Indiana Tribüne, Volume 14, Number 20, Indianapolis, Marion County, 8 October 1890 — Page 2
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ZzMsm Tribüne. SzZchtKU ' g&gfiQ ssd gcottlcflg k glich .Tridiine laftrt Burch tllgfl Cent pti Loch, li 60BBtOfll.rtiaii- 5 nt ii WoH. KtiH 1 t köntl??nat. Pr Vofi ,g1chl i ewaMalant 5 Jahr. OMssi KStt S. csrdlaLdQB. JaZnaRSpoNS. Ind.. 3. Oktober -1890. Die Ernte in Canada.
Für den Landmann ist dieser So7tt wer in den meisten Theilen Canada'S, insbesondere in Ontario, ein ganz be j sriedigender gewesen, und man hört nicht vlel Klagen. Das Wetter hat ; sich zwar manchmal tu ziemlich starken Sprüngen bewegt, ohne aber viel Schaden anzurichten. In Ontario ist die Ernte ccr. Weizen. HülZensrüchten und Futterpflanzen, insbesondere Heu und Nlee. wesentlich besser ausgefallen, als im Jahre oorhcr. und. mit Ausnahme des W.'izeZ. auch besser &U je seit 1832. In yafe: und Gerste ist eine Abnahme zu ?crze:chnen. Der Anbau von Werzen und Gerste nimmt in der Provinz im Allgemeinen ab. während mit Hase?, HülZenfrüchten, Gräsern und Klee immer wachsende Flächen bestellt werden. Auch da5 Welschkorn gewinnt en Loden, obgleich, wer die üppigen Welschkornseldcr der .Kornstaaten der Union gesehen hat. nicht begreifen kann, daß diese Feldfrucht hier den Anbau lohnt, wenn er die mäßig entwickelten und nsch sehr weit von der Reife entfernte, LtKuden um diese Jahreszeit sieht. Die diesjährige Obsternte ist in Cenada keine sehr reiche gewesen, außer etwa in Erdbeeren: und da der canadi sche Obstzüchter unter dem Schutze von wiedereingeführten) Einfuhrzöllen arreitet, mußte das nur mit einem normalen oder gar unternormalm Geldbeutel versehene Menschenkind seinen Obstap Petit ziemlich einschränken. Besonders schwach sieht es mit Aepsekn aus, und die reichlich vorhandenen Pflaumen könneu bei der geringen Qualität dieser Frucht in Amerika für den Apfel, den König der Früchte, ebensowenig Ersatz bieten, wie die ebenfalls nur sehr be dingungsweisen guten Trauben der Uferlandschaften der großen Seen. Von diesen wird ein guter Äorrath zu Gebote stehen, wovon man sich auf Wanderun gen durch dea Garten Canadas, die Landschaft zwischen Erie und Ontario und am Niagaraflusse, überzeugen kann. Ueber reichlichen Erntesegen wird aus Manitoba und dem Nordwesten berich tet. wenn auch zugegeben wird, daß Fröste zu guter Letzt noch einigen Schaden angerichtet haben. So ganz zuver lässig sind die Wetter und Erntenach richten aus dem Nordwesten nie, da Weizenspeculanten, Landbesitzer, Ein wandernngsagenten u. s. w. alles daran setzen, Berichte, die in ihrem Interesse gefärbt sind, in die Welt zu schicken. Ziemlich unparteiisch mag aber das Wt theil de5 Ministers des Innern, Dewd ney, sein, der vor Kurzem you einer Reise quer durch den Continent zurückkehrte und dem Stand der Saaten, außerdem auch dem Fortschritt des Nordwestens im Allgemeinen das höchste Lob spendet. kNißersolge deö genossenschaft lichen Betriebs. Im Jahre 1873 vermachte ein Herr Nampa! der Stadt Paris die Summe von Millionen Franken zu dem Zwecke, die Errichtung von Cooperativ genossenschastei: zu unterstützen. Bei dem lebhasten Interesse, das man in Frankreich auch heute noch diesen Ver suchen entgegenbringt, fiel eS dem Pa riser Genmnderathe nicht schwer, die im Jahre 1883 flüssig gewordene erste Rate von 400,000 Franken im Sinu des Erblassers zu verwenden. Beim Abschlüsse deö GeschästsjahreK 2839 waren an 49 Genossenschaften insaesammt 447.200 kranken als Dar lehen verabfolgt worden. Für 15 dertittrt mit einer Hesammychuld von 196.950 Franc? war die Frist zur Rückzahlung noch nicht abgelaufen, und sie waren mit 14.250 Francs im Rückstand, 18 befanden sich entweder in Llqmdatton oder waren, im? der Be richt saat. aufaelöstund verschwunden Gesammtschuld 132,250 Francs; sieben andere Genossenschaften waren bankerott, Schuld 89.000 Francs, und nur sechs Associationen mit einer Gesammt schuld von 13,950 Francs .hatten ihren Werblndllchkeiten nachkommen, können Edward Cumminas. der in der amer kanischen Fachzeitschrift, Quarterly Journal os conomics" vlese Daten bespricht, sagt treffend: Wenn die noch ausstehenden 196.950 Francs einen ähnlichen Procentsatz .von Verlusten , ciifionien, dann w,rd der zurückgezahlt und gedeckte Vetraa durchaus unbedeu tend sein. - Sogar wie., die Dinge jetzt Petzen, stellen die verlorenen oder gefährdeten Summen fast die Miste deö ganzen Darlehens von 447,200 Francs var, em procentuales Vcrhättnlß, das geradezu erstaunlich ist, wenn man m Erwaauna zieht, daß 196.950 Nran!en dieses Gesammtdarlehens noch nicht tZtti f?V . . . . r T7 p, Hjiiuuj iiiy, uni vag cic zu BerlUN ge gangenen Betrage einen ungeheuren Anlyetl oer gegenwartlg ,n Frage tom enden 250.250 Francs bilden." , '. Die Tarlehen schwanken zwischen 150 und 60.000 Franken; die verichtedew artigsten Gewerbe benüdten das Ram pal'sche Legat, Droschkenkutscher' und Juweliere. Sattler und Maurer. S3uaV d rucker und Tischler, Häusermaler und az-i- rsiit c rnlfvc ' rn iuiinci, jupiununii äoiiotjauct, saran ! nentnache? und Seidenfärber. . " Das Kunsthandwerk und das Baugewerk stellen das größte Contingent. Aber weder die Darlehen, noch die Uebenraauna yon städtischen Arbeiten ...i;:'.. ilMM1. 'l.'i ih,..' tijii'ji'-iilB'is i !!i!l:".H,;!p,:t:,,;!': i0iAMr:iMä
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konnten eine gedeihliche Entwickelung der Unternehmungen hervorrufen. In dem Bericht heißt es: Ern? Anzahl hat die Erwartungen nicht erfüllt, welche die Commission auf ihre bereits bewährte Einrichtung, ihre innere Organifation und die Leistungsfähigkeit ihrer Mitglieder zu setzen berechtigt war. Warum? Sie waren leider machtlos gegenüber den Anstrengungen und der verdoppelten Energie der concurriren den Firmen, die mit besseren HilfsMitteln und. was noch weit richtiger ist, mit zehn oder zwanzig Mal mehr Capv tal ausgerüstet waren ; dazu kommt ferner das Mißtrauen der Consumenten. Diese Genossenschaften haben um ihr Dasein gekämpft und sie sind verschwunden." Der Kernpunkt der ganzen Frage ist hier gegeben: die Vereinigungen der Arbeiter, der kleinen Leute, sind an dem unüberwindlichcnWiderstande des Großcapitals gescheitert, sie mußten zu Grunde gehen, weil wir in der Periode der Großproduktion leben, weil der Kleinöetrieb seine Zeit erfüllt hat. DaS Zeitalter der Trusts verträgt sich nicht mit Organisationen, die das Kleingewerbe verewigen wollen. Betracht? man doch einige der in Liquidation befindlichen und zu Grunde gegangenen Genossenschaften! Die gimmerleute der Seine erhielten 30,000 Fr. und liquidirten, die Stadt hat noch nichts erhalten. Die Vereinigung der
Vudhzuer erhielt am 17. December 1853 4800 Fr., löste sich später auf und st spurlos verschwunden. Dte Union der Maurer und Steinhauer, die am 15. April 1886 2500 Fr. entlehnte. mußte gleichfalls sich auflösen. Eine Druckerergenouenschaft, die 50.000 Fr. bekam, fallirte ; sie traf ein Abkommen, wonach sie innerhalb eines Jahrzehnts i f r . iv j i 25 Procent zu zayien lict) verputtyrere. Bis heute hat die Gemeinde 2391 Fr. 93 Cent, zurückerhalten. Diese Bei'piele mögen genügen. Es ist das LooS dleer Art von Grün iungen, unterzugehen. Wird aber von dem Gelingen" einer Cooperativ-Asso-ciation berichtet, so steht ein für allemal fest, daß dieselbe ihre genossenschaftliche Haut abgestreift und sich tn eine caplta listische Unternehmung umgewandelt hat, die nur den Namen und äußere Formen der guten alten Zeit" sich gerettet hat. Die Gesellschaft der Brillenmacher ist ein typischer Belag für diese Beobachtung. Sie wurde im Jahre 1849 mit fünfzehn Mitgliedern und einem Capital von 150 Francs gegründet. Die qahl der .Genossenschafter", die Sitz und Stimme in der Geschäftsleitung haben, beträgt jetzt 55 ; dazu kommen noch 55 Einleger, die kleine Antheile haben. Die Zahl der Gehilfen", d. h. der capitallsttich angewendeten Arbeiter, beträgt 1500; sie werden einfach wie die Hände" irgend emer Amengesellschaft behandelt. Die Firma hat sieben Zweiganstalten, erne in Paris, zwei Fabriken in Ligmy zur Herstellung von Brillen und Präcistons-Jnstrumenten, ein Waarenhaus und eine Reparaturwerkstätte in London und noch zwei Fillalen. Die Gewinne sind groß., das Capital belauft sich aut 5 Millionen Frcs. Wie das genoiienschaftliche Organ sich äußert, maq die Thatsache beweisen. daß die rücksichtslose Entlassung von alten, im Dienste der Gesellschaft mvalid aewordenen Arbeitern mehr-als emmal berechtigten herben Tadel hervorgerufen hat. Der Gang der Dinge i so einfach wie brutal. Die gewandteren, durch Skrupel nicht besonders geplagten, rücknchtslosen Genossenschafter haben an Stelle der Cooperatton das Lohnverhältniß gesetzt, sie sind aus Genossen Lohnherren geworden. Nur so wurde der Betrieb em gewinnreicher. nur auf diese Weise blieb er existenzsähig. Ter Pramlvrano. T!e schöne Herbstnacht und der kü gestirnte Himmel rufen die Erinnerung an ein Erlebniß in mir wach so er zählt em alter Trapper m der Detroit Free Preß welches mir und meinen Kameraden zustieß, als wir soeben von einer Jagdpartie zurückgekehrt waren und uns der alten Ueberland-Route näherten, welche in den fünfziger IahYPn tHl1i" rtrt? tyjrf!afttvi .... ..V Vt.tlVV JVVQIr VVIVkttUV von Missouri nach dem fernen Westen bildete. Es war eine ebenso herrliche Octobernacht wie heute, und wir waren im Kreise um unser Feuer gelagert, als wir durch das Scharren meines Sattelpserdes. eines alten Prairichengfles, der nie etwas anderes gesehen,- als die Steppe, darauf aufmerksam gemacht wurden, daß etwas im Winde sei. Er hatte den Kopf erhoben, die Nüstern ausgeblasen und das Auge stier nach Westen gerichtet. Bald sprangen auch die anderen Pferde mit allen Zeiche, der Unruhe auf. " Ein Prairiebrand!" erscholl eS von Aller Lippen. . Wäre es nicht eine so klare, mondhelle Nacht gewesen, so würden wir sicherlich den Widerschein am Firmament bemerkt haben. Und die Windstille verhinderte, daß das Feuer sich durch Rauchwolken oder Brandgeruch bemerklich gemacht hätte. Bald aber sahen wir eine dichte Rauchsäule am Horizont aussteigen, welche auch gleich darauf ein heller Feuerschein durchbract). -Wir hatten uns nicht geirrt, die Prairie stand in Flammen, und ein ungeheures, 50 Meilen breites Feuermeer wälzte sich gegen uns heran, von dem selbsterzeug. ten Winde getrieben. Jetzt gilt eS Leben oder Tod. Mit sieberhaster Eile geht eS an's Werk, um die Schutzmaßregeln zu ergreifen, welche die Erfahrung für solche : Fälle an die Hand gibt. Kleider, Decken, Zelttuch werden in der nahen Quelle durchnäßt bis sie keinen Tropsen mehr halten kön Nen, und dann , an den fBäumenfaufgespannt, so daß sie eine dichte Schutzwand gegen Rauch und Feuer bilden. Da1 f.!ul . i. nrrm ( '!'"' r yinicr iveroen vie Mit Wan er gefüllten Futtereimer aufgestellt und das Gepäck aus einem Haufen zusammengeschichtet, die.' Vfex' ' anaebunden. das Gras in
emer Umgebung von 50 Fuß avaerupn
und dann noch ein Graben gezogen, in welchen wir das Wasser der Quelle leiten. Noch sind wir hiermit beschäftigt, d oernehmen wir ein schweres Gestampse. Eine kleine Heerde Büffel jagt auf uns zu und an uns vorbei, dreht sich aber gleich wieder um und sucht in unserem Lager Schutz. Die großen ungeschlachten Thiere drangm sich an die Pferde, heran und legen keinerlei Furcht vor unserer Nähe an den Tag. Ihnen auf ; i j rn 'l . 'Ot c . vem ZiUße folgt em tuoei niilopcn.-. Schweißtriefend sinkt eine derselben dicht vor meinen Füßen nieder.. Auf einmal ertönt ein futchibares' Geheul. Wölfe sind es. wilde, graugelbe Präriewölfe.. aber vor Furcht so zahm, daß sie unter den Bäuchen der Pferde und ,Büffel Schutz suchen. : , Schon ist das Lager rn eine dichte Rauchwolke gehüllt und eine furchtbare Hitze raubt uns den Athem, da setzt mit einmal cm prachtiger Mustang über Graben und Lager hinweg und fällt vollständig ermattet aus der anderen Seite desselben nieder. Er war wahrschein lich von seiner Heerde versprengt und wurde nun vom Feuer gejagt. ' Jetzt ichlaat im furchtbares Getöse, wie das des mächtigen Niagara-Falles, an unser Ohr. . ES wird Nacht um unS l-erum, denn der dichte schwarze Rauch hüllt uns vollständig ein. DaS Feuer hat die cntgraste Fläche vor uns erreicht und theilt sich nun m zwei Hälften. Auf beiden Seiten walzt das Flammenmcer sich an uns vorbei. Wir befinden uns in einem Hölleupfuhl. in seinem wahren Glühofen. Die , Pferde i stam pfen den Boden und bäumen' sich, die Büffel pusten den Pauch aus ihren weiten Nüstern und lassen ein ängstliches, wcithinschattendes Gebrüll ertönen, die. Wölfe heulen im Chor und der wie Espenlaub zitternde Mustang stößt ; em angstvolles Gcwieher aus. Wir selbst haben uns platt auf die angefeuchtete Erde geworfen und unsere mit Wasser getränkten Pferdedecken über dif Köpfe geworfen. Etwa fünf Minuten waren wir kaum tm Stande, Athem zu schöpfen, so sen gend heiß war die Luft und so erstickend der Rauch, da spuren wir emen kühlen Luftzug, welcher die Rauchwolke zertheilt und die furchtbare Hitze soweit mildert, daß wir im Stande sind, unsere Lungenflügel wieder in Bewegung zu setzen. Dte Gefahr ist überstanden, wir sind gerettet. . Nach zehn Minuten hat sich der Rauch verzogen und die Lust ist wieder so klar, daß wir jeden Fuß Boden sehen können. Ein merkwürdiges Schauspiel breitet sich vor unseren Blicken aus. Wir sehen Wölfe, Präriehunde. Cöyoten, Prärichasen, Hirsche. Schlangen .und Eidechsen in friedlicher Rnnde beieinander liegen, gerade wie einstmals im Paradiese. Eine halbe Stunde ,lang rührt keines der Th'crc ein Glied. Dann er hebt der Mustang den Kopf, bläst den Rauch aus der Nase und springt in die Höhe. Ihm folgen die Bussel, die Hirsche, die Antilopen und die Wölfe. In vollem Carriere sprengen sie über die noch glimmende Prairie, sich nach allen Richtungen hin zerstreuend. Die Ebene aber bietet ein ganz trostloses Bild dar. Auf fünfzig Meilen in der Runde nichts als Oede und Asche, kein Halm und Strauch zu sehen, kein Nuhepunkt sür das ermüdete Auge, .nur ein riesiges, schwarzes Feld, soweit der Blick reicht, bis zum Horizont, wo sich der blaue Himmel über diesem Bilde der Verzwciflnng zn wölben beginnt und der Mond iccleit verschwindet, als ob er den Audlick der Verwüstung nicht länger ertragin k?nne. f'rn JnlanDe. Mutter Caroline, dte Vo v steherin des Klosters Notre Dame ia Milwaukee, hat unter , allgemeiner? Betheiligung den 50.' Jahrestag threS Eintritts in den Orden Unserer Lieben Frau gefeiert; sie ist 66 Jahre alt. in Paris geboren, trat am 1. October 1840 als Novize in ben Orden ein und kam 7 Jahre später mit vier anderen Schwettern nach Milwaukee, wo sie da? Kloster Notre Dame gründete. Erster Voarder: .Ist dtes Ihre Flöte, mein Herr?"-Zweiter Boarder: Ja wohl, wenn Sie nichts dagegen haben." Erster Boarder: .Sind Sie auch ganz sicher?" Zweiter Boarder: , Natürlich, spiele ich nicht jeden Abend daraus." Erster Boarder: Das macht mich eben zweiseln. Si scheinen mit dem Ding völlig unbekankl zu sein. Frau Edith SessionSTup per, die Zeitungs - Correspondentin, welche vor Kurzem in einem New Borket Blatte über ihre, auf Anordnung ! der Bustaloer ,Po!tzet tn Toronto erfolgte ungerechtfertigte Verhaftung , man hatte sie in Folge eines Irrthums mit einer Diebin identiftciN so großes Aufhebens gemacht hatte, hat ' jetzt de Buffaloer .Polizei Superintendent Morin auf H20,000 Schmerzensgeld ven nagt, sle wiro aucy mu weniger zu '-rieden sein! t i ., Eine Maschine zum -Pflücken von Baumwolle ist von einem Chicagoer Samens A. Camvell ' erfunden' worden, welche, bereits die 'Anerkennung 'aller Fachleute lgefunden hat. ' ES hat sich auch schon eine Compagnie mit 1 einem Capital von S5.000.000 gebildet, um die Erfindung auszubeuten." An der 1. . ' V -rr- i- : :'. - r. f L tl.'-ü. Vpiye oer Kompagnie freyr Meorgr Surley von Waco. TeraS. Dte Compagnie will in Chicago ein große Fabrik , , ' . i " 'Pm. r ää' 1 mit einem ttostenaufwanoe von rs,00,s 000 errichten und 1000 Arbeiter, beschäftiacn. Die ' Maschinen sollen zum Preise von tz300 resp. O500 verkauft Werden. : Man nimmt an, daß im verganaenenJahre das Pflücken der Baum wolle V100.000.000 an Löhnen kostete. Die Maschine selbst soll die Arbeit von zwölf Pcrfonen verrichten und zwar vef ser, wie - es durch Menschenhände ge schehen ' kann. f- i4y " ' Schönes und warmes Werter. welches ücu. nack dem andaltenden 3
R5gmwe!ter in' Californicn emgePellt, hat die schlimmsten Befürchtungen betresss der Wein- und Rosinen-Ernte
verscheucht. Dieses ist besonders betresss der El Cajon Gegend der Fall. Von dem dortigen Rosinen-Produkt sind bereits 50.000 Kisten bestellt und man hofft, da sich infolge des jetzt herrschen' den schönen warmen Wetters der Schaden auf höchstens 10 Procent belaufen wird, alle spateren' 'Bestellungen ausführen zu sönnen. Man erwartet, daß sich. in genannter Gegend die RosinenErnte auf 150,000 Kisten belaufen wird. Andere Geaenden im Staate kommen nicht, so gut, davon, wie El Cajon. In Napa County wird . der , angerichtete ; Schaden auf $100,000 geschätzt und tn Livermoore können 1200 Tonnen Trauben, die sonst tzlö per Tonne gebracht hatten, nur zu DemllattonSzwecken ver wandt werden. Von anderen Gegenden wird wieder berichtet, daß gegenwärtig der Zuckergehalt der Trauben geringer ist, wie vor vier Wochen. Getheert und gefedert wurde zu Bakers Field im Staate Cali formen der Advokat James Herrington. Am 3. October in aller Frühe erzwangen sich 10 Maskrte den Eingang mS Gefängniß, banden den ' Aufseher ' und Sheriff und holten dann Herrrngton aus seiner Zelle. Nach heftigem Widerstände brachte man ihn in' einen Wagen und fuhr mit ihm nach einer einsamen Stelle, wo man ihn mit einem Theer und Federkleide versah, und in diesem Zustande laufen ließ. Einige Stunden spater fand der Sheriff die Kleider des Herrington und nahm sie mit ins Gefangniß, der Mann selber war verschwunden. Herrington war seit drei Jahren als Winkeladvokat in Bakers Field chätig. Sein Hauptgeschäft bestand darin, die Ansiedler gegen einander zu Prozessen aufzuhetzen, wobei er seinen Schnitt machte. Einer dieser Ansiedler ließ ihn verhaften und zwar wegen Meineides. Er befand sich erst wenigt Minuten in der Zelle, als das Vigilanz Comite anlangte. Anfänglich fürchtet man, er habe sein Leben eingebüßt, doch langte am Abend eine Depesche an, daß er sich in Tuläre City befinde Unter den ZwischendecksPassagieren des Dampfers Wwmmq", -welcher vor einigen Tagen von Liver pool.ln New Aork emtraf, befanden siq 202 Mormonen, meist Skandinavier, und unter den letzteren 32 junge Md ehe. Die Letzteren wurden auf Anord nung des EinwanderungK-Superinten' denten Weber scharf ins Gebet genom. men. Sowohl die Registrirungs-Clerks, wie auch mehrere Misstonäre und Mis sionärinnen stellten ihnen vor, welche; Leben . sie in Utah, erwarte, die junge Mädchen erklärten aber, sie seien ganz genau darüber insormirt und seien vollständig damit einverstanden. Alle Ver' suche, sie anderen Sinnes zu machen, schlugen fehl und man mußte ihnen schließlich die Landung gestatten. Du Zwischendecks-Passagiere veS Dampfers führten bei den Einwanderungsbehörden Klage über schlechte Kost und Behang lung während der Reise. John Wilson. einer der Einwanderer, sagte: konnte vier Tage lang nichts essen. Du Suppe und der Kaffee wurde uns i demselben Geschirre servirt und dieselben wurden während der ganzen Reise keiq einziges Mal abgewaschen. So kam es. daß der Kaffee fchmleng und die Suppt voll Kaffeesatz war.' Das ' Brod wa, sauer und das Gemüse verdorben. Dii Kojen waren lebendig von Ungeziefer," Frederick BillingS. ErPräsident der Northern Pacific-Bahg und einer der erfolgreichsten Enenbahnleute des Landes, ist in Woodstock, Ver. mont. im 67. Lebensjahre 'gestorben, Er studlrte auf der Umverfitat von Vermont die Rechte und wandte sich nach Absolvirung seines Studiums nach San Francisco, wo er der erste Advokat war, welcher dort - praktizirte. Im Jahre 1870 trat er in das Directorimn der Northern Pacific-Bahn an. Als im Jahre 1373 bei dem Krach von Jay, Cooke & Co. die Bahn an den Rand deö Ruins gerieth, war, es Billings, welcher in, die Bresche trat , und dieselbe vor dem gänzlichen Untergang rettete. Er war es auch, welcher im Jahre 1375 daS Syndikat zu Stande brachte, wel cheS für tz40,000.000 Bonds placirte und dadurch den Ausbau der Bahn und deren rentablen Betrieb ermöglichte, so daß die.Actien sofort um daS Drei- und Vierfache i stiegen. Schon vor seinem Tode hat . verschiedene liberale Stlf tungen gemacht und unter Anderm sei ner alrn rnater, der Universität von Vermont, eine große und ksstbare Bibllo thek geschenkt sowie das Gebäude dafür herstellen ' lassen, was lhm zusammen H250.000 gekostet bat . s n e H o cy z ei ii v e l wer cy e i ein protestantischer Pastor und ein jüdischer Rabbiner die Trauung vornehmen, l f i . c . jr. ..f. . l p ' i. ourfle oenn.vocy nocy nicyr rruyer vageWesen sein und wird gewiß auch zu den Seltenheiten in diesem Landender Ueberraschungen gehören. Ein solches Ereigniß vollzog sich neulich in dem Hanse des .Großfchlachters G. F. Swift ' tn Chicago. ?ie Tochter dieses Millionärs, Frl. Helene Swist. i wurde daselbst mit Edward Morris, einem: Jsraeliten und ' t - er ff 'Yi.... . . c rm :' isoyne oes wronfcytacyicrs uno MMlo värSi Nelson Morris, in die, Fesseln der Ehe geschlagen. Rabbi Dr. Hirsch von der Sinai . Gemeinde nahm zuerst die Trauungs-Ceremorne vor, die dann von Pastor A. Phillips emem MethodistenPrediger wiederholt , wurde. Nur die .tti. .i vat::':i:i':' V.!''i:. 'L '! . nacyllen mtgeyongen uno reunooei' Familie wobnten dem ffeste bei. "rl " ) ; . . i i 1i , I ' I : vzknrsion iam dslbea FabrvreiS auf J dtt 0303 Ltut naü Kansa. Utab. Colorado. NevraSka. Jndtankrg,bi,t, Dakota. ! Min,sota, Qyonlng. Nsntana und Neu.Mkxiko. xmet gut im 14. Oktober, sür die Rück . Nähert zu fahrt!, Bei , i L. D. Aaldvtn r. JL. ! ; ' No.26 Süd Illwoi Ct?. Oitlsnst CuCo'l Ctt! Hasa utac:r. v ':' 's; ij'
Vom Auslande. Eine Aenderung des ffr anglichen Titels soll, wie von verschiedenen Selten betont wurde, mit der Uebernähme Helgolands seitens des deutschen Kaisers und Königs von Preußen verbunden sein. Hierzu ist zu bemerken, daß Helgoland dem deutschen ltaiscr" abgetreten wurde, daß eine solche Aende rung also nur eintreten könnte, wenn die Insel einer preußischen Provinz zuge theilt würde. Ob dies jedoch überhaupt
angängig, ist eine staatsrechtliche Frage, welche nicht so einfach zu lösen sein durfte. Der Kaiser hat m dem mit ? England geschlossenen Abkommen als Entgelt für die Insel Helgoland auf die. tf- ! a i c r " zocryoyeii oes zrelcys m gewllien Landstrichen Ostafrikas verzichtet, somit bat auckl dus SRfirh ein -nirfit in hritrri. v mm 0 j tendes Recht an der Entschädigung da ! tur, an der Insel Selaoland. Der König von Preußen, welcher bekanntlich auch die Titel Markaraf von Brande' bürg. Burggraf zu 'Nürnberg und Graf zu Hoyenzollern fuhrt, nahm nach dem Erwerb Schlesiens den Titel Oberster Herzog von Schlesien wie auch der Graf fchaft Glatz" an. und wie dann spater alle neu erworbenen Landschaften mit ihrer historischen Beeichnuna dem königlichen Titel angefügt sind, so würde dies auch, die Abtretung Helgolands an Preußen vorausgesetzt, mit dieser letzten Erwerbung geschehen. Bei der Insel Helgoland würde es sich kaum um den Herzogstitel, sondern wahrscheinlich um die Bezeichnung Fürst" oder Herr zu Helgoland" handeln. Da auch alle Landschaften mit ihren historischen Mappen im großen Königswappen vertreten sind, so würde in diesem Falle auch Helgoland in demselben seinen Platz finden. Die Annahme übrigens, der Kaiser werde seinem zweiten Sohne, dem Prinzen Eitel Fritz, den Titel Herzog von Helgoland" verleihen, wird in Hoskrei, sen als irrig bezeichnet. - I m V o rd erg rund der jüngsten Revolution in . Buenos Ayres stand eine Dame, Fräulein Eufrasia Cabral, welche sich sowohl während der Straßcnkämpfe der Revolutionstage durch Unerschrockenheit und Muth auszeichnete, als auch bei der großen Freudendemonstration des 13. August nach dem endgiltigen Sturze Celman's besonders hervortrat. Eine Arbeiterge werkschaft hatte die 18jahrige Freiheits kämpferin bei dem großen Umzüge durch die Stadt zu ihrer Führcrin erwählt, die in einen mit Blumen bedeckten und Fahnen geschmückten Triumphwagen dem Zuge vorangefahren wurde. DaZ Mädchen, eine schlankgewachsene, iKf tige Gestalt mit schon geformten Gesicht und üppig wallendem dunklem Haar stand in weiß gekleidet mit einer rothen Schärpe umwunden gleich einer Siegesgöttin regungslos auf dem Wagen, indem sie nur mit ihrem Palmzweige der ihr zujauchzenden Menge winkte. Als der Zug über den Maiplatz kam, ließ sie den Wagen halten und begann eine Ansprache an die nach Zehntausenden zäh' lende Menge, wobei sie die Bedeutung des Freuden- und Siegesfestes schilderte und ein mit stürmischem Beifall aufgenommeneS Hoch auf die Republik' ausbrachte. Ehe sich dann der Zug wieder in Bewegung setzte, hatte die Menge die Pferde vsu dem Wagen der Rednerin ausgespannt und ein Dutzend Jünglinge zog ihn bis zum Ver?amrr lungshause der Bürer-Union, wo die Gefeierte abermals eine Ansprache halten mußte. Darauf trat Dr. Alem, der Vorsitzende der Union, zu der Rednerin und bat sie, ihm in den Saal zu folgen, damit er sie dem dort versammelten Ausschuß der Bürgerpartei vorstellen könne. Eufrasia nahm die Einladung an und Dr.Alem führte sie unter endlosenJubel' rusen des-Volkes am Arme die Stufen des Clubhauses hinauf. Hier erwies man ihr alle erdenkliche Ehren, wodurch sie schließlich nochmals zu einer Rede veranlaßt und darauf von einer Anzahl Ehrendamen der Union nach ihrer Wohnung geleitet wurde. Jedenfalls ist heute Asrasia Cabral die erste Bürge rin" von Buenos-Ayres und die aus dauerndste Festrednerin. Ein kaum zum Back, sisch gereiftes Mädchen aus der Nähk des russischen Städtchens Rypin er liebte sich sterblich in einen mit mehre ren Kindern gesegneten Ehemann, ent wendete ihrem Vater 540 Rubel und entfloh mit dem Geliebten über Golluk nach Amerika. Die Eltern, welche gar nicht glaubten, daß ihr Kind derartiges zur Aussührung bringen könne, ängstige ten sich sehr über das tagelange Fort bleiben des Mädchens, stellten Nachfor schungen nach allen Richtungen hin an. in der Voraussetzung, sie wäre verun glückt, und es machten sich auch alle Angehörigen deS MädckenS auf die Suche, wobei das Haus unbewacht blieb. Lei, der blieben alle Nachforschungen frucht los, die Angehörigen kehrten zurück und der Vater erfuhr zu semem Schrecken, daß ihm mzwifchen setn gespartes , Vermögen gestohlen war; der Schmerz war nun doppelt groß. Allen Bekannten wurde der Verlust geklagt, bis' auch bis Ehefrau des verschollenen Mannes da von ' Nachricht erhielt. Bald stieg in ihr der Verdacht auf, der Gatte wärt mit jenem Mädchen durchgebrännt; sit theilte ihre.Vermuthung dem Vater des entflohenen Mädchens mit, der denn auch bald nach Hamburg und Bremen tele graphirte. Die Ausreißer hatten sich inzwischen in Berlin mehrere 'Tag nmüsirt und einen TheildesHeldes ver praßt und als sie nun in Hamburg eintrafen, wurden sie von der Polizei festgenommen und' wieder zuruckgebracht. ' Ein paar tü chtige Ohr feiam sind Denri Rochefort in Ostend, applicirt worden. ' Rochefort hatte im Jntrasigeant" den Redacteur Canivet vom Paris-, beleidigt und sich gewei. gert, dessen Herausforderung anzunehmen, da derselbe angeblich gestohlen und Geld unterschlagen habe. Canivet brachte urkundliche Beweise bei, daß Rochefortö Beschuldigungen unwah, .Zeien ,AlS Rbetort.öchtrotzdem wei
yolitisSe Ankündigungen Tom Taergart, ist demokratischer Kaudidat für da Ämt de Countd Auditor. Die Wahl findet am it November 1890 patt. Stimmt für H. Gr. SXXLTCS, für Eonnty-Clerk. Wahl a, Dienstag, 4. Nodemb, r. , Stimmt für Oiiarles 13 Feiblemun, republikanischer Kandidat sür da Amt de Crimwal-Rickter von Mario County. XCdgrax A.. 23x0"Wju, sü, eirentt-Rickte Wahl am 4. No. vember 1190, Repkbttkauilche Kandidat für Kommissar de 2. Dist.ikt : V'rAr!A Ostex-meyex.
Für Repräsentant von Marion County : Fred, X 3Xclc. Wahl am Dienstag, 4. Rovemder 1893. Für Repräsentant don Marion Co. II. 15. liowland, "Viotor M. Bockus. ist demokratischer Candidat für da Amt de az ag mnfle rs. Für Echehmeister doa Mario County, .John X. Toliiisori, Wahl, Dienstag, 4. November 1890. BmPi Ur-&0, ZSMMMS MpsPP'-TTsS WmtmlMärri MAL? IVtU UfrmSefg B rvLisr i e-rTr' THS LÄDSES' FÄVQRITE. , JJF.VXK OUT l ? OIIDER. II jva de?iro to jui chssf, nsewinK rnachtn as?k ourarent at yowr r!ov tor teraa and Stlx 1 1 you cautiot- find our agrent, write hx-ci to Kear i aläns to youbeiow narned. MMWW mm wmm c;caco - .8 JNIOH SQUARLTiX- AJLA& ILL r: triVinjvn....-.,,,,,,. I .. T-i r. M-T-fl r- TEX. ST COUiE-iO. annriimmt tttsi fti SoiUapftllJi Calfft Ofte, S OK Ctfitsfiti Citat gerte, sich mit ihm zu schlagen, reistk Canivet nach Ostende, trat um 10 Uhr Abends im Casino aus Rochefort zu und versetzte ihm ein paar Ohrfeigen. Rochefort wollte mit einem Stuhl aus ihn eindringen, wurde aber von den Umstehenden daran verhindert. Es ijl übrigens nicht das erstemal, daß daZ Gesicht des boulangistischen Klopffech' ters mit fren.den Händen in unfreiwil, lige Berührung kommt. M e i kwürdi ge Sitten scheinen sich im englischen Ofsiciereorp einzuurgeni, wenik anders nachstehend' Dubliner Meldung der St. James Ga. zette Begründung hat: Von Cork wir gemeldet, daß auf die an das Kriegs Ministerium gerichtete Beschwerde da rübcr. das; ein Officier eines in Cork stationirten Regiments aus dem Bette geholt und u?n seinen Mitofsicieren getheert wurde, zwei Osficiere entlassen und drei in andere Regimenter versetzt Worden sinÄ. Die Militärbehörden verweigern jede Auskunft. Dennoch glaubt man, daß die Meldung auf Wahrheit beruht." A u f demSüdbahnhofin Rom herrschte jüngst ein überaus reges Leben und Treiben. Man mußte annehmen, daß irgend eine berühmte Per sönlichkeit erwartet würde. Aber es handelte sich nur um die Einlieferung eines Verbrechers, allerdings eines ganz außergewöhnlichen. Ein gewisser Luigi Schiagura hatte in der italienischen Hauptstadt Alles beschwindelt, was in Rom Rang und Namen hatte. Won der Natur durch eine ansprechende Er scheinung ausgezeichnet, wußte er sich nach und nach bei den maßgebendsten Persönlichkeiten einzuführen, um diese schamlos zu schröpfen. Er benutzte hierzu Empfehlungen der ange sehensten Italiener. , die natürlich alle gefälscht waren. .Schließlich wurde der Boden in Rom ihm doch zu heiß und er eilte' nach Neapel. Hier hatte er die "unerhörte Kühnheit,' Criöpi selbst behel ligen zu wollen. Er begab sich mit einem Empfehlungsschreiben, selbstver standlich ebenso gefälscht wie die auw ren, nach der Villa des Ministerpräsi. denten und begehrte diesen in wichtiger Angelegenheit zn sprechen. Er ließ Crispi sagen, daß er der Sohn des ver storbenen Deputirten Giudici wäre, der einst sein Vermögen geopfert hatte, um Crispi seine Laufbahn zu ermöglichen. Die jetzt verarmte Mutter besinde sich krsnk in einem Sospital, und da sie drin gend der Hilke bedürfe, so wende er sich an den Minister. ' ' Inzwischen hatte man aber aus Rom bereits Kunde von dem Hochstapler erhalten. Der Verdacht. , daß dieser plötzlich aufgetauchte Sohn des Deputirten Gindici der von der Hauptstadt aus gesuchte Schiagura sei, fand durch den Erweis,-daß das Empfehlungsschreiben gefälscht, seine Bestätigung, und so wurde der edle . Signor festgenommen. Die Kunde davon erfüllte ganz Rom mit Genug thuung. Extrablätter verkündeten - die Festnahme des Schwindlers, sowie die Zeit seines Eintreffens' und daher kam es, daß dem Einlaufen des Abendzuges auS Neapel eine nach Tausenden zäh lde i; Menschenmenge eutgegenharrte. li.ji! ...iiit-ji 'i Im :lf!'llS;
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