Indiana Tribüne, Volume 14, Number 52, Indianapolis, Marion County, 11 November 1890 — Page 1
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itseieLlM" um. Gründe für die ungeheure Niederläge der republikanischen Partei lm letz ten Wahltage, werden von den republikanischen Parteiblättern massenhaft vor gebracht, aber um die wahren Gründe gehen sie herum, wie die Katze um den heißen Brei. Thatsache ist. daß die puttikanische Partei in der letzten Zeit vs daucluo spielte. Sie fühlte den Bo den unter ihren Füsen weichen und so setzte sie Alles aups Spiel, um wieder festen Vodm zu gewinnen. Es war mcht der neue Tarif allein, der die Partei zu Falle brachte, eS war auch die Art und Welse, wie derselbe zum Gesetze gemacht wurde, das diktatorische Auftreten der Partei mit ihrer kleinen Mehrheit im Nepräsentantenhause, das vollständige Mundtodtmachen der anderen Seite, das Unterdrücken jeder Opposition durch despotische Geschästsregeln, welche im ganzen Lanle böses Blut machte. Die Silber. bill, welche den Besitzern der Silberbergwerke riesigen Gewinn brachte, die Wil son Bill, durch welche den Temperenzlern Vorschub geleistet wurde, und die Pen sionsbill, durch welche das Soldaten-Ele ment in der Partei festgehalten werden sollte, alle diese Faktoren haben züsam mengewirkt, um den Demokraten jene riesige Mehrheit zu geben, welche sie im nächsten Repräsentantenhaus haben wer den. Die Tarifbill und die Silberbill haben aber Eins zur Evidenz erwiesen und das ist der großkapitalistisch? Charakter der republikanischen Partei. . Diese Bills! wurden auf das Drängen und im Jnter effe von Großkapitaliftm passirt, in deren Dienst die Partei steht. N'chts ist daher natürlicher, als daß sich die arbeitende Masse des Volkes von der republikanischen Partei abwendet. Bei der politischen Unreife des ameri kanischen Volkes, speziell der ämerikani schen Arbeiter, ist rs ebenso natürlich, daß sich dasselbe zunächst der demokratischen Partei zuwendet, anstatt sich in einer neuen, wahrhaft fortschrittlichen Partei zusammenzusiadtn. Das amerikanische Volk und wiederum speziell der amerikanische Arbeiter begreift noch nicht den Werth und die Macht einer Minoritats' Partei. Er steht noch nicht ein, daß eine Minoritätspartei sich zwar nicht mit den anderen Parteien in die Beute theilen kann, daß sie aber im Stande ist, den anderen Parteien Prinzipien und Maßnah, men aufzuzwingen, weil sich die herrschenden Parteien stets um Gewinne aus den Reihen der Minoritätspartei streiten wer den. AuS diesem Grunde z. B. verdirbt eS die demokratische Partei niemals ganz und gar mit den Temperenzlern. Sie stellt sich nicht in offene Feindschaft zu denselben, sondern sucht sich ihre Freundschaft zu halten, indem sie ihnen dann und wann einen kleinen Brocken hinwirft, wie z. B. eine kleine Erhöhung der Lizenzgebühren. Trotzdem wir von der demokratischen Partei keine einschneidenden, fortschritt lichen Reformen erwarten, war uns doch dieser Sieg sehr angenehm, und obwohl wir selbst nicht die Hand dazu bieten, sondern der Entwicklung der Dinge ruhig zuschauen werden, würden wir' doch gerne sehen, daß auch die Administration und der Bundessenat in die Hände der Demokraten fallen. Wir wüßten kein besseres Mittel, das Volk davon zu überzeugen, daß auch die demokratische Partei ihm kein Heil bringen wird. Thatsachen überzeugen besser als Behauptungen, und so lange nur ein Theil der Landesregierung und Verwaltung in den Händen einer Partei ist, die sich Reformpartei nennt, hat sie immer die Entschuldigung, daß ihr die Hände gebunden sind. Ein gesellschaftliches System unter welchem sich Klassen gebildet haben und stets weiter entwickeln, kann nur durch eine Partei gestürzt werden, welche eine Klasse vertritt. Klasssnemrichtungen und Klassengesetze können nur dmch eine Klas senbiwegung abgeschafft werden. , Nur eine politische Partei, um welche sich daS arbeitende Volk als Klasse ' schaart, kann die Weiterentwicklung der Klassen aufhal ten und daS Klassensystem vernichten. Eine solche Partei ist' aber die demokra tische Partei nicht. Auch sie wird von der kapitalistischen Klasse regiert und sie bedient sich nur der arbeitenden Klasse als Werkzeug. Wohl aber sind in ihr die Elemente vorhanden, aus welchen sich die Zukunftspartei rekrutiren wird, denn die größere Zahl der Arbeiter und der minder Bemittelten, die Schwarzen auSgenom
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mm, gehört heute der demokratischen Partei an. Es können noch viele Jahre bis dahin vergehen, aber es scheint uns sicher, daß selbst, ja erst recht nach den größten Siegen die demokratische Partei sich in ihre' Elemente auflösen wird, daß die fortschrittlichen Elemente sich einer neuen, vom Klassenbewußtsein getragenen, die Abschaffung des Klassensyftemö bezweckenden Partei anschließen werden.
und daß die republikanische Partei als die Partei der Klassenherrschaft, der industrieUen Ausbeutung, als die Partei deS NativiSmuS und der nationalen Jntoleranz, kurz . als die Partei deS ausgesprochensten Rückschritts, als die Ultrareaktionäre Partei ihr entgegenstehen wird. Das wird unserer Ansicht nach der Verlauf der Dinge in der Zukunft, daS heißt in den nächsten zehn oder fünfzehn Jahren sein. DrshtnaHriHten Inland. SttteraulkiSttN. JÜr Jndlana: Trüb, Wetter, leich ter Regen; gleiche Temperatur. Eine BSrfenpanik. New York, 10. Nov. Die Aktien börse befand sich heute in einer Ausre gung. welche an eine Panik grenzte. Geld war fast nicht 'zu bekommen, die Aktien aller Art fielen mit rapider Schnelligkeit und Bankerotte standen massenhaft in Aussicht. Jeder wollte verkaufen. Um 1 Uhr endlich erschienen die Geldverleiber, welche bis dahin Offerten zurückgehalten hatten und sie brachten ihr Geld zu Raten an, welche sich auf 90 Prozent per annum bellefen. Ein zelne Aktien, wie . B. der Cleveland, Chicago, Cincinnati und St. LouiS Bahn erholten sich wilder und singen wieder an zu steigen. Ueber die Ursoch'n der fizberhasten Aufregung schien sich esgeMch Niemand so recht klar sei. Thitsache ist. daß d!e Ordre? zum Vttkaufea zum greßen Theil axi LZn)o,, Paris und Berlin gekommen waren. Jedeimann meinte, die Londoner Börse sei Schuld daran. nber eS war eize? t ich Niemand so recht im Stande zu sge?, warum. Vielfach wurde die Schuld den großen Go!dsen düngen, welche in ledtee Z?it nach Europa aegangen wiren, zugeschrieben. Im Juni hatte die Bank von' England, die Bank von ffeankrtich und die deutsch ReichSdank 116 MM. Pf. St. in Gold. am 6 November hatten sie bloß 103 Millionen.' eine Abnahme von 13 Mill. Pf. oder 65 Millionen Dollars. , Wohin dies Geld gekommen, scheint Niemand zu wissen, ein grober Theil da von ist jedenfalls nach Südamerika geaangen und im Geldmarkt herrscht große Knappheit. Die Bank von England wird wahrscheinlich ihren Diskonto nochmals erhöhen. Geld wird für die Spekulanten zu theuer und so wandern Aktien masskn hast zum Verkaufe nach N;w Vk. Jzy Gould ist der Ansicht, daß wer ikßt den Muth hat. zu kaufen und abwalten kann, Gelegenheit hat, Gtld zu machen. Jnmitttn der Aufregung und des Lärm an der Börse wurde ein Aktien spekulant, Namen JameS StrutherS plötzlich vom Schlage gerührt. Ee fiel zu Boden und war nach wenigen Minu ten todt. Die Gischäfte wurden darauf für eine Halde Stunde suependirt. In Folge dieses Vorfall hatten die Gemüther Zeit sich zu beruhigen sonst wäre ein Panik unausbleiblich gewesen. Washington, 10. Nov. ' Finanz sekretär Windom varvon den Vorgängen wohlunterrichtet. Er that jidoch weiter nicht, al daß er. um dem Geldmarkt zu Hilfe zu kommen, olle Silber kaufte, da ihm angeboten wurde. Die zur Versa gung stehende Bilanz im Schadamte wird bloß 'jum Ankauf von AM prszentigen Bond verwendet. Seit der Offerte vom 9 Oktober sind bloß 6 Millionen davon offerirt worden. . Nachklang czurWahl. Ehieag o. 10. Nsv. Im zweiten Distrikt wurde ein Irrthum in der Zäh lung entdeckt. Die Rechtsetzung diese Irrthum wird den Demokraten zugute kommen. Dieselben werden dann in ge meinschaftlicher Sitzung der Legislatur 101 Stimmen gegen 100 Stimmen der Ripublikaner haben, wa ihnen die Er wählung eine demokratischen Bunde senator sichert. K. o f L. D env er. (Xol.,10 Nov. Die Gene ralversammwng der Kaight of Labor trat heute hler zusammen. Dieselbe wird ungefähr Zwei Wochen dauern.
Schw ei ni 0 o Icra. a , r Eolu mbu. O. 1O. Nov. In mehreren EountieS. de Staate, speziell Franklin, - Darke, Cutto, : yreble und Athen County hkr?.'.t,die Schweinecho lera. '.''D?'.' ' ' OSkaloofa. Zi 10. Nett. In hl,stgr Gkgend httk die Schmlne cholera. Price & C5 habe Schweine im Wirthe von MW rerloren. . '
Ouö'laud. .M.,' i'Vi,, ' ';;;'?! ..i: - . Was in de utfche N S üultn gelehrt winden muß. . ' Berlin, 10 NoL. Die .National. zeitung sagt, der KLker werde demnächst ein Edikt an daS NIinitriun erlassen. worin er anordnet,.keä die Lehrer in den Volksschulen mit d?n Yklnziplen der Volkswirthschaft vertraut sein müssen. um die Irrthümer ( ?) der sozialistischen Theorieen nachweise zu können. In dem ReligionSunterrNt foll mehr da VeftSndnik für die Wche'Seite der . . . w . : .ri . . ttgton gevflegr weroe. ferner ,ou dic neueste Geschichte, lisonder die de Königreich Preußen, end wa die preußi schen Könige für dty Arbeiter gethan haben, gelehrt werdev. E heißt, daß da Edikt vor der Resignation BUmarck abgefaßt wurde. 1 Allerlei. 5ln London wurdj aestern der neue Lordmayor mit dem gebräuchlichen Pomp in sein Amt eingesühri. Dr. Koch hat einen Patienten, der dle Schwindsucht hattet al vollkommen geheilt entlassen. Sein Schwiegersohn. Dr. Penuhl, verspricht, daß die Methode der Behandlung in drei Wochen verössent licht werden wird. ' Die Frau Jameson bezeichnet dle Geschichte, daß ihr Mang ein Negermäd chen gekaust habe, um Zeuge der Ab schlachtung und des AuffrssenS desselben zu sein, al Läge und dSSvillige Ersin dung.,, JMiäitäkd In Berlin ist in höheren Kreisen schon wieder ein Selbstmord vorgekommen. Der Oberst von P. hat sich wegen einer skandalölen Spiel'Affiire erschossen. In Ottensen bei Hamburg kam eö gtsttrn zwischen streikenden Glasbläsern und ScabS zu einem blutigen Krawall. Ein Mann wurde getödtet und mehrere vervundit. Die Polen wandern massenhaft Helm lich auS ihrem Vaterlande aus. ES wird behauptet, eS feien in den letzten drei Monaten Über 300.000 Polen nach Bra stlien ausgewandert. StsssnÄriSttt. Angekommen in: New Pork: .La Gakcogne von Havre; .Aurania- von Liverpool; .Egyptian Monarch- von London; .Russin-.von Hamburg; .Queen- von Liverpool. London. In Sicht: .Svitzerlandvon Philadelphia ; .Rhaetia von New York. Glasgow: .State of Alabamavon Baltimore; .State of Nevada- von New Bork. South ampton: .Eider von Neu York. Greenock: .Anchoria von New Yoik. In Quebec ist man besorgt wegen deS Dampfer .Vancouver-, der schon seit 36 Skunden fällig ist. ie flQe S. finappti vstkommen Der Contraktor Herr Conrad Binder ist gestern Abend nur mit knapper Noth schwerem Unglück entgangen. Er befand sich aus dem Heimwege und wollte eben die Geleise an der Noble Straße kreuzen. Ein Zug war gerade restlich vorbei ge kömmen. ein östlich fahrender Zug schien ihm beider völligen Dunkelheit, die aus dem Geleise herrschte, noch weit genug au dem Weg,, um da Geleise ohne Ge fahr kreuzen zu können. Aber in demselben Augenblicke kam auch ein von der Südseite kommendes Fuhrwerk des Weg daher, die beiden Fuhrwerke stießen zusammen und Herr Bender rettete sich nur durch einen Sprung aus dem Wagen. Zugleich rief er dem Bahnwärter zu, dem herankam menden Zage ein Warnungstgnal zu geben, so daß der Zug angehalten wurde. Nur so gelang es grobe, .Unglück zu verhüten. - Herr Bender trug einige Schrammen davon, kein Suhrserk ist leicht beschädigt Von der grenzenlosen Fahrlässigkeit, mit der in unserer Stadt gevirthschaftet wird. zeugt aber die Thatsache, daß um K vor 6 Uhr gestern Abend, al dieser Unfall pasftrte. noch kein Licht an ! jener gesähr Uchea Bahnkreuzung angezündet war.
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