Indiana Tribüne, Volume 13, Number 351, Indianapolis, Marion County, 7 September 1890 — Page 4

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Zndiam Tribüne. QonntaOSln0ttabo. , l fflc 130 O. cSVvlandOs. JndisnLpoliZ, 7. September 1890, 5SüL . ' ' 'thu- i ""' Die falsche Autorität.

6m Vtjchichte aal dem Verliun AerztLsrEnH. Qtt Mensch wird mir alle Tage tut angenehmer, sagte, auf seinen alte Diener Franz deutend, der Kommerziew rath Bengert morgens am Kaffeetisch z seiner Frau ; die Warze, die er hinter Ohr hat und aus die mein Blick unwill kürlich immer zuerst', fällt, verdirbt mn regelmäßig den Appetit. Am liebst würde ich ibn entlassen." Aber, Gustav, einen Menschen, dn Dir seit zwanzig Jahren treu und ehr lich dient! Du bist wirklich sehr n duldsam. Wenn ich nun gegen Dich ebenso sein wollte ! Oder glaubst Du etwa, daß es für mich angenehm ist, jeden Morgen mit ansehen zu müssen, wie Du an Deinen schrecklichen Schleimhusten fast erstickst?" Der Kommerzienrath lachte. Nun. so entlasse mich doch", sagte er, seiner Frau lustig in das alte, gutmüthige, aber doch energische Gesicht sehend, tun dige mir mal meine Stellung als Ehemann ! Gustav, treibe leinen Scherz mit mir. Du glaubst nicht, wie mich Dein schrecklicher Husten ängstigt. Warum willst Du nun nicht eine Autorität zu Rathe ziehen? Ich habe Dich so oft darum gebeten. Sieh mal, jetzt toäp rend der Aerzte-Congreß hier tagt, ist die Gelegenheit dazu so günstig. Und wenn Du, wie Du immer ejnwendest, zu unseren hiesigen Doctoren kein Ver trauen hast, so gehe zu einem fremden. Es sind ja die größten Kapazitäten hie: vereinigt. Erst gestern hat der berühmte Professor Aurin von ich weiß nicht welcher auswärtzgen Universität einen Vortrag über genau denselben Zu stand gehalten, wie der Deinige. Con fultire ihn doch einmal; geh, thu mu den Gefallen!" Der Comnnrzienrath schüttelte das Haupt. Er war ein Lebemann durch und durch, der es liebte, allabendlich im Klub mit seinen Freunden tüchtig z kneipen. Dabei wußte er recht gut, daß der böse Husten, der ihn stets am Äov gen quälte, bald aufhören würde, wen er das Rauchen und Trinken einstellte. Aber dann hätte er ja gar kein Vergnü gen mehr am Leben gehabt. Er brach also, wie er dies bei solchen häufig roie verkehrenden Predigten seiner Frau stets zu thun pflegte, die Unterhaltung kurz ab und ging auf sein Zimmer. Die Gattin aber faßte einen schnell Entschluß. Sie schrieb an Prosessoi Aurin, Kaiserhof, einen Brief, worin (ii ihn bat, doch noch heute heute Abend zu ihr zu komme, um den Commerzien rath einer gründlichen Untersuchung z unterwerfen; jedes Honorar sollte bewillig! werden. Am nächsten Abend aber fanden du fünf großen Bälle statt, welche man füi die Teilnehmer am medizinischen Cow greß hier veranstaltet hatte. In seinem Zimmer im Kaiserhof, . Hotel saß Professor Aurin auf dem Copha und stützte das Haupt mit beiden Händen; weniger weil er übn schwierige Falle nachdachte, als weil er, was bei den ewigen Diners und Festv vitäten kein Wunder sein dürste, einen unheimlichen Kater hatte. Bor ihm stand sein altes Faktotum, ein ehemali ger Heilgehülfe, welchen er mit nach Berlin genommen und der nun damit beschäftigt war, Hunderte von Briefen zu öffnen, welche der Postbote gebracht te und stets noch von Neuem herbeischleppte. Es schien, als ob canz Berlin den Professor Aurin mit seinem Vertrauen beehren und von ihm geheilt sein wollte. Aurin war Ausländer. Es machU ihm, zumal in dem Zustande, in welchem er sich befand, außerordentliche Mühe, die Briefe all zu entziffern. Das ist der Fluch der Berühmt hat," murmelte er in seiner Landes spräche. Ich komme hierher, um mit meinen Kollegen Gedanken auszutau schen und vor allen Dingen mich nach Kräften zu amüiiren, und nun soll ich den ganzen Tag hier meine Praxis ausüben. Unsinn ! Fällt mir gar nicht ein. Und was die Leute Alles von mir ven langen. Thiergartenstraße 4 : schwere Neuralgle Excellenz Barnow: GeHirnerweichung Carls bad 52: Darm kaiarrh Schönhauser Allee: Rück gratverkrümmung Breitestraße: Tn berkulose Oberamtmann Metzler: nervöse Migräne Kommerzienrath Bengert, Potsdamerstraße 1091: Lungenafzertion da müßte ich mich ja vier Monate in Berlin aufhalten! Und Lappalien sind darunter, die jedes Kind statt meiner kuriren könnte. Da, hier soll ich sogar in der Potsdamerflraße 150 einem jungen Herrchen sofort die Mandeln aüsschneiden. Es ist ja zu dumm! Die Leute sind rein verrückt." Mißmuthig packte er sämmtliche Briefe zusammen und warf sie in seinen K offer. Werden denn der Herr Professor nirgends hingehen?- fragte das Faktotum harmlos. Vielleicht besuche ich gelegentlich Einen oder den Andern, je nachdem ich Zeit haben werde; aber wo es sich nur um Kleinigkeiten handelt, wie z. B. Mandeln herausschneiden, da denkeich nicht daran, hinzugehen, das kann jeder Stümper besorgen." , Als er sprach, blitzte ein eigenthümliches Feuer in den Augen des seiner srü i heren Kunst noch immer mit einer (je wissen Wehmuth gedenkenden Heilgehil k fen auf. Die Mandeln aüsschneiden, : hat der Professor gesagt, wäre eine Kleiuigkeit. Mandeln sind ja wohk solche y Knoten am Halse. Ein großer Gedanke gewann, in der Seele des Heilgehilfen Raum. Er wari jeic, bis der Professor Abend, oni den

's i 1 1 f '" i ' '. i i.tfÄ IS1 fTTiJ 1 , " Bill sttflft, oanu zog er sin) würoevoN ; cm, deckte sein Halldwertszeng in Im Tasche :i::d machte sich auf den Weg nach der Petöamerstmße. ' Man kann sich den Schreck denken, der die Frau Coulmerzienräthin Bengert durchsuhr, als pe ihren Gatten Abends h schwarzcm F:a k mit weißer Binde vor sich stehen sah. Er hübe, aber nur für seine Person, eine Einladung zum Aerzte ball im Centralhotel für diesen Abend und dahin wolle er nun gehen, sagte er. . Die Frau gerieth in erklärlicher Weise in die größte Ausreguug. Sie hat ohne Wissen des Mannes den Professor Aunn zu einer Eonsnltation sür heute Abcnd hergebeten. Jeden Augenblick konnte der berühmte Arzt hier sein. Und nun will der Commerzienrath fortgehen, das durste, das sollte nicht geschehen. Sie brach in Thränen aus ; sie bat, sie beschwor ihn, zu Hause zu bleiben, und ihre Worte klangen so verzweifelt, daß Vengert stutzig wurde. Er überlegte einen Augenblick. Ah batz, dachte er bei sich, eine Weiberlaune, weiter nichts. Er beschloß, eine List anzuwenden. Gut," sagte er, Dir zu Gefallen will ich auf den Ball verzichten, zumal ich eine wichtige GcschäftsCorrespondenz zu erledigen habe, die mich schon lange drückt. Ich werde in mein Zimmer gehen und arbeiten. Aber daß Du mich ja nicht störst! Ich werde bis spät tn die Nacht zu thun haben. Gehe D inzwischen nur ruhig zu Bett.Er begab sich auch wirklich auf sei Zimmer, entledigte sich vor den Augen der beglückt zusehenden Frau seines Fracks, zog sich den Schlafrock ,an und setzte sich an den Schreibtisch. Als aber die Räthin vergnügt von dannen ging, um sich aus ihr Boudoir zurückzuziehen, und daselbst den Professor Aurin zu erwartm, rief der Commerzienrath sei nen Diener Franz zu sich und sprach zu ihm: Jetzt ziehst Du Dir meinen Schlafrock an, setzest Dich hier an meinen Tisch und bleibst so sitzen, daß meine Frau Dich immer sehen kann, wenn sie von Zeit zu Zeit durch's Schlüsselloch gucken wird, um sich zu überzeugen, daß lch noch zu Hause bin." Hierauf zog sich Bengert wieder seineu Frack an und ging leise die Treppe hinunter aus den Ball. ' Kurz vor zehn Uhr Abends klingelte es. Die Frau Kommerzienräthin ging schnell selbst hinaus, um zu öffnen. Ein ungemein gelehrt aussehender Herr stand vor ihr. Wie danke ich Ihnen, Herr Professor, daß Sie gekommen sind ! Mein Mann befindet sich auf seinem Zimmer. Erlauben Sie, daß ich Sie zu ihm be-gleite!-Der Herr antwortete etwas in einer fremden Sprache, was die Räthin nicht verstand, doch merkte sie an seiner heftig abwehrenden Bewegung, daß ihre.Be' gleitung nicht erwünscht sei. In größter Spannung blieb sie im Nebenzimmer, während der Fremde zu ihrem Manne hineinging. Sie wartete einige bange Minuten lang. Plötzlich hörte sie einen gräßlichen Schrei .... O Das biedere Faktotum hatte sich bis nach der Potsdamerstrafe zurecht gefragt. Da ihm doch etwas ängstlich zu Muthe war, hatte er sich aus spirituosen Wege Kourage verschafft. Und was war es doch sür eine Hausnummer? Ach ja: 1091 Als er in das Zimmer des Kommerzien raths trat, saß Franz unentwegt im Stuhle seines Herrn, das Haupt zur Seite geneigt, und schlief den Schlas des Gerechten. Mit gläsernen Augen starrte ihn der stark bezechte Heilgehilfe . r . t . an. Wa-wa-wayricyemttcy t ne oadas die Ma-mamandel, der schwarze 5ln-n-noten da hinter dem Ohre." Kurz entschlossen nahm er sein Rasir messer und schnitt dem Schläfer die Warze radual weg. Daher der gräßliche Schrei. Draußen lag die Kommerzienräthin in Ohnmacht. Als sie endlich wieder erwachte, versuchte sie die Thür zu ihres Gatten Zunmer zu onen. Um sonst. Sie war von innen verriegelt. Kein Ton war zu .hören. (Das etwas ernüchterte Faktotum bemühte sich m zwischen, Franzens Blut zu stillen und bie Wunde mit einem Pflaster zu verkleben. Die 5?ommerzienräthin war ins Kniee gesunken. Guztav," schne sie m na menloser Angst, .lieber, theurer, ein ziger Gustav, 'was geht mit Dir vor? 0 verzeche, verzeihe nur! Wenn ich das hätte ahnen können! Ich Unglückliche! Nle wieder, lch schwöre es Dir, me wieder soll Dich gegen Deinen Willen ein Arzt in seine rauhen Hände bekommen." Na, wenn Du's nur endlich einsiehst, sagte eine' äußerst heiter klingende Stimme hinter ihr. Rasch wandte sie sich um. Ihr Gatte stand vor ihr, den Hut schief in die Stirn gedrückt.und die weiße Kravatte bedenklich verschoben. Aber, Gustav, wo kommst Du denn her?" Vom Balle . aus dem Centralhotel. Ich war allein eingeladen wyrden, weil man gefürchtet hatte, der Raum werde knapp sein. Da dies aber . nicht der Fall ist, komme ich, um Dich hinzuholen. -Rache Dich schnell fertig," Jetzt that sich die Thür zum Zimmer des Kommerzienraths auf And heraus trat Franz mit dick verbundenem Kopf, und das sehr betreten aussehende Wurm von Faktotum. Nee, aber auch über diesen medicinischen Congreß," sagte Franz, die Augen andächtig gen Himmel richtend, daß die fremden Professoren Alles gmau wissen, das habe ich ja gehört und gelesen; daß ihnen aber sogar bekannt ist. i. . ! f . tt 1 ' van icy eine Warze mmer ven öyren habe, die sie ' für den Tod' nicht aus stehen können,' das hätte ich mir doch ' nicht träumen lassen. Na, Gott se' Dank, daß ich sie los bin !" (Berliner Ulk".)

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' - - . y: v. , ,;,,. 1 ;-.v v -tjW i-&ari JtBäiistMmmu ras wtolttes seütum vou ff nr rSe?. 5mi5cnen dem lobten Gebirge und dem auf der anderen Seite sich hlnzie-, henden, waldreichen Eulengebirge ( einem Theile der Sudeten), Negt ein außerordeutlich liebliches und fruchtbares Thal, 1 welches von der Peile durchflossen und von der Bahnlinie Llegmtz-Frantenjtem durchschnitten wird. Es ist das Peilethal, dessen schönster Theil unstreitig zwischen Jakobsdorf und Nieder-Grä-ditz sich besindet. In diesem Thale liegt in sehr romantischer Umgebung zwischen Obstanlagen, Weiden und Erlengebüsch und bewaldeten Hügeln das Dorf Kreisau mit seinen 300 fast durch-, weg Landwirthschaft treibenden Einwohnern und einem stattlichen Schlosse, das den' mit der Bahn vorüberfahrenden Reisenden aus dem Grün der Bäume hell entgegenlenchtet. Hier in dieses Tuscnlum zieht sich der Schlachtendenker, Hetmuth Graf v. Moltke, aus dem geräuschvollen Getriebe der Reichshauptstadt zurück, bier lebt er den Sommer über als Gütsherr in ländlicher Einiamkeit und hat ein stets wachsames Auge auf alle Vorgänge auf seinem großen Besitzthume, das er im Jahre 1867 von der alten Adelsfami lie von Dresky gekauft. Naht man dem weit ausgedehnte Hofraume von der Dorfseite aus, so erblickt man zunächst auf einem großen Vorplatze, neben welchem links die altertbümliche, katholische Dorfkirche steht, emen stattlichen Eichbaum, an dessen Stamm sich eine große Steinplatte lehnt, die in großen vergoldeten Lettern die Inschrift trägt: Sedan, 1. 9. 1870." Die beiden Thorpseile? des Hofeingan ges zieren zwei griechische Fechter in Kampfesstellung, in der Linken den vor gehaltenen Schild, in der nervigm Rech ten das Schwert, zum Stoße gezückt. Den weiten Hofraum, an dessen linker Seite da Schloß sich erhebt, umsäumen zweckentsprechend eingerichtete Wirthschaftsgebäude und Beamten-Wohnun-gen. Ueberall herrscht große Sauberkeit und Ordnung. Das Schloß selbst, beschattet von dunklen Laubkronen mächtiger Ulmen und Linden, ist einfach, bietet aber einen stattlichen Anblick. ); Zu beiden Seiten der steinernen Freitreppe stehen auf großm Steinplatten zwei mächtige franzö fische Festungsgeschützs. Ueber dem einfachen, mit wenig Verzierungen der sehenm Portal, prangt in bunter Au führung das Wappen der alten Adels familie von Dresky, welche eine langt Reihe von Jahrm Schloß und Gut im Besitz hatte. Graf Moltke wacht übn der Erhaltung dieses Wappens und läßt es, sobald seine Farben bleichen, wiedei neu herstellen. Weithin sichtbar ist das auf der Höhe der Vyrderfront zwischen vier einfachen als Verzierung dienend Figuren angebrachte Fanrilienwappen der Moltke. Dem einfachen Aeußeren des Schlos ses entspricht sein Inneres, doch hat dasselbe gegen früher mancherlei Umän derungen und Verschonerungen erfahren. Insbesondere ist der Speisesaal ' mit reichen Stuckawrarbeiten versehen worden. Dicht vor dem Schlosse breitet sich wie ein sammtner Teppich, durchschnitt ten von saubern und breiten Gängen, eine im zartesten Grün leuchtende Na scnfläche aus. Die hoch ausschießenden Wasserstrahlen zweier Springbrunnen, die plätschernd in große Becken zurückfallen, bringen einigermaßm Leben in die sonst herrschende Stille der nächsten Umgebung. Niedliche Gruvpen von Ziersträuchen, von sachkundiger Hand wohl gepflegt, find an geeignete Stel len gepflanzt und bilde einen wohlthuenden Contrast zu den ernsten und dunklen Lmbkronen der mächtigen M men und Linden, die sich in nächster Umgebung und auch auf der Rückseite des Schlosses befinden. Dahinter führt die träge Peile ihr meist trübes Wasser vorüber, das aber bei starken Regengüssen und schneller Schneeschmelze oft viele Tage die flachen Ufer überschreitet und die angrenzendeuWiesen u. Theile der weitansgedehnten Parkanlagen überfluthet. Das im Kreise Schweidnitz gelegene Besitztum des Grafen Moltke umfaßt die sich begrenzenden Dominien Kreisau, Nieder-Gräditz und Wicrischau; dazu kommt das vor einem, Jahre durch Kauf erworbene, in demselben Kreise gelegene Rittergut Wernersdorf. Wenn der Feldmarschall auf. seinem Gute Kreisau sich aushält, dann wendet sich auch sein ganzes Interesse der Bewirthe schaftung desselben zu. Er' besucht dle Wnthschastsräumesund VieMlle, schaut nach dem Korn auf dem Speicher, sieht hier und da mit prüfendem Blick den Arbeitern zu oder stattet der zum Gute gehörigen Brauerei in dem nahen Nieder-Gräditz einen Besuch ab. Häufig sieht man chn in seinen Parkanlagen umherwandern, oder seine ausgedehnten Obstanlagen durchschreiten. Erspäht hier sein Forscherauge einen überflüßi gen Zweig oder gar einen dürren Ast, so verwandelt sich sein derber Stock, den erbet solchen Wanderungen stets bei sich trägt, durch ein paar Griffe schnell in eine Säge, oder seine Hand fährt in die Tasche nach dem Messer und der dürre Zweig lieqt am Boden. Gegen Mittag zieht sich Moltke in sein Schlafgemach zurück; um kurze Siesta zu hatten. Neben demselben liegt fein Arbeitszimmer. In diesem befindet sich ein Geschenk der Damen der schlesischen Aristokratie, welches der Feldmarschall hoch in Ehrm hält. Es ist ein kostbarer Teppich, der in weißer Seidenstickerei die Namen der Schlachten des deutfch-französischen Krieges von 1870171 tragt Häufig wandert Moltke auch nach dem nahen Kapellenberge, dessen Gipfel eine einfache Kapelle, das Mausoleum, trägt, in welchem er feine am Weihnachts abende des Jahres 1868 verstorbene Gattin zur -ewigen Ruhe gebettet hat. Sauber gehaltene Gänge, mit 3 ms 4 Meter, hoben .'.Wwr dickt unaiassL

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v ' ij :c. " : '. -.:' :-!: j TuTf...;? : ,: i-v : " rühren von vier Seltett hör zü Um eKfachen, schlichten Grabestempel. der von Ziersträuchern und Lebcnsbäumen umgeben ist. Der Tempel selbst ist einfach und prunttos und aus Ziegeln m Rohbau ausgeführt. Von feinem schlichten, auf Sandsteinsäulen ruhenden Portale aus schaut der Blick durch eine Lichtung weit in die fruchtbare Reichenbacher Ebene hinein und auf die hinter derselben sich hinziehenden Hohen. Bei einem Rundgange auf der Höhe des Berges gelangt man auf der Südfeite desselben zu einer Stelle, wo unter einer mächtigen Eiche Bänke znm Ruhen einladen. Es ist ein herrliches Plätzchen mit entzückender Aussicht auf lachende Fluren, ftattllche Dörfer und den mächtigen Zug des waldreichen Eulengebirges, aus welchem die Hohe Eule" mit ihrem Ansßchtsthurm hoch emporstrebt. Unten am Fuße des Berges fährt die Eisenbahn vorüber. Der Feldmarschall ist ein großer Naturfreund. M einigen anderen Stellen des Berges sind zum Theil von seiner eigenen Hand Lichtungen durch dichtes Gebüsch geschaffen worden, die eine reizende Fernficht auf den Zobten mit seiner ehrwür digen Kapelle und andere Berge und Gebtrgstheile zulassen. Das Neueste in Berlin. lAuZ d .nl. Tagedl.'t Noßfleisch-Speise-Anstalten- das ist die neueste Erscheinung aus dem Gebiet des Restaurationswesens in Berlin. Daß sie nicht längst bei uns eingeführt sind, ist eigentlich zu verwundern. In anderen großen Städten, wie z. B. in Magdeburg, Dresden und namentlich in Hamburg bestehen solche Anstalten schon seit Jahren; sie erfreuen sich eines guten Zuspruchs und Niemand sindet etwas Ausfälliges daran. Aberan Berlitt, so scheint es, ist die Abneigung gegen den Pserdefleisch-Consum eben stärker und allgemeiner als anderswo. Und doch ist es ein öffentliches Geheimniß, daß, ganz abgesehen von dem Verkauf von Hottehüh - Würsten, die Inhaber einzelner Restaurationen wie die gelegentlich zur Kenntniß des Publikums gelangten Rechnungen von Roßschlächtereien darzuthun pflegen ihre Gäste fortgesetzt mit Pserdefleisch regaliren, nur kommt es unter so schön klingenden, Appetit erweckenden Namen wie FiletBeafftcak, Rumpstk, Roastbeef,Schnlorund Rinderbraten auf den Tisch. So war es wohl immer und so ist es jetzt, bei den theuren Rindfleischpreisen erst recht. Den betreffenden Wirthen, die ihren Intimen gegenüber von ihren Praktiken kaum einen Hehl machen, mag einigermaßen zur Entschuldigung dienen, daß sie schlechterdings auKr Stande srndj zu den bei ihnen üblichen kleinen Preisen die verlangten' großen Rind-fleisch-Portionen zu liefern. Correcter und ehrlicher wäre es jedoch, "un chaX, un cbtV oder, das Wort aus den vorliegenden Fall angewandt, Roßfleisch, onflnsch zu nennen. Das haben nun du Untememer der beiden Speise-An-stalten, die in der Weinmeisterftraße und am Weinberg sweg eröffnet sind, muthig gethan. Ein jedr ihrer Gaste weiß, was ihm vorgesejt wird, worüber er freilich, angesichts des niedrigen Tarifs, ohehin nicht im Zweifel sein könnte. Die Speisen werden eben so sauber zubereitet wie appetitlich serMrt; nicht das kleinste Anzeichen, weder eine lxfmi dere Scyattirung" der Farbe, noch ein unangenehmer Geruch deutet darauf hin, daß das Fleisch von dem wackeren Vierhuser stammt, ein Umstand, der immerhin dazu beitragen mag, die Scheü vor dem Genuß zu besiegen. Auch , muß man schon eine recht feine Zunge besitzt n, um die .Abstammung" heraüszuschmecken. Es gibt Filet, Sauerbraten, Gulasch mit Paprika, Leber und deutsches Beefsteak" mit dem selbstverständlichen Zubehör von Kartoffeln, Alles zu den winzigen Prei sen, von 25 bezw. 20 Pfennigen. Auch verschiedene Sorten von Würsten, theils aarih aus Werde-, theils aus Vferdeund Schwemefleisch komponirt, find in dem einen der beiden Lokale erhältlich. Die Anstalten find seit ihrer Er Lffnung gut besucht, und die Gaste anständige Handwerker und Arbeiter. neben denen auch Personen aus den wohlhabenden Ständen nicht fehlen, die elnmal der Wissenschaft halber" huschauen lassen es sich trefflich rann den. Besonders die Leber wurde uns sehr gerühmt. Sie schmeckt besser als Ganseleoer," versicherte, n enthssiaS mirter Gast, der schon bei der zweiten Portiort saß. Wir aßen selbst em machen was uns gar keinen Heroismus kostete and können bezeugen, daß die Leber kinen sehr guten Geschmack hat. Daß man auch außerhalb des eigentlichen Publikums dieser Anstalten deren Werth rasch, begriffen hat, . geht aus der ThatZache' hervor, daß auch zahlreiche Portio nen üb die Straße- verkauft werden. Alles in Allem genommen haben wir es hier mit Unternehmungen zu thun, denen man ihre Existenzberechtigung . nicht ab sprechen kann. : Die schwere Noth der Zeit hat sie geschaffen, und man kann nur wünschen, daß auch in anderen Stadtvierteln derartige Anstalten er richtet werden möchten. Ihren. Zweck, den unbemittelten Klassen der Bevolke rung,' die sich in der jüngsten Zeu den Fleischgenuß wegen her nnerschwingli chen Preise mehr und mchr' versagen müssen, eine gesunde und billige Fleisch Nahrung zu verschaffen, erfüllen die Roßfleisch-SpeiManstalten vollkommen. Pki'l"' ..l.oJV!i'iLi. T"L Zvan nur ganz unoervuu,"gr ge schlacktet werden und kein aestmdheitS widriges Fleisch in den Handel jomntt, dafür bürgt die bekannte Strenge unserer j i..'4'!lj''-. zsanilarsxouzev i- 1 ' ' 11 i Trinkerspruch. Tres faciunt collegium ' Die Lehre ist fürwahr nicht dumm, Doch fehlen dir daran die Zwei, So sei nicht ,dummund trink' ,für s'"''--' ? vvV" Drei!.. I

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