Indiana Tribüne, Volume 13, Number 353, Indianapolis, Marion County, 9 September 1890 — Page 2
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Diese Friedfertigkeit und Sanftumth. welche häufig genug von gewalb thätigen Nachbarn und rohen Matrosev gröblich gemißbraucht worden ist, zeich' net die sanften Insulaner noch heut aus, und insofern bat sich allcrdings.aus Tonga wenig geändert. ?lux ist es iii der letzten Zeit etwas lebhaft dort hergegangen. Tonga sc wollen wir die Inselgruppe nennen ist plötzlich aus seinem Blumen schlafe er wacht und hat sich darauf besonnen, daß es doch auch eigentlich einen König ha den müßte. Und richtig hat es seinen Willen durchgesetzt. Cm Georg I., Tubu mit Zunamen, sitzt dort auf dem Thron und hält Hof in feiner Äkesidenz Nukualofa auf Tongatubu. Er erfreut sich der Anerkennung der Großmächte, wenigstens haben Teutschland und England Freundschafts- und Handelsvertrage mit ihm abgeschlossen, und Kaiser Wilhelm und Königin Victoria haben ihn in ihrem Handschreiben mit lieber Vetter" angeredet, was Seiner kaffeebraunen Majestät nicht wenig geschmeichelt hat. Tas; König Georg etwa durch eine blutige Revolution aus den Thron gekommen, muß bei dem sanftnmthigcn Charakter der Insulaner von vornherein ausgeschlossen erscheinen. Tenn er ist ebenso friedlich, wie feine Unterthanen, und war vor seiner Thronbestcignng einer ihrer kleinen Häuptlinge. Nein, die Gährung in den altgewohnten Verhältnissen wurde durch ein fremdes Ferment herbeigeführt, seltsamer Weise einen englischen Misfionär, einen B!ann des Friedens, 9kamens Shirley Barker. denselben, welcher seit einer Reihe von Jahren die Stelle als erster Berather des Königs, als sein Premierminister, bis auf die jüngste Vergangenheit einnahm. Tie Umwälzung, welche in seltsamem Spiel des Zufalls diesen Untergraduirten von Cambridge zum mächtigste:: Mann von Tonga machte, kam folgender Weise zu Stande : Varker hatte lange Jahre unbekannt und anscheinend nicht mit sehr glänzendem Erfolge oder zur rez anderen Zufriedenheit seiner Borgesetzten auf den Cüdseeinseln gewirkt. Aber er hatte in der Stille seine Studien gemacht und sich in den Charakter der Eingeborenen, ihre Sitten, Gebrauche und Traditionen vollständig eingelebt. Namentlich verstand er es, sich mit dem beliebten Häuptling von Tubu in's Einvernehmen zu setzen und ihn für seine ehrgeizigen Pläne geneigt zu machen. Allerdings war dabei nicht Kopf und Kragen zu riskiren, das wußten Beide sehr wohl. Es bedürfte nur eines etwas energischen Charakters, um den indolenten, trägen Eingeborenen zu imponiren und sie zu leiten. Was dem sanften Tubu in dieser Beziehung abging, das ersetzte Barker in vollem Maße, und so ergänzten sich diese beiden disparaten Charaktere zu einem harmo Nischen Ganzen. Um jedoch völlig freie Hand zu haben und um nicht gegebenen Falles durch Rücksichten auf seine vorgesetzte Missionsbehörde gebunden zu sein, setzte Barker zunächst eine kleine Revolution auf eigene Faust in Scene, gewissermaßen einen Sturm im Glase Wasser. Man hatte nämlich in England sw tens der WNfsionsgefellschaft beschlossen, die verschiedenen Stationen in der Südsee unter die einzelnen Denominationen der anglikanischen Kirche zu vertheilen, uud die Tongainsel-Gruppe fiel demgemäß der Wesley-Gesellschaft anheim. Barker setzte sich sofort hm, als er das erfuhr, und schrieb einen Bericht, in welchem er, der bisher demüthige und gefügige Untergebene, in den stärksten Ausdrücken gegen die wesleyamschen Gnstlichen loszog und um Abänderung jmes Beschlusses ersuchte. Diese Kühnheit wirkte in London wie ein Donnerschlag. Als sich die frommen Herren von ihrem Staunen über diese unerhörte Frechheit des simplen Missionärs erholt hatten, erfolgte die einzige entsprechende Antwort, die man unter sothanen lim ständen sür richtig hielt: Shirley Barker ward von der Liste der Missionäre gestrichen. Wir vermuthen, daß der Schlaukopf darob nicht allzu betroffen . war. Denn gleich darauf erklärte sich sein gelehriger Schüler und Freund Tubu zum König von Tonga und erklärte in einer Proclamation an ;frnt getreues Volk", daß er hinfort als Georg I. das Scepter schwingen werde und feinen unschätzbaren Freund und Berather Shirley Barker zu seinem Vi . .. . . i rf" Premtermunner ernannt yave. e hatte also Barker das Ziel seines Ehr geizes erreicht, und so ward aus dem emstraen MtNlonar n Mnmter. Das Regieren ging auch anfänglich ' gar nrcht schlecht. Die übrigen Häuptlinge fügten sich gutwillig dem neugebackenen König Georg I. und das Volk schrie begeistert Hurrah ! Auch die Anerkennung der zremden Machte blieb nicht aus, und ms nun gar rate Ver Zashlng erschien, die e.ine gesetzgebende
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ÄerUAimtN'a einführte, Mt der guvtl erst recht groh. Aber das Regieren kostet Geld, und so sahen sich König Georg und seine Minister genöthigt, Stcnerü auszuschreiben, der Kürze halber einen Zehnten sür die Regierung und einen Zehnten für den König. Gies wtte allerdings solange nichts zu bedeuten, aU die Eingeborenen trage dahin lebten, ohne etwas zu verdienen. Doch blieb Barker nicht bei halben Maßregeln stehen. C erschien bald darauf ein likäs,' welcher den getreuen Unterthanen ernstlich befahl, zu arbeiten und zugleich ein Minimu.n fcj Arbeitsverdienstes aufstellte Darob erhob sich nun ein allgemeiner Schrei der Entrüstung, und als Barker nun gar den früheren Missionär herauskehrte nud plötzlich sämmtlichen männlu chen Einwohnern befahl, Hosen nach europäischem Schnitt zu Iragen, kannte der Unwille knne Grenzen. Stürmisch verlangte man vom König die Entlassung des geldgierigen und allzu prüden Premiers, und meyn auch anfänglich König Georg dem Verlangen solange als mög lich widerstand, so mußte er sich doch schließlich sügen und Barker nahm seinen Abschied. Man sollte nun glauben, er sei in's Exil gegangen, um der Volkswuth zu entgehen. Aber das war nicht so gefährlich, denn die gutmüthigen Tongoaner hatten gar nichts dagegen, daß er im Lande blieb. So ist er noch
heute dort, und verzehrt wohlgemuth. seine Zinsen, deren Capitalien er übn gens weislich in Neuseeland weit ab vor Schusse sicher geborgen hat. m 11 ' ,,. 2U TZacht der englischen Arbeiter, Unionen. Tie Organisation der Arbeiter in England macht gewaltige Fortschritte, Daß in London allein die Gewerkvereine einen Zuwachs von 300,000 Mann erhalten haben, hat John Burns in seiner Rede in Hyde Park bemerkt. Das Ziel, das die neuen Unions verfolgen, ist, daß in dem betreffenden Gewerke nur Ver bandsmitglieder verwendet werden sollen. Um die Organisation stramm zu halten, hat der Vorstand der Londoner Docker den bedeutsamen Beschluß gesaßt, die Liste zu schließen und nur unter spe, ciellen Umständen neue Mitglieder aufzunehmen. Von der Solidarität der Arbeiter, welche in den jüngst stattgefundenen Strikes eine so große Rolle gespielt hat, gibt folgender Vorfall den besten Beweis. Seit 12 Wochen sinken die Grubenarbeiter derMonkwearmouthZeche bei Sunderland, weil ihnen die verlangte Reductien der Stundenzahl nicht gewährt wird. Mit Hilfe einiger Schwarzbeine" gelang es den Besitzern der Zeche, in dies IM 1000 Tonnen Steinkohlen zu graben und zu laden. Als sie auf dem Dampfer Black Diamond" nachLondon verschifft werden sollten.weigerte sich die Mannschaft, mitzufahren. Dieselben Schwarzbeine" mußten Matrosendimste verrichten und der OberMaschinist der Zeche unternahm die Besorgung der Maschinen. Der Dampfer segelte unter einem Hagel von Steinen und Flaschen ab. In London angelangt, ankerte er bei derBeckton Gasfabrik und wollte ausladen. Allein Wilson. der ?ecretar des Seeleute-Verbands, hatte die Gasarbeiter in London von dem Stand der Dinge in Kenntniß gesetzt und als der Ingenieur der Gaswerke die Ausladung des Dampfers befahl, welperlen sich die Kohlenträger, bie Arbeit zu verrichten und wurden nach Haufe ge Mckt. Am nächsten Tag langte der Befehl an, daß der Schwarze Diamond" das Quai verlassen und anderswo ausladen müsse. Seit drei Wochen liegt er bei Woolwich und die 1000 Tonnen sind noch an Bord. Vismarck über König Ludwig und Deutsch'Desterreich. Der Redacteur der Neuen baienschen Landeszeitung", Hr. Memminger aus Würzburg, hat in Kissingen mit dem Fürsten Bismarck eine Unterredung gehabt. Fürst Bismarck betonte, er habe sich der besonderen Achtung des verstorbenen Königs Ludwig erfreut. In die inneren baitrischen Angelegenheiten habe ich mich grundsätzlich nie eingemischt. Allerdings als im Un glü'cksmonat 1836 die Katastrophe herannähte, wurde ich durch den Flügeladjutanten Grafen Dürckheim mittels eines in Tirol aufgegebenen Telegramms von dem Stand der Dinge unterrichtet und sozusagen meine Hilfe für den König angerufen. Ich telegraphirte zurück an den Grafen: Se. Majestät soll sofort nach München fahren, sich dem Volke zeigen und selbst sein Interesse vor dem Landtage vertreten " Ich rechnete so: Entweder ist der König gesund, dann befolgt er memen Rath; oder er ist wnklich verrückt, dann wird er seine Scheu vor der Oeffentlichkeit nicht ablegen. Der lkönig ging nicht nach München, er kam zu keinem Entschluß, er hatte die geistige Kraft nicht mehr und ließ das Verhüngniß über sich hereinbrechen." Äuf die auswärtige Politik übergehend, sagte Bismarck: Wir sind satt. Je größer ein Reich, desto schwerer ist es zu erhalten, desto leichter zerfällt es. Darum wurde das Gebiet Oesterreichs im Jahre 1866 nicht weiter angetastet und später der Ton auf die ungeschmSlerte Erhaltung des östlichen Nachbarn gelegt. Aber die deutschen Liberalen in Oesterreich sind selbst schuld daran, daß sie ans der herrschenden Partei eine mindere Partei geworden sind. Sie haben im Parlament und in ihrer Presse, welche die maßgebende im Kaiserstaate war, Ziele angedeutet, Forderungen gestellt, Kritiken geübt 'und Widerstände geleistet, welche den Kaiser Franz abstoßen und zu dem Entschlüsse bringen mußtm, sich eine Neue Stütze im Parla mmte zu suchen." Duett und Ehre. Die Deutsche Heeres . Ztg." bringt eine Besprechung der vor einiger, Zeit
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erschlsneüen Schrift. Duell und Ehre. Es heißt in diesec Besprechung, die Schrift sei so vollendet in der Kmnposition und so unwiverleglich in ihren Gründen und ihrer Folgerichtigkeit, daß eigentlich jeder Ofsieier sie lesen müsse. Der Verfasser der Broschüre, der ein hohes Amt bekleidet, kämpft gegen einen Zeitgeist, gegen eine WeltanschMUNg in bestimmten und den besten Kreisen, welche mit Christi Lehre und den Geboten der Obrigkeit in Widerspruch stehe, welche Hunderte in namenlojes Unglück versetzt und doch das nicht erreicht, was sie will. Das Ofsicierkorps könne vermöge feiner Stellung, Verfassung und Organifation in der Duellfrage einen Schritt thun, der schöner sei als seine schönsten Siege. In England sei das Duell laugst abgeschafft und seit 60 Jahren nicht mehr vorgekommen. Dennoch habe weder der Ehrbegriff der englischen Ofsiciere gelitten, noch sei deren Tapferkeit geringer geworden. Der Verfasser hofft Beistand von höchster Stelle in seinen Ansichten und ist überzeugt, daß' derselbe diesmal nicht ausbleiben werde, da sonst alle Zeiche der Zeit trügen müßten. Oom Anlande. In der Nähe von Petrv lcumquellen gibt es keine MosquitoS. Sobald die Quelle springt, verlassen die kleinen Quälgeister die Gegend. Petroleum ist bekanntlich ein wirksames Mittel zu Vertreibung der Insekten. "Eine erbauliche Scene trug sich neulich in einem westlichen Stadtchen zu. Zwei Leichenzüge begegneten sich nämlich in der Hauptstraße, und da kerner der beiden Leichenkutscher ausweichen wollte, blieben beide Zuge Stunden lang halten und versperrten die Straße. Das Trauergefolge vertrieb sich unterdessen mit rohen Späßen und dem Gegröhle von Gassenhauern, wie "Annie ilooney" und ahnlichen, die Zeit. Auf der Farm von Andrew Peacock, einige Meilen von Capron im Staate Jumots, uea.t eme kürzlich emgewanderte Schwedin schon seit drei Wochii in einem festen Schlafe, aus weichern sie Nichts und Niemand erwecken kann. Man weiß nur eine Erklärung für diese seltsame Erscheinung, nämlich die Wirkung des ungewohnten Klimas. Die Krmlke wurde kurz nach ihrer Ankunft un Felde von emem Sonnenstich befallen, welcher ihr Gehirn afsicirt zu haben scheint. Das Lafayette-Monu-ment, ein Geschenk des sranzosischen Volkes an das amerikanische, welches m Washington ausgestellt werden soll, ist dort eingetroffen. Es wiegt 62,546 Pfund. Lafayette steht in Lebensgröße aus dem Pledestal, m Generalsumform und den Reitermantel auf dem linken Arm. Zn beiden Seiten des Piedeftals befindet sich je eine Gruppe seinerWaffeukameraden, vorn das amerikanische Wappen, von einer Jungfrau getragen, Hinten das französische. Im Irrenhause von Nc vada ist soeben ein bekannter amerika nifcher Romanschriftsteller, Major Nathan E. Kouns, gestorben. Derselbe verfaßte eine Anzahl Erzählungen, in welchen er die Gefchichte und Kämpfe der ersten Christen und die Sttten der Volker, unter denen das Christenthum die erste Verbreitung faud, in anziehender Weise schilderte. Seine Werke sinden sich in jeder Bücherei. Er war in der Conföderirten Armee und bekleidete später die Stelle eines StaatZbibliothekars seines Heimathsstaates. Uebermäßige Studien verwirrten seinen Geist, so daß er in's Irrenhaus geschickt werden mußte, welches er nicht lebend wieder verlassen sollte. In Großbritannien wurden im verflossenen Jahre 750 Millionen Personen mit der Eisenbahn befördert, in den Ver. Staaten, nach Poors Eisen-bahn-Manual, hingegen nur495Millionen. Dagegen legte jeder Reisende in Großbritannien durchschnittlich nur 8 Meilen im Jahr zurück, in den Ver. Staaten hingegen also fast drei Mal soviel. In Großbritannim benutzen also mehr Personen den Dampfwagen, als in den Ver. Staaten was wohl auf den ungehearen Localverkehr in dem dicht besiedelten Lande zurückzuführen ist, während die Amerikaner größere Strecken zurücklegen, was bei den weiten Entfernungen hier auch gattz natürlich ist. Wie weit die Zuckerrüben Cultur und -Industrie in diesem Laude schon gediehen ist, davon legt der soeben m Grand Island Nebr., eronnete sog. Zuckerpalast, der eine große Ausstellung ihrer Produkte enthalt, em beredtes Zeugniß ab. Der Ausstellungsbau besteht aus einem Hauptgebäude, einem Annex und einem Kuppelbau und enthält eme Darstellung der Rübenzucker Industrie in allen ihren Phasen, der Rohrzöcker-Jndustne, der Ahornzucker Industrie u. s. w. Ueber dem Portal prangt die aus .Zuckerrüben gebildet Inschrift: Dte Zuckerrübe lst Komgm und Nebraska ,hr Reich. Dle AUs stellung dauert bis zum 26, September. Sie wurde von fünf localpatriotischen Bürgern mit elgenen Mitteln m's Leben gerufen. Die Gattin des Er-Dicta tors Barrios von Guatemala, welche aeaenwärtlg rn dem faslnonablen Bade ort Bar Harbor in Marne weilt, hat den größten Diamantenschatz im . Besitz einer amerikanischen Dame,, darunter nicht weniger als 60 Rmge. Bit wohnt in der Fünften Avenue m New Bork. Wenn sie reist, so begleitet sie ein De--tectiv, welcher sie nicht aus den, Augen last en darf. Fahrt sie aus, so muß derselbe sich Zuf den Bock neben ben Kuts scher setzen. Sobald sie aus einer großen Gesellschaft oder vom Balle zurückkehrt, wo sie , immer mit ihrem ganzen Brillantenschmuck erscheint, schickt sie denselben sofort zurückzur Lincoln Trust Co., wo derselbe ausbewahrt wird. Das Prachtstück ist ein dicht mit Diamanten besetzter Gürtel. Edwin Booth, der große amerifänische, Tragodei erzählte "jüugst
dti AuMMU lern RtllöMWkZM gen an Deutschland folgende hübsche Annecdote. Er spielte bekanntlich in Verlin mit deutschen Schauspielern zufaminen. Die erste Vorstellung war Hamlet. In der Episode, worin dem König offenbart wird, daß sein Mordgeheimmß Hamlet bekannt ist, kommen bekanntlich drei Schauspieler vor. Der erste, welcher den Vortrag hält, wird auf englischen und amerikanischen Büh nen immer als junger Mann dargestellt. Seltsamer Weise erschien der deutsche Künstler in dieser Rolle als ein siecher Greis. Booth war ganz perplex und forschte nach der Vorstellung nach dem
Grunde dicker eigenthumlichen Aussassung. Oh," erwiderte der Betreffende, meine Autorität hierfür ist Niemand anders . als Shakespeare selber. Re-' det doch Hamlet den ersten Schauspieler immer als Alter Freund- (oici friend) an." Später erfuhr Booth, daß in ganz Deutschland, wo Shakespeares Dramen mehr gewürdigt und gespielt werden, als in England und Amerika, dieselbe Auffassung vorherrsche. Den lebhaftesten Handelsverkehr unterhalten die Ver. Staaten mit Großbritannien. Unsere Einfuhr von dort im letzten Fiskaljahr repräseutirte einen Werth von ca. tz 180.000,000. Dann kommt in zweiter Llnie Teutschland mit H81,700,000, in dritter Linie Spanien mit $71,000,000 und dann der Reihe nach Frankreich mit K70M0,000, Branllen mit ß60,000,000, Canada mit $44,000,000, Meriko mit 121,000,000, Italien mit $17,000,000, Holland mit $16,800,000, Japan mit $16,600,000, die Schweiz mit $13,300,000, Hawaii i. An jfffcj.. r ., ä ( fY mir $13,800,000, enirat-Amerita mn $11,000,000, Venezuela mit $10,300, 000 und zuletzt Rußland mit kaum $3,000,000. Obwohl nun unser Handel mit Rußland verschwindend klein ist und von dorther auch nur sehr wenige Einwanderer kommen, haben wir amHofevon St. Petersburg doch eine Gesandtschaft ersten Ranges, während unser Vertreter in Madrid ein viel geringeres Gehalt bezieht, als der für Rußland, und wir in Hawaii, welches doch an unserer Schwelle liegt und den Amenxntxn schon halb geö.t, xnit einen Minister-Residenten habe:!. En cnrioses Mißverhältniß l Ganz romanhaft klingt eine Geschichte, welche aus Chamberlain, Süd'Tacota, berichtet wird. Dort wohnt auf der Crow Creek Reservation ein alter Invalide a.ls dem Rebellionskriege Nainens Benjamin F. Balch. Kurz nachdem derselbe ins Feld gezogen war, wurde seine damals fünf Jahre alte Tochter von Indianern gestohlen. Die Mutter des Kindes stand allein da und ihre Anstrengungen zur Wiedererlangung desselben waren sruchtlos. Als Balch aus dem Kriege zurückkehrte, war seme Frau gestorben. Seitdem hat er ein Junggesellenleben geführt und sich von einer ihm von der Regierung ausgesetzten Pension ernährt. Kürzlich wurde dieselbe erhöht und aus einer Notiz darüber in der Zeitung erfuhr die Tochter, daß ihr Vater noch lebe. Sie fetzte sich mit ihm in Verbindung und überzeugte ihn mittelst eines Paars Ohrringe von ihrer Mutter, welche ihr die Indianer merkwürdiger Weise gelassen hatten, daß sie das geraubte Kind war. Die Indianer hatten sie bis zum neunten Jahre behalten und eine alte Squaw, welche einen Weißen geheirathet, hatte sie über ihren Namen und ihre Herkunft aufgeklärt. In Fort Reno heirathete sie, als sie zur Jungfrau herangewachsen, einen Sergeanten, welcher nach Texas versetzt wurde und sich doÄ später ankaufte. Vater und Tochter werden demnächst zusammentreffen und ein glückliches Wiederfel-en fei?rn. WMWM4kM"wmai. Dom Auslande. Großes Aufsehen erregte tn Breslau ein Vorkommniß, über das die Bresl. Ztg." Folgendes mittheilt: Der Kaufmann Albert Frankfurter trug sich in Folge des Verlustes seines Vermögens schon seit längerer Zeit mit dem Plane, seinem Leben gewaltsam ein Ende zu machen. Als er sich am Sonnabend Nachmittag in der auf der Goldenen Radegasse belegenen Restauration seines Schwagers aufhielt, fand er zufällig in einer Schublade einen geladenen Revolver und Patronen zu demsel ben vor und eignete sich die Schußwaffi unbemerkt an, um damit seinen Plan zur Ausführung zu bringen. Gestern, Sonntag Nachmittag, gegen 3 Uhr, besuchte Frankfurter den ihm befreundeten, ,n dem.Hause Carlstraße 30 wohnenden Tischlermeister Salo Waldmann. Im Lause der Unterhaltung, die er dort pfl?g, . äußerte Frankfurter seinem Freunde gegenüber, Letzterer solle sich nicht ärgern, sondern sich lieber erschießen, wie er (Frankfurter) diesauch thun werde. Bei dieser Gelegenheit zog er den Revolver aus der Tasche und zeigte denselben seinem Freunde. Auf unerklärliche Weise entlud sich hierbei die Schußwaffe, und die Kugel drang dem Tischlermeister, Waldmann in, den . ' n i ä j j r , ero. er erronene, weuyer zosorr oewußtlos zusammengestürzt war, wmde aus Anordnuna des alsbald herbeigeru fenen Arztes Dr. Simm in das jüdische . Hojpilat gefahren. Wort verMro Waldmann wenige Minuten nach seiner Aufnahme. Der Kaufmann Frankfurter wurde verhaftet und in das Polizeigefängniß eingeliefert. Von anderer Seite wird noch gemeldet: Während des -f5Jt-i . . ... : 'C . ... . ...... eralyes zwijcyen oen oeiven reunden, in welchem Frankfurter zu Waldmann sagte: .Erschieß' Dich doch lieber, wie ich mich erschießen werde", sagte Waldmann: Ich fürchte mich nichts Du hast ja nicht geladen." Daraus, nahm .Frankfurter den Revolver und zielte nach Waldmann, welcher ungesähr zehn Schritt von ihm entfernt stand. Waldmann brach unmittelbar nach dem Schuß zusammen., Der Schuß, durch welchen er verseht wurde, hatte eine vollständig? Zerreißung der Leber zur Folge. Der plötzliche Tod WaldmannS erregt in der Bevölkerung des Stadttheils, in welchem der Verstorbene wohnte, und in welchem er sich weam ieines Fleißes und seiner Tüch
tigkeit allgemeiner Achtung erfreute, allgemeine Theilnahme. Der Erschossene, welcher im Alter von 23 Jahren stand, war erst ein Jahr lang verheirathet. Aus der Rheinpfalz. Commcrzienrath Karcher in Fraukenthal übergab anläßlich seiner silbernen Hochzeit der Stadt 20,000 M. für ein Brausebad und 1000 Centner Kohlen
für Arme, dem Kriezer , Militär- und Arbciterfortbildungsvcrelne je 500 M. für die Sterbekasse, dem Gewerbeverein 100 M. basr und wissenschaftliche Werke, der Sanitätskolonne 100 M. und der Stadt Kaiserslautern 10,000 M. für die Verschönerung des Platzes am Gewerbeinuseum. Vermißt wird seit etwa vier Monaten Ackerr Jacob Hisgen in Freinsheim. Reustadt a. d. H. rüstet sich zum 8. pfälzischen Sängerfest. Als Festdingentm werden Prof. Bruch und Hoskapellmcister Langer lMannheiin) erscheinen. Der Männerchor besteht aus mehr als 1000 Stimmen. Die Soli haben Frau Lech-ner-Höck (Karlsruhe) Sopran und die Herren Keller aus Ludwigshafen (Bariton) und Wald aus Wiesbaden (Orgel) übernommen. Ein Akt brutaler Rohheit spielte sich in Scheidt ab, indem der Maurer Ludwig Neger aus Kübels berg bei einem geringfügigen Disput seinen Mitarbeiter Franz Nesch aus Schmittöhausm bei Zwei brücken durch einen Schlag mit einem Maurerhammer derart am K opfe verletzte, daß der Schä del gespalteu wurde. Die goldene Hochzeit feierten: in Landau Rentner Daniel Wolsfhügel und seine Ehefrau Barbara Elisabeth geb. Clauß, iu Zweibrücken der pcnsionirte Postbytt Wittmann und Frau. Das Terrain, auf wel chem Costalta im Gebiete von Belluno ruht, ist im allmSlizen Rutschen begriffen. Einzelne Mauervrüng?, die cüler dings wieder mit Mörtel i.uh Gestein ausgefüllt wurdcn, rnarm so weit, daß sich Erwüchsene mit .'c'chnzleit durch dieselben hindurch nz's Freie bc.ibcn konnten. Der Weiserdau cinzeinci Häuser wurde von den untersuchenden italienischen Ingenieuren alle.: Lrnstes widerrathen und den Bewohnern dJZ Verlasse der jetzigen Ortsstatte rnib das Aufsuchen eines neuen, sicheren Vesiedlungsplatzes empfohl.'n. Iu diesem Falle verpflichtet sich d?r Swat, Jedem nach Erbauung seiner neuen Behausung für jeden Wohnraum eine Entschädigung von 23 Francs (Lire) Zu bieten Zu einem Verlassen ihrer jetzigen Scholle aber wollen sich die Insassen von Co stalta, welche hinter ihrer arg gefährdeten Ortschaft ihre Acker- und Wiesengrüiide haben, mcht entschließen. Sie hoffen vielmehr durch eine gehörige Untermauerung und Bepfiasterung der unter der Ortschaft zusammenlaufenden, stets steiler sich gestaltenden Grabenwände eine Besserung der Situation. Da jedoch Erhebungen gezeigt haben, daß unier dem übrigens stark verwuterbaren FelSboden von Costalta sich Tc gelschichten befinden, dürfte der Nutschung kaum mehr durch etwas vorzu beugen sein. Costalta zählt an 1L6 Hausnummern. A u s M ü n st e r i. W. b c r i ch. tet die Dortmunder Zeitung: Gelegentlich des anthropologischen Congresses hatte ein Professor für die hier zusammenkommeuden Gelehrten eine besonden Ueberraschung in t?tto, nämlich den Besuch eines westsälischen Bauernhauses in Schinkel, in der Nähe von Osnabrück. Der Herr Professor hatte dasselbe im verflossenen Frühjahre entdeckt. Es mußte der alte Bau geradezu ls eine Perle bezeichnet werden, denn derselbe enthielt Alles, was das Herz eines Alterthumsforschers erfreuen kann. Was die Urgroßväter jenes Landmannes vor Jahrhunderten dem Geschack damaliger Zeit entsprechend ' errichtet, das war noch schön erhalten, vom Älter und dem Rauche gebräunt. Schon im Frühjahre machte der Herr Professor dem Laudmann Mittheilung, daß im Sommer eine große Anzahl Gelehrter in Münster zusammenkomme, welche Interesse daran hätten, das Wohnhaus deö Landmanns zu sehen. Derselbe wollte erst nicht recht glaubm, daß gelehrte Herren so großes Interesse au seiner verräucherten Bude haben könutcu, doch ließ er sich vou dem Professor eine An zahl Namen der zukünftigen Besucher ausschreibe-:. N achdem der Herr Pastor diese Liste gesehen und dem Manne versichert hatte, daß die Namen der erlauchtesten Träger der Wissenschaft auf der Liste verzeichnet seien, sah derselbe wohl, ein, daß man sich nicht etwa einen Scherz mit ihm erlauben wolle. Vor kurzer Zeit erhielt unser Landwtrth von dem Professor eine Postkarte, inhalts deren die Herren Gelehrten an dem und dem Tage eintreffen würden. Nun wirds Zeit!" kalkulirte unser Land Wirth, und indem er seine Hansehrc herbeirief und dieser die Sache vorstellte, kamen beide zu dem Ergebnisse: Jo, do meit wie wat daml!" Und sie thaten etwas: Zimmerleu c, Schreiner, Anstrel eher, Waurer r wurden herbeigeholt, die sich eifrig Hx m m achten, Astes V"ZU beseitigen, wß i das Herz des Pro Zessors entzückt hatte. Da wurLe der rußige Kamin mit einem neuen Kleide versehen, alte Holzschnitzereien übertüncht. Altes durch Neues ersetzt zc. Als nun die Herren Gelehrten kmnen, da er? kannte der Herr Prozejwr die Stätte nicht mehr, er glaubte sich geirrt zu haben, als er das, moderniztrte westfä lische Baucrnhans erblite. Jo, öi sykkem Befsuke maut man':oat daun l" sagte schmunzelnd der Landiokth zu den: Professor, als ,e, dessen verdzchies Qk sieht sah. Wenn auch die H.rren i n den Genuß, eu aleö wefölische Bauernhans zu st heu ekomincu wäre, Spaß bat ibneu Lie. Sache dock icullet Eisenwaaren jeder Art. -Pulver, MunMon u. s. w. u mäßigen Preise im neuen Laden von B y. ans er N. O. Ut der MorriS und Meudlan Str. W. T. Brown. Rddokat, Ban vloZ, Zinmr 2Z.
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Tom rX'crjXfUt ist dewokrattscher Ksndköat ft bis Amt deZ Countv Auditor Die Wahl sindxt sm 4.Nodemb lös? ftett. Stimmt für II. 8TILTTS, . für k o u n t y . C l e r k. Wahl an Dicnsta g, 4.Novembir. Stimmt sür Oto," 15 Peiljleranii republikanisch r Kandidat für das Amt des Crimma!. Richters von Merisn Couty. ILFL5n r A.. Browi für C i r e n , t.R i S t e r: Wahl am 4. ?!o. dember 1kW. RepMikam'cher KandidU fSt KcmiMäe Ui 2. Dlst itts : Froderlclc Ostermeyer. gut Repräsentant dm Marion Counth : V'r. .1. AIaIc. Wahl am Dbnstag, 4. November 189). L?epnbliksn. County - Ticket. FurClnk: Hemy G. Stiles. Für Sheriff : Edward Dunn. FürAuditer: John W. Browning. Für Schatzmeister : John I. Johnson. Für Recorder: Nobnt E. Grrff. Für Coromr: John M. Churchill. Für Survehor: Hervey B. Fateut. Für Counth. Commissäre: 2. Distrikt: Fredenck Ostermkhr. 3. Distrikt : Frank W. Noble. Für Soperiorrichte : Vmson Cartcr. Daniel W. Howe. John E. Scott. FörCiklMtnchr; Lwinzston Howland. Für Criminalrichter : Charles B. Feibleman. Für StaattanwüÜ : Charles L. Holstein. Für Legislatur: John E. Cleland. WMiim D. McCoy, John L. McMafter. Frank I. Grubbs. Hiram B. Howland. Demokratisch. County Ticket. Clerk: John R. Wilson. Sheriff : Henry Langenberg. Auditor: Thomas Taggart. Schatzmeister: Vietor Backus. Recorder. Peter Carson. Korane r: Dr. Frank Manker. Surbehor: Paul Julian. County . Commissäre : 9. Distrikt: Michael H.Farrel. 3. Distrikt: FirmanStout. Snperionichter : Napoleon B. Taylor. Jameö W. Harper. Pleny W. Bartholomew. CircnUrichter: Edgar A.Brovn. Criminalrlchttt: Mil lard F. Cox. StaatSanwaZt : JohnHoltzman. Ligittatur: Harvey Mathews. Henry Thiene. I. C.McCloSky. JameS E.McCullough. Fred.Mack. Für Samt Repräsentative: JameS B. CurtiS. Für CongreS 7. Distrikt: Wm. D. Bynum. UtTWWWW ' uk.4 TxjS ä.-'?. f fe i - if&fe-s . v a-Kia rr-. 'rj sif'-rr- iss fc Si5 &&&&& m nm v:Mn r'üL . r;-J i i m BC ivV IJ-SX tr M . . jt,t THE LAD3ES' FÄVOR1TE. NEVER ODT OF ORDER. If jon desire to z.re.M a ev infr iiiarh'.ne, aak our ag-ent ut yir i1act for terrns and trices. If tuu cannot ftutl our airenfc. vrritm direct to nearest ad ress to yoa beiow uarned PHDKESEMH3iE KMWW tnic.-u - & urtlUN 4qUARLNX- vALLASk 11.1m Un flMTi wr t.ou3. !O.v;.;rv;j ,: F-sKrHAWeSCCOXÄÜ Sgiftts fßt S46afc!tl: fUffft Vßeztt JDft Etf5jtca Cito ADOLPH irmair, (Oldfrertom tnd Blght.) Sessentlicher ZZvtat, Cotrc fpondent n UtUtU Ö. No. 186 Elizabettz 6trN w Cl5H$ bi CIi!i( nttHii sc ffciii Ctl'
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