Indiana Tribüne, Volume 14, Number 21, Indianapolis, Marion County, 9 October 1890 — Page 2
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JndiSKS Tribüne. erscheint lZLglio nud Soastsgs. ietZsttche.,'.bünw loM durch b. Centl tn och, Uf onLtaglTrtkS? S t Woch. ,u1m 15 f&Ctntlpu UonaU P,r f Jl ,g,Zchi SJBTBBlIuaftiaiii f f ja OMttt A30 S. 7eedlanöS. JMamipoliS, Ind., 9. Oktober lS90. Don der v?rk-uc?ten prenfzische Jnsicrraüc Ueber die von? Ka'rel gemeldet Celbstmordep,de:nie unter den Edel sten der hatten' bringen Berliner ( Blatter nacksokgeude Einzelheiten: Mit den jensationellen Vorkommnis-' fen der letzten Zait in den Kreisen der Aristokratie, dem Fall des Grasen KielstLoß und den Selbstmorden des Frhrn. j v. Schleinitz und des Herrn Oskar v, Äoeper aus sinanciellcn Schwierigkeiten, bat es ucrfi nickt sein Bewenden. Am 19. September hat auch noch der iuaend liche Max Philipp von Hanau. Graf v. Schaumburg. Hand an sich selbst gelegt. 1 Der Selbstmörder ist der am 28. April ,. , M i -r ;jir i iöü geoorene lsoyn oes cjiweiap . schcn 3!ittmeistcrs a. D. Prinzen Fried rich Wilhelm Philipp, der seinerseits als ))er fünfte Sohn aus der raorganatiscken : Ebe des verstorbenen lebten beMschen : Kurfürsten Friedrich Wilhelm mit der zur Fürstin von Hanau, Gräfin von Schaumburg, erhobenen" Gertmde, geborenen Falkenstern, geschiedenen Lehrnann. am 29. December 1844 zu Kassel das Licht der Wett erblickte. Die Ur--fache des Selbstmords war hochstwahr ,scheinlich Eifersucht. Bis vor einem Jahre gehörte der Prinz als Avant. geur Ux emem fachnschen Huiaren-Re giment der Armee an, er mußte iedocö .uiunutm UU9 UCIU äflUUU( I j L . . nst C)Vlnrit.'(iFaii . CtnlfZtZ.- I luittoen uno gl"g. um iit üudtren, naa München. - Vor drei Monaten etwa kam er nach Berlin und lernte im Friedrich - Wilhelmstadt'schen Theater die daselbst als Choristin angestellte achtzehnjährige ! Hedwig Elise Helle kennen und verliebte sich so in dieselbe, da er ihr bald darauk I aus Wien, wohin er gereist war, schrieb, er könne ohne sie nicht sein, und diesem Briefe bald selbst nach Berlin folgte, Fräulein Helle wohnte bei iyrer Stief Mutter in dem Hause 23 Chausseestraße, Die meisten Räumlichkeiten der großen Wohnung welche 2700 Mark jährlich Miethe kostet sind an ZimmerHerren vermlethet. vedwlg Helle, welche rrf. :n- . r ei .urinln nur eine geringe Vage vezog, ihrer Stiefmutter aber eine mehr als dreimal so große Pension zahlte. aiic vor oer elanniicyair mir oem i .11,. . r t I Prinzen die Huldigungen verschiedener Lebemänner entgegengenommen, unter denen sich auch em Gras v. F. befand, Fräuleln Helle soll auch in der letzten Zeit noch hinter dem Rücken des Prinzen mit dem Grasen v. F. und anderen Ofnclercn verkehrt haben. Seinen Platz als Liebhaber der Helle und .Freund des Haufes" nahm nun der erst 22jährige Prinz ein, welcher vor etwa zwe? Monaten auch Zimmerherr der rau Helle wurde. Von dieser Znt an gab Fraulem Hedwig ihre Stellung aus. Am 19. Septbr. fuhr der Prinz mr Fräulein Helle wie gewöhnlich spazieren, fc. , 's, m ' i i . I oann oesucyren noe gememscyasttlcy oas Theater. Gegen 10 Uhr kehrten sie ? . I ym; roayreno ne gemeinsam vie .rep ri . . i ptn erstiegen, hörte man, wie. Fraulem Helle dem Prinzen heftige Vorwürfe machte, die Letzterer nicht unerwidert ließ. Später scheinen sich die Herrschaften". welche beide in sehr ammirter Stimmung waren, wieder ausgesöhnt zu yaoen. Kurz nach dem Abendbrvd begannen die Zankereien von neuem, wie man sagt, dadurch wieder angefacht, daß der etwas angeheiterte Prinz sich allerhand Scherze mit dem Dienstmädchen Anna Krause erlaubte. Bald zogen sich die ra- t :c r ir2L o: civc hui ttio!lveii Jlnillicrzu rua; eowlg eue vegav vx) zur muhe, jh mm -m I wahrend der Prinz Rock und We,te av war und sich dann am Schreibtisch zu ZrUXlm d .. . k. ii 11 C I iujuch liinuic. ulz vvi ii uyt i Nlngelte Hedwig Helle dem Dlenstmadchm und gab diesem den Auftrag, dem Prinzen zu sagen, er möchte noch eiw mal rommen. - I Das Mädchen kam diesem Auftrage nach und der Priuz begab sich nach dem Zimmer Hedwigs, welche sich bereits im Veue vesano. r krar yier mtf Den MZt, rt. k w n ff m!A einmal sehen...." Gleich daraus zog er den bereitgehaltenen Revolver hervor ... itii.i' f l , .: v. i wvutut uiui iiwui Uno lvoieie sill) ourcy einen cyun m die Stirn. In der krampfhaft zusan mengepreßtcn Linken hielt er vier kurz vorher in der Aufregung mit Bleistift hingeworfene Briefe, welche an Hedwig, oir OlrsutiS ItvtS tatrt rCflw l,imk
ouiiv nv n-int vitin ymui, I itiiuoii, weilye soeoen in Paris verWaren. Seiner Geliebten schrieb er: össentlickt worden sind.
.Eine größere Geldsumme befindet sich für Dich im Schreibtisch und im Uebri gen wird mein Vater für Dich sorgen."
Als rau eue m oas cylaszimmer mal selbst sein blankes Geld in das Unihrer Stieftochter trat, fand sie die ternehmen gesteckt hat, sondern knauserig, Letztere über dem bereits entseelten Kör- wie er gemäß seiner amilicntradition
per des Grafen liegend und vom Schrei l-ArwVi? rMhf'hn COatiav 3?. V fcu4u h.d vv. jn-vMi vi-iwi. numf winselnd der große Jagdhund des Prinzen und leckte seinem dahingeschiec- s'. f,f,.-wS -r-v.3 im nui uit (nUj viuvcuvc üvc wunde. Am linken Arm trug er ein silbernes Armband, das er als Ver achtniß seines Großvaters bezeichnet yarre. as raulein yar slcy uorigens schon so weit erholt, daß sie sich heute Vormittags persönlich nach einem Trauerkostüm bemühen konnte. Auch 1 ert ' 'ii
prangle verells genern orminags, nen Francs hat der Bursche selbst herwenige Stunden nach dem tragischen ausrücken wollen, der mehr als zehnmal c-C..jiiry.lrii fL. i:'ca1i2 C'Zli f:i- '''i l-'i'!-.:- r 'r:"-1: c'-r ."''!" "i''';;ri .
s&wc vr v)tuca, am jouuuii vet kannte Zettel: Hier ist ein raöblirtes Zimmer zu vermiethen. ; : - Rock Einer. Der Selbstmord Majors v, Normann vom 1. Garde,
regimcnt zn Fnö, dös Commanoeurs der Potsdamer Unterossic!erschule, erregt in Potsdam in bürgerlichen wie in militärischen Kreisen ungeheures Aussehen. Am 23. September wurde Herr v. 9!ormann in seiner in der Kaserne der Unterossicicrschule befindlichen Wohnung mit durchschnittenen Pulsädern als Leiche vorgefunden, und soll die ärztliche Diagnose auch noch eine Vergiftung ergeben habet:. Die Gründe, welche Herrn v. Normann in den Tod getrieben haben, schewen so heikler Art zu sein, daß sie sich der Erörterung in der Oeffentlichkeit entziehen. Die 9!achricht von seinem Tode soll in der Kaferne nichts weniger als Theilnahme erregt haben, man sei durch dieselbe nicht einmal überrascht worden, da es bekannt gewesen, daß gegen Normann eine
schwere Anklage vorlag. Herr v. Normann wird als schneidiger Soldat geschildert, der außer dem strammen Dienst nichts gelten ließ. Bei seinen Untergebenen war Herr v. Normann äußerst unbeliebt wegen seiner maßlosen Strenge. Vor ernteter Zelt wollten 13 Sergeanten nach vollendeter 7jähriger Pflichtdienstzeit nicht wieder kavituliren und sahen sich viele andere, darunter 4 Feldwebel, nach anderen Stellungen, im Militär- und Civildienst um. Ein aus gesprochener Feind von Civilpersonen, hatte er schon mehrfach von sich reden gemacht, weil eohne jede Veranlassung r. . , c tr . . f.:.. . eme, welme vtm armieren tmzi Truppen zuschauten, arretiren ließ. Es sollen Geschichten vorgekommen sein, ähnlich wie sie Court Abel in seiner Broscküre aeschildert bat. und man qlaubt, daß Normann schon längere Zeit nicht im Vollbesitz seiner geistigen Fähigkeiten gewesen ist. Normann war Junggeselle. Weröyv RUtttritk. Lerliuer Blatter stellen den Rücktritt oes prunlschen ttneasmlnuters von Verdy so dar. als handele es sich um einen Conflict mit dem ReickskanUer Caprivi. Bekanntlich hatte Verdy von V Ol.lXof . - j. t.V.i..V. 1 VZUl iAClUIÖlUIl,ltI ClUC UCUTUiCUUt -VCfc- ' . mehruna des stehenden Heeres rn Aus stcht geztellt. Als Haönrn bezugttcy ver Verdy icken Pläne aerraat wurde, er widerte er: ,Jch kenne die Pläne nicht." Man werde in den nächsten Jahren bei seinen Forderunaen mehr auf gute Truppen als aus viele Truppen Gewicht legen müssen. Am folgenden Tage be richtigte sich Herr v. Caprivi: Ich hätte besser gethan, zu sagen, daß ich als Reichskanzler das Project nicht kenne oder dan die verbündeten Regie rungen es nicht kennen. AlS Mensch kenne ich eine Menge Projette. Ich producire ab und vx selbst dergleichen. Aber ich habe hier nur die Pflicht, mich lver dlezemgen Proiecte zu äußern, die . . r :. r- r oie verounoeien megierungen w) ji eigen gemacht haben." DieStelluna eines preußischen Krieas ? , . a v . inunners m gegenwarng eine uoeraus schwierige. Dem Reichstag und der Oeftentlichkeit gegenüber vertritt er in erster Reihe alle milttarilchen Forderun gen; hinter den Coulissen aber wirkt nicht blos das Militarkabinet, sondern auch der Generalstab bestinkmend mit. Dazu ist nun der Reichskanzler selber Militär von Beruf. Unter dem Fürsten Bismarck war der preußische Kriegsminister der einzige Minister, der eine wirklich selbständige Bedeutung hatte. Jetzt verhalt sich naturgemän der preu ßische Kriegsminister zu dem mmtarlschen Reichskanzler wle em Untentaatssecretär zum Minister. Das waa Ge neral v. Verdy um so weniger gepaßt r . . yaoen, als er oer altere General gegen. über Herrn v. Capnvi lst. Der Besuch der Orleans. Seit einigen Tagen bessndet sich dn Sraf von Paris und sein Sohn also der orleanistische Kronprätendent von Frankreich nebst Kronprinzen" in Amerika. In New Aork werden diese hohen und höchsten Herrschaften von der sogenannten besten Gesellschaft bofirt. Was diese Orleans für Kerle sind, hat sich soeben bei den Enthüllungen in Sachen Boulanger aezeiat. Der vractische Werth dieser Enthüllungen besteht k. . V i c -,7, J3 . ' oarur. oan ne vie Orleans in ivrem wahren Llchte als eme Rotte bubenhas . , ' ' . ter und feiger Intriganten zeigen, die mit der Ehre und der Wshlsahrt ihres on i 4 v . ? r n r, - 5aicuanoe5 ein irevelyasles spiel getrieben haben. Sie waren es. die an ihren Händen die Puppe Boulanger tanzen ließen, sie suchten die Putschgeluue der unluirledenen (Llemente unter den 'Republikanern mx 5ierbcikübruna der Anarchie auszubeuten, um dann nachher - im bengalischen Lichte der Staats retterel auf dem Schauplatze er I tJ.l - ' T . r . i i liucincn lünncn - ein id Ivaunmi! ges Verbrechen, wie es nur im Hirne von Menschen entstehen kann, die sich I. ... ' ' ' v vurcy Lottes Gnade zur alleinigen 2tl tung der VStteraeickicke berufen alau ben. Das geht sonnenklar hervor auS den Briefen des orleanistischen Agenten Baron Mackau an Boulangers Gehilfen sTlf( .f j. - f . t t tv . Was aber diesem Orleans einen fi sonderst erbärmlichen Anstrich giebt, das ist die Thatsache, daß er noch nicht ein. ist, und angsterfüllt, seine eigene kostbare I CV L 4 i r t . ? , Priuzcuyaul nicni in esayr zu o ringen, sich hinter einen Weiberrock verkrochen hat. Die Herzogin von Uzes' hat das . . , . . " , ' . tcapilar zur erreivung oer oouiangl frischen .Spekulation hergeben müssen, und der Graf von Baris bat nur nack längerem Märkten und Feilschen sich zur Rückzahlung des Geldes bereit ernärt, enn er auf den Thron seiner Vater zurückgeführt fein. würde. Man denke: nicht einmal die lumpigen drei Million . . , , , ,: j - . , v vier IN aueryano slcyeren Wenupa Pieren im Auslande angelegt hat, Gel der noch dazu, die' er zum Haupttheil der Großmuth der Republik als Ersatz r die durch Napoleon beschlaanabinteu
k5amilteugüter verdankt, sinn und Prinzendank!
Pnnzenedep Die letzten Tage der Heiligen. Trotzdem die Kirche der Heiligen oer letzten Tage" mit ihrer Pro selythenMachern stets thätig ist, was man bei gelegentlich? Ankünsten von Pekehrten" aus Europa wahrnehmen kann, so steht es doch mit dem Mormonenthum ehr wackelig. In seiner kürzlich erlasenen Proclamation mußte der Prästent der Mormonenurche selbst zugeben, daß die Tage der Polygamie gezählt sind. Es ist wahr, daft die Utah-Com-Mission in ihrem Bericht an das Depar tement für innere Angelegenheiten, die Ausrichtigkeit der Mormonen, indem sie die Vielweiberei aufgeben wollen, bezweifelt. Die Commission ist der Anficht, daß nur die Gesetzesstrase dieselbe dazu veranlassen kann, sich der Polygamie zn enthalten, und daß keine Aenderung in den Regeln und Lehren der Mormonen eingetreten ist. Die ComMission verschaffte sich die Namen von 41 Pcnouen, welche seit Juni 1889 der Vielweiberei beitraten, resp, sich mehrere Ehehälften bewegten. DleS wird jedoch von dem MormoneN'Häuptling U Abrede gestellt und behauptet derselbe, daß sich im letzten Jahre nur ein derartiger Fall ereignete und zwar ohne sem Wlssen. Die Mormonenkirche fordere rnchl mehr zur Polygamie auf, sondern suche dieselbe zu beseitigen, so erklärt der gegenwärtige Präsident jener Secte. Es ist selbstverständlich, daß ihm diese Anschauung aufgezwungen worden ist, und zwar durch die kürzlich vom Brnt oessuvremegericht abgegebene Entscheidung, welche die Vielehe zum Verbrechen stempelt. Da überhaupt nur die allerreichsten Mormonen in den letzten Jahren die Polygamie gehuldigt haben und von 16 Mormonen höchstens einer rn Vielehe lebt, so ergibt sich schon hierans, daß das fluchwürdige Institut zusammenbrechen muß. Die Mormonen haben auch das politische Uebergewicbt in ihrer Hauptstadt verloren. Die letzten Tage der Heiligen der letzten Tage" schönen thatsächlich angebrochen zu sein. ancrofts 90. Geburtstag Einer der bedeutendsten amerikani schen Schriftsteller und ein Bewunderer des deutschen Geisteslebens, der große er.lTL :t r rx tt. t' i. - . Hlsioriler George Vuncrosl, mmxxz am 3. October seinen neunzigsten Geourts tag. Wie die meisten intelligenten Ame rikaner, ob eingeborene oder naturali strte, war Herr Bancroft stets von der Ueberlegenheit der politischen Jnstitn tionen unseres Landes durchdrungen, allein das hielt ihn nicht ab, das Vor zügliche in anderen Ländern und bei an deren Culturvölkern anzuerkennen uni sie seinen eigenen Landsleuten nach besten Kräften zugänglich , zu machen. Als Aermittler des deutschen Geistes lebcns sür die gebildeten Amerikaner hat Bancroft sich ein Verdienst um das Deutschthum im besten Sinne des Wortes erworben. Mehr noch als' seine speciell Deutsch Amerikanern günstige diplomatische Thätigkeit sollten uns die Bestrebungen Bancrofts auf dem Gebiete der Geschichte, der Literatur und der Philosophie zu Dank und Anerkenn nung verpflichten. Die Brookl. Fr. Pr." sagt mit Recht: Wenn der geistig am Weltesten fortgeschrittene Theil di ser Vereinigten Staaten heute in seiner n c ( 'r t r Vlloung, in semer lllerarlscyen uno Ml' gemein geistigen Tendenz em unverkennbar und entschieden germanisches Gepräge trägt, so ist das neben Emerson hauptsächlich dem Einfluß Bancrosts zu verdanken. In seiner Geschichte der Vereinigten Staaten von Amerika' widmet er ein ganzes großes Kapitel ä. t i . i4-...ri! ocn euiscyen uno zeig! in melsleryasier Weise dle enge Verwandtschaft angeb sächsischer und deutscher Cultur, die Fehler und Vorzüge derselben und die Vortheile die aus emer gegenseitigen Veo beszenlng und Ergänzung entspringen. Vom Anlande. Rapierfechten, eine biö' her in Amerika fast . völlig unbekannte Kunst, mit Ausnahme der Turnschule wird allmal lg auch in den amerikam schen Turnanstalten, den sog. Gymnas sten, eingesuhrt. Die Abstimmung in denLl gen des Jr. O. U. A. M. ist nun' vor bei: der Orden behalt semen allen viamen bei. Kann uns recht sein, denn unter dem alten Namen kennt nun hoft fentlich zeder Deutsch: diese Nativistew sippe. )as ar unolrch st e und rernlichste Fegen eines großen Locals ge schieht mit Anwendung von nassem Sä gespan, der aber nicht über den ganzen Boden, sondern nur in emer fußbreiten Fläche am Ende ' deö Locals gestreut werden darf. Der Säaspan wird dann gegen die Thür hin gefegt und nimmt allen Schmutz mir weg. Der amerikanrs che Apothe kerverein hat an den Congreß das Gesuch gerichtet, die Feier der vierhundertiährigen Entdeckung Amerikas unter Anderem auch durch die Einführung des Decimalsystems für Maße und Gewichte in .allen Negierungstransactionen und sm zwischenstaatlichen und ausländischen Verkehr. zu feiern.' Gesetzlich besteht das. System schon, ist aber noch mc durchgeführt worden. Es wäre sehr wunschenswerth, wenn die Ver. Staaten sich in der Waarenmessung! endlich mit der übrigen Welt in Einklang setzen wollten. t . . , Eine ungew öhnlich gute Kartoffelernte hat der nördliche Theil der südlichen Halbinsel vonMichigan auszuwenen: namentlich gut soll sie in der Gegend der Traverse Bai gerathen sein, , und da bekanntlich die Kar toffelernte sonst ' fast " überall ein Fehlfchlag ist, so machen die dortigen Farmer &. P . . , " mezes ayr ein vermögen. 1 Wahrend sie voriges Jahr froh waren, 10 bis 15 ihn der Busbel Ä K Eents für den Busbel u , erkalten.
75 Cents an den Bahnstattonm. Von Greenville gehen täglich Züge mit 5000 bis 8000 Bushel ab. Leider steht es im südlichen Theile Michigans sowohl ant Kartoffeln, wie mit dem Obst sehr traurig. Die Logik und die Wege einer amerikanischen Jury find unersindlich. So haben die Geschworenen, welche McElvaine, den Mörder des Grocers Luca in Brooklyn' schuldig gefunden, denselben aus unberechenbaren und unbekannten Gründen der Gnade
des Richters empfohlen. Der Richter bemerkte bei Fällung des Todesurtheils daß er völlig außer Stande sei, das Benehmen der Jury zu verstehen oder demselben Folge zu geben, da übe? die Schuld des Verklagten auch rncht der geringste Zweifel obwalten konnte. Einen klareren Mord hat es niemals gegeben, dennoch sind mehr als dreizehn Monate seit VerÜbung des Verbrechens verstrichen und die Vollziehung der Strafe ist anscheinend noch in weiter Ferner, da der Morder ohne Zweifel auch gegen seine zweite Verurtheilung, wie er es so erfolgreich gegen die erste gethan, appemren wird. Als ernes der riesigsten Geschäfte der Welt steht jetzt ohne Zwei, fel das derSchlachthaus-Firma Armour & Co. in Chicago da, deren Umsatz in dem mit dem 1. October 1890 beendigten Jahre die kolossale Summe von t65,000.000 erreichte. In diese Summe sind die Börsengeschäfte nicht mit eingerechnet. Dle Firma schlachtete m dem Jahre 1,450,000 Schweine, 650,000 Stück Vieh und 350,000 Schafe. Die Zahl der Angestellten beträgt etwa 7,000, deren Gesammtlohn , sich auf H3,500,000 beläust. Die Firma besitzt 1800Kühl-WaggonS: ihre Gebäude be decken eine Grundfläche von 50 Acres, während der Fußboden-Raum 140 Acres umfaßt. Die Armour'sche Leimsabrik producrrte 6,250,000 Pfund Leim und beschäftigt 559 Mann; sie bedeckt eine Grnndsiäche von 15 Acres. Annour & Co. schlachteten em Fünftel sämmtlicher Schwerne, die nach Chlcago gesandt wurden, sowie ein Drittel alles Hornviehs. Die von der Regierung geforderte Million zum Ankaufe von flff?T fnr (TÜrtf itf0tYnf$e t4V Stroct V .V. W. H M.ltWVVfcV V fcll W VlkVVite Folge der neulichen Panzerplatten-Prü fungen auf dem Schleßplatze bei Anna pous. Es wurde seinerzeit schon daraus aufmerksam gemacht, daß in den Beth lehem Jron Works-, welche die Liefe rungen der Panzerplatten für dle vom Congreß bestellten neuen Kriegsschiffe bekommen haben, alle Vorbereitungen getroffen worden wären, um die Platten nach dem Schneider'schen oder Creuzot Sustem herzustellen. Und, nachdem durch jene practische Probe die Superiorität der Schneider'schen Nickel Stahlplatten über sog. homogenen Stahl endgiltig. festgestellt worden zu sein scheint, ist es nur begreiflich, daß die Regierung, so weit als möglich, das beste Material bei der Panzerung der neuen Schiffe zur Verwendung bringen will. Die betreffende Mehrforderung musz als eine volllg gerechtfertigte bezeichnet werden und es steht zu erwarten, daß der Senat der im Hause bereits genehmigten Resolution prompt zustimmen werde. Es ist völlig zwecklos, die Angelegenheit auf die lange Bank zu schieben. Das taubstumme Ehepaar Marsh in Bristol, Connecticut, feierte am 4. October das Fest der goldenen Hochzeit. Der Bräutigam ist 73, die Braut 73 Jahre alt. Beide sind noch recht rüstig. Bei der Hochzeit ging es, trotz der Stummheit des Jubelpaares, recht sidel her. Der bekannte Historiker Abbot von Lowell hatte em Gelegenheitsgedicht versaßt, welches von einem Taubstummen in der Zeichensprache vorgetragen wurde. Dies war die zweite derartige Hochzeit, welche je in den Ver. Staaten stattfand. Vom Vie F r a a e ' r : i nationalen Eclci;ricnZprche w schon vielfach' Geacnitand der Be-t. chung gewesen ist. wird neiierdirgö i:. einer französischen Fachschrist venlilirte Der zehnte iniernationale medizinische Congreß m Berlm hat dle düngende Nothwendigkeit einer solchen Sprache wieder einmal klar genug bewiesen. Da nun aber die deutsche Sprache allzu schwleng zu erlernen, die englische schwie rig auszusprechen ist, endlich die Einführnng der französischen Sprache einig. Nationen gewiß entgegentreten werden, so soll die lateinische Sprache, welche letzt allgemein zu den .todten" Spra chen gezählt wird, wieder zum Leben erweckt und künftighin als internationale Gelehrtensprache, erwählt werden. P fessor Baccelli aus Rom hat sich ihrer bekanntlich auf dem vergangenen Con gresse in glänzender Weise . bedient. Mögen, so schließt das Blatt, in drei 4. . W t. ;:. 'ZJ'l.'-k 1 ' .4k ayren oie erzie oer geouoeien jü5cu auf der Statte des altehrwurdigen Fo rum Romanum sich in' der Sprache C? eeros und Virgils begrüße. . ' Zur V orge schichte der Uebergabe' Helgolands an Deutschland entnehmen wir einer Correspondenz aus Kopenhagen folgendeMitt Heilung, welche angesichts der wiederholten ' Erklärung des Fürsten Bismarck, er ser gegen die preußische Erwerbung Nordschleswigs gewesen, der -Wahrscheinlichkeit nicht entbehrt:". Der 'dänische Gesandte in London, der Kammerherr Falbe wurde im vorigen Monate plötzlich aus aus fallende Weise von fernem : Posten ver abschiedet. , , Ueber die Gründe für diesi Entlassung erfahre ich aus zuverlässiger Quelle' Folgendes : Schon lange vor dem Abschlüsse des englisch-deutschen Vertrages in Betreff Afrikas zwischen England und , Dänemark wurden Ver Handlungen geführt über eine Zurück gäbe Helgolands an Dänemark. -; Diese Verhandlungen gingen darauf aus, daß Däneniark, nachdem eS Helgoland von England zmückerhalten hatte, dlese In sei an Deutschland abtreten und dafür einige dänische Districte in N ordschles. wia hekommen sollte. Herr Falbe führte
jedoch diese Verhandlungen so schlecht, das; sie scheiterten, und es wurde ihm bedeutet, daß er semen Abschied m uch men habe, was er, denn auch that. Als ein fc efc ciirc tt d c fortschritt auf dem Gebiete des höheren weiblichen Schulwesens wird von den Freunden der Frauenemancipation das Vorgehen des italienischen UnterrichtsMinisters Vosclli begrüßt werden, welcher die Eröffnung des ersten weiblichen Gymnasiums in Rom zum 1. April nächsten Jahres beschlossen hat. Wie
man von dort schreibt, hat der Minister dem königlichen Curator des höherenSchulwesens em Schreiben übersandt. in welchem er seinen Entschlun eingehend ' motivirt und um sofortige Bekanntmachung desselben bittet. Von der Thatsache ausgehend, daß es bisher an geeigneten Schulen sür den mittleren . klassischen Unterricht junger Mädchen gänzlich fehle, obgleich doch in vielen Familien eine Gymnasialbildung auch sur die Tochter gewünscht werde, will der Minister diesem Bedürfniß abhelfen, oyne zeooch das staatliche Budget für's Erste in höherem Maße zu belasten. Er wird deshalb von dem Parlament nur die Mittel für ein, weibliches Gymnasium fordern, welches mit einer Klasse beginnt und erst alljährlich um die nächst folgende Klasse vermehrt wird. Diese Lehranstalt soll ihrem Range nach den technischen Schulen und den Unterrichtsinstituten für Mädchen erster Klasse gleichgestellt werden und die Emleltuna dazu bilden, daß auch den Frauen der Zutritt zu den höchsten Lehranstalten des Landes, also auch zu den Universitaten, erossnet werde. Anmeldungen von Zöglingen für das Gymnasium wünscht der Minister sogleich entgeger zu nehmen. Die Bestrebungen zv Forderung der hauswirthschaftlichen rfLi -sl c onr -4. r Aucgiigtru ver scaocyen uno grauen stehen überall auf der Tagesordnung Auf das einfachste Mittel zu diesem Zwecke ist man zu Hardanger in Norwegen gekommen,. Dort hat man ein Gesetz gemacht daß kem Madchen sich verloben darf, ehe es nict spinnen stricken und backen kann. Dle Folge ist, daß dort alle Mädchen, die sechzehn Jahre alt sind, ganz meisterhast Flachs spinnen, Strumpie stricken trab Brot backen. Ein läng st mediatisir. ter Monarch, Se. Majestät Barrach", der eingeborene König von Melbourne, hat jüngst, wie die France" berichtet, eine Wittwe aus seinem Stamme geheirathet. Die Negierung von Melbourne hat den Eheleuten als Hochzeitsgeschenk einen Betrag von 75 Francs, sage fünfundsiebzig Francs, und ein Rundreisebillet für die Staatsbahnen zum ßte schenk gemacht. Wohin wird der arme Mann mit dem vielen Gelde wohl xtu tn? fragt das Pariser Blatt, welches ich eigentlich die Antwort ebenso gut selbst erdenken könnte, wie es den König von Melbourne und die ganze interessante Mittheilung ersunden hat. Dem Neuen Pest erJour nal" wird aus Bjelina in Bosnien geschrieben, daß sich daselbst bei der Berksbehorde seit einigen. Wochen wieder holt Bosniaken gemeldet haben, welche sich für Gras Rothschild köpfen lassen wollen. In der Landbevölkerung kursirt nämlich allen Ernstes das Gerücht, daß Baron Notbschild zum Tode verur theilt worden sei und emen Ersatzmann suche, der sich gegen eine Entlohnung von emer Million Gulden für ihn köpsen lassen wolle. Es t haben sich unter den Bosniaken sormliche Konsortien gebildet, welche die Million gewinnen wollen, derart, daß sie das Loos entscheiden lassen wollen, wer sich als Ersatzmann für Rothschild stellen solle. Die Uebrigen wollen dann die Million unter sich theilen. Vergebens verI ichern die Beamten den Bauern, daß ie einem Spaßvogel aufgesessen seien. Die Bauern glauben noch immer an die Sache, und es melden sich noch immer Ersatzmänner - Sa-. Osten Afrikas, zwl- :. Ab Linien und dem Mer, woh rzk di: Danakils, dem Namen nach .tu'-att.edaner. ein trotziger Stamm, der 'eiue'i Hcrr-'l über sich anerkennt, sich nackg'.ebi.; aber unter das Scepter der Mode beigl. jie größte Sorgfalt wird von den Männern auf den künst Uchen Aufbau des üppigen Haarwuchses " , S. II .lfl j A.t verwenott. ein xoueitemuninuici, weiches frcundnl .iftlich ein wilder K amerad an dem anöer vollzieht. Er läßt zu diesem Behuf das Fett aus dem unge beuren FeZtschwanz des Berberaschases in einem Napf zergehen, schlürft davon einen Mund voll ein und spritzt dann diese Flüssigkeit über den Haarwulst des Kameraden aus, welcher, den Mantel vor die Augen gezogen, um den herabtriefenden Tala abzuhalten, geduldig während der Operation, die ihm Reiz verleihen soll, am Boden hockt. Ist der Navs leer, so entfaltet der freundschaftliche Friseur erst seine eigentliche Kunst, indem er dem aarwulst seines Kameraden die Form eines Kohlkopfes gibt. Um dieses herrliche Kunstwerk sodann ' im Schlafe nicht zu verderben, unternebt sich der Danakilstutzer der Qual, den Kopf während der Nacht freischwebend zu .halten, indem er nur den. Hals auf eine Art das Genick stützende hölzerne Krücke legt, i . Daß es nicht genügt, Mitbürger emes ... großen Comvonisten zu sein, um etwas von seiner Musik zu verstehen, haben jüngst die Bewohner des Städtchens' La Cote Saintlndre bewiesen. Ein Regiment zog durch den Ort. und als der Oberst erfuhr, daß Berlioz hier geboren sei. so befahl er dem Kapellmeister, aus dem Marktplatz . , . ' f ; em , Werk oes Komponisten zu spieien. Der Kapellmeister war in ' großer Verleaenbeit. denn, die Werke Berlioz warm ihm ebenso unbekannt, als seinen Musikern. , Rasch , entschlossen griff er f.. . crt : : i vayer zn einem veneoigen ciinar ..' i 1101 ? o ii? n pn ' "r 1 i 1 1 rn tah ciiiiiu vniw.t,. WßnrAe c,,',, .N maMu,, nurin Mi tarkw Äceiiler eueniu uu uey uju uuu vu NeaimentsiJUÜk als Marsch aus.FMt
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yolitlsche Mn?ündkgnngem Tom Tojrgart, Ist" demokratisier Kandidat iut da Amt des Con ntv Auditor. Die Wahl findet m 4. Nodember 1890 ßatt. Stimmt für . Gr. 8TIL1CS, für Eounth.Clerk. Wahl am Dienstag, 4. November. Stimmt sür GhttviGH 13 F"oilleKia, republikamsch'r Kandidat sür das Amt des Crlminal'RiS:terdoaMari?aCounth . . . j , e, w , , ayi am.?lo. Umln 1890 . Repablikauische- Kandidzt für Kemmiflär de . Dch iktk : ITireflericlc Otoviiioyer, Für ReprSsentan! dzn Mariou Couuth : JTr-Gtt T, Hack. Wühl am Dienstag, 4. Nodember 1SSZ. Für Rrpräfeutant von Mario Co. "HL, B . Howlancl, "Victor" "ErZ. Baokus, ist demokratischer CanUdat sür dat Amt de SchatzmeifterS. FZr Schatzmeister von Mario County, jolm T JohnBcn, Wahl, Dienstag, 4. Nl vember 18S0. Demokratischer Kandidat sür CommissZr tti 2. Distrikt : Xioliael H. ITorrolI. GSBmmWBEEETHE LADIES FÄVORITE. KEV11 OlIT er ORDER. If Tscxi daiire k pumchore ask or per.t zi ytmrpl prices. It' yoa caiinot na urchore a sewin machine, piAce zor lerma ana nT-ir-r 1 1 ton r.aiinoL non our cureub. vrrun dü"ect to nttfirest address to y ou betow named. mmi?mmKmm cwiCA'iO - 23 uk;cN EQUARE-NX- MAIXAä ii-l- AH ANTA.siA. TBC Lt0UJi.ii 3ntjctccaai Citnls flr aoHoBopoIU: Ciff VUitt, JDft Ditttmtm Ctwf Verdammniß" austühren. Xit Wen bürger Berlioz zeigten sich höchst tcstci stert und verlangleli zweimalige Wiederholung ves Werkes ihres berühmten Landsmannes und nicht minder liefrie digt war der Oberst über die Leistnng seiner Kapelle, Aus der Hagd nach einem Liebespaar war em Agent der Polizei von Frankfurt a. M., ein Herr Hobel, vor einiger Zeit' in Warschau eingrtro fen. Er hatte den Auftrag, einen gewissen Benjamin Starmer zu verfolgen, welcher in Frankfnrt a. M. das l4jäh rige Töchterchen eines dortigen ebenso reichen, als in weiten Kreisen popnlä ren Vtannes, des Herrn fntsuyrt hatte und mit ihr glücklich nach Ruy land entkommen war. Starmer scheint ein geriebener Bursche zu sein, der in Rußland alle Ein und AuSgänge kennt, und da die kleine N. es trotz aller Eile nicht vergessen hatte, vor ihrer Flucht sich aus Papas großem Geldschrank mit Reisekosten in Höhe von 30,000 Mark zu versehen, so gehörte die ganze Geschicklichkeit des Herrn Hobel dazu, dem flüchtigen Pärchen nur aus der Fährte zu bleiben. Mit Hilfe der russischen Polizei und des nissifchen Rubels gelang es dem preußischen Geheim - Polizisten, zu erfahren, daß ein Herr Starmer mit seiner kleinen Schwester- in dem aus Nowzi Swat in Warschau gelegenen Hotel garm Minerva wohnte. AlS jedoch Herr Hobel zur Verhaftung des LlebeSPaares . schreiten wollte, fand er das Nest leer; das Pärchen war mit der Brest-Litowsker Eisenbahn entschlüpft und die Jagd mußte von Neuem be gmnen. Endlich aber gelang eS dem preußischen Polizeiagenten, der sich nicht von der Fährte abbringen ließ, Starwer aus der Station Orchowo in Wol Hymen einzuholen und in sicheres Ge warsam zu bringen. Von den initgc genommenen 30,000 Mark war zwar keine Spur, mehr zu entdecken. Herr Hobel kümmerte sich auch .welter rncht darum, sondern eilte mit der jüngeren, aber besseren Halste des Liebespaares nach Frankfurt a. M., um sich gegen dessen Auslieferung von dem Frankfur ter Millionär die ausgesetzteBelohnung von 10,000 Mark auszahlen zu lassen. Ob Herr R. mit eisigem, seinem Beruf entsprechenden Schweigen das Töchter chen nach ihrem Ausflüge begrüßt hat, oder ob der Empsana ein wärmerer aewelen. können wir nickt verratüen. Als d ie de utsch en G t rrr i-r ...rs. f.. ; v ' . , icyicyrsi.orsryer am oraoeno iyres m sammttag es in Schwerin (Mecklenbura) ln einem bürgerlichen ; Eonrertlokale r . jr. . . , r sayen, ercyien an rarem ,iscye em perr, stellte sich ihnen, als der Staatsminisrer v. Bulow vor und. nahm unter ihnen Platz. ' Ter Kellner brachte Seiner Er cellenz ein Seidel, an dem ein Stückchen fehlte, und ein' Butterbrod' den Teller i f " .. .!;... I,n,,'ss t btr 1 1 fc w , v-v. -um. Berliner Theilnehmern soll die e GeZe der Obotriten ' -rt fete.- - -
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