Indiana Tribüne, Volume 13, Number 357, Indianapolis, Marion County, 13 September 1890 — Page 3
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l gute, mtltl für Mt eisen Sommertage. Xtm fcm ClnffufTf trlGnt ffn?ftMTt besser idersteSm zu kenne, ist ti voa großer KUi aitaiw, baß alle Organe deS meufchA UAen Körrns esund sind U. die lhnm voa der Natur vor aefcörlktenen Funklioncn richtig ersehe können. AIS eines der ichtigsten Organe kann ,yne Pt f1 Yrr tuXX " ? ft'iiiwiiX' sage angesezea werden; tvenn dieser die Speisen nicht ehörig verdaut tritt Verstopfung ein, man riecht uangenehQ de Munde und leidet n häufigm Kossschmerim. Bei eine? Wernachlässtgvn derartiger SraakheitSerschew eng, stelle fi& Llutkrankheitea ei, Nieren- und Leberkride sind eine häufige Folge. Besonder während de Hochsommer ist e oa kroße? Wichtigkeit ei gutes Mittel gegen, die eben erkäntm Leiden zur Hand zu haben, den nur ein gesunder Körver ijt iderstand MZg gegeu die schlechten Einflüsse der heiße Witterung. Ein empfehlungSzeertdeS Mittel rst Dr. August s Hamburger Troplcmo Dkese TroKse sind dke kefte Sommermedkzkn, denn sie befördern die Verdauung, reinigen da Elnt und beleben die Funktionen der Leber und Niere. Dr. Vuzust Kömg'S Hamburaer Tropfen haben sich t rieten Taufenden onFamilie tersädrt und sind deßwegen ein allgemein beliebte Mittel, welche sich mit jedem Jahre neue Freunde msirbt. Wer die Tropfen nur ettma! gebraucht hat, ist von deren Wirksamkeit über, tragt und wird dieselben, wenn nithig, auch vieber grörsuchen und seine Freugdm auss ärmste eNdfehlea. VrrlZ 30 Cent!; uaUr thkkMlhi. TK1 CHARLES A.V0SCLIB C0 Ufümm . Ci . .?" 7i SHwatge Manner, che ihre toUtSt ane kraft d ElaWMtde SeisteZ wieder zu lange anschen, sollte nicht vnumeu, reu ugenssreunv" ,u ittn. D mit viele JttanteaatfAtchten ttllutert, reichlich auZgeflatttte Wett gibt ufschluZ ober ei euetz HeilversadkkN. wodurch Tausend innerhalb kür. ,eger tit ebnt LeruslSSruna tun OcfAIcAia krantheite n den lg, der Jugn, ihh rou,iavi, leverVerseilkuk une. Heu ,erfah ebenso einsaS alt itütg. Jede, setseizene. am. smisi u üeni tu kam nnB'TBt , sc ,erneßeu vs kraue zsgelchi V Hz privat SHtT't nn mtptnfavn 33 West Tl. Str Ne Hork, K. g. ZL 1L 1j. ßm SsS? w W Sä S K 0. I. & W. Die kurze Linie nach dem Osten u. Westen. Die einzige Linie rnU bollgändigeu Zuge ach VlsoWMgton und Peoria, mit DurchsahrtS.WaggsnS nach HavptplSjea am Vt sonri-FIuiZe. Luch Durch'Schlaf und Bahn ftuhl-Waggou bin Dandille und Chicago, so schneUe Zeit die irgend eine andere Linie zu niedrigeren Raten machend Zöge am JndiaaapoliS Union Bahnhöfe : Äbfart, Lftlich gehend : 7 0)Nm, 4 oVm. Abfahrt, westlich sehend : ? 4öVm. m 15 Nm, 12 05 Mitla?S und b MNm. Tskanft, wmOSe : 7 20Vm, 10 40Nm. Ankunft, vom Westen : 6 LMm, 3 4035m, 2 40NM und 10 ISVm. T S gl ich. Alle Zöge hab?n die feinsten SnffetF, Schl:f' nud RnZrßnhbQsggsnS. Wegen Tickets und genauer Ankunft wende man sich ach 42 uuä 44 Jackson Place, dn Hanpieinavge der Indianapolis Union Station g,'genuder,oder an irgend einen Agentm der Lahn. WAB11 B0ÜXB I 5alU CU dk Stadt nach irgend einer Mch. tnsghw zn dnlaff bsaifichttges, gehe? Qk Oa!sst Ticktt-Ofsitt. JJi . 56 LflsZZwSZsV SdsZsz 5blaapo!!S, d nftsz die ykhchreise nd nZZerez HÜtZeUusg. vesosd, nfmer!Zakeit vt LsndsQäQferu sk!d ' O!granesa LgtWSZtStl, ' f-,, , . ' : ' ,.' A UZÜkfsZ?i-TiSeU sch aRm PlSjn, w WeBa se?m k OK bhiUtük QteU ' ach TOBT "VTAY2TE, TOLEDO DETBOn Kl öZAH StLdk , w, YKSchkG dnUfsizn UsfchkZ und dsllflanUz, Sicher. I heit ach die ''"' f " 63003 OßÖafö QöÖo -liebeUBU? ysgaZM'VchL k NsurUz l zp. Z?. Wödo, Dt??M.?a?azw- uah Lkud-Agnl 2, ,.! Sd. Z A I. S N h, Vnl Ticket-anager. 5. v h R I l Vs-'ya?-' es Veket,?Lt. CUnU,nj
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Die schwarze Liste. Roman donSwalv August König. (Forlseduna.) .Herr Müllner schickt mich, sagte er, indem er Wechsel vor Richard us das Pult eegte, .zwanzigtaufend Thaler, enn ich bitten darf." Die Vorzeigung der Wechsel hatte Richard erwarket, aber daß Schaufert dkeje Wechsel belaß, überraschte ihn im höchsten Grade ; um so besser konnte er die Rolle spielen, mit der er die Hinaus schiebung des Protestes zu erreichen gedachte. .Heute schon? fragte er. .Da muß rn Irrthum sem, rvlr haben dre Wechsel erst übermorgen ersartet. .Sind aber heute fällig!" erroiederte der Hüne mit einem forschenden Blick auf den eisernen Geldschrank. .Das ist ein fataler Irrthum!" sagte Richard, ärgerlich mit dem Fug auf den Boden stampfend. .Natürlich erden sie eingelöst, aber die Zahlung kann nach den getroffenen Dispositionen erst übermorgen erfolgen. Mein Vater ist vorhin abgereist, um seinen Bruder tu beerdigen, übermorgen nrnd er wieder hier sein. Ich bitte Herrn Müllner, di, Wechsel so lange liegen zu lassen. Das ironische Lächeln, daß die Lippen JakobS umfvielte, lieg deutlich erkennen, daß er auf eme Ausrede vorbereitet ar; er legte achfelzuckend die.Papiere iedrr in das Portefeuille. .Ich mill's bestellen," erwiederte r trocken. ' Sagen Sie Herrn Müllner, daß ich für übermorgen die Zahlung mit Sicher heit verspreche!" bat Richard, indem er dem Hünen ein Geldstück in- die Hand drückte; wäre mein Vater hier, so könnte sie vielleicht heute noch erfolgen. Be! Ihnen geht heute wohl Alles drunten und druder?" .Doch nicht." antwortete Jakob, mit der Hand über die breite Stirn fahrend, .,m Comptoir und in der Fabrik geht Alles seinen gewohnten Gang, dafür sorgt Herr Müllner, der jetzt das ganze Geschäft leitet. Aber im Wohnhause sieht's traurig aus, Gott verdamme den Schuft, der' dieses Elend angerichtet hat!" .Ist der Weber Junge schon verhaftet V .Na, natürlich!" nickte der Hüne mit einem Blick, als ob er fragen wolle, wie man daran zweifeln könne. MuS der Fabrik Lindenhorts ist er heute Morgen herausgeholt und inS Gefängniß gebracht worden, als der Tag noch nicht angebrochen war. Der Kerl soll Alles geleugnet haben, aber eS wird ihm nichts helfen, er muß einen Kopf kürzer gemacht werden." .Herr Eduard Schaufert wird - nun wohl das Geschäft übernehmen? fragte Richard. .I ja, wahrscheinlich!" sagte Jakob ; während er das Portefeuille einsteckte, .er kann sich freuen, daß er einen so tüchtigen Prokuristen hat! Der alte Herr war doch die Seele vom Ganzen .In anderen Fabriken nicht! .Sie denken an Lindenhort? spottete der Hüne. .Mit dem' sind wir für immer fertig! .Auch jetzt noch?" .Jetzt erst recht, Herr Eduard sprach heute Morgen davon. Er verzeiht eS den LindenhortS nicht, daß sie den Mörder trotz der schwarzen Liste aufgenommen haben, hätte der Kerl hier keine Arbeit mehr gefunden, so wäre er in eine andere Fairikstadt gegangen .Mit der todtkranke Frau und vier hlngernden Kindern?" warf Richard unwillig ein. .Und seiner blinden Mutter dazu! höhnte Jakob, der die Arbeiter haßte, weil sie ihn oft bedroht hatten. .Er konnte sie ja ins Armenhaus schicken, wenn er sie nicht mitnehmen wollte, dafür ist das HauS ja da ! Wenn der feige Hund nur den Herrn von vorn angegriffen hatte! Aber er wird gemutzt haben, daß Herr Schaufert einen Revolver in der Tasche trug. WaS kann'S helfen? Das Unglück ist geschehen, der alte Herr wird begraben und der Mordgefelle Hofsentlich geköpft! Also übermorgen wollen Sie zahlen?" .Jedenfalls, sobald mein Vater zu, rückgekehrt ist. Der Hüne nickte schweigend und ging hinaus. .Soll mich wundern, wann er von dieier Reise zurückgekehrt," brummte er, .Müllner hat mir genug verrathen, ich weiß schon, wie der Hase lauft. Aber was gehl's mich an!" Er schob die Hände in die Rocktaschen und schlug den Weg zur Fabrik ein, und als er später am Wohnhause seines Herm vorbeischritt, warf er einen scheuen Blick auf d!e dicht verhangenen Fenster, hinter denen die Leiche des Ermordeten lag. Verstockt. War es trotzige Verstocktheit oder das Gefühl gekränkter Unschuld, maS sich im Antlitz Franz Junges spiegelte, als er vor dem Untersuchungsrichter stand? Der Gerichtsrath war ein gerechter und humaner Mann, er urtheilte erst dann, wenn vollgiltige Beweise oder ein Schuldgestandniß ihn überzeugt hatten, aber gestutzt auf seine langjährigen Erfahrungen, glaubte er lm vorliegenden Falle keinen Zweifel an der Schuld des Angeklagten hegen zu dürfen. Der Fabrikmeister Schlömer, Jakob, der Prokurist Müllner, Richard Burren feld und mehrere andere Zeugen hatten die Drohungen, Junges , ,ernommen, er selbst leugnete Nicht, sie auSgestoßen zu haben, somit mußte auf ihn der erste be-. grükldete Verdacht fallen. .. 10i Und dieser Verdacht fand in verschie. denen Umständen seine Bestätigung. Bei seiner Verhaftung hatte man in der Tasche des Web'ers einen Schlagring gefunden, mit dem nach Aussage des Arztes die That höchst wahrscheinlich verübt worden war. Ferner konnte Junge sein Alibi nicht nachweisen; es stand fest, daß er an jenem Abend gleich nach neun Uhr auS seiner Wohnung fortgegangen und kurz vor Mitternacht wieder heimgekom men war, .Die Geschichte ist ja so klar, wie Sonnenlicht ! laate der. UntersuchunaS-
I I ij i'1 Mi imrifTOii'! ncyter, wayrend sein Blick durchdringend auf dem hohlen, gefurchten Antlitz des Arbeiters ruhte. Ihr haßtet den Fabrikherrn, weit er nach Eurer Meinung Euch unrecht behandelt hatte, und-Euer Haß gegen ihn wuchs, als Ihr erfuhrt, daß er an Denen Rache nehmen wollte, die Euch wieder Arbeit gaben. DaS werdet Ihr nicht leugnen können, denn die Drohungen sind Euch bewiesen!" .Ich leugne eS auch nicht, erwiederte Junge, ohne die Augen uiederzufchlagen, ich habe ihn gehaßt, weil er hart und grausam war; tiefen Haß hegte jeder Arbeiter gegen ihn. Das Elend in meiner Dachkammer brachte mich zur Verzweiflung, es hat Stunden gegeben, in deuen ich wahnsinnig zu werden glaubte. Und eine solche Stunde mag eS gewesen sein, in der Ihr die That beginget! fuhr der Richter fort. .Viel-leicht-alaubtet Ihr auch, wenn Schaufert todt sei, so würden für die Arbeiter dessere Tage anbrechen, die Fabrikhcrren hätten dann nicht mehr den Muth, die schwarz Liste aufrecht zu halten, oder eS war auch nur de? Durst nach Rache. was Euch trieb, das Verbrechen zu begehen. Ihr wußtet, daß Herr Schaufert jeden Abend' den Club besuchte, und daß er auf dem Heimwege gleich nach zehn durch die einsame, unbewohnte Enggasse kam. Zu delven tzsetlen begrenzen hohe Gartenmauern diese Gasse, durch die selten ein Mensch kommt, in den Nischen, welche die kleinen Thüren bilden, kann man sich verstecken, zudem ist die Gasse Abends nur ungenügend beleuchtet. Dort habt. Ihr gestern Abend auf ihn gewartct. sogar das Wetter begünstigte Euren Planz in dem Schneegestober konnte (schaufert Euch in dem Versteck nicht entdecken. Und als er kam, üöersielt Ihr ihnKmit diesem Schlagring, strecktet Ihr ihn nieder, mit einem einzigen Schlage habk.Jhr ihn getodtet." , .Nein, Herr Nichter, was Sie da erzählen, ist Alles erfunden, Alles Unsinn!" sagte der Weber mit einer abwehrenden Handbeweauna. .Ein.Anderer mag eS genau so gemacht haben, ich war es nicht. Ich war gestern Abend freilich wüthend, als ich daS Haus deS Agenten Burrenfeld verließ, i$ hatte mit Sicherheit gehofft, Nebenverdienst zu sindenich mußte einige Groschen haben, um den Hunger zu Hause stillen zu könmn. , .Hattet Ihr nicht einige Tage vorher Vorschuß von dem Fabrikant Lindenhort erhalten?" .Jawohl, aber was sind ein paar Thaler, wenn sieben Menschen ernährt werden müssen?" fuhrJunge fort, dessen müder Blick mit einem rathlosen AuSdruck durch daS Zimmer schweifte. .Der Do?tor hatte meiner Frau Wnn und Fleischbrühe verordnet, da war daS Geld bald ausgegeben. Ich hatte früher schon häuft; Abends versucht, dadurch einige Groschen zu verdienen, daß ich den mit de? Bahn ankommenden Reisenden meine Dienste anbot. Mitunter war eS mir gelungen, aber eS'hielt schwer, denn auf dem Bahnhofe selbst durfte ich mich nicht zeigen wegen der übrigen Gepäckträger, undÄinem schlecht gekleideten Manne schenkt ein Fremder nicht so leicht Vertrauest. Aber es konnte mir ja auch diesmal gelingen, und daS Elend daheim trieb mich auch fort. So kam's, daß ich gestern Abend von neun bts zwölf Uhr nicht zu Hause war, ich hab' mich am Bahnhöfe in den Straßen herumgetrieden und auf die Züge gewartet .Zwischen neun und zwölf Uhr kommen nur zweiZüge an, der letzte um halb elf sagte der Gerichtsrath, dessen Stimme jetzt schärfer klang, .das Wetter war zum Spazierengehen auch nicht einladend. .Nein, gewiß nicht! seufzte der Weher. .Aber lieber draußen in Schnee und Wind, als daheim in dieser Noth und diesem Jammer. Sie kennen das nicht, Herr Richter, Sie haben nie gesuhlt) nie Einem daS Herz zerreißt, wenn man Weib und Kinder darben sieM Ich war gestern Abend nahe daran, meinem Leben ein Ende zu machen, aber ich dachte, ich müsse ausharren, eS könnte ja auch einmal wieder besser werden." .Seid Ihr in der Zeit zwischenzehn und elf Uhr einer bekannten Person begegiiet, auf deren Zeugniß Ihr Euch berufen könnt? fragte der Richter. .Nein, begegnet 'nid mir wohl einige Personen, aber ich habe sie nicht ange sehen, sie gingen rasch an mir vorbei. .Hat Euch ein Reisender sein Gepäck übergeben?" .Auch daSnicht, eS kamen nur wenige Leute an, uno ich fand nicht einmal Ge? legenheit, einen von ihnen anzureden, die meisten hatten gar kein Gepäck." .Ihr seid auch nirgendwo eingekehrt ? .Mit. keinem Pfennig in der Tasche, wo sollte ich da einkehren?" fragte Junge bitter. .Im Wirthshaus Schulden machen? Ich wäre Pröi.el werth, wenn ich'S gethan hätte. Der Gerichtsrath schüttelte mit ungläubiger Miene das ergraute Haupt und hob den Schlagring auf, der vor ihm neben den Akten lag. .Ist daS Euer Eigenthum? fragte er dann. Brander hat mir den Ring geschenkt, antwortete Junge ohne Zügern, .Heinrich Brander ist mein Vetter .Ich weiß, er baßte ebenfalls Euren früheren Herrn. Et gab Euch wohl den Ring, damit Ihr Rache nehmen solltet?" .Nein, davon ist nie zwischen uns die Rede gewesen. Geschimpft haben wir wohl beide, auch dem Fabrikherrn alles Böse gewünscht, aber an Mord hat Keiner vstt uns gedacht,' .Zu welchem Zweck trugt Ihr das Mordinstrument bei Euch? " fragte der Nichter. .Die Gefährlichkeit dieser Waffe kennt Jeder, man Ändet sie seit einiger Zeit bei jedem Rausbold. Ihr mußtet, doch einen bestimmten Zweck dabei haben, und welcher andere Zweck könnte eS gewesen sein, als die Besriedigung Eurer Rache?" .... : " . DerWeber hatte daS Haupt wieder erKoben, ein unsagbar herber Zug lag um seine Mundwinkel, jäh auflodernder Zorn blitzte aus seinen, sonst so müden Augen,' die plötzlich Glanz und Leben erhielten. . ' : .Sie wollen, daß ich schuldig sein soll, aber ich bin es nicht ! sagte er müh-, sam sich bezwingend. .Ich hatte ja voraus wissen können, daß auf mich der erste L-rdaebt lallen würde " . .
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' -! ' : v T ' "J f " ! j i-;: " .Das sTgt Ihr jetzt!" unterbrach der Richter ihn barsch. Geftem werdet Ihr schwerlich daran gedacht haben, nun glaubt Ihr mit dieser Ausrede Eure Un. schuld glaubhaft zu machen. Derartige Manöver kennen wir, bester Freund, Ihr imponirt weder mir, noch den Geschwsrenen damit. Wenn man einen Schlagring in der Tasche tragt, verfolgt man einen bestimmten Zweck, entweder man fürchtet, angegriffen zu werden, oder man will selbst angreifen, und das letztere war Eure Absicht. .Nein, nein!" rief Junge mit wachsender Erregung. .Mag auch der Schein aegen mich zeugen, ich bin an dieser That so unschuldig, wie ein neugeborenes Kind. Den Ring 'gab mir mein Vetter. man kann ja einmal in die Lage kommen,daß man sich gegen einen Rausbold wehren muß. ich steckte ihn ein und dachte mir weiter nichts Sibei. Und dann möchte ich Ihnen auch noch sagen, daß Herr Schaufert viele Feinde hatte, sie haßten ihn Alle, sogar sein eigener Schwager". Der Gerichtsrath brach das Verhör ab. diesem verstockten Leugnen gegenüber waren weitere Fragen fruchtlos, er mußte sich gedulden, bis die Untersuchungshaft den Angeklagten mürbe gemacht hatte. Es waren noch zwei Zeugen an diesem Morgen zu verhören, Meister Schlömer und Brander, ihre Aussagen bestätigten nur, was der Untersuchungsrichter bereits wußte. Ein schlechtes Zeugniß konnte Schlömer dem Angeklagten nicht geben; Junge war immer ein ruhiger Arbeiter gewesen, erst seit Erkrankung seiner Frau hatte er sich unzufrieden gezeigt. Und diese UnZufriedenheit wurde durch die Verhaltnisse bedingt, denn Junge hatte stets seinen Lohn als Vorschuß voraus genommen, das war die Ursache seiner Geldnoth. a der das häusliche Elend sich hinzugesellte. Und je mehr seine Unzufriedenheit sich steigerte, desto höher wuchs sein Haß gezen den Fabrikherrn, auf den er alle Schuld walzte. Dieser Haß hatte sich in Drohungen Luft gemacht und war dann später Versulassung zu der unseligen That geworgen, das unterlag auch für den Fabrikmeister nicht dem leisesten Zweifel. Mit diesem Unheil über seinen Better war Brander keineswegs einverstanden, er trat mit aller Entschiedenheit für die Schuldlosigkeit des Angeklagten in die Schranken. Die Drohungen gab auch er zu, aber er bestntt energisch, seinen Vetter aufgehetzt oder ibn zu einem bestimmten Zweck mit dem Schlagring ver sehen zu haben. Er hielt eS für ganz unmöglich, daß Junge, dieser ruhige, friedfertige Mann die That begangen haben könne ; durch feine arme und mitunter heftige Vertheidignng lud er sogar den Verdacht auf sich, bei der That selbst betheiligt gewesen zu sein. Der Richter entließ ihn mit einer ernsten Verwarnung, er machte ihn darauf aufmerksam, daß sein Name ebenfalls auf der schwarzen Liste stehe, und daß er auf keine Rücksicht hoffen dürfe, sobald er auf einer Lüge ertappt erde, mit der er eine Verdunkelung der Thatsachen bezwecke. Brander war wüthend, als er aus dem Büreau desUntersuchungSrichtrrs heraustrat. Vor dem GerichtSgebäude begegnete er dem Meister Schlömer, der sich mit einigen Personen über das Ereigniß unterhielt, das heute die ganze Stadt beschäftigte und alle Gemüther in fieberhafte Ausregung versetzte. ' .Es ist' nicht wahr! rief er in die Gruppe hinein. .Junge ist der Mö? der nicht, wenn das Gericht ihn verurtbeikt. bcaebt es leibst. einen Mord!" (vortfetzung folgt.) ? Vtömartrs s-:?m eetcht weit. Dr. Eduard Simon, der ehemalige Redacteur der New Yorker Handels zeitüng". dessen am 86. August versuchter Selbstmord einiges Aussehen erregt hatte, wurde am Montag vom BellevueHospital in das Polizeigericht zu New Aork gebracht und da keine directen Beweise für seinen Selbstmordversuch vor lagen, vom Richter in Freiheit gesetzt. Der Grund zu der verzweifelten That ist in Simons Entlassung von seiner Stellung als Redacteur zu suchen. Nicht recht erklärlich ist es, daß die .N. Y. Handelszeitnng" dm Artikel Simons über ' sein Interview mit dem Fürsten Bismarck erst vollständig ab. druckte, und daß dann auf diesm Bericht hin Simon entlassen wurde. Sollten vielleicht die deutschländischen Kunden der Handelszeitung", welche merkwür diger Weise drüben als unerschütterliche Autorität in amerikanischen Angelegenheilen gilt, während sie diesseits selbst ,n Zeitungskreiscn kaum dem Namen nach, bekannt ist, in dem Interview ein Haar gesunden haben, und darauf Dr. Simons Entlassung erfolgtsein? Was man dem Artikel vorzuwerfen hat, scheint auf eine gewisse, etwas übertnebene Selbstgefälligkeit des Verfassers hinauszulaufen. So schreibt das .Neue Wiener Tageblatt", das augenscheinüch gigen Simon voreingenommen ist, wi, folgt! Man erinnert sicb dielleickt nock des 'Aufsehens,. das es vor ungefähr zwölf GtnisfM fc f Ouyi.nittrijlC, m üCT meng? TlXlZlltV) Bankier Dr. Eduard Simon genöthigt war, Wien zu verlassen. Es geschah dies unter Umstanden, die damnl in weiten Kreisen, und zwar nicht blos der ftl -tJLTtia .1 ' " w vcjajistDai, eine zeuiang ven allgemeinen Gesprächsstoff bildeten, Eduard Simon war im Jahre 1866 mit seinem Vater, dem ehemaligen Hosbankier des verstorbenen Königs von Hannover, nach Wien gekommen, hatte hier ein Banks haus eiablirt. nach dessen unrühmlichen Ende er Europas überiünchter Höflichseit" den Rücken kehrte. Seither hörte man nichts mehr von ihm. Um so überraschter wär man dieser Tage, seinen Namen unter einer Bremer Korrespondenz der .Newyorker Handelszeiwng" zu finden, in welcher er man höreund staune über einen' Besuch - berichtet, den er am 18, v. M. dem Fürsten Bis marck in Nriedrichsrub abaestattet bat.
Seit dSMMWWMlrHM,
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s?TTTWrT gegen VlLmära-Jnierviews einigermaßen mißtrauisch geworden, allein so lange, ein Dementi aus Friedrichsruh nicht vorliegt, kann mach sl unglaublich , es auch klingen mag, immerhin annehmen, eS sei Herrn Dr. Simon gelungen, sich beim Fürsten Bismarck Eingang zu der schaffen. Man wird es uns erlassen, der spaltenlangen Erzählung deS Herrn Simon zu folgen, nur eine' Aeußerung nicht des Fürsten, sondern des Interviewers können wir uns nickt versaaen. bier wörtlich wiederzuaeben. ' Auf die 5?raae des Fürsten,' was er für' ein Landsmcurn y lj ' i-'i' 1 . sei, hat Dr. Eduard Simon geantwortet: .Ein 'Hannoveraner, dessen Vater im Jahre 1866 Mit , dem damaligen KS nig, Georg V, .nach Wien gegangen ,ist, was ich schon damals, tiefbellagte." Nun, die ehemaligen - KeschäftLfteunde" des Herrn Simon beklagen es noch heute. Simon berichtet weiter, daß Fürst Bis marck ihn nach circa emstündigenl Spa ziergang mit mehreren wcrrrnen Hände drücken" und mit den Worten verabsckiedete: ..Grünen Sie mir Newdork." Die amerikanische Metropole, kann stolz ' , 1 ? "1 Ji!'" -.-rtt ' fit ' nui ' 7iin Anrti nv it A.rt kt1l MIM V'T'P,; HVy. Vj VV. Ueberbringer weniger. 'Wenn es ihm schließlich nur nicht ebenso geht, wie Comi flrTirtVi ViVUiiU, Die mexikanische Vnnee soll reorganisirt werden. Präsident Diaz geht damitum, eine Volkswehr zur Vertheidigung de Landes zu schaffen, nach Schweizer Muster, und die regulare Annee als Grenztruppen zu verwenden. Die mexikanische Armee krankt an dem spanischen Erbübel. Sie ist aus dem Auswurf 'der Nation zusammcngesetzt und das , unverhältnißmäßig zahlreiche Oificier - Corps bildet eine Kaste, welche die Quelle ewiger Unruhen ist. Die Rangliste weist nicht weniger als ISO Generäle auf welche alle eine volitiscbe Rolle spielen, und auf der Pcnsions- und Halbsold-Liste stchen fast ebenso viele Osstttere, wie im activen Dienst. Die Entlassung dieses Heeres vonEpaulettenträgent, unter welchen nur eine kleine Zahl wirklich krieaStüchtiqer. wissenschaftlich gebildeter Officiere sich befindet, wurde unbedingt zu emer vit vvlution führen. Diaz will sie daher als Exerciermeister zur Ausbildung des neu zu schassenden Miliz - Heeres verwenden, und ans den brauchbaren Unterosstzicren und Gemeinen einen Stamm für dasselbe bilden. Er motivirt seinen. Plan mit der Finanznoth des Landes und der Nothwendigkeit, Einschränkungen einMführen. Durch Reducirung der regulareu Armee glaubt er,,, etwa 10 Mil lionen im Jahre sparen u können, für Mexikos Finanzverhältmsse schon ein ganz respektabler Posten. Außer diesem offenen Motiv hat Präsident Diaz aber cl.anz gewiß noch ein geheimes, und das ,st die Beseitigung eines Elementes, welches immer die größte Gefahr für innere Ruhe des Landes gebildet hat, und nicht die Stütze der Ordnung. Deutsche Lokal Nachrichten. Provinz Hannover, t In Göttingen der Obergerichts' dizedirektor Georg Bechtold Nieper. Auf dem Ritterguts des Barons Jein sen zn Moedesse bei Oelheim wurde in einer Tiefe von 100 Meter ein großes werthvolles Schwefelkieslager angebohrt, Die Salzsörderung auf den drei Salinen des oberen Leinethales, nämlich derjenigen zu Salzderhelden, Süllbeck und Louisenhall bei Göttingen hat im letzten Jahre ca. 260,000 Cent, ner Salz, (ganz überwiegend Kochsalz) betragen. Erhängt haben sich: 'aus Schwermuth über den Tod seiner FrM, der Anbauet Wilh. Waltemath in H'oty hausen bei Stolzenau; in Verliehausen bei Uslar der dem Trunke ergebene Ackerm. C. Gnopp. Ertrunken sind: in der Süderelbe die Arbeiter Julius August Kunth aus Breitenberg, Theo. Knuth aus Kl.-Hütte und Franz Radewald aus Gr.-Schwiersen? in Suttorf der Füsilier Sprinkmann aus Neustadt a. N.; durch unglücklichen Swrz kamen zu Tode: in Northeim der Dachdeckerlehrling Bloßie, in Kl.-Rhüden der Ar. better H. Baulecke; überfahren und getsdtet wurden der Amtsvorsteher Feuer' habe sen. in Brullsen und in Melbourne der Obersteuermann Albr. Aries aus Geestemünde? im Merzen Armenhause zog Nch die Wittwe Sielholt tödt. liche Brandwunden zu. Provinz Westfalen, f In Münster: der königl. Musikdirector Bernard Hüls, der Landgerichtspräsidcnt Buchholtz, der Haupt, lehrer a. D. Gg. Abeler und der Arzt Dr. Ruer. Ern doppeller Kindermord ist in Dorstfeld begangen worden und zwar hat eme Wittwe Dodt, ein ln üblem Rufe stehendes Frauenzimmer, die vier Wochen alten Zwillinge einer bei ihr wohnenden Dienftmagd Amia Sauermann aus Hultrop, mit Vorwis sen der Mutter, in einer Wanne ertränkt. Während er sich an einer Prozession betheiligte, wurde der Vikar Engelbert .Schmoll, Rektor der höheren, Bürgerschule in Geseke, von einem tödUichen Schlaganfall betroffen. Erhängt haben sich: aus gekränktem Ehrgefühl, der Gewerbeschüler Willi Stöhr in Dortmund und ebendort die Wittwe Jos. Brockmann. In Bicleseld ist der Maurer Gg. Spethmann durch Sturz vom Gerüste zu Tode gekommen. Rhein Provinz. Im Jahre1840 bestanden in der Rheinprovinz 3150 Schulklassen mit 2300 geprüften Lehrern. Jetzt zählt die Rheinprovinz über 7000 Lehrklassen mit geprüften ,! Lehrern. Beim Gefechtsschießen deö Ins.. Regt. No. 16 in Köln wurde der Gefreite Schütte der 4. Comp. welcher die Schüsse zu markig ren hatte und zu früh aus der Deckung herausgetreten war, von einer Kugel gctödtet. f Der dem Centrum ana hörige Reichstagsabg. Dr. Birnich in KorkuW. Die , Äbbltuna IM
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