Indiana Tribüne, Volume 14, Number 15, Indianapolis, Marion County, 3 October 1890 — Page 1
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Wenn cs irgend etwas giebt, welcheS beweist, daß Gedanken und Ideen niemals durch Gewalt unterdrückt werden können, und daß, wmn sie auf Wahrheit beruhen und das naturgemäße Produkt deS Entwicklungsganges der Menschheit sind, jede Gewalt an ihnen zu Schanden wird, so ist es das Aufhören des AuS nahmegesetzeS in Deutschland am vor gestrigen Tage, des Gesetzes, dessen offi zieller Titel lautet : Gesetz gegen die gemeingefährlichen Bestrebungen der So zialdemokraten". Innerhalb weniger Jahre hatten es die Sozialdemokraten zu nahezu 600.U00 Stimmen gebracht und sie singen an, Bismarck unheimlich zu roerden. Er sann auf Mittel, sie zu vernichten, nicht durch Ueberzeugung oder Belehrung, oder KonZessionen an die Arbeiter, nein, durch das einzige Mitte', welches BiZmarck anzu wenden verstand, durch das der brutalen Gewalt. Aber die Sache war nicht so leicht. Noch hatte Bismarck nicht allen Sinn für Recht und Freiheit im Volke unterdrückt, und so wurde, trotz des At tentateS HSdels auf Wilhelm den Ersten die erste Vorlage des Gesetzes vom Reichs tage im Mai 1373 abgelehnt. Da kam das Attentat NobilmgS BiSmarck zu Hilfe. Die ganze Negierungsmasinerie und die ihr dienstliche Presse wurde m Bewegung gesetzt, um die beiden Attentate an die Rockschöße der Sozialdemokmtie zu hängen und das schändlichste Gesetz, wel cheS die moderne Zeit kennt, wurde am 19. September 1876 vom deutschen Reichstag mit L2l gegen 149 Stimmen angenommen. Zuerst bloß für zwei Jahre. Diese kurze Zeit hielt BiSmarck genügend, die Sozmldemokcatie maufe todt zu machen. Als die Sache nicht so schnell ging, war ihm der Reichstag gtfal lig, das Gesetz immer wieder und wieder zu verlängern. Und das Resultat? Die Sozialdemvkratie hat 36 Abgeordnete im Reichstag, ist an Stimmenzahl die stärkste Partei Deutschlands und Bismarck sitzt grollend daheim, eine gestürzte, gefallene Größe, eine Ruine. Sein Zögling und Werkzmg Putt kamer war schon vor ihm durch den un glücklichen Kaiser Friedrich bei Seite gc schoben worden. . Daß eS fo kam ist nicht die Schuld BiSmarcks. Niemals wurde in neuerer Zeit ein Gesetz so rücksichtslos und grau sam durchgeführt. Binnen wenigen Ta gen nach Erlaß deS Gesetzes waren die be deutendften sozialistischen Zeitungen Deutschlands, welche Tausende von Abonnenten zählten, vernichtet. Tau sende von Organisationen und Vereinen wurden verboten, d;e Kassenbestände zum Theil gestohlen. Die Haussuchungen nahmen kein Ende und die den Arbeitern gestohlenen Bücher, Brochuren und Zei tungen repräsentirten einen Werth von Tausenden von Mark. Kaum hatte man die Zeitungen unterdrückt und die Vereine aufgelöst, so wurde daS Ausweisungswerk in Angriff genom men. Schon am 23. November 1873 wurde der Belagerungszustand über Berlin verhängt. Am 29. November erhiel ten 69 Berliner Sozialdemokraten bereits die AuSweisungSUrkunde zugestellt. Un ter den Ausgewiesenen befanden sich 63 Familienväter. Unbeschreiblich war das Elend der zurückgebliebenen Frauen und Kinder, unbeschreiblich der Schmerz der braven Männer, die aus Liebe zum Volk, aus Liebe zur Menschheit den Wanderftab ergreifen mußten. Um die Grausamkeit voll zu machen, steckte man selbst Diejenigm ins Gefängniß, welche für die Frauen und Kinder der Ausgewiesenen Gelder sammelten. Die .Gerichte wurden in unaufhörlicher Thätigkeit mit MajeftätS und BiSmarcks beleidigungS-Proztssen gehalten, in ihrer Strenge kannten sie keine Grenzen, der Richterftand wurde bismarck.sch und in zwölf Jahren des Bestehens des Gesetzes wurden Über tausend Jahre Gefängniß hast diktirt. g,hllose Existenzen wurden vernichtet, Zahllose Familien ihrer Er nährer beraubt und brodloS gemacht. SS wäre ein wahres Wunder gewesen, wenn bei diesem ersten wuchtigen Anprall deS Feindes die Partei nicht Schaden ge litten '' hatte. Ihre Stimmenzahl ging etwas zurück, aber nur sehr wenig. Bald aber erholte sich die Partei wieder von dem ersten Schrecken. Sie richtete sich unter dem Gesetze em und schuf eine ge radezu ans Wunderbare grenzende Orga nisation gegen welche der Feind ohnmäch tig ankämpfte. Daß dies nicht ohne die
erflsuslichste Energie und Thatkraft der
Führer, ohne den großartigsten Opfermuth erreicht wurde, läßt sich denken. Verfolgte doch Bismarck sie bis inS Aus land und noch kurz vor seinem Sturze setzte er eS durch, daß die Redakteure und Herausgeber des Züricher Sozialdemo krat" aus der Schweiz ausgewiesen wur den. Aber eS war Alles vergeblich. Schon im vorletzten Reichstage, als noch Nies mand den künftigen riesigen Sieg der Sozialdemokraten ahnte und BiSmarck alle Hebel in Bewegung setzte, um den AuSiahmezustand zu einem permanenten zu machen, tonnte Bebel mit Selbstbe wußtsein und in prophetischem Geiste sagen: Den nächsten Cmgreß halten wir auf deutschem Boden ab." Und so ist es gekommen. Wer aber glaubt, dab daS Fallen des Ausnahme gesetzeS lediglich dem gutem Willen deS Kaisers zu verdanken sei, der zeigt damit nur, daß er nie in seinem Leben Geschichte ftudirt hat, und keine Ahnung von der Macht der Ideen und der Ereignisse über den Willen" der Kaiser und Könige hat. Die Entwicklung der Menschheit von der Knechtschaft zur Freiheit geht stetig ihren Gang, und wo Despoten glauben zu schieben, werden sie geschoben, und wo sie sich dieser Entwicklung entgegenzustellen versuchen, da werden sie von ihr mit ehernem Tritt im Staube zermalmt. In gleicher Weise zeigt Derjenige, welcher wegen einiger inneren Streitigkeiten in der Partei glaubt, daß dieselbe zurück oder gar untergehen werde, Unkenntniß der Verhältnisse und geschichtliche Un wissenheit. Der Wunsch ist hier lediglich Vater des Gedankens. Eine Bewegung, welche aus den bestehenden Verhältnissen hervorging, und die naturgemäße Folge der bestehenden Verhältnisse ist, welche aus dem Boden der Gegenwart emporgewachsen, die einzige ist, deren Früchte auf demselben reifen können, kann nicht untergehen. . Si kann ihre Sturm und Dran Perioden haben, sie wird und muß sie haben, aber sie kann nur weiter wach sen und wird und muß immer kräftiger werden. Daß eine Partei, welche bei zwölfjähriger, maßloser Verfolgung die stärkste Partei deS Landes geworden ist, welche den größten Minister der Zeit gestürzt, hat, auf Grund dieser Siege in Folge größerer AthmungSfähigkeit rückwärts gehen soll. ist der dümmste Gedanke, den je ein Mensch gehabt hat. DaS Gegentheil wird kommen und vor diesem Gegentheil erzittern die Mächtigen.' DratYnaHrtHteo. Q etterauSsiQten. Für Jndiana : Regenschauer; etwa värmer. ' Di, Silberlpekulation. New Äork.2. Okt. DaS Geschäft in Sildercertifikaten war auch heute mit der von einer fieberhafte Thätigkeit. Während gestern 926 000 Unzen Silber verkauft wurden, kam eS heute zu 1.190. 030 Unzen, welche in dir Fondsbörse um. gesetzt wurden. Eine der bedeutensten deutschen Häuser veekaufte fast 1.000,000 Unzen und trieb den Kar aus 108) u unter. Angeblich geschah dieser Verkauf im Interesse eine PzolS, doch stieg in Folge erhöhter KausordreS der Kurs wie der aus 114. Die Makler schrieben da Steigen der Kurse dem Aufhören deS herrschenden Drucke und den gestiegenen Kursen in London, und endlich den RegiirungSankäusen unter der neuen Silberbtll zu. Hiesige SundeSdeamte find der Anficht, daß der mit dem gestri gen Tage beendete Herabgang der Kurse von Londoner Finanzier herrührt, welche den SilbermarU heraddrückttn, um ihre halbjährlichen Engagement mit Indien btsser abwickeln zu können. Gegenseitig Abschlachtung. New A l b a n Y. Ind. 2 Okt. LoulS Grigg und William Carroll zwei junge Leute, die bisher gute Freunde waren, kamen heute in Streit. Grigg ist etwa lahm, und al er sehr herausfordernd aus trat, sagte Carroll zu ihm, daß er einen Krüppel nicht schlagen werde. Diese Bemerkung ärgerte Grigg so.daß er sein Messer au der Tasche zog, sich unversehen auf Carroll stürzte und diesem das Msser dis zum Heft in die Brust stieß. Darauf lief er davon. Carroll zsg selbst da Messer ou seiner Brust, lief Grigg nach, holte ibn ein und sttkß ihm da Msser zwei Mal ln den Lech, dar.aus fiel er todt zu Boden. . Grigg siel ebenfalls biwußtlo nieder und wurde nach seiner Wohnung gebracht. Er wird wohl schwer' lich davonkommen, doch hat der Polizei chef der Vorsicht halber eine Wache vor da Hau gestellt.
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gezogen treten, und keine Platte in der HLHlurg d,k Mnees. Die Patentplatte eignet sich auch vorzüglich für ein theildeises untere Eebiß. ja sie ist die einzipe, mit der man so weit Erfolg hüte. Diet ist eine, wichtige Sacke, wenn maa erwögt, daß die unteren Zahne benio, wichtig find, als die cberen. Wettere Information erhält man in Zimmer No. 40 & 41 Vance Block, Indianapolis. H fi e. Carl ton, es äU führet.
Vom Feld der Arbeit. N evBork, S. Okt. Walter Webd. der Vtce.Präftdent der New York Cen tealbahn, hat an alle Beamten der Bahn ein Zirkular lasten de Inhalt, daß kein Angestellter dec Bahn zu dem Orden der Knight of Labor gehören dürfe. EvanSville. 2 Okt. Da? Comite der Telegraphistin und StatlonSagenten der Mackey Bahnen hatte deute eine Kon ferenz mit dem Bahndirektor Saul. E kam zu keiner Entscheidung und die Kon. ferenz wird morgen fortgesetzt werden. Die Leute verlangen bess.r, Löhne und die Entlassung de Superintendenten Sear. South Bend. Ind.. 2. Okt. Die Schneider.Unlon, welche etwa dreißig Mitglieder zählt, hat einen Streik erklärt. Mehrere der Schneidermeister las sen tn Folge dessen ihre arbeit in Chl cago machen. Eifenbahnraub. c Urbana. O.. 2 Okt . Kurz, nach dem heute Morgen der Erprißzug der Cincinnoti, Sanduöky S? Eleveland El sendahn die hiesige Station verlassen hatte, betraten zwei maökirt Räuber mit Revolvern den Expreßwagenj banden den Beamten fest und leerten den'Teldschrank. Al ein Bremser in den Wagen wollte, wurde auf ihn geschossen. Hie Spitzbu. ben sprangen vöm Zuge, ehe Derselbe zum Stehen gebracht werden konnle, und entkamen. Einer derselben wollte noch vor her de Ckvreßbeamten erschießen. Er hielt demselben seinen Revower an den Kcpf . und" drückte "lz. über 'der Schuß versagte. Sein Kamerad verhinderte ihn einen zweite Schuß abzufeuern. Die Wahl in Jdaho. Boise City. Jdaho. 2 Okt. Die Wahl ist zu Gunsten der Republikaner ausgefallen. Die Mehrheit in der Legiölatur wird republikanisch sein. . Ott Qabtl. Stürme in Deutschland. Berlin. 2. Oktober. Ein heftiger Sturm herrschte in ganz Norddeutschland. Hier vnursachte derselbe großen Scha den; in Hamburg wurde die untere Stadt überschwemmt und fünf Personen ertranken. Eine Spion in. Pari . 2..Oktob. Frau Bonneta. welche in Canne unter dem Verdachte verdöstet wurde, eine deutsche Spionin zu sein, gestand zu. daß sie vo der Regierung mit einem Gehalte von 300 Franc per Monat und 16 Franc täglich angestellt fei. Russische Studenten ver haftet. St. Petersburg, 2. Okt. Noch sechsmonatlicher Sptrre wurde beute die Universität wleier eröffnet. Es heißt, daß die Agitation unter den Studenten sofort wieder begann, und daß vierzehn letzte Nacht verhaftet wurden. Den Stu denken wurde jede Auskunft verweigert. Allerlei. Die Cholera ist ln Aden erschienen. In Neusargue. Frankreich, wurde ein Engländer unter dem Verdacht, ein deut scher Spion zu sein, verhaltet. Der Berliner Korrespondent der Londoner .Daily New' sagt diedeutsche Regierung beabstchttge Repressalien ge. gen die Ver. Staaten, wenn die McKin ley Bill nicht modifizitt werde. Europäische Blätter sprechen die An. ficht au, daß die Chicagoer WeitausauSstellung ein Fehlschlag sein werde, da nach dem neuen Zolltarif europäische Fabrikanten keinen Zwick mehr darin sehen werden, lhre Waaren zustellen. OQtssSoaeJkßQt. Angekommen in : Southampton: . Trav von New Vork nach Bremen. Lizard dasstrt; .Normannia" von New Bork nach Hamburg. Q u e e n t 0 w n ? .Britannkc. "Cily os Berlin', .Bolhnia und .Wi. confin- vo New Jork nach Liverpool, Crookhaven. In Sicht: .Bri. 'annic au New Dork nach Liverpool.' .?aufe Nuchc .Best Herenna CigarZ
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