Indiana Tribüne, Volume 14, Number 3, Indianapolis, Marion County, 21 September 1890 — Page 4
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Zndiam TribKne. QonntSZSuogabs. Ofggg lSOQPctöfacSCg JndisnapoliZ,Jnd.. l. September 1890. Ser Meininger Glück und QnU VoVtt. Das herzogliche Hoftheater in Meiningen ha! Veuigstens in der eigen artigen Gestalt, die es durch den regier renden'Herzog erhalten. Und die ihm in unserm deutschen Kunstleben eine gauz besondere und bedeutsame Stellung ervorben hatte zu sein aufgehört. Die Gesellschait 2er Meininger-, wie wir sie nannten und kannten, ist durch her zoglichen Beschluß aufgelöst worden. Alle Freunde der deutschen Bühne werden das Ende der Meninger lebhaft bettagen, am meisten ohne Zweifel der Herzog selbst und seine kunstsinnige Lebensgefährtin und Mitarbeiterin, Freifrau o. Heldburg, die in gemeinsamem Wirken mit einem künstlerischen Ernste, einem Verständniß und einer Hingabe sondergleichen fast, ein Vierteljahrhundert an diesem Werke geschaffen, ihm eine feste Oraanisation und ein charakteristisches Gepräge ' gegeben und es zu glänzenden Siegen "geführt haben unter Leitung des tüchtigen Ludwig Chronegk. der in der MeiningerTruppe von der Pike auf gedient und es vom einfachen Schauspieler zunächst zum Re gisseur,'alsdann zum Oberregisseur und Direktor und schließlich zum Inten danken mit allen äußeren Ehren gebracht hat. Nicht kampfesmüde und nicht geschlagen räumen die Meininger das Feld. Der künstlerische Erfolg ist ihnen vielmehr bis . zur legten Stunde treu geblieben; und' unzweifelhaft sind es lediglich materielle Gründe, die daS Ende dieser in ihrer Art einzigen und in einem gewissen Sinne auch bahnbrechenden Künstlergemeinsamkeit her' beizeführt haben. Zedermann weiß, daß das Theater ein geiräßlges Ungeheuer ist, das zu feiner Existenz kolossale Summen verschlingt Ein ktenieS Städtchen wie Mttmngen, in dem der Theaterbesucher für das Vergnügen, das ihm das Schauspiel gewährt, noch von Alters der ldylllsche Pcnse zu zahlen gewohnt ist, kann naturgemäß kaum den Anspruch darauf erheben, mit seinen elf bis zwölZkausend Einwohnern überhaupt eine felbstständige Bühne zu besitzen. Jedenfalls hätte es sich, wenn es darauf angewiesen wäre, sein Theater aus Ifet nen eigenen Mitteln allein zu bestreiten, mit dem Allermaßigsten, was d!e Provinzialkunst bietet, zu bescheiden gehabt, auch unter der Voraussetzung, daß diesem Theater von der Stadt und vom Herzog selbst alle möglichen Erleichterangen und Begünstigungen gewährt worden wären. Ein solches bescheidenes kleines Hostheaterchen, wie es deren ja mehrere giebt, die in ihrer Weise recht Anerkennenswerthes leisten, genügte in dessen dem Herzog in keiner Weise. Für diesen war das Theater eben nicht die Liebhaberei, oder, wie man zu sagen pflegt, die Passion" eines kuustfreudi gen hohen Herrn ; seine ernste Freude am Theater entsprang vielmehr 'einer ganz un;weiselhaftm und keineswegs ge wohnlichen künstlerischen Begabung. Der Herzog schenkte dem Theater nicht die Mußesiunhen des kunstfreudigen Laien, er war . vielmehr Fachmann im wahren Sinne des Wortes, ein Regisseur ersten Ranges, ; begabt mit einer Büh nenphantasie, einem Sinn für malerische Wirkung, einem Geschmack, Verständniß und Wissen, wie sie in dieser Verein! gung nicht so leickt noch einmal wieder gefunden werden dürften. Sehr bald nach Antritt seiner Regiernng wandte Herzog Georg seiner fleu nen Bühne die voyste Theilnahme zu. Bisher war der .; Hofmarschall zugleich der oberste Leiter .der Hosbühne gewe sen. - Herzog l Georg berief schon! im Jahre 1867 einen selbstständigen Intendanten, und die Wahl der Wersönlichkeit, der die. künstlmsche Obhut des Instituts anvertraut werden sollte, ließ sogleich erkennen, daß der Herzog seiner Bühne eine höhere . literansche Bedeutung zu geben beflissen war. Es war Friedrich v. Bodenstedt, der etwa zwei Jahre lang, Intendant des Meininger Hofth'eaters' blieb. ' Dieser, Umschwung und dieses ernste Streben zeigte sich vornehmlich im Repertoire, das bereits in den ersten Jahren der neuen Aera die SophoNeischen Tragödien König Oedipus", Oedipus auf Kolonos" und Antigone-, sowie mehrere der Hasst schen Meisterwerke Deutschlands, Eng lnds und Frankreichs, und endlich auch' einige bis dahij: wenig oder garnii bekannte moderne Dichtungen, wie das Drama: Zwischen den Schlachten des damals, 1867, noch völlig unbekannten Björnstjerne- Bjornson, Papst Sixtus V. von Julius Minding.' und J&t BluthoHzn von Albert Lindner, brachte.' ' ' Der Herzog war. als er sich um das Theater zu kümmern anfing,, mjtFeinen eigensten Ideen an die Bühne heranttreten.Der damals noch allgemein auch auf den großen - Bühnen herisajcnde' Schlendrian, die Gleichgiltigkeit der Re gie gegenüber der Richtigkeit und Wohl geMigkeit des Bühnenbildes, die unge leske Starrheit der Comparserie,' hatten sein künstlerisches Auge von jeher ver letzt? und er stellte sich die Ausgabe, in nerhalb der Grenzen des Leistungsmöglichen auf seiner Bühne diksem Unfug ; A. t'.r. v, ' , ' r e eutgegenzuarberten. Er ging auch o gleich an's Werk, die Ideale,' die ihm vorschwebte solvnt als eöejzKeAn spannnng 'aller Kräfte und unter den denkbar 'größten Opfern möglich' war. in die Wirklichkeit zu übertragen. Er begann also damit, zunächst ein elassi Asches Werk so, wie es seinem Geiste vor schwebte, für die Bühne herzurichten. Irre ich nicht, war es Julius Cäsar," Ö dasselbe Drama. zuit' ,dem die Mei.
wcur. iiViViii ttinger später zuerst vor das Berltner Publikum treten sollten. Nach vielem Mühen und immer , erneuter. Arbeit ae lang der Versuch, m glückliche Weise. Und nun war es vfftnvar. daß man bei diesem ersten Versuch nicht stehen blei ben konnte, daß . diese eine und euizige characteristi' e GlHtzvorstellung sich in mitten der hergebrachten schablottmhaf' ten Provincialspielerei seltsam ausnahm und die Zchabigkeit, der dürftigen Umgebung erst recht erkennen lieg . Und so wurde denn zunächst geräuschlos in demselben Künstlerischen Sinne an dem gründlichen Umbau des damals noch vollkommen unbeachtet gebliebenen kleinen Kunstinstitut weijer gearbeitet. Da aber zeigten sich bald die großen l Schwierigkeiten, die sich der planmäßig ! gen Vollendung des begonnenen Werkes trotzig emgegenfleuten. Es fehlte am Nöthigsten. Die weitere Ausgestattung und Unterhaltung hes Theaters so, wie es der Herzog wollte, und wie es allein ihn zu frohem künstlerischen Schaffen anregte, erheischte so unverhältnißmäßiq ! starke Ausgaben, ban die dazu erfordere l kicken Mittel durck die l)n?ckä5?e auA der ! herzoglichen Privat schatulle, die die Maxtmalhöhe errelcht hatten, n:cht mehr zu beschaffen waren Wenigstens gewiß nicht m dem Kleinen bescheidmen sparsamen Meiningen. ? Inzwischen hatten mehrere bedew tende Künstter derrpM Hoftheater auf Einladung des Herzogs in den dor rigen Vorstellungen als' Gäste mttOirkt. Unter diesen Gastspnlen v namentlich eines für die Geschichte der Meininger von Bedeutung. Ansang des Jahres 1870 traten mit Hermann Hendrichs, der, nachdem er aus dem Ver bände des Berliner Hoftheaters ausge schieden war. ein längeres Engagement als Gast in Meiningen' angenommen hatte, die Herren Dessoir. Friedmann und Krause vom Berliner Schauspiel hause zusammen in Julius Cäsar" in Meiningen auf. Diese wie auch andere Künstler der großen Hostheater erzählten nun bei ihrer Heimlehr Wunder dinge von dem, was sie auf der dortigen kleinen Bühne gesehen hatten. Auch einige der berufenen Knnstrichrer hatten zufallig Gelegenheit gehübt, den dorti' gen Vorstellungen beizuwohnen. Und un:er diesen :var e,s zuerst Karl Irenzel. der die Aufmerksamkeit der weiteren Kreise des künstlerischen Deutschlands auf das kleine Theater in dem freundli chen Residenzstädtchen an der Werra lenkte, der es sogar man lächelte da mals über diesen Ueberschuß von Enthu siasmus der ernsten Beachtung unsern wichtigsten deutschen Bühnen eindring lich empfahl. Die Meininger hatten also schon in ihren Anfängen, zunächst freilich nur n beschränkten Kreisen, gezeigt, was sik können", und da die Ausfassung deö Herzogs, daß er auf dem rechten Wegt sei, von allen Besugten getheilt wurde. bedauerte, er selbst, bedauerten seine Freunde mit ihm, daß er nur des leidigen Geldes wegen uf.. halbem Wege stehen bleiben sollte. Man grübelte und überlegte, ob eS denn gar keine Möglichkeit gäbe, dem Theater die zu seiner Weiterführung erforderlichen Mittel zu verschaffen. An eine Verminderung der Ausgaben war nicht zu denken. Denn gerade daS Princip, mit dem Gelde nicht zu knausern, hatte die Besonderheit die. ser Vorstellungen wesentlich ermöglicht. Es konnte sich also "nur um die Erhöhung der Einnahmen handeln. Und das Ergebniß dieser Ueberlegungen war: was die kleine, spärlich bemittelte, Stadt nicht ausbringen kann die wohlhabend! Großstadt, die für Künstlerische Genüssl willig bedeutende Summen zahlt, könnte es vielleicht leisten. Und so entstand aus der finanziellen Bedrängniß der Gedanke der Gastspi-l reisen. - Daß damit zugleich eine in gewissem Sinne reformatorische oder sagen wir anspruchslosere eine für die Bühnen kunst agitatorische Absicht verknüpft ge wesen sein mag, ist ohne Weiteres anzunehmen. Zunächst war es. jedoch Hauptsächlich die Existenzfrage "selbst, die den Gastspielgedanken der Meininger zizr Reife brachte. So kamen sie denn Ausgang April 1674 nach Berlin und führten am 1. Mai Julius Cäsar" auf. Und auch aus der Bühne der Meininger durfte der Siegee von Zela iv stolzem Lakonismus ausrufen: veni. ridi, vici !" Von diesem Abend an datirt das Meiningerthum als ein .besonderer Faktor in der, modernen deutschen Büh nenkunst. Aus bem" friedlichen Dunkel ihres bescheidenen lokalen Wirkungs' kreises waren die Meininger nun herausgetreten in das helle' Licht der auch in unstfrazen entscheidenden Hauptstadt. Wurde auch das Neue und Ungewohnte nicht nöllig ohne Widerspmch hingenommen, entspannen' sich auch erthafte Kontroversen über die BerechtiguAg dieser neuen Bühnenauffassuna. fanden auch gewisse Einseitigkeiten, und Ueber. ' treibungen manchen Tadel,. so würde das Bedeutsame, der Eschemunz doch allgemein anerkannt; und aus - alle Fälle war der Erfolg künstlerisch ein große, und materiell als ein außergewöhnlicher .? Jl.. ... rr- r L :, ' zu oezrirylieii xc oiezes ernen Gastspiels ermöglichte somit, wenigstens bis auf Weiteres, .das Fortbestehen des Kunstinstituts auf der, modernen Basis, '": ' t-: , ,...tii i- L.. nne e ver herzog zym gegeoen valke. Bis auf Weiteres! Denn die unver 'hältnißmäßig hohen ' Ausgaben ' liefen fort, die Ernnahmen.in Mvnmgen selbst spielten dem gegenüber eine kaum nen nenswerthe Rolle, und der Ueberschuß des Berliner Gastspiels war somit bald aufgebraucht. So ' mußten denn' die wahrscheinlichen Erträgnisse regtlmäßiger Gastspielreisen ,Zls wichtigste Einnahmen, im Haushalt , der,, Meiniuger vorgesehen werden" uM die Meininge: Künstler Mren genöthigt,, fast alljährlich größere Künstreisen zu unternehmen. Zu wlederholten Malen, so oft es die geschäftlichen Verhältnisse ermöglichtes kamen sie nach Berllm'ö 1 J Sie spielten in anderen großen Städt. ten Deutschlands, Oesterreichs und bei auveu : in koivl ranrzutt l
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Düsseldorf. Barmen, Magdeburg, Stet tin FönlgHttg,MresA HalÄyrg. Bremen, Dresden, Leipzig, München. Straßburg. Prag. Graz.' Trieft, Basel. Sie traten im OctoberM79 m Wien auf. Sie spielten im ' Auslande ; ! in Amsterdam, im Jahre 1881 zwei Mo nate im Drurylane-Theater zu London; sie gingen J885 nach Rußland, spielten in St. Petersburg, Moskau und Wao schau, kehrten im Jahre .1838 nach Holland zurück, spielten dort in Antwerpen und Rotterdam, ainaen dann nacb Brüs' scl. im Jahre 1889 nach Skandinavien, Kopenhagen und Stockholm, und unternahmen endlich in diesem Jahre - ihn lente' Gastkvlelreile . "nach Runland. Ueberall erregte ihr Auftreten' das leb. i- .ti.n -(v-...rr. ..-v r.c. rr f.i:c :c uicicc, miv uvciuu vuct iy nen der künstlerische Erfolg treu, ss Der materielle.- Kielt aber mit diesem niohl immer gleichen Schritt. Die beiden wichtigsten Theaterstädte. Berlin und Wien, hatten von den Meb ninaern viel aelernt und. sich mancherlei angeeignet. Was zunächst als eine Art .-. Tis -'s x. rn .j.4--s . s cm Ji : vua iiuiiicnucui zjivnvyvi vtiisnzvninger gegolten hatte, wurde mit dn Zeit das Gemeingut aller vornehmeres und ernsteren Bühnen' der Großstädte. Je mehr die Meininger ideell durch ih, Vorbild und ihre Anregung den Andern genützt hatten, desto geringer wurde daß materielle Ergebniß Mr sie selbst. Du Mittelgroßen Stäote aber und die Städti 'des Auslandes hatten kein genügend großes Theaterpublikum, um das Thew ter auf die Dauer der Gastspiele bestaw big zu füllen. Zudem waren diese Gast. reisen natürlich sehr kostspielig. Der Transport der Dekorationen, Requisiten und Kostüme, das Engage. ' tt von einigen hervorragenden Künst. lern, die sür diese anßergewöhnliche, Vorstellungen eigens gewonnen werde, mußten, die während der Gastspielreise verdoppelte Höhe der Gagen der stäw digen Mitglieder, der Künstler, Sta listen und des zahlreichen technische, Personals, die Miethe der Theater Alles das verursachte beträchtliche Aus. gaben, so daß für diese Borstellunge Preise angesetzt werden mußten, die sü, mittelgroße Städte als ' ungewöhnlich bohe bezeichnet werd? durften- Daz kam noch, daß die Meininger gewö'tznllcZ ihre Vorstellungen zu einer Zeit gdes mußten, die dem Theaterbesuch uiÄ günstig ist: vor dem 'eigentlichen An. sang ober nach dem AuZgang der nchti gen Spielzeit,' da sie während, der guten Tyeaterzeit kein , Schauspielhaus, finde konnten. Ueberdies , stellten diese Gast melreizen an die ArbtttSkrast. des 0r gankZakors und DireiiorChrovegk Zu erster Linie, dann aber'.auch an. alle an deren Mitwirkenden bei der jich immer wiederholenden Nothwendigkeit neuer. Proben, bei den täglichen Porstellunge sie stärksten Anforoerungen.,,, Und mit all d'esen Strapazen. Mühen und Ueber, anstrengungen wurde' schließlich doch der Zweck, den die Gastspielreisen zuerst angestrebt haben: die Kaste zur Weiter erhältung der Bühne, in der künstleri schen Meininger Eigenart zu füllen, nicht nur nicht erreicht, "einige dieser Gastspielreisen schlössen sogar mit be deutendem Defizit ab. V Darüber waren nun sechzehn Jahre ins Land gegangen. Sechzehn lange Jahre hatte der Herzog in künstlerischem Zusammenwirken mit seiner Ge mahlin an seinem Theater gearbeitet. Chronegk war vor einiger Zeit erkrankt, und wenn er auch nach seiner Genesung sich selbst nicht schonen' wollte, so mochte der Herzog ihm doch nicht zumuthen, die sehr schwere Last,' die auf ihm 'ruhte, noch Jahrelang allein weiter zu tragen. Der Gesundheitszustand des 'Herzogs selbst erheischte mit der Zeit mehr Schonung; die Opfer endlich, kie der Herzog seinem Kunstinstitute brachte, , die durch die Erträgnisse der glücklichen Gastspiele zwar vermindert, aber niemals ganz ent behrlich geworden waten, die nach weniger glücklichen aber die Grenzen des Möglichen und Vernunftigen zu überschreiten drohten das Zufammenwir ken aller dieser Thatsachen nöthigte den Herzog den, .schweren' Entschluß' auf, seine eigcße,ßchöpiungLdie ihm feftanS' .Herz gewachsen war, selbst zu zerstören. Das Werk des Herzogs ist gefalle wie Brutus: es unterlag allein sich selbst, und Niemand sonst hat Ruhm von seinem Tode". Es hat dem fürst lichen Künstler neben manchem Aerger niß und vielen Lästigkeiten auch Stun den reinster Freude gewährt. Es hat ihm die Genugthuung bereitet, 'seine Auffassung der Jnszenirung .der tze. sammten deutschen Bühnenwelt aufzu,' prägen, vorbildlich zu wirken und thatsächlich eine neue Aera in den. Auffüh. rungen auf der deutschen Bühne .herbeizuführen. Die Melniger haben in der That in unserer Bühnenkunst eine be dcntende Mission erfüllt. Bttlangt Äuc)o' vasarna SiaatC. " 'i ' :i:T.i:;: rn -i i - .V mc und ' ' $ '' ' 't'1 '!?' ''jf AUÖÜ9T-lMSDi-j. r; ;' anet; 1' "tf j ' ! Wi- tW4'i::Mvko. 230 00 asbloatövQr. DwJO I3nn 6ii lin xsn.yuch fasst, fttlsffn ts Ji. il l U fIfM iut(ftv m um i ::: .,!;: ,:,;-f i lt xlxt4 t . Dtaifi atl 75 Pfd. Ms tfarnat ft.OO ptt 10t Md. 75 6 100 9s b. ftuf tinmal 75 ut 109 tf , 150 tll 500 Pfd. Aus lnnal 6i 100 Pfd. 500111000 Pfd. uf ttaattt 50 ,N tOO Pfd. , . , a fxrkchi i mktnm Nttall it-VßVßts IÄO IncllQticA.Voiiiio, : y ,:e ' :V;:, ä .. :r; " .m.-: ' ,f r. : 8 Uti ift l 14 1 gtflott l, Onttttti b , lufn.. " 'i"!'1' '- :m
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