Indiana Tribüne, Volume 14, Number 48, Indianapolis, Marion County, 7 November 1890 — Page 3

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errenungen - und Quetschuttgen cv ' RA. . x"r i : und rasch geheilt durch St Jakobs OcL -43' Cfet Monat bttl5 8rif. Zch m K ewe Verletzung de RSlfer: Zu und war gezwunzm kev Mona:e ün Bctte zu ilkiten. St. Ja. Ute Oel teilte ich dZUkrnd.-J. C. Srouk, Thaler. Jswt. cken w ich gklmun. gen lg einem Stuhle 2 sitzen, U ich Sicht tteqe tonnte. St. Jakob Oel hat mich dauernd geheilt. Chas. I. HeNe?. Fl,l ans tlntt Höh so 33 Fuß. Oueenstowa, Pa., 1. Fcbr im, Ich siel ut em Höhe von 32 Fuß, wodurch ich mir schwere Verlebungen iMozund gezwungea war zwei Woche a ArSZen zu ebea. St.Zobt Oel dritte ich. I. L. Wsy. 3 Msnstt Schmer ( im Rück. S?racvse, N. SU 14. Febr.. tm. Ich litt drei Monate seine? Verletzung trs RückesS. die ich mit durch einen Fall jage,sze halte; sechs 22ö TM CHARLES Ä. VOGELER C0M KM,. III. DAwBUsenigK M gezea oHc Blutkrankheiten, Leber und Magenlekden. Nil CHARLES Ä. VOGELES C0 Btttirnort, UL K 7 Schwache Männer, welche ihre vollz NanneSkrak dSraMlötie Geiste ist in eilanqea üvschea. lollte ult versäumende, .Jugendsreund" lese. Tai mit sielen Srnnkenzejchichken erläuterte, nlchkich auSgUtHtc Werk gibt ufschluß Sber ei neues ! AI 1 M Afcff A V 0 M InnVllvA CTi(Mitt Ui.l f t M w lu&ccate Ull fester Zeit ehne VerufSst.'rung v Ueschlechtk, krnkheite und den Solge der Jge, künden eCjUntta Kiederbetlltrde. btü, -fahren eSens das ach II btlltz. Jede? sein ei,n Änt. etit 25Centl ntamt an ftt bekannt ju uzy ltrgcit rtan ,geschi ms H$ nVrtuat pttni und Vi,x,sr,23 23jS II et., .Hr5 HoSz uub taie MANTELS". Die schönste AkZähl in d Stadt. Billigste Preise. I T ly-JM I 5? fL coMr k svv mmm Grabsteine und ' Monumente AUGUST SWUWR, Bildhauer. No, 243 Ctt OZasblugtoner. CöZl UWgSSJk'S - t $ $ Buch - Handlung ! .cw. ? Oüb MsdsQsS' . chSttstSk. sb in4KSmeii ans Ad in Sa lab KkstMde rrschewdA ViUhe? ül$ LeitfHÄZw wttdsu caaact und fiigtlUfctt. ns5 Cnt&sf !Ux SÄ wlMZSt Süniia 1 leaF des Bibthgraphlsohen Instituts tn Leipzig und Wien, t Soetea erscheint ta ISO Iieserasgii ru je 85 Cts. end ia 10 Eilifraazbisdea za j $50. j"' " tm Mprnltijn ' dritte, gaszlicü ncsicartcitele Anslaga fill Toa Professor Pechuef-Loescha, Dr. V. Haacke Viot V. Marsha und Prot E. Ljaschcnberg. LEI II GrSJStsnteils neu illustriert ralt mehr als 1SOO Abbildungen Im Text. 9 Karten und JEOTiselo iaKcLrscIiDitt n. ChromodracJc, ; sack der Matus ton Friedrich Satcfct, W. Kahaert, CMCUel i.1. Bestellungen führen sämtliche Bucherwncs Zeitungshändler aus. ADOLPH J3XtIDYt lOld FrMdoa ad Blgbt.) TtI(Ar C?ortr. Oorriff poudeut u. UebsrseHer. , 5k. 196 AizsbetZ CtrM kC5 Kllt ExrtKSfi

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Con sl Z. kesemer, Rn Vrbor, ich. Nach dem SrMche beakdeUet on fittm kttol3BVr. Rachdruck veristen. lglortsezuna. Nach,, der Vorjiellung degaven wir uns' sofort aus unser Zimmer im Hotel. Herr Plaine warf sich mit einem tiefen Seufzer auf fein Bett, während ich mich auskleidete und für die Nacht zurückzog. Beinahe eine Viertelstunde lang sprach K einer von uns ein Wort. Endlich unkerbrach Herr Plaine die Stille mit den Worten: Ich wünschte, ich wäre todt!" .Herr Plaine!" rief ich ihm zu. Sfch!" rief er schmerzlich aus, indem er von seinem Lager aufsprang, ich hatte vergessen, daß Sie hier sind. Aber," fuhr er sort, Sie haben gehört, was ich sagte und ich wiederhole es: M wünschte, ich wäre todt!" Sie setzen mich in Erstannen, Herr Plaine," wagte ich einzuschalten. Unnöthig! sugte er, in bitterem Tone. Bedenken und überlegen Sie nur, ich'tödtete Charlie Element. Wa rum hat er mich nicht getödtet? O, wie grausam ist das Schicksal! ,EZ , hat nichts für mich übrig, als Elend, Die Zukunft verkündigt mir nichts "Gutes. O, wie entsetzlich elend fühle lch mich! Und so fuhr er fort m seinen per zweiflungSvollen GefühlsauSbrüchen. Abermals setzte er sich im Bett 'auf. stutzte seinen Ellbogen unter das Kinn und stöhnte auf wie ein gebrochener Mann, den ein tödtlicher Stich mitten in's Herz getroffen hat. Es war ein starker Mann, den ich unter den größten Seelenschmerzen fei den und kämpfen sah. WäS für ein merkwürdiges Dmg muß es doch nur die Lleds sein, daß sie unS so unsagNch glücklich und wiederum so unbeschreib Uch elend macht!- dachte ich bei mir. Männer, wie Tom Plaine, einen der niknAgsten Menschen, den' ich je kennen lernte, knickte getauschte Liebe wie ein Rohr im Windel Ich bedauerte ihn aufrichtig. Ich dackte über daS Benehmen von Fräulein Huntington im Theater nach) ihr offen bares Bemühen, ihn zu lgnöriren. ih, Erscheinen in Begleitung von Alex Wal lington und ich kam zu dem Schluß, daj Fräulein Hunttngton Böses über Herrn Plaine berichtet worden sein mußte, daß böse Zungen geschäftig gewesen waren, sonst hätte sie unmöglich so han deln könnm. Herr Plaine mußte iv gendwo noch einen Feind haben. Wenn ihr Schlechtes über ihn hmter bracht worden war, so war ihr Benehmen zu entschuldigen. War dies jedoch nicht der Fall, dann mußte ihr Betra gen, gelinde gesagt, in einem seltsamen Lichte erscheinen. Hatte vielleicht Alexander Wallington entdeckt, daß Herr Plaine dieses Mädchen unaus sprechlich liebe? Sicherlich.es konnte nicht anders sein! Denn hatte ja Charlie Element Herrn Plaine dies nicht offen vorgeworfen?! Es unterlag keinem Zweisel mehr, Alex Wallington brütete über das Verderben memeZ Freundes nach. Alex hatte sicherlich sein Wort gebrochen, er hatte Fräulein Huntington und wer weiß in welch intriguanter, entstellter Weise 'von dem DueU auf den Plains erzählt! Diese Gedanken fuhren mir mit Blitzet schnelle durch den Kopf. Herr Plaine." sagte ich zu dem w dauern -werthen Mann vor mir. ich bin Ihr Freund, das mnß Ihnen mein Betragen zweifelsohne bewiesen haben. Sie können mir vertrauen. Erzählen Sie mir die Geschichte Zhrer Liebe, vielleicht kann ich Ihnen noch serner nützlich sein." "Wohlan." sagte er. dicht, neben mn Platz nehmend, ich will Ihnen memi Geschichte erzählen." 11. Kapitel. Ich traf Fräulem May Huntington zum ersten Male in der Wohnung einer mir bekannten Dame in Denver, decsel den Dame, welche Alexander Walling ton in seiner Erzählung erwähnte. Ihre wunderbare Schönheit, ihre feine Btt oung, ihr Auftreten, mit einem Wort, ihr ganzes Wesen fesselten mich sofort. Bit versieht es, eine interessante Unter Haltung anzuknüpfen, weiß was sie spricht und wie weit sie zu gehen hat, ohne sich zu vergeben. Mir erschien sie vom ersten Augenblicke unserer Bekanntschalt an als eine der anziehendsten und liebenswürdigsten ' Damen, mit -denen ich je zusammen' getroffen bin. Ihr Betragen war das einer typischen Süd länderin etwas stolz, ein wenig frei und dabei doch anziehend. 1 ' . Ick lernte sie lieben, und ich glaubte, sie war sich dessen bewußt." Wenn ich mich in ihrer Gegenwart, befand, war ich scheu, gedankenvoll und ''schüchtern. Wiederholt ward ich von ilMümHesuch eingeladen, da Pdoch meine Mutter erst vor einigen Monaten gestorben war, konnte ich nicht, ohne mir tine Taktlosigkeit zu Schulden 'kommen zu lassen, Gesellschaften besuchen. Es würde dies, meiner Ansicht nach als Söhn.' wenig Achtung vor dem Andenken der geliebt ten Tydten gezeigt haben. -noch wenig Achtung vor der Dame die ich mit dez ganzen Krait meines Herzens liebte. Ich würde durch ein solches selbstsüchtig ges Betragen weder Achtung vor meine? Mutter noch vor der Dame meines Herzens an, den Tag gelegt. und die Achtung vor meinem eigenen Ich eingebüßt haben. Eines Abends, ungefähr um' 8 Uhrj traf ich sie in Gesellschaft eines junger. Mannes, der sie zu einer Familienfest' lichkeit begleitete, was, meine Eifersucht in hohem Grade anfachte. An diesem Abend erkannte ich, daß ich May Hun tington heißer liebte, als irgend ein Weib auf Gottes , weiter We'.t. Dem. nach besuchte ich sie nicht und bald daraus kehrte sie nach ihrer Heimath in Loui,

Ich nehme mir die Freiheit,' an sie zu schreiben, erhielt jedoch keine Ant' wort. Daß ich ' mich dann ' ternackzlässigt und gekränkt fühlte, ; körnten S:e sich vorstellen. Einige Monate später kam Fräulein ' Huntington abermals nach Denver, und nach Verlauf weniger Tage besuchte sie mich in Gesellschaft zweier Damen, deren eine noch wdt läufig mit mir verwandt ist, auf meiner Ranch auf ben Plains. Die Damen kamen an demselben Tage zu mir, an welchem Charlie Element Und Sie ' mir

t einen Besuch machten, nur einige StunI l e' j r . ' oen iruyer, uns ne verließen micy einige Stunden später, nachdem Sie fortgeritten waren. Ich begleitete die Damen bis nach Denver. Einige Tage darauf schrieb ich einen zweiten Brief an Fräulein Huntington und gestand ihr meine Liebe, doch er hielt ich auch auf diesen Brief keine Antwort, wie ich überhaupt jetzt glaube, daß ich niemals einen Brief von ihr erdaltm werde. Den Verlauf meiner ferneren Erfahrungen wissen Sie. 3ch beging einen großen Irrthum, an sie zu schrnben, aber ich versichere Sie, ich würde nie auf den Einsall ge kommen sein wenn sie nicht in zwei Unterhaltungen unter vier Augen gleichsam meine Bewerbungen ermuthigt hätte. Bei" dieser Gelegenheit hatte ich Ihr allerdings meine Liebe gestehen können, und bin versichert, daß ich keine ab schlägige Antwort erhalten haben würde, aber da der Tod meiner Mutter noch zu frisch in meinem Andenken lebte, und weil ich zu zaghaft und schüchtern war, unterließ ich es, die' Gelegenheit zu benutzen. Ich beschloß damals, noch ein Jahr mit meinem Antrag zu warten. Auch den Brief, welchen ich an .sie vor einigen Tagen richtete, hätte ich nicht schreiben sollen; doch meine Liebe war zu groß. ' Die Demüthigung, welche ich nun erfahre, ist zu schmerzlich, zu unerträglich! Kann es denn möglich sein, daß sie mit mir gespielt hat, wie mit Charlie Element ? ! Armer Charlie Element! ich kann mit Dir empfin den Ich versuchte Herrn Plaine zu erinnern, daß es nicht immer angezeigt sei, bei solch' zarten Angelegenheiten rasche Schlüsse zu ziehen, sondern, daß er hoffen und warten solle. Umstände, über welche sie keine Coutrole hatte, mögen sie von der Beantwortung der Briefe abgehalten haben, oder es können auch andere Gründe für ihr sonderbares Betragen vorliegen. Dieses Alles stellte ich Freund Plaine vor. Die Zeit wird's lehren, ob ich im Recht war. Aber er wollte meine Vorstellungen nicht anhören und unterbrach mich mit der Behauptung, daß nur ein Grund vorliegen könne, und daß dieser Grund eine Abweisung seiner Bewerbungen sei. Ihr Schweigen ist der beste Beweis,sagte er, ich werde Denver verlassen. Meine Sehnsucht nach diesem Glück ist gestorben, da meine Hoffnungen zer. trümmert sind. Ich werde nur noch Trölt beim vollen Glase rinden." f Wir wollen zugeben, Herr Plaine, begann ich von Neuem, daß sie Zure l Antrag ausgeschlagen hat. würoe die? jedoch ein triftiger Grund für Sie sein Ihr verletztes Gefühl in Wein zu be täuben, sich m Ihrer eigenen Achtung herunter zu setzen, und sich vor de: Welt und in der Achtung von FräuZeir Huntington eine Blöße zu geben. Trun kenheit erniedrigt, sie erhebt niemals' Im Gegenthnl, würden Sie in solch ein ' Laster vecillen, so wäre dies ein genügender Beweis für die Dame, daß sie weise , gehandelt habe, Ihre Hank und Ihr Herz auszuschlagen wenn sie dies Überhaupt wirklich gethan hat. Hat sie Ihren Antrag abgewiesen ml wie Sie behaupten früher Ihn Bewerbungen ermuthigt, so rächen Sie sich an ihr." ?Was!" rief er wild, indem er vom Bett auffprang, Sie geben mir den Rath, ich solle mich an einem Weibi rächen! Sind Gie von Sinnen, ode, bin ich es!" Niemals! Jck habe niemals ein unehrliche, oder medrige Handlung begangen und werde es nie in 'meinem ehenthun! . Ebenso wenig ich ! Mer was soll dies bedeuten?Hören Sie mich . an. Ich meine nicht,' baß Sie bei Ausführung Ihre, Rache eine Waffe aus Stahl oder eint verläumderische Zunge gebrauchen sol len nein, achtbare Männer thun dies nie! 'aber Sie gebrauchen 'ehrliche Was ,fen, 1 -Die Waffe welche ich meine, trifft langsamer,' aber sicherer, als die'Waffe, welche' Sie auf 'dem Feld der Ehr, Charlie Element in den Leib gestoßen haben. Das Benehmen, welches Sie Fräulein Huntington gegenüber ; gezeigt haben, war immer dasjenige eines Gentleman achtbar nd aufrichtig. Die Briefe, welche Sie an die Dame richteten, enthielten , ' ehrlich gemeinte Worte die Worte eineS ehrlichen Mannes., DaS Weib muß erst noch gebore; werden ganz einerlei, wer sie sein mag welche nicht! den ehrlichen Antrag eines ehrlichen! ManneS hoch, schätzt, ob sie nun .denselben ausschlägt. .oder annimmt. Außerdem hat ein Weib das Recht, die Liebe eineS Mannes aus. zuschlagen, öder anzunehmen." Aber," unterbrach Mich Herr Plaine, hat sie ein Recht, mit Herzen zu spielen, einen Mann in ihre Netze zu locken, um ihn schließlich, kaltblütig abzuwei ira? Unter gewissen Umständen, ja..Und diese Umstände sind?- ' Schlimme Nachrichten, welche ihl vielleicht über den Mann ihrer Wahl hinterbracht wurden." Aber warum überzeugt sie sich nicht von deren Wahrheit oder Unwahrheit ? Weil,- antwortete ich, sie sich die. seö Recht , ebeiifalls vorbehält. Auch mag sie der Anficht sein, daß diese nach, theiligen Gerüchte über den Mann," welcher um ihre Hand anhält, begründet sind. Die Gerüchte können möglicher' weise von alten-, sogenannten Freun, den-, oder verstnZten FeiueLAercchi

wie man'S nimmt ausgesprengt sein.Sagcn Sie mir, was Sie wollen Zentgegnete Herr Plaine mit großem Nachdruck, Sie können mich nicht glau. den machen, daß ein Weib das Nechi hat, mit dem Herzen eines Mannes zu spielen, ihn so weit bringt, daß er ihr einen Heiratbsantrag pellt, und dann seine Hand blos aus dem Grunde ausschlägt, weil sie gerüchtsweise Ungünsti. ges über ihn horte und solchen Klatsche reien glaubte, ohne denselben a?f den Grund zu gehen." Tom Plaine.- erlaubte ich mir ein zuwenden, Sie sind nicht - der erste Mann in dieser Welt, welcher von einem Weib getäuscht wurde. Sie sind nicht der erste Mann, den ein Weib in seinen Liebeswerbungen ermuthigte, ja so weit brachte, seine Liche zu erklären, um ihn dann zurück zu stoßen. Betrach' ten Sie die große und ruhmreiche Reihe hochverehrter Herren Krieger, Staatsmänner, Weiser, Dichter, Philv'. sophen und Schriftsteller von denen uns die Weltgeschichte erzählt, Männer, die von schönen Frauen bezaubert und' dann getäuscht wurden, die jedoch gerade durch solche bitteren Erfahrungen zu Thatm und Handlungen der Ehre, der Tapferkeit und Aufopferung auf dem Schlachtfelde, auf dem Felde der Wissen schaft, auf dem Felde der Kunst und Forschung, ja zur Erlangung von Ehrenposten auf der Kanzel und dem Rostrum, angespornt wurden. Es war eine Frau, welche einen Livingston und Stanley in die Wildnisse Afrikas sandte und den Ehrgeiz für Ruhm und Größe in ihnen anstachelte, daß sie Forschungen und Entdeckungen nachjagten, in deren Ausführung sie mit wilden Menschen, reißenden, Thieren und giftigen Schlan gen zu kämpfen hatten! Was trieb Samuel I. Tilden an, ein großer Ad" vokat, ein Millionär und der Candidat einer großen Partei füc die Präsident schaft der Ver. Staaten zu werden? ein Weib! Was war die Ursache, daß Dr. Kane die Eisregionen des Nord pols und arktischen Meeres durchstreifte? ein Weib! Was feuert so viele Männer an, nach einem Sitz im Con greß zu streben? Wer erweckt den Ehr geiz in so vielm jungen, mittellosen Männern, sich in unseren Akademien, Hochschulen und Universitäten unter großen Entbehrungen eine hohe Bildung und Erziehung anzueignen? Weiber, welche sie erst angelockt und dann ge täuscht haben! Alle diese Männer suchen sich an den Weibern zu rächen welche mit ihren Herzen spielten, indem sie dann streben, sich einen großen und geachteten Namen zu verschaffen. Diese Weiber lesen und hören von den Män nern, die sie nicht frivoler Weise täusch ten, sie können es nicht vermeiden, denn deren Namen und große. Handlung: treten ihnen täglich vor Augen.- Sie hören überall von denselben sprechen, weil solche Männer in aller Munde sind, während sie die Weiber nur in dem engen Kreise ihrer Nachbarn und Freunden gekannt. Die Wunden, die solche Männer mit ihren Waffen der Geistesgröße und Berühmtheit schlagen, heilen niemals sie bluten so lange, als noch Leben in dem Körper ist. ' Herr Plaine, Sie haben gute Geistesanlagen, venutzen Sie dieselben, indem Sie mit aller Kraft versuchen, die Leiter des Ruhmes und Wissens zu erklimmen. Wissen ist Macht,. , Wissen erkämpft Ruhm, wahre Größe, und durch diese werden Sie gerächt werden.Herr Plaine erwiderte nichts, nahm Zeu.en Sitz auf dem Bett wieder ein und schüttelte traurig den Kops. Es leuchtete mir ein, datz es nutzlos sein Würde, noch femer mit Herrn Plaine zu argumentiren, da sein Gehirn zu erregt war, um ruhig über sein Mißge?chick zu urtheilen und nachzudenken. Aber ich war entschlossen, am nächsten Morgen über Fräulein HuntingtonS Benehmen und die möglichen Ursachen, ihn zu ignoriren, abermals mit ihm zu sprechen. Ehe ich jedoch meine Bemühungen. Herrn Plaine zu beruhiaen, ganz aufgab, versuchte ich ihm von emer anderen Seite beuukommen. Norttekuasslat. gesteuert bU borjen vevr schassen

In Preußen sind die' hohen Herrschaftm, welche man die Reichsunmittels baren nennt, bisher steuerfrei gewesen, aber es hat jetzt eine mächtige Bewegung eingesetzt, um sie wie jeden "anderen Staatsbürger zur Tragung der Kosten heranzuziehen. Ein Berliner Blatt lchreibt: Die Frage müßte in allen Versamm. unzen öffentlich erörtert werden, damit klare Erkenntniß über das Maß dieses geschichtlichen Unrechts gewonnen würde. Denn daß es ein schweres Unrecht ist, wenn ein im reichen Erbbesitz Geborener lediglich aus diesem Grunde in einer gewissen Hinsicht steuerftei bleibt, das liegt für jeden Menschen unserer Zeit so klar aus der Hand, daß es keines weiteren Beweises bedarf. Wird diese Steuer frelheit der sogenannten ehemaligen Reichsunmittelbaren mit der. gehörigen Entschiedenheit öffentlich verhandelt, dann ergeben sich die Folgen von selbst. Das Beschwerderecht an den preußischen Landtag wird sich schon geltend machen, und wir möchten diejenige Staatsregierung sehen, welche einem derartigen all gemein geäußerten Verlangen aus Abschaffung jener nicht zu rechtfertigenden Steuerfteiheit heutzutage zu widerstehen wagte! Im Zeitalter der Socialreform ist für derlei sociale Ungereimtheiten kein Raum mehr. " vorhanden. . Die Steuerfreiheit der Reichsunmittelbaren muß aufboren! DaS 1 ist ein einfaches, klares und ungemein ; leicht , faßliches Verlangen. . Die öffentliche Meinung muß nur gehörig darauf bingeviesm werden, dann wird sie sich schon in diesem Sinne vernehmen lassen.- , , , Salem' Ultikum! Hosbrilu! Daß Urthttl der HauZsrautn g,ht einstimmig dahin, daß &. CCstdtrl Oürßn tiJttPtn find. 423 YkgkaOL,.

TU geptttttten Arbetterwoy - nunge.

Bekanntlich hätte der preußische Han dels minister erklärt, daß kein Geld zum Bau der 4Mtt'B!uster-Arbeiterwohnun-gen zu Lichtenberg bei Berlin aus Staatsmitteln geliefert werden könne, er hoffe jedoch, daß Privatmittel, diesem Zweck zur Verfügung gestellt werden Kurden. Dazu -sagt die Frankfurt gciwng:,,tzMF : . . .If . , Kapital, Reichthum undGemeinsinnhaben wohmcht blos in Berlin, son dern auch vielfach außerhalb sehr anerkennenswerthe - Leistungen in der ' Be schaffung von Wohnungen für kleine Beamte, im Genutz kleiner ' Pensionen befindliche' Wittwen und die oberste Schicht gutbezahlter Arbeitet geschaffen. Für die große Masse gewöhnlicher Ar beiter aber, also für die eigentlichen Hilssbedürstigen, können jene Faktoren wenig oder nichts thun, weil diese Arbeiter zu unsichere Zahler sind und jede. auch die mäßigste Extrarechnung unmög ilich machen. Wo Wohnungsunterneh mungen für diese Wehrzahl unter der Wohnungsnoth Leidender in Angriff genommeu wurden,, geschah e5 entweder mit nachhaltiger Unterstützung der Ge meinde, oder die erhoffte Eapitälbethei lignng blieb eben aus. Und auch im erstgenannten Falle kam man. biS jetzt nirgends zu umfassenden Unternehmung gen, die etwa auch nur der Mehrheit der Hilfsbedürftigen einer Stadt, Obdach geboten hätten; die eigentliche, krasseste Wohnungsnoth der ärmeren Klassen bestand daneben ruhig fort.. Ohne öffentliche Beihilfe, die vielleicht nicht aus der Staatskasse zu stammen braucht, sondern aus Gemeindemitteln gegeben werden kann, dürfte man also 'schwerlich weiter als jetzt gelangen. Vom Änölandß Das Kaiser Wilhelm Denkmal der deutschen Kriegervereine auf dem Kyffhauser wird nach den neuen Feststellungen einen Kostenauswand von' bWMtt bis 600,000 Mark erfordern. Das Werk erhält die Richtung nach Osten. Es wird sich in der Hauptan sieht mü seinen Terrassen aus dem na türlichen Unterbau des Felsens ent. wickeln. Zunächst will man die 100 Meter breite Hauptterrasse iy 'Angriff nehmen, zu welcher die Bausteine aus dem Berge selbst gewonnen werden. Der Entwurf von Bruno Schmitz wird ohne nennenswerthe Veränderungen zur Ausführung kommen. Das Opfer eines amerikanischcn Duells ist in Hannover ein als Commis in einer dortigen Weinhandlung angestellter junger Kaufmann, Carl Schiefer aus Hamburg, der-sich in einem Gehölz in der Nähe des Zoologi schen Gartens erschoß. Schiefer hatte eine in Begleitung eines Fähnrichs sich befindende Dame beeidigt; de? Fähnrieh hät darauf die Person fälschlich als seine Schwester ausgegeben, welche. ' wie aber nun bekannt wird, der Halbwelt noebört. Aus K o nstanti n o p e l meldet man Folgendes: Ein furchtbares Attentat, ausgeführt von Armeniern und Drusen, wird aus' Selencia in Sy neu, Vilajet Halep, gemeldet. In der Rächt wurde ein Theil der dortigen Kaftrne in die Luft gesprengt, wobei 40 türkische Soldaten ihren Tod fanden. Inder allgemeinen Verwirrung drang eine bewaffnete Schaar ini daS Amtsgebände des Gouverneurs, ermordete dieett und beraubte die Kaffe. Daraus türmte man in daS Gefangniö und be reite die darin befindlichen Drusen, die wegen Theilnahme an den letzten Unru hen'im Libanon mehrjährige FreiheitSstrafen zu verbüßen hätten. --Im Anschlug an die Er Srterungen über den Tod und die Bekrdiguilg des bei 'Weißenfels gefallenen sranzSsifchen Generals Abel Douay Vird geschrieben : Der Kampf mn SpiHern forderte auf beiden Seiten furchthare Opfer. Unter den auf französischer Feite schwer Verwundeten befand sich ,uch der Brigadegeneral Douaine (mcht Douay) vom Corps Frossard. Derselbe var nach Saargemünd gebracht worden und daselbst keinen Wunden erlegen. Am .7. August rückte nun, in Saarzemünd ein Bataillon des 79. Jnfan-:erie-Regimenis ein und kam gerade noch zurecht, um dem gefallenen Offizier die letzte militärische Ehre zu erweisen, Vegen Abend fand das Leichenbegängniß dieses Generals statt. Dumpf wirbetten die deutschen' Trommeln durch das französische Stadtchen: daS Ba taillon bildete die Leichenparade. Nach derselben trug ein Preußischer Adjutant das Officierskreuz der , Ehrenlegion auf einem Kissen, -es war das OrdenSzeichen des Todten. Auf dem Sarge selbst, der von 'preußischen Unterofficieren getragen tvurde, lagen sein Degen und sein Oficierskäppi. Sämmtliche m Saarzemünd anwesenden deutschen Officiere, sowie zahlreiche Civilpersönen geleiteten die Leiche zur letzten Ruhestätte. Beim Einsenken deö Sarges ereignete sich eine ergreifende Scene. Der preußische Ge neral v. Woyna trat heran, brach 'ans einem Kranze eine Blume md legtet si auf den Sarg mit den Worten: Diese Blume weiht ein preußischer Kriegskamerad dem tapferen Soldaten, im Tode!- Eine tiefe Rührung bemachtigte sich der, Anwesenden. ,, , Durch WoynaS ebenso einfache ' als . sinnliche Huldigung, welche in dem besiegten und todien Feinde den tapferen Krieger zu ehren wußte," wde die Bitterkeit der Gefühle in den Herzen vieler Franzose, gemildert. , - -; ; , -t : . r- l. V or dem Militärbezirks, zericht in München , wurde gegen einen Uuterofficier verhandelt, der eiiiem Sol daten eine Ohrfeige gegeben, weil er z-l der Zeit im Stalle noch, zu thun, hatte, in der er vom Unterofficier zur Vorstellung wegen unfauberer Säbelscheide besohlen war. Der Unterofficier erhielt drei Tage Mittelarrest. Der geohrfeigte Soldat erhielt ebenfalls dreitägi, zen Mittelarrest, weil er die Mißhd ng nicht sofort angezeigt hatte, ,

Auch selbst totale Sinstemiß Muß schwinden, so behält gewiß Die Santa Claus Sekte die '! Gberhand,

Wo immer sie nur wird angewandt.

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