Indiana Tribüne, Volume 14, Number 22, Indianapolis, Marion County, 10 October 1890 — Page 2
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Tribüne. EchttNt $ifft O SVßsgS. V ttgttche ixtbfint toi durch 4J ,ntl r, och, du sonvtaglrri, Jfcntl rt oft it'arjPMti 15 tlttf ft Ovnat U ßvst ,sgZchl w s:aHlaI ! ' ' 3i. mUttt 130 OötsbfacSa JKdwuchM, Ind.. 10. Oktober 1890. Vom verlotterte preußischem Adel. Die Organe bei preußischen Hoch adels. die Kreuzzertung". die .Post" und der Neicksbo:e-, beweisen , durch ihre Artikel über d?s schamtose Gebah ren junger adeliger Lausbuben, daß sie sich der Schandthaten schämen, welche die Vertreter der Edelsten der Nation" begangen haben. So z. B. schreibt der .Neichsbote": Man habe sich vielfach gewöhnt, du sittliche Verkommenheit in der armen Gesellschaftsklasse zu suchen und dahin die Predigten der Moral und die Fürsorge der Polizei zu richten und nun trete unö plötzlich aus dem Kreise der höchsten Gesellschaftsklasse eine sittliche Verkommenheit entgegen, die zum ernstesten Nachdenken auffordert: Ein Graf, der ohne Beruf lediglich seinem Vergnügen lebt, malträtirt einen Mann, der nicht gleich bereit ist, ihm den Weg zur Wohnung seiner Maitreffe zu zeigen, wie . der roheste Stallknecht kein Thier, malträtirt; ein aride rer Graf erschießt sich, weil er keinen anderen Erwerbszweig für sich sieht, als die Pserde Anderer auf dem Rennplatz zu reiten, und dieses Gewerbe ihm nicht mehr, genug eintrug, um davon leben zu können; ein dritter Graf, der ebenfalls keinen ernsten Beruf hat, erschient sich im Schlafzimmer einer Dirne, mit welcher er wochenlang in unsittlichem Verältniß gelebt hat. Viel Geld, keine ernste Arbeit, keine sittliche Zucht und ernste Weltanschauung, sondem lediglich dem Vergnügen lebend Morgens bis in den Tag hinein schlafen, während Alles arbeitet, den Tag mit Toilette, Frühstück und Diners ausfüllend und die Nacht in dem Theater und dem Wirthshaus zubringend: wie soll da ein Mensch, und zumal ein junger, nicht verkommen! Und wie viele Tau sende junger Leute gibt es, die ein solches Leben führen! Wird das Geld knapp, weil die Schulden wachsen, und kommt dazu Ueberdruß und Ekel vor dem sinnlichen Genuß, welcher die Kraft des Körpers und Geistes verzehrt, dann greift , man zur Pistole; das Schicksal jener drei Grasen, wie es in dieser a hen Zusammenhaufung einer Woche vor unsere Augen trat, ist allerdings ge eignet, die Augen des Adels zu öffnen nd ihn zu veranlassen, eine ernste sitt liche Revision unter seiner Jugend z? halten." Inzwischen werden immer mehr Schand st reiche aus den Kreisen der Edelsten" bekannt. Auch die bei den Gardelieutenants, welche vor einem Jahre Heiratsannoncen in amerikanischen Blättern erließen, haben wieder von sich reden gemacht. Es wird darüder gemeldet: In einer öffentlichen Zustellung", welche vor wenigen Tagen im Berliner Jntelligenzblaite erschien, sucht der den Lieutenant a. D. A. von Wulsfen sowie den Lieutenant a. D. xt Herrn H. von Maltzahn, welche bei ihrer Abreise vergessen haben, dem Genannten eine Wechselschnld in der Kleinigkeit von 10,406 Mark zu berichtigen. Die Herren sind natürlich zur Zeit mtbe kannten Aufenthalts". Diese 10.406 Mark haben ihre besondere, nicht ganz uninteressante und zugleich bezeichnende Geschichte. Die Herren Lieutenants haben in Höhe dieses Betrages nicht etwa Schuhwerk anfertigen lassen, fon dern sie ..haben, den Schuhmachermeister Röfenberger, welcher ihr Lieferant war, dazu mißbraucht, gut für sie zu sagen. Als die' Wechsel fällig waren, verschwanden die beiden Ehrenmänner, und der Meister hatte das Nachsehen, er mußte .ohne Gnade zahlen und hat auch gezahlt. Der einfachste Handwerker beschämte also die beiden Edelsten" mit dem vornehmen von" und dem ehrfurchtgebietenden Freiherrn Titel. Freilich hatte ihr plötzliches Verduften seinen triftigen Grund gehabt. Als sich die noblen Herren als Lieutenants eines .hiesigen Garde Regiments pekuniär völlig ruinirt hatten, erließen sie in amerikanischen Blättern ein eirathsgesuch, dahin lautend, daß zwn preußische Ofsiciere reiche Frauen zu ehelichen wünschten. In der That fanden sich Bewerberinnen, aber die Eltern dersel ben waren vorsichtig genug, zuvor Er kundigunzen über ihre zukünftigen Schwiegersöhne einzuziehen, zumal die selben an .eine eventuelle Heirath die Bedingung getnüpst hätten, daß' zuvor ihre Schulden beglichen werden müßten. Zur Vereinfachung des Verfahrens hatten sie ' auch : gleich ' eine ; Aufstellung 9 . " " . velgepigr. vite rrunvigungen zogen die amerikanischen Väter nun aber unglücklicherweise direkt beim Regimeut ein und hierdurch nahm d bis dahin so aussichtsvoll scheinende Hei rathsgeschäst einen sehr , bösartigen' Ausgangs Die ,beidm dollarbedürftigen Herren Lieutenants erhielten Knall und Fall den Abschied. DaS war gewiß in der Ordnung. Daß aber der gutmüthige Handwerksmeister schließlich der allein Hlneingefallene sein mußte daS ist allerdings weniger in der Ord,MNg." Im Wiener Tageblatt sinden wir einen längeren Aufsatz von Max Lesser, welchem wir Folgendes entnehmen, wol-ff8":':"-1'" -W'V$ ' Nun aber der Graf Kleist-Loß, (hat sich inzwischen am Hosenträger aufzuhangen versucht, ist aber, wie spätere
Kadelvepeicyen nielven, gerener wordm) Der edle Graf ist so ge-
worden, weil er nicht anders werden konnte. Wäre er ein Mitglied der bürgerlichen Gesellschaft gewesen, dann hat ten ihm Eltern und Vormünder, die Lebensgenossen und das Leben selber den Zügel angelegt, und vielleicht würde seine unbändige Krzst, hin Ueberschwang an Thatenlust in gute und nützliche Wege gelenkt worden sein. So aber ist er ein verdorrtes Reis am Baume der Aristokratie .geworden, ein Garnichts, die Verkörperung des CäfarcnWahnsinns in Taschenformat. Niemals hat er Jemanden über sich gehabt ; jung schon ist er elternlos geworden, und ein ungeheures Vermögen, festgelegt als Majorat, also unverwüstlich auch bei den verrücktesten Extravaganzen, war für den kindlichen Chef eines der ersten gräflichen Häuser das Sprungbett, von dem aus er in das tollste Leben hinübervoltigiren konnte. Geistig hohl bis ins Mark, aber mit kraftstrotzenden Sehnen und Muskeln, ohne jedes höhere Interefse, aber geschickt in allen den nichtigen Dingen des vornehmen Bummellebens, Habitue der Rennbahnen und der Operettenbühnen, stürmt er sinnlos und ohne Zanm und Zügel durch eine thörichte Jugend dahin, und weil er dircchaus nicht das Geringste mit sich und seinem Leben anzufangen weiß, so wird er ein Opfer des Wahnsinns, und er be- i wmmt die Prügelmanie. Sein Geld zu verschwenden, ist ihm fast unmöglich, weil er davon gar zu viel hat. Sein tägliches Einkommen beträgt über 400 Mark, und trotzdem gelingt es ihm noch,. Schulden zu machen. Jede Laune muß befriedigt wer den. Er speist mit emem Frauenzlm mer, das er sich von der Straße geholt hat, in einem Restaurant Unter dw Linden, und weil die Dame friert, läßt er mitten in der Nacht den Pelzhändler von nebenan wecken und kauft für über 3000 Mark einen Pelz, den das Weib natürlich am nächsten Tage wieder verkaust. Er wirst den Kellnern bei Dressel Hundertmarkscheine hin, damit sie sich von ihm ohrseigen lassen. Er haut blind und verrückt um sich, und wenn ihm Jemandens Nase mcht gesällt, so schlägt er sie it)m ein. Einen armen Buchhalter, der im Kriege zum Krüppel geschossen worden ist, richtet er auS nich tigem Anlaß dermaßen zu, daß der bedauernswerthe Mann wochenlang krank darniederliegt, und er kommt, für diese Unthat mit der lächerlich geringen Strafe von 1000 Mark davon. Er steht mit den Droschkenkutschern auf Du und Du, sie nennen ihn Boxerkarl, aber wenn sie ihn lieben, so fürchten sie ihn auch. Denn wo er hinschlägt, wächst kein Gras. Seine Geliebte kann eS nicht länger mit ihm aushalten, sie flieht vor ihm, und er verfolgt sie in daS Hotel, wo er sich den Eintritt erzwingt, und einen Restaurateur so furchtbar . schlägt, daß der Bedauernswerthe, wenn er über Haupt sem Leben behält, arbeitsunfähig und grauenhaft verstümmelt bleiben wird. Er zerbricht ihm die Kinnlade, die Nase, Arme, Beine und wirst ihn dann noch sechs Meter tief von der Treppe auf den Flur hinab. Er fängt Zank an mit einem Baumeister, der gar nicht weiß, wie ihm geschieht, weil er den Grafen nie gesehen und nie mit ihm gesprochen hatte, und er kommt hier freilich an den Unrechten, indem er verdientermaßen zu Boden geschlagen wird. Zwei Officiercorps, daS des Garde du CorpS-Regiments und das der Merseburger Husaren, haben sich schon vor Jahren des wüsten Gesellen entledigt, und so, des letzten HalteS verlustig, den einer so hohen Existenz die Strammheit des Dienstes noch geben kann, taumelt der Graf immer schneller dem Abgrund zu. Er ist nicht von normaler, geistiger Beschaffenheit, gewiß nicht; aber nicht, weil er so ist, begeht er seine Un thaten, sondern die Wurzel liegt in der Verkehrtheit und Falschheit einer g esell schaftlichen Ausnahme st e l l un g, die nur behauptet werden kann durch PflichterMung im Rahmen der Ausgaben, die dieser Gesellschasts' klaffe so gut wie jeder anderen gestellt sind. Im vorigen Jahre erließ der deutsche Kmser strenge' Bestimmungen gegen den überhandnehmenden Luxus in Officiers-, kreisen. Namentlich das höhe, Spiel in gewissen Clubs, so im Unionclub, ist von ihm aus's Herbste verurtheilt worden, und die Folge ist gewesen, daß mehrere hocharistokratische Mitglieder des Unionclubs austraten, . nicht etwa, weil sie sich zu sehr getroffen fühlten.' sondern weil sie glaubten, der Club sei ohne. das Spiel nicht mehr werth, daß sie ihm mit ihren schätzbaren Persönlich keiten angehörten. Das ist denn so ein Beispiel dasür, wie weit hinab die Schäden reichen, von denen die Selbstmorde und Unthaten der letzten .Wochen Zeugniß ablegten. Und es beweist zugleich, wie groß die Kluft ist zwischen diesem Treiben einer Abart der Aristokratie und den Gesinnungen, deS, Mo narchen. Ob das Spielverbo! viel geholfen hat? Leider nein, und mit den Luxusverboten geht es auch nich" anders. Unsere Eisenbahnen. Im Eisenbahn Bau ist in den Ver. Staaten zwar keine Unterbrechung, aber eine sehr bedeutende Veränderung eingetreten. ES werden nämlich gar keine Swmmlinien" mehr gebaut. Nach dem Ausweis des Railway Age" , sind während der verflossenen drei Viertel dieses Jahres 3782 Meilen Hauptgeleise gelegt .worden. Dieselben vertheilten' sich indessen aus 212 Bahnlinien, so .daß, auf jede Linie durch schnittlich nur 18 Meilen ' entfielen. Nur in Nebraska wurden noch einige längere Bahnen gebaut, so daß dort der Durchschnitt 42j Meilen, .beträgt. Da dieselbe Erscheinung schon im , vorigen Jahre zu verzeichnen war, während bei spielsweife im Jahre 1837 noch 13.000 Meilen gebaut wurden, die größtentheils StamMlinien waren, so ist der Schluß
gerechtfertigt, daß ein Verlangen nach neuen Haupt - Verbindungsstraßen sich
gegenwärtig nicht mehr geuend macht. Die Abendpost" in Chicago schreibt: In der That sind die Ver. Staaten mit sogenannten Durchbahnen besser versehen, als jedes andere Kulturland. Vom Atlantischen bis zum .Stillen Ocean, von der canadischen bis zur mexikanischen Grenze durchziehen in nicht allzu großer Entfernung von einander viele Bahnen das gesammte Festland. Concurrenzlini'en von Ost nach West, von Nord nach Sud sind vor der Hand genug da. Hier und da mag es noch an örtlichen Verbindungen fehlen, aber im Allgemeinen ist selbst das nicht der Fall. Es ist hierzulande beim Bahnbau bekanntlich nach ganz anderen Grundsätzen verfahren worden, als in Europa. Während dort die Bahnen nur. in dicht besiedelten Gegenden gebaut wurden, wo von .vornherein auf einen großen Lokalverkchr zu rechnen war, legte man hier Schienen in völlig unbesiedelten, oder noch sehr schwach bepölkerten Gebieten an, um letzteren Möglichst rasch eine starke Einwanderuug zuzuführen. Dieser kühne Versuch ist ja auch vollständig gesungen. Selbst im fernen Westen" haben die Indianer und die Büffel dem weißen Manne wei chen müssen. Es sind' aber auch. riesige Capitalien verloren gegangen, und die meisten amerikanischen Eisenbahnen werfen jetzt noch so wenig av, daß die ein heimischen sowohl wie die ausländischen Capitalisten keine große Lust haben, ihr Geld in .Bahnen anzulegen. Daß die amerikanischen Eisenbahnen in allen Stücken vollkommen sind, wäre eine sehr gewagte Behauptung. Viele von lhnen sind lüderlich gebaut, mit schlechtem Rollmaterial ausgerüstet und erbärmlich verwaltet. Die Betriebs leiter sind häufig nur Börsengauner, welche die Aktionäre beschwindeln und das Frachtgeschäft zur Grundlage von Speculationen machen. Weil an den unrichtigen Stellen gespart wird, näm lich bei der Anstellung des Vetriebsper sonals, kommen Unglücksfälle viel zu häusig vor. Trotz alledem ist aber anzuerkennen, daß die amerikanischen Eisen, bahnen in mancher änderen Beziehung den europäischen weit überlegen sind und daß sie namentlich durch niedrige Frachtraten die Interessen des Landes ungeheuer gefördert haben. Getreide, Schlachtvieh u dgl. ließe sich anderswo gar nicht über so riesige Strecken versenden, wie in den.Ver. Staaten. Es wäre ganz unmöglich, in Europa oder Asien Welschkorn mit Vortheil zur Aus fuhr zu bringen, -das ,2000 Meilen von der Seeküste gewachsen ist. Wenn die amerikanischen Bahnen' unter strenge Aussicht gestellt und von den Börsenschwindlern befreit würden, so könnten sie Unübertreffliches leisten. Vom Jnlanve. In Folge deS neue n ame cikanischen Zolltarifs ward in den letz-' ten Tagen aus den verschiedenen canadischen Häfen massenhaft Gerste , in aller Eile nach den Ver. Staaten ausgeführt. Modern Light & ta i schätzt daS in Elektrischen ' Anlagen in den Vereinigten Staaten stekkende Kapital in den Ver. Staaten auf k118,753.Sö0. ES sind gegenwärtig in Gebrauch 1.590.667 Glühlichter und 127,441 Bogenlichter, die von 1379 Stationen gespeist werden. Wie Secretär Hefter von der Baumwollen - Börse gerichtet, verspricht die diesjährige BaumwollenSaison die beste zu sein. Es wurden im vergangenen Monat in New Orleans nicht weniger wie, 851,624-Ballen eingeführt, gegen 668,983 im September 1839 und 433,973 im September 1883. In der Riviera halten sich gegenwärtig eine ganze Anzahl reiche Amerikaner auf, welche den Winter dort verbringen werden. Die Zahl der Amerikamüden aus , der großen Gesellschaft", welche das sonnige Italien aussuchen und, die sich dort ;m Winter versammelnde europäische Aristokratie, wird' von, Jähr zu Jahr größer. , In Rom, Florenz, Neapel und 'Nizza sind die Amerikaner, .übrigens' gern gesehene Vaste. Mit einem Capital von tz1,000.000 will sich in Nashville, Denn., eine Nashville Päcking Co." etabliren ; bereits ist die Applikation um einen Freibrief für. dieselbe dei'm dortigen County Clerk eingereicht worden. - Das Etablissement soll .auf, einem 939 Acker großen,' dicht an der Stadt anstoßenden Terrain errichtet werden; die Capacität", desselben ist darauf berechuet, daß jährlich 600.000 Schweine,. 75,000 Ochsen und Rinder und 75,000, Schase ge schlachtet und gepökelt' werden können. Der, Humanität S - Gesell schaft von Lacrosse, ' Wisconsin,, wurde kürzlich ein Fall von brutalster Grau samkeit gegen Kinder ängezngt.. Sie ließ die Sache . untersuchen, und ihre Agenten fanden in einem Schweinestall hinter dem Hause, eines dem Suff erge benen irischen Elternpaares , zwei Kmder wie die Hunde angekettet. Beinahe so schlimm ..wie jener' Fall, in Texas, .in welchem ein Mischling seine beiden Kinder m eine " große " Kiste eingeschlossen und dieselbe dann vernagelt hatte, damit er unbehelligt eine Sauftour , mächen konnte. Der bekannte amerikani che Maler W. ,A. Shade (eigentlich Schade, denn er ist von deutscher Ab stammung) ist in Luzern gestorben. Shade, wohnte: in den letzten.10 Jahren in Rom.Er.studirte in Düsseldorf und München und vervollkömmnete sich in Paris und, Rom..,, er Münstler war in Europa besser -bekannt läls im den Ver. i Staaten wie . denn ' auch feine besten Sachen dort gekauft worden sind. Sein , Meisterwerk Die Erste Liebe" wurde von der Berliner Nätional-Galle-rie angekauft und, ein, anderes werth volles Gemälde 'Die Macht, der Liebelaufte die Kaiserin Lriedricbl
Der Bruder derSelbstmör.
d e r i n Emmy Rossi, Harald, deren tragischer Selbstmord im Verein mit ihrem Liebhaber Koch in New Fork vor einiger Zeit so großes Aussehen erregte, kam vor einer Woche in New Aork an, um die Asche seiner Schwester in Em pfang zu nehmen. Er stieg im Case Gennania ab. Am nächsten Tage verschwand er. Auch bei Tirector Amberg, der die Urne mit Emmys Asche ver wahrt, ließ sich Harald nicht sehe, ob-. wohl derselbe sicher erwartete, daß der ! Bruder die Ajche seiner Schwester ab holen würde. Herr Amberg weiß nun nicht, was mit den Ueberresten Emmys zn thun. Was Harald zum Verlassen seiner Angehörigen getrieben, ist unbe tonnt und geradezu räthselhaft. Ein wahrer Fleischklum pen ist Della Beck in Pittsburg, die trotz ihres colossalen Umfanges . ein schönes, gutmüthiges Mädchen genannt werden muß. Sie ist erst 16 Jahre alt und wiegt schon 450 Pfund, ein Gewicht, das bis jetzt noch von keinem der Wunderkinder" erreicht worden ist. Selbst Hannah Battersby, daS fetteste Frauenzimmer, das je gelebt, hatte zu 16 Jahren noch nicht jene Dimensionen, und so dürfte Della wohl bald zur Berühmtheit gelangen. Denn bei den schlechten Zeiten ist es rühmenswerth, einen so großen Ueberfluß ' an körperlicher Wohlhabenheit zu besitzen. Es denkt gewiß mancher unserer Leser, wie viele Beefsteaks und Pies die gute Della wohl schon vertilgt haben muß, und wie viel gemixte" und ungemixte Drinks" das schwerwiegende Mädchen wohl täg lich den Weg alles Irdischen gehen läßt. Einen 3400 Jahre alten heiligen Sekel" aus den Tagen des lten Königreichs Juda beansprucht Herr Louis F. Gottsasalk von New York zu haben. Derselbe lst aus Gold, Platin und Bronze zusammengesetzt und zwar 30 Theile Gold, 10 Theile Platin und 60 Theile Legirung. Auf der Vorseite ist in hebräischen Lettern zu lesen: Heiliger Sekel", auf der Rückseite: Jerusalem". Ueber der Münzbezeich nung schwebt der mystische Stern von Bethlehem". Dieser Stern ist aus Feingold, ein Achtel Zoll erhaben, ge arbeitet. Herr Gottjchalk will die Münze erhalten haben, als er vor zehn Jahren in Rumänien war, um den doriigen Juden Hilse und Mittel zu bringen, damit sie sich vor den Verfolgungen der Regierung retten konnten. Sie sei ihm von dem greisen Rabbi der Gemeinde Caroloestep geschenkt worden, sagt er, zum Dank für die überbrachten Gaben. Unverhofft kommt of Lieses Sprichwort hat sich an dem New gorker Rechtsanwalt Heinrich Leonhardt bewährt, welcher sozusagen über Nacht zu einem reichen Manne geworden ist. Eine unerwartete Erbschaft im Betrage von einer Viertelmillion ist ihm von einem Manne zugefallen, dm er vor einigen Jahren Anwaltsdienste geleistet. Im Jahre 1885 kam der reiche Minenbesitze? Louis Stremmel aus Puebla, Cal., nach New Dorf, um das großstädtische Leben zu genießen. Er that dies in so ausgebreitetem Maße, daß er nach dem Bellevue-Hospital gebracht werden mußte, dessen Aerzte folgendes Gutachten" über ihn abgaben: Ist ein verrückter Narr, der für unbestimmte Zeit hinter Schloß und Riegel gehört." Da war es nnn, daß Leonhardt sich des Minenbesitzers annahm und denselben nach langen Kämpfen mit den Gerichten von dem Schicksale, bewahrte, in ein Irrenhaus gesteckt zu werden. Stremmel erwies sich dem Anwalt dankbar, belohnte ihn reichlich für seine Dienste und versprach ihm gleichzeitig, sich seiner noch in Zukunft zu erinnern. Leonhardt hatte seinen Clienten längst vergessen, als er kürzlich von einer Anwaltssirma in Puebla verständigt wurde, daß Stremmel gestorben und ihm eine Erb schaft von 250,000 hinterlassen habe. I I! Ofm O5ß. Man schreibt aus PariS: Die große Anzahl der hier erscheinend! periodischen Zeitschriften ist durch eine weitere, den Anti-Egoisten", daS Organ der Altruisten", bereichert worden Die Altruisten sind eine Gesellschaft, die am 3. November vorigen JahreS in Nantes gegründet wurde und verschiedenartige Weise die Nächstenliebe zu sördern verspricht. Sie will die Gesellschaft physisch und geistig regeneriren, derselben den Kampf um's Dasein erleichtern und eine allgemeine Brüd-. lichkeit herbeisühren." Zur Erreichung dieses Zieles wird vor allen Dingen die Abschaffung der Todesstrafe, Beseitigung der Duelle und jedes grausamen Sportes angestrebt, dem Dogme'nglaubcn, dem Ausbeutungswesen und dem Mo nopol der Krieg erklärt, sowie auf die geistige Emanzipation . de5 weiblichen Geschlechtes hingearbeitet. Ferner ver. langt der Verein die Gleichstellung ' der freien Liebe mit der gesetzlichen Ehe. Dem Völkerfrieden glauben die Altruisten" durch Freihandel und Vereinfachung der Idiome zu dienen. In sanitärer Beziehung bekennen sie sich zur Pflanzenkost , und treten eifrig für die Leichenverbrennung ein. DieMitglieder scheiden sich in sole. welche nur für Verbreitung der Vereinsgrundsätze sorgen, und in andere, welche denselben gemaß leben. In der Revue macht sich indessen neben diesen Bestrebungen auch der Spiritismus in sehr bemerkenSwerther Weise geltend. Die Theösophie und das Magierthum" scheint in den Köpfen der Mitarbeiter untrennbar mi' der Nächstenliebe verwachsen zu sein. Ein deutsch - süd amerikanischer Roman soll in . Berlin demnächst durch die Hochzeit eines Reserve" Bräutigams mit einer Dame, welche zu diesem Zwecke den Aequator passirt hat, seinen Abschluß sinden. Der Bräutigam, ein junger 'Süddeutscher, war 'als 15jahriger Knabe, mit seinen Eltern nach Südamerika ausgewandert und hatte später als Gärtner auf der Hacienda eines reichen Portugiesen gearbeitet. In den hübschen, , jungen
deutschen hatte sich die Tochter' seines Brodherrn verliebt, welch' Letzterer jedoch dem Verhältniß ein Ende machte," indem' er den Gärtner entließ. Da seine Elftm inzwischen gestorben, stand er allein und ihn ergriff neben seinem Liebeskummer auch Sehnsucht nach der Heimath; er suhr mit dem nächsten Schisse nach Hamburg und stellte sich der Militärbehörde, welche den Schlankge' wachseuen, von der Tropensonne Ge bräunen zur Garde aushob. Das lie bende Mädchen in der neuen Welt corre spondirte jedoch fleißig mit dem jungen Krieger, welchem sie ewige Treue ge schworen. Vor .etwa einem halben Jahre traf dann ein fchwarzumränderter Brief in der Kaserne ein, worin die junge Brasilianerin ihrem Geliebten das Ableben ihres Vaters mittheilte und gleichzeitig ihren Besuch im Herbst ankündigte, um, wie sie naiv schrieb, ihren Carlos von der Soldateska losznkau sen." Das Letztere hat Fräulein Dolores Z. nicht mehr nöthig, denn die Dienstzeit des jungen Gärtners ist nach Schluß des Manövers zu Ende und der Reservist mit den aufgerollten Achselklappen wohnt nun mit seiner Braut in einem Hotel des Westens der Stadt, um sich hier noch trauen zu lassen und dann mit der jungen Gattin nach Brasiliei zurückzukehren. Der erste Theil eine Schwindelunternehmens, wie man es mit Rücksicht auf die strengen belgischen Vorschriften über die Befugniß zur Auswandererbeförderung kaum fürmöglich halten sollte, hat kürzlich in Antwerpen seinen vorläufigen Abschluß gefunden. Aus der Umgegend von Charleroi trafen nämlich etwa 70 Auswanderer dort ein, welche mit dem Dampfer Niagara" nach Teleahuano (Chile) weiter zu reisen gedachten. Zu ihrem großen Schrecken erfuhren indessen hier die armen Leute, 'daß ein Dampfer dieses Namens überhaupt nicht existire und daß sie das Opfer eines nichtswürdigen Betruges geworden waren. Ein gewisser Delasalle, der sich "Agent general de Pageiice generale maritime et d'emigrration" nannte und in Jemavpes sein Bureau aufgeschlagen hatte, ließ nämlich vor einiger Zeit überall im Wallonischen Belgien Plakate anbringen, auf denen dick und fett gedruckt stand, daß in Chile ein gewohnlicher Arbeiter 25 Francs per Tag verdienen könne, und daß allen Lenten, welche dorthin auswandern wollten, sreie Reise gewährt würde. Nur müßten sie, um der letztgenannten Wohlthat theilhastig zu wer den, an den Generalagenten vorher eine Prämie bezahlen, welche für Männer auf 25 Francs, für Frauen auf 10 und für Kinder auf 5 Francs per .Kopf festgesetzt war. Die leichtgläubigen Menschen verkauften daS Leßte, was sie be pßen, um diese Prämie entrichten zu können, und reisten nach Antwerpen, wo sie die niederschmetternde Entdeckung machten, daß sie betrogen und um ihr Letztes geprellt seien. Die Leute waren so arm, daß die Behörden für ihre Un terkunst sorgen mußten, während die Wohlthätigkeitsinstitute es unternahmen die Unglücklichen nach ihrer Heimath zurückzubefördern. Auf eine von Seite der Auswanderungsbehörde telegravhisch nach Jemappes gerichtete Anfrage m Betreff Delasalles kam von dort die Antwort zurück, daß derselbe soeben geflüchtet sei, nachdem er noch weitere 3000 Auswanderer, die am 15. September in Antwerpen eintreffen soll ten, auf dieselbe Weise beschwindelt hätte. AuSGastein wird geme. det: Der Hohe Tauern hat Anfangs September mehrere Menschenleben gefordert. Es waren nicyt waghalsige Touristen, sondern arme Bäuerinnen, die diesen Uebergang nach Körnten wählten, der jetzt besonders gefährlich ist, wo Schneemassen Berg und Schlucht erfüllen. Ein Tourist fand in der PaschkerHütte ein Bauernmädchen auf dem Herde hingekauert, die stark angeschwollenen und blau angelaufenen Füße am Feuer sich erwärmend. Das Mädchen schilderte dann die Wanderung, die sie letzten Montag mit ihrer Mutter über den Hohen Tauern angetreten hätte, um den Bruder, bezw. den Sohn, der auf dem Sterbebette liege, noch lebend zu treffen; sie wären ohne Geldmittel gewesen, da sie beim Baucr in Hos-Gastein nicht länger aushalten wollten, und so ohne jegliche Entlohnung, wie hier üblich, den Dienst verließen, um nicht die ganze Dienstzeit einhalten zu müssen. Auf der Höhe des Tauern wüthete em hefti ges, alles Leben, erstarrendes Schneegestöber. Sie konnten nicht hin und nicht her, sie mußte an Ort und Stelle zwei Nächte und einen Tag aus einem und demselben Flecke liegen bleiben. Die Mutter lagerte auf seu chtem Neuschne, das Mädchen kam zwischen zwei Steine eingeklemmt zu sitzen. Als das Mäd chen Dienstag beim Morgengrauen sich zu d?r Mutter hinschleppte, sand sie sie erstarrt als Leiche. DaS, Mädchen sah aber, wie es weiter erzählt, noch mehrere Leichen oben liegen, die die Arme ausgebreitet in die Lust streckte. ? I n tzo'in bürg t st die Dichterin der schottischen Hochlande, Mary Mäckellan, gestorben. Sie hat unter Anderem auch das Buch der Königin Victoria- Weitere Blätter aus dem Tagebuch .über ein? Hochland lebcn in das Mische Übersetzt Der Clan Cameron, welchem die Dichterin angehorte, wird! sie auf seine Kosten in Lochabe bestatten lassen. ! Im Alter von 95 Jahren ist in Buffalo, N. F., einer der ältesten Bürger jener Stadt, Herr Geo. Laub, gestorben, welcher' sich schon im Jahre 1831 am Erie-See "niederließ und mit Fleiß und Erfolg den Ackerbau betrieb, welcher ihn zum reichen Manne, machte. Er hinterläßt drei Söhne, 26 Großenkei uud,7 Urgroßenkel. r& :?-Az?j Vereine und Private werden darauf aufmerksam gemaHt, daß man da beste Sodamasikk von Nartin N. Otyer. 439 Otst Waihwgtoa Straß bezieht Te!t P0N iSmk h
VolittsSe Ankündigungen.
Tom Tnßrg-iirt, ist demokratisier Kandidat für dak Amt bet Con ntv And itor. Die Wahl findet km .NodemberN90ßatt. Stimmt für II. Gr. STIXTCS, fürConntY-Elerk. Wahl am Dieuftag, 4.Nodember. Stimmt für ObarJe O Feiblemau, republikanischer Kandidat für taS Amt de CrimKal-RicKtn von Manou Couvty UMfrn JV. Browu Zur Cireutt-Rickter: Wahl am 4. Na. dember 1S90. Repablikani'che Kandidat sur Kommissär des 2. D'ft ikls: ITrodericlc Osterrneyor. Für ReprSsentant vsn Marion Couuth : Fred. j. 31a.de. Wahl am Dienstag, 4. November 1b9S. Für Repräsentant dou Marion So. H. B. Howlancl Victor M. Bockus, iS demokratischer Candidat für da Amt des Schatzmeister. Für Schatzmeister von Mario County, jolm T. Johnson, Wahl, Dienstag, 4. Ncdember IL90. Demokratischer Kandidat für CommissZr des 2. Dlstrikt : 3Iieb.ael II Farcell. 3nmäSBE&J3LTHE LADIES' FÄVOR1TE. KErH OUT F ORDER. If yoxi desire to pr?du. atewingr toachloe, askour aeent at jont pice for terrn and S! rices. li rou cJinot und our lureiit, vrnt ireottocoaresta ldresatoyoubeiow narned. MMWkWWK! cMJCAoa - 23 mm SOUARNM Y x q. 'iiiTmjfiyi j nrmiqccoxAU JtU. Ä VI AMTA THX. SlfttSsx fit 2dU,,lUk Cs Offftc SDfl Dttnde Citil Carl YiNgpaurs Otl4 Wuch - Handlung ! llw. 7 Oüb Qladsn:ae?. vefiellnugeR und Vbnmeeurt aus all l So nd UntlüRde erscheisttd Väche? ta geitschrifte dndn aszeno ad ppt abgeliefert. Hu ssd vnkass alt Cl$ti. Oociftlitts Öc Sttstatst. L X. Ej. Pas Ssßs lZS?6A? Verlag des Bibliographischen Institut In Leipzig und Wien, S5 Soeben erscheint s In 130 Lieferungen xa. ja 25 Cts. cd! In 10 UalbfnuubS.nden zu ja $5.50. ton Profeasor Pechuel-Loesche, Dc W. Haacke, Prof. V. Marshall end Prot E. LTascbenberg. f? jr !L 1 1 1 1 Größtenteils nea Islnatrfert, mit mehr Js 5, 1800 IbbOdaaen im Text, 9 Eutea tnJ ISO Tafeln in Hohscbnitt n. Chromodnick, i lach der Ktur ton Friedrich Soecht, rShd!. . Kelioerl, Cllützet .&. - Cestell üngen führen sämtliche Bücher ; J;: W- ::,!- .. .,., ,.,,.,.,.. , ' ' , ' l und Zeitungshändlcr aus,
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