Indiana Tribüne, Volume 14, Number 57, Indianapolis, Marion County, 16 November 1890 — Page 10
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imS232Z Ä Uder au d cm studen tisch US orpöleben. 'V'-Cguti. jüngerer - Beamter HaSln Leipzig eine Broschüre erscheinen lassen AuS meiner, GnmnaU-l.Unibersitätz und - Dienstzeit. Aufzeichnungen nach bin i Leben. " Der Verfasser schildert seine ' Eindrücke vom Gymnasium bis Zum Examen als Gerichtsassesfor und tnüöft an dieselben praktische Vorschläge in Bezug auf die Vorbildung und Ausbildung der akademischen Jugend. 'Wir entnahmen seiner Darstellung eine Schilderung des heutigen Lebens der CorpSstudenten an verschiedenen deutschen Universitäten. Der Verfasser schildert hier wie er in der Sehnsucht nach dem oft gerühmten idealen Studententhum sich zuerst einer Burschenschaft nge schloffen und dann als er hier das, Ge.suchte nicht gefunden, einem Studenten .corps zu . Er erzählt u. a. folgen.oes: ''"'.'"itVt Ich hatte einen Wechsel von etwa OTtd 75 Thalern, wovon na der Wei, 'nung meines Baters und seiner ehema iligen selbst Studenten gewesenen Freunde, ich meine Bedürfnisse reichlich .sollte best reiten können -.vorsichtig je doch näherte ich mich einem .nicht feudal lenS Corps i und trat, ebenfalls, mit offe' 'neu Armen aufgenonimen, alsbald - als RsQONOs in dasselbe ein. Und iu !dHTHat 'herrschte .hier . einwandere: 'Geist, als in der Burschenschaft, ob ab 'ein besserer, möge der Leser. selbst beur'theilen. Der Unterschied inzwischen .JZmcncQ" (d. h.' Fuchs, , schon. dtt fremde Ausdruck ist, bezeichnend!) uni Bursche war hier schon viel ausgeprägt ter wie in der Burschenschaft, wenn auch .noch nicht fä, wie ich dies später kennen lernen sollte. Das Corps war eben erst zum CorpS" ausgcthzn und. ,renoncirte" noch in 5. d. H. es wurde von, den älteren CorpS noch nicht als 'gleichberechtigt anerkannt. . . Ties ; q schah erst . spätes nachdem die Verbindung dm MS. L.-Schlist'" sich angeeignet .hatte, und wurde gefeiert durch eine den anderen Corps gegebme große , Mece. .tions kneipe", an deren Bezahlung dii Mitglieder noch lange zu denken hatten. 'Trotzdem - die Neceptionskneipe, , unz inen guten Eindruck zu machen",: seh: luxuriös abgehalten worden war.'wurdl aber doch das junge Corps . von den übrigen nicht nur nicht für voll angescben, sondern geradezu in der verletzendstcn Weise offen gemißachtet, so daß es bald mit den 'übrigen auf hauen uni: stechen, oder, studentisch ausgedrückt, m!) allen pp" stände '': Sogenannte PPSuiten von f. Paa tcn, ja sogar Sabelsuite s waren an bei Tagesordnung, und es wurde, überhaupt küin anderer Gedanke gehegt und geoslegt, als Trinken und, Fechten. zDaZ Collezbesuchen war, obwohl das Corps sast nur aus Juristen bestand aucl hier nur, noch in erhöhterem Maß! als in der Burschenschaft eine unbckannte, , Sache, theilweife, sogar uNmöglich, denn Jechtboden und Frühschoppen waren Tinze, von denen ersterer vfsiciell, letzterer vfsiciös jedem andern vorging. W wurde geradezu komisch" gefunden t aber mit einer sehr ernsten Nebenbedeutung wenn man etwa letzteren schwänzen" wollte, i:m ein Colleg zu besuchen. Tazn die lächerlichste Aufgebascnhcit. , . Die meisten Mitglieder waren mit Glücksgükeril durchaus nicht gesegnet, wohl aber mußte JederMann tagtäglich zum Friseur gehen, da ?nit man patenl und feudal" auftreten . könne. ' : r ' , v '-2 ftjTcr Frühschoppen währte osneielZ eme Stund:, officiös aber 2 3, und 3 4 wla'sr schweren Bieres war das Turchschnitköanantu::., das getrunken wurde. der Mitt zgsiisch war dafür unter aller Würde : da die Corps beitrüge sehr Yoye waren, un) i.yc : scharr getrunken wurde, aß man an di Kneipe" für 73 ÄzenttiZ7pm,exM tazeffen und Abends jür 30 V fennig einen tamm", meizt die noch traurigeren Reste des, vntazlgen traurigen HanptittahleZ ; aber man konnte es dem Wirttt n?cht vcraracu. toeun er Schmab Hans Kücheiimnsker sein ließ, da daS Korps ihm große Summen schulde: und er immer ioeuer kreditiren munte. In gerädezit MxnkM,.V?ge,nsätz1dazu wurde dann, all; einmal ein Corpsbesuch, bestehend au) Herren eines besreunde:cn, , ein.'L. anderen' Universität angehörigcn Ccrps, Eintraf, um unser Corp 5 a e lv issz x:rt a ften zn insmeiren, da :.:fjenefcltj;ic auf standes,e i?äßc Kartelle" hielt, ein grotzartige? Tlner vcranjtattet. bet welch?y? der Wein in Strömen floß. . ' Für Ku'.?st rde?!, Theater zn ichmär neu, ooer zf. ua n oe.n Wraoe joer Ausi l b un :: ii ij eri:.. 1? I? f e:t si) h Hdie j'iqber ;; all nein ein bildende Sachen sich auszulassen. galt ,:l n(3- , ,.Fachsim?elei" oder schweißen", ,dh. thörichies Zeug reden. '' 1 Es war ebcn alles ' an f ..iendal" tbun 'anMgtK ' 2 das l:6:orl?;:n 'mßm iSW'SiS mcstcrfchlus; v:rlancn. aufaelöst und die Mitglieder zer-trcuten sich über die gesammten attdc'rcir deutschen Hochschulen. Nicht un!ci lassen a'oer 'möchte ich, noch hxcx aucn n:::n Corpsbezuch ! zu er : wähnen, den :rir unsererseits geleaent lich eine 3 der jün'r so in Aufnahme "IV: isl' " . 2'E A :,,:'L '"?i' i ' fr ' gncnnne.uTt aucn .uiiii .-uuia-merie cineui 1 iTfrcundctcn CorpS in , BerlillHstUKlUS "dem'wrHelw'tt noniincn iinnt.t, nnu iur UZNZ? -!tt ' den:?n. die Mo Ä'slii p l st''ans? der, Eltern STtfckefcliiM ; obne schwere orri: nn) Entbebrungen der leitteren. - '?l'."i altdent'che la tfr ei fielt doch in irlnvu goMtzt. grads.zn läckeriich: man iuavitrre uns auf drei Tage in eine:,! der erneu Hotels Unter . den Linden &.,' Wein und Sekt floß in Bächen, der rossriienr war bereits morgens der erste ttng. von dem wir alsdann in Tr nchlen erster ttlasie adMrjurbeit u. s. w. Ob die jungen .Herren uns m;t weniger als 500 Mark ; haben so bewirthen können, ist mir im hohen Grade zleisclüaft : wie aber ' " ' f ' '1 ' ' Z?u?cn lo:r v-u; jrnu gnom
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lli zur. 1C1312H Berlin wurde in Phüister" d. h. mit Hut dritter U lasse KsahxmJl hqWt ü tze mid Band, , wenn an solchem Orte offen gctrazen, entweiht worden wären, (das l hun nur die Wingolsiten'' und -a hnliches Gewinsel", , das auf Patontheit leider nzchtZ gibt) : hier aber lösten wir Vil lets .erster Klasse und,; gedachten im vollen, inzwischen ,, angelrzteN' Farben fchchM M Berliner .'Herren ungemein zu imponi rcn ;i ,. , daS Aussteigen' wurde kaum glaublich in die Länge gezogen jedoch leiderl öergeblich!: ?im uns chinmtt Telegramm war nicht rechtzeitig angö' kommen, mn uns dieze mit 50 Pkennigen erkaufte, , stolze Repräsentation aus üben, und' die Berliner Studenten die Ehre einer solchen voll und ganz theilhaftig werben zu ' lassen i. Zweifellos wohnt deJ zur Eitelkeit inne, der . sehr wohl'ent jchuldbar ist'; aber solche MänipulatM neu gehen meines chrachtens doch über das zulässige Maß weit hinaus. ,,..?;.? Nach diesen Erfahrungen wandte sich der Verfasser lür 4 den Sommer ; nach Heidelberg. Nach & dem Bericht i von Schulfreunden berichtet er überdaö bor tige , 'Corpslebcn: Schulfreunde im ?orps, welche dort aktiv waren und 1000 Thalern Wechsel . hatten, besaßen schon nach einjährigem Ausenthalte dieselbe Summe an Schulden. Vom Kol lcgicndesuch war ebenfalls : während dieser Zeit absolutnicht die Rede.,,, Während d:c NichtrerbindungSstudenten sich Tii den Scatu'rschönheiten erfreuten, fand man die ' Corvsstudcnten entweder in Handschuhsheim K oder, Neckarsteinach z stets fuhren sie dorthin und zwar meist in sogenanntem Rcnommirbummel",der nicht zu den Ausnahmen, sondern zu den Regelmäßigkeiten - gehörte, und, ein doch immerhin recht kostspieliges Ver- . ..." '"i sif. .' , . t . . gilugrn ijr. nn oen gemmmren anderen Punkten jener unvergleichlichen Natur habe : ich sie fast nie gefunden; wohl aber, gingen wir Nachmittags über das Schloß in die Berge, um dort auch Unsererseits studentisch froh , zu fein, sahen wir die Herren oftmals schon hin1er langen Reihen geleerte Flaschen sitzen und Abends total unfähig, so viele überhaupt noch hatten ' dorthin gehen können, stieren Auges in den resp.Verbindungskncipen oder dem gemeinsamen 6. ö. -Lokal - auf ' den Bänken . fast liegen. . . " . Ich selbst hörte in jenem Sommer bei dem durch die Eleganz der Tiction nicht minder wie -die' Gediegenheit, des materiellen Inhalts seiner vortrage berühmten . Geheimrath Herrmann Schulze Staatsrecht und Stäatsge schichte allein dan ich öfter als drei Mal eilten Verbindungs-, ia! specie ..... 'jri.A l . r." .(!.'. .f.. il r uuiimoaucn in viuucg gcieyen ijuue, kann ich mich trotz allen Nachdenkens nicht entsinnen: und wie in so crreate eä auch hier unter den anderen Studenten geradezu Sensation, und wurde als Uccrkwürdigkeit ersten Ä!ange5 und Tw jf - t r . r -i stesercignin , lange uno levycm cnscutin, lies; sich wirklich" einmal eine bunte Mnne im vrsaal, blicken;, .jedenfalls glich sie dznn aber doch nur emer !:crnzchnuppe iit Gestalt eines jugendlich-unerfahrenen Fuchses, der sich übe? dlTrWeite-' seiner-, Hand lungeuHM eme onentllch rechtliche und manaebende icllung m tudentenleoen noch Nicht völlig klar war. Und das war 'ni Cotlegien, die für angehende Juristen 'und Verwaltungs beamtet doch'geradezu fuw. damcntal zu nennen Zmd. m - -. : Tas, was der Versasfer bisher kennen .,,.,, , 4 ' ' ' t i- ii, ' : '"" " : ArtMVtir . HIAlt jll :'4M A 11 flH: IHAItt jltltlill, et Ul CiliC ICliC uuyiuu- ! ich er Zufälligkeiten Um , das Bild wahren deutschen Studentcnthums desto reiner und ! klarer zu erhalten, trat er in 1 einer großen Stadt und Provinzial mttvcrsität, in das Corps Z. wegen sei' ;r r-:: . , .',1",,!.,!!!.!," ,! s 'i-M ",,,! 'tfj'C'i! nes ungcmcincn Nenominees ein: Tit .Verbindung bestand, aus 8 aktiven i- x ::?' 't -,',,""',. , f-''iv. ip"--.ifi, .,,. jcooa) soigenrermanen zu verneyen ist; : Einer von en Herren , war im neunten iemener, et hatte vas mzc rendariatsexainen bereits 'einmal mit negativem Erfolg bestanden ), zwei 'im r. i Ji"'t:' . '.' .' .. .:!!.' r 's':". . .- i' ''4 n.anen, je einer im ecynen uno sunsien, zwei im dritten, einer, im ersten Seme ltcr all o Leute, die (mit einer eiuzi gen Ausnahme sämmtlich Juristen) entweder das Examen schon längst. hätten gemacht haben inusien,? oder doch f,um l größten Thsile wenigstens sehr cxnst?ßbättelf,baräli der That , ergab sich ß'denn MchMdaß eigentlich nur 4 das Corps ausmachten, rm r. f. , . . - -i " üuc)!c uno x zurzcyen oie anoeren sigurirten nur , noch als ä?tiv. um die SuspLilsion zu verhindern. Die meisten loaren einheimisch, nur drei auswärtige, i; .,'' , :,:;: - i r uno.nsOi.ge .oeen oer ummmenyang noch gelockerter, als es schon an sich- der Fall war. j Und Gott sei Dank, daß es so war, denn ich muß sagen, ich hatte bis dahin nie geglaubt, da deutsches Studentenlcben so seinem innersten 22c len sich entfremden und allen davon verbreiteten Begriffen so direct widerspre'KMMMS " war. ' ,k,,KAiAKnngK Wissenschaft zu denken, wurde als mit studentischem Leben überhaupt in Widerspruch stehend angesehen, dagegen in unübertrefflicher Weise feudal" at--than. Da die acht Herren sich einen Diener hielten, der in gestickter Uniform in Corpssarbcn paradiren mußte, und bei Spaziergängen, sog. Jiennommir bummeln", m fünf Schritt Entfernung oftmals uns bcalcitete, man noch als das Gmngstejau desgl. nicht, daß Schulden über Schul-y-i'JS: :r''"li:!;::,r,-ii',ii,i':i::iil'ril-v,,;i'' is1 ' . iis'Si t ' . n i?aU,varcn.k?erS crzic lzaranlc. it:flsrf,,yi,,!,:"ii-,j i :v:"::!i1'!:1, . : , "i.. jiuuugc im funuen cmeiter ein Vkensch zwar mit einer Galgcllpbhsiogiomic, aber vom Corps ob seiner Schneidigkeit" vergöttert und v?n den übrigen Corps deshalb nicht minder ge sürch:et, nahm sich meiner geradezu rührend an. Er suchte mir gleich ant zweiten Tage nach mnem Eintritt in das Corps in einem Laden die Hand, schuhe aus. die in meinen Anzügen paßten, und rieth mir in sehr energischer .W f 'J i 1 in. t. 4. i' : 'velze, ooa) wie Sie anoeren orpsbrüder" mir auch einen feudalen"
Promknaocn-Gehrock, wwie einen Kai " s t .
ttätiSSißittc, Sonnig, W WMsd.
sermantel anzuschaffen, ich sei oas dein Ansehen des Corps ' cinfaj ' schuldig, wenn ich die Ehre habe, fome Farben zutragen. Täglich wurde der Friseur anfgcsu6?t, bisweilen sogar zweimal, vor dem Fechtboden und nachher ; und hier, so unglaublich es klingen mag, kann ich die Nachricht nicht unterdrücken, daß mir seitens des schneidigen" Chargirten erst privatim und dann ofsiciell die Mittheilung gemacht wurde, ich hätte den Scheitel, den ich bis dahin schlicht an der Seite trug, in die Mitte zu verlegen es sehe die schlichte Tracht ;tncht mich dessen weigerte, wurde mir von ihm einfach eröffnet, er MrhMch'Äingen und wirklich erhielt der Frifeur , den -l Auftrag, selbst wenn ich mich sträubte, die Frisur in die Mitte zu legen. ' " FWÄÄAWW rcn eigentlich die einzigen der wenigen Worte und Begriffe überhaupt, deren ich mich ans den Unterhaltungen aus jener Zeit noch entsinne. Obwohl ich Pan ht kt en doch die , Grund läge aller juri ,stisHenSissenschast Mbele an einen Besuch derselben gar nicht zu denken: ,M ach' Dich doch nicht lächerlich was sollen denn die Leute denken, wenn Tu mit Mütze und Band in daZ Colleg geh st ? Dahin laß nur ruhig dit Bummlers gehen und widme Dich dem Corps und , Deinen Corpsbrüdern." Das ; habe ich nicht ein, sondern ein dutzend Mal hören müssen. Ich bin aber der, festen Ueberzeugung, daß. hätt, ich gefragt, was denn eigentlich dei Zweck des CorpS, dem ick mich widmen sollte, sei-4mir mangels der Möglichkeii , -..- t ' einer oesrleplgenoen 'ennilion emsaq mit Franenlogik geantwortet wäre: ven dasorpö.",- ., , ' ';ii';S' ':: ..:ji,;li ,,i!ii,,'iii;i '!. ' 0-rl-s Erittnerungctt eines alttn Weims- ' -,.. . ' - ranerö. " : 4- Julius. Schwabe, ein -nahezu siebzig jähriger Herr, hat soeben Erinnerungen eines alten Weimarancrs als Harmlöse Geschichten" herausgegeben. - Wichtige Beiträge zur: Literaturgcschichte werden nickn gcbo'cn ; aber. auch dteflet ucn unscheinbaren EnnnerÜNgen an jene einzig Grosten, von, denen manches un sterbliche Licd7 in $i Welt gegangen ist. sind wcr:hvoll und werden gern ge lesen.. Einige mögen auch hier erzählt werden.' , i :: Schiller v, hatte sein - HauS von dem Grosoatcr Schwabcs,! dem Kaufmann Schmidt, gekanst.- Eines Tages begegn ncte er der , Tochter Schmidts, die eben ausgehen wollte. , Wo wollen Sie hiw geheii, 7 D!amsell' ,,l,S , , redete Schiller .lie anl In die- Komödie, .v err Ho srätM Was q eben sie denn eüte?" WaWisteMTöd.fWNch .bäsoillen rMt ' nicht hingehen!,: Für junge Mädchen pant , etwas Heiteres, lein Trauerspiel!" Ob die Mamsell um' kehrte,' wird nicht gesagt. ' " . , v';3 on Hoch nnö Niedrig wurde, Schil-' - v. ''-'",i : f'iv, ' '.v, . " . ft iv i :,:,!l izt oi? gi:o;:e i,ercarung;3ejour:f;ienu ein neues itück von ihm gegeben wurde, war,iiiiNslÄheater' Play bo:e!)t. , Einer der ersten Aunuyrungen der' Jungsran von Orleans" wohnte auch ein etwa 'I4jähriges Mäd chen ,bei. Mit lebhaftestem Interesse , i :!": '..; "iL "' r . " ' ' V L B . : folgte ne ocm ause oe? ruaes. , Äls im fünften Acte die gefangene Jungfrau ' mit . den Worten : ,. So sei ... ' ' - l ': i r ir '. f:: ? rriil! i i nur nou gnaoig ri xyrc ejicrn rrcißi unh, hinaus cAt,spnng sich ' her : vergessende Mädchen in die Höhe, klatscht m die.Hände und ruft ln reinem welmarischen Dialekt - laut aus: ..Dä! da habtcrzche gehabt'." Schüler so!l durch diesen Vorfall höchlich ergötzt lMMWKMWMMM Mit wohlthuender Warme , tntt Herr -chwabe Zur den edlen, schön-menschli' chen Charakter Goethes cm. Er berichkt: das; die schon über : 00 Jahre alt . L-,,:l:-ii'1! m '" ; L.-'-'M'1,' '': i , " . & :,:',:',r Fron , ProzenOr ceios, oie v:et m Goetbeö H.'.uö verkehrt hatte.' ihm stets mi: inniger Lezeiuerung von der heh reNiGutiO'esfarOyen cben ' habe. Besonders glücklich war dis ?? ",...: t"'t ' " i , alie Samc, wenn ue ncy ennnerie, wie freundlich der Dichter ihrem Töchterchen Jda stets begegnete, der Jda Melos, die so-äter die Gattin Ferdinand Frei ligraths lonrde. An einem Geburtstag G oci hes be fand ;sich' J Frau Melos ,, mit ihren: fünfjährigen Töchterchen unter den vielen Gratulanten. Sobald Goethe sie bemerkte, schritt er aus sie zu, reichte dem lUnde die Hand und sagte: Nun, Jda. willst Du mir auch gratuliren?" ,.a, Excellenz." sagte Frau MeloS , und Jda hat auch ein Gedicht gelernt, -W'; ""'I;::.i - 1 '.:!'.. . ;!:', tt Jt das nc Zynen Zparer vorigen !, tuuu" Ei. das muß ich sogleich hören!" sprach er, und führte die kleine Jda in ein von der vornehmen Gesellschaft freigebliebenes Nebenzimmer, setzte sich und nahm sie aus seinen Sch?og. Jetzt sag' mir einmal her. was Du gelernt hast!" Jda begann: Usm Bergli bin i WKMMMde'Vögle' - hall Goethe ein ,.Ha de Vögle zugeschaut", ühWJdWott MHant $ gcsunge" - Hänt gesprunge". half Goethe wieder ei n und so aina cr mit ihr das ganze icdchcn dis zu Ende durch, führte die 51 lerne dann zur Mutter zurück und wendete sich seinen anderen Besuchern ,;u. Am Ncchmiltaae schickte er an Jda einen Teller Früchte und Eonfekt von der Geburtstagstasel. Der Vergbeamte Mahr begleitete Goethe bei seinen Gängen durch den Jlmenaner Wald. Viele Jahre nach des Dichters Tode fragte ihn der Oberschulrath LanZhard: War denn Goethe freundlich gegen Sie, wenn er so mit Ihnen durch den Wald ging' Mahr sah ihn eine kurze Weile schwci ciend an und sprach dann mit vor Bewegung bebender Stimme: O, er wcn die Liebe ,elbst'.Schiller und Goethe pflegt der einge borene Weimaraner als sein Eigenthum zu betrachten. Sie gelten ihm als un zcrtrennlich, gewissermaßen als eine Person. Fast me nennt er den emen ohne den andern, und es ist ihm deshalb natürlich, dah das bekannte Denkmal aus dem Theaterplatze die vnden Dich ler vereint darstellt. Nno doch würde
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man glanbcn und behaupte:;, wollte, dan die geistig: Bedeutung der beideu Dichter durch die Kenntniß ihrer Werle ties ;:. "Ii :!. .J' '.:'!' ! ii' '! , . '' ' 'w ,"'!'!"-- ' 1 fe' '"""i- ' : Ä: ir ' ' n ca5 .toTöci;nmafjtTöflrevT"i;et.- , :'iV-r ' i 'T"i-''':-L -'"'"! ?ilungcn ; und Kalender gmg. Z'.rei dem , Ansthcin nach w!.' hlhabende . Landlente ans der Umgegend . v?n Weimar betrachteten - das lnrz vorher enthüllte Doppdstand Hiö, -l sein?- sprach der eine - wcr, ?warrn denn die ccnttich?" 'S waxui zw?e S chreiber," delecte ihn der. andere, ..0. UN was i2'n das vor'uc Sache mit den Kranze da?-' -Gucke, Geethe will . - - ,. .- rf-:"' Vl'-. ' ..-, t 1 . ' ''." ccn öcran; los at un py! vor ajrnern: Tä. riinini &üfe nicht!' Ich kann das Ding nicht geHWua.:b V '" ' V" ":"!;' ;': '-' -: '" - II' Y f ; Ein echter weimaraner ist auch nut Ssöhcr zn ' Eisenäch stuchcn zu hören. Dieser übrigens ein braver- und tüchtiger Forstmann verstand es aus dem sf, seinem A?rger Lnft zu machen. ' J -: ' ' , 's;:1 ': -:': - ':"? c.ncm arciouaen j iwnen oie cr reu c Förster von c;n:m i4lK3i herab Ur i;: war au!;crnm gerathen , ; i:'1--'.! i";,-, (rfn - chei:d und schimpicnd ailf Treiber und " T' j. "'s- 's !' c ": ",:';;i-W"' JT . I: - tvi '--t. ,,.)Leager crjcyicn er - cvcn am 'ance Felswand. ..Stöner, was hast Du denn so fürchterlich zu , schimpfen'?", ries lhm der Großhenea R. Gott strai' mich, königliche 'Hoheit", rief- Slötzer herunter 'wenn Sir nicht dabei wären. so sprach- ich: 4i- alle Miteinander t" '(Vergl. Götz von VerlichinV . ",T ". ", : . ii,-. ;!bl,; Auch die Anekdoten von anderen Per sonen sind nicht zu be?achtcu7 Professor Ä artin in Jena der spätcr in Berlin eine sehr ehrenvolle Stellung einnahm, hatte zu . semer Hochzeit nicht weniger, aft sieben silbernZ,Fi,schkell erhalten. Wenn er später selbst ein' jn ...'.' ;. ! : ':.! :"n ' I " . i i - wcyzcilögezcyenl zu evcn yaiie, venne er aern die Gelegenheit, seinen übet! reichen Vvrrath 'an MschkHcn, zu Krh n-.indern. So hatte cr auch der Braut in i einer V befrennpeten Familie? eine blankgeputzte Fischkelle gesandt.' Sie laä mit seiner . K arte bei den anderen Herrlichkeiten und wurde kz:MMW, enomnien und betrackitt. 1 Llls Ä artin sich ,n der Gezellchast unterhielt, bemerkte' er, -dan zwei junge Damen in dz-z Geschenkzimmer gmgen, seine FischtesseMuMkeMWRnau betrachtete?! and leise kicherten. Sie kehrten in den Saal zuriick. flüsterten anderen Damen etwas zu und diese wanderten ebenfalls m das Zimmer, betrachteten auch die FischkKsund5an:,eD halten em Lachen zurück., Rasch , brach Martin das Gespräch ab. trat ins Nebenzlmmer y uud crgnrr die Fuchkelle. Da sah , er 'zu seilkem Schrecken, daß aus 'der breiten ' Rückseite, die?, Worte gravirt waren :, " Von sammt li.ncii Heb- -,. .."T ':'-..t,i- "-, i' i'.'v''' ill' i; . "TM i'' ammen in Jena":? Ter Prolezjor. der auch Direktor der Hebamnienschüle war. t r. ,' ,.'. .- ' i ' -y --.-i:-"""":1 1 : yane, oieze jicuc: twii oen vereinigten Hebammen verehrt bekommen. Schwcigcnd legte er sie tvicder an ihren Platz nnd ubectlen es dem Brautpaare, die Inschrift ' nach Belieben sich -zu deuten. Der jetzt - noch zu-MItendurg ledende Concertmeister Srade wär in den vierzig cr Jahren akadc! i scher Musikdirccror in Jena., ! Er ist berühmt geworden durch seine ..' reizende Composition des !. i:;v. ; . y . , v V ' T? 'll ! f , :i ''. " ' '! rsi-z von corraz: reve geolcnteten LicdW'Mu1iden?Aergenk im Thale die Saale ;c.", Lls Schwab ihm einmal über diese schöne Tondichiung einige - Complimcnte sagte, ermi--derte Siade: Wenn Sie wüßten, in welcher Situation ich jenes Lied compo nirt habe, so würden Sie mir über di poetische Eingebung keine Lobesechebung spenden: Ich litt damals an einem hartnäckigen Rheumatismus des rechten Armes. , Schon viele Mittel , hatte ich vergebens gebraucht, da wurde mir geratben, den kranken Arm täglich eine :: -4- '' ' . i!' - '.i .,:,:'::' - I - ' " I,. a ,r m. " ;li ''-' , Stunde lana in oi ütb eines micy at. schlachteten Thieres zu stecken. ' Ich be folgte diesen Rath und ging mehren Wochen jeden Morgen , in das Schlacht haus zum Gebrauch jener Kur. '.' AM ,; Das war eine höchst langweilige und widerwärtige Geschichte. : Eines Mor genS faß ich auch so da, schon eine halb Stund? laug, mit ; dem v ganzen rechten Arm im Leibe ein'eS eben gechlachtettn Hammels,' und langweilte mich ganz fürchterlich. Da sielen mir aus einmal die Verse jenes LiedeS ein und a temao auch die Melodie dazu. Ich summte sie ein paar mal vor mich hin, zog dann den Arm aus dem Hammel und eilte nach Hause, wo ich die Melodie rasch auf's Papier warf. Von einem poetisehen Schaffen ist also nicht viel die Rede gewesen." 1 ' ' ; ; : SchAabe erzählt auch kurz die Geschichte deö Pfarrers Tinlus ? (omsfuhr lich st ; sie im Neuen Pitawal und in den Hausblättern von Hacklander und Höfer mitgetheilt), der 1811 bis 1813 in der Gegend von Weißekfels bis Leip zig die fürchterlichsten Morde ausführte. um Geld zu rauben, das er zum Ankauf von Büchern verwendete. Neu ist hier blos der Schluß, der eines der schauer lichstcn psychologischen Räthsel in der Geschichte der Verbrechen vervollstan digr und darum nicht ohne Werth ist. Von der deutschrussischtn Onniu Memel, 3. Oct. Sobald man von hier über die russische Grenze kommt, bemerkt man einen aeivaltlgen Unter schied in dem Stande der aesammten Cultur hüben und drüben. Eine elende Feldbestellung, elende Pferde, Rinder, Schafe, Schweine ; selbst das Federvieh ist kleiner, magerer, wilder. w ox&
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crmMMr. 'ßB ä ti.eS 0; esprachcZAaZKoM Zahnn als ein qu:cr ,,WiN" durch die
Ennneruugen an ztarl Llngujt rerishen. elanuttich machte ihm ein guter Scherz - .,' ' ;:-M'!i,.'W.,i: i!f, '.!:,,:, .sv pdepfme tsnttsche yMmellMennörung
auÄ 'wenn, ,tMiIüZuB wa,r!Ftmmer ' , -1 . ' " . W : n -ü' großes ei-gnngen. ;: gewa hrte c:'f,,:' " " ' 1 L 1 ' ' r's r' ," ufc mm ein wahres waudium den Corner
per den Hergang des letzten Trabens; die - sch?n sten 'Hirsche und R chbocke waren' durch' , die in?ist mit ungeschickten' Schützen besetzte WLtteMaenMzz l!i
tüßC tzcn und bäuerlichen kleinen Höfen ist vielfach noch die Dreifelderwirthschaft üblich, ü leebau ist wenig, das Ackergerath yoÄit einfache Ungeheure Landstrecken liegen öde, . an Entwässerung denkt selten Jemand, selbst durch Grä ben nicht; Drainirung habe ich nirgends gesehen. Das Landvolk ist, wenigstens in de ni The i le L it h au?ns, der Samo g i tlen oder amatten genannt wird, VON guten natürlichen Antazeu an Körper und Gellt. Dennoch leistet es als Landwirth und , Landarbeuer sehr we- '- W,.::., 1,'J'' w''"' ' .,"'""'' ' , . ' i ''".'" t ."' ' Mg. er auer itt leor veommiklos: im Durchschnitt arbeitet er so viel, wie er braucht, wn sich am Leben zu erhal ten. ,und das , ist wenig. Der Grundbesitze r klagt ' hbtx hohe Löhne und schlechte Kornpreise. Wenn man. nun etwa einwendet: , Da das Korn so billig geworden ist, muen doch dit Löhne fallen" so bekommt man zu: Antwort: umackehrt, wäre da Korr. theuer, so hätten wir billigere und meht -r r .' ; . j,;,.;:,' 'X: :,,.. ? -.v tat yßKt" 'Z Xl-Mm Das erklärt sich solgendermanen: De der Arbeiter meist nicht auf Erwerb von Vermögen ausgeht, sondern nur leben will, so erarbeitet er bei niedrigen Korn preisen in drei Tagen an Brot, waö er bei honen Vreisen erst in sechs Taaen verdiente. Der Scheffel Roggen kostet etwa 4 vjL; in drei Tagen hat er den erarbeitet; dann liegt cr zu Hause und nährt sich davon, bisder Scheffel alle ist. Kommt man zu ihm und fordert ihn auf, für Tagelohn u arbeiten, so fordert er hohen Lohn; bekommt er den " i:., r 'r ,:,!!!:,:':- .? rf'" r J . nulll, 10 vielv: cr iieocr zu vzaue, o lange noch Prct vorräthig ist. Also: bek iiledtigen Kornprenen sinkt quanti . ' , , I J Irfä:,: : , . -l, .st ' r ;;, . , ,r;!k tativ das Angebot an Arbeit und der Preis? derlfHibn steigt. Ist der Scheffel Roggen erst für 6 oder 7 M.- kaustich, so muß der Ar. better mehr arbeiten, um ihn zu sausen, daö Augebot steigt an Menge und der Tagelohn fällt. - Die drei Tage der Woche, welche der Arbeiter ver schla st bei niederen Preisen, machen, aus die Provinz berechnet, einen großen Verlust an erwerbender Arbeit aus. Dieses Verhältnijz herrscht übrigens in noch höherem !aße im eigentlichen NuZzland, wo ,?,1',,!,,!,'.,I,:, s',,! -.!-!':!::.: ,; .... .::,.,;;. j -: ; Der Baner nocy augemciner als in oen westlichen, Grenzgebieten, nur von der, HändNüHenMuitb?1 ücher'kArmulhkän amogilicn nicht sprechen. - Fast jeder Arbeiter hat seine Kuh. seine Schafe und Schweine: natürlich, denn um eine, Kuh zü kaufen, brauckt er nur 89 Tage zu aroeiten, für ein Schaf 1 Tage, für ein halbjähriges Schwein .K..'1! !! ,1 i -i. -! :'! ms: !':' V , , i ,i; .(t" ! . j-:. ...k-t"-10 18 Tage. TaS mtersutter arsit'Ztrk cr cdt iinmnmrii. ein .?;ück 9anb w Hanf oder Kartoffeln ist für 30 40 Arbeitstage zu haben. " Also Kartos. sein, Hans, Speck, Wolle, Milch wären, wenn auch nothdürftig, da. und cs fehlt nur noch das Brot. Da geht der Mann dann auf die Arbeit. . je nach Brvtbe dürfmß. ' M Hause sorgt das Weih iür Knb? SchaM Schweine, für Spinnen uud A eben zur Kleidung und für's Ei scniechc-n. .Arbeitet der Mann nicht. was besonders im Winter vorkommt, s? iyt er weiiig, einmal am Tage und liegt die übrige Zeit auf dem Stücken. .. Was ..&'! V :X h .j?? a?.:.?-;-:' ,,;,i.,;i . ;. j- .ri''" t vrauci)? icy zu enen, wenn , icy nian arbeite sagt er. langt- sich einmal täglich gekochte ; Kartoffeln auS , den Gra pcn. tunkt sie :n gequetWten Hans, und fos! Davon lebt er, -denn er hält seinen Winterschlaf. , Fordert man ihn zur Arbeit auf. dann muh der Lohn hob sein, sonst rührt er sich schwer: Ja, heizet es dann, ich muß bei der Arbeit dreimal täglich oder mehr essen, das lostet viel und muß bezahlt werden." Freitags geht er zum nächsten Marktflecken, da wird geplaudert, ein Gläschen aetruiilenZMonntags dasetve ergnuZ cen und Kirche: ebenso an den vielen Kirchenfesten und Feiertagen. Dabei ist der Bauer gesund und fröhlich, und ' uiilv... ,, , , ',' '"'!- , l'lä , r, ioenu,er,zNlcht,?Mr Srund da, daö er von außen wie innen dazu wenig Anregung findet. In den Händen eines intelligenten Gutsbesitzers als Hoiknecht kann er zu einem tüchtigen Arbeiter erzogen, werden. Aufgefallen ist mir auch , dies, daß der GeldcurS durchaus keinen Einfluß auf die Löhne des Landarbeiters übt. Ob der Rubel hier in Memel 3 M. oder 1.50 M. gilt, den Landarbeitcr drü den kümmert das nicht, die Löhne wechseln durchaus nicht Mll:!,! kommt vom Gutsherrn oder vom Hofbauer ein Deputat, etwas Gartenland, Futter für! Kuh und Schafe und 20 Nu bet Geld an Jahreslohn, natürlich auch Wohnung und Heizung. DaS ist nicht viel, aber , ents prechend der Leistung. Sowie der Boden noch kaum in ernst hafte Nutzung genommen ist, so auch das Volk. Beide bergen gute Kräfte, aber sie wollen entwickelt werden, und es ist Niemand da, der sich dieser dankbaren Aufgabe unterzöge. 1 Nickt alle Bauern führen das Leben, wie icy es oben an beutete; so mancher Hofbauer fttebt vorwärts, mancher Arbeiter hat seinen Sparpfennig, den er in Lcmd anlegt, aber im Ganzen'deckt noch der Schlum mer das Volk und Lank Französische OffitiersdUtllt. ' Der bekannte Pariser Fechtmeister Merignäc, sen., der als der beste Fechter der Welt gilt und dem die Pariser Fecht kreise den Beinamen der König der Klinge" beigelegt haben, wurde vor kurzem von einem Journalisten im Hinblick auf die Duelle in der französischen Armee interviewt. Die Mittheilungen Merignac's sind um so interessanter, als das ltriegsministerium erst kürzlich den Gebrauch von Rapieren der Osst ciersduellen auf das strengste untersagt hat. Rapier oder Degen", sagte der Fechtm::st:r unter Andern?. ,.daö )t ganz gleichailtiq. Wenn ich Ihnen die Duelle der französischen Armee näher erkläre, werden Sie mir Recht geben. Der Unparteiische" placirt nämlich die Kämpsenden in einer solchen Entsernung von einander, dah keiner yon ihnen
ImmIImwr
'-'i,:!;'1:"''' iSäijii'i-'Kv ji, . . ' 's ?'?"-.-.i-:a -oc -?-: v--v;;:;v -??;.:'.?,?:: ?.- ..'. :: ,,,,.,,,.,,,,.,,, ? '?- y :;UQÖÖ
.. i . in- iii ... i , .i , , . , ,,.,,, ., , , .,1,,, . ,, , ,! ''lEj: ;; :4 kak V k R r'k1" i hfi '!i Wf !li t't'K " -
ernstlich verwundet werden kann. Vor jedem der Fechter ist ein tt reidestrich gczogen. Wenn einer der Duellanten diese e-' fr i!:'.' ' r1-i "'! ''' Linie uverzaneliel, inn jcicn oer un parteiische" dazwischen. Demnach füh ren Armeeduelle fast nie zu irgend etwas Ernstlichem, und höchstens eine leichte Schramme bezeichnet daS Ende des Duells. In meiner Eigenschaft als langjähriger Fechtmeister war ich Zeuge von Duellen, in denen die Gegner die Sache so leicht behandelten, daß sie sogar durch daS Loos entscheiden, ließen, iver von i&eijjStetÄnto Fechtmeister oder der Unparteiliche" trägt die Verantwortlichkeit für diese Duelle, und wenn eines derselben einen bolen Ausaana nimmt. w wird er vor das Kriegsgericht gestellt. Die franzönschen Äcilttarduelle sind purer chwindel, die Officiere verstehen aar nicht zu echten.H Anders verhielt sich die Sache,! wenn bei den Duellen Säbel; verwendet würden: aber heutzutage ist selbst den Cavallerie - Regimentern das Schlagen .-T- tif "v; 'i Aji:'-t t :' ? . , mu uvrin nityi ciiuuui. aoei i fi 'S' r :f " ' 'C '"''''S1'1' 'i"1 '" V ' r"';ll'"ll! '"rt'' ' 1,1 ' ' ' !''!' '"' duelle, wie sie in der italienischen Armee üblich sind, nehmen einen ganz anderen V erlauf. Wenn einer der Duellanten bis wr Dienstuntauglichkeit verletzt wird, so hat er sich das nach den italienischen Vorrf ,;!-' . j m. ' . '!;','' :l': ." jcnrifien nur leivn zuzuzcyreiven, oenn dann hat er .keinen Anspruch auf Pen 1 -it" rip'i'ai! 1 : lii'iftif'W ;W : ii:--1!,-.. n ,, :' ',S ', V ' i , lon m .. ' 'm ii11 . : . v ' ? 'i,- "; -'i:' ,ist ii'-'fe t Ur. ',?", Ein Geniestreich". ' i,!-., 'i' ''IS . il :K-i(,,iii Ü :::! -a ii. ii, ,,: i i, ,,,!,, ;. :ii . :, . : -i-il"- !,,!, ",;:' :';1ijiliii! iljji ;'i?: 'lf:;?!!il7w :i '!'" jr""-1" t ' 6 : Den gemalen" Streich eines Rew tiers werden demnächst die Strafgerichts m Berun daraus zu, prüfen haben, o jener Streich als grober Unfug-, zu .-!, ..iiliy .iMi:;:.,'!, 'jlTt .1. ,: :;i pi-'J Q ,,,,,, .i;r , y, ' betrachten ist oder nicht. Die Geschickte, welche strafrechtlich zur Sprache? ge bracht werden soll, ist nämlich die :? ' ! in s ,'-;."?:' m,, i-i! !i 1 1 m . , ; , ',. v ,!,', : , :i In einem Berliner Vororte, , welcher meist nurtira nen und von Berlinern bewohnt wird, beste h t seit längerer Heit eine recht lei stungssähige freiwillige Feuerwehr. Trotzdem ist eine alte Polizeiverord nung sin KreftWeblieben Einwohner zur 'Mithilfe bei den Lösche und Aufräumungsarbeiten verpflichtet. Jcun war vor einiger Zeit ein größeres .euer ln K oerz, unicrnn tH ausqe vromen das von der Fenerwehr, Mit große! Bravour bekämpft und gelöscht, wurde. Die Aufräumungsarbeiten waren jedoch sehr umfangreich, weshalb der Amts diener mit einer Lis unter dem Arme v on Haus zu Haus ging, um die säumi: gen Einwohner zur Brandstätte zu ci. tiren oder abxr aufzufordern, einen- Er satzmann zu stellen. Auf seinem Rundgange kam der Amtsdienc? auch zu dem Rentier D, der ihm. dem Beamten, zunächst die .umuthuna stellte, für ihn als ,,,!,,,. 'n !,"'"'" i' III ji, . ' I ? Ersatzmann einzusvring cn, , wa s , natür' tlcy avgeieyni wuroe. ,, , : ;.. :; ,.. :. , 1:.!!' ' 1 " ! ; !l -JiJi " "liii ii i " ÜJ : : : !ji I i: -i ' ' : :: 1 " Ü i lji!-jli;i II--Jä ".r-" -Ü h !: -Ij, "iir - faf ' . f ; Nunmehr erklärte der Rentier, i e: werde gleich kommen, er wolle sich nur umieheWlU bald darauf auf der Brandstätte, aber im schwarzen Frack, mit welken Handschuhen und hohem Hute. BcxrschriftZ' mäßig meldete er ficy beim Amtsvorsteher, erregte aber schon seines Anzuges wegen allgemeine Heiterkeit lust fand aber keine Grenzen, als Nen tier D. immer nur einige Strohhalme zwischen Daumen und Zeigefinger seiner weiß behandschuhten Rechten nahm und dieselben mit affecrirter Vorsicht ' bei Seite trug. , Der Amtsvorsteherr mußte schließlich den curiosen Gehilfen vom Vlatze weisen, um nur wieder Ruhe und Ordnung herzustellen wogegen sich jener aber entschieden verwahrte, weil er un ter Strafandrohung zur Theilnahme an den Aufräumungsarbeiten ,! aufgefordert worden sei. Der Scherz solue durch ein polizeiliches Straftnandut über drei Mark geahndet werden, da der damit Bedrohte jedoch Widerspruch erhoben und ritterliche !?,EntschndWs6eänrrag hat, wird das Gericht zu entscheiden haben, ob es grober Unfug ist. im Frack und Cylinder zum Feuer zu gehen, m 0fQite':Cf &t$tfcn;f.Ä;V;fp; ifäÖfnse;: '.;:;::,.:"S Der Sängerchor des Lebrorvereins in Frankfurt a.M. hat den Bericht über sein zwölftes Vereinsjahr (1L89 90) anIgegebenZUDaßdieseöh eine hervorragende Stellung unter den Männer - Gesang - Vereinen Teutsch' landö. O esterreich s und der Schweiz seit Fahren behauptet, ist männiglich bekannt.. Interessant und werthvvll wird der Bericht durch eine 80 Seilen starke Beigabe: .Geschichte des deutschen MännergesangeS in übersichtlicher Darstellung" von Julius Bautz. Lehrer am Realgymnasium Musterschule" und derzeit erstem Bor sitzenden des SängerchorsHLzTerWsozeiiannte " '' Männer gesan'g ' nnd die Mäunergesangvemnehaben Bedeutung. Ti.' Anfänge des deutschen Männergesanges rcichmAhiHittNlI, sechszehnie Jahrhundert zurück. Der erste MannergesangLcrein !ainrnlernd; im heutigen Sinne war die Zelter'sche Liedtfel" in Berlin, gegründet am 3. December 106. Iach diesem Muster entstanden Liedertafeln" in Frankfurt a.' O.. Leipzig, Magdeburg. Königsberg, Pr.. ' Danzig. Dessau. Frankfurt a. M. (1826) c tsldte:t.;??:;:;;y:;;: Zu derselben Zeit begann HanS Georg Nägeli in der Schweiz seine planmäßigen -Arbeiten für eine volksthümliche Enlwicklung des Gesanges; das erste von ihm vierstimmig gesetzte Männerchorlicd wurde im Oct. 1L08 in Zürich gesungen. 1810 errichtete er in seinem Sanginstitute eine Abtheilung für Männerchor, und 18 12 gründete er den Züricher Stadtsänger-Berein, welcher ans allen?Klassen des Volkes Mitglieder aufnahm. Auf dieser demokratischen Grundlage im Gegensatz- zu der anstokratischen Verfassuiig der norddeutschen Liedertaseln, erstrebte "Nägeli die Pflege und Ausbreitung des MännergesangeS. 1835 konnte er bereits . mittheilen, daß in der Schweiz wenigstens 20,000 kunstaereckt n rennende Sänger" in i,i ,,,! ii
Hemcin'VGKtti.wck'DS InnÄWGdtWeW -tsimim bm - :Sangetf;aji??r zu einem 1 geniciiis.Jia:tliiitit Sänttscste ' ansgeiogcn und int Octobcr 180ü diri---'. girte Rügcli bei cincm großen cantonalcn Feste in Zürich mehr als 500 Sän- - Männergesanz in Süddeutschland. 4 Der , erste, Liederkrauz" bildete sich 1825, in Stuttgart, der zweite (in demselben Jahre) , MlkÄMOom' ' ' (18Z7) Reutlmgen, EßUngen und Heilbrenn; 1329 gründete Friedrich Silcher die akademische Liedertafel in : Tübingen. " - Der -1823 ' in? Frankfurt ': c. M. entstanden: ! Liederkranz" gab Anlaß zur Bildung ähnlicher Vereine in?d en U hein und Main-G eg endcn. ' Ten größten.-noch immer nicht' genü- " gend gewürdigten, Einfluß auf Auöbrei' -tung und Pflege , des MännergesanZes übten die Lehrerseminare und die LchürzMdZeDbildetenM Grundstock der? Vereine. Nach "dem Vorbilde in der Schweiz' wurden bald , ,, auch in Deutschland Säi?gerfcs:e verän-' staltet. DaS erste feierten die sck'waüi-, schen Vereine 1827 in PlöchmZenI,? In 7 der Pftngstwoche des Jahres 1535 wiid in Königsberg, Pr., ein ostpreußnches?' Musikf:st statt und nach wenigen Jahren , machten im Rordwcsten die märkischen Lehrergesangfeste von sich reden. '1838 wurde ein deutsches" Sangerscst' in Frankfurt a..?M , gefeiert, obwohl in Oesterreich eest fünf Jahre später der . ''' ii! '''', -'Ij 'lf ','!. i i ! I i.'i il1 ' . ."'ü 'H' ' 'O'' "!' u. ' I I' .ri- fflfti.i:.. .r.' ii . ..'rtr-!1 hatte der Iluge.cttermch ,'zu,,dem , Wiener'Polize:p,rasidenicit? in der That:, in die Lieder wurde Poli , tik gemengt und auch die Sangcsbrüder, l wollten nicht behaftet sein mit dem be schränken Unl crthancnversrandc. ' . , Die von den größten Chören kor-"' assireo in . die Welt acsungene Frage: ?,Wa5 ist des' Deutschen Baterland?" ' war , vielen hohlen Ohren' der, schrillste i,iMißklanst,ä:nd als von ' dem deut säzcn ' SöngcrsesZc 5ur 53ür13nrg im ''Jahre ; ,, jj,1'1'. ii"ifc ',:!;! ii' i ', ';u!l, .-- '" ite iir " ilcnif ) '!'!' '34Sba,VlldSchlesw:gHoifle,m mecrumschlungcn"" durch" alle" Gauen, scholl, da wär es klar, das; auch die Sän--gor eine Rolle in der'' politischen Bcwc- ' gung ü &crii:oiii in cii 1: 'fi a t r ert,,, :i: g r e 1 1: tu " jülltcn ;)le:;i'ni ch t l e ' Hoffnung eüUcHe anfangs erregten. ; Sie gerieth?n.in die Stimmung des L!at!ona, Bereinsna' mcntlich als am September 1L62 in -Koburg Sängerbünde nllt 45,000 Sängern sich als - Deutscher , Sänger-' ' f-."-rrlr - ;Vw - .i!. 'S ,-i'fti - ,,, , nitim" - iti iin Pit T f A0Tt , . ntMin'iti'ftt - VMIIV - JUIrfltUllVIllVyiHl 't VUIVUttWi) und Vernc verirrten " sich auf 'sck,Wje- ; ... .... ,,. ..: ." ,J . it L,. . '! ,. ' ' ,1. mcn Ä gcn. w:e man aus oe.l uns ns aber oan !N Ziingtter Zeit bereite eine höhere mustkatisc'ye Richtung" her- "' f " vortrete und in d?n '-ersten Männergc, sangdereinen eifrig gcpslegt werde. ' 'l " ' ' "t " ii" . - , ' . - - l r&a ß?S5.il i?i,tncinc r'33 ru'fcc )ß ' ;i :!i'l ,1 i Unser diesem Titel erzählt ni an aus :,-',. Thüri ngcn ;i S tand d a neulich der Leh rcr cincsmn.Fus;e. des allenlerg'es bei, Kobnrg gelegenen, Dörfchens. :- cm " großer Noscnsreund, in seinem Schul l , garten und betrachtete mit Wohlgefallen ' , die prächtigen Exemplare dieser königlichen Blumen, als zwei ihm unbekannte ,?. bübsche Damcn herantraten und , sich -einige ' Noscn ' ausbaten. '? Gern : will' ; fahrte er??Lehrer unter Worten deö Dankes cntftrnien sich beide.i?WenlÄ'Tage'Wr '" " 'Hi clj Iii ., : iiii ' ' t " ''''.ii r. i i i""'l":;' w "''' '"' :i't' 1 ftä' ' wieder, an dem Garten vorüber, aber der,V.esitzerivarA das .ails, trasen den Lehrcr und 'kamen'' ,!. 'ii! '!S - itr il , l. ''"' ff ''' '':,! 1 .l''i.,:;P!' ,mNem7elben,,nachdem)hnen,wiederM,. bereitwilligst einige Nosen überlassen worden, in ein Gespräch, das in der , Wohnstube fortgesetzt wurde. Da fazte ' die eine der Tanicn, indem ein vnifcnder Blick an den Wänden der Wohnung N entlang glitt, freundlich zu dem Lehrer: U '..Sie ' sind - iä ganz etW!:t5eÄchteWf' i, ' ,ii -J;; i r L ..;:!; t''i,ii "t 'M , und ganz hubzche B:lderl"'ZicrenWie?!!!?., Wände Nlir,, rcrmisse ich cinsWasW BildHelWÄruderZIZML 'ünserVLercr'ellvä das Bild Ihres Herrn Brnders? Ich habe nicht die Ehre, die Dauert zn ken nen.- - Wer ist denn, wenn ,iÄ fragen ssaWVbcherr-'Äru deutsche Kaiser," war die sÄ lichte, einfache Antwort der Dame, die ,,, keine ?H Andere war, als die seiner Zeit sich in Kobura auchaltende memmgiiche ErbPrinzessin Charlotte, welche mit chrer VnverwÄdtcn-'der Edinburg. bei dem Lehrer nunmehr die ?' frendigste lleberraschnng , vcrnr'achic. DieserlistammeltHnunN aunq über das Fehlen eines .Kaiser- -,, 9 '.""' r' S'Vi "'' -'"-'"" "; '':!!!!'!;i1" ": "r-i'"'' l ' blldes. daß es ihm rnis a ewigen Ginn' ;, den noch nicht möglich lonr, ein würdiges Portrait des Kaisers .nttschancn von er aber bei nächster Welca,'ttbeit ein i';;iliilr
ger. vsüii der Schweiz aus und zum Theil auf persönliche Anrczu:iz 9!ägelis entwickelte sich die Reiauna Ziir den
crjie i'.'ianncrge längerem c er wiener ZUii Staiide i kam. ,, Halten Sie mir At;; ?.. .?, :v.,-i
v i w v ij vy i ! i Kill ua j: i.ut uiuiiu 4 iicvt i. i
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kritischen Stimmen cniest,; mit renfu ; die Entwickelung des Äanlikrcsanze? ( rföiiöSUi if: ?riQf scaUislrJ&iS'
Der Verfasser, der seinen, idm pcriön-,, v "f ; i "i i ' . "',' ii -'"' :-'p4' im i e. , . is . .. ltsti,'tamnpn::iv.e.TPnfnt!h r.iit'strnRerlIü.;'
Parteilichkeit brande: t Zat versichert '
solches ' - zu erwerben gedenke. die rt ri.'i . s r T...ri ' -;!i, sÄ; ''!! ...HW1!!'..'!
Priirzein aver nm nr.c;ATiiMijuioi gung mit Den Worten ab : werde ich mrr gestatten. Jynen für Jyre yudM, scheit Rosen ein Bild .''tn.flncrudtr zu senden," Darauf empfahlen nch die beiden Damen. Ter Leyrer adrr wird seine Rosen noch mehr lieben al5 $wor ?lV''Mß!?'Ä"e i n u n g S'v e s ch i e d f ri"11' h e i t. Als ich Sie kennen lernte, hielt ich Sie für dumm. . .Und nun haben Sie sich wohl vom Gegentheil überzeugt? Und nun finde ich, daß Sie es auch wirklich find! Sehen Sie, so kann man sich täuschen. i n Üotx ptomi 1;.' Schi bermeifter ( zum Bummler ) - ..Also einen ganzm Anzug soll ich Ihnen machen ? ....Hm ,wiffen Sie was. ein Anzug ist mir doch etwas zu viel ich will Ihnen da schon, lieber zehn Mark zeihen !"
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