Indiana Tribüne, Volume 13, Number 358, Indianapolis, Marion County, 14 September 1890 — Page 1

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GMalistifHe Sektion! i Oonutag.1T. Oeptember '90. : RachmUtag 2 Uhr, C Zlegelulätige (ZeschäftS , Versammlung in AIHIDWPinK - HATiTJB. 1CU nU8likr pnb ttUUn ,ahk!H i rschtine 23. Jahres - Fest ! - d, Deulschm Allgem. Pro!. Waisen - Weveino ! km Sonntag, ia Septemvor, stuf dem : Waismßaus'FlaHe. t7 Rüe VergnSznngeu ud Unterhaltung aUer Vrt i? Ssrgt gttrape. Daß Tommittee 0) r o 3 SommernachtSstst v gegtben tzNW Benefiz für die IM. "K. if P. Band, Im WSnk Karten I B MititvoS, 17. Qfpfßm Zum C&t i ?st?rZzch. cteat . , SS Cent. Jahves-Feft , ut Socialen Turnvereins von Ind'pls la It '2H3nnerchor--Sba!se, (Zonntsg, d S. Oktober. Smtntt G Pnso 25 Cents. Nach Schluß bei Programms : VJLTlZ, -KIISNZOHEW. Großes Konzert ! l I?I!üWilliLX''WQii'l!iiil am Dooucryag. 1. SkVt'ör. Musik don .fTuIlßrafa Orchester, 18 Man stark. Olutrktt 10 dentö. Chor!es Schwenzr'S Sommer-Allseuthalt für Familien, dn LllZ Assb ei 2M? Mlch bsn dn Värtett. Fischer, 2Sz nv all, Ander Usst Erfrischsuze i:der Art bei mxltlvn kk. Zu zahlreiche VefuÄ ladet ei C?ht.tle Sofa.wen.zep, StgenthLmer. Senteol ccttca ! Gdt Washington und Saft Straße. A stZäast, AamUie.gs:tes in .5 dtt SlöN. ZW ATOI2, Vigth. Der Caritu ist er am sHLnfte eingerichtet Ad wird MchU versucht gelaff jede Vt schtt de LnfenthaU ss aageehm wie ög Uch z mache. Ssorg ÄsrrumQQ. , , f-5 rtfFi tS l&QUGWBBi OfiUi: o. cid velavare Chcji. CWSi . uo, 11t, ti, M. 155 Ost CtÄl. M

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Eine verzveikelteMultex. ColumduS, O , 13 Stptlmber. Folgendir Bktf von der Mütter d 8 Otto Leuth. roelcher in der eisten Morgenstunde des 29 August im Zuchthause zu Columbui hinattiÄtet vurde. ist in der GouverneueS Office eingelaufen. Da er in deutscher Sprache abgefaßt vor. wurde er dem Supervisor für öffentliche Druöfachkn, Hirsch, übergeben, welcher deute der Gouverneur Folgende in Ue iersedung vorlegte: ColumbuS. O, 29. August. 1 Uhr Nachts. Gouverntmt Mein Sohn Job hat mir soeben die Nachricht überbracht, dak unser Kind. Otto Leutd. ermoedet worden ist. Sie vollen ' die Leute glauben machen, daö Ihr Herz Jönen webe ge than, seitdem Sie mich so raub von sich stießen. Wtr ein Herz hat. würde niemal zugeben, daß ein Kind von 16 Iah ren gehängt wlrd und kein Mensch hatte ei von Ihnen erwartet, ausgenommen Ihre irischen Freunde und besonders Sheriff Sawyer, denn wo e? sich um Volitit bandelt, zählt ein Menschenleben nichU. Aber Fluch Ihnen, seinen M5 dern und deren Nachkommen. Mö,e sein Schatten Euch in der Stunde de? Tode? umschweben. Mögen alle Qualen Euch heimsuchen, welche ich während der gav zen Zeit auSgkstanden. Dies mein Wunsch. Lena Le uth. P. 3. Heute ist es eine Woche, daß Sie mein Kind gemordet haben, veiflach ter Mörder. Geben Sie mir meinen Olto wieder, oder ich werde wahnsinnig. Warum haben Sie mein Kind aus politischen Gründen geopfert ? Sie wol len d!e Stimme von Cleveland, aber der W?g zum Brüftdentenstuhle gebt über die Leiche meine Kindes, und Sie wer den nie dahin gelangen. Heißt da Ge rechtigkeit, ein Kind zu düngen und ei nem Muttermökder Aufschub zu gewäh ren. den der Rath für Begnadigungen gleichfalls zurückgewiesen Hütte. Ich sage Ihnen, die Stimmen von Preble Court? sind nicht so wichtig w!t die von Cleveland. Aber ich habe aus dem Grabe meine KindeS geschworen, Ihnen zu fluchtn, so lange ich lebt und werde einen Eid halten. Warum töd'.en Sie mich nicht auch? Ich wollte. Sie thü teneS. Lena Leuth. H och wa s ser. Nevcastle. Pa.. 13. Sept. Hier und in der Umgegend herrscht Hochwafser Der Nafhannock steht höSera! seit vte len Jahren. Mehrere Landstcoß?n find überschwemmt und die Fabriken müssen den Betrieb einstellen Charleston. W. Va 13 Echt. Gestern stieg der Gaulky p'ö&Uch und riß 31 beladene Kohlenbarken fort, von deuen llim Werthe vo Z50000verlo itu gingen. Der Damm bei Vkowö to wurde stark beschädigt. VkttSburg, 13 Sipt. Die Flüsse steigen stetig und eS wird bis Sonntag am Alleghkny und Monongahela Hoch waffer erwartet. Alle SZebep.flüffe de Allegheny sind ausgetreten und in Oll City dle Geleise der Eisenbahnen überAu thet, ebenso dle niedrigen Straßen in Cantoa, O , wo da Wasser i den RtU lern steht. In Newcastle. Pz.. steht da Wasser tn meb? als 100 Häusern von et nem bi zu sechs Fuß hoch im Erdgeschoß. Auf verschiedenen Bahnen ist der Der kehr unterbrochen. Will eöbarre.Pi.. U.SkPt. Dkk SuSquhanna steht hter; ungemeia hoch und vüchft noch immee. Die Niednun? gen find jkht schon zum großen Theile überschwemmt und die Farmer erleiden beträchtlichen Schaden. St Louiö. 13. Sepk. Depeschen au Tera melden Hochoasser am Rio Grande. Der untere Stadttheil von Eagle Paß steht sechs Fuß hoch unter Wasser und ein Theil der Etsenb2hn brücke nebst ben Zoll und Ouaraniäne Staiionen murden eggeiissen. wodurch der Vtkklhr mit Mtkiko untkkbkschtn ist. ColumbuS, O. 13. Sept. Die Scioto ist auSgetrete und bat die Ja,. men nördlich und südlich von der Stadt überschwemmt,, dadurch beträchtlichen Schaden verursachend. RoSester. N. t 13. Sept. Der im Genessek'Thale durch Hochvasser an Feldern und Gärten angerichtete Schaden beträgt nahezu N00.000. ES haj 1 Stunde lang ununterbrochen gereg? net und die Niederungen stehen mehrere Meilen weit vier Fuß tief unter Wasser. Ende de? UuSSandes in t ,;;:.,aiirB.a.; ,. .,..,. HUI g, W. Va.. 12. Sept. Auf der elektrischen Sttaßenbab oar der Vi trieb,, ! heute viedtk in vollSZndlgea Gangs . Oer! Ausstand erreichte heut,

Comitt dkr Striikee und den V?sm!en

k,.mnniink kai'aCokr,rH ttzfk. gesunden hatt?, U in tsd? ie Compagnie hat fich schlieZ'.ttÄ vi'anlstße atsehen, die Foednungen der Angtst Lttn zu bewilligen. Väterliche Regierun für dic Reichen. New Vor k. 13. Sevtkmb. Fisküzsekeetär Windom kam beute hier an und ließ sofort eine Anzahl der k'edn!tendsttn BankprÜstdenten zu eier Besprechung darüber einladen, vke d?r eeaeNwürtigen Geldklamme abzuhelfen sei. Früher Frost. Washington. 13 Sept. Nach den Berichten des SiznalbureauS ist deS Jahr im NordO!stin da5 kühle SSeltZr ungewöhnlich früh eing'tr t'n und cut vielen Staaten wird heftiger Frost U eicht.t. c;sj Äo::do:r Swndalwsch5. Man schreibt ans London, cm 15. Aug. : Tie ffandalsüchligen Londoner haben im Lauie der Wrche n?reder ein mal sine Reih? EmMungm mt gewisse Vorgänge int socialen Le den zu genügen be'oNlmen. dle r.m pikanten Zugaben gevfeffert und gekürzt dann. Genauer gksazt, handelt es Nch um drei Skandallcjchichten ; zwei davon sind -vor dem Richter Hüvdleston in Lewes zum Ausrrag gttommen; die dritte fand ihren Äb schlutz vor dem amtlichen Leichenjchczuer in Deptford. Ueber den ersten Fall, der die 5ttage der minorennen Miß Knowles. Großtochter eines Admirals und öjichte eines Baronets. gegen den Verleger der Alatrimonia! News, den 6Zjährigen L. F. Duncan rvegen Bruchs des EheVersprechens betrifft, haben wir bereits berichtet. Der zweite Skandal kam zu Tage, als ein in Savile Rom etaölirtcr Kostümier von Kapitän Lyon Lstrl. 894 für gelieferte Waaren forderte, welche Frau Lyon bestellt hatte. Kapitän Lyon machte die Bekanntschaft seiner Gattin in der durch ihre galanten Stellvicheine wohlbekannten Burlington Ar rade im Piccadilly. Sie gah sich da m'als für die WÄwe eines Offiziers Ltanhope aus und Kapitän Lyon verliebte sich in sie. Sie lud ihn zum Thee in ihrem Haus in Belgrave Noad ein und er besuchte sie auch in West Lrighton, wo sie ein Lozis hatte. Schließlich bot er ihr seine Hand an und nach einigem Zögern wurde sie seine Frau, unter der Bedingung, daß die She geheim gehalten werde. Er war im Bahne, daß seine Wittwe Stanhope ein eigknes Vermögen mit einem Ein kommen von Lstrl. Ml) jährlich besitze. Fein eigeueö Einkommen hcstand in einer, von seinem Vater, xinem reichen Grundbesitzer bei Worthing, ihm gegen ihn gezahlten Jahrespension von Lstrl. 800. Frau Lyon machte riesige Bestellungen für ihre Toilette, und wurde schließlich von Lieferanten bedrängt. Da stellte es sich heraus, daß Frau Lyon keine Wittwe, sondern die Maitreffe eitt'eßl Kapitän Warner war, welcher das Hsus jn Belgrcye-Road gemiethet hatte und ihr Lstkl. 3000 bis 4000 jährlich für Ausgaben zur Verfügung stellte. Nur auf diese Weise konnten sie Wagen und Pferde halten und ihre ToilettenAusgaben bestreiken. Thatsachlich cmpsing sie Besuche vom Kapitän Warner such nach ihm Verheiratung. JhrcBehauptüng war, daß ihr Satte, Kapitän Lyyn, diese Unregelmäßigkeiten duldete. Dleser erklärte nnter seinem Eid, daj diese Anschuldigung unwahr sei; sobald n von den Beziehungen zwischen KapitanWarner und seiner Frau erfuhr, habe er allen Verkebr mit ibr abaebrocken. Die Geschworenen konnten sich nicht zu einem Wahrspruch einigen ; doch nahm H hex Vorsitzende ans sich, die Klage ' w abzuweisen, ha die Mehrheit der Geschworenen (10 gßgen ) mtx Anncht war. Ueber den geheunnißdollen Toh beS Dr. Delamotte und der Gatttin des Kr. Townsend, welche in einem Schlafj'inzm'ex in S?ew Croß durch Blausäure vergiftet ausgefunden wurden, am Abenh hevor Dr. Townsend mit seiner Fams? jje nach Vlrgimen auswandcm wollte, lst nun eine Aufklärung gekommen, Zine arme Frau, welche mit Frau Townsend in Briefwechsel stand, bezeugte vor dem Leicheuchaucr, daß die Verstorbene mit einem lhr unbekann ten Mann, einem Arzt, einen unerlaubt len Umgang hatte. Sie habe ihn mehrmals in ihrer Anwesenheit in London im, Ostende getroffen. Ob es Dr. Delamotte gewesen, konnte sie nicht sagen. Frau Townsend hatte Nachmittags Blausäure zu kaufen versucht,,, aber die Aeschworencn konnten weiter nichts conßatiren, als daß beide, Personen durch Vergiftung mit Blausäure umgekommen varen. ' ' . ' : Wassenhandel in Afrika, i - 3 Einem Bericht i, des englischen Gcneealconsuls in Sansibar,' Colonc! Evc:n mith, an Lord Salisburg sind folgende Angaben, zu entnehmen : ?Z i-) z t . -ut

Aauu v:s zum L3. Jum I6d3 nach

vanstbar e,nfuhrt i;t, betragt: euer waffen orn allerhand Systemen 37,441, Pistolen 188, Kugeln 1,000,000, Zünd tzütchcn 3,100,000, Patronen 70,000, Schießpulvc? 00,350 Pfund. Weiter erwartet man jeden Tag neue, sehr benutende Zuwendungen, namentlich eine Senduug von 800 Revolvern, S,000 Flinten und etwa 200,000 Pfund Pul ser. Von den indischen Kaufleuten l britische Unterthanen) erhalten die Araber und die Häuptlinge im Innern Waffen und Munition; nachdem für die letzteren in Sansibar e'n Eingangszoll bezahlt ist, toerden sie nach dem Fest lande übergeführt, ohne daß sich jemand um ihre Menge kümmert, noch um die Orte, wohin sie gebracht werden. Man kann behaupten,. daß in jedem Fahre von der ostafrikanischen Küste 80 bis 100,000 Feuerwaffen aller Art nach ölfrika eingeführt werden, und zwar schon seit einer Reihe von Jahren. Fer ner ist zu bemerken, daß die also eingeführten Waffen nicht mehr wie ehemals Slusschuß und veralteten Systems sind; heutzutage werden PröÄsionswaffen und hinterladergewehre in großer Menge 'ingeführt. Der Preis solcher Waffen in Sansibar ist außerordentlich hoch. Waffen und Kriczsmunition werden von Sansibar nach der Küste als Contra bände auf einer weiten Küstenstrecke in folgender Weise eingeführt, wie dem Colonel Smith ein indischer Kaufmann mitgetheilt hat: Viele Leute kommen nach Sansibar und kaufen von Jndiern ein, zwei, drei oder vier Gewehre nebst Pulver. Die Waffen werden dann in die Barken gebracht und dort in geheim men Behältnissen verborgen, welche an ven Seiten und auf dem Boden der Schiffe angebracht sind. Das Pulver wird in Oelsässern mit doppeltem Bo den fortgeschafft ; zwischen diesem doppelten Boden ist Oel, das Pulver besinset sich im ' Innern. , Wenn nun die gollwachter die Schiffe untersuchen und schütteln, so hört ma die Bewegung des Oels. und von dem wahren Inhalt der Fässer erfahren sie nichts. Viele Waffen werden auch unter der Masse anderer Waaren in den arabischen Dhaus verborgen. WaS bei dem gezenwärtigen Stande der Dinge .die MMZcchunlzieser MwfAhr von Wasjen und Munition sehr schwierig macht, ist der Umstand, daß man sie in den phauö nach jedem beliebigen Küsten punkte bringen kaun. Sobald sie in Sansibar de:, Eingangszoll bezahlt haden, entziehen sie sich jeder weiteren üeberwachung. Das einzige Mittel, siese Contredande zu verhindern, ist ejn lbsolutes Verbot des Handels überHaupt; die Ueberwachung ist nnmög 'ich. Ueber ttn mysteriösen Tod oer Frau Marie Foffard de Zillebonne her auaenblicklich die Gerichte in Wies baden beschäftigt, we-.den folgende Ein jelheiten mitgetheilt: Die Verstorbene lvar die Tochtrr eines hiesigen Schlossermeisters und hcirathete den als SpielPachter und nachmaligen Grundbesitzer von Bad Wildungen bekannten Herrn gossard de Lillebonne. DerEhe entsproß kin Mädchen, das sich mit dein Sohne eines hiesigen Apothekers verlobte. Da eine Heirath nicht zu Stande kam, warb einige Zeit darnach ein Herr v. Blumen? stein um die Hand der schönen und r4 chen Erbin. Er hatte Erfolg mit seinem Antrage und führte die Erwählte als Frau heim. Das Eheglück der jungen Leute war nicht ohne Störungen, es gab Scenen und Thränen und die Mutter Föffard mußte nicht selten ihre Lochte? beruhigen und vertrösten. Die wugereitern waren von dem er? hatten des Eidams nicht befriedigt untz V?W "m3 vnvmmai lein, oay man ,mrmur,,q nur eine zecnie aus warf. Plötzlich starb nun Herr von Fossard am Schlage. Er war eine kurze, gedrungene Gestalt, so da eine gewisse Vorbedingung jener Todesart gegeben war. Ntcht sehr lange damach beschloß uf gleiche Werfe auch die junge blühende Gattin Blnmeuftem's ihr Leben. Kinder waren der Ehe nicht entsprossen. Fortan lcbt?n Schwieger' mutter und Schwiegersohn in guteiq Einvernehmen in Bildungen, sie eine Pfunde robuste Person Anfangs der Älerziger. t Vor Jahresfrist vielleicht lernte sie einen Herrn v. Heller, eüemals hatt Ionischer Rittmeister, kennen. Man fand Gefallen an einander und ver sprach sich die Ehe; bzld sollte die Hochzeit sein. , v. Hvller. dem der GesundheitZZAstand serner Braut als ein äußerst günAiger belanut war, war nicht wenig betroffen, als ihm vor Kurzem die telegraphische Naäricht von deren plötzlichen Hinscheiden zuging. Er reiste sofort hielhcr und ttam noch rechtzeitig, um der Bccrdigimz seiner . t r i w . :, I ' enovren reiwvyncn zu tonnen. Das sni'üinn luar cent txxn v stein anfänglich nicht bckann i.L... . ' 1 . Im ' . Vmmengewesen. er hatte aber durch Zufall davm K kik trlchvZf Und .soll davon 'niät a ennterbaiU aeiveZcT jfcitt. Er' selbst "hatt? die Leiche d er Frau F, , h'erhcracbracht. stcy,üL?rÄMH:eWecrdsgung gekümmert. ',sondcr:l dies den KieNaen 1 . ' : " 1! T t ' " ; ;.:L 1 " '"i? I ,. .,.,!!, I eavanvten ,uoettajjel.' Bei diesen I si 1 ; it i " 1 ff i . i'l;!' . t :!' 'M '' i'1 yorkunbm

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