Indiana Tribüne, Volume 14, Number 64, Indianapolis, Marion County, 23 November 1890 — Page 5

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Clf gie ist in unterkroch ner Schmerz in d id....... .tx , viciviu, weites dauernd ä 6 eilt M wkrd durch die Awendunz au St. Jakobs Ocl. Sk Jahr litte. 34 U üb? em Zzhr lang tn den hestizste eu?Alg,;chea Schmerzes im Kovfe, doch wurdt ich nach sechsmaliger Anweaduvg ,eu St. Zakods Oel VsZstZadlz geZeitt.-W. A. S?3, Neir.' - " - 198 SsZktt-Stt., Brooklya, N. j . 3ar, 188. Ich baue eurölzlsche Lchmerzeu in der Seit, nd liu sechs Monate. Durch die äs C3 St. Jakobs Ccl wurde ich wieder ästädlz Wgeste2k.-Älchl McGiLN. N CHARLES fL VÖ33LER CO.. Bitten, El -jfcUkn 3r? V ksösZ gkge alle Arsukhekeu der Brust, der Lungen und der Kehle. Nm t Origkal-VacktteA. Vrels.ZZ Cents, yänf ysöete für $U In allen Vpothekea & liltn, der !rd ach Cmpfanz des Lettairß fttt ers'wdk Vau adresstre : THZ CHARLES A, VOGELER CO Btltirnirt. H4 's TU Schwache Manner, e!chUvDNaDrrltLlaMi!jZUdk Seijkei Kder z lange Kuschen, fvSt lcht vn'iumkn. rk, ..ugenVfxiunV" lese. D U le! SrakkkSZkjchichte nliutnt, nichUch & - . - v1 M . (t . a rr . I aariniaiicic urnii nuT0ioi bbct rin nru Ct lrl ftbrro, durch Tausend inerialb j-r--- -T- - - , - w . v w f i Ms V .trftnlbtlten na ctt k U . O?,. S,tt KO S,?ukAiru G, Plf4trA. k kkk ,221udt, tedndmeätlU rde. Actb nrnTann narta ic tatf . Jk?n lt Nßer u tiioi uiu ta fcuniM ! nM cnuttu Ne tQt!Ut M tex fcyrttföt pUaik a mtstttsaTSr 33 2S 11. 6tr Re goit ß. C Red Star Line. B. Staatm und Königlich Bkb gische Poft'Dampf. RkgelmZßZze Fahrten zwischen Notwerpe und Vttto Fort Qttltxxttxn unb 0btladkpbla VsrzSglichtBekSftizung, gute Vediennug und ledrise Preise. ZlntZoerpeu Mietet Reisende don und nach Deutschland Oefterretch, Frankreich und der Schweiz besonder Vortheile. Abfahrt don New 9ns tltn Mittwoch ; do Antwerpen jeden Samstag. Die Dampfer die. ser Linie si?d alle oeueger Conftrnktun und dniivden Sicherheit mit Bequemlichkeit und Schnelligkeit bei besonder niedrigen Preis. Nähere bei: foter WrJcIit Sennal.Agenten, New Vor! und Philadtl pdia,odr: Kreazel Brother, Ale; Metzger, JMsnapslik. 5? Pßi 00s OÄL üäeHB'i ShinefisSe Krauter -Medizin Company Dlts, Copagn!e btktchnkt nicht? für Cöysultation oder Aath. Eine kosten fteit Untersuchung wird fiü sür Jeden erspritkttö ztigm. ' Sollte Ihr Fall in solcher sein, daß die von dieser Compagnie eithtiltt KkZätt?! vltksam ist, so mx den die zuverlSkflgen anwesenden Aerzte dazu rathen. Viele erksSedkge Nren find durch den sortgesedten Gebrauch un fern Mittel desirkt vo,deo, und Fülle, velche als Srönisch und unheilbar von leitende Aerzten bezeichnet worden, find nicht nur gesttderk, sondern vielfach gänzlich kuriit worden. Öüft WA Chinese Herb Bernedy Company 25 West Washington Straße. . JndinnaPolieJ.,. (oasullLÜsa frei k Sprechen Sie dor. ' V?s, tlt mt entfernt o htt Ciatt oh wttu find sucht zu schrelde. Di Mittl können mit Sicherheit nach allen lheUeu des Lande geschickt werden. SprechSnnden: d,s 12 Uhr Vm., 1 M 5 Uhr Nachm.,7 bis 9 Uhr Ittd. Sonntag 9

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iSüi.;' - - 5l KKÄ 1 r - t.t jmniPMiTijih.i, SaSÄejthab ÄarrasOräiyer'Fj 5 , y-'- ' Der jüngst gemeldete Sturz der nach öen Rothschllds zrööten Banksirma der Welt, des Hauses Baring Brothers in London, hat, wie der Fall eines Riesenkolosses, eine Erdbebenartige Erschütterung in allen Börsen der Welt hervorgerufen. Und in der That, ti gibt wohl kein irgendwie bedeutendes Finanz institüt, welches nicht mehr oder wenrF1, direct oder indirect,mit den BarmzS c p c in neroinoung nano. DaZ .'allmähliche Wachsthum dieses 'Hauses ist dem langsamen Wachsen t , -. vi- .- tr.: ner lcye zu, vergleichen, oiz nus ici neu unscheinbaren Ansängen , hervor kommt, aber nach Hunderten -von Iah ren alle Baume des Waldes überschattet. Länger als zweihundert Jahre besteht das Haus Baring Bros. Der Urahn der Familie war ein Bremer Pastor, dessen Vater in Groeningen (Holland) lebte und dem Hause Ora nien werthvolle Dienste erwiesen hatte. Als Wilhelm von Oranien von den un zufriedenen Whigs in England herbei gerufen, über's Meer zog und seinen tyrannljcven uno vlgotlen schmieger vater Jacob ll. vom englischen Thron stieß, da war auch der Bremer Pastor unter denjenigen, welche freudig den Oranier begleiteten, uno sich mit den Bantincks, Zulesteins. Schomburgs u. A. eine neue Heimath in Albion grün deten. Das war im Jahre 1683, der denkwürdigen unblut:gen Revolution und des Endes des Staats. Der Bremer Pastor erkannte mit richtigem praktischen Blick die Bedeu tung des englischen Handels. Sein Sohn John, von Hause aus Tuchma cher die Bremer Tuche hatten damals einenWeltruf errichtete nach deutschem Muster in Devonshire eine Tuchfabrik, welche von dem nunmehrigen König Wilhelm den Dritten von England eifrig unterstützt wurde. Die Gute semeS Fabrikats und seine strenge Rechtlichkeit machten John Banna zum berühmten Fabrikanten und geachteten Kaufmann.' Er war es, der den Grund zum Welt' Hause legte, Als er starb, war die Fa brik in den Handen seiner Söhne Francis und John in guten Händen. Fracis Banng war nn genialer, und dabei vorsichtiger Geschäftsmann. Sein Rath wurde von den beiden Pitts in allen wichtigen manzsragen gesucht, und namentlich bei den Wirren mit Amerika leistete er dem Kabinet werth volle Dienste. In 1784 trat er ' Parlament ein, und schwang sich bald zu einer Autorität ersten Ranges in Frnanzsachen empor. Er starb als Di ector der Bank von England, als B ronet und hinterließ seinen fünf Söh nen ein Vermögen von 1,100,000. Seine beiden geistig bedeutendster Söhne Alexander und Henry setzten das Werk ihres Vaters emsig fort, Ihr Ehrgeiz war es, das HauS jetzt Ba ring Brothers zu einem der größten der Welt zu machen. Alexander hatte sich durch langjährige Leitung des da' mals größten Bankhauses der Welt, Hope & (So. in Amsterdam, eine bei spiellose Kenntniß der europäischen Fi nanzrerhältnisse verschafft. Auf einer Relie nach Amerika lernte er die Doch? ter des reichen Senators Bingham ken nen. welche ihm bei der ehelichen Ver bindung eine Mitgift von mehr als tt,000M0 zubrachte. Er war stets ein standhafter Freund Amerikas. Seine sinanciellen Operationen waren genial. Er vermittelte die Anleihe der restau rirten Bourbonen von 27,000,000 Francs, und lieh dem Aachener Eongretz feine werthvolle Unterstützung m allen Finanzfragen. Mit Alexander Baring beginnt die Thätigkeit der Firma bei Vermittelung aller grhßen Staatsanleihen. Damals sprach der Herzog von Richelieu das Wort von den sechs Großmächten Europas, Frankreich, England. Oester reich, Rußland, Preußen und Baring Brothers. Alexander wurde später aus Besorguiß vor der Pöbelherrschaft. die er von der Wahlreform fürchtete, ein eifriger Tory und Mitglied des Kabinetts Peel, aus welchem er als Lord Äshburton schied. Als solcher machte er sich 1341 einen Namen durch den Abschluß des nach ihm genannten Ver träges mit den Ver. Staaten, welcher einen langen Streit über amerikanische kanadisches Grenzland endgiltig regelte. Die Ashburton'sche Linie zog sich von dem Bankgeschäft ganzlich zurück und überlieö dieses von nun an der Thomas Baringl'chen Linie und seinen Nackkom men. Auch Thomas Baring, dessen Valer Bischof von Durham war. wurde als Väron Nevelstoke188ö m die Parie aufgenommen. Die Firma hielt Eorresponbenzen und Filialen in jeder bedeutenden Handels, stadt der Welt. Seitdem der alte John Baring seine feinen Tuche nach den amerikanischen Colonien lieferte, sind ihre Beziehungen zu Nordamerika sehr lebhaft gewesen, und erst neuerdings haben sich ihre Engagements in Süd. cmerika vermehrt, allerdings nur, um den Sturz des WelthauseS herbeizufüh ren. Berliner erteytsscefle.

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,Jck bin schweigsam wie Moltke: Nur keene unnütze Quasselei! Uu wenn ick mir Franjen cn de Lippen rede, der Herr JerichtShof jloobt mir ja doch nijchtl .Mit diesem Ausdruck des Pessimismus suchte sich ' der kleine, bewegliche Mann, welcher sich heute suf der Anklagebank des , Schössenge richts befand.' um sich wegen Bedrohung und Körperverletzung zu verantworten, von vornherein dem , Schöffengerichte zu empfehlet Kr , Hiev Karl S., .'so gar Heinrich, wie er dem Vorsitzen den versicherte, und war'angeklagt. einen zu großen Mangel an Galanterie seiner eigenen Frau gegenüber, gezeigt zu ha ben. Präsident: Wenn Sie Nichts, als die Wahrheit hier sagen wollen, dann wird Ihnen der Gerichtöbof gepiß sebr aern alaubtu. - Anaekl.:

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Präs. : Sie lebten mit Ihrer Frau in Unfrieden? Angekl.: Llber derbe! Det is de? Dank dafor, det ick ihr vor zwee Jahre abgeschnitten habe, als se sich nrifrt Schürzenband Maß zu 'ne Halsbinde genommen un an'.Rlejel uffjehängt hatte! Det iS der Dank dafor, det ick ihr den eenen scheenen Kanalljenvogel jestiftet habe, damit se keene Langeweile haben un nich uff solche demliche Jedanken wieder kommen sollte. Ick dachte mir, wenn det nich zieht, zieht jar nischt mehr! Aber wenn der Mensch Pech haben soll.... Präs.: Halt wir wollen von solchem Geschwätz nichts hören;' Sie wollten sich ja möglichst kurz fassen. Angekl: Ick schweige wie Molt. ke. Aber det steht fest: so 'ne Frau müßt in'S märk'sche Provisor-Museum, denn so 'neBolle jibts nich noch mal! Präs.: Ihre Frau hatte Sie eines TageS ver lassen? Angekl.: Herr JerichtShof, ick betreibe 'n kleenen Handel mit Besen un Schrubber un wie ick am 3. August zu Hause komme, treffe ick usS leere Nest. Alles hatte sie ansjereimt, s oj? meine veien Plüsch.Morjenschuhe, die sie mi, zum Jeburtstag seschenkt, waren fort. Präs. : Bitte etwas kürzer. Angekl.: 5& schweije un überlasse dem Herrn Je richtshof meine jänzliche Freifprechung. Präs. : Nein; etwas müssen wir noch erfahren. Sie haben sich begreiflicher Weise über da 'Verschwinden Ihrer Frau geärgert ? Angell. : Nich im geringsten! Ick bin ruhig zu de Schwester meiner Wittwe jezogen. Präs.: Mann, reden Sie nicht solchen Unsinn Z-AngekU: Ick wollte sagen zu meine Schwester, welche Wittwe is, lebt da janz ruhig un dachte an jar nischt. bis mir meine Frau denn in den janzen Rummel mit den Brief rinjezogen hat. Da is der Wisch! Präs.: Was is daS für ein Brief? Angekl.: Keen Liebesbrief ist et nich! Lesen Se blos so 'ne Niedertracht! Präs. (Nest): Lieber Heinrich, Du bist und bleibst ein Lump! Wie kommste denn dazn, mir vor alle Welt Ichlecht zu machen und de Leute vorzu chwindeln. daß ich de Woche 20 Marl Wirtschaftsgeld kleene jemacht habe. Pfui, schäme Dir! Du bist nicht werth, daß ich mir acht Fröschen von Dir borge. Du weißt doch janz genau, was Du mit mir zu Hause jebracht hast, alle Tage 'n Affen, Du weißt janz genau, wer jeludert und wer jearbeit hat: det erste warst Du. det zweite war ich! Ich verachte Dir, denn Du bist keen Mann, sondern ne jroße Waschlappe. Präs.: Ja, lieber Freund, was soll das? An. gekl.: Wenn mir Eene, die ick abjeschnit ten habe, so wat schreiben dhut, den? kann .ick mir nich halten. Präs. : Sie sind ganz unberechtigt. in die Wohnung Ihrer Frau gedrungen und haben sie sofort bedroht? Angekl.: Ick habe ihr blos jesagt: Kurnallie, ick verlange 'ne Ehrenerklärung in'S Jntelligenzblatt. Präs.: Nein, eS ist erwiesen, daß Sie Ihre Frau sofort geschlagen und ge droht haben, sie zu tödten. Angekl.: Det konnte se jar nich for Ernst anneh' men, denn ick habe blos jesagt, wenn ick mir nich mehr bedacht, denn würde ick ihr kalt' macheu. Präs : Ihre Frau hat die Droyung aber doch sür Ernst genommen und nach dem vorliegenden ärztlichen Attest hat Ihre Frau mehrere blutumlaufene Flecke im Gesicht gehabt. Angekl.: Det war blos äußerlich. Die Beweisaufnahme läßt keinen Zweifel an der Schuld des Angeklagten, und der Gerichtshof verurtheilt densel ben zu drei Wochen Gefängniß. Präs.: Nun hüten Sie sich aber vor einer Wiederholung solcher Scenen, Ange' klagt: Ick schweige wie Moltke. ypnstibmuS un Verbrechen. ' Eine Kaieldepesche meldet, daß ein emerikanischer' Hypnotiseur. NamenS Thomas Pitt' die Frau des BaronS lllphonS von Rothschild in einem Eisen dahncoupee auf der Fahrt zwischen Köln ind Paris hypnotisirt und ihr in die 'em Zustande befohlen habe, gefälligst hr Juwelenkästchen auszuliefern. DaS ijat die Gattin des reichen Mannes denn uch gethanund Pitt ist mit Juwelen m Werthe von 300.000 FrcS. nach London verduftet, wo er dieser -Tage ?erhastet worden ist. Wenn sich diese Sache wirklich so zu zetragen hat, so wäre damit der klare Beweis geliefert, daß der HypnotiSmuS znd die Suggestion in dem Dienst der Verbrecher erfolgreich gestellt werden 'önnen. Daß dies geschehen kann, daß nämlich der Einfluß aus die, Bezau berten so weit reicht,, daß sie ohne Wi derrede sich ihren Räubem als Opfer darbieten, ja unter dem Einflüsse selbst )ie schlimmsten Verbrechen ausüben erden, ist von vielen berühmten Sach verständigen bezweifelt worden. Vor einigen Tagen hat 1 der bekannte Berliner Schriftsteller Karl Emil Iran los von einigen der bervonagendsten Männern der i Wissenschaft Gutachten aber den HypnotiSmuS und verwandte Gegenstände eingeholt. ES ist sehr in teressant,' was dabei herausgekon " men ist. . .' 1 -, : Der große Naturforscher Professor du BoiS'Reymond in Berlin erklärt

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Einkünfte. Austezahlter .Stock lant Bericht 1. Znli ISSl, ; $17,100 00 Desgleichen im Onartal endend SU Okkobtr 1SS0 10,100.60 Monatlich, veitrSge lant Bericht tl. Jntt 1890 ' ,,7tt 67 Desgleichen in Quartal endend 1. Oktober 1890 7... 18,617 65 Sntereffe, PrSmie und Strafen lant-Bericht l. Juli 1LS0 & 18T 41 Deglekcheu im Quartal endend 1. Oktober 18S0 1,069.56

, Anggaben. geliehen auf erste Hypothek lant Bericht 1. Juli 1890. . $17,6"0 00 Desgleichen im Onartal eude?d Ll. Ottobe? 189)... 88,98 t 99 Zurnckge,ogene Avtheile im lejk Onartal 189 80 Vaar in der Bank ö,i8ö 90

$56,857 19 Dieser Baa betrag don $5,182.90 ist auf unfertige Gebäude angellehen und trägt Zinsen Vogelieher Tesammtbetrag ,$ 51,584 99 Lbgeschöjter Werth de dafür verpfändete Eigenthum 129,185 0? - Vlle Noten und Hypotheken siad nicht übertragbar nd befiadeu sich in den Sewölbea der National krnft und Safe Deposit Co. Wm. JU ISiblaolc, Präsident. . Cliarloo Kalilo, Sekretär' Wir die nterzeiä)net: n Direktoren bipätigen die Aichiigkeit ' igen Berichte. tV. A Cornoliup, ' Tm' F. Daltoti, Geo. W. Powell, Cliaa Mojer jr.

Mem Verhältniß zum Hypnottsmus und Suggestion ist sehr einfach. Von irgend einer physischen Wirkung des einen Menschen auf den anderen kann dabei nicht die Rede sein. Die Wir kung beruht lediglich auf den Vorstel lungen des hypnotisirten oder der Sug zestion verfallenen Individuums. Eine sondere Kraft und Gabe, zu hypnoti iren, kann nur darin bestehen, die pas ,enden, willensschwachen und geistesar men Subjecte zu erkennen und ihnen zu .inponiren, gleichviel, ob dieS hont fida der mit Bewußtsein der angenommenen ?Zolle eines höheren mächtigeren Wesens geschehe. Der Zustand des Hynotisir ten oder der durch sogenannte Suggestion nit gewissen Vorstellungen und Stre öungen erfüllten, zu gewissen Handlun zen gedrängten Personen, ist ein Ge zenstand sür den Irrenarzt. Der an zcblich dabei stattfindende Zwang, wenn :s wirklich einen solchen gibt, ist eine Fonn von Verrücktheit. Die Grenze zu ziehen zwischen den Verirrungen und anderen Störungen des Denkvermögens, des Bewußtseins der Sittlichkeit, wird oft sehr schwer sein." Besonders entschieden kehrt sich der berühmte Physiologe gegen die An nähme, daß körperliche Veränderungen aus suggestivem Wege zu Stande kom men können; er erinnert daran, daß eS bisher hauptsächlich Frauen gewesen, von welchen man dies erzählte, und ci tirt 'den Satz eines alten Practikers: "luüeri ns mortuae quidern credendum est". (Einer Frau darf man nicht einmal glauben, wenn sie todt ist. ) Er schließt mit dem Ausdruck seiner Ueber zeugung, wie bedenklich es wäre, Mo ive, wie Hypnose und Suggestion,:? sie moderne Dichtung einzuführen. Auf ganz anderem Boden steht das Gutachten ProMor, ErlenburgS. Er hält es für erwiesen, daß man' durch die Hypnose hie Trunksucht, wahrscheinlich aber auch andere Unsitten heilen könne, und hält darum auch die Suggestion verbrecherischer Handlungen für mög lich. Zwischen dieser abstrakten Mög lichkeit 'freilich Und ihrer praktischen kriminalistischen Verwerthung in der vielfach ' heiürchteten Ausdehnung ist zum Glücke'' Noch ' ein ziemlich, weites Feld offen. -Die unendliche Mehrzahl der vorbedachten Verbrechen i (mir) um solche könnte es sich doch handeln) ist so komplicirter Natur, . erfordert eine so sorgsame Vorbereitung und Ausnutzung aller sich Darbietenden Gelegenheiten von Raum und Zeit, daß nicht recht ab zusehen ist, wie mittelst' der'Hypnose, die doch nur mit "ganz bestimmten Vor aussetzungen rechnen,'" unmöglich alle eintretenden Veränderungen der Sach läge und ' alle Zwischenfälle im Voraus berücksichtigen kann, auf diesem Gebiete erfolgreich operirt werden sollte.' ' Falls unsere Gewohnheitsverbrecher je 'dahin gelangen . sollten. Hypnotisirte als ihre Werkzeuge zu benutzen, , so würden sie vermuthlich damit 'ziemlich schlechte Ge schäfte machen und bald wieder zu den altbewährten solideren Kampfweisen gegen die Gesellschaft zurückkehren." Nachdem er daraus eingehend das Wesen der hypnotischen Suaaekion als einer Form seelischer Beeinflussung" gejcyiidert sahrt er fort: Um Mahn wort freilich ist auch bei dieser Gelegen heit an die führenden Geister in unserer Literatur und Presse zu richten Daß der HypnotiSmuS unserer sensationS lüsternen Novellistik einen ergiebigen Stoff liesern werde, war ja vorauszusehen; sie hat sich dessen auch bemächtigt und ihn m mehr oder weniger grusel erregender Weise (am schlimmsten wohl Guy de Maupassant, I koria) gehörig verarbeitet. Diese sensationell zugespitzten, oft kraß übertreibenden Darstellungen wirken nicht selten recht nachtheilig. ,DaS riesigst? Eonversa tionSLexicon der Welt ist sicher eine aus Tibet stammende Reihe von 390 Bän den über die buddhistische Theologie und Wissenschaft. Jeder Band ist zwei Fuß groß und sechs Zoll dick. Der Preis betrug 3000 Rupien, welche die neue prachtvolle Bibliothek in Boston da sür bezahlt hat. Wahrend die Gesammtzahl der Werke in den öffentlichen Bibliothe ken der Ver. Staaten sich aus 6,100,000 beläust hat England wenig mehr, nam lich 6,450,000, wogegen Deutschland mehr als daS Doppelte, nämlich 12, 700,000 Werke in seinen öffentlichem Bücherschätzen birgt. -4 Oalen Aleikum Aurora HosbrSn z u beziehen dure) Qugust Lkbeich. Tel, pdon lOZZ. ' ri. ß 5 verkäs! SZWt JQtJ ctsa

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