Indiana Tribüne, Volume 14, Number 24, Indianapolis, Marion County, 12 October 1890 — Page 7

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VW Reise 5.eS:-cu- King V gefunden. Der Storm King, ft'apt tan Jürgenfen, ist nach 7ötägtger Fahrt . cwtt. . . n...h.!fj fr-n I in ivany an oer wenaujlrauen une eingetroffen und soll nunmehr mit dem Postdampier' Victoria" nach Adelaide gebracht werden. Am 5. Scvtember vorigen Jahres hatten Kapitän Jürgen 5 . m 't ni . I eu "7 ' lt " " w - - ". j v , ankerte das ! e n Fahrzeug i or Madeira, am 21. Novemver auf der Rbcde von I Pernambueo. Am 6. März des lau-l senden Jahres traft der Storni King vor der Kapstadt ein. Besehen wir uns ihn nun einmal etwas näher. Der Storm King" ist als ein Rettungsboot gedacht und zwar liegt das Wesen der Erfindung ganz einfach darin, daß die Wasscrcysternen, mit welchen jedes Seeschiff vorschrifts- ... ............. i .. . . mäßig verjeyen mi mnn, oerarr con struirt worden, daß sie nöthigcnfalls, entweder zede einzelne sur sich, oder aber zusammen, indem sie bootförmig anein dergereiht werden, zur Bergung der an Bord eines ! im Untersinken begriffenen Schiffes öesindlichen Personen verwendet werden können. Um den ersten dieser beiden Zwecke zu erreichen, genügt es, wenn jede Eys steme, einerlei von welcher Form, mit einem falschen Boden, der zur' Aufnahme von Ballast dient, versehen ist, so daß sie, gesetzten Falls selbst sie, würde ' von der Bordseite einfach in die Wellen hinabgestoßen, unter allen Umstanden r e n ' tlieg in geraoer Lage roieoer empörnten muß. wobei der Raum Zwischen dem falschen Boden und der Decke zur Aufnähme- von Personen und Lebensmitteln dient. Im letzteren Falle werden die Cysternen, welche natürlich ebenfalls m ' , J. . I ' . wische Bvden erhalten, gebaut, dan sie, wenn Noth an Mann geht, in der denkbar kürzesten eit m einem SochseeRettungsboote aneinandergefügt wer den können., Sie sind dementsprechend mit den erforderlichen Verbindung Vorrichtungen versehen, die sämmtlich V . ' -.f Wiederum ln einer sinnreichen Welse . f" w . iw . I lommiin nno, van sie aanze 'rveir in wenigen Minuten gethan werden kann. Jede einzelne Eysterne ist ferner mit einem Kiel in entsprechender Länge, die das Heck bildende außerdem mit einem Steuerruder versehen. Der falsche Boden bildet dann gleichsam eine DeckPlanke. Darunter befindet sich eine wasserdichte Abtheilung, die zur Aufnähme von Wasser dient. Letztere wird als Ballast benützt, wenn die Eysterne den Bestandtheil des Rettungs bootes bildet, und zugleich zur Versorgung der Insassen mit Trinkwasser. Jche Eysterne, welche einen solchen Bestandtheil bildet, ist leicht mit Rädern montirt, um das Zusammenfügen zu erm'jt.i--.. tt rrt-.c t! 1 ri I eicyiern. un oro olenen oie c Naoer i außerdem als upporte. : . ?i? SRonun? hfä nforshrm Boots im Vergleich zu Rettungsbooten der ewodnllcken Konstrutt itm f nh inU gende: Einmal läßt sich für einen aus. a i - i - - i reichenden Vorrath an Trinkwass er :orge tngen, dann sind aber auch we der die Insassen des Bootes noch die "w " I von ibnen mit?iükrten en Lebcnsmittel dem Wetter ausgesetzt.' Es könne ferner'selbst die größte Entfernung ohne Gefahr für die Sicherheit der an Bord benndlicken Nerwnen mrMneipnt tMr ' , 7 ......... 1: den, wofür die glücklich zu Ende geführte . ' . " T" '" i Reise des Storm King' wohl v den sprechendsten Beweis abgeben dürste. Bei urplötzlich eingetretenen Unfällen, bei welchen" das sosortige Sinken des Schisses - das. Zusammenfügen der Eyfternen an Bord zur Unmöglichkeit macht, geschweige denn ein Herablassen der Boote, gestattet, kann das tn, den Cysternen enthaltene Wasser : einfach oben abgelassen werden, ein Vorgang, der nnr einige Minuten 'erfordert. Die K . r ivt r . f WJSfW :eWrdeßnewe eeiuMiigreir ,m erring nen ,n k,rage, M slelken. Auch ein Vergleich miyen 5c . . m i T? Tfffr -Ti?x ,f4a WrtfitM.y hnf (flf TtMti4tM t4 J VtT! r 1 u fiuiu, der. , TragsaHigkeit ganz wcientlichzu Snnstett deSMerncnootes ausweisen I V MMUWltAi rM VlT W . m a ;v - gestattet. Bei hochgehender See, wenn . . ' -i -or v c"ltt. lso die Wellen über dem Boot? zusam...'F.s f.. rr.-v:xü n.. muHuit iwjajji wu,,:iü iüiC. ,iUH nnnae und toenfoLme SRffnttlstf nren hi 1 U m e JnsGli inleiner ÄG BMuM'," Äf; , ynuiu Mvi; v ü u, t-uö viii Schiff im Sinken begriffen ist. o kann nmn 1 m r nrn:.,,; ;i t im das Cysternenboor Oberdecke noch, eine sichere Stelle bietet, auf dieser ZnsammengesteM bei die Wnnöhe!t.dabMWz selbst unwahrscheinlich Die Cysternen sind im Uebnaen so einfach konstrurrt, daß z. B. Passagiere n t " . "' m . ri t ... in . r . ilysterncnboot auch als Lichter Verwendunq finden, indem, es ZurBeför--n dr diin tinn lind ,nnh ,bm V!s der offenen Rhede liegenden See-, U'7-V.. .:' 7 - -

Älöneu. tM K?eVlemvcr. i m iciner Zici c ajaoigi wir,

Eine in den Annalen der Schiffjahn Cysternen können' Während ' der Reise eller Zeiten zweifelsohne - einzig da- selbstverständlich zur Aufnahme des' für stehende Seereise bat soeben ihr Ende die an Bord 'befindlichen Personen be-

im Innern der Cystcrncn untergebrach- y -y ü m' vas; lijni in ver Kapstadt vie austratiscye ten Personen befinden sich in vollster lnnem . oahre. ett seinem mer- Post zwei Bnesbeutcl -anvertraut Sicherheit, da dieselbe unter allen Um-, zehnten Lebensjahre, fahrt cr zur See, worden ist, deren .Abliesening nach der stände wieder an die Oberfläche geläm' ff w. Jahren sem Ankunft MkAlbänh seine erste Sörge gen muß. Patent als Eapltan erhalten, hatte, war. Das Boot hat noch für über drei M iMnrte slfiri fnhr pt tn hpr y n.f.......

a$XZX& ümmMWÄ ÄBTÄS iSS lSS WKS tÄf "m Eintreffen ich bm noch' en der eine Boden dw (4 Ä d,urchA!prallen aus dzz unterstnkcnde, Australien besuhr. bis das Schis, durch v b aber sech-stunvige. chmewgeichlage' werdm sollte. Er -. 'x,,, ;i ' AÄ .' ' ?, . T.

bei einem unerwartet eintretende Verz bereitet und um da, Wetter ganzM 3Si;fcÄM schwinden dej SchiffeZ in keinerlei GS sonders rauh und unfreundlich waÄeb. RMWWWS

H,vvvl' v"v"v öv .v..vvr un iviv vvu miiüiu 111 uci uuiucitu t,. 1,mt? hm erlassen des letzteren , bis zum .Heilung. Bei günstigem Wetter liefen 7 u Den,t dem Be. letzten Augenblick hinusjuschieben.Tß wir vor dem Winde, bei ' schlechtem Sgf Zinter diesen UmstSnden ftmalö sogar Winde wurde bcigeholt WmnMig cTn,ersuÄ,a wird' Schiff und Ladung doch'noch geborgen wurde dZ. Innere Erschlossen ir-obn 'Uiaßm Iverdm könne, ist ZumiweniastMnichl uns dieMiindicht cktruik enÄenti- ln Enke fe Jr rg

s Vlf HotTtttsl rttrtttrt Hiirh I -.. w,: .ttrü;v:. 1J. v . tvc 1 h.ivuiwj.., ivp ' i-"- " ,

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" " " : : tatoren mit der nöthigen frischen Luft - ! .

ihr Leben ohne Beistand der Besatzung uvrrupl.zu mmvfen narren, lag Fesnch: WaS machen Sie a, Berchr- ' in Sicherheit bringen können. Unter darin, dan der am Steuerruder "befind- teste? Frau: O, mein Mann hat wieaewohnlichen Verhältnissen . kann das llc9c "1 harte Arbeit hatte, da der alte Bücher gekaust, nnd da muß ich

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schiffe dient: ::. Es ist Fürsorge getroffen.

daß die dem Boote anvertraute Ladung . .7 f : r . Jit i s stimmten Trmkwa,iers wenen. Obwohl das vollstandlg Zusammmgesugte Boot .? . ! 11X, f. nx... m..Cil?L inne gieninu, vtucuituu. uujc uuutii, können die einzelnen Theile desselben bildenden Cmternen über den ganzen "vw suabarm Äcrdcckraum vertheilt werden,' ohne dajz die im Nothfälle erforderliche fA n..f...ur.i.... 1 - ! - t t. "2 i ."i,"" - i ... - v il 70," T wicht und ist dementsprechend leicht" zu handhaben. Ihre Bauart kann überdies den räumlichen Verhältnissen deS VerHecks ohne Schwierigkeit angepaßt wer-z den, wodurch zede KanAverschwendung! vermieden ist. Bemerkt" sei auch, daß' Innere der Cylterncn tn veueblger Veise ausgestattet werden und z. Ä.. zetrennte Abtheilungen, für Männer and Frauen, enthalten kann. Das herablassen des Bootes, bezw. der ein!elnen Cysternen erfolgt in denkbar ein. fachster Weise, ohne Anwendung von be wegluyen Rollen und dergleichen. Soweit die Vorzüge des Bootes, de nen gegenüber die Nachtheile der gewöhnlichen Rettungsboote erst recht her, vortreten. So sind letztere, um nur eines hervorzuheben, den Unbilden Zeder Witterung ausgesetzt, wodurch ihrer Seetüchtigkeit natürlich stets mehr oder weniger Eintracht geschieht. Das Cysternenboot di?nt außerdem, wie wir gesehen haben, nöthigenfalls zur Aufnähme von Ladung. Fünfzig bis feä zig Personen können bequem in dem Boote untergebracht werden. Werden kl-. rrrL i ! rrixi 2viö yziernen, kvle llpuan vrgenzrn vorschlägt, in gewöhnlichen Zeiten, als Wasserbehälter benutzt, so faßt die obere Abtheilung 2443, die untere 430 Gallonm. Auch in dieser Beziehung hieten sie insofern gewisse Vorzüge, als t i. i 1 w ' f l vcianutttcy vle ceyrzayt oer von ven Schissen nütgeführten TrinkwasserbeHalter mit starken hölzernen Barncrcn umgeben und auch sonst oft schwer zw gänglich sind. Sie werden selten nachgesehen. Anders die Bootscysternen. oie jederzeit leicht Zugänglich und an sich -m . m jm. scyon rcwttcye Veyauer stnv. xaz f".i.i. JT t;fl f? - lf. ! I ahuiwo er aau ucg ocrncniiprcraeuo in thitejt.öuweit xtttm Jtim, vc htp Strtni nim( itrtTrrcrtfTtm ?rtitTmt nh I UU......P i va"cn- . I cr J&lOTttt KlKft" ya: ÜCl einer j!' i rs , X i ü. . " I äuge ou, nc sornic von ö nno eme Naumliese von b vuzz ( tfou, einen 1 ...... f. ti . r-.... -n . a rn-i jvauu wijmi wn u gönnen, bjwöi enthalt nur drel getrennte, Abtheilunnrt S sTtn4-r,ttT vt rt rfi S a m frfinrf v. i. iiuu vnu Princip können indessen . NettunzZboote constrmrt werden, welche ö bis 8 Ad theilungen enthalten., Die Zusammew setzung der einzelnen Ehsternen mmmt. wie bereits oben bemerkt, stets nur Mi' nuten in Anspruch. , Für ein aus drei Cysternen bestehendes Boot genügen z. Ca C". Z t!a f.js. t Kimmen, yne oan die Operation besondere Uebung ersorotxtt. Mast und Segel sowie vier RleZnen, wie sie sich an Bord dez Stonu uiu vvr nnvrn, niw sur uic ilyeruna l , . - . vyn mar avlolur notywendig. PUX m'P -l 2Pr e wötgni lange Reisen handeln würde, , sind sie f ,j m,. ä .. ' m I seivslver lanoncy van großem wmun : oti aieiage, ). ,- . . j,. sur weicye , vic crsorvetticyen . ayne" vorgejeheit sind, gehören ebenfalls nur wemge Minuten. - Der torm KlNg" nt auf der Werst . rn.vr ..w rn r m i..r t - w uincnouie ".Mvaur PtC"- ' .uttv Vtututteu vvli )vu Bia$L 2!c ganze Bauzeit betrug nur zwei conare. günstigem Mnoe macht jas kleine Fahrzeug, welches c,-9r 1 I xo weist, funs bis sechs .Knoten . ;n der 'iUttv?. ,, llö Utt s I l ,11 aam llllken nach' den Plänen seines unternchiuui iwwrwwi. ...viuuunviuiui Mioa: ui ijuuji; in Mrtrtn f?rr fthnriw 4fiTit rtTn oitf tti frAt..'i; r... ;rt : onr-r. ,,ulvl, vv innvuni u vi brasiliamichen- Mstc ; den' UnkerWic, ,. or einigen Jahren erhe ifft-iTn-cv,-?. 4 .-, Melbourner Vorstadt Nichmond, mit t?nw Australien geborenen Lands1 - t ' ! " .j'i. ,7 mannin. Frau , Jörgensen ! lebt mit ihren beiden Kindern zur Zeit in Melhgne. - Jörgensen selbst ist Änl siatt- , 'i,: , , ;;i ' j ' ' v',m .., i -t. V, in. lieber, bre!t,chultrlg gebauter Mann m-W?& tepÜfitfMff der ekemalie ' erste enermann h,r 0er eyemaiige cxie s.euermann oer ,cI,k,, ' vvi -v..r, yv,vuzicher Freusd Jörgensens. Neilsön r. . . .... 'c. ... ' p E ÄfeSÄÄl: i sTvi.:i: rvi ii ..ZLfi. iCT:-t,fii.. 1 uapuüii vigel'oe ciiaiju: jto tenm Alemeinen von B vorderen, Eysterne, wobei die hintere als Rauchsalon benutzt wurde. Die Küche wurdl'mittels eines 'Parafnnosens fut .Die einzige Schwierigkeit, mit welcher IT f. - v .... , .. ri ' i i " " ' " 7 utmt nacn vcm Hea ' .cyiugcnze me Wellen uver oem oor zu ammen. 10 l uri v an vo? immer augenvlicr1 , . iTn-rr v.j-. !::' :;'! , .

I , ,4 k Ziifit !!. t I . T . '-..' ii -,

verwraten. . ... , . : rijim-ma,-- - -

lich wieder a6nijk?e:,sMen?sich b!e Abtheilungen, wie es bei Booten rnd. rcr Konstruktiou garnicht zn vermeiden gewesen wär?. ' Während der, ganzen Fahrt sind in Folge dessen auch keinerlei Havarien oder irgendwelche Veschädigungen vorgekommen. Was ich gethan habe, that ich nicht, wie gewisse Leute behaupten wollen, aus Ruhmsucht, dazu k.'nne ich die See denn doch zu genau, sondern, einzig und allem im wissenschWM,' Interesse u,i Ich behaupte nämlich, ein ganz Aeues VrinzipMF'pjes Konstruktion vonDochseeRettungöboo-Z tcn erfunden zu haben und um das prak-, tisch zur, Geltung zu bringen, glaubteich eben daß es für den Erfinder kein befferes Mittel gäbe, als sich . persönlich seinern Boote anznvertraucn.' Denn meines Erachtcuö ' hat es absolut keinen Werth, ivt?nn Dcrsnche mit RettungSbooten im Hafen angestellt werden. Zu solchen gehört eine lange Seereise. Nach diesem Grundsatze habe ich gehandelt. Von London bis Capstadt, fährt der Capitän fort, war die Reise namentlich im Biskayischen ,Mecrbnscn sehr,,stürmisch. Sie konnten Tage 'lang nicht vorwärts kommen, und manches große Schiff hätte schwerlich dem. Anprall von Wogen widerstanden. , wie solche sich ohne Unterlaß über hcn kleinen. Storm iring" ergossen. Späterhin beruhigte sich das Wetter, war aber vom 25. Octooer an bis zum Eintreffen auf .der Mzcde von Pernambueo wiederum recht widerwärtig. ÄkamentlZäl in der windstillen Zone hatte der Storm King" viel auszustehen. Ein Gewitter folgte dem andern, der Wellengang war Äußerst zuigerezt, während die herrschende, Windstille jedes Vorwärtskommen erschwerte Dieö war selbst der Fall bei schönem Wetter, wo die wenigen Fortschritte, bit zemacht werden konnten, nach Aussag, )eS' CapitSnS geradezu deprimircnt, virkten. - Zu Allem war auch noch dik Strömung dem Störm King" enkge ;en, sodaß einmal in 24 Stunden voll, 18 Meilen aus diesem Grunde wiede: lingebüßt wurden. , Zuletzt verfielen ph, helfen SWfitp!idcrt: an? hert Wit&mta ' iu

Takelage durch Notkfeael zu verarönern ...j I ; vas sich einigermaßen bewährte. Da zegcn wurde ein Extramast, zu welchen zrei Riemen verbunden wurden, wäl ' r ' vierte -die Stelle d Wrt rtcrtrrtm irnifetf. &imi ttadi kaum hrei Tagen wjcder abgenommen, . -ri- k. 2. i. .1 oa oer vjrfOijj eeix. Viiyarmugtii ui in ner Weise cnttvrack. Um so anaenel) " ,li Tr jt i J mer inr brr ?fjfr?ntfestft im innern bc " , T .r :.u . . . . .- V . BgeZ, wo selbst unter den heißesttt Breiteqraden eine erfrischende Kühle 17 . . - ' Herr ckte.. Anch wihnnd der unabläul. gen Regen in d:r , windstillen Zone bo I.-. U j-w. " . c 1 r. i- x bot das Innere den einzigen Zufluchtsort. Von Pernambuco bis zur Kapstadt war daS Wetter, wenigstens, im Vergleiche zu den vorhergegangenen. Stürmen des Biskayischen Meerbusens, schön. Nur während der letzten Tage schlug es cinigermaßen um. Zudem war aber auch der Boden des Bootes so faul aewor1 -I - ' . . - 1 . ' ' . . den. dafz die Weitenadrt schon ans die m Grunde mit viel Schwierigkeiten zu ?mk?tt k.t Am 18. d. I. wurde die Weiterreise o Austral naetrpt.'n. h c ä m 7?"" " bany im Ganzen 7ö Tage in Anspruch genommen Hat. l Auch Hier Hatten die Reisenden viel vom Wetter auszustehen. -." Nach n ersten 14 Tagen, die schon schlecht genug waren, stellten sich sogar noch wiederholt Eyclone ein. Auch bei Kap Laurin gab es wieder Sturm Md überaus hohen Seegang zudem blieben rf, Ki. iTfimnntttr Ntt?k.r drei Wochen nach der Abreise von der Kap- : . 7-"'"""" " stadt stehen, fo daß dieZeitfür den Rest verMei e au 's Geradcwohl berechnet erben mußte. . Auch sonst bat es nicht an Zwischensällen gefehlt. So stieß der Storm King eines Tages plötzlich mit einem schlasenden Walsisch zusammen, Das dergestalt aufgeweckte Ungethüm soll uhrinen iM tnm rn ertärtvfpn ttt wesen fein und machte sich schleunigst davon. Gan; besonders ftoli ist aber i " "j. Kapitän Jörgen cn aus den Umstand, I t . . . . . r , Der Beschwerdeweg. in Vorschlag bei Haptman von 35ieb4. Der Soldat hat das Recht sich zu be. schweren, wenn er findet, dan. seine Menage zu groß, sein Gepäck zu klein, ' der Marsch zu kurz. SÄwWatf tnb' ' Lle Beyanomng zu Schars, uno r.: zu umuf ist: w.. "-i,-- (J , T I , ZÄNN z insbesondere ' der' Soldat aus Uebungsmärschen entdeckt, daß der Tor- " . l v . z nx. "W 3 enigM. s, darf er ittzrbii. sam Tt W) von IC 1 ifvn"r ".ar 1 i , - , 1 y fMKwWtt( iTf Wv .www 2e Wn b?rloIbatin VW fillll f " 11 Auch' e i n Ä erg n ü g t in. ' I ' .rlli-i . - 1 . , .- " 1 l' I' - .', nachsehen, od nirgends Blatter fehlen! Bemch: Uud können die wieder er m tjrrben9 Kraut SBarurn ntdit oar. I " - 7 .77., . : . . . . . V .. laher ärgern thut er slch.d'rüber!

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sei . i , r . . . -, I Bekanntlich erbeute nch der Tcnonst , rt, , - . . , . ii !i ; I, TS aviv WAmnAttf . hAtAxk.., tluM I ttvo o 7 "iVr' , ' . . "4Vf "U4 hat lungsteincm Mitarbeiter des Pest, Lloyd meleo über dik : intimeren .Be, zuchnngen zu dem ung uck ichen Bayernkomg mitgetheilt. Nachbaue, der ür den Komg eme völlig schwanncnichk Verchruuss bewahrschat. wurde von dmem mit den koNbantcn Gezchenken überhäuft. Man konnte ein HeM ein Ludwigsmuseum" nennen. Jn jedem ; : .. . I rawaiwrn curmor ausgesuuries . aii, ; . i m. muqe Bcaazoaur im cywancnT)s stehend darstcllk Der ganger ep mcil vi raanuua oer livyaucrcl in den siebziger Jahren. 1882 bekam ein neues Loüengrin-Gczchenk: den öcayn mit ocm cywan ; Der erstere ist aus purem Gold, der letztere aus SU ?iv: t "lC aTz fJ0T vvt Uf p)ützbarcm Werth welche Frau Nachrfv irnnf hrnn li nttrtrfint vsitlf Ut s a i v .'Vi. .vvuiiuiufcH Vttlflvllf llll cbcnsallS' die Gestalt eines Schwans; der Leib besteht aus einer gewaltigen Perle, die Flügel sind aus großen Brillauten, der Schnabel aus Rubinen. Das prachtvollste Stück ist eine A!cerschaumpfeife. An dem nicht besonders großen Kops it ansdcr Vorderseite das Finale des ersten Uttes aus Lohcngnn besonvers mx uno veulna) aus dem ceer- . js. . . - -Q i, Jt- . I i i V . . i7 ' 1 u;auin ycraiu-tjeiajinju. Diniergründ der Scenerie stehen Ritter, im Vordergrund König Heinrich, Lohengrin, Elsa von Brabaut, und am Boden zusammengebrochen liegt Telramund und' neben ihm steht erstarkt Ortrüd. v Aber nickt nur beim Lohcngrin" gcdachte der tt onig emes Sängers, sou betn auch Ui Zeder anderen Gelegenheit und fast naa) zeder Premiere cineZ Stuckes sandte er ihm ein Zeichen mneS ninTisnUnr?, (2n rsni1f TAfirtiir 7- -vv.,vv nacy der eyten Aunuhrung von ParsifaN em reizendes Goldtilchcheu, an? des. M Platte sich der von JAe gemalte ralstempel bestndct. Scach der Ausfnhrung von Verdis Alda" bekam er uyren mit oem Wiioe rudwigs. Nr den ilncTCtt. welche viachvaur von iw , I dem llönig besitzt, gebraucht letzterer die Zärtlichsten Redewenduligen und vcrsichert ihn iciner zelsensesten. unerjchutterlichm Freundschaft.. Wir, Beide sind", so schreibt er an einer Stelle, Feinde alles Gemeinen nnd Schlechten und eraluken in Knuaem. aottentflammtem Feuer sur alles Dohe, Reine r und Ideale. Deshalb wollen wir auch unser Leben lang treue und aufrichtige rtfm1K fl 's IM 1-101 1T?Al4iflih'.ii sitllAHA vinwii, .'iuu(iiwiv wnurnj mzr.ru. :s... r-:r:. r-t iiiuui uiu rnu vi ijcuiuvu viuuiuitii der Begeisterung", erhebt ihn in die Sphären des Paradieses" und läßt ihn Himmelswonncn athmen".. Einmal wunte Nachbaur Gastspielverpflichtun- . ' - ' gen nachkommen, aber der Komg sürchtete, daß ihm dann die Zeit während des Sangers Abwesenheit aramich dal! hlnichlelchen" würde, und mit Ausopicrung einer großen Geldplmme besrcite -ii... f m rftJLkil cr ihn von seinen Verpflichtungen. Einmal lud der König, den Sänger zu einer Fahrt auf dem künstlichen See m den berühmten Wintergarten em Wir bestiegen, so erzählt Nachbar, einen goldenen Nachen Mit einem Schwan und zogen hin über die blauschimmernde mutl) ... LXd) war wie vom Zanber befangen. Ein seltsames Gefühl, von dem ich mir keine Rechen schaft abzngebe wußte, überschlich mich, wie ich so in dem Schwanenschisfleln mit dem König über den künstlichen See schwamm, nnd ich glaubte zn träumen. Geisterhafte Töne schienen sich durch die Lüfte an schwingen .... Der König stand, im Nachen hoch aufgerichtet uud TirttS fsrtntrntif MU iMiiivn,yi. . '.v Wl"' .5. lhsj fjü n?; rpiivw. tuitui iuiuit u'utmtc ci iuj iliu uay f..,'. kn.c. 'rnk.'T..,..t ..... ..X IlEVTSr:m ScSC Ms von Neapel M und wem, wir .-.V.t.:. .!. .-... Ittt. Alf-um tvrnuui uiim der,Gc!ana Gondclschiffern an mein Chr schlüge. . ." Und er neigte sich langsam vor, als ob er soMcnr Mesang lauschte Er hatte eine 'Äühenbe Sehnsucht nach dem sonnigen Lande und mtl ' L mL mtviZ t.t..t..J.l iJ:S:;t un, gut ipruui er vleie ?ci..zu)'. uu. Einmal wollte er sie sogar befriedigen und bejlhloß, ,Ms gellcote LändiausziltMn. und ich sollte sein Begleiter fein, ! alle! noch in der ' letzten Stunde vor ' der Abreise gab er seinen Plan , wieder ? auf - ! ' J 1 ' . M,7. i. ...5-S " . .. Aus welcyem Wrunoe vles ae man, wptß ''K:, y;'-' :"--::nuitM i ' -H lcy Nicyr. runaen Nachbau gen. Schritt hmter seinem König zurnablev 6, 7 . ffiil fält, ai:-.!, ,iis i .fc.t ;,,i7; eti '. ,, ' 4 , " ii J! :fis :-- , v: : i : ' ' V " - ,rwl v.,S ; 7 k,. i , Der ttomg war äußerst , dankbar zur fedm Kunstgenuß, so berichtet Nachbaur weiter, den man. ihm bereitete, und belohnte denselben reichlich. , ' Er sah aber auch, streng darauf, daß man dies durch Gegendank anerkannte. Diesenigen Künstler, welche zu den Separat. Vorstellungen!! zugezogen wurden, "erhielten schon Während der Pausen kost-

Der Bayernkönig - und Sänger. !

" ""iu uc ffif' schon längst vorüber ZUM König geru den sich Andenken an den unglücklichen trL Er litt an unerträglichem 51opfMonarchen. Die Geschenke beziehen wpf, nh fA fnn ifirn inr Bmilnamta

7? -ii ss k v är

sich hauptsächlich au? Lohengnn", für Masaniello's ..Schlummer - Arie und wachen Liidwlg eine besondere Vorliebe Stradella's Gebet vor. Um zwei, Uhr hegte. -Ist lit eines von Zllmbusch ln mix n vmp SPZnKmmn znrücka?-

evrnsau tmm iicroen ranra iiaj, aui ach seiner Wohnung NUs dem Bvllledosten reich geschnitzter Marmorplatte vard du Temple ein. sehte sich im Salon d;e ccne zwischen RadameS und Alda uf einen Diva und ließ sich, während ans dem dritten Alrausgemalt ist. Bon tx tinm wichen Nachtmahle alle Ehre lebensgronen Porträts des ÄömgS ,ah angedeiben ließ, eine bestimmt bczeichich bn Nachbaut nicht. weniger alt- dm? ,f, ene vordeelamiren oder ftellte

ferner zeigte nur der Sanger als ibt dem Schüler die Aufgabe. . eine gewisse schenke des K ottigs eine Menge koztbarcr iunx naher bezeichnete Situation scenisch Ringe 'und Brillantnadeln und .wohl durchzuführeu, mit Schreien. Weinen, cm ' Kalbes Dllbend aroner aoldcner - tuan i w a rcr-

- ' . . M I .ULIILIL AU11L llliii L ' U UilAL Afc LU"

war wundcN'ap anzu,chaucn. Sic Aiigc rTTr-rä, r-7h CÖ" lmchtend. die Llppm fest' aufciiiai.dcr ivglich? Still s' Schc Tich dachn mkt, teWmm- dälb Inchenblah. &WJmi3

nr . ' " r - "W"" j v "'V1 . " r Vitii iv yi - Auch von den Sonderbarkeiten seines sni dr.in.t 4lim .sVnert er

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Königs wem .der Sänger -zu erzählen, scheint Ztt ersticken er sälltauf einen Trotz der.innlgen 5ncundzchastovernche- Lm -s . b gfi sf , tf

oulocte oer ttvnia niQt. ., van i rW

j" .j- ' ijl , v- i llllll ,tlll.Wl. V4l U1V Uktlv k.' wuf.. r mit: ihm - gleichen , schritt ' in koer,

valte. wenn ne. zummmen paneren am-

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Der Sänger, munte stets i einen r , ' - yX " '

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bare Auszeichnungen. Der König-n wartete den schriftlichen Dank hierfür

VM VV. IVVV . . V . u.v.vm HUf VV. m7,u imVfiftri nftw m w. nocy tn venetoen vcayi gictm nacy per m. r t. 4T -r f rw4 " ' ' i r ,v" . t .' ' r''r v i. : . "... ; ? i v ,, ... . .2L ... . . genanbruch wach, um vlee 'Lankjchrel., ven zu empfangen und zu lesen. Dadn fute es ihn. wenn dieselben recht lang und recht warm waren. Vergaß einmal Jemand, gleich nach der Vorstellung einen Bries an den König zu seuden, so betrachtete derselbe dies ' nicht blos für dankbar, sonbern sogar für. höchst respectlos und beleidigend und konnte es ür - schwer ooer'.Är .nickt veneiben. c?inmal wnrde ick Mitternackt war i7;.. ( . l -i ,t. " . .v kehrt, fandte ich ihm sofort einen ausführlicken Dankbrief für die Güte und Gnade, die mir zutheil geworden. Und ich hörte anderen Tages von den königlichen Beamten, daß der llönig dies Schreiben -tröd feines, Kopfwehs mit ängstlicher Ungeduld erwartet hatte nd sich erst nach Empfang desselben zu Bett bringen ließ .... Schließlich noch ein Wort über die . V iv G'fiKnrniYuw'ftstTflinnfiYt STT?tt W?tT(T VptUtVVttkUUtiJJk. mU -'vjt tii diese sagte mir der König einmal: Ich merde die öffentlichen Vontel lnngcn deshalb, weil ich mich bei den selben niemals voll und ganz dem Kunstgenusse hingeben kann. Das ewige Ge täusch der zu spät Kommenden oder zü früh Gehenden.' das Klappern der Stühle, das Schwatze, das Angest den von Seiten des Publikuitts .. . , Alles ist mir zuwider und verdirbt vu s mir jede Freude!" Lafontaine , 4lS Schüler. In - seinen kritischen' Artikeln über öas Theater" kommt ' Alphonse Daudet auch auf die mühselige Vorbereitung zu 'nrprfutrt her CX,-firtitftitpfprfipriif er federt, wenn er nämlich mit Ernst und Hingebung ersavt wird Man höre, in welch energischer Weise der ' große Fre- . -Tn. a- ' r c. V...M.i öenc cinaure anfangs oe? räum mm her berühmten Lafontaine, der sein Schüler wai, arbeiten' ließ. Der UnErricht begann fast regelmäßig , nach Schluß des Theaters, zwischen 1 und 3 xx . beric lud '"Sofoitaine viatur der Mimik. , Nehmen wir 'ein mal an " so lagte er eines Abends zu . " . ' - . seinem Säckler, Du seiest ein kleiner Beamter in behaglicher Stellung; seit drei Jahren bist Dn verhelrathet. Heute ist der Geburtstag 'Deiner von Dir angebeteten Frau. - Sie m ausge gangen, und Dn hast die Zeit benutzt, Ueberrasmunaen für ne vonuvereiten. m J w f v ' " em Bouquet, em Gcichenr, nn' lleme nettes Souper, so wie dies hier. Plötze lich aber, während Du alles das vorbe n n MnSnl 0T 1T T5 !-?? 1!s itm.ll, viui-n njLivit vi 14 ivn' I , 1. ,1 vvr. rn.. ..es i rnni iiviüwriivm, uu aju. uui lujiuuu lichste betrogen wirst. Nun versuche einmal, mich damit zum, Weinen zu l brinacn " ' Lafontaine Äehr sofort an I . j. , ' 1 ' ' j i f , Ii:,. ,' d:e Arbeit. Er deckt den Tisch, sauber, ohne Un k tcrstütznng denn Freden: verstand auck m Betre,s der Reamiiten leinen Spak Und stellt iem Bouquet Mit glücklichem Lächeln aus den Tisch. Er I 1 1 l er n f;. iaa)i, mau ucg ,, va. vergnügen uict heimkehrenden Frau aus und - zieht endlich im Uebermaße der Ungeduld die azuoiaoe. auf, in weicher oas Wcazeni für die' Gattin verborgen ist: dabei sint r t ' . . C . r i T' : det er einen Brief, er liest ihn mechanisch nnd stönt einen Schrei aus. in den er die ganze Vcrzweiflnug über sein zeruortes vliun ylucinzuiegen ver,ua)i. Stolz auf seine Leistung ! ' ei wärtete cr deu Beifall des Lehrers.? Zu feinem Erstaunen fuhr ihn aber dieser mit folgenden Worten an: Was, .Dn liebst Deine Frau über Alles ,n der Welt Dn glaubst an sie unerschütterlich, nnd beim cr,tcn Stuck Papier, da) dlr Mdie Hände fällt", glaulbst Tn Alles, was da1 r t m. Ki er sclbit die Scene. 4 nM I , . ViV WWUViMl'J. UUI i . . v . ' . .f.,, em, Briefs Er wendet klkli mehrmals um. fließt r.tit dcn Augen flkt dc.i In M f':' "'i; , "Xir und fahrt kort, den Tisch zu arrangire i e ;v. ;r.!i, Iri. r"-.. la'M'-M, er nimmt ihn abermals in die Hand 1! it liest chn von Neuem, langiamer zuckt mitleidig die, 'Achseln und wirft ihn auf den Tisa Unsinn, das ist nicht wahr ist unmöglich Me. wird mir AllcS erklären, wenn sie zurilckkehrt." Aber wie ihm die Hände 'i' Z -üM. Ar - :!p!i'lJiiiJ,l!i!Ci?4kil1. ' -'ml s . '' .Aftit 1.4 ? . .5 t . I W ., ,., 'h -.kO'. ..,!!. . . ! iu arrangiren. Die Augen sind aus ' m ii. !is: ' i . 'i'l 'L ' ii !l .i i ' .vt !'F'- ' k F t . i . i.. M X. . . . tiiitiii. :: ui9 ei iiutt tii uuu; Vt den Bnes gcycsier. aus oen enizebiicyen Brief. Zuletzt hält's ihn nicht: mehr, er Nttlß ihn noch einmal lesen d und M'Mt'k ehrr. , Frau: Aber Mann. Du bringst ja schon wieder einen Rausch mit heim! Mann: .Umgekehrt. liebes We'bcl! Der Rauzch bringt mich heim; denn wenn ich noch nüchteru wäre, so wäre ich nicht gekommen. ' , . -'i-:: .--ll;ifHM";i iiirii i'f' H ; (is 'ii l -s"1' -l'i SIWTO a.rf, fcÄlanstg daü da Ärr Tokta not Qaus is, that' issonlautnHfriiiilÄra

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Seser Pascha und die Camelien- ' ' ;"':v -: damc, ' ein Fingerzeig .für SiteraturHistorikc?,i so nenn: ein' femlletonistischer Cop!

respondenthc? alten Presse folgenden, Bericht, den wir phne weitere Bemerkung hier wiedergeben: AIs ich vor ewigen Wochen in Q3I chenberg. sagen wir weilte", hörte ich tagelang von nichts Anderem sprechen, als von Sescr Pascha., Älle Welt wm toll und voll von den.Schähen, die Gras Koßtielsky als. Seser Pascha im Orient gesammelt und, nachdem cr sich m das Privatleben zurückgezogen, im, Schlosse Bcrtholdstein aufgestapelt, hatte.. Abn die Zeiten, wo man des Paschas Schlon nach einer einfachen, Anmeldung besuchen 1'..Ti"L 'e . j" 4. l . lonnic, uno voruoer. zz nelnr, oan cu Zufallsgaste, aut -Schloß BcrtholdstclN es liebten, die Gemälde , mit Spazier stocken und Regenschirmen zu unterm chen, und daß diese kleine Harmlosigkch ten den edlen Grafen veranlaßten, aus weitere Besuche zu verzichten. . Aber," meinte der Curhansdirector, wenn S'u womöglich mit Damen vor dem .'' L t m Schlosse vorfahrcn und dem Grafen ihr, jiinifrf. k! er, Ihnen den- Eintritt ohne Weitere V .....V .I...V.M IV.. MV... IV .V I rr . I . gestatten. Nur von, Massenbesuchen . will er, nichts wissen." Womöglich mit Damen. Er ist also noch immer galant, , der geehrte Pascha, trotz seiner Llnundsiebzig Jahre. Woher nimmt, aber ein sehr lediger Mensch in aller Eile die womSglichen Damen? Ein nuiau ivar mir, gunuig. ic eine zvar i jung, die andere alt. Mama . sammt Tochter. Äls ich den Damen den Borschlag machte, mit mir Schloß Berthold- ... nt r it ., ein zu oczullM, wäre mir oie nne vo: Entzücken beinahe um den Hals gefallen. Leider war es nicht die Tochter. Nach anderthalbstündiger Fahrt in einer infernalischen Sonnengluth hielt unser Wagen vor Schlon Bertholdstein. Mit einer Gebcrde nonchalanter Würde reichte ich dem an den Wazenschlag tre tenden Diener meine . Visitenkarte Ucbcrgebe dies' Deinem Pascha, mein Sohn,und sage ihm, die Ncugierde. seine Schätze zu sehen, habe , einen Giaur und zwei Gianrinnen hierher gesührt, welche gegenwärtig inbrünstig AI ! lah's Segen auf jein Haupt ' herabflehen." Während wir auf die Rückkehr d? Dieners warteten, machte ich mir einige reminiscirende Gedanken über den Pascha. Sie müssen nämlich wissen, daß ich einen gediegenen Zettelkasten besitze, der unter Brüdern mehr werth ist, - als sämmtliche Convmalions' Lexika zusammengenomnen. Mein ge liedter Zettelkasten ist der leibhaftige King-Fu. denn cr weiß Alles und da ich ihn auswendig gelernt habe, so können ie nch beiläufig einen Begnn da von machen, in welch stupendem Maße . , ' .7 , ... .j ' r . .. . ich mit Gelehrsamkeit gefüttert bin. Ich zchlug un Geiste den Index zu mel' nem Zettelkasten aus und fand unter dem Buchstaben S: Seser Pascha, siehe Koßtielsky", nnd bei Koßtielsky stand wieder: siehe Dumas-. ff?t fCsrttrtniÄ sUrcttrfr'OtrsiÜ ftefyi tiv VI. VHtvlullv niunttviut.'. ivut NUN ü meinem'Zettelkasten zu' Seser , VakckaMra? Ko5tielskn inkor-rne in cuaMrar ronnusl uizonrne m Beziehungeii, als Beide zu Ende der Vierziger-Jahre im Salon von Marie Tuplessiö, verkehrten, die damals als eine Art Marion de Lorme oder Manon Lescauteine', gewisse Rolle spielte. Dumas brauchte ihrer Persönlichkeit Eamelicndame, daß er der Armand, Tuval der MargUerite Gautier-Dnplcs-sis gewesen ... . " Der Diener, der wieder erschien und zr.l . ; "v' r-ViT'-V r-t 7 "7 M wn: den Schlonhoi tratm. phen! intr'nnm. Vm Ptnf Hnn hirr Vlrrtnprrr ' ' " ' rone. lln crc nuyrerln. vle cme uver aus . reozcnge Per, on war, -Zelg'e uns Alles, was gut und theuer war. ti Wir schritten durch so viele blaue, gelbe, grüne' und rothe Säle, das; mir ganz , .. - . äle. Das Baarvemögm Ee er Pa schäs konnten wir ' leider nicht zählen, denn er hat es in der englischen Bank verwahrt. Als wir in das Billardzimmer . kamen, stießen meine Dame?? einen gemeinsamen Cchrei von Furchtbaren Dimensionen aus, denn auf" dem .m: v" i' ' :" " w a cm colo aler mer. Im ersten Momente dachte ich. ldasz cr sich die Langeweile seines AusenthZltZ i'r- : 7v:.i1V':?:l!f...iil.' fit cineni vott den bengstÜfchett Urttatberri ziemlich entfernt gelegenen Schlosse durch ' - J ' y ivl Vlf'T':S Pi ' - Ärtltuisr wVtrtf tfVUA-!. ' imr!h eine Solo-Carambole Partie :; vertreibe, aber es stellte sich schließlich heraus, dasz er ausgestopft war. Die HauSröcke des lZaschas sind alle ouvcugrun gesutterk, haben Mntmmm$- übrigen Schätze. welche , das Schloß birgt, einen Wenn von zehn Millionen wnlden ln Gold uno riecyen nacy lgarelicnoul!. Als pieco tle reslstance wurde ttn5 da 5 !ArbNtszimine.c'Beze.igtI . fr i ' i ''iiiK'V'v 4 '! koitbaren Etagere bemerkte ich eine Sammlnng - wunderschöner ' Bildnisse, die alle die nämliche ideale Frauengestatt darpcUtnS bWHMWUHMeMHMM unsere Führcrin. wer das Original der Bilder sei. ; 'ic; antwortete, auswei chend. nnd cS entging meinem. Adlerciipiilhifll'aK rothete, als ihr in Anbetracht ihres Alters gut that. Ich aber drang in di? . :s: -?''. .! "!' ' - 7. - -i " i -' i A . V C! . i Matrone, mir oen camen zener vuioi., iil'nenMM,fagte,ihr)ii

TeVZÄ Ärätf Aber. 0 Wunder. daI am-MorgM sofort direete Nakommen. der beruhm. nbandige und feurige, Thier, wankt ten. tuten des Propheten erkannte) ge förmlich Schritt vor Schritt, mit gezvzene Equipage durch an anderes sktem Kops, wie eine alte Kuh. einher. Thor in das Freie rollte. Der Diener vn rr tt

min der Mcha soeben wne Nach. pdt V0r Jhren'AuikWstcn., OaA wlttaJIzvaziersahrt macheMiu iUrnststiid hätte ich Ihnen .nicht Nach lffe. VNs . dann emer wttnhaarlgen. maä,t; toit haben SieM nurD in ebenso ruudllchen. w:e freundlichen Ma- üev cU trü, .bracht, den Satan

rearaBögraiaiwg & uiui yc wi ichc Versuche gemacht , hatte. daZ d beiden Dame nrcht vmhr.yußtm. i zu . cheZqn5'Sn. ds?K,immn m welcher Welt md in welchem m rmÜ alter sie lebten. Wlr zahlten drenzig hi iT xPr nciafirni-. 1 I

.... ...l. ...I.. II. . ...VI, "

selig werden, noch nnt Apvetit zu Nachk' speisen, wenn sie meine Bitte nicht er fülle. ; DicS erweichte die Vadekerin des' Schlosses Betthöldstein und sie lispelte: Marie DuplchkSl" 'HF - 'Es dämmerte mir ctwäs ans. Eint vielleicht ' ivahnsinnige Vermuthung jedoch, ich mußte der Sache aus desGrund komm'. Langsamen Schrittes trat ich auf die leise vor sich hinschluchzcnde. Greisin zu und legte 'ihr die Hand aus die 'Schulter. Ich fühlte es, wie sie unter der Berührung zusammenzuckt e. Und mit scharfer Betonung jeder Silde flüsterte ich: Maric Duptessis ! Sie fuhr auf, wie wenn amerikanische Aerzte eine Mtnsche'Batterie mit ihrem Sessel in. Vcrvindung gebracht hätten. UmGottcswillcn, lein Wort mehr! Was wollen Sie ? Marie Tuplcfsis , ist im Jahre 1851 an der Schwindsucht gestorben.... Sie täuschen sich, mein Herr...." Ich legte ihr nun beidö'Hände auf d? Schulter, blickte ihr tief in das thränen, reiche Auge und sagte: llnd wenn .

Marie Tuplcsns nicht gcnorbcu nt? Wcn . tat Qcroiffc "arajc, ebensi rundliche wie iremidlichc Matrone mit rf t rf Ä Tktrrt Urhun 7er is (rTfTtririnm? tmt ' ikvnv . V VH "' H IViv VW von jenen Bildern dort nur entgegen, blickt, selbst heute noch eine unverkenu bare Ähnlichkeit hat?.'... . . jfiv Sie starrte mich mit offenem Munde an und wollte etwas entgegnen. Toch ich legte schalkhaft den : Finger auf t& mxBsb, lächelte ihr vcrilanonlulnnig zv d enteilte. . . - , i, Ich bin kein gelcrntek ilcraturGi. storikcr und weiß deßhalb fetzt wirklich JTtfc. 1,4 .jr u.1ä tuun, m vmufmc uns dünkt, äußerst hciklichcn Affaire beneh. en soll. Wenn ich meiner fubjektiven Meinung Ausdruckgebeu sollte, f wärdk ich nicht zögern. Zu sagen, daß ich an de seinerZeitigen Tod der Marie Duplessi! nicht glaube. Ist es denn nicht möglich nnd hat es nach dem, was ich auf Schloß . Bertholdstein. nicht viel Wahrsckin'.ich. lich kett sur sich, daß die koinHchtW Dame sich anstatt aus den PereLachäife i in aller Stille 'nach Schloß Bertlwld' ste'n begab, von dort aus täglich nach dem nahegelegenen Glcichenderg fuhr und so lange KonKantinKguelle trnk. bis sie gesundete? Was halten Sie, $evi ehrliche Äedaktivn, von einer Eonfron tatlou Alezander Dnnms' milder LbW schlüsscivewahrcrin von Schloß Bert heldstnn! , Ich. denke, daß sich hicM etwas cnntatiren ließe, was die Wett in beträchtliches Erst:unm versetzen würde. -'M 5 i kühner Netter. Zu dem Werder'schcn Corps will)', als es nach der Uebergabe von Straft bürg sich in Marsch setzt, ein alter Civil I . . . :fä . ... j .. ..j w " .: .... arzt als ftcürertrctendcr Generalarzt commandirt. Für diesen hat die Mairie in Stranbnrg ein Lkeltpzerd zu stellen. Am nächsten Morgen, als Excellenz Werder, mit seinem Stäbe zu Pferd steigen will, w:rd auch, dao Pferd fü, den GeneralaNt vorgeführt. Dieser ... , . r. . .wM Mhen. der der Schimmel steigt und wt das Nicht ZU. Excellenz Wer. der befiehlt dem Armeegendarmen aufzusteigen, aber auch diesem gelingt es nicht. Nachdem eine Viertelstunde über diese vergeblichen Versuche verstricheist, wird 'Ercellen; ungeduldig. KerB Doctor. ich lane Ihnen, den Gendarme, Sie nachkommen,! ich warten." - Unterwegs soll wich nur wundern, ob der Generalarzt heut nicht den Hals bricht, wenn nicht, dann v ist er ein famoser Reiter." -''':.: Nach beendlgtemMarsch zitzt Ereellenz ; iaec, Qis ZU uuer riiaunriv, vrr Generalarzt ,uf seinemHSchimmel ! in i :.: ,. I 1 rtPVt X1)i rinrfITPT 77 ' , . ..! Sii.v ; ZU bändigen? so rnZ!!A5ecÄcnzdeVDoktor zu. , . w W ' , , Oh Excellenz." schmunzelt der alte Herr. , das war sehr einfach M 0h Nachdem ich noch zehn Minuten ver Qedankenspäue. Glaubt nicht, daß die Klugheit sich webd Auz.'oer AnzahlZoniJahrenz ..Mv Es gibt Viele, die vieles erlebt, i " t i'i, ff ji'-il:l!fihi7 . : "ttttptw ,: ; , . -äs.. 'DerSchlaf tstldienMeHmsteHch' sich das Leben zu verkürzen. i-. : f r; ,7'' ' ,'!!! : t rC!l"Ar',;Ht 11 f tEm'"warmer:!Äitt enk Ein kalter Wein, Ein weiches Kissen So lebt sich's sein!- ' .,. ' " erpiMAnd,,das,Zefferr jwetena it' W ,,,,!!,, im ':(: Ii.iii !; :i iSHliilllil! " ffl"'!-, 'frl ' Gut begonnen . Ist h zlo gen?o?tnen. ,.Ü7,I! ÄGbktt?nBchtcksalflM.M Und du. der du im Glück: Ml ukünft'f'iind'1' i Trennt nur ein AugenbUckl 1 .. j;i p- däM-i '''"2MU IIIejI'1 ; i; AiebeMMar Ä 3oxt, an dem man aber das guze Lt5 lyuuchsta ' ' ''ti-'' 't " ' 1 ,, . " f rf . '! ! :":;'jf:i-: I? ''ä S;::;!; jljv : ' . Edle Naturen banbektz ronmütbia. aemeine baudelu mit de:

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