin Theresia Eisenpaß i Kammern ist nicht von der Agathe Sch: ster, sondern von ihrer Nichte, Mari Probst, und zwar aus Gewinnsucht a schlagen Worden. In Ober-Ravc!sba wurde der wohlhabende Müllermeisti Nikolaus Fleisch! mit eingeschlagene: Schädel als Leiche aufgefunden und der dortige Wirthschaftsbesitzer Joh. Steqrer als, der That dringend verdächtig verhaftet. In Karlsbad fand die Ent hüllung des Hochberger-Tenkmals unici Betheiligung des Schützencorps und vei Vereine statt. In der Ortschaft Fili rovitz sind von 14 Wirthschaften V vollständig niedergebrannt. Der Ge sammtschaden wurde auf 50,000 sl.. ge schätzt. . Se i ne b e s andere Rang, liste befitzt ein reichsländisches Blatt. Es schreibt nämlich: Dcr .König des Wild West, Buffalo Bill, ist heute Morgen hier, eingetroffen. In dem gleichen Zuge war auch der Salonwagen des Prinzen von Wales - eingestellt. Der knglische Thronfolger, der auf der Rückreise von seinen Besuchen bei dem Baron Hirsch uno dein Kaiser von Oesterreich begriffen ist.' fährt nach Paris. Des Weiteren gibt das Blatt von der Fahrt des Prinzen-über Straßburg noch in aller Loyalität folgendes Stimmungbild: .Der Prinz ichlief noch. Einer seiner HoskZvaliere ließ nach der Ankunft des Zuges die Jagdhunde des Prinzen, fünf auserlesen schone Thiere, auf den Perron.! ' Dieselben pflogen mit einem zu ihrer Begrüßung erschienenen j. w i rf gelben spitz von unanjeynllcyem Aeu ßern, aber edlem Charakter eine lange Unterredung und kehrten dann kur; vor der Abfahrt des Zuges unter Fübrung ihres Vorstände wieder in den Salon wägen zurück." Vertröstet. Sohn: Was find das, geflügelte Worte". Papa?Batcr: Wirst 1 Du schon lernen, mein Sohn! wenn Du mal für unser Geschäft aus Tour gehst! , , Wml Bartonick, J$f&M3 mmn s Kovtraktor u. VaWksflcr 'i -!''ii,-L;' ,::-:,,iiH ' '' ". i'ihi'i ' ii'"'!1'' l!,i!i'ifi!iW''BL' ,'lilli'ihV,j'1' 'l'ii! - - 77 Oft Stofet Straß,.
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