Indiana Tribüne, Volume 14, Number 9, Indianapolis, Marion County, 27 September 1890 — Page 2
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den neue Gesetze gegen die Juden vor. bereitet, die,. wenn jie, in Kraft treten sollten.- eine Million Juden in Elend :! und Verzweiflung stürzen würden. Der bekannte sramöMcbe Sckriltlteller Ana.
tole Leroy Beaulieu. der' die betreffen, den Verhältnisse aus eigener Anschauung kennt, schreibt hierüber in dem Jour. nal des Tebats" vom 15. August d. I ungefähr Folgendes: Was die russischen Juden , bedroht, ist nicht religiöser Fanatismus, sondern vielmehr ZkassewAntipathie,. nationales Mißtrauen: wenn dasselbe dort eine confessionelle Form annimmt, so kommt das daher, weil die Geschichte für die : meisten Russen aus dem orthodoxen Glauben den Hauptfaktor der russischen Nanonalität bildet. Der nationale Drang, welcher von Moskau aus alle . Völkerschaften fremder Herkuuft bedroht, belastet UjvabtxO die Semiten, die zu gleicher Zeit dem abergläubischen Hasse des Volkes kttd dem Geschäftsneid ausgesetzt sind. Das Loos der russifchen Juden ist kein beneidenswerthes. Unter allen Völkerschaften des großen Rußland gibts nichts elenderes, als diese mageren Juden im langen Rock und hohen Stiefeln .Man spricht heute viel von der Hebung des Proletariats, von socialer Gleichstellung, aber in ganz Europa gibts nichts elenderes, nichts, das mü hevoller sein Stück Brot verdient, als. die neun Zehntel der russischen Juden, denn sie sind zu zahlreich auf zu engem Boden, haben keine Abzugsquellen für ' ihre Thätigkeit, und die ehrenvollsten und - einträglichsten Erwerbszweige bleiben -'ihnen verschlössen. - Das erste die Juden : betreffende Gesetz schließt sie ein in den westlichen Provinzen wie in einem Riesenghctto. Unter dem 'milden Kaiser Alexander II. ist die Strenge der Gesetze über das Aufenthaltsrecht gemildert worden. Die Juden, welche im Besitz von Universitätszeugnissen waren, die Kaufleute erster Gilde, die Handwerker, dürften im Innern des Reiches wohnen; außerdem hatte man sie a duldet in den Hafenstädten Riga, Libau, Rostow u. s. w. Alle diese sogenannten Eindringlinge sollen nun aus den Provinzen, wo sie Aufnahme gesunden, ver bannt und in das westliche Ghetto zurückgedrängt werden. Eine Million See"fen stößt dort an den Thoren LitthauenS und Kleinrußlands, die ihr zum Wohn vrt angewiesen werden, auf ebenso große und zahlreiche Zuge von Vertriebenen, die aus den Dörfern des Westens verjagt werden, denn auch im Westen dürfen die Juden nicht außerhalb der Städte 'wohnen. , Die Duldsamkeit Alexanders II. hatte euch hierin Nachsicht geübt, viele hatten sich in den Dörfern und Vororten nie dergelassen. Selbst die harten Gesetze vom Mai 1832 gestatten den die Dörfer und das Land bewohnenden Juden, ihren Aufenthalt provisorisch beizubehal"ten. Heute sollen alle in den Landdistrikten wohnenden Juden gezwnngen werden, in. die Städte zurückzukehren,' und, um das Maß des Elends voll zu machen, werden viele Städte zu MarktDecken gemacht, damit diese den Juden ihre Thore verschließen. Der Kaiser Nikolaus hatte den Juden verboten, sich weniger als 50 Werst von der Grenze niederzulassen. Unter Alexander II. war dieses Gesetz außer Kraft getreten an der österreichischen Grenze ist es wieder in Anwendung gebracht, es soll auch an der preußischen geschehen, und zwar soll die untersagte Zone von 50 bis auf 100 Werst ausgedehnt werden. Es wären dies 200,000300,000 Seelen, die ihren Herd verlassen müß ten. um sich auf die inneren Städte zu rückzuziehen. Nun aber ist Nußland arm an großen Städten, im ganzen Westen gibr es deren kaum drei oder vier von 100,000 Ein- . wohnern. Wo sollen nun die Millionen Einwanderer Ausnahme sinden? Wer wird den Neuangekommenen Platz ma chen? Etwa die bereits zusammengepferchten Juden, wovon off mehrere Familien in einer Stuben hausen ? Ruß land wirft seinen jüdischen Unterthanen vor, daß sie in einem vornehmlich aus Ackerbau angewiesenen Staat sich nicht mit der Landwirthschaft befassen, aber die russische Regierung untersagt ihnen den Ankauf und die Pachtung des Bodens und weist sie aus den ländlichen Ortschaften aus; sieDirst ihnen nicht immer ohne Grund' vor, daß sie sich in ihren talmudischen Traditionen einschließen, um inmitten der Slawen ein fremdes Volk zu bilden, verschließt aber ihren jungen Leuten denIZutritt zu den - Schulen, den Universitäten und drängt und pfercht sie selbst zü einem Knauel m engen Bezirken zusammen. Der Untergang des ,,(?rtogroul. Es hat sich herausgestellt daß der it dem türkischen Kriegsschiffe Erto groul" untergegangene Osman Pascha nicht der berühmte, als der Löwe von Plewna bekannte General war, sondern ein anderer, weniger bekannter und bedeutender.' Ter Sieger von Plewna ist noch am Leben- und bekleidet das Amt " eines Großmarschalls deS Sultans, als welcher er nicht das Opfer, wohl aber h- ein indirekter Urheber der Katastrovbe
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htof, deuü it war ti lvelchcr Säräüs bc stand, daß dem Mikado von Jüpan der Nimtiaz'Ordcn nicht auf dem ordiimrcn Postwege fondern auf einem Kriegs schiffe durch einen Prinzen deS kgl. Hau ses und zwei Pascha) überbracht werde, obwohl iiöllige Ebbe in der Staatskasse herrscht und dem Befehlshaber deö Schiffes nicht einmal Baargeld genug eingehändigt werden konnte, um die e bühren für die Durchfahrt durch dek Sue-Kanal zu bezahlen Die unglückliche Fregatte war ein alter, schon vor dreißig Jahren gebaw ter Kasten mit 41 Geschützen, welch von jeder anderen Macht schon längst ansrangirt worden wäre, den Musel mannern aber noch immer als ein ga, stolzes Fahrzeug erschien. Schon in Aden am Arabischen Meer mußten Ne ' ' - C paraturen vorgenommen werden, für welche nicht bezahlt werden konnte, m Ceylon gingen die Kohlen aus und die Fregatte mutzte liegen vlnven, in aus Constantinopes ein Wechsel kam, und in Saigon in Franzöjlsch.Jndlen wieder. holte sich derselbe Jammers Dort war man anständig genug, den Türken Pul- ! er, Holz und Kohlen zur Wetterreip nach Japan zu schenken, Ziveifelsohne ist der alte Kasten an seiner eigenen Schwäche zu Grunde ge. gangen. Er konnte den im Japam,chen Meere häufig herrschenden schweren Stürmen nicht widerstehen und tx schellte. Daß ' man ein faules moyches Sckin mit vollständig ungenügender Ausrüstung taufende von Meilen weit aus eine völlig zwecklose Mlion sandte, nur um den eigenen Stolz zu befriede gen. konnte wohl nur in der Türkei ge fchehen und zeugt von dem Geiste, in welchem dort die Verwaltung geführi wird. Die sechö zehn Durchquerungen Afrikas. Die französische Zeitschrift "Explomtittn" hat soeben auf Grund zuver lässigen Materials die Forscher zusam mengestellt, welche Afrika von einer Küste zur anderen durchquert haben. Man nimmt allgemein an, daß der erste Europäer. der diese Durchqucrung ausgeführt hat. der Engländer Livingstone sei. Das ist aber cm Irrthum. Livingstone kam erst fünfzig Jahre nach dem Portugiescn Honorato da Costa, der von 1802 bis 1811 von Angola nach Tete am unteren Zambesi ging. DaS war die erste Durchquerung Afrikas. Vor Livingstone kommen noch zwei andere Portu giesen, Francesco I. Coimbra, der von Mozambique aus zehn Jahre (1833 1843) brauchte, um nach Benguela zu kommen, und Sikva Porto, der von 1853 1856 von Benguela nach der Mündung des Rovuma reiste. Living' stone, vollbrachte die vierte Durchquerung; er ging 1834 von San Paulo de Loanda aus und erreichte 1356 Qrn limane. Die fünfte Durchquerung führte ün Norden Gerhard Rohlfs aus; er ging von Tripolis am mittelländi fchen Meer nach dem Golf von Guinea nahe an der Mündung des Niger (1865 1866). Zwanzig Jahre nach Livingstone vollführte der Engländer Lieutenant Cameron die sechste Durch querung (13731875) ; sie ging von Bagamoyo nach Benguela. Die siebente vollführte Stanley (13741877), von Bagamoyo bis zur Mündung des Kon go. Die achte vollführte wieder ein Portugiese, Serva Pinto, der 1877 1879 von Benguela nach Port Natal ging. Von 1880 1632 gingen zwei Jta liener. Mattenci und . Mafia, von Suakim über Bornu an die Mündung des Niger; das war der weiteste Weg, er betrug rund 500 Kilometer. Von 138L 1884 ging Wißmann von St. Paul de Loanda nach Saadani 'an der Küste von Zanzibar. Von 13321884 ging der schottische Missionär Arnat von Port Natal nach Benguela. Das war die elfte Durchquerung. Die zwölfte vollbrachten wieder zwei Portugiesen, Capello und JvanS: sie gingen 18841885 von Moffamedes nach Quelimane. Die dreizehnte von 1335 auf 1836. ausgeführt von dem schwedischen Lieutenant Gleerup. war die kür zeste; er brauchte nur sechs Monate, um von den Stauley-Fällen (am untcrett Kongo) nach Bagamoyo zu gelangen. Von 1335387 reiste der Oesterreicher Oskar Lenz von der Mündung des Kongo nach Quelimane. Die fünfzehnte Durchquerung war die letzte von Stanley; sie ging von der Mündsng.des Kongo aus und endete in Bogamoyo. Endlich die sechszehnte und letzte hat der französische Kapitän Tu vier ausgeführt, der vor zwei Jahren von Angola nach Mozambique ging.' Neben diesen sechszehn gelungenen Durchquerungen sind aber auch, zahlreiche Versuche zu verzeichnen,' die. miß lungen sind, weil die Forscher vor - un überwindlichen Hindernissen umkehren mußten, oder weil sie den Strapazen der Reise erlagen; unter den letzteren z. B. die Franzosen Viktor Giraudund der Abbe Tebaize. Von den sechszehn ge lungenen Durchquerungen sind fünf auf Rechnung der Portugiesen zu setzen, wie sie auch die ersten waren, die Afrika durchquert haben. Bemerkenswerth ist auch, daß in den letzten zehn 'Jahren mehr Turchquerungen stattgefunden haben, als vorher in achtzig Jahren, und während früher zehn Jahre zu einer Durchquerung gebraucht wurden, wird das Unternehmen heute in einem Jahre oder gar in sechs Monaten ausgeführt. VineNevolutton im Druckerwefen. Die erfolgreiche Verwendung von Setzmaschinen im Druckereiwesen hat denselben auch in den großen New Jor ker Zeitungsdruckereien Eingang ver schafft und -in der Sun", Times", World", sowohl wie im Herald werden jetzt solche Maschinen aufgestellt, wodurch Gott sei's geklagt wieder ein paar tausend Menschen, t welche in ihrem Berufe alt und grau geworden, aufs Pflaster geworfen werden. , Der National Publisher and Printer". das QxÜxt der ' emerikanmö
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Verlüzzbuchhandter, theilt mit, däsich in New Jork ein Consortium von Verlegern gebildet hat, welche in einem gemeinschaftlichen Local fünfzig oder hundert Maschinen ausstellen und alle billigen Publicationen auf denselben setzen lassen wird. Das Arrangement tritt am 1. Januar in Krazt und kommt in erster Reihe der Schlnderhannes- und Dlme Novel-Litcratur zu Gute, welche auf den Maschinen in doppelter Menge ' und zum halben Preise wie heute mit der Hand hergestellt werden kann. wft m j . r-i V P im Die bekannte MonalSjcynzl ihe Century Magazine wird; jetzt schon theilweise mittelst einer Mergenthalerschen Setzmaschine hergestellt und die überraschende - Ankündigung, . daß . die großen New gorker Tagesblätter ledenfalls solche Maschinen einführen werden, hat in der Drucker-Zunft nicht unbeträchtliche Ausregnng ' hervorgerufen, welcher, der National Publisher &, Printer" zu steuern sucht.- Er sagt:" Natürlich sind einige Mitglieder der Zunft etwas skeptischen Bezug auf die Vortheile, welche diese Maschinen ihrem Handwerk bringen werden, aber die ganze Geschichte der arbeitsparenden Maschinen zeigt, daß bis zetzt noch nichts erfunden worden ist, was tüchtige Arbeiter überflüssig .gemacht hätte. Wenn in 'jedem Zeitüngsgeschäst des Landes Setzmaschinen eingerührt worden sind, wird der Satz so viel billiger heraestellt werden, daß die Zeitungen ihr Format verdoppeln können. Die Setzmaschinen werden nur Denen schaden, welche das Land mit dem Ränzel durchziehen, heute schaffen und morgen feiern. Für verlässige Leute werden die Ma. seinen jedoch von großem Vortheil sein, denn wer sich auf ihren Gebrauch einübt, wird auch höheren Lohn bean spruchen dürfen, spart er seinem Arbeit, geber doch jedes Jahr eme erkleckliche Summe. Der Publisher" mag bis zu einem gewissen Grad Recht haben, aber den Hauptvortheil von der Neuerung werden doch vorerst die großen Verleger hal e.l, welche sich Setzmaschinen anschaffen und die alte Einrichtung in die Rumpelkammer werfen können, die kleineren Geschäfte werden dadurch an die Wand gedrückt. Und von den Arbeitern werden die jüngeren Kräfte davon Prositiren, die Alten aber, welche nicht leicht und nicht gern das Neue erlernen, werden mit der Maschine viel schwerer fertig werden, als mit dem Wiiikelhaken, und sie wahrscheinlich zu allen Te neln WÜN' schen. Allein sie ist oa und sie loitd bleiben. Die Wissenschaft muß umkehren und die Zeit ist aus den Fugen. Die Kunst von Faust mO Gutenberg ist zur mechanischen Thätigkeit, zum Dampfbetrieb herabgchlnle,l. Das Handwerk geht zum Henker und die Maschine triumphirt. Der Mohr nat seine Schul digleit gethan, der i?. kam, pbe. lCllvtl. Anz.) Selbstmorvmanie unter Arlftotraten. In Berlin jagt eine Sensation die andere. Am Ätt.Sepr. rrscho sich der Sohn des Oberpräsidenlen von Schle sien, Graf v. Schleinitz. Er starb mit Hinterlassung von 300,000 Mark Schulden uu'd war demokratisch genug, auch Leute ans dem gemeinen. Volke, hineinfallen zu lasjeu. Dem Beispiele dieses Grafen folgte Tags darauf Graf Schaumburg. Sohn des Fürsten Fried rich Wilhelm von Hanau. Den Selbst m'ord ' des Grafen Schleinitz hatten großartige Verluste beim Glücksspiel und bei Wettrennen verursacht, Graf Schaumburg, der noch nicht 30 Jahre alt war, gab sich den Tod, weil ein von ihm mit nervus rerurn versorgtes Balletmädchen zu viel brauchte, und in ihren Gunstbezeugungen gegen Neben buhler des Grasen zu weit ging. Gras Schaumburg hatte sich kaum die todtliche Kugel vor den Kopf geschossen, da wurde die Leiche des Barons von Löper im Thiergarten in einem Baume entdeckt. Lumpenhaftes Leben und darauf so! gender moralischer Rlesenkater sind die Ursachen des letzten Selbstmordes. Und null hat sich als vierter auch der Commandeur des großen Cadettenhauses in Lichterfelde bei Berlin, Major von Normann, durch Gift aus der Welt ge schafft. Das Entsetzen in den hohen und höchsten Kreisen kann kaum größer gewesen sein zur Zeit, als der Krön Prinz von Oesterreich gleichzeitig zum Mörder und Selbstmörder wurde. Vom Anlande. In Ossowo, Mich., hat sich ein deutscher Temperenz-Verein gebil det, welcher sich Deutsch-amerikanischer Enthaltungs Verein von Michigan nennt. Ein bekannter Jurist in Charleston behauptet, ' daß- in Süd' Carolina, wo keine Ehescheidungen ge stattet sind,' 4000 Paare getrennt von einander leben, für welche die gericht liche Scheidung ein Segen sein würde. Heinrich Z ö llner. d er e h emalige Dirigent des weltbekannten K öl - .5. . L ":2 v ncr Mezangoereins, ; iveicyer von ctm New Norker Liederkranz auf drei Jahre engagirt wurde, hat sich 'bereits viele Freunde in New Aork erworben. , Er hat seinen ,Grun an )ttw gort- drukken lassen. Von Amerika ist er entzückt. Als da s K ind d es Fa r me rS Ferdinand Kümmel in der Nähe von Wanaw, Illinois, vor einigen Wochen auf den Tod darniederlag, bestellte der selbe einen Sarg. Das Kind genas wider Erwarten und Kümmel benutzt den Sarg jetzt als Füttertroz für seine Gaule. . Eine B rvoklyner in, F r au Mary Ekblöm, welche von ihrem Manne um Sckeidung nachsucht, hat in dem kur zen Zeitraum eines Jahres drei Mal oeheirathet. - Ihr Erster und ihr Zwei ter starben kurz nacheinander und von dem Tritten will sie geschieden sein, um es mit einem Vierten zu versuchen. Die hat ' Schneid. .. -- .
MsMä Baö älteste öoaugttii in den Ver. Staaten steht in der Stadt gork im Staate Maine. Dasselbe wurde im Jahre 1683 gebaut und hat wegen seiner dicken, starken Mauern, seiner vergitterten, schießschartcnartigen Fenster, seines Thurmes und seiner eisenbeschlagcnen' eichenen Thüren das Aussehen eines mittelalterlichen V ließes. Die Amerik aner haben schon viel Geld für Heiden-Missionen ausgegeben. - Jetzt aber kommt aus dem heidnischen Afrika ein ' Missionär, . Rev. Lcynidas Tourkelsen,! zü den Schwär 1 zen in Georgia und sucht sie zur Emi aration nach dem Congogebiet zu bestimmen, wo fe als. Civilisatoren unter ihren schwarzen Brüdern wirken sollen. Er hat bereits eine Colome zummmen gebracht, die Mitte November auf einem Segelschiffe in See stechen will. Die Londoner Pall Mall Gazette" ; hat eine deutsche Mitarbeiterin. Miß Frederichs, welche zugleich die erste und einzige Journalistin Eng . 'rv j-v"" C -iJt 'Pi. t . ianos ii. ciy iireoericys t von oem schen Eltern in den Ver. Staaten geboren, kam mit denselben nach Berlin, schrieb dort für die Pall Mall Gazette und ist jetzt gänzlich nach London übergesiedelt. Sie führt eine schneidige Feder und lieferte der Pall Mall- die Berichte über Bismarcks Rücktritt und die. Abtretung von Helgoland. Är., Mary Walker, deren Pensionsgesuch für ihre Dienste als Krankenpflegerin im Kriege vom Eongreß abgewiesen' wurde, weil sie Hosen trägt, ist gänzlich übergeschnappt. Sie hat jetzt eine Petition an den Senat ge richtet, in welcher sie verlangt, daß das Amt eines National-Costumeurs geschah fen werde, welcher ein einheitliches Habit für alle Frauenzimmer, auch für die Squaws, erfinden soll. Die Ausfüh" rung der Kleiderreform soll durch Gesetz erzwungen werden. Die unglückl icheSchausvielerin Marie Hock, welche in Berlin durch den Genuß eineD Pulvers zu Tode kam, in welchem sich wahrscheinlich Gift befand, ist die Tochter des bekannten Schauspielers Wilhelm, Hock und trat im Germania Theater in Philadephia zum ersten Mal auf. Später wurde sie für das New Jorker Thalia-Theater engagirt, wo sie mit August Junkermann und Ernst Possart zusammenspielte. Im letzten Winter erhielt sie einen Ruf nach Berlin, wo sie zuerst im Hoftheater, dann in Ludwig BarnayS Berliner Theater"' auftrat und in mancher an spruchsvollea Rolle, bauptsächlich aber in Shakespeares Ophelia" die wärmste Anerkennung fand. Sie war eine sehr anmuthige Erscheinung und unter ihren Collegen, die sie gerne Mize Hock nannten, sehr heliebt. Für eine Clique desBroob lyner Lehrervereins, an deren Spitze der Präsident desselben, Cusack, steht, ist Longfellow zu unmoralisch. Sie will dessen prächtiges Gedicht D Bau des Schiffes" aus den Textbüchern ausmerzeii. Als besonders anstößig hat Cusack die Stelle bezeichnet, worin Longfellow schildert, wie das Schiff sich bewegt, wie es vom Leben durchzuckt zu werden scheint und dann mit einem einzig graziösen Sprung sich in d'e Anne des Oceans stürzt." Ferner beanstanden die Herren Moralisten die Stelle, worin ge schildert wird, wie herrlich das Fahr zeug in den Armen (des Oceans) ruht, welcher, dessen Form liebkosend, es mit zärtlicher Sorgfalt an sich reßt." Diese und andere herrliche, die höchste Poesie athmenden Stellen lassen den hypermoralischen Cusack und mehrere andere Brooklune? Schulmeister nicht schlafen, und sie haben sich demzufolge an den Superintendenten Dr. Maxwell' mit der Bitte gewendet, das Gedicht aus den Schulbüchern auszumerzen. Herr Max-, well, welcher ein verständiger Mann ist, hatte für diese Zumuthung nur ein ver ächtlichcs Achselzucken und beabsichtigt, darüber einfach zur Tagesordnung über zugehen. ' . Deutsche Lokal - Nachrichten. Provinz Sachsen. Die Einweihung des Kriegerdenkmals in Jessen hat ln feierlicher Weise stattgefunden. Nachdem Verwaltung?, bericht des Magistrats für 183990 hat die Einwohnerzahl NordhausenS abermals abgenommen. Die Ursache hierzu liegt nach allgemeiner Ansicht in dem Druck, welcher seit dem Brannte weinstcuergesetz aus unserem Haupt Industriezweig, der. in 84 Großbren nersicn betriebenen Branntweinbren' nerei lastet. In Ammendorf hat sich der Gastwirth Ochse (Elsterthal ) er hängt. Der Beweggrund, der Tbat soll in der Beichte eines? verstorbenen Einwohners von Ammendorf zu suchen sein, welcher auf S seinem Sterbelager dem Geistlichen : eingestanden habe,' in Ge meinschaft?mit Ochse und. dessen Frau vor 25 Jahren' einen Handelsmann er mordet und semer Baärschast von ca. 56000 Thaler beraubt zu haben. Die Ehefrau des Ochse ist verhaftet worden. DerAmtsgerichts-SekretärZechbäuer in Suhl wurde wegen Amtsveraehen verhaftet und in das . Landgerichtsgefäniß nach Meiningen' eingeliefert. Der Arbeitsmann Carl Blaß von HauS neindorf machte seinem Leben durch Er hängen ein Ende;. der Student Wächter von Mägdeburg, erschoß . sich in einem .' 1 , .. : r" ' Ll ' I . '!: ' : ,P: vorei zu Venm in emem Unfall von Schwermüth wegen ' eines langwierigen Äcervenieioens. Provinz Pose n. Am 15; Oktober wird in Fraustadt unter ver Direktion des Herrn G. Sei , , ' '-, " ' i r'i -.. iL.. oenzcywanz eme neue landwirthschasd licye ivcyuie erossnet. Ter 10 Jahre alte Sobn des iicbers Kreukber in 'Schneidemühle schlug dem im , gleichen sw. ! t y . . . ' Äuer veslnvucyen Sohne des Dachdel. kers Noeske aus Fahrlässigkeit mit der rw . t ' '!' '. "' i . i ' '.i' i'" vix: oie recyle yand ab. Die Wirtys. fraü Kemva von Siedlikom siel von ei. ner Leiter und brach das Genick; der Otf-UU . . , t 1 . t. ivcncv oua Aörnvuric lüuiß
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durcy einö herMfüNendö Regeniottne ix schlagen, der Arbeiter Joft Lesmak von Galazki durch Blitzschlag getödtet; durch Ertrinken verloren das Leben: in Czempin der Händler Niedel.. in Posen der taubstumme Schuhmacherlehrling Adam Szlapka, in Neu-Priment der Häusler Sabierajski und in Wittenberg der Soldat Karl Polley von Schneidemühl. Provinz Hannover. . Als ..Organ für die Interessen der arveltenden Bevölkerung m der Pro-vinz-wird öom 1. Oktober ab in Hannover unter dem Titel Volkswille- ein neues Blatt sozialistischer Tendenz erscheinen. t Oberst A. Hesse, ein Veteran der hannoverjchenIrmee in Hannover. Das Landrathsamt hat die Genehmigung zur Abhaltung eines dies seitigen Schützensestes in Daverden, der vielen im Laufe der Jahre stattgehabten Schlägereien wegen, verweigert. f In Hildesheim Dcmkapitular Wiederholt. Der in Nienburg a.d. W. verstorbene evangelische Pfarrer Walkerling hat letztwillig sein Landhaus mit großem Park zu einem Heim für die weiblichen Hinterbliebenen von Predigern bestimmt, sowie zur inneren' Ausstattung der Anstalt 10,000 M. und weitere 10,. 000 M. zur Unterstützung der AnstaltS insassen aus dem Zinserträge ausgesetzt. Feldarbeiter fanden in elnem Walde an einen Baum gelehnt, einen brennen den schon halb verkohlten Leichnam, welcher später als derjenige" des' Äieh händlersUhdevonWustrow erkannt wurde Mittels Erhängens legten Hand an sich: der Kutscher Lange in Bergen a. b. Dumm.MaurerH.Kreikebohm in Linnekamp und der dem Trunke eraebene Ar4 . " . W . . ' menhäusler Conrad Rinne aus Groß Ltdendors bei Elze; der Comptolnst und Reisende F. Beulke in EinbecZ sprang wegen Kassendefecten in's Was' ser, der Kunstgärtne? Steuerwald in Goslar erschoß sich in einem Anfall von Schwermuth. K Provinz Westfalen. . " Die Ehefrau Knopp aus Eilpe wurde als Leiche mit abgeschnittenem Ohr, in der Sollme gefunden. -j-In Paderborn Kreisgerichtsrath Eonsbruch. f In Recklinghausen Gymnasiäldirector und Jubilarpriester Dr. Bernh. Hölscher. In Tecklenbnrg fand das 50jährige Jubkläum des landwirthschastllchen Kreis Vereins statt. Ter Bergmann H. Liw der von Camen erschoß sich in der Trun kenheit, der Sattler Dörrner in Dort mund erhängte"sich in einem Anfall von Geistesstörung. Der Sohn des Korb' machers Bancks von Hamm und der Kohlenhauer Heinr. Kuhlmann von Huckarde fanden durch Ertrinken ihren Tod; der Hauer Anton de la Haye von Dortmund und der Sohn des Wirtbs Wilmskötter von Nordhorn verloren ihr Leben durch unglücklichen Sturz. Rheinp ro vinz. Der Männer-Gesangverein Orphea m Aachen feierte sein S0jähriges Jubiläum. Die Tuchfabrik Gebrüder Hilger in Lennep hat mit 1,7S0,V00 Mark Passiven ihre Zahlungen eingestellt. Der Kaiser hat bei dem neunten Knaben des SchuhmachermeisterS H. Bongers in Emmerich die Pathenstelle übernommen. Nach mehr als .fünsjahriger, durch den Kulturkampf veranlaß? ter Abwesenheit sind die KarthäuserPatres in ihre 1869 gegründete KartHause in Rath wieder zurückgekehrt. Wegen Vergehens gegen die Sittlichkeit wurde der pens. Bergmann Joh. Miltau von Jägersfreude zu 8 Jahren und der Schustergeselle Peter Paul von Eppel zu 3 Monaten Gefängniß verurtheilt. Provinz Hessen-Nassau, . .Gemeinderechner Petry in Eschersheim wurde zu einjährigem Gefängniß verurtheilt, weil ein Fehlbetrag ' von 4000 M. in der Gemeindekasse war, zu dessen Verdeckung er einen Raubanfall erdichtet hatte. Der Posteleve Otto Stöcker von Schloß Adolphseck ist bei einem Besuche der Milsebürg" beim Gangolfsbrunnen die hohe Felswand abgestürzt und hat sich lebensgefährliche Verletzungen zugezogen. Das von der Reblaus okkupirte Gebiet bei St. Goarshausen umfaßt 20,000 Qu.-Me-ter. Das S0jährige Dienstjubilaum begingen Leihäus-Jnspektor. Opper in Fulda und Baurath Koppen in Schmalkalden z Letzterer erhielt ' den'' Rothen .Adlerorden 4 Kl. SanttatSrathDr. Stirn irr Gladenbach und Frau begingen die goldene Hochzeit. Der Schneider Skorda von Frankfurt a. hat stch erhängt. In Camp ertrank der Maurerlehrlinq M. Bröder: in Cassel brach der Maschinenputzer M. Habicht bei einem unglücklichen Sturze ' das , Genick. Das Schulhaus zu Hundsaugen und das Anwesen des Landwirths Laus Mendt sind niedergebrannt.' !;: . K önig reich Sachsen. , In O schad wurde der neue Friedhöf . ' i-K?: ff . . . sklerlicy eingeweiyi. ie Vemeinoe m Panndorf hat beschlossen, eme Onsspar lasse ' zu errichten. Dem Jahresbericht der Handelskammer zufolge betrug der DurchschnlttSverdienst der Bergleute deS Bezirks Plauen i. V. im letzten Jahre 910 M. Derselbe ist um etwa 4 Mark gegen das Vorzahr zurückgegangen, dagegen ist aber auch die Schichtzeit von ' V ' . :;' t . t 7 . 155 aus lunoen reouzm. is rner ten: in GeithaiN ' der t Schneider s Frw , ' if 'lli rm m. '"!!!.. W... :.!;
Borner .1 ein üumyriges meiner UNI Vürgerjubiläum ; iu Hilbersdorf daS Ehepaar ' Privatier ,t Karl Ahnert du goldene Hochzeit; in Meerane das Ar tAeriekorps des dortigen Schützenba. taillonS das SOjährige Bestehen ftft Oberwiesenthal die Firma: GotthoN Meyer, Kolonial und Materialwaaren, geschäft, ihr.lwjährigeS Jubiläum; i, Eayda Rektor Aug. Löwe sein 40jShri. ges Amtsjubiläum ; lf in Werdau dtt Schuhmacher Joh.' Gutbrecht sein 60. jähriges ' Meisterjubiläum und in Wür zen der Schirrmeister Richter sein 60jäh. riaes ' DienstjübiläuW. - " 1 Galen Unikum. HolMn. j " i - - :' , ?: - V; . " ";' ' " " ' ,, ,' ' ' l " :--: , f
(ZotitiMs Qnküuökgnngtn. OCom Toßsffart, ist demokratisier Kautidet für de Amt Ut Countd Auditor. Die Wahl findet am 4. NoveAber I89J fiatt. Stimmt für HU &. STIIICS. für Eountiz.Clerk. Wahl am Dienstag, 4. November. Stimmt für Cttiarles EK IToillomaii,
repnblikantsch.r Kandidat säe da Amt de I Eriminal. Rich ter von Mario Couuty. Edjjnr A.. Browxi, für Elrentt.RiSter: Wahl am 4. No. vemder 1L90. RepabManischez Kandidat für KommiffLr de ?.D'ftiitt: ZZ7RrIk Omteirm eyer. Für RtprSfentant don Marion County : Fro&. J. 3Iaclr. Wahl am Dienstag, 4. ovemder 1S9?. Für Repräsentant dou Marion Co. 15 . Howland, THE LADIES' FAVORITE. KEVER OUT Üi ORDER. If jovl dfire to iurclase a te vrlng tnachlne. osk our tureiit at your Tlace tot terrns aad prices. lf you oannot flni our aprent, "write llrect to nearest oddresa to you betow narned. NEHÄSMG miHE KMWM CHtcAso UfilOK SQUARELriX- 3AIXAS - ATI ANTA (SA. TEX. rc Louis, mo. y fv .. 1 MwnwrtctaxnJ mtttttn fts 3ntatt5UJx Gttin Oftrftr S09 CtflWBlw Ctert Die kürzeste und dirtktkft, Route Ost, Qest, Nord. Süd 'VGmtyxlZOBC& den seinöe Parlor, Lehrßütte. Llü Speisewagen, mit Dampf gehzt uud mit kiek tr'zUät beleuchtet, ttit jchöi.fte ElZenbadu. zöge la der Welt. Die dorzSakche k-eschoffenh.it der QtUk und der Maschinerie geüatt die größt Soznemguu oe, grozker Sraerhr't. Die ewzige Linie, welche ,hre Passagiere ra dem Grand Centra! A,epot in Rev Sork bringt und ihnen dadmch zwei Stndeu Zeit spart. Die Einfahrt ln Cdieaao ermöalS' eiren Ukbei blick über den Michigan Lvenne Lonlevard nd die fchönften Straßen der Stadi. DieZvae langen i den Central Bodvho' don Sin elunati, die Union Depots von Sledelaud, Vuksalv nd vlb anh. ferner St Louik, Peyria. Die Office in Indianapolis befindet sich in: No. 1 Qft Washington Sttatze, ' No. 133 Süd JUmoiS Straße, nd dem Union Bahnhcf, o Tickets nach olle Theilen ter, Ver. Staaten, Canada nd Meriks z den niedrig Yen Rten bekommen find. nd alle gewünschte Vnsknnft erlhet.t dtrd. Oscar G Murray, VerkehrSdirektor. D. B. Martin, Gm. Paff. Agent. U. U Bronson, Uf8 Gen. Paff. Agent. Jndianapoli, Ind. Oic ncoöe OUocs?o, " Otm JLtonlo &nO 'TPlttafi'ajBrcT Dcilin I?ltt3biurc7t Olnolnnatl c ' Ot Loulo Bnhn, ,.. , ii;. , . t tU tu fOniS SBltti Cisif nt4 O3i C3ca Cbtd neb OÜb. AttlgtssiCnttn Dienst t YioQpte Je?b!ndug Yu2ta CZ zvtschm cüvx größer "J'-'-: Cübta. BmrWlW VVfVf Pittaburg, Hfirriabarg, Baltimore T7&shington, Philadelphia, New -'-York,1 voluQdu, Clndnnatl, - fltahaapollji Ei: Lbuli ChlF0 a&d Loulsrllle. ' j ,: Clf CtttUi In Ca CtnUi Di$tt m tütn mim BO mtit. Bta itUHig, uMt CiUttt CttUZttunttn, rafit Cifsiiiwnl CilCili ' V . ..NW, . , , Z CtaH C9. Ctftt, IlittoUs, 3! I I e , . V!, S tz S. Billtt, Ctn'l QwiU Ccismisf, D1. B. ff tn I.Ct(. Ort. Batat Cittllut. f a, . ., ( - CJocDDcntsOc LloyD 1 Cftn(IIbarYSiAit i t B rr i s tjt, t(tgtt, :;äs;:.; Cl2;e Pie, . . - Ib tmtm Wf4 r . .1 k i-j-f''!;-1' - .t - .SyS"' , 44Mgf Oolriob a 3 Oo.f m TX Ns. t vovlktg Cm in Ne toxfr m 46t :ii !ii (f.: f : , :H:i!l:!l.i 1 " 11 ' ' - ' " ' : -' . ' :" ' " . ' '"' . "i ;?tIÖt48fsi-,-;!;;;Ö1 . CtZÄOC;srr, 3slUsa:lU, rx.
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