Indiana Tribüne, Volume 14, Number 51, Indianapolis, Marion County, 10 November 1890 — Page 1

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DraMaHriHten. Inland! "- " . O titt! auStiSlEN. Jür Jndiana : Trüb tS Wetter u nd Regen beute NaHt; kühltreS hüblSeS Wetter morgen.

GsdSchtnibfeirr. Chicago. 9. Nov. f Heute fand die GedSchtnißfeier für die hingerichteten EvieS, PaesonS. Engel und Jischer statt. Aebkiter Turn- und Gelangvereine nah' men in grober Zahl Theil.. Andem Zuge nach dem Bahnhose nahmen tva 2000 Personen Theil. An dem Grade sprachm Eeorae Schmeidinger und L. S. Oliver von Chicago und Moritz Schulz'und M S. Bartholome von New York. Meh rerk'Gksangveresne trugen TrauergesSnge vor. Die ganze Feier zeichnete sich durch Anstand und Würde au. An dem Hause welches Frau ParsönS bewöhnt, wurde eine rothe Fahne auSge fleckt. Ein Polizist besah! daS Abnehmen derselben und als dem Beseht nicht Folge geleistet wurde, drang - er in daS HauS und riß die Fahne herad (Vergleiche damit die Thatsache, dak während deS Kongresses in Halle eine rothe Fahne eine ganze Woche lang aus dem GebSude. wehte, ohne daß stch die Pollzel darum kümmerte.) DaS sozialistische Votum in New York. New Y ork, 9. Nov. In New York County haben die Sozlaliften 6.084 in King County (Srooklyfl) 1.600 und lm Staate 9,189 Stimmen abgegeben. t, - - Konzert für Vjera S a s s u1 litich. Nem York. 9. Nov., Inder Web fter Halle fand gestern Abend ein Kon zeit zum Besten' der tn der Schweiz in drückenden Verhältnissen lebenden russs schen Patriotin Vjera Sassulitsch statt. Dasselbe vor ein mustkalischer und finanzieller Eefolg. (Vjkra Sossalttsch schoß vor U Jzren auf den Polizeimini' ster Treptoff. de?Zinen politischen Gefangenen schwer mißhandelt hatte, und so grob war die Entrüstung über die Mißhandlung im Volke, daß Vjera von den Geschworenen freigesprochen wurde.) Waren Gefchv ist r. Eine eo rnantischeunwarschein liche Geschichte. KansaS City,9. Nov. ES hat sich herauSgestevt, daß Herr und Frau Asa Bau in Kansa City Geschwister sind. Beide wurden vor 25 Jahren, als kleine Kinder in New Jork von Emigranten vkilassen. Der Knabe wurde von einem Manne, Namens Asa Barr, daS Mädchen von einer Frau EvanS adoptkrt. Lebten ging nach Philadelphia und zwan zig Jchre später zog der zum Manne ge wordene Knabe ebenfalls dahin. Der Zufall führte Beide zusammen, sie lernten stch kennen und heiratheten. Später zo gen fie nach KansaS City. Vor nicht langer Zeit starb Frau EvanS und die 'Hinterlassenschast eines in London. Canada, verstorbenen Ver wandten von ihr mußte deshalb , ihrer adoptirten Tochter zu sollen, diesen, wurde durch Detektives ausgesucht, und diese entdeckten daS Verhältniß, in welchem die beiden Gatten zu einander stehen. ES werden Schritte zur Lösung der übrigens kinderlosen Ehe eingeleitet. Politisch e loib-n Le xi n g to n . Ko . 9. N' D Bei .m M- M M , M m ,pl' . 5r"' " ' 11 ' fc ' ävsylurne kam es zwu. zem epuvtlkotier Dr. Lily und k , J Demokraten John Wilon zu einer destigen Szene. da Wilsov inen Neger, den Lily mitge bracht l am Stimmen verhindern wollte. ' mde Gegner zogen ihre Revol der und ehe Wilson feuern konnte, hotte Lily ihn zweimal durch die Brust geschos sen. Doch auch Wilson durchbohrte jetzt Lily? Brust mit einem Schusse. ; Jnzvi schen kam WilsonS Bruder hinzu und entriß Lily seinen Revolvern , :r Doch dieser, blutüberströmt, we er war, kroch auf Wilson zu und versetzte ihm mehrere Messerstiche. Da feuerte Wilson den letzten Schuß auS sei, m Revolver aus LilYI Bruder ab und lö t te ihn. kroch dann auf seinen röchelnden Gegner zu und hieb ihm den Griff deS Revolvers tief in den Schädel. Nach venigen Ml nuten war Lily eine Leiche, während Willen noch mehrere Stunden mit dem Tod?fong Erpressun a und Mordän $MßM&0', KansaS City. Mo.. 9 Nov. D. A. Greever, ein reicher Viehhändler, ist im Hotel Andrews von dem New Vorker HandluNgSriisendtn , Charles Cliffcrt durch einen Schuß in den Rücken tödtlich verwundet worden. Greever hatte in der 1 'i! '! ! : 1

letzten Zeit Frau Clifford start den Höf gemacht. Clifford sah Greever das Hotel AodrevS betreten und folgte ihm. Da die Thür, verschlossen war, kletterte Clis ford vom Balkon in sein Schlafzimmer. Nun stürzte Cliffgrd in daS Zimmer, in dem stch seine Frau und Greever befanden und verlangte eine Erklärung. Frau Clifford theilte ihm mit, daß ihr Greever ungebührliche Anträge gestellt und sie stch gegen seine Umarmung gewehrt habe. alS ihr Gatte eintrat. Darauf hob diese? fei

nen Revolver und schoß vier Mal; drei Kegeln gingen fehl, die vierte aber traf Greever in den Rücken. Der schwer Verwundete erzählt dage gen, er sei nur in das Hotel gekommen. um seine Rechnung zu bezahlen, wurde aber von Frau Clifford aufgefordert, in ihr Schlafzimmer zu treten und zu warten, bis sie die Wirthin geholt habe. . Er wandte stch zum Gehen, als Clifford ins Zimmer trat und ihm mit einem Fluch zurief, die Hände hoch zu heben. Dies that er jedoch nicht und in Folge dessen schoß Cliffgrd. Der Vorwurf, daß er, Frau Cliffttd zum Ehebruch verleitet, sei von Clifford nur in der Absicht erho den worden, von ihm Geld zu erpressen. Greever ist sehr wohlhabend, sein Ver mögen wird aus rund HZS0.000 geschätzt. NnSla5. Großfürst Nikolaus. Beelin, 9 Nov Großsürst Mo lauS der Aeltere ist unheilbar wahnsinnig geworden. Politisch war der Onkel deS Zaren schon längst in todter Mann. Noch kn aller Erinnerung ist eS, wie er a is Ehrgeiz, es den preußischen Prinzen, wie Friedrich Karl und dem Kovprinzen Friedrich, an KriegSruhm gleichzuthuo, seinen kaiserlichen Bruder bewog, ihn zum ObkkbesthlShaber der russischen Armee im letzten Tüekenkrlege zu erhe den. Daß er dann als Stratege kläglich Schiffdruch litt, und. vor dem Feldherrn genws eines OSman Pascha kläglich die Segel streichen mußte, war nicht da? Schlimmste. Aber seine eigene Ehre ging mit einem unauslöschlichen Merkmal be hastet aus dem Kriege hervor. Denn vor den Petersburger Gerichten stellte stch heraus, haß die des Betruges angeklagten Armeelieseramten Gregor, Horvitz und Kochen dem Großsürsten Geschenke lm Betrage von eineinhalb M.llionen Rubel be'hus Bezahlung seiner Schulden ge macht hatten. Die Folge war, daß, um unerhörten Skandal zu Virmelden, der Prozeß gegen die Betrüger nledergeschla gen und der Kaiser ihn durch einen UkaS seiner Würden alS Feldmarschall. Armee tnlpektor, alS Inhaber der Garde-Ula nen, der AlkxandrewSk'Husaren entsetzte. Ekft nach der Thronbesteigung des jetzigen Zaren wurde Nikolaus wieder in seine Würden eingesetzt, jedoch schon ein Jahr später wegen Verschwendung unter Vormundschaft gestellt und auf ein Ein kommen von 7000 Rubeln monatlich fte schränkt. Holland und Luxemburg. Berl in, 9 Nov. Der wahnsinnige König von Holland hat in dem bisher durch Personalunion mit den Nlederlan den vereinigten dtutschea Großherzog' ihum Luxemburg schnell einen Ersatz mann gesunden, nämlich den einstigen Herzog Adolf von Nassau, s Von den Peeußen in 1867 ohne viele Federlesen abgesetzt und a!S Gefangener nach der Festung Stettin tranSportirt. ist diese Wendung des Schicksals, immer hin eigen in ihrer Art. - l Bi 1806 war da Ländchen ein Theil des Deutschen Bundes, ja sogar Bunde? sestung Da wegen seines AusgehenS in Holland seine Neutralität selbstredend re. spekt rt wurde, blieb eS so, wie eS war Die Auflösung deS Deutschen Bundes war gleichsallS ohne Belang für Luxem bürg. Stirbt der König von Holland, so haben , wir das einzig ; dastehende Schauspiel eines deutschen Großherzog thu? mit einem deutschen Fürsten, welche? mit dem deutschen Reiche abso lut ! nicht? zu thun hat, und ebenso selbst ständig dasteht, wie Frankreich. Italien oder überhaupt irgend eine auswärtige Macht. -0i HMs. , "': v:. Mit König Wilhelm erlischt der Mannöftamm der jüngeren königlichen Linie dS HaufeS Nassau, und ; da in Lrxemburg daS salische Gesetz gilt, in Holland aber nicht, so ommt dort der älteste Agnat deS Königs, eben der Her zog Adolf, in Holland jedoch des König Tochter Wllhelmiae zur Regierung. Der Kamps gegen die Tuber iillll I e r l i n. 9. Nov. Kaiser Wilhelm nimmt 1 daS größte Interesse an der Schvindsuchtikur, welche Professor Koch angeblich entdeckt hat.' Der Kaiser hat dem Grasen Eulenburg. dem Minister deS Innern, befohlen, daß eine RegierungS Vorlage ausgearbeitet werde, wodurch Professor Koch 600.000 Mark angewiesen

werden sollen. Diese Summe wird Prof. Koch wahrscheinlich zur Gründung eines großen Hospitals benutzen. Die Vorlage wird dem preußischen Landtage sofort nach dessen Zusammentreten unterbreitet er den und eS unterliegt wohl keinem Zweisel. daß fie augenblicklich bewilligt werden wird. 'Der Kaiser hat dem Pro f.ssor Koch mitgetheilt, daß er alle Un kosten der gegenwärtigen Untersuchungen Koch? aus eigenen Mitteln destreiten will. ' ,.- .. - 'yx . , An der Spitze der Forscher, welche der geheimnißvoUea Thätigkeit der Bakterien oder Bacillen auf die Spur zu kommen suchen, stehe deutsche Gelehrte. Beson der hat Robert Koch in Berlin einige Entdeckungen .von unermeßlicher Trag weite gemacht. Seine Behauptung, daß eS einen besonderen Cbo!eraBacllluS gebe, dessen Vorhandensein er nachweisen könne, wurde von den Fachgenossen an fängllch mit erheblichen Zweiseln ausge nömmen. drang aber schließlich durch. Die Feststellung deS Tuberkel'Bacil luS gelang ihm ebenfalls. Die meisten Aerzte beftritten nicht mehr, daß viele Erkrankungen durch mikroskopische Lebe

Wesen hervorgerufen werden, aber fie ver mochten die Aufgabe nicht zu lösen wie man den Feind vertilgen könne, ohne gleichzeitig die erkrankten Organe zu zerstören. y"'. Nunmehr glaubt Professor Koch, daß er auch diese Schwierigkeit überwunden und ein Verfahren entdeckt hat, das nur die Bakterien tödtet,' die von ihnen er griffenen ; Organe aber nicht schädigt. Da er k.in Marktschreier ist. so verkün det er nicht prahlerisch seine Erfolge, sondern er setzt noch immer seine Ver suche fort und hat den Staat gebeten, ihm mit seinen umfangreichen Mitteln belzustehen. . ., . .' :: Darauf hin hat der Kaiser ihm das größte Entgegeuksmmen bewiesen. Prof. Koch, dessen neueste Entdeckung, die Ver nichtung der SchwindsuchtS'Bakterien im menschlichen Körper und die dadurch mög licheHeilung derSchvindsucht ist.vlrd von mehreren hervorragenden Aerzten in sei nen ' Untersuchungen unterstützt. Auch Prof. beyden befindet sich unter seinen Mitarbeitern. L.yden hat kürzlich er k.'ärt, daß er ganz bestimmt an Koch'S Heilmittel glaube, j Prof. Koch ist der Anficht, daß auch die Diphtheriti durch ein Stäbchenthter? veranlaßt wird und er hofft, auch ein Mittel zu finden, vel cheS auch jenen Feind der Menschheit un schädlich macht. " Prosessor Bergmann impfte am Don nerstag fünfzehn schwindsüchtige Pa tkenten nach Dr. KöchS Anweisung und stellte fie am nächsten Tage mehreren Aerzten vor, um die Veränderung, die mit ihnen vorgegangen, zu zeigen. Dr. Koch will noch den Erfolg weiterer Expe rimente abwarten, ehe er die Zusammen Atzung seines Mittels veröffentlicht. Major Barttelot. London. 10. Nov. Die .Times" veröffentlicht eine drei Spalten lange Mittheilung von Herren Bonney, einem Theilnehmer von Stanleys Expedition. Er schildert die Grausamkeit BarttelotS und erzählt, daß derselbe einen Knaben durch Stocklchläge habe tööten lassen, und daß er mehrere Leute habe vergiften wollen. Auch behauptet Bonney, die Zeichnungen gesehen zu - haben, welche Jameson von der Szene der Menschen fresset anfertigte. Er sagt, die Zeichnun gen seien im Besitze der Frau Jamtson. Oc2tt75ssQrtQe. Angekommen in: New York: .Greece-von London, .Augufta Victaria, von Hamburg. .Saale- von ' Bremen, .St. ' Pancraz" von Liverpool, .Egyptian Monarch- von London. QueenStovn: - .Servia" von New Aork nach Liverpool. .Lord Clive' von Philadelphia. Havre: .Bretagne' von New Bork Hamburg: , .Swvia von New York. OSiffs-Ogentur. '.. ' : :i : H; " Tß' 't' i? Mfß iiS Alle Dampfer-Linien fovie alle euro fälschen Eisenbahnen haben ihre hiesige Vaupt Agentur tn Alex. M'tzger'S runoetgemyums Agentur. Wechsel Bank und VollmachtS.Bureau. Etadlirt 1 Rßl s 1Ä1 'm !'!. iiyAm'm' ty,:?;-, ü mV: ; . 1000 ; 'ft'i;! !. Vis.-f ; 'l-iläij1;!1 :; !'r; M'kt ( 1 i1 li'äi1 ! V 'ii'K:, ; 'r iM ft) rTr'1M ii Wft : KHlmm-tw ys,,.',,, ! D er Z pi elpächter-d eS belanchen Badeortes Spaa, Herr Dhar naut, welcher die Schönheitswettfireite !n Schwung gebracht hat, hat jetzt dem 4 L ?a t e Gememoeraiye mirgeiyeltr, vay er tn Fpaa etwas ganz Neueö einführen wird ein Amazoneurennen. Alle Ama zoilen Europas und Amerikas werde hierzu emaeladcn und jede Theilnehme rin erhält für sich und ihre Pferde alle Unkosten ersetzt. Da außerdem große Vreise ausgesetzt werden, so hofft Herr Dhainaut daß fünfzig bis sechzig Äma , f

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OnktlönS-Or?auf. . Alle verkauft Ltl in Fennema' Highland Hom Addition, am Tonnerstag, Frei'ag und am fiae, den .14. nd 15- vember iSOO; und fUi da Wetter ran,iich sei tollt, trd der erkauf am Rontag, Dienstag und Vittwsch. den 17 , IS. und 19 fortgkfitzt, beginnend um 2 Uhr Nach jeden Tag. Diese Lot front an Sd Uio, Ptmer Ltratz, und adlso, reu und sind bloß in Lquar von kdifo vu und üb Vtridian Stratinbahn. Die Lot find hoch und trecke und t der oh von Ätrch.n, Schule und Fabrik. Kein Lot s dem rtvatweg Vekauft. Kome vi deizeUen.u dt madl t habe. Solch önftige klegenhett kommt fltr Uef ditto tn efe Jahre nicht m . dr, Leut, welch var vir Mochen bet der Okt-brk Auktion kauft, habe schon ;SHr Ptttfe off.rlrt bekcmmeu.l, Verfehlen Li Nicht komm. Dt verkiusgbe dipgung, find derart, daß St schon gut, OffcNeu J höhere Preise n erhalten wrn, h dt rfte kot fallt? wird. Di.s Lot fallt ti ,u i. at 1891, um Ub rine tat Wenh steigen. D Verkauf findet a Pl'tze statt, erkauslbedtngun : in vterk! aar. Sk fi t et-, ,ei und drei Jahren mit Pkv,,nt Zinse. - tzlg vvofit wtrd so fort bkt aus in, Lot am Tag deß Lrkauf er langt. John rsttn, ukttaaator. H. H. eville, Agent.

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