Indiana Tribüne, Volume 13, Number 356, Indianapolis, Marion County, 12 September 1890 — Page 2

ZMans Tribüne. . eckewt

HSaliy nuö Aonutsgo. y nnw xtnt mtt durch br,ägtt tZ Ctr.tl x,r Wsch, feit ountag,rridk' 5 tentl vt Wch. Bitt mtmmn V tl An tat! V Statuts Pr ysA zsgtZchM t BKaalltafcxni $5 fti Jahr. 0fCcti 130 S. ü5sVvlandSr. Jnd!snschoiiS,JKd., lL. September l8S0. Südsmertta. Die Staaten von Mittel- und Südamerika sind, einen ausgenommm, alle über denselben Kamm geschoren. Aus die rohen Stämme, die sich bei der spanischen Eroberung vorgesunden haben, ist kein edles' Reis gepfropft, vielmehr wird sich der Satz vertheidigen lassen, daß die spanische Kultur und das spanische Blut mehr verdorben als verbessert haben. , Indianer, Neer, die Mischung dieser Nassen unter einander und mit den Spaniern, die weitere fchung der Farbigen, endlich die Kreolen ( in Amerika geborene Vkachkommen dec Spamer), alle diese Elemente haben tU ten im Guten, nur zu ost im Bösen ge wetteifert. In Südamerika wie in Mittelamerika war fast immer Krieg, wenn nicht zwischen den Staaten, so im Innern eines Staates zwischen denParteien. Der Ehrgeiz und Vortheil machte die Politik, nicht die Wohlfahrt Aller, dem Abenteuer, nicht der Arbeit wurde gehuldigt Die Fehde zwischen Salvador und Guatemala ist, wenigstens vorläufig, vorüber. Die Unruhen in BuenosAyres hat man irriger Weise durch einen bloßen Personenwechsel im Amte des Präsidenten als abgeschlossen betrachtet, was schon dadurch ausgeschlos sen war, daß' ihre tiefere Ursache in der tiefen Zerrüttung der Finanzen und der Hilflosigkeit der Regierung gegenüber diesem Nothzustande lag. Der zurückgetretene Präsident hat neues Papiergeld ausgeben wollen, seine Gegner tadelten ihn hart, sein Nachfolger verwarf den Plan und ließ am nächsten Tage die Vorbereitungen zur Ausgabe neuen Papiergelds treffen. Während die Krisis in ,Buenos-Ayres andauert, wurde aus dem benachbarten Uruguay berichtet, daß dort in Folge der financiellen Mißwirthschaft eine Revolution befürchtet werde, daß in Montevideo die größte Aufregung herrsche, daß der Nationalban? zur Ordnung ihrer Angelegenheiten dcr Zwangswrs ihrer Noten auf sechs Monate gewährt worden sei. Wie in Baenos-Ayres, so ist auch in Uruguay die Regierung verdächtigt worden, aus der "Nothlage des Staates Nutzen gezogen zu haben. Indeß ist herera erst seit dem 1. April d. I. Präsident, immer als Mann von Ehre erkannt, und für die üble Lage nicht verantwortlich zu machen, welche seine militärischen Vorgänger hinterlassen haden. Andere südamerikanische Staaten sind nicht besser situirt. Ecuador, Bolivia, Kolumbien machen seit vielen Jahren vergebliche Versuche, ihre auswärtige Schuld zu ordnen. Columbien hatte große Hoffnungen aus Panama gesetzt, Panama selbst war einige Jahre auf stolzen Rossen jetzt ist Lesseps ein geWickler Mann und Panama ist durch die Brust geschossen. Peru hat seine Schuld regulirt, aber wie ! Es hat dem britischen Gläubiger-Comite ungeheure Strecken 'Staatsländereien. große Quantttäten Guano abtreten, die Eisnibahnen ,uf 66 Jahre überlassen und zu 33 Jahreszahlungen von je 1,600,000 M. sich verpflichten müssen. Wir sagten aber, unter den Staaten Mittel- und Südamerikas mache von der Tnerfreulichen Regel nur einer eine Aus uahme. Dieser ist nicht Brasilien, denn das Kaiserreich hat wenig geleistet und Sie Republik ist noch zu jung, als daß man übe? sie ein Urtheil hätte. Der veiße Rabe ist Chile. Begünstigt von der Natur durch seine langgestreckte Lage um Meere, .die große Fruchtbarkeit des Landes und den Reichthum des Bodens tn Silbe? und namentlich an Kupfer, hat das Land das Glück gehabt, daß sich lhm schon verhältnißmäßig früh viele Europäer von Charakter und ernstem Streben zugewendet haben, unter deren Einflüsse bei schneller Entwickelung des Handels die Cultur der Eingeborenen m ersprießlicher Weise sich gehoben hat und em übermächtiges Schalten der römischen Kirche verhindert worden ist. -Die Handelsmacht Chi hat sich, als 1879 Peru und Belivia sie bedrohten, als tüchtige Kriegsmacht erwiesen. Bildüng und Aufklärung und ein ehrliches verfassungsmäßiges Regiment herrschen in diesem Staate, dessen verdienstvoller Präsident Balmaeeda in seinem Cabinet Vertreter der vier liberalen Parteien, der Radikalen, der Unabhängigen,' der Dissidenten und der Nationalen, ver einigt hat. In Chile sind Seminare und Schulen mit deutschen Lehrkräften besetzt, und der letzte Etat des Staates hat einen leinen Ueberschuß der Eim nahmen über die Ausgaben von 73 Millionen Mark ergeben. Generalversammlung der ttathollken Teutschlands. In Coblcnz hat vom 5J5. bis zum 2h Knailst die 37. Generalversammlung der Katholiken Teutschlands stattgefunden, welche bekanntlich Zuerst nach München berufen worden, war. Am ersten Tage r. ' .tL i ; ' in f m a r voiT fc" r r 7 iiiijiiiijiii i i hl. iuiiiilll. Rede, in welcher er, nach längerem Hinm . f . . .. JL. i L .v ., m -f 1l L. L i -....UAl..dAM QfSl)l9AsAII. " m nm nip 'jjfimcüenecvsujiyiCMiucutu nt nininfi nprr cnii wrx iir 11 za iIucl "U iuu fUtf fwrrtrt VUl hrthPtT VtT NNZ vsT-a o-n - , - , i ü '-':'vjj 'Y ,v wen W Ananne m stellen traate :;r;:.jf, - .11 ., .- : tr auuu u uc in, u1111 Vu lw 4UV - .it.iMmni hfltllH tlrt ; ;:M" MT V 1 W wr r " " - 13 ..T '. . ,P . 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ftcai, wir wräen unser Nech! verlangen. Was wir erlangt haben, ist noch nicht sehr viel. Aber' wenn die Truppe ävaneirt, dann geht es in nicht rastendem Tempo vorwärts. Wenn man mich sragt: Warum kommt ihr denn jedes Jahr zusammen? Dann sage ich: Warum sind in jedem Jahr die großen Manöver ? - (Große Heiterkeit. ) Diese Versammlungen sind jedes Jahr ein Corpsmanöver ohne rauchloses Pulver. Wir werden so fortfahren und ich rufe Ihnen zn: Nur Courage, dann ist der Sieg unser. Unsere Forderungen müssm wir bestimmt und klar aussprechen. Wir ' wollen, daß wir die Schuler. wieder haben, in denen die Eltern und die Kirche den gebührenden Einfluß besitzen. Ohne diesen thnn wir es einmal nicht. Es gibt eine Reihe von Schul meistern, die das alles für lächerlich sinden, was wir verlangen. Ich bedaure, daß Herr Dittes nicht hier ist. Wir verlangen entschieden, daß Wandel geschaffen wird, und wird dies nicht erreicht, dann werden wir verlangen, daß uns Unterrichtsfreiheit gegeben, daß der Kirche gestattet wird. Schulen zu gnm den. Der Weg aber, der jetzt gegangen wird, führt in's Verderben, und wir wollen in dieses Verderben nicht gehen. Dies muß ickx schon heute sagen, weil das neue UMerrichtsgesetz ausgearbeitet wird, und die daran arbeiten, müssen wissen, wie wir Katholiken dazu stehen. Wir werden nicht viel daran zu arbeiten haben, als bei der Berathnng im Landtag. Dann werden wir uns dort deck Herrn Dittes ein wenig näher betrachten. Die Schulfrage ist die wichtigste, die wir in diesem Jahr behandeln köw nm, und im Laufe der Verhandlungen werden wir Ihnen Resolutionen vorschlagen. LSinzlse Feinde.

Daß der kleinste Vogel der Wett, der Kolibri, außerordentlich streitbar ist und sogar tollkühn viel größere und stärkere Vögel, als er selbst ist. -anzugreifen wagt, wird durch eine Erzählung des Farmers Hiram Judson bei Scranton, Pa., bestätigt. Während er eines schönen Sommertages aus dem Fenster seines mit einer Jasminlaube geschmückten Hauses sah, bemerkte er zwei Kolibris, welche eifrig von Blüthe zu Blüthe schwlrrten und mittels ihres pfriemenförmigen Schnabels und der langen Zunge die in den Kelchen verborgenen kleinen Jnsecten hervorholten. Während er den blitzschnellen Bewegungen der wie Edelsteine im Sonnenglanz schimmernden Thierchen zuschaute, erscholl plötzlich vom benachbarten Gcstügelhofe her das angstliche Gackern einer Gluckhenne, welche man vorher emsig kratzend, von zahlreichen Küchlein umgeben, bemerken konnte. Gleich darauf schoß ein Hühnerhabicht herab und flatterte mit emem Küchlein, von dem Gackern der erregten Henne begleite wieder empor. Doch in diesem Augenblick schienen die Kolibris, welche sich vorher durch kein Geräusch hatten stören lassen, aufmerksam zu werden. Mit einer Geschwindigkeit, daß selbst das schärfste Auge ihrem Fluge nicht folgen konnte, schössen sie davon, auf den Habicht zu, der das Küchlein in seinen Fängen gepackt hielt und am eiligen Aufslug durch die breiten belaubten Aeste eines alten Ahornbaumes gehindert wurde. Die Zwergvogel schössen dirert von oben auf den Habicht herab und bohrten ihm die spitzen Schnabel in Kopf und Hals. Vor Schmerz ließ dec Hühnerdieb seine Beute fahren und suchte sich durch eilige Flucht vor seinen bösartigen kleinen Angreifern zu retten. Doch mit bemetkenswerther Hartnäckigkeit ließen diese nicht nach, und schössen imnler wieder von oben mit erneuter Wuth auf ihren Feind herab, sodaß dieser vor Schmerz und Unfähigkeit sich zu wehren fast zu Boden gestürzt wäre. Doch das Maß der Strafe sür den gefiederten Räuber war noch nicht voll. Ein Kömgsfischer, dessen Weibchen auf einer hohen Ulme brütete, sah den 5!ampf und die Annäherung des flatternden Habichts. Theils aus Besorgniß für seine eigene Brüt, theils aus dem allen Vögeln gemeinsamen Haß gegen Raubvögel, eilte er den tapferen kleinen Vögelchen zu Hilfe. Der Habicht erhob em großes Ängsteschrei, welches der Königsfischer mit einer Art Triumphgekreisch beantwortete. Aus der Höhe schoß er auf den Habicht dreimal herab, ihn jedesmal mit gewichtigen Hieben seines kräftigen Schnabels treffend. , Der so Angegrifsene suchte nunmehr sein Heil in eiliger Flucht nach dem benachbarten Gehölz, wohin ihm seine Angreifer zu folgen nicht Lust hatten. Die beiden Kolibris aber kehrten, als ob nichts geschehen, eilig wieder zu ihren Jasminbluthep zurück. Schlechte Schisssarzte. Mangelhaste ärztliche Pflege an Bord der großen Ozeandampfer, das ist eine lllage, der man nur allzuoft begegnet. Und sie ist sehr häusig berechtigt. Nicht daß die Aerzte an sich untauglich wären. Sie sind nur zn jung und unerfahren. Häufig kommen ganz unerwartet außerordentlich complicirte Fälle vor, bei denen der Arzt gewiß am Lande einen erfabrenm Coliegen zu Rathe ziehen würde. Auf dem Schiff ist ihm das natürlich abgeschnitten. In der That ist aber die. Thätigkeit als Schiffsarzt nicht besonders verlockend, was den Geldpunkt betrifft. Das Gehalt ist kärglich und nur auf den ßanz bedeutenden Ozeanlinicn, auf denen die seine Welt verkehrt, kann der Schiffsarzt auf anständige Extrahonorare seiiens der Kajütenpassagiere rechnen, und das auch nur , während der wenigen Sommermonate. , Im übrigen ist er auf sein Gehalt angewiesen und lebt im Ganzen recht eintönig dahin, denn bald ist das Interesse an den überseeischen Hafenstädten und ihrem Leben und Treiben durch die Gewohnheit abgestumpft. , Doch nehmen junge Aerzte ohne Praiis trotz des kärglichen Auskommens

solche Stellen ganz gern an, weil sie ' immerhin mehr ' Abwechselung bietet, j c . ( V f. !

ais oas cmsormlge aein in ocn Hospitälern. Im Interesse der Reisenden wäre es allerdings sehr wünschenswert!), wenn bereits länger gediente Aerzte von größerer Erfahrung sich dem Schiffsdienste widmeten. Ja, wenn es nur mit den einfachen Fällen von Seekrankheit abge. macht wäre! Da ist Sodawasser und doppeltkohlensaures Natron recht wirksam, und hilft selbst bei den ängstlichsten Damen. Aber namentlich im Zwischendeck ereignen sich recht bedenkliche Fälle von Erkrankungen. Gar nicht selten ist der Ausbruch von Tobsucht oder Delirium. tückische Evidemien zeigen sich, und wenn hier nicht gleich eine richtige Diognose gestellt und die nöthigen Ab sperrungsmaßreqeln vorgenommen werden, droht den sämmtlichen Passagieren und der Bemannung sicheres Verderben. Die Dampfergesellschaften sind recht wohl in der Lage, ihren Aerzten ein höheres Gehalt zu zahlen und sich auf diese Weise den ZZath und Beistand erfabrener, gewiegter Praktiker zu sichern. Natürlich würden diese nur gegen eine Vergütung, die den Ertrag ihrer guten Praxis, einigermaßen deckt, sich bereit sinden lassen. Andererseits gibts manche unter ihnen, welche eine längere, wiederholte Seefahrt als willkommene Erholung von den Strapazen der Praxis und dem Dunst, der Hitze und dem Rauch der großen Städte mit Freuden ergreifen würden. Richtig ist, daß die Dampferlinien im Winter größtentheils mit Verlust arbeiten. Die starke Concurrenz hat die Frachtraten sehr herab gesetzt; im Winter werden nur Fracht, güter und fast 'gar keine Passagiere befördert, während die Kosten für Bemannung dieselben sind, ja noch sich erhöhen. Da müssen allerdings die Sommereiw nahmen stark herhalten, um den Winterausfall zu decken. Doch aber sollte man gerade da, wo es Leben und Gesundheit der Passagiere Mld Bemannung gilt, ebensowenig knausern, wie bei dem Salär des Capitäns und der Steuerleute. Wom Anlande. Der Pastor der PreSdyte naner-Kirche in Falls City, Kansas, lete sein Amt-nieder, weil die Damen semer Gemeinde am Sonntag Nachmib tag Whist spielten. Von den Culturfortschrit ten des neuen PacistcStaates Washing ton, welche mit den materiellen gleichen Schritt halten, zeugt am Schlagendsten die Thatsache, daß Spokane Falls jetzt ein Hochschulgebäude für $90,000 bauer läßt. I n dercalifornischen Stadt Santa Barbara wird jetzt künstliche Gasheizung eingeftihrt. Eine Gesell schzft läßt Röhren nach den vor der Stadt gelegenen Gasquellen . legen. Hitze für Koch- und Heizzwecke wird zu ö10 den Monat geliefert. Auf ein menschliches Gerippe stieß beim Pflügen ein Farmer bei Canton, Jll., von welchem man glaubt, daß es die Ueberreste des vor neun Jahren auf geheimnißvolle Weise von dort verschwundenen Frank Irwin sind. - Die ungeheuerlichsten und barbarischsten Wortbildungen sind der neueren organischen Chemie vorbehalten. Hat sich da neulich ein Professor Michaelis ein Patent auf die Herstellung von Acatyläthylenphanylhydrazinsäure und der dazu gehörigen Aethylphenylhydrazinbernsteinsäure geben lassen! .Peter Cornaro, ein Mcxi kaner, welcher in Mott, Colorado, zu Hause ist, lvar eine Woche lang am Suff. Als er wieder an die Arbeit gegangen war, biß ihn eine Klapperschlange, welche in einem hohlen Baumstamm verborgen war, in den Arm. Das Gift verbreitete sich nicht im Körper, wohl aber starb die Schlange in wenigen Mi nuten. Die Ansicht, daß der Tod in der Mehrzahl der Sterbefälle in den frühen Morgenstunden eintritt, wird von Dr. Burns vom New Aorker Cha-rity-Hospital widerlegt. Derselbe hat bei 15.000 Todesfällen, welche sich über einen Zeitraum von 12 Jahren erstrekken, die Beobachtung gemacht, daß die Tageszeit mit dem Tode nicht das Geringste zu thun hat. Große Freude herrscht un ter den Glasfabrikanten in Pittsburg, Pa., denn die kürzlich erfolgte Entdeckung einer ausgiebigen Grube des für die Glasfabrikatiou unentbehrlichen weißen Sandes dicht bei der Stadt, über hebt sie der Nothwendigkeit und großen Kosten, sich ihren Bedarf zenseitS des Alleghany-Gebirges kommen zulassen. Eine Ratte .verirrte sich in die Scheune des Farmers Freyberg im County Muscatine des Staates Iowa, ein Hütejunge jagte sie in ein Loch unter der Scheunentenne, und um sie heralkszujagen stopfte er. Stroh hin ein und steckte dies mit. einem .brennen den Streichholz an. Die Scheune sing Feuer und brannte mit allen Erntevorräthen total , nieder. D e r v er storbeneJesferson Davis war bekanntlich Kriegssekretär unter dem Präsidenten Pierre. Als solcher empfahl er die Verwendung v.on Kameelen für den Transport von Mili' tär-ZZroviant über die, Plains und Prärien nach den westlichen Forts. Es wurden auch thatsächlich, eine Anzahl Kameele angeschafft, doch ließ man sit später laufen, und einige derselben ' oder ihre Jungen sind in Nevada noch heute in halbwildem Zustande zu sinden. Die Stimme der Natur spricht nicht immer sehr vernehmlich. Das mußte jüngst ein Farmer in Penw sylvanien, der einen längst verlorenen Sohn als todt betrauerte, zu seinem Leidwesen erfahren. Ein Hochstapler wußte die Rolle des verlorenen Sohnes so trefflich zu spielen, daß er den Alten völlig hinter's Licht führte, sich ein Jahr lang auf der Farm mästete und schließlich mit t5000, seinem väterlichen Erbtheil, das Weite suchte.

Thomas Connolly, einElektriker von Manchester, England, und Alfred Stevens, Ingenieur von London, smd gegenwärtig die Gäste von Supermtendent Morris Mead vom Pittsburger elektrischen Bureau. Sie wollen für eine Londoner Korporation Maschi nerien kaufen und sagen, die Amerikaner seien im Maschinenwesen den Engländern voran, wenn auch nach den konservativen Ideen der Engländer die amerikanischen Maschinen etwas zu leicht seien. Unsere elektrische Beleuchtung sei zwar ausgezeichnet, allein die Drathaetze über den Straßen äußerst gefährlich, und würde ein solches System in englischen Städten niemals geduldet werden. Am ungünstigsten äußerten sich die Herren über das Pflaster und die Unsauberkeit in den amerikanischen Städten und jeder hier Euigewanderte begreift dies vollkommen. Vor drei fahren setzte Dr. A. Sargentf Direktor des Hemenway Gymnasiums vom Harvard College, zwei Preise für solche Personen männlichen und weiblichen Geschlechtes aus, welche laut der von ihm entworfenen anthropometrischen Karte die beste proPortionelle körperliche Entwickelung aufzeigen würden. Es geschah dieses, um die Jugend zu fleißigem Turnen und physischer Entwickelung anzuspornen. Ungefähr 3000 Personen bewarben sich um die Preise. Dieselben fielen aus Henry Ehester Jackson von Wiseasset, einein Senior im Bowdoin College, und Margaret Vlanche Best von Meadville, Pa., welche als Turnlehrerin im Alleghany College wirkt. Ihr zunächst kamen eine Verkäuferin in einem Bostoner Laden, eine eifrige Turnerin, und zwei Mitglieder des Berkeley Ladies Athletie Club" von New York, beide Töchter von prominenten Rechtsanwälten in der Stadt New Jork. Jacksons nächster Concurrent war William Fay Garcelon, Director des Forsyth-Gym-nasiums in Philadelphia. Der goldene Ehre n-P o k a l, im die Hamburg-Amerikanische Packetfahrt - Aktien - Gesellschaft" den Jndependent New York Schützen" anläßlich des 10 deutschen Bundes schießens dcdicirt hat, ist jetzt in 3!ew York ausgestellt. Der Pokal ist ein wirkliches Kunstwerk; auf kreisrundem Untersatz aus roth und weißem Sammet erhebt sich eine goldene Basis,, auf der Neptun sich befindet, web cher in seinen Händen den eigentlichen Pokal trägt. Gekrönt wird das Ganze von einer in Gold getriebenen Germania. An dem Pokale hängen, von Guirlanden getragen, vier massiv goldene Schützen - Scheiben und auf einem Schild befindet sich die Inschrift : Suevia Wieland 1835 1890 DenJndependent New Aorker Schützen von der Hamburg - Amerikanischen Packet-fahrt-Aktien-Gesellschaft." 4. Juli 1890. Am Untersatz ist in farbiger Emaille auf Goldgrund die Flagge der Hambürger Gesellschaft angebracht. Der ganze Becher ist Lj Fuß hoch und hat eine? Goldwerth, von 2000 Mark. D e r C ö n t ra st d e r äußerstm Bequemlichkeit in den durchgehenden Zügen und d;r Schererei auf den Lokalzügen wird treffend durch die Thatfache gekennzeichnet, daß man auf der Reise von New Vork nach Chicago, odet Jacksonville, oder H?cw Orleans, ruhig in seinem bequemen Wagen sitzen bleibt, aber von Hartem in der oberen Stadl New Dork nach Coney Island sechsmal die Waggons wechseln nmß! Ein wahres S ch l a r a f f e w z'eben müssen die Bewohner vom Connttz Wilkes im Staate Georgia führen, denn sechszehn gebratene Ochsen in Gestalt sogen. Barbecues" sind ihnen während dieses Jahres sozusagen in's Maul geflogen. , Vom 5luSlan)e. J Die beiden deutschen Kriegsschiffe, welche eine Woche im Hafen von Stockholm gelegen hätten, sollten am Vormittag des 14. August die Anker lichten; die Corvette Luise" sollte nach Swinemünde und die Brigg RoVer" nach Danzig gehen. Der Anker der Luise" saß aber so fest, daß er nicht zu heben war. Das Losmachen desselben hätte, wie Aftonbladet" berichtet, dem Taucher der Corvette, Stiegert, beinahe das Leben gekostet. ' Dem Taucher wurde ausgegeben, die Ursache des Festsitzens des Ankers zu .untersuchen. Wo das Schiff lag, war das Wasser 16 Klafter (1 Klafter ungefähr gleich 6 Fuß) tief; der Anker sollte an einem alten, vor mehreren Jahren gesunkenen Wrack festgesessen haben. Die Arbeit in der großen Tiefe und in der mächtigen Schlamm-Masse erschöpfte die Kräfte des Tauchers vollständig, aber er hatte doch noch Geistesgegenwart genug, um die Signalleine zu ziehen.' An Bord angekommen, bekam der Taucher einen Blutstnrz und wurde sogleich von dem Schiffsarzt in Behandlung genommen, nach dessen Urtheil übrigens keine Gefahr für sein Leben vorhanden ist. Es wurde nun ein Dampfer der Rettungsgesellschaft Neptun" hbeigeholt, durch dessen Arbeiten es am Nachmittag glückte, den Anker loszubekommen, so daß die Schiffe am folgenden Vormittag abgehen konnten. Ein soeben aus Afrika zurückgekehrter Berliner' Arbeiter, der Klempner Gustav Schulz, welcher im vorigen Jahre von der deutschen Südwestasrikanischen Gesellschaft engagirt und nach der Walfisch-Bai befördert wurde, berichtet über die dortigen VerHältnisse Folgendes: Die weißen Arbeiter werden von den maßgebenden Personen geringschätziger behandelt, äls db schwarzen, welche entgegen den! ver-! breiteten Gerüchten sich sehr fleißig , zeigen. Es befinden sich auf dem Gebiete

genannter Gezellschaft Angehörige verzcyleoencr ramme, olienroiren, amara, Kaffern und Herara. ?: Das Leben dieser Schwarzen ist ein sehr " einfaches: .sie genießen hauptsächlich eine kürbiß-

artige, süßlich schmeckende Frucht. Nara genannt und fingen sich Fische, die sie dörren und ungesalzen verzehren. Schulz kam von der Walfisch-Bai nach Sand wich-Hafcn, wo er als Maurer thätig sein mußte. Die meisten Hänser sind jedoch nur sehr primitiv aus Brettern l-ergestellt. Die Lebensbedürfnisse sind durchweg sehr theuer; die Arbeiter der Compagnie erhalten das Bier Zum Ein kaufsprcise, müssen aber trotzdem neun Pence (circa sünfundsiebzig" Pfennig) für eine Flasche zahlen, die ungefähr ein halbez Liter enthält. Für andere Leute kostet eine solche Flasche Bier einen Schilling und sechs Pence sl Mark 50 Pf.). Das Pfund Butter ist nur für 3 Schilling zu haben und Än Ccntner Kartoffeln, die man von Capstadt kommen läßt, wird mit, 30 Mark nach unserem Gelde bezahlt. Fr die Europäer ist die Hitze fast unerträglich; dem heißen Tag folgt eine empfindlich kühle Nacht. Die Eingeborenen können barfuß auf dem sandigen Boden gehen, was die Europäer des glühend heißen Sandes halber nicht aushalten. Die Compagnie zahlte 100 Mark monatlich und lab außerdem freie Beköstigung, die wrnehmlich aus Fleisch, Reiß und Thee bestand. Als Moses Montefiore sich eines Tages an , Bord eines Steanurs befand, machte er die Bekanntschaft eines Reisenden. Bei der Ankunft des Dampfers stiegen die improvisirten Freunde in demselben Gasthof ab. Das betreffende Individuum hatte seinen kleinen Knaben bei sich. Kaum war eme Stunde vergangen, seit Sir Moses und sein neuer Freund von ihren bezuglichen Zimmern Besitz genommen hatten. als der Erstere ein Billet erhielt, durch welches der Zweite ihm anzeigte, daß, wenn er das Billet gelesen, er, Herr X., nicht mehr lebe; aber er vermache Sir Moses Alles, was er auf Erden besitze, nämlich seinen Sohn. Der Verfasser dieses Billets hatte sich in seinem Zimmer gctödtet. Sir Moses nahm sich des Kindes au. Er selbst hatte keines. Er hätte es adoptircn und in dem Judenthume aufziehen .können, dem er so ergeben war. Er that es nicht und placirte den Knaben in einem christlichen Institut, wo man ihn ans kosten des israelitischen Menschönfreundes als Christen erzog. Die englischen Zettint jcn berichten eine Anzahl hübscher Züge lus dem Leben des kürzlich verstordenen Tardinals Newman. Interessant ist seine in den Ansprachen an die Katho liken von Dublin abgegebene Definition eines Gentleman". Ein Gentleman, sagte Cardinal Newman, ist Einer, Welcher niemals Anderen einen Schnlerz verursacht. Der wahre Gentleman vermeidet Alles, was seiner Umgebung mißliebig sein oder was auch nur einen Mißton hervorbringen könnte. Er weiß es so einzurichten, daß die Meinungen nicht aufeinanderplatzen, die Ge fühle nicht verletzt werden, kein Versacht ausgesprochen wird, daß kein Gegenstand berührt wird, der bei dem Einen oder dem Anderen Trauer oder verletztes Ehrgefühl wachrufen könnte Er hat das Auge auf jeden Einzelnen gerichtet ; er ist zärtlich mit dem Schach kernen, mitleidsvoll gegen die Lächerlicheiu Er weiß sich immer zu erin nern, mit wem er spricht; über den Dienst, den er Jemandem erweist, geht er leicht hinweg ; von sich spricht er nur, wenn er dazu gezwungen wird. Die Erfahrung hat ihn gelehrt, sich so gegen einen Feind zu benehmen, als solle derselbe dereinst ein Freund werden Et muß nicht immer richtige Ansichten ha den, aber ungerecht ist er nie. Auch wmn er selbst ungläubig ist, wird er dm Glauben Anderer weder verhöhnen, noch bekämpfen. Er wird alle Religionm tokriren, nicht nur weil ihn die Philosophie Unparteilichkeit gelehrt hat, son dern weil er das milde, beinahe weibliche Gefühl befitzt, welches eines der schön sienErrungenschaften der Cultur ist. Dies sind nur einige der Hauptzüge eines Gentleman", wie ihn Cardina! Newman zeichnet und wie er sich nach semer Ansicht in allen Ständen und un'er allen Völkern der Erde findet. D er Professor d er orien talische:! Iprchen an der Universität 3 St. Peter .'urs-r, Herr Vodzneef, hat m der Parisc ; Natwualbibüothck eine vielleicht tn)z Mandschu-Handschrift entdeckt. Dieselbe besteht aus 151 Bläfc tern chinejijchen Papyrus und hat einen gelbseidenen Umschlag. Der Titel der Handschrift lautet : Sammlung von Wörtern" und wurde im Auftrage des ersten Kaisers der jetzigen Dynastie hergestellt. Die Sammlung enthält eine Anzahl von Wörtern und Sätzen. In der Handschrift wurden auch bisher unbekannte Buchstaben und Lautgruppen entdeckt, welche die Aussprache deutlicher machten. Das.Document wurde gegen Ende des vorigen Jahrhunderts angekaust und ohne Angabe seiner Herkunft dun Catalog einverleibt, 4w Die Besitzerin einer Villa ei Dresden, die Sängerin Frl. Mal ten, erhielt vom Dresdener Gewerbeamt kürzlich folgendm Stenerzettel: Auf Grund des von dem Vorstande der land- und sorstwirthschaftlichen Berufsgenossenschaft für das Königreich Sachsen an uns gelangten Verzeichnisses der zu derselben gehörigen Betriebsunrernebmer in biesiaer Stadt und des Hebe-

rollen-Auszuges über die zur Bestreitung des Aufwandes genannter Genossenschaft auf das Jahr 1889 zu leistenden Beiträge theilen wir Ihnen mit, daß Sie für 2,87 Steuereinheiten, nach 0,5 Pfg. für je 1 Einheit, den Betrag von -Mk. 0,1 Pfg. bis spätestens den 23. Juli 1890 an die Raths hauptsportellasse, Altstädter Rathhaus, erstes Obergeschoß, Zimmer 17, Pünktlich einzuzäh-, len baben." 1A .. Verlangt MltSo'S BU Havanna ata,. . tmit: Salim Alttkum AüM zu bezieben durch August Erbkich 1 Telephon 1032,

OolHiiSe Nnkünbignngen Tom TttCffinrt, ist demokratischer Kandidat lur das Amt les C 0 unt v A nditor. Die Wahl findet am 4. November 1893 statt. V , . Stimmt für IX. 5. STILES, für Tonnt y . C l e r k. Wahl am Dieuflag, 4. Novenib r. 111 6 timmt für OliarleH FJ. Feibleman, republikanischer Kandidat für das Amt de

Cnmioal.Rlckterö doa Marion Cousiy. Edffiir A. Browii, su CirenitAickter: Wahl am 4. M. vembn 1890. Republikani'cher Kandidat für Kcmmiffäe de 2. Dist'ikss : 3BVeIerIol Ostermeyer, Für Repräsentant vzn Marion County : ITrod. J, Blaclc. Wahl am Dilnstag, 4. Novemder 189 ). Demokratisch Eonuth Ticket. Clerk John R. Wilson. Sheriff: Henry Langenberg. klnditor : Thomas Taggart. Schatzmeister: Victor VackuS. Rekorde? . Peter Carson. Coroner : Dr. Frank Manker. Survehor: Paul Julian. County - Commiffäre z S.Diftrikt: Michael H. Farrel. 3. Diftnkt: Firman Stout. Snprriorrichter : Napoleon B. Taylor. Jameö W. Harper. Pleny W. Bartholomew. Circuitrichter: Edgar A.Brown. Criminalrichter : Nillard F. Cox. Gtaatsanwalt : John Holtzman. Ligislatnr : Harvey MatyewS. Henry Thienes. I. C. McCloSky. Jameö E.McCullough. Fred.Mack. Für Joint Repräsentative : Jameö B. CurtiS. Für Congreß-7. Distrikt: Wm. D. Bynum. Nepnblikan. (7onnty-Tlck,t. FürCwk: Hemy G. Stiles. Für Sheriff : Edward Dunn. FürAudltcr: John W. Browning. Für Schshmeister : Jshn I. Johnson. Für Recorder: Nob.rt E. Griff. FürCoroncr: John M. Churchill. FurSurvkhor: Hirvey B. Fatcut. Für Counih.CouzmissSre: " S. Distrikt : Frederick Ostermeyer. 3. Distrikt: Frank W. Noble. Für Svperlorrichte : Vmson Cmter. Daniel W. HoAe. John E. Scott. FSrClrcuikich!kr: Livinzston Howland Für Crimwalnchter : Charles B. Jeibleman. Für Staatkanwalt : Charles L. Holstein. Für Legislatur: -John E. Cleland. William D. McCoy, John L. McMaster. Frank I. Grubbs. Hiram B. Howland. THE LADIES FAVO R ITE. NEVER OÜT or ORDER. If you desiro to purchaac a ksm? mochtne. askouratrent ot your placo for tertns und nrices. If rou cannot find our aa-ent. wrlte äirect to nearest addressto youbelow narned NEW HOME SEWlfiG MACfiiE (LffiAü cmicas - 3 mon souARLHi:- Y ILU 1 ATf SNT4 si1 TEX. rc Lout 5. a. s ura Mtqtcft.ejjj Äaiatit fftt a?üit' fioifff öfi S Oft Diretnfiti Citii ADOLPH FELTSY, (Old Jeedbni'ana BIght.) Oesseutlicher Zlotav, Gotttf ponbtut u. Uebersetzer. No. 186 Elizabeth Str., Otktt MK,HttNS Htül Cifi

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