Indiana Tribüne, Volume 14, Number 4, Indianapolis, Marion County, 22 September 1890 — Page 3
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v st6 ? kraate Kouard mit wachsender 1. ' '- 1 Mreauna. ! " fi-irt. k& n m 1 1 17 v.-r- ij die That nicht begangen hat, ja! antortete der Prorurl t lm one oer uever , .' ' , MLunq.' ' ' " Hzesem Urtheil wollte Eduard nicht m l nur der geärgerte Arbeiter den Mord . verübt baben, , war diese Ansicht falsch, dann konnte er seine Anklaae acaen die I ' ,.,!., . .. . '., . . . müthigende Niederlage bereitete. , . ... -i Andererseits brachte die Verurtheiluna !
l Familie Llndenhort nicht mehr aufrecht i Haltens und leiner. Schwester gönnte er i diesen Triumph nicht, der ihm eine de-
Limbachs auch die Familie' Schaufert iit Zweifel, nur Geduld, nur keine Ueber schlimmes Gerede, schon in der öfsent- smrzung, gnt'.Ding will Weile haben," lichen Verhandlung vor der Verurthei- l erwiederte Minna, nun wieder einen hei lung mußten Dinge zur Sprache kom- teren Ton anschlagend, .der Karren. ist men, die der Familie nicht zur. Ehre ge im richtigen Geleise, er muß langreichten. 7 ES war vorauszusehen, daß sam und vorsichtig weitergeschoben werLimbacb kein Blatt vor den Mund den." nahm, 'mochte nun seine Behauptung, DaS will ich schon besorgen", lachte daß sein Schwager ihn betrogen habe, Eduard, und gleich darauf verließ er mit wabr sein oder nicht, sie fand im Publi- i stolz erhobenem Haupte daS Hau,
kum sicherlich Glauben, und auf das Andenken des Verstorbenen warf sie et nen dunklen Flecken, der rncht mehr gez tilgt werden konnte. Genau dasselbe sagte Müllner beim Mittagessen seiner Schwester, er bewies ibr damit, da er einen bedeutenden Schritt weiter gekommen war. I Die Verhast'unz Limbachs war schon allein genügend, die inneren Angelegr.nheiten der Familie Schaufert dem ösient- ' lichen Gesprach in der gehässigsten Weise nr?iStueben. denn aukricktiak freunde besaß diese Familie flicht; Lindenhorls kkonntenz sich jetzt über die Aushebung der Verlobung nur freuen. .Natürlich! nickte Minna, ohne das ironische Lächeln ihres Mannes zn be' achten, dir mit semer gewohnten verdrossenen Miene schweigend zuHorte, .ich werde daS Meinige auch dazu beitragen um dem junqen Lindenhort daZ klar zu machen. Ich habe einen großen BekanntenkrerS, darunter sind auch emlge Damen, die mit Frau Lindenhort verkehren, sie sollten ihr sagen, wie die öffentliche Meinung darüber denkt." Kümmere Dtch nicht um dte Veschichte!" warf ihr Mann ärgerlich ein. .Du stichst in ein Wespennest, schließlich Kalten die reichen Leute doch wieder u sammen, und dann kannst Du die Prügel von Allen besehen." .Einerlei, wir müssen bohren!" fuhr Minna mit gehobener Stimme fort, .wir müssen Allen klar machen, daß die Familie. Schausert unten durch ist, mit der ' kein anstandiger Mensch mehr et was zu thun haben will. Dadurch tritt die treue Anhänglichkeit meines Bruders in daS hellste Licht, die verlassene Braut wird ihm dankbar sein, wenn er um ihre Hand wirbt." .Dummes Zeug!" brummte Bamberger, die Partie ist zu gut, als daß Lindenhort sie fahren läßt. Ich erfahre auch ManHes, ich weiß aus sicherer Quelle, daß die Verlobung gar mchj aufgehoben ist, mag der junge Schaufert sagen und befehlen, was er will, das Brautpaar kümmert sich nicht da, rum." .Nun wohl, wenn Sabine mich v:rschmäht, so wird dadurch mein Plan noch nicht durchkreuzt", sagte Müllner, seiner Schwester einen siegesgewissett Blick zu, werfend. .Eduard Schaufert kann mich nicht entbehren, er selbst kümmert sich wenig um das Geschäft, ich bin thatsachlich jetzt, schon der, Chef der Fabrik. DaS Gerede über seinen Onkel wird ihm voraussichtlich den Ausenhalt hier verleib den ; ich rathe ihm zu einer großen Neise ins Ausland, hat er mit diesem Projekt sich vertraut gemacht, so bleibt ihm im Interesse der Fabrik nichts Anderes übrig, als m!t mir einen Gesellschaftvertrag zu schließen. Ist das erreicht, dann bin ich auch im Laufe einiger Jahre alleiniger Ehef; auf das Glück, Fraulein Sabine heimzuführen, kann ich verzichten, ' reiche Mädchen gibt's genug in dieser Stadt, ich brauche nur zu, ah le N . , . ; , i , , .Du konntest Dich verrechnen", erwiederte sein Schwager, milder Hand durch den rothen Bart fahrend, .wer zu hoch hinaus will ' . ..'.. t ')U vlirtmmkr oer ungtua rraqzenve Nabe!" siel Mmna ihm unwtllia in die P.X Wa" ttTtil ii -Xalriitv itlvfc, IVtJ( tiutt lUIH itt vvmiiv jcrancqcii; jüu wuioeir unsers pen ken und urtheilen, wenn Du gesund warest.5 hqV -i i; -? .Mag sein, aber gesund werde ich nie PJ'I'ifcv fc " ' - : '; t ' gunq suchen". , sagte Eduard, .seinem ver Arzt konstatirt hat, daß Du an Bleirerglflung leidest, " .WaS.chijftzMir all das Geredet" fuhr,. Bamberger auf. .Ich muh ver dienen, um rnrch und mei: .Familie ernähren I ii können; üön;! mtWn ttderen Beschäftigung verstehe ich nzchls. Ich soll ins Bad, soll vor alltA Dinaen nicht mehr in die Druckerei aehc:l; das AlleS ist leicht gesagt V,'-:': .;:iiA7W?iV 4 i " , .Und ebenso leicht gethan, wenn Du nur willst!" erwiederte Eduard. .?!eise getrost ins Bad, sür die Deinigen will ich' sch on sorgen, ke hMMu'ji,na ch, einigen Monaten gesund zurück dann wollen wir weiter berathen, vielleicht bin ich dann so weit.daß ich Dir in unserer Fabrik einen Vertrauensposten übertlazen kann. U r.d dann machst Du es wie unser Meister Schlömer, der mit seinem kleiuenGeschäft viel Geld verdient, bin ich später ein reicher Mann, so greife ich Dir mit eil nem namhaften Capital unter die Arme. Ich denke, gegen diesen Plan wirst Du nichtSiriLuwende , 'rn: t j' ,5Ji; '"1-f ii?! . - i.11' .. ! 'l!l'"is:S;i'. wr'. ' i ' '-t. li .New, aber tch mag Dir diefts 1 i " '' 'i' ' ! i ' ...'ni"'i,!l:" jii' 1 i' - ' ' i "' i . ' (('"" :' ''i'T'' 1 "' ' Opfer nicht zumuthen", antwortete ü . . i s. ... L.:tri. w...- . - Bamberqer mürrisch, .es würde mich drücken, ich müßte immer daran deu-i:?-!!!!1!11,'"11
vt:i- - 5äWSö!iecrmaiH ken, laß die Melnigen rön Älmösen Ie ben." Er hatte sich erhoben ; ohne eine Ant roort abzuwarten, ymg er hinaus. Es muß für Dich eine Qual se!n mit diesem Manne zusammen zu leben", saate Eduard, mit einem unwilligen Blick auf die Thüre, hinter der sein Schwager verschwunden war. Mit nichts ist er zufrieden, die Fliege ander Wand ärgert ihn .Seine Krankheit hat ihn verbittert", unterbrach Minna ihn seufzend, er glaubt ihr nicht mehr entrinnen zu fön nen. troddem der Arzt ihm daS Gegen tbeil aelaat bat. Wir müssen Geduld , JVe' v ;jc rrz- xi wu lum oavcn, vuaro, 119 zu, r m i5iinnrin 7,n ist. 7 !" ' O ' o 7 Dem edelmüthiges Anerbieten muß er anneymen, oas m er mir uno un eren . . r t trr . - j tfinnfrn iminnrn. ustnn tr raitatT uz moern jcyutvlg. fund ist, wird er ei, v -7""g' " . nT. S cm anderer Mann lem, zufrieden, wie in früheren Jahren, wir waren damals trotz un ferer beschrankten Verhältnisse sehr glück ijch. . m r t Jyr sollt es wieder werden, wenn er aus meinen Vorschlag eingeht und mein Plan gelingt", nickte Eduard, der sich nun auch erhob. .PeldeS unterliegt sür Mich, mne um im Eafe zu hören, wie die Leute über die Verhaftung Limbachs urtheil ten. Aus gefahrvollemWege! Mit Hut und Mantel trat Anna Schlömer. ins Wohnzimmer; Helene saß am runden Familientisch nnb nähte, die Mutter las ln einem Buche, dessen unsauberer Einband den Bewohner der Leihbibliothek verrieth. .Ich gehe ins Theater", sagte Anna, .Du rohst heute Abend den Laden vbers : nehmen müssen, He ene. Ich habe ein Parketblllet gezchenkt bekommen. Mama, heute wird der .Freischütz" gegeben JGeh nur, mein Kind, unterbrach die Mutter sie gütig, während sie mit prüfendem Blick den Federhut und den eleganten Mantel betrachtete, .ich gönne Dir daS Vergnügen von ganzem Herzen." , ' .Ich ebenfalls", sagte Helene, deren Stirn sich ummölkt hatte, .aber paßt es sich auch, daß Du ins Parket gehst? Dort sitzen nur die Vornehmen .Schon wieder Nörgelei!" fiel Anna ihr unwirsch in die Nede, und ein zürnender Blick traf dabei aus ihren schonen Augen die Schwester. .Was kümmert'S Dich, ob es sich paßt oder nicht? Soll ich mich auf die Gallert zu den Fabrikarbeiterinnen fetzen?" .Gerade die werden sich über Dich aufhalten, wenn sie Dich im Parket frhcn!" erwiederte Helene ruhig, .und wönn'6 der Vater erfährt, macht er Dir bittere Vorwürfe." .Das thut er täglich, und ich bin bis heute noch nicht daran gestorben," spot tetc Anna, während sie sich über den Tisch beugte, m beim Scheine der Lampe die hellen Glagehandschuh? zuzu knöpfen, .Du und der Vater habt immer etwas an mir auszusetzen, Ihr gönnt mir nichts " .Sei -nicht ungerecht, Anna, Alles, was wir Dir sagen, soll ja nur zu Dri ner Warnung dienen," fuhr Helene voll herzlicher Theilnahme fort. .Du hast nichts außer Deinem guten Ruf, geht er Dir verloren " .Ist es nun bald genug?" fuhr die Mutter auf. ,,Wie dumm, zu behaupten. der gute Ruf eines Mädchens werde daeurch gefährdet, big es in's Theater geht!" Dadurch gewiß nicht," erwiederte Helene, deren Wangen sich dunkler färbten, .ich spreche nur davon, daß iunser Platz nicht im Parket ist, und daß S auffallen muß, wenn Anna dort neben einem jungen Herrn sitzt, der unsern Laden fast taglich besucht!" .DaS ist stark!" rief Anna empört, .Das von der eigenen Schwester hören zu müssen! Woher weißt Du denn, daß ecr junge Herr neben mir sitzen wird? Und wenn es so wäre, wer, außer Dir. fönnte darin etwas Schlimmes finden? Aöer es ist nicht so. Her? Schausert darf ja gar nicht ins Theater gehen, weil er Trauer hat." .Und Herr Schaufert ist ein Ehren, mann fügte die Mutter hinzu, .wir Alle können nur stolt darauf sein, daß er uns so oft besucht. ES sind schon ganz andere" Heiralhrr geschlossen wor den; baff ein. armes Mädchen die rau l rti&m 6errn mlrd. ist aar nichts I ,.-- .in Seltenes! Helene blickte befremdet auf, daS tri umphirende Lächeln, das die Lippen ihrer schönen Schwester, umspielte, war ein mcht mißzuverstkhender Kommentar zu vtezer -emerrung. ; .Daran denkst Du wirklich, Mutter?" fragte sie bestürzt. .Weshalb sollte ich nicht daran den ken? antwortete die Mutter httztg. .Möglich ist Alles, wenn es auch Dein Valer nicht glauben und einsehen will! Ich weiß wohl der Zwerg da drüben hetzt ihn immer qeaen uns auf, der häßliehe Mensch sollte sich nicht um Dinge bekümmern, die ihn absolut nichts ange hen, ich werde lhm daS nächstens mit dürren Worten sagen. ' .Anna, ich beschwöre Dich, glaube nickt AUeS. waS die Mutter sagt " bat Helene in ängstlich besorgtem Tone, .Du bist auf einem gefährlichen Wege " ' .Sorge Du um Dich unterbrach Anna sie kalt, während sie die Lampe vom Tische nahm und damtt vor den Spiegel trat, lch bin ilt genug ge worden und lasse mir keine Vorsch riften mehr machen. Da schellt's, geh' in den Laden!" Helene erh ob sich ; Schmerz und Sorge sprachen aus ihrem sanften, treuherzigen Es war nicht das erste Mal, daß sie die scyweiter warnte; nie zuvor yane ihre Warnung eine so schroffeZurück, uei un g r fahren, wie diesmal WWW Die Aeußerung der Mutter hatte sie erschreckt und beunruhiat l dak Anna. fi6
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mit' bem reichen Fabrikherrri verlöden könne, erschien ihr unmöglich. . Im Laden stand Hubert Raumer, er wünschte ein Packetüen Tabak, in keuch, tender Blick traf Helene aus den schönen, seelenvöllen Augen, als sie eS ihm uber reichte. . .Haben Sie wieder Aerger gehabt V fragte er leise mit einem bedeutunggvollen Blick aus die Thür deö Wohns zimmerS. ' .Anna will in'S Theater gehen,, ich habe sie gewarnt," , antwortete Helene. f rTx..ii. cz--. ar Die iUiuim um viitn uzen nicht sehen will, muß mich beunruhigen. Sie glauben, daß sie wieder mit dem jungen Herrn zusammenkommt?'! .Wenn ich mit. Sicherheit wüßte, daß es nicht der Fall wäre, würde ich weniger besorgt sein." ' . r'J Der mera nickte Zustimmend : nock einmal fiel sein Blick mit einem wünschenken Ausdruck auf die Thür. ' Ich Mll Ihnen Verslkhm verschalfen" flüsterte er hastig; .eS ist sonst nicht metne Art, zu sp,onirrn, aber in diesem Falle kann ichS wohl rechtfertigen, ich, erzeige ja Ihnen und Jhrfr Familie einen Dienst damit." Er eilte hinaus, Helene kehrte in's Wohnzimmer' zurück, in der nächsten Minute hörte sie' schon, daß der 'Optiker den schweren Rollladen vor seinem Schaufenster mederließ und den Laden schloß. . ... Anna . würdigte dle Sch wester , kemeS Wertes mehr, sie wechselte noch : einige nocy ' einig verließ si Zorte mit der Mutter, oann daS Zimmer. Daß Raumer gleich nach ihrdaö Haus verließ und ihr folgte, ahnte sie nicht. sie dachte gar nichts an die Möglichkeit, daß man ihren Heimlichkeiten nachfor, t .f. ja;en rönne. Und wenn such, was hatte sie zu fürchk ten ? Nichts l Sie war die Braut Edu. ards, sie durfte sich jetzt offen zu ihm bekennen, heute wollte ste zyn bitten, der Heimlichkeit ein Ende zu machen. Wenn er ihr daS zusagte, dann waren alle Bedenken des Vaters beseitigt, und auch Helene mußte schweigen ; war ihre Verlobung mit Eduard Schaufert ver ösfentlicht, dann hatte sie ihn sicher, zu- . . ' ruarrerrn ronnre er nlcyr meyr. Ach, wie verlockend, die Luftschlösser glänzten die sie schon jetzt bautet , Natürlich dürfte ihr'Vater nach der Verlo bung nicht länger in der Fabrik bleiben, auch daS kleine Geschäft, das ihr plötzlich so erbärmlich erschien, mußte geschlossen werden ; sie war überzeugt, daß Eduard für ihre Angehörtgen sorgen würde, er liebte seine Braut ja so sehr. Als sie den Theaterplab erretchte. kam er ihr schon entgegen, er bot ihr den Arm und bog mit ihr in eine Seiten- ' flrane ein. ' Es thut mir leid, daß Du auf die Vorstellung verzichten mußt," sagte er, .ich darf das Theater noch nicht besuchen .Ich verzichte gern darauf," unterbrach sie ihn. .ich kann's ja später dop pclt und dreifach nachholen." h ,Gewiß; den ganzen Tag habe ich mich darauf gefreut, diese Stunden mit Dir allein verbringen zu dürfen? Wag sagten die Deinigen? Ließe sie Dich gerne geh'n?" .Die Mutter wohl, aber .meine Schwester warnte mich vor Dir," ermiederte Anna mit unsicherer Stimme. .Sei nicht böse, Eduard, ich muß, offen mit Dir darüber reden, in den Worten Helenes lag viel Wahres. Sie saate, eS schicke sich nicht für mich, dak ich im Parkett zwischen den Vornehmen sitze, das dürfe ich mir nur erlauben, wenn ich ff.!. cn...t f.: t f . , , . J jtnuc viuui i, Heer jic giauoe mcyr, daß ich daS jemals würde." .Du bist es ja schon!" warf er scher zendein. .Du nennst mich so, wenn wir allein sind, aber vor den Augen der Welt bin ich es nicht." fuhr sie sort, und eS lag jetzt ein schmollender Klang in ihrer Stimme. .Nichts hindert Dich, mir das Recht zu geben, daß ich öffentlich mich so nennen da, f, und wenn Du mich wirklich lieh hast, mußt Du es schon Deinetwegen thun! Diese Heimlichkeiten gefährden meinen guten Ruf und daS kann, das darf Dir nicht gleichgiltig sein, auf den Ruf Deiner Braut darf kein Makel ruhen." ' Eduard fchmlez eine geraume Weile, diese Eröffnungen schienen ihn unarrgenehm überrascht zu haben. -' . .Also, was verlangst Du von mir?" fragte er endlich. .OessenNiche Verlobung," antwortete sie entschlossen. .nichts hindert Dich, diese Bitte zu erfüllen. Wer hat nur dieses Mißtrauen ge, gen mich in Deinerf Seele k geweckt?" sagte er vorwurssooll. , .WaS habe ich verbrochen, daß ich Dein Vertrauen nicht medr beside?" &ortUnfl lolttt) Von London wird fol g ender Scecadettenstreich berichtet: Als der Kreuzer .Truth", mit Prinz George von Wales an Bord, am 2J Augusten Halifax eintraf, begab', sich eine Abord nung her Bürger an Bord beS Schiffes, um den Prinzen zu einem i Festmahle einzuladen. Da die . Einladung t zu plötzlich kam, so konnte sie mcht ange. nommen werden, und die fünf Midship. men Pixley, Woodlock, Druffen, Cargill und Ponsonby erhielten den Auftrag, den Bürgern von Hallfax die ablehnende Wntfnnrt ntlf iiflf!fr k7 4, Z: :Z die sünf jungen Leute auf den über. ml;Jnl;,rf ' ..W. iftUUVIiU M- 11 UtilblUtif - , ,v. ..-,." -. ! Ii:.:'' N '. 1 .....'. - ..m....: vio VttV VVU Ullt-U d-n q?rini w,rr m, Znn W$ diwMM ' Merk!!? wurde. " irln, wielte icme Rolle vor. ,tttffl!ch, Ml)m allKEhrMcMglmge lilttL ..s')f.ii i. ' ,lVlVI3 lH UHU, I iU tUj aiiPÄ o.iitiViia di, u'mstm. ;,,na-n ÄiT'SSS; ' dem , Festmahle erwiderte der falsche Prinz die aus die Königin, den Prinzen I . . c . . . r v ? Cf 1. jj , f. r t m -iruiu- ein uno ,o ram icyon am narokt crn S4 fj. i sten Morgen das falsche Sprel heraus. Sammtlrche fünf Mrdshrpmen erden sich vor einem Kriegsgericht wegen emeS Benehmens M veranwor welches englischer Osficiere und Gentle. Äen::,unwürdig ii'tryif?;;! 1?; i i'!!
von oiwino.we, wnt auszevracy. w den Ver. Staaten und Canada hat en Toaste. Unvorichtigerwerse abet , m Laufe der letzten beiden Jahre, wie luden sie emrge ihrer Gastgeber auf den, UhSm, Qiffm ,rfiW,
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Ueber den Einsturz der alten, be rühmten Prager Kaiserbrücke wird auS Prag, 4. September berichtet: Die Karlsbrücke, welche Jahrhunderte lang! allen Elementen trotzte, fiel heute, um halb 6 Uhr früh dem verheerenden Ele, mente zum Opfer. Langsam stürzte die Bnlcke in's Wasser, und der fünfte und sechste Brückenbogen von der Altstädter Uferseite wurden niedergerissen. , Seit einem Menschenalter wurde für die Sicherheit der Brücke nicht nur nichts gethan, sondern dieselbe wurde durch Leguna von Gasleitungen und ; Tram waygeleisen in hohem Grade 1 geschwächt.' Die Funoamentpferler sind tntalt gebne ben und ragen auS den Wellen empor Die Hochwassergefahr, welche ungeheure Dimensionen angenommen, ' ist Haupt sächlich dem Regen zuzuschreiben, welcher unaufhörlich während der ganzen Nacht herniederströmte und dem Elemente neue. Nahrung zuführte., . 1 Uhr, Mittags., Der fünfte, sechste und. siebente Vgen der alten steinernen Brücke - mit allen daraus befinduchen . Hnlrgenbrldern und Statuen wurde von der Gewalt des vom Hochwasser dagegen geschleuderten Mß Holzes wcggeriffen, nachdem der Mittelitif r Kir (RrTtif. tvt.v-Vrtf.. Im. I S m ClUliV vt.V UUUfr UUl(tiVUUU VUi, ' V daß nun die Brücke in zwei Hälften auseinandergeriffen ist. ' Der' Pfeiler, auf welchem sich die Johannes von Nepomuk Statue befindet steht noch,-ist aber auch schon bedroht. Auch die große Statuengruppe des, heiligen Jgnatius von Loyola : init . tyren Türken- und In dlanerfiguren ist in den Fluß- gestürzt. Das Waffer steigt, noch immer. . Vom . Sept. wlro aus Prag venchtet: Der Neaen hat endlich aufaebört. Von Fraucnbcra bis BudweiS isp alles inungeheure und das Durchreißen der dortigen Teiche steht jeden Augenblick zu befürchten wo durch der Stadt Moldäuthein und, den an der Moldau gegen Prag zu gelegenen Ortschaften me höchste Gefahr 1 droht. Der Schaden ist hier und in Südböhmen unermeßlich. , In größter Lebensgefahr schwebten die auf. der Hetzinsel in Prag befindlichen Menichen. , Sie krochen auf die Dächer und feuerten Nothschüffe ab. D!e PioNlere' kamen mit Stricken und Leitern herbei und retteten . die Gefähreten, darunter 26 .Kmder. In den Zrager Sommerfrischen bei Köniassaal flüchteten sich die Leute auf die Bäume, bis sie erst nach vielen Stunden in Kah nen geholt wurden. H:er ' tntt Brot, rangel ein, da dre grönten Bäckereien überschwemmt sind. 1 :-. Prag, 6. Sept. Die Lage ist furcht bar.' In der Stadt herrscht cdie größte Panik. Unbeschreiblich ist daS Elend in der Judenstadt. Am Franzenskai bespülte die Fluth die höchsten Stockwerke. dlt Zufuhr von Lebensmitteln rstWr schwer. : ' ! Dresden, ö. Sept. Die Fluth hat eine kolossale, in dieser Jahreszeit kaum je oagewelcne Hooe errercur; im strom treiben alle möglichen ' Gegenstände, Hölzer, einzelne Thiere u. s. w.' - Eine losgerissene Badeanstalt sperrt die Oeffnung der Pfeiler der Augustusbrücke; dre Straßen an den Ufern besonders in der Neustadt sind überfluthet. In Bodenbach sind sämmtliche Schiffe losgeris sen und treiben nun thalwärts, theil weise mit Menscheu besetzt?, in Schöna sind drei Fährzeuge losgerissen. ; : ; DaS königliche Hoflager mußte von Pillnitz nach Strehlen verlegt werden da as Elbwasser in einige Theile des Schlosses eindrang.. ' Dessau, ö. Sept. Hier, herrscht we gen des aus ' Dresden gemeldeten, sehr bedeutenden Hochwassers der Elbe große Panik; es wird' eine Uederfluthüng' der Umgehmd befürchtet. '. ,., Äovlknz, 5. Sept. Der Rhein bietet augenblicklich einen schrecklich' schönen Anblick. - Ungeheure? trübgelb gefärbte Wassermassen : wälzt i der gewaltige Strom in die , Niederungen hinab und' droht die Ufer zu überfluthen. Hier hat derselbe bereits einen sehr hohen Stand erlangt' und wachst - von Stunde ! zu Stunde um etwa einen Centimeter. Wie es am Oberrheitt aussieht, davon spre chen dre großen Baumstämme, das viele Schilf und Strauchwerk, welches hie Wellen mit sich führen.''' j I ' Bodensee 3. Sept.' - Es ist noch im mer kein Ende der allgnneinen Noth ab zusehen, wenn auch heute der Regen et was nachgelassen hat.! Die überschwemmte Landschaft', auf,, österreichischem Gebket bildet , einen, See , von sechs Stunden "-"ge und nahezu zwei Stunden Breite', ma )c Hau r 'tehen bis zum Dach lin jicr. Fmi, Kilometer der Bahnlinie St. Margarethen-Bregenz , sind' wegge'chwemmt. " In Lustenau, brannte eine Fabrik-' ab, die ' ringsum vom" Wasser umgeben war; 1 die Bewohner derselben sprangen ins Wassers um! iricht voii den Flammen ergriffen zu werden! In Widnau ' sind nur noch 30 Häuser, welche nicht im Wasser stehen. ' ' In Au ist das Wasser stellenweise acht Fuß tief; der Verkehr in den Straßen wird mittels Flößen bewerkstelligt. , Die Leute im Fußäch : ( Oesterreich) konnten nicht mehr aus ihren Wohnungen kommen; man mußte mit den Dampjern von Lln dau und Breaenz den Leuten NahrunaS mittel zuführen . und , sie in Sicherheit b ingell. Vom GkbhardZberge bei Are. 1 '' Z I rtlti l :mf - i C. . . 1 AVntV X WVlUHihAl .(4 y 5? Hl -5 i?t 7 Vati ' chreckltchen , Anblick.! Fußach, Höchst, , U ' V y ,,.,,. , fitÄ-. Lustenau, Bauern, , Altach stehen rnt Ä tXJZ 'ft'Uwegm d Höhe der ftanmdm Ge. Webren und wälzt Trummer tsm Wob t. m , - et , nungen und Baumstämmen daher. - In, Konstanz sind dre schönen Stadt. garterr-Anlagen vernrchtet. , i... ... o,. -vitiv uvvhiuivv t, iuvmqw uhuui, whvpvli C0n Ht-Kohle noch Canada im , hre 1883 2,142.762 Tonnen, nnd im -, 9 n cvm Anr , S7S?6 1220 äiü liC
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