Indiana Tribüne, Volume 14, Number 10, Indianapolis, Marion County, 28 September 1890 — Page 5
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Ueber döSMaymal, bieses merkwürdige rnohamruedanrsche Fest wird aus Kairo solgende ausführliche Schilderung unseren Lesern will kommen sein: Eine große Volksmenge aus allen Schichten der Bevölkerung, Muselmanen wie Christen, roohnten am S. Juli der Feier des Abzugs' des heiligen Teppichs nach den heiligen Orten des Islam (Mekka und Medina) bei. Mahmal. ein arabisches Wort, besagt Ladung"
oder Bürdet mit Bezug auf das Kameel, welches den heiligen Teppich j lf.. rragl. 55 n zner wcuwcn uwt.inj bedeutet dieser Ausdruck die den Teppich bealeitenden Karawanen. Es gibt zwei Mahmal: eins, das von Kairo abzicht, und das andere von Syrien (nicht von Sonstaniinopel. wie man vielfach irrig anmuimt). Der dieses Jahr vom Khedif nach dem Grabe des Propheten gesandte Teppich izt ausschließlich egypnzchcr Herftelluug. Er hat außergewöhnlich Maße und besteht aus achtzig Stücken Stoff, die zusammen eine Oberslache von 1500 Q.-Meter Boden bedecken. Der Teppich ist aus der besten Seidt und von der sogenannten Adminiftra hon des heiligen Teppichs und der a rawane" hergestellt. Der NamenSzug des Propheten ist bis in' s Unendlicht . t ftfjt t-li-i nneoeryoii ans lunirma geuroekneu Silber- und Goldstoff aufgestickt. Be merkenswerth ist, daß jede zu dem HSchsten Rang der Gesellschaft gehörende Dame es sich zur Ehre rechnet, eme? wenn auch noch so klemm Theil des ge heiligten Stoffes zu nahen. Die ver schiedenen aus den .vanden der Stmn kommenden Stucke werden in's RegLe gierungsgbäude von Kairo und von dort mit großer Feierlichkeit zur Moschee Smdna Hunem gebracht. Hin wird der Teppich dem Emir El - Hag, dem Führer der Karawane, überaeoen. D:e Mahmal-Procession läßt sich ans die früheste Zeit des Islam zurückfuhr ren. In einer biographischen Notiz des Casimirsky über den Prophet heißt es : Siebenzehu Männer aus Mekka waren von der allgemeinen Begnadigung . t genommen und zum Tode vernrtheilt, wenn sie sich auch unter den Teppich gesunden hätten, welche, die Kaaba , be decken." Diese die 5kaaba bedeckenden Teppiche waren nichts anderes, als jene die damals schon von Kairo und Syrier dorthin gebracht wurden. Der Ursprung des Festes, d. h. der großen Procession in Kairo, an der die Spitzen der Behörden, die Memas, die Scheikhs der Universität El-Hazar, die Paschas und Begs in goldstrotzenden Uniformen die Generalität Mit der gan zen Garnison und Polizei theilnehmen, ist auf die Regierungszeit der berührnten Chagratt Oudour (Baum der Per len) zurückzuführen,der einzigen Sulta mn, die Herrscherin in Egypten war, der Stifterin der Dynastie der Bahan ten-Mameluken, eine Frau von großem Geist. Die Karawane zieht ab vom Pla El-Midan unterhalb der Citadelle. In diesem Jahre wurde sie von Ria; Pascha in Vertretung des Khcdifs verabschiedet. Nach dieser Feierlichkeit bewegte sie sich durch mehrere Hauptstraßen nach Abbassieh im Norden der Stadt, wo sie einen Tag bleibt und lagert. Der Abzug wird von 21 Kanonenschüssen begrüßt, Emir El-Hag hat auch die Beförderung der für die . heiligen Orte bestimmten Geschenke zu überwachen. Dieselben bestehen in Pelzen, Teppichen, weißen Stoffen, Zuckerwaaren, Rosenwasser, feinen Matten und Kerzen von riesigem Umfang, nämlich von zwei Meter Länge und 75 Centimeter im Durchmesser. Die Karawane zog ehemals durch die Wüste von Suez, bis sie in Berket-eb Hag, dem Sammelplatz der Pilger, anfam. Seit 1832 wird dieselbe jedoch mittels Extrazuges von Abassieh nach Suez gebracht. Ein besonderer Waggon ist für den heiligen Teppich bestimmt. Die Karawane zählt in der Regel 100 Esel.' 488 Kameele, 247 Pftrde und 1153 Mänuer, Soldaten und ägyptische Beamte für den Dienst des Schutzes und Mahmals.. Dazu kommen noch einige Hundert armer Pilger, Der Leiter hat außerdem noch unter seinem Befehl zwei Escadronen Cavallerie und Petache meut von Artilleristen mit vier Feldkanonen. Von Suez, wo i Karawane sich ein. schifft, um den außerordentlichen Mühen des ganzen Landweges sich zu entziehen, langt sie im Hafen von Tjedda an, wg sieden Landweg nimmt. : Die. Pilger, marschl'ren zwei Nächte und ruhen .eisen Tag im Dorfe El-Hadda. Der. große Schrif von Mekka kommt der Karawane in feierlicher Weise in Dabigh. einem befestigten, SU Meere gelegenen Dorf, entaegen. Hier &$fnnm die religiösen Uebungen der Pilger. 'Morgens nach Sonnenaufgang rasiren dieselben sich heu Bart und die Haupthaare, schneiden sichele Mael ab und nehmen ein Bad. Nach wm Bad Meidet Jeder sich mit zwei Stücken Cajsic.y phn$ Naht : werden sie ja bald im Tempel Gos Allah den Barmherzigen UN BkMßunI jhzer Sünden anflehen. Nach drei Tagen erreicht' der . Zua Mekka, wo die Pilger zunächst das Grab der Amma, der Mutter. de) Propheten, verehren, daun jenes der Kadiga, der ersten Frau Mohammed's. Der Versammlungsplatz aller Pilger ist das Harem,, dessen 'FlächenraumiSö 2 132 int.i.....'ii vrf f. i :f. " 3JWfiwibit yujcivc ii von uuenuiff geben. In der Mitte erhebt sich der Tempel, der K?aba, der das in sich fchlieöt, was dem Jsl Pas Heiligste ,' tst. I Seim Anblick der Kaaöa fjjbl.en sich alle Zilaer ties ergriffen, weit es nach ihrem GlauKn der erzte".Tempel des wahren .Gottes ist, hfn -' Abraham' erbaut hat Jeder gut? Musetanf ' wmbet sich lchrere- Male im. Tage iu der Richtung gegen fevzm Tempel, um . seiy Gebet zu verrichten, an jmmex s für einem Ort .der Welt er sich auch , sinden wa.& " . , ' 1 " ., 1 , Die Keabs selbst ist ein viereckiger, rtinkeler Tiurm, 17 Meter , hzS.
10, drekt und 12" lang, aus großen blauen Steinen gebaut.' Die Außenfeite ist ganz Mit rothem Atlas überzogen; drei porphyrne Säulen stützen die Terrasse vor dem Eingang. Kostbare Geschenke, Zeugen der Frömmigkeit der KhaUsen, sind unter dem Gewölbe aufgehängt. Der Pilger wendet sich zuerst nach links, um den schwarzen, mit Adam vom Himmel, gefallenen Stein zu erreichen, den der Enael Gabriel während der all-
gemeinenSündstuth verborgen hielt und den er spater dem Patriarchen Abraham gab, als dieser die Kaaba baute. Glücklich der Möslim, welcher mit seiner Hand den heiligen Stein berühren kann! Er küßt ihn andächtig mit dem Ausruf: Wie groß ist Gott!" Darauf macht er die sieben vorgeschriebenen Umgänge um den Tempel, kehrt in dmselben zurück, um von neuem den schwarzen Stein zu grüßen. Eine große Menge Täuben fliegen furchtlos um die Gläubigen her. Die Jagd' aus dieselben ist nämlich im gann Beurk von Mekka verboten. Nach einer Reise von dreizehn weite n Tagen langt die Karawane in Medina, der Erleuchteten, an. Das Mahmal wird in großem Pomp, umgeben von den höchsten Würdenträgern der Karawane und der Stadt, an die sögenannte Pforte Egoptens" gebracht. An dieser Pforte steigen die Pilger von ihren Reitthieren ab, die Würdenträger ergreifen die vom Tabernakel des heilv gen Teppichs herabhangenden Seiden schnüre, einer von ihnen halt den, Zügel des kostbar ausgestatteten Kameels, das. in Weihrauchwolken gehüllt und durch die Ausrufe des Volkes begrüßt, langsam nnherschreitet. An der Pforte der Hallen, die wie in Mekka das Haram umschließen, an der sogenannten Friedenspforte kniet das Kameel auf den Boden nieder; man nimmt ihm nun den Teppich ab, um denselben feierlich in die Nähe des Lchrftuhls Mohammeds zn tragen. Die Mahmal Karawane bleibt zehn Tage in Medina, wahrend welchen die Gläubigen außer dem Haram auch das Grab Abdulla's des VaterS Moham. med's, dann die der Töchter des Propheten und das seiner Amme Halim besuchen.. Dann verlaßt die Karawane die Eiligen Stätten des MohammedanismuS wieder auf demselben Wege über den Hafen Djedda. Die Rückkehr nach Kairo dauert einen Monat. Dei Gouverneur von Suez läßt dieselbe einige Tage Quarantäne halten ; Der Einzug der rückkehrenden Pilgn in Kairo ist eines der größtm dortige? Feste. Ueber eine neu entdeckte Höhle in dem den Gebrüder Elbers gehörig Kalksteingebirge bei Hagen i. W. wiri Folgendes berichtet: Die Erzählungen über das Vorhandensein großartige Hallen und Säuleugange gehört in dai Reich der Fabel. Leider ist eine Menge der vorhanden gewesenen Stalaktiten und Stalagmiten, darunter Formationen von ansehnlicher Dicke und Schwere, einfach abgeschlagen und verschwunden. Das .:Kattensteingebirge zieht sich vou Westen.nach Osten in einer Länge von etwa elf.Kilometer und einer Breite von etwa drei Kilometer, zunächst längs der Vollen bei Hagen, sodann überDelstern, Holthausen, Hohenlimburg nach Leth mathe hm; zahlreiche Löcher und Bergspalten finden sich am Gebirge vor, von denen viele auf kurze Strecken durch Kinder und Liebhaber von Bergtoure entdeckt worden sind. . . Es ist eine allgemeine, längst bekannte Annahme, .daß das ganze Gebirge hohl ist, welche Annahme durch, gewisse Thatfachen ihre Bestätiguncr findet. Man gelangt nach dem Eintrüt in die Höhle auf steilem, glatten Pfade in eme Schlucht, von wo nach liyks 'ein neuer, noch nicht weiter untersuchter Gang sich zeigt, . Unter beständigem, llicht ungefährlichem Slettery ' auf glattem, steilem, oft. zackigem FeZsgesteirt, untermischt' mit 'schlüpfrigem. Höhlenlehm, gelangt man in verschiedenen Windüngen auf dem Hauptgange an ein kleines Plateau. Unterwegs kommt man an Klüften und verschiedenen Felsgestalwngen vorbei, ot zu seinen Füßen den Abgrund, und oft' ist dieser überbrückt von überhangendem Gestein. Namentsich die linke Seite weist ganze Wände gleich sän: durch Ketten mit einander ver bundener gewellter Tropfsteinzebilde auf neben einzelnen Slalaktiten, während, vou Wmn'in'der MchrKlzv wir noch dje Ftünzpfe vorhanden find.. Die Jet den, den schmalen - Gang Jankirendeq Wände liegen schräg, beide von links nach rechts. Bemerkenswert!) ist eine sehr große Felsformatton, freistehend, einem . Schilde ähnlich, ferner einzelne Deckengebilde.'. 7 Dieser ganze Gang, gleichsam der Zugang ,zu den Hallen und Schichten, wird, wenn er gangbar gemacht, gereinigt und zweckmäßig be michtet ist, in seiner imposanten Lange wnugerZurch .besondere Tropfstem-For-mationen wirken als durch den Jewqlti-, gen Gesammteindruck ferner W ildheit und seiner pittoresken Granit -Forma-tiyn. ' 1 ; Sicht aq henk Senannten kleinen Platrau am Ende beö Ganges ahnt eine tiefe und' sehr schmäle Felswalte, die später durch Ausfüllung oder durch eine Brücke ganabar zu rahen wäre, die augenblicklich aber nur mit Leiter und Leitseil zu passiren ist, nachdem man sich eine Strecke w?it durch Anstemmen der uße,, Hände und des Rückens an die L'.i. ..t e.. . rr.":.r:. t , ' gelswaude, , frei schwebend über der 'Schlucht, bis 'an die Leiter aearbeitet hat. Ist man auf dieser, bis zum. Grund? hinabgestiegen,' und hat man die jensei Wand , wieder erklommen, so wird man jür kll, Mühsal reichlich entschä. digt durch den Anblick einer prachtvollen großen Halle.' Diese ist ettya 25 Meter saugZ S Meter' breit und etwa sechs Zbis sieben Mete? bock. , Von oben bänaen gewaltige Felsblöcke drohettd herad,l Pihsend der Boden ebenfalls mit solcher , grteskenFormationen besäet ist die durch jdie im Laufe der Jahrtausende enfgan Ze'nes TropfiZejnMle, am Felsbodes
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(förfffrml.l TL- W , .,.:Ti angewachsen' sind.' Links am Nngange der Halle steht, ein riesiger Stalagmit, 2 bis 2j Meter hoch und' an der Basis etwa 70 bis 80 Centimeter Durchmesser. Unweit davon besindet sich an der linken Wand eine sehr 'schöne Tropfsteinsormation, eine Orgel nebst Tastn-, tur darstellend, während die übrigen Wände zahlreiche andere Tropfsteingebilde aufweisen, zum Theil sonderbare Thierformationen. Von der Halle aus gehen mcht weniger m suns Gange, drei nach rechts, einer nach links ' und einer , geradeaus. Letzterer zieht, ziemlich senkrecht in' die Tiefe, während, ein anderer - steil 'bergan; läuft.' Von Fer Spitze desselben wurde ein Stein herabgeworfen, der unter hohlem , Klänge, also eine ordentliche Höhlung vermuthen lassend, nach mehrfachem spri'ngendem Anschlagen . in ein- Gewässer stürzte. Dieser Tage wird nun der bisher, untersuchte Theil - der . Höhle bergmännisch fahrbar" 'gemacht werden, d. h. so weit in den Stand gesetzt werden, daß man -zwar nicht bequem, aber gefahrlos bis zur Halle vordringen kann. Dann werden sowohl die Seitengänge des Hauptganges als auch die von der Halle ausgehenden Gänge untersucht werden, und hofft man, noch recht weit vordringen zu können; dann werden wohl auch Tropfsteingebilde sich finden, die noch unbeschädigt sind. Berliner SerichtSseene. Min glücklicher Gewinn er .An die Schloßfceiheit-Lotterie werde rck denken, lo lanae ick lebe. UN meinSwejen können sie den janzen Lustjarten :z is:x. fvAc.s,.vA v; cr.,. um luiuiumuitH cyuuwt uu vit 4?wy penbrücke ausspieleN lassen, det ick mir man nick wieder daran betbeiliien werde! MeinJeld is vöch keenBlei un" Hier wnrde der Neoestutz oes S2jährigen Maurers Friedrich Paas, der sich wegen Körperverletzung auf der Anklagebank befand, unterbrochen. Vors. : Reden Sie uns hier keinen Unsinn vor. die Lotterie geht uns gar nichts an, Sie sind der Körperverlez zung angeklagt, bekennen Sie sich schul dig? Angekl : Der Verletzte bin ick. Erst jebe ick mein schwer verdiem tet Jeld für 'ne Niete hin un denn spie jeln sie mir en falschen gewinnst vor, det ick mir verleiten lasse, dadruf en Daler springen zu lassen, un wenn ick nich ruhig zusehen will, det sie Holz un Kiehn uf mir hacken, denn muß ick hier uft Criminal! Det is ja Schloßsrei. Heits-Beraubung, is et ja. Vors.: Sie sollen nich so viel unnützes Zeug reden. . Sie sind ja übrigens ja schon einmal wegen Körperverletzung bestraft. Angekl.: Jh, det is längst verjohren. Det war die Jeschichte mit dem Polier. Der Bestrafung nach muß eS aber damals ziemlich arg gewesen sein. Angekl.: - Wal der Mann sich zwee Zahne ausjestoßen hatttz? Vors.: Sich selbst ausgestoßen ? Angekl.; Det versteht sich. Ick arbeetete dunnemäls uf'n Neibau, und wie ick Abends wegjehn will habe ick en Bisken Kaffeeholz unnern Arm, wat ick meine Olle mitnehmen will. Vorn Dhorweg bejejent mir der Polier, und als er det Bißken Holz sieht, sagt er : Friedrich, Du weest doa?, det unser Meester det nich haben will!" Na, sage ich denn, wenn. er et nich haben will, denn kann ick et ja mitnehmen, un will an ihn vorbei. Mit een Mal wird er wie Fett un Feier un jreift an det Holz, wat ick un nern Arm hatte, un will et mir wegreiße. Ick halte natierlichermang feste, un bei det Hin- un Herzoddeln stößt er sich damit jejen seine Volksküche, det jleich zwei Zähne obdachlos werden. Dafor kann keen Mensch nich, det sind Schicksals-Tücken, un det kommt unjefahr fo bäusig vor, als wenn eener wat in de Schloßfreiheit gewinnen '. dhut. Vors.: Ich habe Sie ausreden lassen, um, den Schöffen zu zeigen; weß Geistes Kind Sie sind. Wir wissen jetzt, was wir von Ihnen zu erwarten haben. Sie sollen an dem betreffenden Morgen hem Schuhmacher Meyer ohne Veranlassung eins ganze Anzahl Faustschlage in's Gesicht versetzt - haben ; der Mann ist Autüberströmt gewesen, wie können Sie so unmenschlich roh sein? Augekl.: Von wejen ohne Veranlassung, det möchte ick wissen, aber die olle Schloßfreiheit-Lotterie hat anAllens Schuld. Derf ick denn nich mal erzählen, wie det so Eens nach't Andere jekommen is? Vors.: Aber enthalten Sie sich aller überflüssigen SZedenzarte i " ÄngekZ. : JcZ sitze janz jemüthlich bei't ybendbrod und habe soeben meinen Aeb testen die Jacke volljehauen, wett erste von oben bis unten zerrissen hatte, un een Familienvater bei die heitigen dhe! ren Zeiten kaum noch für die däguche Nothdurft nfkommen kann.' Mit-em-mal kloppt dct, un der Junge von Budiker Schulz .kommt rin, un ick möchte doch mal StÄtepeh mmkommen, der Schuhmacher Meyer dhate da sind, un wir hädden 5000 Mark in die Lotterie lewonnen. Nu können Sie sich den fff stand denken! Leine Olle un die Jöhren waren rein, wie verdreht, un ick muß saget, det jck ooch so'n komisches Jesiehl hatte. Wir aßen Pellkartoffeln und Jrieben wat sonst . een Leibgericht von mir is, aber det wollte ich mehr xvlU scheu, ick stehe uf, schmeiße meine Olle een Däler hin und sage, sie soll für sich un die Kinder sauern Aal holen lassen, un denn ick rum bei Schulzen. ' Richtig, hier, sitzt der. Schuster hinter 'ne jroße Weiße und die andern Jäste um ihn rum, un er singt: Wat frag ick viel nach Jeld un Jut." Sie jratupren mir nu Alle, und' eener üai mir j .: (" -j. I THI. It' ij' "l'T tl Zeitungsausschnitt mit Lotterienum..u v. ' ri..ci. ' . , mein, uji. vu ;cui veuii . ooaz ricylig meine Nummer mit 5000 Mark in. Den andern Morjen hörte lck aber, det sie eenen niederträchtigen ffeex mit mir ' zemacht hatten, sie hatten hiß NMmez aus 'ne olle Zeitung ausgeschnitten, urj ieherhaupst war 'det eene Listf vhn die. ' preußische ptterje, ,w? friehe? mal dje, , felbe Ijummer rausjekommen war, di? $ in die Hchlokfreiheit svielte. Nn
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