Indiana Tribüne, Volume 14, Number 70, Indianapolis, Marion County, 29 November 1890 — Page 1
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L' und seien du Sach prattUch monftrm.
. . Vltd. ,Z4iktführ, für I.
VbitSVieVeo. D!e Chieagozr Arbeiterzeitung" theilt mit, daß GouvernörFifer m Sachen Neebe's noch nicht entschieden habe, weil er mit der Durchsicht der Akten noch im Rlickgande sei. DaS ist die elende Ausflucht eine Feig lingS, der nicht den Muth zur Begnadig
ung und nicht den Muth zur Vnweige rung derselben finden kann.
Ein auswärtiger Leser vertrat bei
einer Debatte in dem Turnverein, .. dem er angehört, die Anficht, daß die Verstaut
lichung der Eisnbahnen deshalb nicht
wünschenSwerth sei, weil sie der Corrup
tkon der Parteien Vorschub leiste. Er bittet unS nun um unsere Ansicht über diese Begründung seiner Opposition.
Die Frage der Verstaatlichung der Ei
senbahnen wird zur Zeit aus Anregung
dcs Turnerbundes in vielen Turnvereinen
besprochen, und da dieselbe eine Zeitfrage ist, und auch nicht mit ein paar Worten abgethan werden kann, so ziehen wir eS
vor, die Frage unseres LeserS an dieser
Stelle, statt im Briefkasten zu beantwor ten.
Der Einwand des LrserS ist nicht neu.
Wir haben denselben schon oft gehört, und unS eben so oft über denselben gewun dert, besonders wenn er von Leuten kam, welche, gewohnt sind, nach bestimmten
Grundsätzen zu urtheilen. Von dem Standpunkts ausgehend, daß es ein Uebel ist, wenn öffentliche Verkehrsan stalten, welche nothwendiger Weise den Charakter von Monopolen tragen, das
heißt die allgemeine Konkurrenz aus'
schließen, Privatmonopole im Besitze mächtiger Korporationen sind, muß man
sich doch sofort sagen, daß es gänzlich falsch ist, ein Uebel zu dulden, weil ne bmbei noch ein anderes Uebel existirt.
Wem die Verstaatlichung der Eisenbahnen
im Prinzip richtig erscheint, der muß nach
der Ausführung dieses Prmz'pS streben. Die Bekämpfung des andern Uebels, daS möglicher Weife die wohlthätigen Folgen
der Verstaatlichung der Eisenbahnen be
schranken könnte, ist eine Sache für sich.
ES ist falsch, vom prinzipiellen Stand
punkte als. zwei Uebel zu dulden, oder
vielmehr ein Uebel um des andern willen zu dulden, aber es ist richt'g. beide Uebel
zu bekämpfen.
ES giebt Leute, die auf jenem v;r
kehrten Standpunkte individualistischer Selbststandigkeit stehen, welche mit voll. ständiger Verkennung des sozialen Cha rakterS der Menschen und der wirkenden Kräfte innerhalb der menschlichen Gesell schaft, sich gegen jede Einmischung des Staates auflehnen. Die Tendenz der Zeit aber bewegt sich in anderer R eh'
tung, sie bewegt sich in der Richtung der
Vergesellschaftlichunz oder Vrftaatlich
ung aller Produktionsmittel, zu welchen man auch die Beförderungsmittel rechnen
muß, ; jnd vom Standpunkte dieser Ten
den; muß man die Verstaatlichung der
Eisenbahnen als im Prinzip richtig be zeichnen.
So viel vom prinzipiellen Standpunkte
aus. Was die praktische Seite der Frage
berührt, so halten wir zunächst die Furcht vor dem nachtheiligen Einflüsse der Par
teikorruption für übertrieben. Betrach
ten wir beispielsweise das PostWesen.
Wir wollen nicht behaupten, daß Man
cheS nicht bisser sein könnte, aber eS ist
doch sehr fraglich, ob mehr daran zu lo
den wäre, wenn sich dasselbe m den Han den einer Privatkorporatlon befände, und ob eine solche, deren Zweck doch nur große
Dividenden sein könnte, auch einen Brief
vom atlantischen b:S , zum stillen Ozean
für zwei Cents .befördern würde. Eine solche würde vielleicht daS Lokalpostporto in den Städten herabsetzen, für große Entfernungen sicher aber die Raten be deutend höher stellen. Die? aber wider spräche der Tendenz der foltschrittlichen Idee der Gegenseitigkeit und Cooperation, und dem Prinzip der Allgemeinheit der Interessen. Eisenbahncorporationen wollen vor Allem Dividenden machen, rücksichtslos wird diesem Zwecke daS B. finden der An gestellten, die Sicherheit derselben und' die Sicherheit der Vassigiere untergeordnet, die Aktien dienen zum Börsenspiel, durch welches einzelne Eisenbahnkömge nd kühne Spekulanten RiesenvermSzen an sammeln, welche der Gesellschaft mit der Zeit gifährtich werden müff?n. .,: . ? Unsere Regierung müßte, wenn die Ei senbahnen sich in ihren Händen befänden, ihre Angestellten anständig bezahlen und behandeln, wie sie ja auch die Angestell
ten bei der Post anständig bezahlt und behandelt. Sie müßte nothgedrungen Alles thun, was zur Sicherheit für die Bediensteten und der Passagiere gethan werden könnte, die Verhältnisse und der Parteikampf zwängen sie dazu. Sie könnte und würde nicht Fracht und Pas
zu bleiben, po sie find, da die Regierung vollständig $eu der feindttHen Elemente ist. . '
Harrison bekommt eine Medaille. Washington, 23. Nov. Dem 5ni-flRhn,n in, irden beute die Ossi, lere
sagierraten zum Zwecks der Ausbeutung brafilianischen Geschwader vor., nach Art der Korporationen und wie in llt. Admiral de Silveka überreichte europäischen Militärstaaten festsetzen ; d'e " ihm im Namen der brasilianischen RegleVerstaatlichung der Eisenbahnen wäre ; rung iine Mtdailli zur Erinnerung an alw sicherlich für daS Volk von immen die Anerkennung der Republik durch die
sm -
OShAUW.
Portieren,
Draperieen,
sem Vortheil. Kann man da, praktisch gesprochen, nicht ein Bischen Parteikorruption in den Kauf nehmen ? Bei alledem darf man außerdem nicht
Ver. Staaten.
W irkung des Lotte r lege setze. Washington, 28 Novkmblr. Die
Rechnungen de Postmeister von Ne
vergessen, daß die Idee der Verstaat : u h t
lung der Eisenbahnen einer Tendenz onat, .ine Einnahme von Zl.124 entsvrmgt, welche, wenn sie allgemem gegen 533 M in den entsprechenden 22 zur Geltung gelangt und aus alle Pro. a$tn M vo-Antn 3öhn aus, al da
duktlonS und Beförderungsmittel ange Lotteriegesed noch nicht existirte.
wandt, (was ja wohl in der Zukunft der Fall sein muß und wird), der Parteicor ruption so wie so ein Ende machen muß. Denn die Parteikonuption ist lediglich die Folge unserer ungesunden wirthschaft!! cheu Verhältnisse, welche den Kampf um die Existenz so. schwer machen. Bude! und Stellenjägerei sind die Wirkungen unsicherer Erwlrbsverhältmsse. Diese Uebel würden verschwinden mit der Ein führung deS künftigen sozialen Volks ftaateS. Dieser selbst w'rd freilich durch Ver staatlichung der Eisenbahnen nicht herbei geführt, aber dieselbe Ware unbedingt als ein praktischer Ausdruck der in die ser R.chtung strebenden Tendenz aufzu fassen.
Draytuagri()teu. Inland.
O,tteraustchten ffür Jndwna: Etwa? wärmere, hüb
sche Wetter.
De
General .Postmeister
Empfehlungen. Washington. 28 Nevemher. Der Generaspostmelster schätzt in.snrnm Iah
rSber!2, da Difiiit d: Postamtes für
nächste Jahr auf U 530000. Da Bkitf5eparttmrnt wirft einen bedert.'n den Gewinn ab. dle Einnahmen desselben
betrugen 33 Millionen Dollar, roovsn 3!) Millionen al Ukberschuß vcrbltiben.
der aber mehr al verschlungen wird von den andern Zotigen der Postverwaltung Die Vtsammteinpahmen der Post Miefen sich aus $60,858,783, die ÄuZgobea aus s66i?45083 DaS Defizit bet uz dem nach $5,786.300. (Welche Korporation würde wohl stetig mit einem Distiit arbeiten? stehe unseren Leitartikel )
Der Generalpostmiister empfiehlt die Beförderung von Briefen vermittelst des
Telegraph. Er sagt, stetig suche man dle
Briefe schneller zu befördern, areangiee
neue Eisenbahnzüge, lasse dieselben
schneller lausen, suche Zeit da und dort zu gewinnen, dabei handle e sich aber
stet um Stunden, während durch Ler
Wendung de Telegraph Tage gewonnen
werden könnten. Da Publikum ver
lanc.t billigeren Telegraphendienst und keine Korporation kö.rnte denselben so
billig liefein. le die Regierung.
Der Generalpostmiister empfiehlt auch
die Etablirung von PostZparbanken
DerJndianer. Trubel. -Washington. 53 Nov. Die Be richte, welche tm KklegSdepattement ein
liefen, lauten friedlicher. Mit s der Stunde verliere die kriegerisch gesinnten
Indianer an Eirflub. Short Bull ist
nach Piae Ridge zurückgekehrt.
Chamberlain. S: M ,23. Rov.
Malor Sisson, Indianer Agent in Lover
Brule, ließ gestern von Jndianerpolizi
sten einen Geistertanz unterbrechen und
süns du Theilnehmer vtkhasten und ein sperren. Standing Rock Agentur, 23
ov. Jmtt urltre ramen deute von
Sitting Bull Lager an und berichten.
dab neun Zehntel der Anhänger Sitting
Bull an einer von dem Uncapapa Häuptling Gall berufenen Berathung
theilnthmen, trotzdem Sitting Bull selbst eine solche einberufe hatte. Gall. der
seinerzeit Anführer der Sloux, bei dem Euster Massacee war ist jetzt einer der
regierungSfleundlichsten Häuptlinge. Genauere darüber kann nicht berichte
werden, bl Gall morgen selbst nach der
Agentur kommt. ' .
Buffalo B'll und Frank Power ka
men heute hier an." .
Pierre. S. D.. 23. Nov. Gouver
nöe Mellette erließ heute eine Proklama
tion, worin er den Ansiedlern, welche sich
und ihr Heim bedroht fühlen, empfiehlt,
Schlechte Geschäfte. New I o r k. 28 Nov. R. G Dun
Sc &oJt wöchentliche Geschästö-Umschau
agt, daß im ganzen Lande die Geschäfte n der letzten Woche schlechter geworden elen. Da Bankhau Jamiefon & Co. in
Philadelphia kündigte an der Böese seine
Zahlungseinstellung an.
Nnöland.
Niederlag e der fran,Sflschen
Regierung. Pari. 23. ' Nov. Finanzminlster
Rouvier schlug heute in der Deputirten-
kammer v'r, daß da Hau die Vorlage
ür eine neue Anleihe von 700 Millionen
Franc bespreche, ehe da Einnahme dudget vorgenommen werde. DaS Hau dagegen beschloß mit 305 gegen 243
Stimmen zuerst da Budget vorzuneh-
men. te etne Nteverlage der Re
glerung. doch stand Rouvier davon ab. ein Vertrauensvotum zu verlangen, da die Hauptfrage nicht vorgelegen hatte.
Allerlei. Ein hestiger Erdstoß, der den Bewoh
nern Angst und Schrecken einjagte, wurde gestern bei Peeßburg verspürt.
An der norwegischen Küste veeun
glückte eine ganze Fischn fl stille. Hun-
derte von Fischern fanden ihren Tod in den Wellen.
Parnell hat ein Manifest erlass:r.
worin er mittheilt, welche Abmachungen er vor sechs Jahren mit Gladstone ae-
trogen und zeigt, daß derselbe nur da Wenigste von keinen Versprechungen ae halten. Er sagt, Gladstone und die Liberalen hätten nur ihre eigenen Erfolge im Auge gehabt, und die Isländer könn
ten nicht durch eine Verbindung mit irgend einer andern Partei gewinnen, die irische Parlamentpartei müsse unab hängig sein. Die liberale Presse ist
wüthend über diesen Angriff aus Glad stone und ihre Partei
Dr. Koch Lymphe.
Berlin. 29. Nov. Die preußische
Regierung will dem Landtage eine Bor
lüge zur Errichtung eine bakteorelogi
scheu Institut machen, um Dr. Koch
bessere Gelegenheit zur Foltsetzung seiner
Studien zu aeben. Nach Auszahlung
einer angemessenen Entschädigung will
die Regierung die Herstellung der Lymphe
in dle Hand nehmen.
Die Zahl der nach Berlin kömmenden
Aerzte nimmt noch nicht ab. Gestern
kamen 132 an.
OGiGZatQHOUn. Angekommen la: NewY ork: ..GermanicvoLiver
Pool; State of Nevada von Gkagov.
.Allerf von Bremen. - - v .. r r .
earo panrn: .rteSland' von
New ZZork nach Antveepen.
4auitniioron: ievada"' von
New York.
London. In Sicht: .Urabri
von New York.
i c fi.l) e o.'
' Owi Probefahrt. Die große elektrische Car für die Jlli
noiöstrabe Linie ist angekowmen und Herr
Shoffer hat gestern Nacht in Begleitung
ewiger Berichterstatter eine Probefahrt
mit derselben unternommen. Mit dieser Car ist man im Stande. 12 Meilen per
Stunde zurückzulegen und dieselbe aeh
so glatt aus dem Geleise dahin, daß die Passagiere auch nicht die geringst Ee. schütteruag selbst beim Anhalten und Ab
gehen verspüren. Der Wagen ist 36 Fuß lang und ha an jeden Ende vier Räder. Er ist präch.
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benso gut wie die offenen Sommerva
gen benützt werden.
In diesem Wagen ist Alle mit Elektri ität eingerichtet. Er wled durch Elektri-
ität bewegt, beleuchtet und aeheitt. sogar
die Bremsen und die Glockenzeichen ar
beiten mit Elektrizität. Da Jinere de Wagen ist sehr fein gestattet nach Art, der eleganten PuNman Wagen.
Die Jährt gestern Nacht wurde bik
Fairvieo Park ausgedehnt und man hat d'e Strecke von 7 Meilen in 35 Minuten
urückgelegt. Morgen wird der Wagen sür
da allgemeine Publikum in Betrieb ge.
etzt werden. In dem Wagen können 40
Personen d.quem fitzen und Herr Shoffer
echnet daraus, daß ebensovlele Stehplätze
darin finden.
v Ntt2 Ottttt,
Herr Gottfried Monninger ist beute
Morgen nach zweiwöchertlichem Jagd
vergnügen in Uekansa wohlbehalten hierher zurückgekehrt Den Hirschen und Bären ist bei dieser Gelegenheit schlimm
ergangen.
Frau Christine Bleuer ist gestern auf
ihrer Farm in der Näde von New Pale stine. einer Lungenentzündung erlegen.
Die Frau war 74 Jahre alt.
Herr Christian Roßler, ist gestern im
Alter von 66 Jahren gestorben.
Ja Haufe de Herrn I. Krauß an
Süd Meridian Straße herrscht große
Freude. Die Mutter de Genannten.
Frau Henrietta Krauß ist letzten Donner-
ftag von Ungarn hier eingetreffen.
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irteu i Um Berechnung für verschaffte Stellung n. Clegaut illustrirter Katalog frei. .
Oeboni, MgenthSraer.
Krnt
ds ctinl nlöt hergid:.
Alice Moßby hat der Superior Court
elae Habea Corpu Klage gegen Mattie
Holly No. 460 283 New York Strab
eingeleitet. Sie behauptet, daß die Ber-
klagte ihr Töchterchen Ethel zurückhält
und nicht herausgeben vill, weil fte der
Klägerin och eine Kostrechnung schuldet.
Deeiheradsetzuna in Kleidern im
Occidental One Price Elothing House
Im Zimmer No. 1 de, Superior
Court haben im nächsten Termin der am
8. Dezember beginnt, folgende Personen
al Geschworene zu diene: John Haver
stick und John Janee. Washington Tp ; J H. Furnace, Decatur Tp.; John Teaub, Wayne Tv. ; George Svail.
Franklin Tp.; George W- Dietz, Perry
Tv ; Robert Nicholsen. Deeatur Tp.5
Sam. McEray, Center Tp ; Frank Los
tin. Pike Tp. ; Green Daubenspeck und
Jackson Daubenspeck. Wayae Tp.; Wa Spray. Deeatur Tp.
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