Indiana Tribüne, Volume 14, Number 20, Indianapolis, Marion County, 8 October 1890 — Page 1

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GNSssieSes.

Zehn Monate lang ist der Congreß in Sitzung gewesen, Tausende von Bills wurden eingereicht, Hunderte wurden Passirt, aber man zeige uns eine einzige Maß regel, welche dem Geist und den Bedürfe trifft: der Zeit entsprechend, und geeignet Ware, die Lage der arbeitenden Klassen auch nur im Geringsten zu verbessern. Die Republikaner werden nicht verfehlen, die Resultate dieses Kongresse alö die großartigsten hinzustellen. Von ihrem Standpunkte aus haben sie auch Recht, denn für die Partei hat dieser Kongreß daS Möglichste gethan. Er hat daS Original-Package-'Geleö den Temperenzlern zu Liebe passirt, er hat die Pen stonsausgaben um fünfzig Millionen den Soldaten zuliebe vermehrt, er hat für die Großkapitalisten und Fabrikanten einen neuen Tarif eingeführt, welcher denselben Millionen in die Tasche zaubern wird. Ader was, fragen wir, hat dieser Con greß für daS Volk gethan ? Nichts, ab solut nichts. Man glaube aber nicht, daß wir beab sichtigen, dieS deshalb zu erwähnen, weil dieser Kongreß in seiner Mehrheit repu blikanisch war. Wir sind der festen Ueberzeugung, daß ein demokratischer Kongreß eS um kein Haar besser gemacht hatte. Wo sind denn die Maßnahmen für das Volk, welche eine der zahlreichen demokratischen Legislaturen getroffen? DaS Volk, das arbeitende Volk hat weder von den Rkpublikanern, noch von den Demokraten erwas zu erwarten. Diese Parteien stehen im Dienste der Korpora tionen, der Monopolisten, des Großkapi tals, und so lange daS Volk das nicht einsieht, wird eS eben zum Nutzen und Frommen der Politiker und ihrer Auf traggeber ausgebeutet. Miß Beatrice Potter, eine Dame auS einer aristokratischen Familie von London und Besitzerin eines großen Ver mögenS, hatte die Leidensgeschichte der armen Näherinnen in den seater sAops den Schwitzbuden der Kleider-Kontrakto ren gehört und gelesen und sich entschlos sen, die Greuel der Ausbeutung persönlich kennen zu lernen. Darum kleidete sie sich in Lumpen wie die armen Nahmadchen und Frauen, ging hinunter in die Stadt, fand Arbeit und lebte, arbeitete, schw'tzte und duldete zwei Monate unter diesen Weißen Sklavinnen. Wenige kannten ihr Geheimniß, und die es kannten, bewahrten eS. So geschickt hatte sie ihre Plane ge legt, daß keiner der Schwitzer" oder Ar beiter ihre Identität ausfand noch Verdacht schöpfte. Nachdem Miß Potter sich gründlich von allen Einzelheiten der Menschenschinderei und verbrecherischen Tyrannei der Boffe und dem häßlichen und elenden Le den der Arbeiterinnen Überzeugt hatte, warf sie ihre Verkleidung ab, kehrte zum West end der Stadt, dem aristokratischen Viertel London's zurück und appellirte an die Gesetzzebung um Abh'.lfe. So triftig und stark waren ihre Gründe für Gewährung des gesetzlichen Schutzes der auSgebeuteten und verelendigtm Naherinnen, daß das britische Parlament gegenwärtig Mittel und Wege abzufinden strebt, um dem Uebel abzuhelfen und daS Schwitz system unmöglich zu machen. So lautet eine Nachricht, welche jetzt durch die Blätter geht. Es ist kein Grund vorhanden, an der Wahrheit derselben zu zweifeln, aber, fragen wir, warum bedarf eS erst solcher Unternehmungen, um ge setzgebende Behörden aufzurütteln ? War um schallen die Jammkrrufe der Unter drückten selber vergeblich an daS Ohr Derjenigen, welche helfen könnten ? War. um muß erst Einer auS ihren eigenen Kreisen in sensationeller Weise daS schreiende Unrecht an die Oeffentlichkeit bringen ? Warum ? Drahtuagritzteu. Inland. O tterausZtSten. Für. JndZana : Wärme?, hübsch eS Wetter; leichter Regen in der Nacht. Kämpf gegen Judlee Colum b u S . O..7. Oktober. Der Gouverneur Campbell hat heute die Le aislatur deS Staates zu einer aukeror deutlichen Sitzung auf den 11. Oktober betreffs Cinclnnatier Angelegendelttn zu sammenberufen. , De, Board für öffentliche Arbeiten

daselbst wird großer Korruptton beschuldigt, besonders ein Mitglied Namens Rümettn. Einer Aufforderung des Gou vernölS, abzudanken, ist der Board nicht nachgekommen und der Gouvernör sah kein anderes Mittel, um dem Schwindel und dem Betrug ein Ende zu machen, als die Legislatur zu einer Ezirasitzung einzuberufen.

Die Fabrikation von Weiß' blech. PittSburg, 7. Okt. Hier einge laufenen Nachrichten zufolge, soll ein Syndikat von Baltimonr und New Borker Kapitalisten beabsichtige, ein großes Etadliffement zur Herstellung von Weiß. blech in Baltimore zu errichten. Da Kapital sll tz7.000.0v0 betragen, von welchem auch ZinnMknen im Wesien angekauft verdm sollen. Mehrere Pa tente, die sich auf Berdlfferung der Her ftellungSmethode von Weißblech beziehen, sind von dem Syndikat angekauft wor den, und sollen in dem Etadliffement, welches man mit einem Kostenaufwande von 55,000,000 errichten will, zur An vendung kommen. Eine Anzahl au mäkliger Kapitalisten beabsichtigt, auch eine Weißblech. Fabrik in DucheSne. zehn Meilen von PittSburg entfernt, mit ei' nem Koftenaufwande von $1500,000 zu errichten und 500 Arbeiter au beschäfti gen. Diese Unternehmungen sind eine Folge der gewaltigen Erhöhung de? Zolles auf Weißblech durch die Me Kmley Bill. Allerlei. In verschiedenen Städter, wie Bal tirnor, Wheeling. Milwaukee, St. Louil, Eoansvlllt. PMSburg. Detroit u. f. w. wurde vorgestern der sog. .Deutsche Taggtfeiert. In Dettoit war die Feier ein Fehlschlag, die Turner und Arbeiter hat' ten die Theilnahme verweigert, ebenso war S in PittSburg. In andern Städ tut gelang eS den Politikern, ihr Schaa ren vollzählig in Pirade aufmarschiren zu laffen. In Folge der Zollerhöhung beab stchiigt die Jllinoi Steel Co. in Chicago die Errichtung einer großen Weißblech fabrik. BkS jetzt wird gar kein Weiß blech in Amerika fadrizirt. . " Präsident Harrison kam auf seiner Reise nach dem Westen gestern durch North Vernon, Seymour. VincenneS, Teere Haute etc. und wurde überall von der Bevölkerung freundlich begrübt. In den Bahntöfen, in welchen der Zug hielt, sah der Präsident sich veranlaßt, kurze Ansprachen zu hakten. In LouiSville wurde ein Postsack gestöhlen, der 135 registrirte Briefe enthielt. H'ftige Prairiifeuer haben in Nord Dakota großen Schaden angerichtet. Die englischen und deutschen Inge nieure bereisen gegenwärtig die Eisendl strikte von Pennsylvanien. In Jlffersonville. La Porte und ConnerSville ist daS Briefträgersystem eingeführt worden. In Covlngton. Ky haben zum ersten Male seit 25 Jahren die Republikaner vorgestern gesiegt und den Mayor ge wählt. Ausland. Ein unpopulärer Minister Brüssel, 7. Okt. In Malkne wurde bei einer öffentlichen Zeremonie der land wirthschaftliche Minister De Bryn auS gezischt. Die Genldarmen wollten die Demonstration unterdrücken, wodurch (wie gewöhnlich) die Sache noch schllm mer wurde. Ein förmlicher Aufruhr ent stand, wobei Plele verwundet wurden. Zwanzig wurden verhaftet. Dom Pedro tiefsinnig. London, 7. Okt. Der entthronte Kaiser von Brasilien. Dom Pedro, ist ln Köln angekommen. Er steht sehr Unglück lich und gebrochen auS, und ist stets von einem Diener digleitrt. der ihn stützen muß. Er ist schweigsam und in sich ge kehrt; ab und zu hört man ihn mur meln: .Brasilien, o theures Brasilien!' Man fürchtet, daß fein Geist unter der Last der Wechselsälle. die Über ihn herein gebrochen, sich zu umnachten anfängt Noch immer kein Ruhe. Guatemala. 7. Okt. Zwischen Guatemala und San Salvador wird an der Grenze noch immer gekämpst. Die Ursache soll darin liegen, daß Guatemala nicht im Stande ist, die Gefangenen au, zutauschen, weil es dieselben erschossen hat. Von Neuem Revolution. Buenos AvreS. 7 Okt. Die Revolution ist aui'S Neue auSaebroSe. Die Truppen wurden allarmlrt und Kavallerie vatrouillirt die Strafen. Die Lag ist eine sehr ernste. Viele Deputirte und Senatoren brachten die Nacht im

Hause des Präsidenten zu. - ES heißt, daß der Kriegsminister ; benltilflbcatcn und den Minister Roea ia den Kasernen von Palermo zu? Sicherheit' untergebracht hab.- Der Präsident hat Militär nach Santa Catalina geschickt. Die Wirren in Tessin. ' Bern. 7. Okt Da der Sieg dr revolutionären Partei im Kanton Tessin mit nur 100 Stimm Mehrheit von

24.000 Stimmen bei der Kantonalab? nimm.... .. 4 tts nin k. tQnH ! lUlrflUUHß lllUH)tU , .ftf WIU V( 0I4II dkSrath durch eine Conferenz eine gütliche Lösung herbeiführen. i -ii Allerltt. , . ' ; i. -; In Epandau kam eS zvlschen Sol' baten der Garnison und Arbeitern der Woffenfabrik zu einem Kampfe, wobei Viele verwundet und drei Soldaten ge tödtet wurden. i i Auf dem Wbite Star Dampfer .Majegie der, gestern in QukenStown ankam, hatte während, der Ueberfahrt zwei Paffagiere Selbstmord begangen. Ein in der Küche des SchloffeS Gumond ia Jlliriea beschäftigter Be dienter mischte Gift ia die Speisen um den Erzherzog Sigttmünd zu vergiften. Rechtzeitige ärztliche Hilfe rettete ihm das Leben. England hat von Portugal sofortige Erledigung der Forderung für die Weg nähme deS britischen Dampfers JameS Stevenson ln Afrika verlangt. Großfürst Nikolaus, der Onkel de Zaren, liegt im Sterben. Das Krebs leiden, welches ihn schon lange geplagt hat, hat daS Gehirn angegriffen und die Aerzte erklären seinen gegenwärtigen Zu stand für sehr bedenklich. In einem Lustballon segelten zwei Journalisten und ein: spanischer Inge nieut von Genua ab. um mit günstigem Winde daS Mittelmeer zu überfliegen. 1900 Auswanderer auS Rußland, fast ausnahmslos ausgewiesene jüdische Un terthanen, sind von Bremen ach New York abgesegelt. - Italien will unter Englands Geneh migung eine Expedition ausrüsten, um Tripolis zu erober gewährend die Türkei dem Plane feindlich gegenübersteht. OQit7SuQriQt. Angekommen in : Hamburg: Moravia von New York. Moville: .Anchoria' von New Pork. Bremerhav en: .Elbe von New York. Philadelphia: .British Princ,' von Liverpool. Fastnet: Passirt: .Arizona- von New Bork nach Liverpool. Qu eentown:.MajtfticvonNe York nach Liverpool. New Port: .Danmark von Lon don ; .Furnessta von Glasgow. OSifföQeotnr. Alle DampferLiniea sowie alle euro päischen Eisenbahnen haben ihre hiesige Haupt - Agentur in Alx. M'tzaer'S ArundeigenthumS - Agentur. WechselBank und BollmachtS'Bureau. Etablirt 1863. Vom Auslande. Die Presse hat ihre Feinde in allen Parteien und in allen Ländern. In England gehört zu denselben auch der in der Wolle gefärbte, radicale Parlamentsabgeordnete Cunningham Gra ham, welcher überdies auS seinen An sichten über Presse und Preßleute auch gar kein Hehl macht. Unlängst hielt er auf einer Versammlung in Belfast, wo Arbeiterangelegenheiten besprochen wurden, eine Rede, in welcher er sagte, er fei dafür, die Presse zu boycotten,d. h. keine Reporter zu Versammlungen heranzuziehen,da die Presse entweder nichts oder Falsches über die Meetings brächte. Die drei größten Flüche der heutigen Gesellschaft wären der Grundbesitz, der Capitalismus und die freie Presse Es würde ihn, Graham, sehr gefreut haben, wenn die irische Zwangsacte der oubliner Bmg Vollmacht gegeben hätte, alle Redacteure zu hängen. Nach dieser Verhenlichung verließen - die an wesenden Zeitungsberichterstatter den Saal. Die NheinZändecinnen haben zwar seit Jahrhunderten das Kneipenleben ihrer lustigen" Männer und Söhne als ein, nothwendiges Uebel betrachtet, gegen das kein Mittel erfmu den sei; aber das weibliche Geschlecht in Mettmann ist gegen deu ererbten Brauch aufsässig geworden, und da die Selbst Hilfe nicht durchdrang,' haben die dortigen Frauen nach Staatshilfe, nach der Po lizei geschrien und an den Bürger? meister des Städtchens das nachfolgende originelle Gesuch gerichtet: V? eini gen Jahren haden wir dieselbe Bitte an Sie gerichtet, wie heute, daß Sie Ihre Woliiei-Seraeanten allabendlich die bie

von Jndkanaö großem chnittwaarenEmporium ! Der .k MW ! lgtablirt 1853.) Wir werden unser prachtvolles neues Gebäude am Donnerstag, 9. Oktover, um 9 Uhr Vorm. eröffnen und bis 9 Uhr 30 Min. Abmds offen halte. Genügend Gelegenheit wird unserm Freunden und dem Publikum gegeben, unser schönes Lokal und unsere prachtvolle Einrichtung zu sehen. Mnsik wird am Nachmittag und Abend die Besucher unterhalten. ?ettig Dty Gooda Co. Holz- no& SlateHAUTE LVDie schönste Auswahl in der Stadt. Billigste Plreise. WMleW msm Theodore Stein, Zttchsskaer ,o $. tf. Aderi. Abstrakte von Besitztitela und Smndeigea. thnm werden in prompter nud zuverlässiger Weise ankgeführt. No. 80 Ost Market Otrage, Indianapolis, Ind. sigen Wirthschaften revidiren lassen, üm festzustellen, wie unsere Männer die hal den Nächte dort zubringen. Versetzen Sie sich in unsere Lage, wenn man nach des Tages Beschwerden noch halbe Nächte wartend zubringen muß; außer dem kann man das dort zu viel ver zehrte Geld im Haushalt sehr gut verwenden. In der Hoffnung, das unsere Bitte offene Ohren findet, zeichnen mit aller Hochachtung! Mehrere Mett manner Bürgerinnen !" Aus S ydney wird g t schrieben: Nach den vom statistischen Amte in Wellington herausgegebenen Tabellen erscheint Neu-Seelond unbedingt als eines der gesündesten Länder der Erde, wenn nicht gar als das g sündeste. Die letzte Censur hat im Jahre 1886 stattgefunden, zwei Jahre später, d. i. 1888 betrug der Ueberschuß der Geburten über Sterbefälle, bei der gesammten, 603,000 Köpfe zählenden Bevölkerung nicht weniger als 13,194. Vergleicht man diese Ziffern gegenüber z. B. Frankreich mit seiner in rundn Summe 33 Millionen betragenden Bevölkerung, so ergibt sich dort zu Gunsten der Geburten nur ein PluS von 52,000. Im Jahre 1883 kamen ferner in Neu-Seeland auf jede Familie im Durchschnitt 5.30 Kinder, in England und Wales zusammen 4.16, in Frank, reich gar nur 2.35. In Europa würde einer solch' hohen Geburtsziffer zweiselsohne auch eine entsprechende Erhöhung der Sterbefälle gegenüberstehen. So kamen 1887 z. B. in England auf das 1000 der Bevölkerung 18,3, in Frankreich sogar - 22 Todesfälle. In Neu-Seeland stellte sich dagegen im Jahre 1833 daS Verhälwiß nur wie 9.43 zu 1000. Di e Begründun g. Ja lieber Herr, Sie wünschen, schon wieder ein ,, Darlehen ; , können Sie sich ' denn nicht nach der Decke strecken? Nein, dem' sie ist im Pfandhaus. -

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