Indiana Tribüne, Volume 14, Number 16, Indianapolis, Marion County, 4 October 1890 — Page 2
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lndians Tribüne. . vrZHeW gSglitZ snd yovntsgs. ?t UUch .?itÄ" loltt tzarch d rage tt U ochs, w SaantaglXrtWlat fenil f it Woch. Bktd ,Za, 14 f tntl MI UliatI;tsR8lt F P? V ,schU W 8t8SlMals W Jchr. OfOt 13QQP60loc3a JAdiM-poliZs .Ind., 4. Dttofe. 1390. Verschl,dee Anschauungen. Vor längerer Zeit kam in den Kew ickyer Gerichten em intereffanter Testa nlentsfall zum Austrag, . dessen viel Leser sich noch erinnern dürsten. Eint reiche alte Dame - hatte .nämlich Hrm Neffen $500 versprochen wenn er sich innerhalb ' einer . gewissen "Zeit gänzlich des Rauchens enthalten würde. Dem jungen Manne ' kostete es die größtt Ueberwindung .sich den liebgewördenev Genuß zu versagen, . allein er hielt sei Wort. Schon. war seine Probezeit fay abgelaufen, da' starb ganz' plötzlich bis gute Tante und der willensstarke Jüng lmg schien um den Lohn für seine Ent haltsamkelt geprellt. Die Testamentsvollstreck:r verwelger' ten nämlich die Auszahlung des Preb seS. Doch ein Mensch, der die Kraß der Entsagung besitzt, hat auch Energik genug, sich den Preis oasür zu erkämpfen. Der Jüngling wandte sich an du Gerichte und Jury wie, Richter waren einsichtsvoll genug, ihm die ihm von bei Tante verheißene Belohnung zuzu? sprechen. Das war in Kentucky, wo GlaS unl Pfeife noch immer in Ehren stehen uni man die Ueberwindung zu schätzen weiß, welche es erfordert, dem edlen Kna. ster zu entsagen. Anders .in Nett Z)ork. Dort hat das Staatsobergerichi soeben eine ganz gegentheilige Entschev dung gefallt. . Ein Goldonkel hattt nämlich seinem Neffen tzö000 , Verspro chen, wenn' er bis .zur Mündlgkeitsertlarung weder trinken und rauchen, noch Karten oder Billard spielen würde. Als der betreffende junge Muftermensch 21 Jahre alt gewordm war, setzte er den Goldonkel davon in Kenntniß, daß tt sein Gebot getreulich befolgt habe. Dtt alte Herr erwiderte, der Neffe habe das Geld redlich verdient und solle dasselbe auch erhalten. Ehe er aber sein Ver sprechen einlösen konnte, ereilte ihn der Tod, und der Jüngling mußte den Klagewez beschreiten, um zu dem Sei nigen zu gelangen, letzt hat das Ober gericht in Uebereinstlmmung mit dem Urtbeil der unteren Instanzen entschie den, daß kein giltiger Cvntract zwischen Onkel und Neffe, , sondern nur ein ein faches Versprechen vorlag, welches nicht vollstreckt werden könne, und daß der junge Mann keinen rechtlichen Anspruch auf das Geld hätte. Die $oQr0 sind dem biederen jungen Menschen leider durch die Nase gegan. gen. allein es steht zu hoffen, daß er sich nicht aus Aerger und Unmuth darüber dem Suff in die Arme geworfen hat und von einem in das andere Extrem verfab len ist, wie das ja so häusig vorkommt, sondern einen soliden Nutzen auS der Sache gezogen hat. In diesem Falle könnte er das Geld verschmerzen. Nur der verdient sich Freiheit und das 2e den. der täglich sie erobern muß." Bon den verlumpte Berliner Aristokraten. Berliner Blätter vom 19. Sept. miU oen: Peinliches Aussehen erregt es, daß in bekannter Syortsmann, der in den Rennberichten wiederholt als Steeple chasereiter genannte Herr von Schleinitz, gestern Nachmittag in' einem im Linden viertel legenen Hotel seinem Leben durch Erschießen ein gewaltsames Ende gemacht hat. Der Selbstmörder , s?ll ein intimer Freund des in , den letzten Tagen wiederholt genannten .Grafen von Kleist-Looß sein. ' Ueber das Motiv zu der unseligen That verlautet, daß der Graf durch AnzGÄllce Specüla tionen und .Rennwetten - in derartige sinancielle Schwierigkeiten gerathen fei, daß er verschiedenen , eingegangenen Wechselverbindlichkeiten nicht nachkom nen konnte." , r. Der Graf von Kteisi-Loo welcher sich nach einer Kabelmeldung inzwischen erhängt hat, wurde am 16. Sept. wieder verhaftet, denn daS Befinden des von Kleist mißhandelten Hotelbesitzers Albers hatte sich sehr verschlimmert. Herrn AlberS wird der rechte Arm und der rechte Fuß ämputirt werden müssen. Das Vermögen el verlumpten Grafen von Kleist .wird . auf 7 Millionen Mark geschätzt. Ueber die zahlreichen Rohheiten und Lumpereien' dieses Grafen wird jetzt Näheres gemeldet. .. Eine Prügelscene, welche der Graf erst kürz lich in einem bekannten Wein-Restau rant der Friedrichstraßc provocirte, lief übrigens recht , unglimpflich für ihn ab. Durch die Unterhaltung eines in seiner Nähe sitzenden Hauptmanns der Reserve fühlte sich der schneidige Lieutenant z. D. verletzt und gab seinem Zorn Ausdruck. Der mit einem eisernen Kreuz geschmückte Hauptmann machte kurzen Proceg, erhob sich Und applicirte dem streitbaren Grafen eine Maulschelle, die denselben eine Zeitlang völlig be täubte. Weiteren Maßregelungen ent ging Graf K. - durch rechtzeitige Jnter vention deS Localinhabers. yranklinS Vermächtniß äuge fochten. Hundert Jahre nach Benjamin Frank lins Tode haben die Erben desselben eines seiner Vermächtnisse angefochten. Laut d?m im Jahre 1790 bestätigten Testamente, vermachte der Philosoph und Staatsmann Franklin den Städten Philadelphia und Boston je 1000 Pfund Sterling mit der Bestimmung, daß mit t diesen Summen jungen :verbnratbeteo
DanDwIrlern gegen S Procent Ztnzen Vorschüsse gegeben werden sollten, um sich selbstständig etabliren zu können. Franklin hegte die Ansicht, daß nach Verlauf von 100 Jahres das Vermächt, nig für die beiden Städte die Hohe von 131,000 Pfund Sterling erreichen wer de, von welcher Summe seiner Versü una qeman 100.000 Pmno für TtaMt che Verbesserungen angewandt werden ollten. Der übrige Betrag sollte wieder zinstragend angelegt werden, bis er die Summe von 4,000,000 Pfund Sterling erreicht habe, und diese Sum me sollte dann zu gleichen Theilen der Stadt und dem Staate anheimfallen. In Boston hat nach Ablauf von hundert Jahren das Vermächtnis die Höhe von tz400,000 erreicht; in Philadelphia jedoch nur die Höhe von $ 100,003. Was nun dle Erben, etwa 50 an der , ! Zahl, anbetrifft, welche sämmtlich von ' v r, k . ; utt tvvitvjjiumiiu , uuy Franklin Bache, abstammen und durch tute l o etsx.'J:l rf.'.-:ri 1. yiivzxi y. ouaic. uuniicuev ui vct i Bundesmarine, vertreten werden, so behaupten dieselben, laut dem Gesetze kön i . .- .-''i .--t ''er- :, r. ti ... . nen nur ,.ymierlaenas!en sur . muothätige Zwecke aus eme Zettdauer von hundert Jahren und länger vermacht werden. Bei dem Vermächtnisse Franklins handle es sich aber nicht um Mild thatigkeit, weil es die Zahlm.g'von Zinsen emschließe, und-deshalb sei es unge setzlich. Wenn der Proceß in Philadelphia zu Gunsten der Erben ausfallen sollte, wird er auch in Boston anhängig gemach' werden. Keine deutsche Negersklave!. Das ofsicielle Blatt der Berliner Re gierung, der Reichsanzeiger-, meldet vom 13. September: Sofort nach dem Erscheinen des Times".Artikels vom 15. d. M., dem. zufolge der stellvertretende Reichscvm missar für Ostafrika mittels einer Pro clamatioa den Sklavenhandel für erlaubt erklärt und unter amtlicher Mitwirkung eine öffentliche Auction von Sklaven in Bagämöyo stattgefunden habe, hat das Auswärtige Amt einen telegraphischen Bericht des gedachten Beamten über das Sachverhältniß eingefordert. In einem beute eingegangenen Telegramm bench iet der stellvertretende Reichscommissar aus Sansibar, daß er eine solche Proclamation nicht erlassen habe und daß wahrscheinlich der Unfug eines Arabers der Nachricht der englischen Blatter zu Grunde liege ; eine Untersuchung werde sofort eingeleitet. Daß in Bagamoyo eine Sttaven-Auktion unter amtlicher Mitwirkung abgehalten worden, sei un denkbar. Herr Dr. Schmidt wird sich ungesäumt nach Bagamoyo begeben und von dort weiter berichten." Einzelne Berliner Blätter, nament lich das Tageblatt, sind mit dieser Widerlegung noch immer nicht ganz zufrieden, dagegen hat die Londoner Presse, mit Ausnahme der Times", die Beschuldigungen gegen die Deutschen so fort zurückgenommen. Chemische Löschapparate. Die Zeitschrift "Fira & Water" wirft die Frage auf, warum das Kohlensäure Gas nicht häusiger als Löschmittel ge braucht wird, besonders bei Bränden in geschlossenen Räumen, wo es sich als s hr wirkungsvoll erwiesen hat. Als cm Bord deS White Star Dampfers Ma jcstic" int Hafen von New Jork kürzlich Feuer ausbrach, wurde bei den Löschversuchen fast die ganze Ladung durch Wasser ruinirt. Der Dampfer Mm-tone-, welcher jüngst in brennendem Qx stande in den Hafen von Plymouth ein lief, mußte vollständig unter Wasser gesetzt werden, um das Schiff zu retten. Die Ladung wurde natürlich totaliter ruinirt. Die Commercial News" von San Francisco erzählt, daß ein heftigeS'Feuer im verschlossenen Frachtraume der Barke Whistler" einzig und allein durch Kohlensäuregas gelöscht wurde. Am nächsten Tage untersuchte der Sachverständige, der Feuer Assecuranz Schiff und Ladung und erklärte nach vorgenommener Besichtizung, daß vas GaS auch nicht den geringsten Schaden angerichtet habe. Und der Auckland Messenger" berichtete vor einigen Monaten, daß die Barke Beftmta mit brennender La wng in den Hafen von Littleton, Neuseeland, einlief. Das Feuer wurde in vier Tagen mittels S2 Chargen KohlensäüregaS gelöscht, welches durch. Deck und Wanten gespritzt wurde. iT G. Af'-i.. t i. im -nro c& uarer occiciu inerzu: Ist es nicht sonderbar, daß dieses wirksame Löschmittel, zu dessen Erzeugung nur ein paar Fässer Marmorstaub und einige zwanzig Gallonen Chlor-Wasser stoff nebst einer sehr einfachen Maschinerie nothwendig sind, nicht mehr zur Erhaltung von Leben und Eigenthum auf See angewendet wird, umsomehr als' eS in dem Laderaum eines Schiffes, welches lustdicht verschlossen werden kann,' sehr rasch und sicher wirkt. jQom TBdestnarfch-Dberst" SchöUer. DaS bairische ArmeeveroxdnungSblatt öringt die Mittheilung, daß dem Obersten Schöller. Commandeur des 9. Jnf.Sieg., der Abschied mit Pension und mit der Erlaubniß zum Tragen der Uniform bewilligt worden ist. Wenn das die zanze Sühne für die Marschkatastrophe von Marktbreit sein soll, so ist sie durchius ungenügend, schreibt ein Correspon dent aus München. Der Todesmarsch. Oberst wird allerdings abgeschoben, erleidet aber keine Einbuße der Standeskhre. Für einen Fabrikbesitzer, einen Gewerbsmann, überhaupt sür einen Civilisten, wäre ein Vorgan?, in welchem die Interessenten ihre Angestellten in eine ähnliche Lage gebracht hätten, wie .Schöllet seine Soldaten, nicht so glimpflich abgelaufen, denn F 2U des Reichsstrafgesetzbllches sagt: Wer durch Fahrlässigkeit die Körperverletzung eines Änderen verursacht, wird ' mtt Gefängniß bis zu zwei Jahren bestraft.Ferner: Wer durch Fabrlässiakeit den
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Tod eines Menschen verursacht, wird mit Gesang uiß bis zu drei Jahren U straft. Wenn der Thäter zu der Aufmerksamlcit, , welche er aus den Äugen setzte, vermöge seines AmteS, Berufes, oder Gewerbes besonders verpflichtet war, so kann die Strafe bis auf fünf Jahre Gefängniß erhöht, werden." Wenn Oberst Schöller die Marschkata-
jtrophe Nlcht blos mit Pensiomrung, ondern mtt semer Standesehre und einer Freiheit gebüßt hätte, es wäre ihm wahrlich nichts geschehen, was daS erregte Rechtsgefühl des Volkes verletzt hätte. , Mcttinley'Bill und Wiener Perl mutter-Jndustrie. Die MeKinley-Bill " übte- in Wien schon vor ihrem Inkrafttreten inen ünheilvollen Einfluß aus.,' Der größere Theil der dort sehr zahlreichen Perl. mutter-Werkstätten hat die Arbeit eingestellt, ein kleiner Theil arbeitet noch fort, hat aber die tägliche Arbeitszeit auf vier bis sechs Stunden reducirt und den Arbeitern mit vierzehntägigem Termin gekündigt. In Kurzem wird' demnach die Wiener Perlmutter-Zndustrie, von der gegen fünfzehntaufend Personen lebten, u existiren aufgehört haben, und das gleiche Schicksal wird diesen Zweig auch in allen anderen Orten Oesterreichs, wo er bestand, treffen. DieMc KinleyBill setzt auf die Einfuhr von Perlmutterknopfen neben dem alten Zoll von 25 pCt. des Werthes noch eine Ab. gäbe von Cents per Linie und Gros. Dadurch wird der Import von billiger Waare, welche, bisher in Oesterreich hauptsächlich erzeugt wurde, ganz im möglich, und auch die besseren Qualitäten werden nur so lange eingeführt werden können, als die inländische Production Amerikas, noch nicht genügend vorgeschritten ist. Rechnet man noch hinzu, daß gegenwärtig starke Lager in Amerika liegen, auf Spekulation impor tirt) so ergibt sich hieraus für diese In oustrie eine traurige Aussicht. Vom Inlande. M rS. John G. Boyd von Harrisburg, Pa., welche mit ihrem Gatten den Sommer in den Adirondacs zu brachte, schoß den größten Hirsch, wel cher in den Bergen in dieser Saison erlegt worden ist, einen prächtigen Zehnender. Außer ihr hat nur eine andere Dame je dort einen Hirsch geschossen und daS war Mrs. Grover Cleveland. Rüssel Sage behauptet, daß Jay'Gould mehr Stocks, Bonds und Werth -Obligationen besitzt, als irgend ein anderer Mensch m Amerika, in der That der größte Stockholder" der c t sei. Sein Einkommen an Dividenden allein beziffert sich auf HL,000,000 das Jahr. Das Gesammteiw kommen des Geldfürsten schätzt Sag, auf $12,000,000 im Jahr. In voriger Woche würd, in Berlin die Verlobung des Prinzen Friedrich Wilhelm von Ardeck, Lieutenant bei den Husaren, mit einer amerikanischen Millionen Erbin, Fräulein Anna Hollingsworth Puce von, Wilmington, Del., gemeldet. In der Berliner arisiokratischen Gesellschaft erregt die Nachricht mitleidiges Lächeln und Nasenrümpfen, indem der Prinz in den hohen und höchsten Kreisen nicht znge lassen ist. Derselbe wird nämlich nicßl als vollbürtig angesehen. Er ist ein Enkel des verstorbenen ehemaligen Kurfürsten von Hessen aus dessen Ehe mit einer morganatischen Gemahlin, welche vorher die Gattin eines preußischen Lieutenants gewesen wär, dem ' sie der Kurfürst sür 30,000 Thaler abgekauft hatte. Der Prinz ist nur in Oesterreich, wo ihm sein Titel verliehen ist, als ein Mitglied der hohen Aristokratie anerkannt. Schwester Ger trude ode vielmehr Miß Amy C. Fowler welche sich vor längerer Zeit nach Molokai begab, um dort als Pflegerin und Mis. sionärin unter den Auöjätzigen zu wirken, soll damit umgehen, in den Schooß der Civilisation zurückzukehren und einen in Molokai wirkenden- deutschen Arzt, Dr. Lutz, zu Heiräthen. Dle eingebo. renen Beamten sollen Beiden das Leden so sauer machen, daß sie ihrer Aufgäbe nicht genügen können. DaS Or densgelübde würde der Heirath - bei jungen-Dame nicht int Wege stehen da sie den Schleier nicht genommen -hat. voch zweifeln ihre Freunde die Richtig, keit der Nachricht schon auS dem Grunde an,weil die Gesellschast.welche Miß Föwler nach Honolulu sandte, hauptfächllch auf ihr Betreiben organisirt wurde und das ' Mädchen die Pflege der Aussätzi. gen als ihren Lebens beruf proklamirt hat. " Die rechtzelhlge' Ankunft )es Dampfers Spaarndam" - im New Yorker Hafen hat einem . Syndikat, welches auf demselben 6500 Ballen SumatraTabak importirte, die, fast unglaublich erscheinende Summe von tt,690,000 gerettet. Es kam darauf an, den Tabak, für welchen Nach "dem bis herigen Tarif ein Eingangszoll von $90 per Ballen zu entrichten war, der aber nach dem neuen Tarif mit . einem Zoll von 1340 per Ballen belastet gewesen wäre, noch vor dein l Oktober einzuführen, und es ist dies ' auch ' glücklich gelungen, nicht jedoch ohne' daß die Importeure eine. Reihe sehr .' banger. Tage erlebt haben. Der Dampfer hatte noch nicht lange' seinen Abfahrtshasen verlassen, als er im Schlamm .stecken blieb, und es bedürfte viertägiger Anstrengun? gen, um ihn wieder flott zu machend Dann horte jede Kunde von dem Schisse auf, keines der in irgend einem! Hafen einlaufenden Fahrzeuge hatte, etwas von dentselben gesehen, und als am Dienstag früh endlich , die Glücksbotschaft einlief, der Spaarndam? fei auf der Höhe von Fire Island in Sicht gekommen, verbreitete sich in Folge eines Mißverständnisses , daS Gerücht, , der Dampfer fei dori auf ,, den Strand gelaufen. Um, so arööer war natürjicb
die Freude, als sich Alles als in destr Ordnung besindüch herausstellte. Margaret Mather, die be. kannte amerikanische Tragödin, ist neulich in Petersborough, Ontario, während der - Aufführung der Tragödie Romeo und Julie- mit knapper Noth dem Tode entgangen. Die Genannte, welche die Rolle der Jnlie" in dem Stücke spielt', benutzte bisher immer in der Schlußscene einen für sie angefertigten ungefährlichen Dolch, der ihr jedoch' auf irgend 'eine Weise, abhanden kam.,). Man verschaffte ihr deshalb in aller Eile und da man keinen ungefährliehen auftreiben konnte, einen ächten Dolch, mir welchem sie in der Schlußscene 'auftrat. Während des Spieles vergaß die Künstlerin, welch' gefährliche Waffe,,sie mit sich sührt'lnd in der Auf. regung führte sie mit dem Instruments einen Stich nach ihrer Brust,- wodurch ihre Kleidung : und -das Korset durchbohrt wurden. , Die Spitze deö Dolches drang , dann in daS. Fleisch und glitt, einen Zoll unterhalb deS'HerzenS. an der sechsten Rippe ab. Frau Mather stieß einen unterdrückten Schrei auS, hatte aber Geistesgegenwart 'genug, den Akt zu Ende zu spielen, bis der Vor. hang fiel. Eine Untersuchung ergrab dann, daß sie glücklicherweise nur eine leichte Verletzung davonze tragen.' DaS Versehen hätte sehr leicht den Tod dep Künstlerin zur Folge haben köunen. Eine er sch ü t te r n d e Tr a gödie hat sich vor- einigen Tagen in Nett Aork ereignet. " Der Handwerker John Keene von Scewark, New Jersey hat sich dort im Ban Dyke House erschossen, weil er vor Schmerz über den Tod von drei Kindern wahnsinnig geworden war. Letzten Freitag Morgen war er noch in bester Stimmung an die Arbeit gegangen und hatte seine Gattin uns . fünj Kinder gesund und wohl zurückgelassen. Als er Abends heimkam, fand er seinen fünfjabrigen Sohn Charles an ,der Diphtherie erkrankt, und trotz alles ärztlichen Beistands und der besten Pfleg? schloß der kleine Knabe am nächsten Morgen die Augen auf immer. Am Abend desselben Tages erkrankte die 12jährige Flora, sowie der kleine Ljjährige Willie und auch sie wurden nach kurzem Kranksem von dem unerbittlichen Tod hingerafft. Am Sonntag wurden die Leichen der beiden Kleinsten im Fair-mount-Friedhof zur letzten Ruhe bestattet und Flora wurde am Montag begraben. Aber als ob sür diese schwergeprüfte Familie noch nicht genug des Jammers hereingebrochen wäre, so wurden auch die beiden überlebenden Kin der, Fannie, 15 Jahre, und Jane, 8 Jahre, von der schrecklichen Krankheit ergriffen. Das brachte den armen Mann um den Verstand. Trotz aller Bitten seiner Frau, sie in den schweren Stunden nicht allein zu lassen, rannt er aus dem Hause weg und vollbrachte in New Jork die schreckliche That. Mittlerweile ist noch eines von den Kindern gestorben und die Unglückliche Mutter aufs Krankenbett geworfen worden. Ihre Freunde und Nachbarn haben einKollekte für sie veranstaltet. Captkaln vcorron, welcyer in einer Nußschale über den Ocean suhr und die Seine hinauf nach Paris damit ging, läßt jetzt auf den Cramp'schen Schiffsbauhöfen in Wilmington, Del., eine 60, Fuß lange Dampf-Jacht mit doppeltem Boden und Wässer-Ballast-Compartements. bauen, mit der er das Wagniß zu wiederholen gedenkt, dieses Mal aber nicht allein,' sondern mit drei Gefährten. , Er wird von New York nach Queenstown,, via Halifax, fahren. Die Jacht, wird das kleinste Dampfschiff sein, welches je den Ocean kreuzte. Deutsche LokalnachrichteNch Provinz Brandenburg.
Berlm: Einen . Mord, und Selbst mord verübte der Reisende Ignatz Sieg? mund aus, Brunn. Er stürzte sich äui einem Fenster des vierten Seockwerks des Hotels Askanischer Hof" auf die Straße nachdem er vorher seine Frau im Bett durch einen Schuß in die linke Brust getödtet hatte. Räch einem hinterlassenen Zettel hat Siegmund im bei. dersntigen ,, Einverständniß , gehandelt. Eine andere Tragödie hat sich -in d Reichenbergerftraße ereignet, woselbst der Postassistent Hermann Gericke, materieller Sorgen wegen,, erst seine Ge liebte eine, Kellnerin, Namens.' Anne Richter und dann sich selbst erschossen hat. In ,der Kirchstraße wurde der Klemvnermeister Hans :. dnrch einen sich plötzlich Erhebenden . Sturmwind ; vom Dache eines, Gebäudes herabgeschmet tert. Der, Unglückliche war, sofort todt. Erschossen - hat. sich der gewesene Bankier Paul Reichkneim, ein, Sohn des' verstorbenen . Fabrikanten und Abgeordneten. Leoyhard , Reiche'nheim, welcher das' bedeutende Vermögen daß tx von seinem Vater ererbte, durch Unglückliche Spekulationen nach und nach völlig verloren hat. ; Drei Mitglieder des Ruderclubs Poseidons . bic jungen Kaufleute' Otto . fiüdiger, Wilhelm Radde und Hermann Falk, sind in einer ! nächtlichen Fahrt in einem sogenannten Seelenverkäufer", in der Spree ertrun'ken. . , In Adlig-Reetz ( Oderbruch ) ein Veteran auS den Freiheitskriegen, der Kolonist und Altsitzer Schnell; ix erreichte' itrt Alter - tooitr 100 Jahf dt 8 ' Monaten.! Jn dem Gründerproceß gegen die Hutfabrik.Actieng.esellschäft in Guben - ist jetzt gegen' die Gebrüder Wolff .aus Guben und Berlin, sowie gegen den ' ehemaligen Direktor Hosmann Anklage auf Betrug erhoben worden. Die Gebrüder Wolff befinden sich noch immer in Haft. In , der Nähe von Tonkithal haben zwei Ofsiciere vom 3ö. Jnf.-Regt. die Lieutenants v. Forstnei und v. Trenk,' im Manövergebiet ein ' Duell gehabt, wobei letzterer zweiSchüss ' in Brust und Schulter , erhalten hat , Wegen Verdachtes ' der Brandstiftung im Gehöft des ! Bauernguts besitzerS Wagner in Peterdorf ist kürz, lich dessen Sohn verhaftet worden. ES feierten: das Ojährige Arbeiterin
vtlänm in Cottbus der Tuchbereltei Friedrich Zech in der Albert Valte'scher Fabrik, das gleiche LOjah'rige Gedenkfesj in Rathenom der Werkmeister Hell grebe ; . das Ojährige Bürg erjubiläun: in Woldenbera der Barbier Brcdow.
. In Guben hat sich der Kaufmann Wöbler erschossen, als er wegen Betruges verhaftet werden sollte: in Landsbero ( hat sich die Frau des Fuhrmanns , lli .-5s. ir!i. etifpe t. r cnvie, augconcy Ä.'ttnyanomngen tv tens ihres ManneS wegen, erhängt; auf die Kunde, es sei eine gerichtlich, Untersuchung des ' Falles angeordnet worden, erhängte sich auch der Ehe. mann. Provinz Ostpreußen. t In Tilsit Commerzien- und Stadtrath Julius Jabs. Am Sedantag wurde in Wehlau ein den im Kriege 18701871 gefallenen Söhnen des Kreises Wehlau gewidmetes Denkmal feierlich enthüllt. Der Gerichtssekretär Schober in Lotzen seierte sein SOjähriges Amts-, Hr. Julius Rylän. der in Tilsit' sein SOjähriges BürgerjubilSum. Der Schuhmacher Kühn von'Mohrungen erhängte sich in einem Anfall von Schwennuth. ' Provinz West preußen. erer GeiazaktsverluNe weaen haben die Inhaber des Damvticbneide. Mühlenwerks, Maurermeister Hinz und Ammmermeister Longer inGollub, ihre Zahlungen einstellen müssend Das Werk beschäftigte über 100 Arbeiter. - Die Ehepaare Stadtrath Weiße' uni Bäckermelst r Klein mMarienburg feieo en die goldene Hochzeit. Provinz Pommern. t In Pyritz der Veteran der Frcr heitskritge, Mittelbachert, genanm Bachert. Das Fallissement des BankHauses A. Heymann in Stolp hat große Aufregung verursacht, da viele Ge? schäftsleute, die ihr Vermögen bei H. deponirt, sowie besonders kleine Leute, welche sich zu dem Ankauf -gefälschter Aktien haben bewen lassen, empfindlich geschädigt sind. Der Fischer Wllh. Dolz von Misdroy hat sich aus Lebens, ubcrdruß erhängt. Provinz Posen. Der Lehrer Robert Senf aus Dt. Böhmisch wurde wegen Vornahme uw züchtiger Handlungen an Schulkindern zu 1 Jahr 3 Monaten Zuchthaus verurtheilt. Das 50jährige Amtsjubiläum feierten: der Postkommissarius Muschner in Bromberg und der Lehrer Semmler in Chrzonstowo bei Schrimm., Letz, terer erhielt vom Kultusministerium eine Ehrengabe von 400 M. bewilligt. Das Fleischer M.eißner'sche Ehepaar in Schwetzkau feierte das Felder diamantenen Hochzeit; vier Kinder, 18 Enkel und 11 Urenkel nahmen an dem Feste theil. Der Flößer Hermann aus Rakel ertrank im Weißenhöher Hafen. Das Galdynski'fche Haus in Kostschin siel den Flammen zum Opfer. Provinz Schlesien. Der Steinbruch-Aufseher Krawietz in Kamimetz verwahrte die zu Sprengungen erforderlichen Patronen in der Tischschublade, zu welcher sich sein kleiner Sohn Zugang zu verschaffen wußte. Der Knabe spielte mit den Patronen, wobei eine derselben explodirte und ihm drei Finger wegriß. Der Vater wurde wegen ' fahrlässiger Körperverletzung bezw. Vergehen gegen das Dynamitgesetz zn drei Monaten Gefängniß verurtheilt. Auf der Mägde-Schönheits-Concurrenz in Bertholdsdorf ging unter sechs Bewerberinnen Pauline Lonke aus Bertholdsdorf als Schönste hervor. Der Redacteur des'Schles. Tgbl.", T. Szafranzki, ist auf eine zweite Anzeige des Oberstlieutenants A., D., Stadtrath Hermann 'Otto abermals zu L00 M. Geldstrafe, event, zu 20 Tagen Gefängniß verurtheilt worden. Es haben sich erhängt: Der Maurer Ad. Hornig von Breslau, der-Arbeiter Friedemann von Grl'nberg und wegen Rückgang seines Geschäftes der Fleijchermeister Bebbin von Nieder-Eppers dorf. Provinz Sachsen. Der in Concurs geratheneJnhabe eines kaufmännischen Geschäftes, Karl Vogt, in Sömmerda, 'wurde rerhaftet. Die neuerbaute Kirche der St. PetriGemeinde in Staßfurt, wurde letzter Tage feierlich eingeweiht. In Droyßig ist am Sedantag ' ein Kaiser , WilhelmKrieger - Denkmal enthüllt wordeir. SOjährige Jubiläen begingen: der Postvermalter H. Schröder Ermsleben dasjemge seines Amtsantritts, die ' Zuckersabrik des AmtSrath PietzeBarby daszenige der SO. Campagne, das GeschäftshauS C. Purucker-Zeitz dasjenige bei SOjährigen Bestehens; daS Schiele'sche Ehepaar in Lossa die. goldene Hochzeit. Es haben sich erschossen: .der Castel lan des königl. Jagdschlosses in Letzlingen, Schäfer; der Lehrling Schweinigel in Uechteritz, weil ihm die Lehrzeit uner traglich schien. Die unverehel.' Anna Heineck in Naumburg ist am Ofenqualm erstickt ; der Gutsbesitzer Kratze von Schkölen kam unter seinen Erntewagen und wurde getödtet ; der Schiffer A. Lütle von kl. Wootz ertrank in der Elbe Mecklenburg. Das Skelett eines VorweltstiereS ist unlängst in einem Moore Mecklenburgs aufgefunden worden. Der Großherzog erwarb es für das Museum in Schwerinl DaS intendirte National-Ge-schenk an . den Feldmarschall Moltke betreffend, hat in Parchim eine Versammlung stattgefunden, der neben dem Magistrat und dem hiesigen Moltke-Comite auch' der ReichstagsAbgeordnete Graf Schlieffen-Schlieffenberg anwohnte.' Es wurde beschlossen, eine größere Anzahl von Reichstags Abgeordneten zu ersuchen, die Angelegenheit. möglichst zu fördern. ', t Moltke's Geburtshaus besitzen jetzt zwei Frl. Schneider, .Lehre rinnen an einer höheren Töchterschule. i!' . .ii' 1 Qalem' Ultikum Aurora HosbrSu; u bezikden durQ Auauft Erbriü. XtU pyea 1032 l) ( . . . T , :. : : !" : 'S
Voliiische NnkLndlgnugev.
Xorn Ha-gg art, ist demokalischn KavbUat für bös Amt de Conntd Auditor. Dle Wahl findet am 4. Nodembn lSSS ßatt. Stimmt für H. Gr. 8TIIKS, für Counth-Clerk. Wahl em Dienstag, 4. Nodember, Stimmt für ?lRrI B Feiblornan, republikanischer Kandidat für da Amt de EriminabRichtert Von Marion Courly 1 , , Edgnr A. Browsl, sür Cirentt.Rickte Wabl am 4. Nv. dembrr 1B90. RepMikanie Kandidat für Kommissär de 2. D'st M : ZrskTsrl Osterrneyor. gut ReprSZentaut hon Mttlon Counth : ZZ7A. r, Wahl am Diknstag, 4. ?!odkm1,tt ZSS). Für Repräsentant dou Mario Co. FZ ttyl .z. Victor M BBokus, 11 demokratischer Sandidat für dat Amt deß Schctzmelster. l..!. -!.I!Iw, llMMßW' y MääM&mm SICKI. 'j rm j a Wh THE LADIES' FAVORITE. NEVER OUT OF ORDER. If you deslre to tuirchase a ewlng- macblne. ask our asnt at your pluce für terms and Drices. 1 f you cannot find our areut, writa direct to nearest address to you beiow namedj eHOESEfffi UMWM CHCA6o - 28 UNION SQUAREJÜO QALLAS ' LU ATI ANTt CÄ1 TEX. I rc touis.wq. ric,"MrtAyaccflXMj Batatst fit 3aUatt90li Cff 0f tr 1DH Btflttttti Ctxat Die kürzeste und dktktestk Route Ost, Qest, Nord, Süd. Vestibül Zuecre mit den feinßen Parlor, Lehv stähle, und Speisevageu, mit Dampf geheizt und mit lel tr'zität beleuchtet. Die schövften SiZenbabu. zöge in der Welt. Die vorzügliche keschaffenhiit der Geleise und der Maschinerie . gestatten die röt SSnelligkeU b größter Sickerhet. Die ttnzige Linie, welche ihre Passagiere ach dem Grand kentral Depot in New Vor k bringt und ihn dadmch zwei Stnaden Zeil spart. Die Einfahrt i Chicago ermögl'cht eine Nebn blick über den Michigan Vvenne Boulevard und die fchönftcn Straßen in Stadt. Die Zöge laufen i den Central Bohuhgs von Cincinnati, die Union Depot von Cleveland, Bnkfalo und lb auy, ferner St Louis, Peoria. Die Office in Indianapolis befindet sich w: No. 1 Oft Washington Straße. No. 133 Süd JllinoZS Straße, und dem Union Behnhrf, wo Ticket ach olle The'leu der Ver. Staaten, Canada ud Mexiko zu den niedrig ftkn Raten n bekommen sind, und alle gewünschte Antzkuoft erlhei.tird. Osear Q Murray, VerkthrSVirektor. D, B. Martin, Gen. Paff. Agent. H. M Bronson, HilfS Gen. Paff. Agent. Indianapolis. Ind. Olt aroge Van Hanble Noute ouiooctoi OT. Xonio ane d Ocxlixx. CHttobnvcjt Oinoinnoti Ot. ILfOnla Salxxi tu die ftttiEfc liffi Zimit ach QJ, OeOt Nord oc5 Oüb SuSgeztiüntttt Dienst ! Prompte Verbindung dcxl zvnschen all größer SUtt. ttttsnre, Nsrrlsdnr, BalÜmorv nlnston, rMtzäsIM, New York, : Colnmbni, Cincinnati, Indiftnapolii, 8t. Lonia, CMSO and IxinisvMs. B1tBat9cUt Va Haabl M em aNna Ooa irrtet, Ntte utffetg iEi auWraia 05frBaf a. ufcht Btf Bf ktaag .f. UJMXtiiM . On0ittaj, KRU Oim'l ff. Kgtat. JiaaPlU. s akUtlStflli. 0a'I a VtU?I, V. 2 s. N l I t, 0at C9U Ismtalf O . B. 9 at fc.Ofta'1. va. VLttvU Cttltta. t CJbcDDctitfÖ55 Lloyv OHnelldapke,Lik 7 mmwg w ai 2urze kerfezen," kWse preise. ' vute vetZ5tgug. Oeljrlollo z Co., Ro. i vevlkz Cnca. fci vnk. tUfCOctgir, öfMl Otoi cU.LLtLr. SrtiassUZ, Lsd.
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