Indiana Tribüne, Volume 13, Number 354, Indianapolis, Marion County, 10 September 1890 — Page 3

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MNAe werden sufics ' ' Jt- fki -. m i gegen durch Sf Jakobs Oel2 Jahre gelitten. Hr. D. 2?. Resnck, CeN'Mti?e,Mich.,be.. richtet, daß er dreißig Zshre an Schmerzen im Rücken gelitten iW ie und biSrveile für WoSen gezwungen war US Bett zu hüttn. Er eebrauchte Ct. Sd&li Cel und urde fcau ernd geh eilt. Bitte Jahre getttten. I'. Juli. 1833. Sch litt 22 Jahre an EchMNzcn im Kosfe, die lm Zshre 1862 durch ewen Sonzenstich Veranlaßt wurden. Ich tv häufig gtiwUNgen das Bett k hüten uad sren Perl te rrnr fin Stande rnkr zeimeife Linderung zu rerfchsffen. Ich gebrauchte ror 4 Jahren Et. Jakobs Ocl und wurde dauernd geheilt. Sam'l B. S'hixlor. Vsgsn, Ind. Litt zwei Jshre an Schmerzen in der Seite. 10. Auqust, 1???. Zwei Zalre lilt iH sn tcfttara Schmerz in der Seite. Wki trschte Linderung bis ich einen Versuch rnit St.JasorSOel rna6te. welches mich l&n crnd heilte. P. Leinmm, P. M., Ä-y-woed, ÄanS. PrciZ 5g Cents ; in allen klxokZetea in haben. THE CHARLES A. VOGELER CO.. Baltimore. Hi. Dr. August KcnlZ's Hainburger 0 KrsrnierpHasiei? ist ein ganz orMzlicheS eittntitet gegen veschwüre, Cchniktwundea, JPranÖ HD 5rü5 Wunden, Fr Ab ml es, öhurraugk, ete. 25 TtS. daS Vc5et. In allen ?lxs!hc?kn zu haben. THE CHARLES A. VOCELES CO.. Baltimore. US. "TTy Schwache Männer, klike ihrevoZlManneSkrast undSlaMMbeS Seist wiere? zu rrlansten wänZcden, sollten nicht starten, den Jugenbsreund" z lesen. Zt rait tletea KranlenZtjch'.chikn erläuterte, reichUch auSaestattete Wk gibt Llufickluh üb ein neues HellverfaKren. wodurch ?aäiendeistnerbatd tür. fester Zeit hne Berufsstörunz von (StlMtGitiig - w " h. V..-- ' Bt 9 i lunoen sounancig wiernherzeiteur amre. jqiu erfahren ebenso einfach all btLiz. Jeder sein eigener Znt. Schickt 25 Cents tn tarnt ant SSr bekommt t ranwjciini nn in ypigcn er ugrnoi As Uly eriiegeit un sraaeo zogeschtckt es fco Vrwat KttnlK nd puptnntvr AI m.ft I - mM f ii. l.., vitm . iz: w. k jR. ? : H'I i r-tj j jfiSf i'A ii im Ä v-i s ÄtÄ 3 t$ s t: Ii. : , dL L. iaPpLffcS - ' &t nft ? f t V i .M tJ-t iM i- li si K e5 CT' fe 5, Ä ;! I W 0. f Ä 0 i w. Die kurze Linie ncchiem Osten u. Mftn. Die einzige Linie mit dsllüänd'geu Zugm nach Bksonnnglon und Poria, mit Durch fnlzrtt.Skragzos nach HanptvlStzen cm M,l-fouii-Infte Auch Drnch.Sch'.af' und Bahn ftuhl.Wsggcns dia Danrille und Chte?.gs, fo fchneLe Zeit wie irgend eme andere Linie z? uiedrigerea Raten machend Zuge em Indianapolis Unwn Bahnhofe : Abladrt, östlich gehend : 7 ooNm, 4 Krn. Abfahrt, westlich xehend : 7 Um. 11 15 Nm, 12 0 MittaaS und 5 w?!m. Ankuutt, dom OSeo : 1 S9Vm. 10 Rukanft, vsm Westen : S 3Nm, S 4VVA, 2 40Nm und 10 ISBm. T ä g l i ch Alle Zuge haben die femstm BnffeiS, Schlaf- unÄ RuZcstnhlMzggous. Wege T'ckets und genauer An kauft wende man sich nach 42 und 44 Jackson Placc, dem Haupteingange der Jndianapsl & Union Station gegenüber, oder an irgend einen Lgenles der Sohn. E0ÜTI S Fallt OK die Diadt sach ixzm einer 5:t h. knng hw tn derlassen beabsiiiZen, jsw Eis zs, öafeöfS TiSU-Offt?. tJ. 56 Wsst MslZZäMs Ssdianapslie, ?d rf:2 die Fahrpreis? nv rLherein MttthellaJges. Vesendn Anfy'.sUt Land-Käuseeu . LÄ WW!zzranLsm nLevanbt. KWidfkhrt-TiGtU sch ellen Mtzs w Wch?A nd Nsdwsm k Ols bZLskteSs Lsuls FOET WAYHE TOLSDOt D&mim est ZK kZUiche? Z!At?W CBtl232?. yÄLß-tzWftSTZTAA ,sdNsßzer La'chb? kud ti&zM ?5f.,t. htU acheV tii HZwßs Wahnfh Wshw ijnr-.! i 1 1 GtVl.f !ftAlwkÄa Us i W . Tclt ), U5d ?and.?!?.??l Jaxvk I d, S $ 1. st i t S.5Näl U'::::::?. X i t I f ya? d Met-Agt st.ssu.rZs.

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Die schwarze Liste. Keman von Ewald August König. lJsortstKuna.) .Nur dann, wenn ver mtmt eines Ardeiters auS triftiZen Gründen aus dieser Liste steht!" antwortete Burchard, fest in die grauen Augen schauend, die voll Zorn' auf ihm ruhten; ich voax vorhin in der Wohnung Junges, uud möchte Ihnen empfehlen, ebenfalls hin- ' . i L . t zugehen, icy glauoe, te roeroen oarur milder über die Drohungen des gereizten Mannes urtheilen. Daß die Leute un, zufrieden sind, kann ich ihnen nicht übel nehmen, sie sehen, wie wir leben, sie selbst wohnen schlechte? wie die Hunde, sie müssen trotz angestrengter Arbeit hun gern, und alle ihre Bitten und Klagen finden taube Ohren!" Hugo Schaufert roafc von seinem Sitz aufgesprungen, aus jedem Zuge seines eckigen Gesichts flammte Entrüstung. .Schlimm genug sür sie, wenn sie mii ihrem Lohne sich nicht einrichten kön, nen!" rief er, seinem spöttisch lächelnden Sohne einen bedeutungsvollen Blick zu werfend. So lange sie etwas haben, verprassen sie das sauer erworbene Geld, da ist es natürlich, daß sie nachher dar den müssen ! Soll ich ilnen Marmor paläste bauen und sie mit Austern füt, tern? Sie werden anch dann noch nicht zufrieden fein, diese Bande ist unersätt lich! Brander und Junge sind beide Aufwiegler, wir haben fast einstimmig beschloss??!, solche Leute dadurch, daß wix ihnen keine Arbeit mchr geben, für immn zu entfernen. Und nun wollen Sie in Ihrer Fabrik diesen gefährlichen Bur schen eine Zufluchtsstaue bieten?" .Wenn sie wirklich gefährlich sind, nein," erwiederte Burchard. .Das aber ist noch nicht bewiesen. Die Drohungen eines Verzweifelnden darf man nicht so scharf nehmen." .Genug der Worte!" brauste Schau seit auf, der mit großen Schritten aus und nieder wanderte, .Wenn ich diese Leute für gefährlich hatte, so sind sie eS auch, und ihre häuslichen Angel genhatten gehrn mich nich!s an. Ich verlange die Entlassung dieser Leute, damit sie gezwungen wcrvcn. sich aus dieser Stadt zu enlf rncn. Wir müssen ein Eremxcl sraiuiren, u:n der ganzen Baitde zu zeigen, welche Macht wir besitz?! Macht allst flößt Respect ein! Ich habe dZ Alles Ihnen und auch Ihrem Vater a'.seinandergesetzt, ich begreife nicht, daß Sie es nicht verstehen wollcn !" Nicht in dem Sinne, wie Sie es verstehen," antwortete Burchard, wir berücksichtigen auch die menschliche Seite dies"- Frage. Wenn die beiden Arbeiter un. Grund zur Unzufriedenheit geben, so werden wir sie entlassen, Ihre Aufforderung allein giebt unS keine Berech tigung dazu." Schaufert war vor dem jungen Mann stehen gebli ö n, unerschütterliche Entfchlossenheit sprach aus seinem erbarmungs losen Antlitz. .'Dasselbe schrieb mir Ihr Vater, sagte er, und feine Stimme klang jetzt eisig kalt, .damit sagen Sie sich von uns los. Es kann mir nicht angenehm sein, ein n SchWiegersohn zu haben, dessen Anschauungen den meinigen so schroff enigezenstehen, der sogar in geschaftli cher Beziehung meine Wege durchkreuzt und mit den Arbeitern Partei gegen mich nimmt ! Sie würden täglich Unfrieden in mein Haus bringen; um dies zu vermeiden, Zehe ich mich genöthigt, Ihre Verlobung mit tueiner Tochter aufzuheb;. Eine Protest g gen diese Entfcheidung wär fruchtlos ! " suhr er, die Hand erhebend, fort, als er bemerkte, daß Burchard eine Erwiederung geben wollte, .wir können unter den obwaltenden Umstanden nicht friedlich zusammenleben; da ist es besser, wir bleiben auseinander ! .Und das Glück Sabines gilt Ihnen nichts?" rief Burchard empört, hinter dessen Rücken Müller unbemerkt eintrat. .Das Glück Sabines?" wiederholte der alte Herr ironisch. .Glauben Sie, es sei nur an Ihrer Seite zu sinden? Sabine wird sich meiner Entscheidung fügen, sie kennt die Pflichten einer gehörsamen Tochter! Im Uebrkgen ist der Verlust für sie nicht groß, sie wird bald Ersatz dajäc yestinden haben ! Ihr Valer erklärt!- gestern das letzte iZort ge fprochcn zu haben, Sie hören nun auch das meinige, damit ist diele Angelegenheit erledigt'" .Rki'l, Herr Schousert!" erwiederte Burchard, der vergeblich auf ein versöhneudeS Wart Eduards gewartet hatte. .Erledigt ist sie nicht, Sabine wird sich o wenig Ihrem Machispruch fügen, wie ich cs thue! Sie köaaen mir verbieten, Ihr Haus zu dctrcten, aber Sie können uns nicht zwingen,- uitserer Liebe zu entsagen ; ich baue auf die Treue Sabines, das Weitere wird später sich sinden!" Erst jetzt, als er hinausgehen wollte, bemerkte er den hämisch lächelnden Buch Halter; er warf ihm einen Blick zu, in dn eine Fülle von Verachtung sich spiegelte. N?c zuvor war ihm der Schleicher so ViderwZttlg erschienen wie in diesem Augenblick. So war dennoch eingetrosfen, was sein Bater befürchtet hatte! Die Verlobung aufgehoben, ihm daS Haus seiner Braut oerboteu! Dennoch bereute er nicht, waS er ge? than hatte. Er würde auch jetzt noch sich geweigert haben, in die Entlassung der beiden Arbeiter eimwmlltü'n und da mit ein Unrecht zu begehen, das jnn Gewissen schwer belasten mußte.' Blieb Sabine ihm treu, so durste r erwarte. daß Schauzert nachgab, sobald fern Zorn verraucht war; that si' cs nicht, so war sie ferner Lude unwnlh. Vor dem Wohnhause Schauferts, das. von einem Garten umgeben, neben der Fabrik lag. blieb Burchard stehen, nach kurrem Zarrn aina er hinein. Sabine und ibre Mutter waren im Wohnzimmer, seine Erregung, die in seinen entstellten Zügen sich spiegelte, erschreckte sie. Er berichtete ihnen das Vorgefallene, in entschlossenem Tone sägte er hinzu, daß er aus der Seite seines Vaters stehe, und vcn der Entlassung der Atbeiter kcme Rede ein könne. Er schilderte das Elend in der Wobnung Junges und erinnerte Sabrnenocymals an das Versprechen, das sie ihm bgenommen hatte. Aber diese Errnnerung war unnöthig, Sabine lag n seir Brust und lobte ibernüt Tbräae-'

in den Äugen, daß sie treu zu ihm Halten und Alles aufbieten werde, um den Vater zu versöhnen. Das versprach ihm auch die Mutter, die besorgter in die Zukunft blickte und daraus kein Hehl machte. Sie beklagte die Härte und den Eigensinn ihres Gatten und rieth dem Brautpaar Geduld zu haben und einstweilen schweigend sich dem Machtspruch des Vaters zu fügen ; offener Widerstand wörde ihn nur reizen und in seinem Eigensinn bestärken. Dürfe Burchard seine Braut nicht mehr besuchen, so werde er sie von

Zert zu Zeit der ferner Mutter finden ; dem Vater müßten sreilich die Zusammenkünste verheimlicht erden, das aber ließe sich wohl ermöglichen. Mit diesem Trost verließ Burchard daS Haus ; die Zärtlichkeit, mit der Sa blne Abschied von ihm genommen, die Festigkeit, mit der sie wiederholt ihn ihrer" unwandelbaren Treue versichert hatte und die aufrichtige Herzlosigkeit, mtt der lhre Mutter trotz rhrer Furcht vor dem Zorne des Gatten seinen Wünschen und Hoffnungen entgeaengekommen war, das Alles mußte ihn einigrrmaßen über die Zukunft beruhigen, so schwer auch die türme snn mochten, die sie ihm verhieß. Aengstlicher blickte Sabines Mutter in die Zukunft. .Ich fürchte, Dein Vater wird ihm das nie vergeben und vergessen können," sagte sie seufzend, .seinem Willen muß sich Aller unterwerfen, biegen oder brechen ! lautet sein Wahcspruch." .Aber er muß doch einsehen, daß er hier eine Ungerechtigkeit begangen hat," erwiderte Sabine in zuoersichttlchem Tone; .einen uuzufnedenen Arbeiter darf er nicht bestrafen wie einen Verbrecher." .Glaubst Du ihm beweisen zu können. was er darf und was cr nicht darf? Er kennt kein Mitleid und kein Et barmen, darum ist eS besser, wir schweigen und warten, bis sein Zorn gegen Burchard ausgetobt hat." .Ich lasse von Burchard nicht!" sagte daS Mädchen entschlossen, .mag mir der Vater auch mit semem Fluch drohen " .Kmd, Kind! frevle Nicht!" nef die Mutter erschreckt. .Sein Fluch könnte mich nicht trefsenk" fuhr Sabine fort, .ich handle, wie mein Herz mir gebietet. Aber so weit wird es auch nicht kommen, Eduard muß den Vater bekänftigen." .Zvaue nicht ans Eduard!" unterbrach die Andere sie abermals in warnendem Tone, .in allen Fragen, welche die Ar . t? n r . j veuer veires,en, er 0 yarr wie ver Vater, und Burchard hatte an ihm nie einen aufrichtiaen Freund. Erinnere Dich seiner Aeußerungen über Deinen Berlodten, hoffe von ihm nichts, jüu stehlt allem in diesem Kampfe, auch meine Hilfe kann Dir wenig nützen." mafche schritte wurden draußen im Korridor laut, ehe Sabine der Muttee antworten konnte, trat Limbach unge stüm in's Zimmer. Allem Anschein nach war er diesmal völlig nüchtern, dennoch erschrocken die Beiden, ihre ängstlichen Blicke verrietheu es ihm. .Nur keine Furcht!" sagte er spöttisch, während er seinen schäbigen Hut aus einen Stuhl legte und mit der zitternden Hand über sein dünnes Haar strich, so gefährlich bin ich nicht. Wenn Dein Mann vernünftig wäre, würde ich zu ihm in's Comptoir gehen, Marie, aber seiner Brutalität mag. ich mich nicht aussetzen!" .Und waS willst Du hier, Onkel?" kragte Sabine, sür ihre Mutter daS Äort ergreifend, die sich in eine Fensternifche zurückgezogen hatte. .Mama kann Dich nicht unterstützen, wie Du es verlangst, sie muß von jedem Thaler Re chenschaft geben." .Ich will auch kein Almosen!" unterbrach er sie, zornig auffahrend, .lch fordere nur das, was mir gebührt ; wird es mir gegeben, so sollt Ihr Alle Ruhe vor mir haben. Du weißt, Marie, daß ich bei der Theilung der Hinterlassenschaft Deines Vaters zu kurz gekommen bin. Dein Mann hat mich gründlich übers Ohr gehauen, ich war damals zu guthmüthig." .Davon weiß ich nichts, Alfred", erwiederte Frau Schaufert in ängstlichem Tone, .beruse Dich nicht auf mein Zeugt iß, ich würde es verweigern müssen." .Müssen! Natürlich!" höhnte Lim bach, der sich auf einen Stuhl niedergelassen hatte und nun den glasigen Blick durch das Zimmer schweifen ließ. .Du darfst ja nicht wagen, Deinem Haustvrannen die Wahrheit zusagen, wenn er auch das Blaue vom Himmel herunter lügt. Aber die Wahrheit bleibts doch, daß ich schmählich übervortheilt worden bin ; eristirt die alte Abrechnung noch, so werde ich's beweisen". .Wenn Du damals auf dem soliden Wege geblieben wärst " .Lassen wir die Vergangenheit ruhen, Marie, geschehene Dinge können nicht ungeschehen gemacht werden. Wenn Jo Hanna nicht gestorben wäre, dann würde auch Manches anders gekommen sein. Der Schmerz über ihren Verlust trieb mich ins Wirthshaus, und was dann später geschehen ist, was hilft's ob u es heute bereue. Ich bin ein unglücklicher Mensch " Er brach ab und barg sein aufgednnsenes Gestcht einige Sekunden lang in den Händen, die Blicke der beiden Frauen ruhten voll Theilnahme auf ihm, Frau Schaufert t)olte bereits ihre Börse aus dem Schlüsselkörbchen. .Laß das!" sagte er rauh, als er die Hände wieder sinken ließ, und sein Blick auf die Schwägerin fiel. .Almosen nehme ich nicht, ich erkläre eS noch ein mal. Zudem ist mir auch mit einigen Groschen nicht geholfen, das muß Dir einleuchten, wenn Du meinen Aniug betrachtest und an die Kälte draußen denkst. Entweder ordentlich oder gar nicht ! Dein Mann soll mir eine Rente aussetzen, damit ich von der Straße komme; ich verlange nur so viel, daß iH anstandig leben kann, wird m!r diese Fordcrvnz bewilligt, so verspreche ich, Euch keine Schande mehr zu machen. Sage ihm das, er ist moralisch verpflic tet, mir zu helfen, weil er damals mich bet oaen hat pA-rlm Du ihm diesen Vorwarf machst, dann wirst Du nichts erreichen!" siel Sabine ihm unwillig ins Wort, .ich glaube auch nicht an DeineAnksase.

-papa ist immer ern eyrenyafter wcann gewesen." .Das ollen wir dahingestellt sein lassen", spottete er, indem er sich erhob, .mit Dir mag ich nicht darüber streiten. Theilt ihm meine Vorschläge mit, ein Opfer muß er bringen, wenn er den Aerg?r über mich los werden will; beauemt er sich nicht dazu, dann darf er sich nicht wundern, wenn ich mit seinen Feinden gemeinsame Sache mache! Feinde hat cr genug, mehr als jeder andere Fadrikdesitzer in der Stadt, das wird er selbst wissen!"

.Nur nicht drohen. Alfred!" bat Frau Schaufelt. .Wer selbst in einem GlasHanse sitzt, dar nicht mit Steinen wer'en ; Dich mm auch mancher Vorwurf, gegen den Du Dich nicht vertheidigen kannst. Laß es genug sein, ich will mit Hugo reden, sobald er bei guter Laune ist. Heute geht's nicht, er hat in der Fabrik Aerger gehabt, ich muß warten, bis er wieder ruhig geworden ist. Einstweilen nimm dles, es soll kein Almosen sein, einige Tage wirst Du jedenfalls warten müssen, uud ich kann Dir nicht versprechen, daß die Entscheidung alsdann so tauten wird, wie Du es wünschest." Nach einigem Zögern nahm Limbach das Geld, das seineSchwagerin ihm anbot, ein böser Zug umzuckke seine Mundwinkel, sein Blick streifte mit einem drohenden Ausdruck das Antlitz Sabines. .Langes Bitten und Feilschen ist meine Sache nicht," sagte er rauh, invem er seinen ur vom tuyle naym, .entweder Frieden oder Krieq bis aufs Messer, ich kämpfe um meine Eristenz, r r .r.tt f. ; n c . lyitefilia) ,,i oas Aucyiyaus mir never, als dieses elende Leben!" .Was willst Du damit sagen?" rief Frau Schaufert erschreckt. Aber er schien keine Lust zu haben, ihr den dunklen Sinn seiner Worte näher zu erklären, mit eine? abwehrenden Handbewegung verließ er das Zimmer. In demselbenMlgcnblick, in dem er in den Korridor hinaustrat, wurde die Hausthüre geöffnet; von Jakob begleitet, erschien Schaufert auf der Schwelle. Zornesglulh übergoß jäh das Antlitz des Fabrikherrn, als sein Blick auf den Schwager siel. .Habe ich Ihnen nicht mein Haus verboten?" rief er in maßloser Wuth. .Was haben Sie hier wieder gesiohlen?" Sachte!" erwiederte Limbach. aus dessen Augen unsagbarer .Haß blitzte. .Ich bin kein Dieb und ebensowenig ein Beitler " .Sie Lump!" brauste Schaufert auf. .Haben Sie nicht kürzlich dcn Opernguckr meiner Frau gestohlen?" .Und das wagen Sie mir zu sagen?" rief Limbach. , .Sie selbst sind ein Lump! Als Betteljunge haben Sie in dieses Haus sich eingeschlichen, betrogen haben Sie mich bei der Theilung des Nachlasses, Sie müßten längst im Zuchthause sitzen, wenn es für die großen Diebe eme Gerechtigkeit gaoe ! Mit Ihnen ist kein Friede zu schließen, bisher hoffte ich das noch, nun gebe ich die Hoffnung auf, mein Haß soll Sie vernichten !" .Hinaus mit dem Lump!" befahl Schaufert dem Hünen, der sich äugenblicklich auf Limbach stürzte und den hageren Mann mit seinen sehnigen Armen umspannte. Jhren Haß fürchte ich nicht, dle Polizei wird mich vor ihm schützen, mit Leuten Ihres Gelichter? macht sie kurzen Proceß!" Alfred Limbach lag bereits auf dem Gartenwege vor dem Hause, die schwere HauSthüre flog geräuschvoll ins Schloß. Er richtete sich empor, und hob seinen Hut ans, ein Fluch entrang sich seinen zuckenden Lippen. .Das sollst Du mir büßen!" rief er, die Faust drohend erhebend, ohne das höhnisch lächelnde Gesicht JakobS zu sehen, daS durch die vergitterte Glasscheide der Hausthüre ihn beobachtete, .Ich treffe Dich an einem anderen Ort, Du Bettelbursche, baun werde ich mit sreSnon l (vortsehung solgt.) $aul Lindaus Skattdatssschichte. Paul Lindau spielt en Berlin in Cchriststellcrkreisen eine große Rolle. Er ist namentlich als Theaterkritiker ge fürchtet und besitzt einen ganz ungehenren Einfluß über die Bühnen der Resi denz. Jetzt hat ein Frauenzimmer verrathen, wie Lindau arbeitet. Ihr Name ist Elfe v. Schabelsky. Sie war Schauspielerin am Residenztheater, als Herr Lindau sie kennen lernte. Sie wurde die Freundin des gefürchtcten Theaterkntlkers, der semcn Einfluß dazu ver wandte, dieser Freundin eine Position zu verschaffen. So ermächtigte er sie, Vem Dlrector des Restdenztheaters, Herrn Lautenbura. die Lindau'sche Uebcrsetznnz von Äugiers .Arme Löwtn" nur dann in Aussicht zu stellen, wenn ihr die Titelrolle übertrazcn würde, unv die Theaterdirectoren smd so gerne bereit, Stücke und Buhnenbe arbeitung einflußreicher Recensenten auf zuführen, selbst gegen ihre bessere Ueber zeuguna. Als die Schauspielerin sich beklagte, daß sie zu wenig beschäftigt sei. da schrieb Paul Lindau wörtlich : Da muß etwas geschehen - wenn mcht dnect durch mich, dann durch Zabel. Brahm. Jsidor (d. i, Jsidor Landau) öder Keller oder sonst Jemand." Hier wird einer ganzen Reihe von Kritikern eine Liebedienerei und die Neigung, ihr Am! zu mißbrauchen, zugeschrieben, daß das Lindau'sche Verfahren eine rücksichtslose Zurückweisung verdient. Zugleich wird si sw. 1 . , 1 m. t r es urs eine Arr von Eelvstverftanollcy' keit angesehen, bah ein Kritiker Privat wünsche beim Thcatcrdirector durchsetzen rann. Das Schlimmste aber, kommt nach. Paul Lindau war und ist vielleicht noch ramarurg veö Teutschen Theaters, v, h. wirklicher Dramatura. Er sollte ein gesandte Manuscnpte prüfen. Die Ge wissenhastlgkeit, mit der er bierbci vor ging, wird dadurch charaktcrifirt, daß er seine Freundin öfter die eingereichten r?L!t .f 5' j V vsiuae ptuieii ucij. so iqjneo er ein mal: Das beifolgende Stück lies gleich! und schreib mir unverzüglich Dein Votnm! Adolf hat es schon drinoend reclamirt. l Adolf Ä'ArryM

ist damit gemeint.) Daß man in Fach kreisen die Ncclamckritik deö Herrn Linbau für das Deutsche Theatcrsehr wohl durchschaute, beweist der Spitzname Lindaus, der seine Referate mit P. L. zeichnet, woraus in Thcaterkrcifen das Witzwort "pcrnr IArrorige" gebildet wurde. Nicht nur als Dramaturg stand Fräulein v. Schabelsky ihrem Freunde bei, sie unterstützte ihn auch in seiner dramatischen Production, und als Lindaus Drama Der Schatten" vollendet

war, da schrieb Paul Lindau seiner Freundin: Gedenke mit dankbarer Rührung Deiner fördernden Mit arbeit." Das Blatt indeß hatte sich bald gewandt. Die Freundschaft zwischen Paul Lindau und der Schauspielerin war in die Brüche gegangen und Herr Lindau wollte das Fraulem yrcht mehr in Ber lin haben. Kraft seines Einflusses versprach er ihr eine angenehme Stellung bei Ncumann in Prag oder bei Pollini m Hamburg und vielleicht auch der Claar in. Frankfurt. Nur solle sie in 43 Stunden Berlin verlassen haben. Daß .yerr Lindau fremden Theater directoren Schauspielerinnen nach feinem Willen aufdrangen kann, das ist wohl nur Prahlerei. Die Dame wollte sich aber die Schiebung" nicht gefallen lasfen und blieb in Berlin im Berliner Theater, trotzdem Paul Lindau schrieb, er werde keine Voritelluna beluchen. ,n der Fräulein Elfe beschäftigt sei", und er nehme an, Barnay (Besitzer des Theaters) lege Werth auf seine Besprechungeu. In der That trat Frl. v. Schabelsky wahrend ihres ganzen Engagements am Berliner Theater, also in zehn Monaten, nur einmal auf. Das rauleln schrieb m ihrer Mußczelt eine Komödie mit dem Titel: Ein berühmtcr Mann!" Die Volkszeitung" meint, Herr Lindau hatte auch die Aufführung dieser Komödie, in der er eine passive Rolle zu spielen berufen war, hintertrieben. Die Berliner Volksztg." hat sich daS Verdienst erworben, die Mache des Hrn. Lindau auftudecken. Lindau hat bisher dazu geschwiegen. Die Volkszeitung" schrcwt: Soll ein richterliches Forum über die Sache entscheiden, so sind allem die Gerichte des Landes dazu berufen. Die Fran, welche Herr Paul Lindau durch den Mißbrauch, seines publicistischcn Einflusses brotlos gemacht hat und heimathlos machen wollte, hat diesen Weg zu beschreiteu versucht, ist aber nach Lage unserer heutigen Strafgesetzgebung abgewiesen worden. Herrn Paul Lindau steht es ja aber jeden Augenblick frei, die gegen ihn erhobene Anklage nach 185 und 186 des Strafgesetzbuches (Beleidigung, bezw. Verleumdung) vor die Gerichte zu bringen; vor deren Schranken werden wir ihm mit lebhafte' stcr Befriedigung Rede und Antwor stehen." ?a Nuslt. Ueber btn Orkan, der anen großen Theil deö Dorfes VrassuS (Waadt) in der Schweiz zerstörte, berichten jetzt schweizer Blatter folgendes Nähere: Sechzig bis siebzig Häuser smd lheilweise dcmolirt, zahlreiche Familien wurden obdachlos und mußten anderwärts untergebracht werden. Mehrere Personen sind verletzt und mehrere hun dcrt Thiere umgekommen. Ganze Strecken von Gemeinde und Privatwaldüngen sind vernichtet und dieObsibäume und namentlich die größten Nußbäume wurden entwurzelt und zerrissen. Die Gemeindebehörde ersuchte um die sofor tige Absendunz von zweihundert Arbel tern, namentlich Zimmerleuten für die Wiederherstellung der Dächer auf den beschädigten Gebäuden und die Unterbringung der Ernte. Ware die Kata strophe einige Stunden spater, etwa um ZNitternacht erfolgt, so hätten ohne Zweifel viele Bewohner des Dorfes dabei das Leben verloren. In einem benachbarten Weiler sind zudem mehrere Häuser abgebrannt. Der Staatsrath hat in außerordentlicher Sitzung sein Mitglied Hrn. Golaz an die Unglücksstätte abgeordnet mit allen Vollmachten für die Organisaticn der Hilfeleistung. Der Kantonsbaumeister warb in Lausanne und in benachbarten Ortschaften Zimmerleute und andere Holzarbeiter an, um die zerstör-' teu Gebäude und Dachungen wieder herzustellen. Auch in andern Gemeinden des Bezirks Grandson haben Sturm und Hagel an demselben Tage große Verheerungen angerichtet und den Re ben, Obstbäumen, dem Getreide, Hafer u. s. f. bedeutenden Schaden zugefügt. Es fielen Hagelkörner im Gewicht von 100 bis 325g und 8cm Durchmesser. Seit Menschengedenken ist in diesen Gegenden kein so heftiges Gewitter niedergegangen. Zu derselben Zeit strich ein furchtbares Hagelwetter längs des Fußes des Jura von Vieterlen her bis Attiswyl und Wiedlisbach. überall seine Spuren hinterlassend. S!ameatlich die Ortschaften Celzbach , und Oberdorf haben bedeutend gelitten. In ersterer Ortschaft wurden außer zahlreichen Fensterscheiben nach amtlicher Schätzung ca. 50,000 Dachziegel zerschlagen. Die größten Beschädigungen erlitten aber die Obftbäume und ihr ausnehmend reicher Fruchtansatz und die noch aus dem Halm. stehenden Gctreidearten (Weizen und Haser). Der Figaro" ver g leicht in einem Artikel den Bildungsgang der deutschen und der französischen Aerzte. In Frankreich werden alle akademischen Würden bis zum Professor nur durch Prüfungen erworben. Erst mit 35 Jahren hat ein Mediziner alle Prüfungen bestanden. Nach. S'bis 0 Prüfungen wird er außerordentlicher Professor und nach 7 bis 8 Prüfungen Kranken i Hausarzt. Bei oberflächlicher Vetrachj tung erscheine dieses System einer be- ' ständigen Auswahl der Besten folgeri'ch' tig und gerecht. In WirktichZeit aber erschöpfe diese fortwährende Vorbereitunz für immer neue Prüfungen den Geist und eneuae in den iunu,euLedi-

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