Indiana Tribüne, Volume 13, Number 351, Indianapolis, Marion County, 7 September 1890 — Page 1

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Samstag Abend 6 Uhr. Zm Alter von r:un Jahrm. Akgkäbmb Montag 2 Uh, NaSmiltag?. von 103 Nord Merl d!53 StkLbk, OUl. s, ' , '7"-'"',i.' ".J r jeoree Hernaaiin.i M ijHsn - BeUMS . 0l?u: Ns. i Cti Delsds Cliaic. t Sc. ISO, 181, Ist, 1f, 11 O PksrZSr. tiUfttn Öl 1. t ch Hubt! i Qrdeitr Union ; Wo 13. Sonntag, den 7 September. Geschäft?- und AgitZtlonr-Versamm saQlug. Mitglltdtl und FaögtnogiN solllen flö einfindea. 7FdUl)lMU-?lzrK. ''nttthaltung und Tanz ! Sonntag, 7. Sept'br '90. , . ekladuugea kösneu bei allen Mitgliedern dnssea verdeu. PZitzli'dl?, die KkslsZkärttN für ihre rennde hab wollen, köanen dieselben b,i dca M:tglte der des Directsrinm beziehen. , EisebahszZze dec lasse, das Union Depot m S nd 3 U' t MMagk nd den Park um S:L und e:ZS Lbend DalKommNtee. großes Konzert!

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DvlllZttflag. 11. Skpt'ör, . Musik von CPuilir-rttf" Orohestor, 13 Mann ftark. eintritt 10 EenlS. 23. Jahres - Fest ! - Dtvlschkn Allgkm. Prot. Waifen Vereins ! am V . Sonntag, 10, September, svf dem Maisenöaus-Vkaöe.

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UilU ui wvic yivvn4 Da Eommittee .11 Tal IM Stnt ntifi Großes Sommernachtsfest

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Ishres-Fest M "5alen Turnvereins von lnd'pls nur 2TIanncircJtdr-Sbate, ! CQ . 3ntcflf I)io ö Oktoher. ' ' - ,, -j ':; i öpUitt Pnso 25 CmtS. , MgH Echwß des IrozramQ ? .

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Bevölkerung von Städten uusereS Staates. Washington. 6 Spkemd. Da CknluLbureau macht dit ' Btdölktrung folgender Städte in Jndlana bekannt: Bedford 3 375, Zunahmt 1176; tioanville 50 674. Zunahmt 21391; Mt. Vtknon" 4,710, Zunahmt 980; nnciton 6.494. Zunahme 3 923Mokport 2 303. Abnahme 74; CuHivan 2,222. Zunahm 61; Tel1Ctty 2 074 Abnehmt 33; Bin eennt? 8 815, Zunahme 1 135 ; Wasdingtsn 0 052, Zunahme 1 729 Prohibition in Dekota. Deadvood. S D'..6.' Skptkmbtk. Das ProhibltionsgeZedvar' hier bisher ein todter Buchstabe, vle'jn allen Berg-inklkZ-Olten der Schmarztn Berge. Gestern aber wurden 33 hkssgen Wüthen Emhaltöbefthlt zugestellt und zugleich ihr Bestö vom Sheriff mit Beichtaa belagt. Die Stadt gab seinerzeit eine übeewältigtnde Mehrheit gegen daS Prohibition? gesed ad. und istzt herrscht gewaltige Aul reguna über die Veelchliekung der Wikthschaslen, welche zu Unruhen führen mag. Amerikanisch. Na n s a Stt y.Mo. 6. Sept. Eine Bande Weibkavven mißhandelte den 65 Jadre ollen Pastor I. G. Smitb, der einsam in der Nähe von Rena wohnte Dienstag Nacht derartia, des für sein 2f den a.lütchlek wird. Sie hotten ihn auS leiner Wohn?, die ste erbrachen, steckten ihn in einen Sack, den sie von einem Pferde eine Meile weit im G tlovo lchlel sen ließen, zogen ihn sodann nackt aus, banden ihn fest und schlugen tdn. bis er ohnmächtig war. Als er gestkrn aufgefunden wurde, war er außer Stande zu sprechen. Uid alle das ltdlglich .dkS halb, eil er einer Wittme von 45 Jahren einen HiiratKS'Anlrag gemacht Hot. DteUebersüwemmunginSüd E u r'o p a. München. Sept. Den Schreckens. Nachrichten, welche auSdem schwäbischen, olec und r.iederbayerischtn über schwemmten Gebiet eingelaufen sind. sl gen heule nicht minder hsorstküubende Berichte auS dem witen B.ckm zwischen Jnn und Lech In den Niederungen um Passzu, RegrnSburg und Augsburg sind die örnten auf viele Meilen hinaus voll standig verwüstet. DaS Lech'Feld gleicht bis nach Hochzoll hinauf einer unobseh baeen Wossttwüste. Wo der Jin. be ziehungSwrise der Regen in 'die Donau sich ergießen, steht man nur ein wildschäu mendeS ChaoS. Verdttben und Entsten mit sich heranmälzend Besonders schlimm sieht eS in und um Augsburg aus. Von Hochzoll bis Lech obwSetS nach Landsberg haben die Wasser am äsgste gebaust und zahllose Häuser. Blöcken und Bäume weggeschwemmt. Der Droht be richtet von einer erschreckend großen An zahl Vermißter, doch ist zu Hessen, daß die entsedUche Verwirrung und Ausregung die Zahl der Opfer bedeutend höher erscheinen läßt. alS fle in Wirklichkeit be trägt. Noch schlimmer sieht eS in Prag auS. Der Einsturz der ttarlSbrücke hat eine unbeschreibliche Ausktguung hervorgeru fei. Vom Hradschin ertönen unsuSze setzt Kanonenschüsse. Immer höher schwillt die zum reißenden Strome pe wordene Moldau an. Der lebte Bericht fagt. daß das Wasser rasch im Steigen begriffen sei und daß man von ganzen Strotzen nur die HauSdächer aus der Wastttftäche mpoeeagen steht. Einer sehr eptimistischen Schätzung zufolge stnd zum Mindesten 60 Menschen dem entses. selten Element zum Opfer gefallen. Zwi schen Südböhmen und Wien soll die Ei senbahnverdindung. vollfläidig aufgeho den sein. Die Betheerungen, welche die Hoch flutben in der Schweiz verursachen. ent ziehen sich oller Btschkiibung. Der Vo densee ist auS seinen Ufern getreten, alle flüchtet in die höb'kin Stockwerke, vo man auch alle HauSthiere. die nicht in den Jluthen umgekommen sind, untlrbrlngt An geniebbarem Trinkwast r mingelt eS fast vollständig? der Eisendahvttk.hr ist an vielen Punkten gSnzlich eingestellt. Ueberall herescht grobtS.'.E:end. Da unvergleichlich prächtige schweizer Nbtkst' that bietet jetzt einen traurigen Anblick, Dabei regnet S noch immee in Stkömen als sollte alles Thalland in See verman delt werden. Viele ' der ' prachtvollen Gärten', und Schlösser der Segend sind verwüstet. Der Großherzog von Jaden schickt sich an, das Hoflager'b'ött der Insel Mainau nach Karlsruhe zu verlegen. Bei Kopfschmerzen und Uaverdau l'chkeit haben mir De. Aug. lkönia'S Hamburger Tropfen stets geholfes. Sie sollten in keinem Haute sthien. ? Henry Uutenrieth, Elayton, Mo. ' - . ' t -'!'. '',''i:: ''.,:!, i!,"'. ''''' " : ::.. -: i ifiW '!'. j . . , .: . I' '! ) I . ; ''? - i -. r? Wi:'. .- -;p- ; itiiffi:!

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tnrz aus inim Luftballon. William Borcher. ein Lustfahrer. der sich damit zu produziren pflkgt, daß tk mit einem Ballon i die Höhe steigt und dann vermittelst eine Fallschirmes sich herabläßt, verunglückte am Donnerstag in Beverly, einem kleinen Städtchen in Ohio. Er bewohnt hier in Indianapolis an der Ecke von Washington und East Straße ein Zimmer und liegt daselbst darnieder, unfähig sich zu rühren. Als er bet der Vorstellung in Beverly auS ei ner HSöe von 1500 Fuß herabsprang waren einige Stricke an dem Fallschirm nicht in Ordnung, derselbe öfsiete sich nicht vollständig und Borchek stürzte mit so großer Gewalt auf den durch Re aen erweichten Boden herab, daß er fast b S zu den Armen einsank. Wi schwer seine Verletzungen find, läßt sich roch nicht sagen. Cln tiamtst. Frank E. Rose wurde gestern Abend unter der Anklage der Bigamie verhaktet. Der Bursche scheint ein Hauptkerl zu se n und hat hier schon einmal ei Sensaiiön chen hervorgerufen, indem er ein funges, achtbares Mädchen' zum Traualtar füh ren wollte, während er bereit verdrira tbet war. Damals. S war Anfang? Februar, kam feine Frau von Eircinnati gerade noch zur rechten Zelt hierher, um Milla Mörch, welche damals 356 Alvord Straße wohnte, und jetzt 73 Smitbson Straße ohnt, vor dem Unglück, seine Frau zu werden, zu schützen. Der Don Juan war. al er erfuhr. daß ihm seine Frau nachgereist war. schnell durchgebrannt und seitdem hat man nicht? mehr von ihm gekört, bis ge stern feine Shehälste No. 2. eine geborene Joskphine Gutenkunft. die er am 9. April 1690 in LoutSville geheiratbet hat. hi?. deekam und ihn unter der Anklage der Bigamie einstecke lUß. Der lockere Z i. stg Hit nämlich hier schon uiedr einer Vierten den Hos gemacht und ihr die Ehe versprochen. Wahrscheinlich hätte er sie auch gehet rathet, wivn nicht dat kleine Hinderniß seiner Berhastung dazwischen gekommen wäre, denn auf ine Feou mehr oder weniger scheint eS dem Burschen gar nicht anzukommen Er H it in den letzten Wochen im Opera HauS Block gewohnt, und von dem Verkauf von Patentmedi zin und der Liede gelebt. Der Mensch ist außerdem sehr ausge blasen, und erklärte sehr vornehm, daß fich die Berichterstatter nicht um seine Familienangelegenheiten zu kümmern hätten. Ee wird wahrscheinlich noch auS finden, daß seine Familienangelegenhei' ten noch sehr öffentlich verhandelt werden. lr Kurz nach 7 Uhr gestern Abend, brannte eS im Stalle von Wm H. GrimeS an der West Straße, zwischen North und Walnut. Schaden tz7ö. Sskem Aleikum. Aurora HofbrSu'; zu beziehen durch August Erbrich. Tele p?on 1022 Classisch. Kondukteur (eine Bauersfrau anfahrend ) : Was wollen Sie denn da, sehen Sie denn nicht, daß das zweite Klasse ist? Stimme aus dem Coupö: Es hab'n halt net alle Leut classische Bildung l Die gesunden Cigarren. Lerr: Die Cigarren, welche Sie mir klksiern verkausttt, hatten keinen Zug. CigarrenhanzAlpr: Freuen Sie sich, Zug llt auch Nicht aemnd. Die armen E le sanken. iin ärgerlicher Kunde kommt eilig zum Lürstenbinder: Sehen Sie, hier diese Bersten sind ein Betrug, sie jlnd ja gar nicht von Elfenbein, sie sind za nur nachgemacht." Ja, dafür kann ich nicht, mein Herx. Ich beziehe mein Elfenbein direlt von CNjlog und die einzige ErklärunZ, hie ich gehen könntf, wäre die, daö sich die Elefanten vielleicht angewöhnt haben, jetzt falsche Jähne zu trazen! DienstbotewSchlauhxit. Rieke, hol' mal 'ne Droschke zweiter kölasse. Gleich, Madame! (Nach fünf Minuten, Madame hat zum Fenster hinausgesehen). Was soll das heißen Tu hast ja zwei Droschken mitgebracht! Ja, Madame, es war gerade keine zweiter Klasse an dem Halteplätze' und da dacht ich : zwei erster Klasse werden ja wohl dasselbe thun! . ' . Begründet? lZjle. Bauer (der seine ttnechte, die mit Pferde Wd Ochcnwagen hinaus jähren, zur Eile antreibt): Jetzt macht nur' schnell,' daß Ihr daö Heu trocken helmbringt, aus morgen hat der Gesangverein eine Landparthle angesagt. m ng etrof fen. Ihr jüng. ster Sohn hatte, wie ich mich erinnere, als Kind ein so schönes Talent.' ist er rtttma .TstAti. .tq r n!. 7övy ytiuvivcil S uvvo, tr raat nsck, l?!n, im.! k !t. ' ff sch smi v ::: 1 ' . , , , , ,z ;f, ; ; t,rr " . , ;! JSiii'sP !i li" 1 -f ' !" -'iiJiS'Ifci''

Zur Bistts?ckLiterAtur. Ein Comspouwt Itx Köln. Ztz., ein Herr Vemer in Kopenhagen, hat ein Buch .Gedanken über Bismarck- geschrien den,, aus welchem folgende belustigend Prob mitgethnlt zu werden verdienen: Es ist merkwürdig, eine wie bedeut

same Rolle die Drnzahl' in BismarckZ Leben spielt. 5ln seinem FamMenwap , pen trägt er mit dem Spruch : In trinitat robur' drei Kleeblätter und drei Elchenblätter; in der Kamkatm lebt er mit drei Haaren ? er hat drei Kinder: Herbett, Äilhelm und Marie; er hat drei Güter: Friedrichs ruh, Varzin und Schönhausen; er ist dreier Fakultäten Doktor; er hat drei Kriege geführt. drei Mal Frieden geschlossen, die Drei' kaiser-Zusammenkunft herbeigeführt und endlich den Dreibund gestiftet; er'hat mit drei politischen Parteien, den Konservativen, den Nationalliberalen und den Ultramontanen haushalten müssen; er hat drei deutschen Kaisern gedient und sein ganzes Leben hindurch nur sür drei Gedanken gekämpft : für den preußischen, den deutschen und den Gedanken des Weltfriedens. Vielleicht und nun kommt der Knalleffekt wandert der herrliche, mit der Dreizahl so merk würdig in seinem Schicksal verknüpfte Mann noch rusng unter uns, wenn er sein Leben längst schon auf 3 mal 33 Jahre gebracht hat. An einer anderen Stelle koAmt der Verfasser auf den Hund, Tiras näm lich, über den er bis zu Friedrich dem Großen gelangt, um diesen mit seinem Halbgott BiSmarck in eine Parallele zu zwängen. Der Schlapphut des Fürsten und dessen Tabakspfeife finden dabei eine stilvolle Verwendung. Die betreffende Prachtstelle in dem Buche lautet: Aus dem Windspiel Friedrichs de, Großen wurde Tiras, aus dem discr ten Madeiragläschen der philosophischen Tafelrunde zuSanssonci der parlamen tarische Pschorrkrug, aus dem zierlichen Dreispitz des alten Fritz der gewaltige Schlapphut Bismarcks, aus dem heim lichen Flötenspiel zu Sanssouci ein schmetterndes Concert von 80 Trompetern, welche auf Besehl des Kaisers im Schlosse zu Potsdam finnische Fanfaren aus dem dreißigjährigen Kriege, blasen. anstatt der duftenden Körnchen, die auz Mverner Schnupftabaksdose aus das feingespitzte Jabot des Philosophen sie. len, steigen jetzt gewaltige Wolken aus der Friedrichsruher Riesenpfeife. Aus dem duftigen, kokett gezierten und geist' prickelnden Alter des Rococo sind wu auch mit unseren politischen Symbolen und Attributen in das dampfqualmend, Alter des robusten Nealismus' ringe treten. Da Fürst Bismarck den Titel Herzog von Lauenbürg abgelehnt hat, ernennt ihn der Verfasser eigenmächtig zum Her zog von Hohenzvllern (leider auch ohne Dotation): - Der Du streitend und siegreich vo, vier Hohenzoffern herzogst, Herzog von Hohenzvllern seiest Du genannt! Am glänzendsten bewährt sich des Versassers Scharfsinn bei der Beurthei. lung des Verhältnisses zwischen den, ehemaligen Reichskanzler und dem Kai ser. Die Sache wird auf das Schwie gemütterliche hinausgespielt, nur daj es, den Umständen angemessen, mU kühnem Wägemuth in's Schwiegerväter' liche übersetzt wird. Man höre, welchi verwandtschaftlichen Geheimnisse dn Autor enthüllt (wir eitiren natürlich wortgetreu); Bismarck hat mit Preußen 'die Ger, mania gezeugt; Deutschland ist seim Tochter; in diesem Sinne ist er bei jungen Kaisers Schwiegervater, eiv historische Verhältniß, welches mancht Bitterkeit und Heftigkeit bei seiner Veo abschiedung aus sehr natürliche Weist scharf und psychologisch beleuchtet. eaS auvergtschüst in Numänten wird noch heutzutage nach gutm alten Traditionen, in großem Stile, aber in gemüthlicher Weise bettieben. ' Die Liderte Roumaine- bringt nachstehend? Schilderungen einer Begegnung mU Banditen, welche dem weltmännischen ffuftxeten Hiesex Herren ae Gerechtigkeit widerfahren läßt; Dieser Tage ging ein HerrChiriae aus Bacau in en Wald von Varaticu und begab sich bis zur Poina Tigancei, einer romantisch gelegenen Lichtung, welche den Rendezvousort aller zur Sommerfrische in Varaticu weilenden Gäste bildet. Kaum angekommen, näherte sich ihm ein mit' einem Lefaucheux- Gewehr, einem Revolver und einem Dolch bewaffnetes Individuum, welches ihm die Börse abnahm und ihn höflichst einlud,, auf einer von ! dem Räuber bezeichneten Stelle Platz zu nehmen. ; 'Sie können ganz Um Ihr mitgebrachtes Frühstück ver? zehrend sagte der modern? Fra Diavolo, denn wir erwarte noch Ihre Freun de." In der That kamen , bald noch mehrere Damen, welche von dem Rauber und seinen ' mittlerweile , herbeigeeilten Genossen ! freundlichst empfangen ' und eingeladen wurden, an der,, Seite deS Herrn Chiriac Platz zu nehmen, was sie auch mehr todt als lebendig thaten. i rn: si. CD!..l ... t r.nt Raub wan bald, hus mrsr ,. WlfX, 1CUI FrÜhstUck Ml thNM , thttlep :.':; ;!, : j . : a ;;.:! 'M' U ..3P! t,..i :;iiii:4jvii l:. !! !!!! - isiil,. V. .,; ' . . i'".lr. .v ! ,!!.-'Jw!AsHb.:

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sagt zu werden, daßdieser mit Freuden bereit War, -seinen ,Vorruth an Speise und Trank seinen Gästen abzutreten. Mittags kam der jassyer Professor Manesco mit seinen Schwestern. Um seine Brieftasche ersucht, zögerte Herr Manesco mcht, sein 260 Francs enthaltendes Portefeuille abzugeben, und da die Räuber so freundlich waren, seine Ta schen nicht zu untersuchen, konnte er ein kleines Geldtäschchen, in welchem sich 30 Francs befanden, retten. Seine Schweste: ließ ein Zwanzig-Frank-Billet in ihrem Mieder verschwinden. Der Räuberhauptmann bem-rkte es zwar, allein er erklärte mit lächelnder Miene, er werde .sich nicht erlauben, das Billet dort zu suchen, wo das Fräulein es versteckte. Ein Bauer und zwei Bäuerinnen, welche des Weges kamen, mußten gleichfalls in der Reihe der Gefangenen Platz nehmen. Sie werden begreifen, sagte der Räuberhauptmann, daß wir diese Leute nur hier behalt, damit sie uns nicht verrathen, denn wir rauben nur Bojaren aus. Noch wartete die Bande ewige Stunöen, allein, da sonst Niemand mehr kam, schenkte man den Gefangenen ihre Freiheit. Der Räuberhauptmann gab Herrn Manesco noch zwanzig Francs als Taschengeld mit auf den Weg und erbat sich von den Damen die Gunst, ihnen die Hände küssen zu dürfen, was dem galanten Herrn auch nicht venveigert wurde. ' Dann stürzten sich die Räuber in den Wald und waren den Blicken der Gefangenen bald entschwunden. Wie man sich in Varaticu erzählt, ist der Chef der Bande ein distingmrter Herr, der nicht selten in die Stadt zum Spei, sen komult. Z' wen'g Supp'n. Der Wasserban-Veri Kimmt iVs Wirthhaus da her. Denn. Durst hat er sakrisch Und Hunger no' mehr. Er frimmt ff a' Maß o(n) Und fragt nacha d Wab Db er a' Brod und a' Schüssel Voll Suppen kunnt' haben. No, Erdäpfelsuppen Moant d' Wirthin, wenn er möcht. ' Ja, ja, sagt der Veri, Die waar' ma' scho' recht. Und nach ara Weil' bringt sie's Und a Brod aa' dazua; Der Veri brockt ei' glei' Bis er moant es is gnua. Nacha' rührt er mi'n Löffel M's schö' durchanand' Wia ma's t)alt a' so macha thust, Wenn ma' lßt mit Verstand. Auf oamal da ziahgt er Aus der Suppen a' Ding, ) mei' Gott, was is denn y Jetz'deesfüra'G'schling? Er zoagt's der Frau Wirthin, Die sagt: verfluacht! Meiner Nannerl ihr Strunrpferl Hat's überall scho' g'suacht. Epp's Unreinli's is aber Co a' Kiilderstrümpserl net!" .Dees fcho'", sagt der Veri, Von dem is koa' Red'! I' bin ja nei hoakli', Aber viel Platz nimmt's halt ein; Um dees Strümpferl da kunnt' halt MehrSupp'n d'rinseinl Joses Feller. So kann es kommen. Fürst Robert unternahm mit einem Begleiter eine größere Fuß-Reise. Während bcrselben öffnete eines TageS der Regen gytt derart seine Schleusen, daß Beide zu der nicht mehr weit entfernten klei nen Eisenbahnstation eiligst wanderten, um von dort das Ziel ihrer heutigen Wanderung, die nächste Station , zu erreichen. Infolge des strömenden Re gens und der in der Eile durchwateten Schlammpfützen waren Durchlaucht wie sein Reisegefährte gerade in mcht salon fähigem" Zustande. ' Nicht weit von der Station begegnet den Beiden ein Bäuerlein, zu welchem der Fürst sprach : Sie, lieber Mann, wann geyt der nächste Zug nach X ?" In einer Vertel stund ; aber smit dem könne Sie net fahre, der hott kee veerter Klaff ! Au s -d e x Badeansta l t, Vater: . Jaköble, mußt aber auch Dein lieb's wasche. Jaköble: WaS Vaterle? Vater: Ich hab' Dir g'sagt, Du sollst Dir auch's Köpfer'l wasche. Jaköble: Was Vaterle? Vater: Himmel rloch e Mol, Dein .dumme, dreckige Hirnschale sollst Dir sauber wasche. Jaköble: Ja, Vaterle! - ' ,. Selber ' e ss e n ma ch t ' f e t t. Touristen" (in ein GebirgswirthShauS eintretend)? Was ' haben Sie zu essen ? Kellnerin: Nix als an Kas, a Butter und a Brod! - Wirthink (heremrü. send) : A Hemdl is a no, da! Stimme des Wirths (hinter dem Ösen) ::Dhs. mß ' rl i t;!i -h I ;,!, ' ' ' . ' ' pH :.'i-iSy-, i 'j'-i;:.,. I'1'Ij' f

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