Indiana Tribüne, Volume 14, Number 70, Indianapolis, Marion County, 29 November 1890 — Page 2
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ZndwlM Tribüne. viskwt fjftfft3 und Sonntags. kiitailie.SCriJfini ks?,t burch k f ; Hii B. tt nRBisst.ZrtfiuBt a f - im . Cent ti Mch. Ettti islaastf a IS Cfstl tt 9 MiniD p f I SXQaSXi Ytt VsA ,Itchl ! v0?SQl,IU flf JJiSt. OMes: 130aO6töIatA0? Sabuaoltl, 3sb 29. November 1890, epfer des Unverstandes und der WiUkühr. In .Nastatt in Baden kam am 10. 9!ovemder vor dem Schöffengericht die Anklage gegen Apotheker Lutz von Ba dcn-Baden zur , Verhandlung,' -der sich eines groben Unfugs" dadurch schulbig gemacht haben soll, baß er am 10. August l. I. auf dem Grabe des im Jahre 1849 standrechtlich erschossenen Artilleriewachtmeisters Oeillg aus Ml lendorf, zumAndenken an die damalige Opfer des preußischen Standgerichts einen Kranz mit rother Schleife, bedruckt mit den Worten: . . r . .Den Opfern des Unverstandes und dtt Willkür. Ten KSmpfendm für Freiheit und Recht, Den Todten die Lebenden." niedergelegt hatte. Der Amtsanwalt erblickt in der I n s ch r i f t der Kran;schleife den Thatbestand des groben Uiu fug. Durch diese' Inschrift sei die da malige Regierung in beleidigender Form kritisirt. deren Autorität angegriffen und versucht, daS Publikum aufzuregen und in Unruhe zu versetzen: Der Vertheidiger, Dr. Friedrich .Weill.' von Karlsruhe, führte aus,' daß die Ere!g nisse jener Zeit der Geschichte angehörten und eine Kritik derselben straflos sein müsse. Er hob insbesondere her vor. daß die mit dieser Kritik bedachte uiid angeblich m ihrer Autorität" beeinträchtigte Regierung die reaktionäre der 40er und 50 Jahre und die preußi schen. unter Suspendirung der ordentlichen Gerichte eingesetzte Standgerichte gewesen seien. Ueber die Härte ihrer Urlheile und die Meinung der Zeitgenossen von ihre? Parteilichkeit und Willkür babe der unlängst in der Franks. Ztg." veröffentlichte Brief Ludwig Uh landö an Professor Mittermaier in Heidelberg volles Licht verbreitet. Viele der damals Schulter an Schulter mit den Opfern des Standgerichts Gestan denen und an Freiheit! und Vermögen! hart Besttaften seien., seither in, Amt und Würden aufgenommen und als Kämpfer für Deutschlands Einheit und Freiheit von der ganzen Nation ge feiert werden. Man sollte deshalb über die 49er Ereignisse in Baden jeden seine eigene Meiuung offen äuSsprechen und die Todten ruhen lassen. Man Sürfe vor Allem nicht und gegen die sen Mißbrauch habe das Reichsgericht Stellung genommen sie als groben Unfug" bestrafen wollen. Herr Dr.Weill beantragte die Freisprechung seines Cli enten. Der Urtheilsspruch lautet auf 25 Mark Geldstrafe. Interessant war die Begründung des Unheils. Danach waren die im Jahr 1849 zu Rastatt Er schossenen .Dieuterer" und von aus t?ärts B gekommenen" Gunter Letzteren sind wohl . Tiedemann, Dortu Elsen haus , und Gen.. gemeint). Sie seien abgeurtheilt und das Urtheil sei gesetz mäßig .vollzogen worden. Jeder ordentliche Mensch (sie!) hatte, wenn die Kränze. hängen geblieben waren, daran Aergerniß genommen. Der Angeklagte wird selbstverständlich Berufung gegen dieses Urtheil einlegen und man darf begierig sein, zu erfahren, was des Karlsruher Landgericht zu dieser sonderbaren Begründung sagen wird. - GU haben hier mnßti Neue gesehen. Die Mltalieder des Vereins deutscher. Eisenhuttkttleütwej eine längeren ' Besuch abstatteten sind, a ,f t r r t. . r i .'''..? . - ln emjqiano woviveyauen mieoer an gekommen und haben nun in der Köln. Ztg." ihre Reiseeindrücke " mitgetheilt. ES. scheint den Masten bei unS : gut ge sallen zu haben und sie haben Zweifelsohne manches Neue geeyen. Xiäit entnehmen den Schilderungen folgendes: Besonders ' interessant sür die Gäste waren die Abhandlungen der Amerikaner Gayley und Howe über den , Betrieb der f$5fM bezw. Stahlwerke der Vereinigten Staaten. Schon lange ha beu die hohen Erzeugungsziffern des einzelnen dortigen Hochofens und des einzelnenidvrtigen Stahlwerks die'Äüf erksamkeit der europäischen Hütten leute auf sich gezogen, ja vielfach deren Neid erweckt. Während in Deutschland Hochosezierzeugungen von 100, bis 120 Tonnen, in neuerer Zeit auch 150 Ton neu schon als gute betrachtet und die Jlfelder Hochöfen mit einer durchschnittlichen Tazeserzeugung für, den, Hoch osen von 150 Tonnen als die leistungS sähigsten . angesehen, wurden , und die Verhältnisse in ' England ähnlich lagen kamen aus Amerika fast mit jeder technischen Zeitschrift Ausweise über bedeutend größere Leistungen zu uns herüber. Sowohl der Vortrag Gay. leyS, wie die eigene Besichtigung be pätigten diese Nachrichten vollauf. ,, Die durchschnittlichen Tageserzeugungen im regelmäßigen ununterbrochenen Betriebe gehen bis zu IZtt, ja. bis zu 351 engl. Tonnen. ES war natürlich von HSch pem.:Jnteresse. die Ursache dieser bemerkenswerthen Fortschritte zu prüfen. Zunächst ist eine derselben der hohe Oehalt der amerikanischen Erze an me tallischem Eisen. Bei den vom Oberm See kommenden Erzen beträgt da Ou5brinzen durchschnittlich C2 Procent, währendider Möller der deutschen Hochöfen durchschnittlich 34 Procent nicht übersteigen dürfte. Die zweite und iauptsächlichste Ursache lieat darin, da.
ver amtmavncvk' Hsqotenvett'.eh w
wlrthfchaftlicker Hinftch unter wefent lich anderen Bedingungen geführt wird. Der amerikanische Hochofenbesitzer ist in fcrv glücklichen Lage, auf die Tonne er. blasenen Roheisens einen weitaus größeren Gewinn zu erzielen, als hie aus unsern Hochofenwerken möglich !st. Ist sucht daher ohne Rücksicht aus die Dauer des Hochofens und dessen' Amortisation in thunlichst kurzer Zett möglichst hohe Erzeugungsmengen zu erhalten, weil er dabei eben rascher zu Geld kommt. Es 0 : . , .ltt'..,.1,; ist dics überhaupt nn ausgeprägter Zug tu allen amerikanischen Industriezweigen, von denen man durchweg sagen kann, daß sie, auch in Bezug auf die Rohstosse, Raubbau treiben. ' An die Stahlwerke, deren eigentliche Bessemerhallen sich nicht wesentlich von den unserigen unterscheiden, sind durch die ausgedehnten Eizcnbahnbauten tit senhafl Ankorde rungen 5gellDff Die amerikanischen Techniker sind denselben aus's Beste gerecht geworden durch An läge ganz vorzüglicher maschineller Ein richtungen. um die großen Massen thunlichst schnell und bequem zu -bewegend Dadurch sind in einzelnen Werken To gesleistungen' j von Stahlblöcken aus einer Gießgrube' bis zu 1648t erzielt worden; dadurch sind die Edgar Thom son und die South Chicago Werke in die Lage gekommen, über 300,000t Schienen in einem Jahre zu liefern und eine Jahreserzeugung von L00,000t Schienen in Aussicht zu nehmen. Die deutschen Stahlwerke, welche einem bedeutend ' geringeren inländischen Ge sammtverbrauch don Schienen gegen überstehen, vermögen nur mit Neid auf die Aufgaben zu blicken, welche ihren amerikanischen Fachzenossen gestellt ssnd. Zur Vchandluug der Tuberkulose. , , ;;; - ? '"; ; . Ein Fachmann i schreibt, dem Berl. Tageblatt : Ein währer Lcgendenkranz hat sich bereits um die Kochschen Versuche, die Tuberkelkrankheiten zu heilen, gelegt. Sonderbar,- gerade die ungemein stark entwickelte Öeffentlichkeit. mit welcher alle.wlchtlgen Zeitsragen beyan- . l ' t ' , ' --f. w.r. . oeir roeroen, oar es gesugr. vag eine gewisse Phantasie unermüdlich befchaftiat an federn Taae etwas NeueS in die Welt hinaus gelangen zu lassen? Da w ' ' i -.il wirv von Wunoeryeimngen vericyin, welche theils in der Ferne, theils uw mittelbar unter den Auge deS ernst schweigsamen Forschers Geh. Rath Koch selbst ausgeführt sein sollen.. ES genügt für gewisse Verbreiter 'von aufregenden Einzelmittbeilungen nicht 'mehr, daß sie als eine feststehende Thatsache die Heil barkeit der Lungentuberkulose in ihren ersten Stadien in die Welt hinausrusen. Nein, es müssen nunmehr schon allerHand verwickelte Formen von Knochentuberkulöse, von furchtbaren Geschwül ften mit einbezogen werden, um-auch an diesen Fällen die Verwendbarkeit des Koch'schen Heilverfahrens darzuthun. Es ist ja möglich, daß dem so sei. Allein eS heißt der großen Sache Kochs den allerschlimmsten Dienst erweisen, wenn man die öffentliche Meinung durch die Vttbreitung von Mittheilungen, irreführt, die auf ihre Wahrhaftigkeit noch gar nicht geprüft werden können. Man versetzt das gesammte Publikum, und zwar die Laien nicht minder als die Aerzte, in eine ganz unnütze Erregtheit. Wer mit der Geschichte der großen wissenschaftlichen Entdeckungen auch nur einigermaßen vertraut ist, der weiß es zur Genüge, wie unsicher die ersten Schritte noch allemaj gewesen, sind, welche bei der Einführung .der gewon nenen Forschungsergebnisse in das praktische Leben gemacht wurden. Der Weg vom Laboratorium in die Praxis ist stets ein weiter und ein.beschwerlicher gewesen, und so aussichtsvoll die von Koch betretene Bahn auch ist, man kann doch nicht eindriuglich genug vor übertriebenen Hoffnungen warnen. Das muß ausgesprochen werden; nicht um einer bequemen Zweifelsucht Vorschub zu leisten, sondern um dem Publikum unliebsame Enttäuschungenzu ersparen. Um den' Wirrwarr noch' zu vermeh' ren, hat .sich auch bereits ein amerilani' scher Ar't ur Stelle aemeldet. der daS Verdienst, die. Tuberkulose durch die Einimpfung eines bestimmten Stoffes zu heilen, für sich in Anspruch nimmt, derselbe erkläre sogar, daß er dem Geh. Koch -die betreffende Schrift schon' vor Monaten eingesandt, daß ihm dieser jedoch seine Entdeckung einfach unterschlagen habe. Auch dieser Vorgang, falls er sich wirklich znaetraaen haben soll. ist in1 der Geschichte der Wissenschaft meyt neu, Man denke nur an die Entdeckuna des Gesetzes von der Erbaltuna der Kraft Der HeilbronnrrArzt Robt. Meyer ist unstreitig der Entdecker dieses obersten GesedeS. Gleickwobl bat unabhängig von' ihm der englische Ingeiueur :Joule daS. mechm che' Wärme äquivalent herauSaerecknet und aucd Helmholtz'. Gedanken bewegten sich in oen gtticyen Bahnen. Die Acten dieses wissenschaftlichen Processes '-lsgen offen vor aller-Augen da, trotzdem knüpfte sich ein widerlicher Handel an'den Verlcuf .dieser Begebenheit. ., . Und war es nicht etwa mit der Entdeckung des Tu berkulosenbacillus ähnlich bestellt? Als K och mit ; seiner spruchreif geworden en ungeheuren Entdeckung' hervortrat," da gab eS eine ganze Anzahl vortrefflicher Forscher, die jenen, Tuberkel ebenfalls bereits gesehen hatten. Allein die Glie der der Beweiskette zu schließen, war nicht ihnen, sondern eben Koch allein gelungen, und. darum gebührt ihm ol lein der, Ruhm seiner, unsterblichen Ent- . Jl..""!J;i' ' - ' Genau so türste eS sich auch in diesem Falle um das Heilverfahren handeln. Seit dem Bekanntwerden jenes Kochschen Lehrsatzes: Keine Tuberkulose ohne Tuberkelbacillus" war naturgemäß das Sinnen der Forscher daraus gerichtet, ein Mittel zur Vernichtung oder Unschädlichmachung dieses entsetzlichen Eindringlings iu den menschlichen Körper ausfindig zu machen, ohne letz leren selber zu gefährden. Möglich immerhin, dak bier und da ein Ärit j diesem . Ziele nahe gekommen zu sein alaubte.! Aber , es ist doch in hohem
Maße austülllZ, düß jicy olle , bkramgell
noeutunen erst dann tn die Oeftent lichkeit hinauswagten, nachdem Koch zuvor seine die Welt in Erstaunen setzen den Mittheilungen aus dem internationalen Äerztecongreß in Berlin gemacht hätte. Unzweifelhaft bleibt -Koch, wie er der alleinige legitime Entdecker des TuberkcZbäcillus ist, so auch der Pfad, sinder zur Heilung der Tuberkelkrankheit. Bis zu welchem Grade dies möglich fein wird, inwieweit auch die operalive Chirurgie . von dem Koch'jchen Verfahren beeinflußt tverden,. wixd, . . ....-""' !!!.' '' Joaruoer wizzen i ; zur 3 n 1 n u r tem zeinc Wenige und auch diese keineswegs etwas Zuverlässiges.' ' Alles, "waS in dieser Beziehung veröffentlicht wird, ist durchaus nicht spruchreif.' " So und Nicht anders ist gegenwärtig der Stand dieser Angelegenheit. v Ssm 3nlne. I D ieser Jndianer-T r u b könnte rascher beendigt werden, wenn die westlichen Ansiedler den IndianerMessiaS , kreuzigen würden oder wenn Onkel Sam den sitzenden Stier" bei den Hörnern nehmen wollte. Jetzt heißt es'wie der, daß Senator Jngalls die Chef Redaction von Frank Leslies Jllustrated News paper" mit einem Jahresgehalt von 515,000 übernehmen ' sott, worauf Russell Harrison seine Verbindung mit dem genannten Blatte lösen würde. Aus der Jnsistenz, mit der man Herrn Jngalls zum Journalisten pressen will, müßte man schließen, daß er seinen Beruf verkehlt. Ein merkwürdiger Fall kam vor dem Bundesgerichte in Paris. Texas, vor, der so recht die Nothwen digkeit eines allgemeinen Gesetzes übet Eheschließungen durch die ganzen Ver. Staaten klar darlegt. Ein Bewohner des Jndianer-TercitoriumS war der Bigamie, der Doppelehe, angeklagt, wurde jedoch vom Richter Bryant ent lassen, weil die zweite Ehe mittels ein Sandbank - Heirath vollzogen worden war. Was ist nun eine Sandbank Heirath? wird der Leser fragen, und das hätten wir auch gefragt, wenn nicht durch d!e Verhandlungen uns die Sache klar! geworden wäre. Der Angeklagt! war im Jndianer-Territorium den Bim desgesetzen gemäß verheirathet, hatt, Weib und Kind im Stich gelassen uni war nach Texas gekommen. Hier nahm er in dem unmittelbar südlich vom Red River, der Grenze zwischen Texas und dem Jndianer-Territorium, gelegenen Lamar Countu, eine HeirathSlicenz zur Trauung mit einem anderen weiblichen Wesen heraus, beide nahmen dann einen ordmirten teranischen Prediger mit übel den Red River nach dem IndianerTerritorium, und dort, auf der Sanddank des linken Mers, wurde dann dik Trauung vollzogen. Und das nennt man eine Sandbauk-Heirath. Der Rich ter. entschied daß von BundeZgesetz we gen die Trauung ungiltig sei, da ein in Texas gelöster Heirat hserlaubnißschein nicht ' im Jndianer-Territorium aus geführt werden könnte, demnach der Aw geklagte keine zweite Ehe geschlossen habe. Und die Gesetze von TexaS köw nen den Angeklagten ebenso wenig erreichen, da sie nicht über den Red Rivci nördlich hinau reichen. Als der Angeklagte vom Richter. entlassen wurde, bemerkte letzterer noch in überflüssiger Weise, daß der Freigesprochene in Zu kunst die Sandbank-Heirathen unterlassen möge. Das war Alles. New Orleans, so jubelt dl dortige D. Zeitung", bietet augenbucklich eine Augenweide dar, wohl werth einer. Reise von tausenden von Meilen aus dem unwirthlichen Norden und Westen, um sich daran zu ergötzen. Unsere Stadt ist immer schon; em Paradies im Frühling, ein angenehmer Aufenthalt im Sommer (na nu??) und nun erst der Herbst und Winter! Wir wa gen dreist die Behauptung, daß im gezenwärtigen Augenblicke keine Stadt der Welt sich in Bezua auf Naturschonheiten mit New Orleans messen kann! Wjr wissen, wovon wir sprechen, war es doch von jeher unsere besondere Liebha berei, die Stadt in allen Richtungen zu durchstreifen und Alles zu sehen, waS überhaupt zu sehen ist. Nie vorher blühten die Rosen, und zwar alle Arten ohne Ausnahme, so reich und so üppig, als eben jetzt; zwischen diesem in allen Farben, vom reinsten Weiß bis zum schönsten Gelb und dem, dunkelsten Roth schimmernden Blumenmeer hebt' sich das- :zarte ' Blau' der' Plumbagö ' reizenö hervor; ' die verschiedenen Hibis cusarten Mit ihren - großen, scharlach rothen 'Blüthen,, die, im letzten März durch die Kälte so schwer gelitten, haben sich wieder, erholt und 'sind z schöner als t ; die ClematiS, die sich schon zur Ruhe begeben, hak sich einen neuen Reichthum ihrer purpurnen ' Blüthen zugelegt ; DahüaS m allen Farben und ' vollende ter Form begrüßen das , Auge; daS kleine Alyssum verbreitet, seine Herrn chen Düfte; Tagetes und Zinnien pran gen im Frühlingsgewande ; ' die kleinen" unscheinbaren ' Blüthen der Sweet Olive" , erfüllen die Luft mit ihrem lieblichen Aroma, und die dankbarsten unse rer, HerdstbluMdN, die Chrysanthemen, die eme Zeitlang in Ungnade gefallen zu sein schienen, .sind ; , wieder , überall r ' . j ' r. :": . " :" " "J 'S mauenyasi zueoen, nno in zolcyer uep pigkeit und Pracht, wie noch selten vor her. .Der l Natur und besonders der Blumenfreund braucht nicht nach ' aus warts zu geen,' um , qeist und herzer hebende Genüsse zu suchen;' er findet hier' auf einem kurzen Spaziergange mehr iscyonyelten, IS irgend eme, an dere Stadt dieses Landes aus meilen weiten Strecken bieten kann. Den , verstorbenen Bel. mont lobt die N. Y. Stäatsztg.",'folSendermaßen: Der Tod des Herrn August Belmont hat aus den Reihen i. rv .ktx. ; . . , ver zeul,,umrr!liirr iyen ersolgreico sten Finanzier genommen. , Als solcher hat er dem deutschen Namen hauvtsäch lich dadurch Ehre gemacht, daß die Firma mit Solidität identisch aeblieben ist. Im Ganzen kann allerdings , den .aroöen deutschen Bankhäusern r in den
Ver. Maaten nacygemymr werden, daß
sie sich von schwmdelhaftem Treiben sm halten, aber so wenig zugänglich der gewagten Spekulation, wie Belmont, sind eben doch wenig andere unserer Lands leute geblieben, welche in der haute sinanco der Ver. Staaten eine bedeu tende Rolle gespielt haben. Belmont besaß die besten Eigenschaften seiner Rasse, war übrigens ein zu aufgeklänr Mann, um sich in Traditionen festbannen zu lassen. Vom Deutschen behielt er gewisse vortreffliche Züge bei, 'jl . Ii. . z ". . - , ' oocy war es iym, oer sus seiner ugenozeit nur wenig erfreuliche Erinnerungen in' dieses Land herübergebracht haben mag, in dem seine Begabung sich um so unaebemmter' entfalten konnte und in dem er durch seinen Ehebund sich um so enger an das eingeborene Element anschloß, nicht zu verargen, daß , tc die Fühlung mit dem Teutschthum einiger- . 1 manen verlor, ueongens empfand er dies sehr unangenehm, und es ist nicht et mehr als em Jahr her, dau er uns in Bedauem ausdrückte, daß von den esigen Teutschen bei einer gewissen aitation nickt an ihn oedackt worden sei. Wenn es ihm auch selten vergönnt ivar, jo bewegte er id) doch sehr gerne in deutscher Gesellschaft und konnte dort einer der heitersten sein. So sehr er amensamstrt war, ging er doch kemes-, Wegs nach ämerikanischer Art in seinem Geschäfte auf, sondern erhielt sich den Sinn für vernünftigen Genuß. Ins besondere besaß er viel Kunstgeschmack und wir te in dieser Beziehung bildend und veredelnd aus die amerikanische Gesellschaft ein. Der überaus erfolgreichen Laufbahn des Verstorbenen hafiet anch nicht der geringste Makel an, lmd diese Laufbahn war durchaus ge :gnet, ehrlichem, gewizzenhastem Stre en Eriola m verkeimn und in dies Hinsicht auf Andere ermuthiaend einiuwirken.' August Belmonts Andenken rerdlent desyalv m Ehren gehalten Zu werden. i V. t i'i , C ii. i t -l v4, . I i'; C !t x o u i ii ; v 1 1 c :: r g. evitn: Xcr : $t Biroa ist unter Mi.naw vtn 10,000 anvcrtm'.tter Xot lulziig geworden. Bei Durchsuchung sez;cr(veiäzaitsräume fand sich nur. ein unledeutender Baar betrag in Sttckelmünze vor. Wie ver lautet, hzben die wohlhabenden Ver wandten des B. die veruntreuten Snm men ersetzt. 9!och ein anderer Durch' gänger wird steckbrieflich verfolgt: der Beamte der Discontvgesellschaft, früherer Landwirih Ludwig Wilde. Wiit seinem Verschwinden fällt ein Manko von 103.500 Fr. zusammen, und , han delt es sich um rumänische Saatsobli gationcn, bei deren Eingang im Werthe von 12 Millionen Fr. der Genannte in der Registratur beschäftigt wär. Mi! dem Ludwig Wilde wird gleichzeitig auch dessen Sohn Max Wilde, Hausdie ner, 20 Jahre- alt, vermißt. Ueber das Vermögen des ZimmermeisterZ Schaaf, der sich nach der Hinmetzelung seiner Familie aus seiner Wohnung in der Straße VI entfernt hat, ist das Konkursverfahren - eröffnet worden. Zur Aufklärung der grausigen That des Oekonomen H. Gast, der sich selbst und seine drei Kinder vergiftete, wird gemeldet, es habe sich bei dem Berstorbe' nen um eine Geisteskrankheit gehandelt, welche lanae Zeit latent verlaufen ist. In einem Charlottenburger Hotel hat ein jugendliches Liebespaar, der Studiosus Lehmann,"der Sonn emeS begüterten Rentiers Hierselbst, und ein junges Madchtti; Namens Libbe, das m der Kastanienallee bei ihren Eltern wohnte, Selbstmord durch Erschießen begangen. Unglückliche Liebe, hat dik jungen Leute, wie aus hinterlassenen Briefen hervorgeht, m den Tod aetrie ben. f In Potsdam eine, Tochter des General - Feldmarschalls Grasen WfMfvf l ffiltCtsttlT kt WrtTlttttTf .VIVtH. V. VljkllUHf vte,vvv t.vv. Gräfin H. Brühl. In diesem Früh. jähr ist der Buchhalter Waschow in Cottbus, welcher m dem Baugeschaft von Sch. angestellt war, mit der Firma gehörigen Geldern in Höhz von einigen hundert Mark von hier -flüchtig ge worden. Unlängst ist Derselbe nun in Wien dabei ergrissen worden, wie er in Gesellschaft einer Frauensperson einen Raubmordversuch machte, der jedoch durch das Dazwischentretens Dritter noch verhindert wurde. Noch in keinem Jahre, so lange in Forst Tuchmacherei betrieben wird, ist der 1 Geschäftsgang ein so flauer und die Arbeit eine so ge ringe gewesen, als gerade in der Ge gegenwart. Unter dem Rückgänge) deS Tuchhandels leiden auch 1 die übrigen Geschäfte. In Frankfurt a.' O. lebt noch der Rentner Lange, der i. 1. 1823 in die Compagme des 8. (Leib-) Ins. Rgts. eintrat, der Moltre damals znge theilt war. Lanae ist G Monate öfter als dieser und hat semem ehemaligen Compagnie-Officier 'seine Glückwünsche zum 90. Geburtstag übermittelt.-, Bei . ' m . . . . , JmmJ . " verm Prenziau tattgefnnvenen schwur gerichts-V erHandlung , wider l den frühe ren Rendanten Harke in : Freienwalde Wegen. Unterschlagung wurde ? derselbe zu 3 Jahren Gefängniß verurtheilt. Pro vin z O ftp r euß e n. ! Immer trostloser werden die ' Nach richten auS unserem Samlande über die Ueberschwemmunaen, welche das andauernde Regenwetter hervorgerufen hat. Die niedrig gelegenen Ländereien sind vollstandla 'unter WaNer. gefetzt. Der Schaden. wird ein, enormer sein. Das Schwurgericht in Königsberg verurtheilte folgende Personen: , den Buch binder Loms Wilh. Laskowski zu 6 und .' seinen Kumpan, "Schlossergeselle Rob. E. E.'Kaselowski zu 5, Jahren 0flif"it , C r V-M 1 " Sa 0Tv( : Oft. uuyiyuai,1 (uiuic icn uiviutt vuij. Wilh. Eggert ans Fischhausen zu Jahr Gefängniß sämmtlich wegen Straßenraubs ; 1 Franz Friedr. Lager pusch aus Apillu wegen Meineids zu 3 Jahren Zuchthaus; die unverehelichte Emma Amalia Lardon weaeu fahrlasst ger Tödtung ihres , Kindes zu 1 Jahr Gezangnin. t In Augerburg Justiz rath Karl MagnuS Albert Meitzen. Die )vcattenauswanderuna der volni
ichett Arvctter nüch ÄrauUen ttehnte
ihren ungestörten Fortgang. Täglich sieht man Schaarm derselben durch die Stadt Soldau dem Bahnhof zueilen. Die Meisten sagen: Schlechter als in Polen kann es uns dort auch nicht gehen." In Tilsit erschoß sich der Landrichter Nikolaiski. Ihr Leben verloren: in Neidenburg der Besitzer Roch durch einen unglücklichen Sturz vom Wagen und in Ruß der Sohn des Kaufmanns Nötzel durch Ertrinken. Provinz West Preußen. Der Gutsbesitzer Mar Kalweit in Käsebarg wurde löegen Urkundenfäle r v i ' "' r p. . zcuung' uno Veirugerelen veroaner. Ter wegen Verdacht des betrügerischen VankerottS steckbrieflich verfolgte , Kam- .. W v " M - t.'l ' ' rt r'i'!':" : . r. ' ' mann p. 100a in jycanencurg it in Berlin verhaftet und dem Gericht zu geführt worden. Die Stadtverordneten in Thorn haben der Rnchssechtanstalt zur Errichtung emeS zweiten Reichs-, Waisenhauses sür Kinder verstorbener Krieger ein 6 7 Morgen großes Stück Land unentgeltlich überwiesen. Die langersehnte Haltestelle an. der Linie Graudenz - Marienburg ist nun' endlich zur großen' Befriedigung des Publilums m Wouanen eröffnet worden. Das Leben verloren , in Elbing der 1 w t f tt iir 4 r' opser rieorrcy Barrcy, vurcy fahrlässige Vergiftung und in Rosenberg der mauxtt W. Budiahn aus Rosenau durch Erfrieren. Provinz Pommern. , Der Schuhmacher Basckinski 1 in Stettin brachte seiner Frau mit einem ZNesser lebensgefährliche Verletzungen bei. Er wurde verhaftet. Der Lebrer Timm in Greifenhagen sollte wegen Vornahme unzuchtiger Handlungen an Mädchen von 710 Jahren verhaftet werden, doch ist derselbe flüchtig geworden. Durch Erhängen" endeten ihr Leven7 m votverg der Lehrling Paul Naddatz aus Stolp - und in' letzterer Stadt Aua. Kusserow. - Dnrcb ? ter. tränken fand der Schlossergeselle Berg in Colbera einen vötteitiaen Tod. nnd in Stargard erlog der Secondelieutenant v. Bogar einem unglücklichen Sturze vom Pserde. Pro v inz Sachsen. In Erfurt wurde der öandlunas. beflissene Leitzmann in der Wobnüna seiner Mutter wegen größerer, in Franksurt a. M. begangener Betrügereien verbastet. Das Schvurgerichi verurtheilte den Gerichtsoollzieher Schröder aus Wermaerode weaen Unterlcklaauna und Urkundenfälschung zu 2 Jahren Zuchthaus. Von den 16 Bergleuten. welche an den groben Ausschreitungen aus ver Vruve Victoria" am 13. März d. I. betheiligt waren, "sind nur die vier Rädelsführer zu 3 bis 8 Jahren c..t.L(. t: .; ... n V - - . uuiyuu, yic uorigen zu vis 1 r. t. n.t !" t paaren ,rsangnin veruriyelii woroen. 1- 5n 5llsenbura der Generallieute. nant v. Hassel. ehemaliger Commandeur des Magdev. Fujelier-RegtS. No. 36 iu Halle, und bis 1888 Chef de5 GeneralstabeS des 4. ArmeecorpS. Der ver storbcne Fabrikbesitzer F. Zimmermann, tx seiner Vaterstadt Löbejün schon öf ter Anwendungen gemacht, hat ihr jetzt letztwillig 15.000 Mark vermacht. Ter Tischler Bomme in Mühlhausea erstach mittelst einer Feile seinen Haus Wirth, den Wirker Schuhard, gelegent lich eines Streites. Sch. kam Morgens 2 Uhr nach Hause und der WortWechsel entstand wegen Oeffnens der Hausthüre. i In Neuhildensleben Justizrath Lüdecke. ' ProvinzHannover. Der am 2. Juni mit einem Trans Port Singvögel von Grünenplau nach Lima abgereiste Vogelhandler Karl Keck ist seitdem verschwunden. Man vermuthet, daß derselbe den an der Kü ste Südamerikas gesunkenen Hamburger Dampser Virgium" , benutzte. Der Polneliergeant temhozs aus Burg dorf. welcher den Gensdarm daselbst Nachts üverfallttz und so zugerichtet ha ben sollte, daß derselbe drei Monate das Bett häten wußte, " wurde , von dn Strafkammer freigesprochen, da angenommen wurde, dan stemhoff rn Noth wehr handelte. Wegen der so oft vor kommenden ; Namensverwechselungen wurde r?on der Handelskammer oeaw tragt, die Bezeichnung unseres OrteZ als Hann. Münden? wieder offiziell einzuführen. Der Wirth Jakob Ells in Norden, wurde in seiner. Wirthschaft von einen! polnischen Arbeiler durch Messerstiche erheblich verletzt. Det infolge eines Schlaganfalls plötzlich verl storbene Hofkaplan Lavarre in Sögel wurde unter großer Betheiligung seiner Gemeinde beerdigt. Es seierten die goldene Hochzeit die Eheleute Carl Jlze in Ablersbäusen. B. Reusen in-Neu-haus, Klempner Ellesiek in , Melle .und Tomeyer ,n Osnabrück; den 101. Ge 'mL. ' . II ' ''iiW ' I 't!l "' ''""' burtstaa Frau Onnen ,n Wittmnnd. Erhängt haben sich: in Groß - Rhüden der Drechsler W. BorcherS und in Os nabrück die Frau des -Aussehers - Hombura. Der Hosbentzer Döring in Gle boldehansen verlor sein Leben durch Sturz vom Pferde. Rheinprovinz.' ' f Der dem Centrum anaehörige Aba. Dr. Jos. KrebZ. - Die Colonie der Zeche Matthias Stinnes" . in Carnap wird - um 37 Wohnhäuser ! vergrößert. Ein Theil davon ist bereits im Royvau unter Dach. f In Düsseldorf der Director der Rheinischen s Provincial-Jr renanstalt Ziu Grafenbera. Dr. med Gottfried Iebn. Die Strafkammer in Elberseld verurtheilte den Kaufmann Otto Gressa:d wegen Unterschlagung zu 4 Jahren Zuchthaus. Für daS Zu standekommen des Projects zur Ver einiauna der beiden Gemeinden HückeS wagen und NeuhückeSwagen . sind die erforderlichen Verhandlungen einetel tet worden. Der Bau eines Gemeinde Krankenhauses in Neunkirchen , wird in Bälde begonnen weroen. MenVchaumVftttt, lange dentst Pfeifen, Cigarrensptötn etc. dtt Um. 57kuüo. No. 1LS O2 Oasitsatöa Ctr. , 1 - Galen aUkun. HostrJ.
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