Indiana Tribüne, Volume 13, Number 351, Indianapolis, Marion County, 7 September 1890 — Page 5
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ßcffikUt ui OtittschttUim GuropSktKben in Indien na indikche Zeotrlchask. Als ich nach Indien kam,, hatte ich mich hoch und theuer verschworen, als selbständiger, des Reifens gewohnter Mann, ohne einen Diener, ohne jedwede der in Indien landesüblichen verweichlichenden Hilfsleistungen auszukommen. Vierzehn Tage später ertappte mich ein ?kannter dabei, als ich drei dienstbaren Geistern, meinem Leibburschen, meinem Sais und meinem Reitknechte, Befehle gab. Daß der heilige Schwur mcht leichtfertig gebrochen worden, möge der geneigte Leser daraus ermessen, daß ich ; mich zur Anwerbung eines Leibburschen erst entschlossen hatte, nachdem ich an drei Tagen dreimal je eine Stunde lang au der Table d'Hote von SpencersHotel in Kalkutta gesessen hatte, ohne auch nur eines Tellers Suppe habhaft werden zu können. Jeder andere Gast außer mir besaß seinen Diener, der .die Speisen herbeitrug und sich dann, jedes Winkes gewärtig, in würdevoller Stellung hinler den Stuhl seines Herrn postirte. Und ähnlich wie zur Anwerbung eines Leibburschen war ich, allerdings erst im Himalaya-Gebirge, genöthigt worden, meine Dienerschaft um einen Reitknecht und einen Sais zu vermehren. Manche mit einer- großen Anzahl von Kindern gesegneten anglo-indischen Familien besolden einen Diener schwärm von mehreren Dutzend Per sonen, unter denen gewohnlich nur ein bis zwei weibliche Dienerinnen oder Ajas" sind. .Alle Hausfrauen, .mit denen ich über diesen Punkt mich unter halten habe, äußerten sich höchst mißver gnügt über die Nothwendigkeit, so sehr viele meist träge und- unzuverlässige Menschen zu beschäftigen. Eine Haus" Haltung gut zu führen, muß in, Indien eine noch größere Kunst sein als in Eu ropa. Meist laßt man den Dingen ihren Lauf und begnügt sich damit, allzu große Betrügereien zu vermeiden. Im L!achfolgenden will ich den Wirkungs kreis der in einem Familienhaushalt nothwendigen Diener schildern, dann auch denjenigen der Dienerschaft, die jeder Junggeselle oder im Gasthose lebende einzelne Mann nothwendig hat. Der Butler", den man in Kalkutta Khanfaman" nennt, hat die Getränke unter sich und beansprucht so etwas wie die Oberleitung der gestimmten farbigen Dienerschaft eines Hauses. Das wichtige Amt eines Kochs, der aber viel zu hoch steht, um die Teller abzuwaschen, ist so einträglich, weil durchschnittlich ebenso viel Haushaltungsgeld in seine eigene Tasche wandert, wie der treue Diener früh Morgens auf dem Markte ausgibt. Des Ciprassis" Beruf, der dem unseres Pförtners ähnelt, besteht lediglich darin. Besuche anzumelden und Briefe auszutragen. Die Ciprassis unseres deutschen Generalkonsulats zu Kalkutta sind mit Schärpen in deutschen Farben und mit dem deutschen Wappen geschmückt. Der Aja" oder farhigf Kammerjungfer, die ungleich den meiste libngen Dienern im Hause selbst schläft, lss nicht gleich diesen allabendlich den Heimweg zn den Ihrigen antritt, liegt es ob, ihrer noch im Bett ruhenden Herrin den Mßrgenthee zu reichen, die aus dem Bade steigend ahzutrocken, ihr Haar zu kämmen und zzl flechten und andere Toilettendienste zu vtrncht,n, Der Kutscher oder Ghari-Wala, der sich aber bei Leibe nicht auch mit der Pflege der Pferde abgeben wird, sucht jein5 Kunst darin, in polizeiwidrigem Temps, den indischen Vornehmen besonders m gefallen scheint, durch die Straßen zu jagei. Ebenso wie auf Java und iu Uri gen Niederländisch-Jndien sieht, xnag sehr viele Wagen mit je zwei hinten guj öem Trittbrett stehenden Dienern.' Es ist das ein Luxus, den sich hier im Lande her billigen Dienerschaft selbst Leute von mijßiZem Wohlstand gestatten können. - Die vetrefffnden, Sais" genannten Diener, die das, Publikum warr und beim Aüssteigen . den WagM schlag öffnen, außerdem aber die Pfleg, je eines Pferds AU besorgen haben, sind im Vergleich zu ex stolzen Albanesengestalt des ägyptische:' CM höchst traurige Erscheinungen. Während tf ögnp tische Sais mit seinem albanesische Tostünl v.om E.itj?l bis zur Zehe eine malerische Figur jlM schreiend vor dem in schnellem Trab dahissiAeßen den Gespaun nnherläuft, hockt $t IM, mergestalt M indischen Sais hinten auf em Trittbrett der billigen und flsige mein l'mutztcn Droschken chfx Pripat fuhrwerke von zweifelhafter Gut,, hje man Ghari" nennt. Uebrigefls pringt es der Landesbrauch so mit sich, daß man für jedes einzelne Pserd einen be isnderen Sais haben muß. Auch der einzelne Europäer und so gar der im Oasthos wohnende kann eine arößere Tienerj'ch'Zft kaum entbehren, , .l sobald er zur Zangen m vielem menlÄenrerchen Lande lebt. Kbt wenige fy$ bessern Klassen anghörige Europäer, ble flicht .allermindestens einen Boy" pder gfiimfätn .hatten. Solcher JQotf hat du KteHer seines Herrn instand zu halten, bei Zische h ter dem Stuhle des ßuropäexs stehend aufzuwarten und seinen $Uittu zu bealeiten. wenn derselbe Veiuche mscht. Derartige Diener lungern, da das eigene Personal zur Bedienung nicht . 's , ' ' . rt! fitSf ausrede, jflnircitn in vcu vsiayuicn umher, und werden so dem Fremdling fast ausgezwunzttt. Man nimmt sie ohnF viele Umstände unv rtins eine die i. ... ..fu .!. t it. ti.. V. 'Lauer vil xieuiuctiiung ocircfyrnu Vereinbarung tu feinen Dienst, einerlei ob man sie .einen einen Monat .jü J , M Jt t . oder tm $m zu peyal,ten nnM, Gewöhnlich erhalten sie 8 AnnaS (80) für dl.5 wenn man sie auf Reisen mitnimmt, tw Mf M.1,40) wofür sie sich aber selbst betöftjgn znüU len. Wie und wo sein Boy MaS zu esse Mpm&L Zümmert keinen Reisenden. Das ist .des Uö?)?es eigene Sache. Hat man keinen KkhtW Änx, so Mag man .an d.er Gasthofstase! ' Viertelstunde
um Plex.tel)tundevergevlich daraus war
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-i.mnw, wfa3mstkzr'''; r,- iimr mhim m """ Mt elwüZ jii essen jü MMeck Mt geschickte Diener verstehen eS seh'c gut, für ihre Herren die jeweiligen besten Leistungen der Küche zu erwischen. Ae schranke sich das Leibdurschenween auf diese wirklich nothwendigen Dienstleistungen, so ließe, sich wenig dagegen einwenden. Aber es ist vielfach zu eine weibischen Unfug ausgeartet. Junge Europäer, die, weder krank noch schväch lich sind, lassen sich wie zarte Mädchen von ihrem Boy", der nur zu oft schon ein grauhaariger Knabe ist, bedienen, -- mt yi?.r -.. lassen ucy von tym vie utn auszieyen und nehmen beim An- und Auskleiden in weibischer Manier seine Dienste in Anspruch. Wenn eine zarte Dame sich in dieser Weise von ihrer Aja" bedienen läßt, dieselbe sogar mit ins Bad, nimmt so mag man sich das gefallen. ' . . rt i lassen. AVer wenn krafnge zunge eme sich einem Vorurtheil uud dem erschlas-. senden Klima zuliebe ihrer Selbständig. seit begeben, so weiß ich dafür keine Entschuldigung. Meinen Diener, Abdul Khan, den die Engländer George nann, ten. habe ich oft genug zur Thür-hin-uSbesördert, wenn ernt meinen Sachen und Kleidungsstücken Unfug anrichtete, beispielsweise meme Lackstlesel wichste oder meinen Cylinderhut durch Bürsten nach der verkehrten Richtung in ein katzenartiges Ungethüm verwandelte. Man wird stets die Erfahrung machen. daß solcher Boy", wenn man allein zu sem wünscht, alle suns Minuten ohne anzuklopfen seinen Kopf durch die Thür oder die Vorhänge ins Zimmer streckt, wenn man aber etwas für ihn zu besoraen hat. niemals zu finden nt. Die Diener der in den Gasthöfen wohnenden Fremden verbringen den größten Theil des Tages und der Nacht in ihre weißen oder bunten Gewander eingewickelt schlafend vor der Zimmerthür ihres Herrn auf dem Fußboden, was ganz gewiß das malerische Aussehen, nicht aber die Wohnlichkeit dieser Gasthöfe erhöht. Sehen wir uns nun . die nicht von dem Boy" besorgten Dienstleistungen an, deren auch ein emzeluer Gastyosoe? wohner unmöglich entraten kann. Der Hamall" hat das Zlmmerzu fegen und das Bett zu machen; der Pani-Wala" Wasser fürs Bad herbeizutragen und der Sweeper" oder Reiniger", pelchcr der niedrigsten aller Hindu-Kasten angehört, Morgens und Abends seine Dienste in dem zu jedem Schlafzimmer gehörigen und verschiedenen Zwecken dienenden Bade-Alkoven zu verrichten Ter Punka-Walo" hat in heißen Sommernächten dje über dem Bette angebrachte Kühlung fächelnde Punka eine specifisch englisch-indische Einrichtung. von der die Holländer auf Java nichts wissen wollen 'in Bewegung zu setzen. Er hockt draußen vor der Zimmerthür auf dem Fußboden, und zieht die durch ein kleines Loch der Thür hindurchführende Punkaschnur, schläft aber oft dabei ein und wird dann von Leuten, die nur an sich selbst denken, mit dem Stiefelknecht wieder aufge weckt. Eine ganz besondere Erwähnung, über wahrlich nicht wegen der VortrefsZjchkeit seiner Leistungen verdient der Dhodi oder Waschnzann. Mjt mephi stophelischemMcheln ffiznmt er die dem Untergang geweihte LeibwäM in (to pfang. die der indischen Waschmetlwdk vermittelst Klopfens zwischen Stemer unterzogen werden soll. Man behauptet, daß in jedem euroväjschjndischen Haushalt der Dhobi und dex Schneider sich in hie Hände arbeiten, da der erstere tz'je Wäsche, hie dem letzteren seinen Lebmsunteehast gibt, ah sichtlich so schlecht als möglich hehqndekt. Hemden oder weiße Röcke, die man ein einziges Mal getragen hat, vollständig zerrissen aus der ersten Wäsche zurück zu erhalten, ist durchaus keine Seltenheit. Wegen dieser berechtigten EigenthüMlichkejt indischer Waschleute, die mit fest flgenghtfn Knöpfen Zkuren Proceß machen würden, sind die jvkiß?n Wum wollröcke der anglo-indischen Herrenwelt blos mit Knopflöchern versehen, aus denen die Perlmutterknöpfe vor der Wäsche herausgenommen werden. Mrade in Indien ist es schwer, mit alten Porurtheilen zu brechen, da die Sitten' ungläubig conserVativ sind. Dampfwaschanstalten, die mehrfach jn Kalkutta gegründet wuroen,' hahen gegenüber dem Wettbewerb der DhobiS f$o uach kurzer Zeit Fiasko gemacht. Wer als Junggeselle nicht im Gasthof speisen und demnach emen eigenen Haushalt führen will, henötlzißt so ziemlich dM ßgzzzen, auch bei einm FamilienHaushalt gebxäMjchen Z)ienerapl?afat. ßin mir hesreundeter deutscher Herr ßibj seinem Soch zu Bekostsgungszwecken MSngjlich Uupjen, alfg täglich eine Rupie (UQtyati) Uffd persichertg mir, daß er doch gut Mahlzeiten bekomme, die mit denen der besser? OMßse wetteifern könnten, obwohl dex Koch hie Hälfte der erwähnten Summe in sein? eigene Tasche stecke. Die Lebensmittel sind in Indien theuer als in China, aber doch immerhin erstaunlich billig. Derselbe Herr aber hat, obwohl er Äünggeselle ist, doch nicht weniger als ."' ..i ( e ' euie in einem Zienn, uamiuy ei ' . L !''' V r.'- ' ' r, m oa? oeueuGeyUl,5, tmt my zarter by TlH, einen Lfibburschen fim HMWHt wtt isazs, einen iqi c.. r. . ... '. ' n ' . . pepleger, iaeii zferza)fmann uno einen. SJassfrträzer. ßein kleiner HM freut sich eines eigenen Dieners, dessen Happtbeschststisuffg harjy hesteht, dqz Thierchen vsn Flöhen und Zecken frei zuhalten, der aber mit seinem Monatsgehalt von 4 Rupien (6 Mark) eine ganze Familie ernährt. Mit einer Zähigkeit ohne gleichen hält der Hindn an kinn alteingewurzelten Vorurtheilm fest, welche tzje heHar größte Arbeits'thellung erheischen. DaßWeZ I Wjnf Mery sejnen eigenen SaiZ ßat,' ist daKlch KkfMextigt, weil nach indischer eteif5ri M pUt Gerste zähst, ftMreud das ßojh? ??ffpige Gras ohne '' Vergütung pom ßais IHlmwwifytif : m rdw muß, der dazu xft lange , Wege außerhff pt i ir i 1 O Stadt zu machen hat. ,,. . - - - M? keiner det erwähnten Diener außer djnz scharf Dremte?r
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,.4BViRMMMH?wiMHftl4lllpiM4hia!jfeit3M3 ,,,, 1 1 ? V-Wl ." . -jLiKjtlnMgech jit detien et' üngeworbett worden ist, auch noch die Pflege des kleinen Hundes übernehmen. Selbst sehr gute Bezahlung vermochte nur in seltenm Füllen diese uralten, aufs engste mit dem Kastengeiste zusammenhängenden Sitten zu durchbrechen. Fast jede Art von Beschäftigung liegt einer besondern Kaste ob; höhere Dienstleiswngen zu besorgen würde einem Mitgliede der betreffenden Kaste nicht erlaubt sein. Kachahmung alter Kunstgegen' stände. Ueber die Ausdehnung, welche dk werbsmäßige Nachahmung alter Kunstgegenstände zur Tauschung des Publikums in Paris gefunden hat, macht in der Vossischen Zeitung" Herr herrmann interessante Mittheilungen. Fs giebt demnach dort Monogramm!iten, die die Unterschrift jedes Künstlers zenau kennen und dieselbe, 10 Franks sür die Unterschrist, täuschend nachzumachen verstehen. Wenn man beobach!et, wie vst Sachen versteigert werden, velche Ludwig XIV., Ludwig XV., Ludwig XVI. und den Großen ihrer Zeit angehört haben, müssen einem doch Bedenken aussteigen. Wie viele Bettstellen, Nachttische u. f. w., welche Macie Antoinette gehört haben, sind nicht in den letzten Jahrzehnten versteigert worden! Aus dem Nachlasse eines berühmten Sammlers Double wurden mehrere äußerst prachtvolle kunstreiche Schlafzimmer- u. s. w. Einrichtungen Marie Antoinettens zu riesigen Preisen versteigert. Eine Bettstelle wurde mit l50,000, andere Gegenstände mit WO, 000 Frcs. u. s. w. dezahlt. Die Blätter ergingen sich in Bewunderung dieser prächtigen, kunstreichen Sachen. Kein Mensch äußerte einen Zweifel an der Echtheit, obwohl die große Zahl und die Vollständigkeit dieser Einrichtungen einiges Mißtrauen rechtfertigen mußte. Ein Theil mag echt, wenigstens aus der Zeit Marie Antoinettens gewesen sein. Aber das Uebrige? Mit einem echten Spind aU Vorbild vermag ein gewandter Kunsthandwßrker sehr gut ein dazu passendes Gegenstück herzustellen. Es sind überhaupt Stücke und. besondere Zeichnungen ans jener. Zeit genug vorhanden, um sich aus die Nachahmung emüben zu können. In Paris hat, dabei fast jeder Fabrikant sein besonderes Fach. Dieser arbeitet nur noch im Stil Ludwig XIV., dieser in dem Franz I. u. s. w. Jeder besitzt hierzu eine Masse Muster und Vorlagen, ist ganz besonders darauf eingeschult. - Wer die Verhandlungen der Gericht verfolgt, tvisd nicht seh? erHaut sein Ähej die Echtheit her Pgnser gunstsachen. obwohl nur die wenigsten Fall? eine zerichtliche Klage zur Folge haben. Hier nur zwei Beispiele. Ein Liebhaber wurde uneins mit seinem Händler wegen eines Tisches, den er ihm für 4,000 Francs abgekauft hatte. Er verlangte Rücknahme desselben, da Zweifel an dessen Echtheit aufgestiegen. Der Händler führte seinen Standesgenossen in'S Treffen, dem er 12,000 Francs für den Tisch gezahlt hatte. Aber dieser mußte gestehen, daß er für denselben dem Anftrttge? sM FrazzeS bßzM Der Anfertiger war noch sehr ftoh gewesen, daß er ihn um diesen Preis losgeworden, da er sich in Verlegenheit befand und den Tisch vergebens vielen Liebhabern angeboten hatte. Die Nachahmung, im Stiel Ludwig XV. war so geschickt, so -getreu,, daß selbst geübte Kenne? ggtguM ipurden' Nur ins' In.? nelen wurde chlk Nuschung an einigen zu Tage stehenden frischen Schnitten in'S Holz erkannt. Denn auch das Holz war sorgfältig ausgewählt. Eine Täuschung war es eigentlich nicht, denn das Stück besaß hohen-Knnstwerth. Ein ander Mal wies der Vorstand des MuseumS jn Rouen ßine für 2,00Q Frei, gekaufte. Gruppe von Clodiozj als unchj zurück. Em Sachverftgnhsgek, zugleich KunstauSbesserer, bezeugte: Die Gruppe ist! von einem verstorbenen Künstler, Leoroc, der von feinem Vater, einem Ciseleur, eigens auf die Nachahmung Clodions geschult worden und sein ganzes Leben fast nur dergleichen anfertigte. Jch 'Me gar' vjele derselben geslM denn. M gjKBgtts HkNraiM nn der Echtheit zu efwecken, hat er absichtlich an jedem seiner Stücke etwas zerbrochen. Jedych vermochte er nicht, sich denselben Thon zii verschaffen, wie Clodion.. Hieran sind seine falschen Sachen foforj zu erkenne. Wer faß SZieznantz achtet, aus dteseu Umftanh. . Bor einige? Zeit wurde ein kleiner Handspiegel fgr einige Zehntausend? verkauft, Wer Hßndler hatte schwarz aus weiß . wrgethan, daß derselbe der Genzahlin des Herzogs Heinrich jll, von Lothringen ßöhörj hatte, sogar die Schicksale dieses Spiegels ausführlich beigefügt. Freilich wurde ber Anserti ger nachträglich unter den Zeitgenossen entdeckt, aber der, Händler bestand hartnäckig auf seinen Schein. 'Beim Zweifel enthalte 'Dich, heißt die Regel. Hier aber lautet sie r bei Zweifel bezahle was auch der Käufer that. 3n mfyn "8?n dir KunAroUtt 'ft.llndenausgestellten iVegenstan.den M lesen: Mit der Ursprünglichen UechnustH Hcht umsonst gjht es "ja chnftgelehrte, welche ouch ihren .Antheil n d ZlusbeutWg der Msucht haben wßllkn, deshalb aus Nachahmung alter Schriftm und Buchstaben eingeübt sind. Dem Papier verschaffen sie ebenfalls das vergilbte Aussehen, unv so wird die Täuschung vollständig. Zwar könnten Ruhigdenkende sich ftagen, wie es komme, daß Leute solche Urkunden, welche heut zu Tage schnell in den Pq5 plechsh ganM ß mjwm Hunderte aufbeulahren,, hamlj jhre DA mß klst kchter LlsbMr glje? ffn. fache t hat auch Gedanke, stolpert je doch nicht über dergleichen Zwirnfäden.' . Biele SunstÜebhM W schon' m oft getjlufcht wgrdert, M.MM ttamsch zu sein. Für sie werden lty Nöhel und f?uM? KuMjaHerbel
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Ävrswlrthelt in' der' öjähe btt ' MsZ und sonstigen von reichen Sommerfrischlern besuchten Orte untergebracht. Der Badegast oder Vergnügungsreisende wird denn Eintritt in WirthsHaus überrascht, betrachtet das Stück mit verstohlenen Blicken, Endlich fragt er schüchtern. Der Wirth scheint den Werth desselben gar nicht zu kennen,erzahlt blos, daß er dasselbe geerbt, als altes Familienstück hochhalte. Auf die Frage nach dem Preis thut er mit bäuerlicher Verschmitztheit, als habe er nicht verstanden. Von einem Preis will er überhaupt nichts wissen, denn das Stück ist nicht zn verkaufen. Der LiebHaber ist genöthigt zu bieten, geh! immer höher, stößt aber stets auf dieselbe Abweisung. Und wenn Sie mir 20,000 Franken dafür -auf den Tisch legten, würde ich sie nicht nehmen, ruft derselbe schließlich, um den Zudringlichen los zu werden. Aber dieser schlägt zu, denn er glaubt immer noch einen guten Kauf zu machen. Nun aber jammert der Wirth, will dies nur im Scherze gesagt baben. Seine Frau, Kinder, die alte Großmutter laufen herbei, sind entsetzt und Heulen, daß man das theure Kleinod, das Heilige Familienstück, verkaufen wolle. Dem glücklichen Käufer bleibt nichts übrig, als jedem der Heuler ein Schmerzensgeld zu zahlen, eine Banknote aus die geschlagene Herzenswunde zu legen. Den Leutchen kann ja auch eine Krume des Goldsegeas zufallen, der von der Altliebhaberei ausgeht. Wäre es dem Liebhaber blos um den Kunstwerth und die Schönheit zu thun, wäre er wirklich Kenner, so würde er denselb'n Schrank bei dem Anfertige? für wenige Tausende erstanden haben. So aber hat der Händler allen Vortheil, steckt Zehntausende mühelos in die Tasche und lacht sich in's Fäustchen. Hier ist das Uebel. Jedermann will eine Sammlung alter Sachen, sich ein Zimmer damit ausstatten. Mit dem Gelde, daß ein Liebhaber auf den Aw kauf größtentheils unechte? oder doch sehr verdächtiger Kunftsachyn verwendet, könnte er die größte Wohnung in geIchmackvollster, gediegenster Weise mit tünstlerifch schönen Zier und Gebrauchstücken ausstatten' Das Kunstgewerbe erhielte dgdurch reiche Beschäftigung, würde eine wahre Blüthe erleben.. Es ivürde zahlreiche berühmte Künstler und Kunsthandwerker geben, die eine geachtete, würdige Stellung in der Gesellschast einnähmen, während sich jetzt die meisten kümmerlich durchschlagen oder gleich Uebelthätern ihr Geschäft im GeHeimen treiben, da sie für dm Althänd ler Unechtes hcrstslZm wWen, ?sp'p Die berühmte astronomischt) Uhr, Die berühmte astronomische Uhr ir ttr St, Marienlirche zu Lübeck, welch, ein annäherndes Seite,tstück nur in dn Uhr des Straßburger Münsters besitzt, ist einer durchgreifenden Reparatur und vollständigen Erneuerung des WerkeZ unterzogen worden. Die Arbeit hat einen Zeitauswand von vollen zwei Iahren erfordert. Es sind zur Herstellung des äußerst -complicirten Näderwerkech zum Theil ejst yMqn'd'ig neue rnaschi, n.elle Hinrichtungen erforderlich geworden. Dem Beschauer zunächst wird das mehr als drei Meter im Durchmessel haltende Kalenderzifferblatt sichtbar, über demselben und erst beim Zunicktreten zu sehey,' gewahrt man das astronomische Werk : den Stern enhimmel von 'der Erde, vom. Standpunkt Hübeck auZ gesehen. Wgs früher nie beachtet, ist jtzt yach Yen genauesten Berechnungen kingerichtetz Tonne und Mond, sowi, die sie umgebenden Sterne Venus und Merkur nehmen einem genau ihrem Laufe am Himmelszelt entsprechenden Umlauf. So macht Merkur seinen Weg in 88 Tagen, Venus in 2l Tagen um die Sonne, Hährnh früher all? Erschei, nungßn glßichmäkig zu ihrem Umlauj 360 Tage gebrauchten. Zur besseren Orientirung ist vor dei ebensalls ea. 3 Meter im Durchmesse, haltenden äußeren Scheibe ein Globus angebracht, ans dem Lübeck mit einem klemen Metallschilde bezeichn ist. Vo, den mannigfachen soOigm Funktionen welche dj? M zn vorrichten hat, sei x MgiM genannt: Sie treibt eil! neben dem Zifferblatt senkrecht laufen., des Werk, auf welchem sich die Name aller Planeten verzeichnet findey. Dieses Planetenwerk soll früher viel beachtet ge wesen sein, weil ein Jeder sein Glück vos den Planeten bestimmen lassen und vo den hier regierenden ablesen wollte Ferner wird durch die Uhr getrieben die oberhalb des Altars befindlicht grcße Kirchenuhr; alle Viertelstnnde löst sich ein Schlagwerk auS, dem allstündlic ein Spielwerk in der Kirche folgt. Die ses löst wiederum das bekannte Glockenspiel aus dem Thurm aus, welches danr nach außerhalb durch einen Choral ver nehmbar wird. Allmittaglich gibt di, Uhr nach dem Zwölfschlage den s. g. Aposteln" (dem ssaiser mit den 7 Kur. surften) und gleichzeitig einer Christus, und mehreren Engelsiguren diy Pewy. güng. Eine aensue.re Heschrzibung dn Uch W Fqchhuten groM Aufsehen er. regenden compljzirten Constniktion bei Werk wird nach vollständiger Vollen, dung im Druck erscheinen, bisher hat eben auch hier Genaueres nicht eristirt. da, wie die Mythe berichtet, dem Kunstler. welcher die erste Einrichtung traf und solches zu seiner Lebensaufgabi machte, die Augen ausgestochen sein sob len, um die Erbauung eines zweite, ähnlichen Werks zu verhüten. Aus der Jagd. Fürst: Hn. jetzt habe ich schon wicher gefehlt Förster: Dur.MuD, besieben eben von JhM WgMigungSrecht heute den esbigflen Gebrauch zu machen. . Der kleine Philosoph. Nicht wahr, Mama; der Storch hat Dir uns Jungen gebracht? Gewiß, mein Kind.-Wer bringt nun aber dem SMch seine Jungen? , , . ' , Veldltndungt nach den kleinsten Oitsüakten Euroda durü Qlkr. Metzger OM,
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