Indiana Tribüne, Volume 13, Number 356, Indianapolis, Marion County, 12 September 1890 — Page 1
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GMtssiMes. DaS OSergerZHt von New Dork hat entschieden, daß kein Mitglied einer WohlthättgkeltSgesellschast oder Loge auSge stoßen werden darf, ohne daß ihm vorher Anzeige von der Absicht, eS auszustoßen und Gelegenheit zur Vertheidigung gege den worden ist.
Maine ist bekanntlich der erste und älteste Prohibitions Staat." Gesetzlich darf dort kein Tropfen Starkgeistiges v kauft werden, und doch schwamm Port land am Tage der Wahl in Whiskey. Wie das mögticy war? m gtevr m Portland, trotz der Prohibition, mehr SaloonS, als in irgend einer Stadt gleu cher Große, weil keineLizens erhoben werden kann. So lange die Wirth? das republikanische Ticket stimmen und ihren Anhang dazu anhalten, legt man ihnen nichts in den Weg. Wehe aber, wenn einer von ihnen sich sperren sollte. Da wird ihm die Bude sofort zugemacht. Bei unS wird strenge daraus gehalten, daß die Wirthschaften an Wahltagen geschloffen sind, obwohl sie gesetzlich sanktionirt sind und der Kontrolle unterstehen. In Maine, wo Alles, was einem Schanllokal ähnlich, verpönt und verbo ten ist, fließt der Schnaps am Wahltag in SU ömen und unter den Augen der Ae hörden werden wahre Orgien gefeiert. Mit hoher obrigkeitlicher Erlaubniß und zum Nutzen und Frommen der Partei, aus welcher diese Obrigkeit hervorgegan gen. Nichts gelernt und nichts verges sen" pflzgte man gewöhnlich von den Demokraten zu sagen. Nichts gelernt und nichts vergiffen, kann man von den Republikanern sagen". Der EvanLvMe Demokrat' hatte wohl Recht, daß die demokratische Sraatsconvention in Vor auSsicht auf die Wahrscheinlichkeit eines Lokaloptionsbeschluss?s von Seiten d Republikaner einen Beschluß in entgegengesetzter Richtung hatte fast :n sollen, da eS aber nicht geschehen war, da die Demokraten schwiegen, hätten die Rrpub likaner vernünftig sein, und ebenfalls schweigen sollen. Dann hatte man wenigstens vorlausig Aussicht gehabt, vor dieser leidigen Frage eine Zeit lang Ruhe zu haben. Daß sie es nicht gethan haben, zeigt, daß sie ihre Rechnung ohne die deutschen Stimmen machen. Denn das w ssm sie, daß die Deutschen Feinde derLokalOption sind. Vom praktischen Standpunkte aus ist Lokal Option allerdingS nicht so schlimm, wie Prohibition, denn man weiß, daß in großen Städten keine Abstimmung zu Gunsten deS Geträn keverbots ausfällt; vom prinzipiellen Standpunkte aus aber ist Lokal Option genau so verwerflich, wie Prohibition. Die Lizenzgebühren sind jetzt auf einer Höhe, welche nur den Unvernünftigen unbefriedigt lassen kann. Die Durchfuhr rung der L'quorgesetze wird zu jeder Zeit von der lokalen öffentlichen Meinung abhängen. Es war also keine dringende Veranlassung vorhanden, die Frage aus'S Neue heraufzubeschwören. Daß die Ne publikaner es doch thaten, ist sehr bedauernswerth. Wir unsererseits bedauern eS um so mehr, als es für Deutsche, wie dieselben nun einmal gesinnt sind, nahezu unmög lich gemacht wird, auf dem Felde der PoIltis endlich einmal andere Fragen unabhangig von der leidigen Temperenzfrage zu lösen. ES ist geradezu zum Erbarmen, wie diese kleinen Menschen immer wieder solch kleine Fragen in den Vordergrund schieben, daß sie nicht begreifen, daß es ein einsältiger heuchlerischer Wih ist, die Menschen auf dem Wege deS Gesetzgebung tugendhaft machen zu wollen. UnS ist dieses Gebahren der Republis kaner um so widerlicher als eS unS im Wege steht in der thätigen G.ltendmachung anderer höherer Prinz pien, weil eS so unendlich schwierig ist, die Massen für etwas anderes zu begeistern, fs längs die dumme Temperenzfrage eine Rolle in der Politik spielt. Demokratische Blätter haben über ihre eigene Partei geschimpft, weil dieselbe über die L:quorfrage schwieg. Wir ge stehen, unS hatte eS Freuds- gemacht. Wir möchten Ruhe haben vor dieser Frage. Die republikanische Partei hat unsere Freude wieder vernichtet. Ihr entsetzlich langer Bandwurm von Platsorm wäre auch gut oder schlecht ge nug gewesen ohne die LokaloptionS-Klau-sel. Die Leute hätten gefühlt, daß sie
wieder einmal stimmen konnten, ohne das Gespenst der Prohibition vor Augen; Sie hat den Fmerbrand der Temperenzfrage aufs Neue zwischen sich und die Deutschen geworfen, und wir zweifeln, daß es ihr zum Vortheil gereichen wird. DrsthnatzriHten.
Q ttteraukitchttn. Für Jndiana: Schöne Wetter; morgen kühler. Amerikanische Höflichkeit. Washington, 11. Sept. Der PknsionScommZssZr Raum befindet sich gegevwSktig vor einem Comite des CongresszS. wegen verschiedener kcrrupter Handlungen in Untersuchung. Er soll zu Gunsten eines Washingtoner Pen sior.S.Agentin. der ihm $10,000 ,lieV, die GtsSaftSsühruna WS Amte, verschiedentlich abgeändert haben. Auch soll er verschiedenen Beamte der Pension? Olfiee Aktien einer Gesellschaft oufge. hängt haben, in welcher er interessirt ist Bei den Sitzungen deS Comite? kommt es stets zu den widerlichsten ZZnk.relen. Heute befand sich daS Congreßmitgtted Coover von Jndiana auf dem Zeugenstand.' Der Anmalt Raums machte eine Bemerkung, auf welche hin Sooper zu ihm sagte: Diese Bemerkung mit ungcMlcmanly, feige und gemein, wo rauf der Anwalt erwide'ti: .Sie sind ein dreckiger Hund." Nur den g,ökten Avst'tngungen des Comites gelang es, eiru Keileret u veihlndern. Schlechter T"rost. New Vork.11. Sept. Ei Comite von Fünfen der Streik der New Volk CentralBahn sprach heute bei Depew, dem Präsidenten der Bahn vor. Der. selbe war vor ein paar Tagen von Europa zurücktkommtn. Er sagte dem Comite, er sie nicht, wa? über die Sache weiker zu veihandeln sei. Die Leute haben idre Stellen aufgegeben, dieselben seien an. derweitig besetz worden, und damit habe die Sache in Ende Mit Gewalt. BinghamtonN. Y . 11 Sept. Untex den streikenden Cigarrenmachern herrscht große Aufregung BerhaftSbe fehle gegen die .PicketS derselben wurden ausgestellt und in jedem Fallt wurde hohe Bürgschast vManot, Der ZDtckist, die Bürgschaften der Stteiker zu er schöpfen und durch Einsparung der Führer den L.ute Angst und Scheck n etkizvjzgen. so daß sie den Streik ausge ben. Schnee. St. Paul. 11 Sept. An einigen Oeten im Nordweflen fiel vier bis sechs Zoll Schnee; im nördlichen Montana fiel etwa ein halber Zoll Schnee. Im äußersten Nordwegen ist die Temperatur betrSchlllch gefallen, und kühlere Wetter wird sich auch weiter südlich einstellen. Ver WsdsZ DaSVerbot einer sozial demokratischen Versamm ' lung mißbilligt. Berlin. 11. Sept. Der Minister des Innern Henfurth Hot dem hiesigen Polizeipräsidenten seine Mißbilligung deS Verbots einer von den ReichStagSabze ordneten Singer und Liebknecht einberu fenen Versammlung, um die Zwistigkel ten innerhalb der sozialdemakratischen PaNkt zu diskutiren. ausgesprochen. Immer mehr Steuern. B erl i n. 11. Sevtemb Dr. Miquel schlägt' eine Steuer auf HandelSfiemen vor. t Dielenigen. welche unter 1600 Mark abwerfen, sollen von der Steuer frei sein. Die übrigen sollen zum Zwecke der Besteuerung in vier Klaffen getheilt werden, , und zwar wie folgt: 1. Klaffe Ertrag von 16004000 Mark; 2 Klaffe 4000 - 20,000 Mart; 3 Klaffe 20.00060.000 Mark; 4 Klasseüber60000 Mrk. Revolution in der Schweiz. Bern.. 11. Sept. In Folge Mei nungSverschiedenheiten bezüglich der Re Vision der Veksagung ist im Kanton Telstn eine Revolution auSgebrochen. Drei Mitglieder der KantonSregierung wurden gefangen gksetzt, eine wurde er, schaffen, und die Andern flohen. Die Bundesregierung hat zwei Bataillone Soldaten dahin abgeschickt. .Di, 'Ansicht. der'London Times. London, 12. Sept. Die .Timessagt, daß dle McKinley Bill zeige, daß die öffentliche Meinung in Amerika rück schrittlich und nicht fortschrittlich ist. ES ist zu bedauern, daß das selbstlose britische Parlament wahrscheinlich keine Bergel
'tung üben wird. Die Gefahr, welche darin liegt, einen republikanischtn Be. 'amten mit den Attributen ine? Auto
kraten zu bekleiden, mag Amerika mit sich selbst ausmachen. Allerlei. In Madrid herrschen die Pock.n. Die Gesammtzahl der Cholerafülle in Spanien beträgt 3472, der Todesfälle 557. Die Utdtrschmmmung in Buda.Peflh nimmt zu. Gerüchtwkise verlautet, daß Deutsch land, Oestreich und Italien einen Ver trag abgeschloffen und den Dreibund auf fünf Jahre erneut haben. Die deutschländlschen Sozialiften trefft Vorbereitungen zu einer allgemei nen Feier am 1. Oktober, an welchem Tage das Ausnahmegesetz aufhört. Die Bäuerische Brauerei in Frankfurt, welche vorgestern niederbrannte, war von einem Arbeiter, den man entlassen hatte, in Brand gesteckt worden. Der Mann beging nach vollbrachter That Selbst mord. In Australien wird stark für die Herstellung einer australischen Union agtt'rt. Der Streik der Dockarbeiter in South amplon'vird wahrscheinlich heute oder morgen zu Ende gehen: Die Leute wer den den Streik aufgeben und mit der ge botenen kleinen LohntrhLhung zufrieden sein. Sie haben den Streik ohne Ein willig der Londoner Executivbehörde begonnen und können deshalb von dort keine Unteistlltzung erwarten. H?aftt,a. Angekommen in : New V o 1 1 : .Werks von Bremen. Queenötown: .City of Ehester und .Wyomlng" von ?!ew Psrk nach Liverpool. Southamvton: .Lahn" von New V k nach Bremen. .California", welche auf dem Wege von Hamburg nach New Vsrk vor einer Woche mit zerbrochener Schraube hie? einlief, ist völlig reparirt und setzte ihre Reise foet. I rfi:04Da Wetter. Während im Norden und Nordwesten ungewöhnlich früh kalte? Wetter einge treten ist. ziehen von südlicher Richtung wieder schwere Regenwolken heran. ES ist daher wahrscheinlich, daß daS jetzt ein tretende helle Wetter nur kurze Zeit dauern und es dann wieder regnen wird. Darauf werden wir wahrscheinlich etwas van der j'tzt im Nordwesten herrschenden Temperatur zu kosten bekommen, d. h. eS wird empfindlich kühl werden. t&- 9 Fälle von Diphtheria und 16 Fälle von Scharlachfteber ftnd jur Zelt in der Stadt. S George Herman. ein Schriftseber des Sentlnel erkrankte gestern Abend plötzlich. Er wurde zuerst räch PantzerS Apotheke und von dort aus nach seiner Wohnung. Ecke New York und Pine Straße gebracht. t3 Condukteur Erawley welcher gestern Nacht mit dem Big Four Expreß zug hier eintraf, erzählte, daß ein ältlicher Mann, dessen Name nicht bekannt sei. in der Nähe von Marion. O vom Zug ge sprungen und augenblicklich getödtetwor den sei. Ob der Mann Selbstmord be gehen wollte, oder vielleicht in gedanken loser Weise den traurigen Schritt unter nommen habe, sei nicht bekannt. DaS Reiseziel deS alten Mannes war Cham pakgn, Jll. 5S- Gestern um Mitternacht wurde ein junger Mann. -am Kopfe blutend. und daS Gesicht mit Schmutz bedeckt, nach Pantzer' Apotheke gedracht. Dr. Earp war gerade anwesend und verband die Kopfwunde. Der junge Mann, von dem man glaubt, daß er an der Nord Illinois Straße wohnt, veiaerte sich, sei nen Namen anzugeben und erzählte nur, daß er beim Aussteigen auf eine elektrische Crr gegen einen eiserneu Pfosten ge schleudert worden sei. Er reiste kurz nach her nach Chicago. tS DaS demokratische Staat Central Komite war gestern den ganzen Tag über- und den ganzen Abend in ge helmer Sitzung und der Sentlnel per sichert, daß weiter nicht gethan wurde, als daß man den Schlachtplan für die Campagne feststellte. Das Journal hin gegen will die Sache viel besser wissen, und versichert, daß das Central Komite zu dem Zwecke zusammen gesesen sei, um die Auflagen, welche die Candidaten füe die Kosten der Campagne zu bestreiken haben, festzustellen. Wenn daS republikanische Central Komite seine Sitzung abhalten wird, werden Journal und Sentlnel dlese Rollen vekZauschkn.
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Ten Store, L00 Ost OasdkngtonVr. ' CT Telephon 839. JE? Heute Abend findet eine Sitzung des Komite welches zur Hälfte von der Bricklayer Union und zur Hälfte von Thomas Gruelle ernannt wurde in der Halle der Bricklayer Union statt, um die gegen Gruelle erhobenen Beschuldigungen zu untersuche. DaS Komite wird sich auf einen weiteren Mann einigen dessen Stimme bei Stimmengleichheit entschei dend sein soll. Den Verhandlungen können nur Personen, welche zu Arbeiter Organisationen gehören, beiwohnen. 5S- Die Monument-Commission be schästigte sich gestern wieder deS Länge geren mit der Frage, wie es möglich wäre, die Steine aus den Steinbrüchen schneller hierher besördert zu erhalten und man be schloß, die EisenbahngestLschasten zu ver anlassen, mehr Wagen für diesen Zweck zur Verfügung zu stellen. Auch die Elevatorsrage wurde wieder eingehend besprochen, doch deharrte man vorläufig bei dem Beschlusse, die Treppen zu bauen, und einen Platz für den Eleva tor frei zu lassen. Für die Eisenordeiten zum Treppenbau werden sich auch viele auswärtige Bewerber melden. Geldsendungen nach den kleinsten O'tschasten Europa? durch Al'5 Metz. ger'Z Olnee. om NnSlanv Ein m e r k w ü rd i g e S M si r-Urtheil kommt au) Bayern und betrint einen' Soldaten des burcki die Erfolge seiner Ofsiciere bei den gegenwärtigen Manövern so berühmt gewordenen 9. Infanterie Regiments. Am 22. August hatte sich, so wird aus Würzvurg vencyret, vor vem Mmtaroezirrsgericht der Gemeine Paul Müller des könial. 9. Infanteric-Regiments zu verantworten. Am 10. Juni bei einer f. f. - i yi'i c A' . urnuoung inner nnrung ocs verrn Lieutenant Buchner beschädigte sich der Angeklagte bei einem Absprung vom Valancierbaum am Fuß, worauf er weder. durch den Beseht des Unterofnners schwarz, uoch durch den deshalb herbeigerufenen Herrn Lieutenant Buchner zu bewegen war, den Absprung noch einmal zu machen. Er erhielt wegen dieses beharrlichen Ungehorsams dreiundvierzig Tage Gefängniß. Sollte nicht der Herr Lieutenant, der den Verletzten zum Springen zwingen wollte und zur Bestrafung brachte, selbst zum Absprung, und manche'der militärischen Emnch tungen zur Abänderung reif sein? Der langathmige Proceß des. Fürsten Josef Sulkowski um Aufhebung der über ihn eingesetzten Curatel hat nun endlich seinen Abschluß gefunden, und der Fürst ist in den ungeschmälerten Besitz aller seiner Güter getreten. Die deutschen Gerichte haben zuerst den Curatelbeschluß aufgehoben, die ungarischen Gerichte folgten ihnen, das Teschener Kreisgericht jedoch,' web ches sich mit dieser Angelegenheit ebenfalls zu befassen hatte, weil Fürst Sulkowski in Vielitz ein Fideicommißgut besitzt, wies das Ansuchen pm Aufhebung des Curatel ab. Gegen dieses Erkenntniß wurde durch alle Instanzen der Necurs geführt und .dieser gelangte vor den obersten österreichischen Gerichtshof, welcher auf Aushebung der Curatel er kannte. Damit tritt Fürst Josef.Sulkowski in den uneingeschränkten Besitz auch des letzten, seiner zahlreichen Güter, welches ihm noch streitig gemacht wor)en war. Der Fürst hat das Bielitzer Stet seinem jüngeren Bruder Alfred, otm künftigen Majoratsherrn, der ihn während des Processes nachdrucklichst unterstützte, zur Nutznießung und zum ständiain Aufentbalte angewiesen. .
Kurz -uud bündig. In ttner Kneipe sitzen zwei Herren stumm und still an einem Tische und trinken itr Glas Bier. Da tritt ein Reisender em und ruft: .Kellner, die Skatkarten l" und wendet sich dann an die beiden Herren mit der Frage: Ske gestatten wohl, daß ich mitspiele?" . Auch ein Genuß. Du, Ernst, dort kommt ein Lehre?, wollen wir den grüßen? Ja, der arme Teufel aat ja doch sonst kein anderes Vergnügen Huf der Welt.' ' " ' ':v; Oft i r d e i n M an n schon dadurch in eine große Schuldenlast ge stürzt daß ihm eine Tänzerin ihr Ohr leiht. - v":''!;v-. "":
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