Indiana Tribüne, Volume 13, Number 350, Indianapolis, Marion County, 6 September 1890 — Page 3

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Die schwarze Liste. Roman vou Sw ald August König. lFortstna.)'! I Sie werden doch einen solchen Arvet ter nicht beschäftigen wollen?" fragte Müllner, dessen stechender! Blick jcht die geheimsten Gedanken BurchardS erforschen zu wollen schien;' fein Name kommt sicher auf die schwarze Liste, Herr Lindenhort. Sie " Unser Haus hat sich bis heute noch

nicht verpachtet, diese Liste mit allen ihren Konsequenzen anzuerkennen," siel j Burckard i5m schroff in ble Rede, wir sehen darin eine ungerechtsertigte Härte und behalten uns vor, eden einzelnen ffall in prüfen." Ohne eine weitere Erwiederung abzu- I ., . , v!.r cm il warten, ging er nacy vieien zollen mit raschen Schritten von bannen, er sah den hämischen Blick nicht, mit dem der BuchHalter ihm nachschaute. . . Vravo, Herr Lindenhort!" murmelte er, wahrend er feinenWeg fortsetzte, .Sie sind auf dem besten Wege, - sich mit dem Herrn Schwiegervater zu überwerfen und die reiche Braut zu verlieren? Ob er wirklich den dummen Streich machen wird? Mir wäre es sehr lieb, ich würde ihm den Bruch von Herzen gönnen, denn ich mochte ihn nie leiden, aber ich fürchte, sein Vater wird klüger sein." Das Büreau, in dem Gottsried Müllner allein arbeitete, lag neben dem Kabinet Schauferts, es war ein kleiner, niedriger Raum, der nur ein Schreibpult, einen Stuhl und den großen, feuerfesten Bücherschrank enthielt. Jakob war beim Eintritt des BuchHalters damit beschäftigt, im Wandofen das Feuer zu schüren; der Hüne legte den Zeigesinger auf die Lippen und deutete warnend auf die Thür des Cabinets. Böse Laune!" sagte er leise. Ern Gewitter im Anzüge?" .Wegen des entlassenen Arbeiters?" fragte Müllner mit gedämpfter Stimme. .Weiß nicht, der Mann hat fürchterliche Drohungen ausgestoßen, die Arbeiter stecken die Köpfe zusammen, es hängt was in der Luft .Unsinn!" unterbrach Müllner ihn geringschätzend. .Nur keine Furcht zeigen " Ein schrille? Glockenklang schnitt ihm das Wort ab; der Portier fuhr erschreckt zusammen, Gottsried Müllner trat mit seinem gewohnten Lächeln in das Kabinet, in dem Schaufert schon seit einer geräumen Weile mit großen Schritten auf und ab wanderte. .Ter Weber Franz Junge ist wegen Unverträglichkeit, Aufwiegelei und Bedrohung aus meiner Fabrik entlassen," sagte Schaufert in einem Tone, der die WarnungJakobs bestätigte, .sorgen Sie dafür, daß sein Name sofort in allen Fabriken bekannt gemacht wird, er darf in unserer Stadt keine Arbeit mehr sinden!" .Verzeihen Sie meinen bescheidenen Einmurf," Herr Schaufert," erwiderte der Buchhalter mit leise? Stimme, .Ihr Vesehl soll augenblicklich vollzogen we?den, übe? ich fürchte, Sie werden nicht durchdringen können." . .Wer will mich daran hindern?" brauste der Fabrikant auf. .Diejenigen Herren Fabrikbesitzer, die die schwarze' Liste nicht anei kennen!" .In dem vorliegenden Fall muß Jeder ans meiner Seite stehen!" , .Ich muß nochmals um Entschuld:gung bitten", sagte Müllner mit unterwürsiger Miene. Herr Lindenhort fragte mich vorhin nach dem Manne, er sagte mir offenherzig, daß er in der schwarzen Liste eine unzerechtfertigte Härte sehe und sich vorbehalte, die Gründe der Entlas sung zu prüfen. Wir werden mit der schwarzen Liste den beabsichtigten Zweck nicht erreichen, wenn nicht alle Fabrik ten ohne Ausnahme sich solidarisch mit uns verpflichten. Der Fabrikant war in der Mitte des Zimmers stehen geblieben, rastlos fuhr seine Hand mit dem zusammengeballten Taschentuch über das kahle Haupt, unter den buschigen Brauen blitzten die Augen in hellem Zorne. .Lindenhort?" fragteer mit heiserer Stimme. .Das wollen wir denn abwarten, mein Lieber, er nicht mit mir ist, der ist wider mich, so dumm wird Lind, Hort trotz seines Humanitatsschmindels doch nicht sein, daß er eines lumpigen Arbeiters wegen mich zwingt. ibn die Freundschaft zu kündigen. Führen Sie meinen Befehl aus, und lassen Sie nach forschen, ob er respectirt wird ; das Wcitere werde ich heute Abend im Club oeranlassen. Wenn wir Fabrikanten nicht zusammenhatten, wachsen uns die Kerle über den Kopf. Der Brander muß auch fort, erkundigen Sie sich, wo der Kerl arbeitet, sein Name soll auch auf die Liste!" .Brander arbeitet in der Fabrik 2m denhortS!" warf der Buchhalter mit einem lauernden Blick ein. DaS Gesicht Schauferts färbte sich noch dunkler, die Adern an seinen Schlikken schwollen beunruhigend an. .Wissen Sie das ganz genau? fragte Schaufert. .Mit voller Sicherheit!" nickte Müll ner. .Im Interesse unserer eigenen Fabrik habe ich den Mann scharf im Auge behalten." .Lindenhort muß ihn entlassen, ich verlange das im allgemeinen Interesse!" rief der Fabrikant in jäh aufloderndem Zorne. .Ordentliche Arbeiter können wir genug haben, wir schneiden in unser eigenes Fleisch, wenn wir solche 1?un'.penkerle füttern? Ich danke Ihnen, Müll, ner", fuhr er nach einer gcraumen Weile in ruhigerem Tone fort, .ich habe Ihnen vor einiger Zeit die Prokura versprochen, Sie sollen sie zetzt mit der Entsprechenden Gehaltserhöhung hoben, derVertcag ist bereits fertig, ich lege ihn morgen Ihnen vor. In den dunklen Augen des Buchhalters leuchtete es triumphirend auf, fein blendendes Gebiß zeigte sich in seinem vollen Glänze; mit einer tiefen Verbeuauna stattete er seinen Dank ab. das versprechen hinzufügend, daß er, wle bisher, auch ferner ein treuer, gewissenhaster Diener fein wolle. .Schon gut!" erwiderte Schaufert mit ein r ungeduldigen Handbewegung ; ich weiß das, Sie haben mein volles vertrauen, ich baue darauf, daß Sie jederzeit und.in allen Dinaen es rechtferti-

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$tn 'Ich 'oedats mut thütkräsügeü Stütze, die mein Sohn mir lride? richt bietet; mag er sein Jugend gerne ich gönne es ihm, mit den Jahren umd er ernster." .Unzneiselhafl, Herr SÄaufert, Sie werden an ihm nur Freude erleben!" .Ich will cS hoffen, nun aber säumen Sie nicht länger, reinen Befehl zu vollziehen!" Damit war der Buchhalter entlassen; kr kehrte in sein Büreau zurück und cntwarf das Rundschreiben an die Fabriköesitzer, das er einem zuverlässigen Boten ' übergab. In diesem Rundschreiben wurden die ' Fabrikhcrrn aufgefordert, den WeberFranz Junge in keiner Weise zu bcschäftigen, seine Bitte um Arbeit ohne Gnade abzulehnen und edenw rhrn icöe Unterstützung, jedes Almosen zu verweigern, da er nicht nur fortgesetzt Unzufriedenheit zestiftet und seine Kameraden aufgewieaelt, sondern auch das Leben seines Arbeitsgebers wegen Verweigerung eineS Lorschusses in der gefährlichsten Weise bedroht habe. Dieses Schriftstück war in jeder Weise übertrieben und ungerecht, über was that Gottfried Müllner nicht, um sich in her Gunst seines Herrn festzusetzen! Die Arme auf der Brust verschränkt, stand der Bllchhalter lang? am Fenster seines kleinen BüreauS ; während er auf den trostlosen Fcbrithof hinausfchaute, Über den dann und wann eine ärmlich gekleidete, gebeugte Gestalt schlich, dachte ir über seine Vergangenheit, Gegenwart nd Zukunft nach. Sein Lebenslauf hatte vh Ähnlichkeit mit dem seines Herrn. Auch ewar schon als Lehrling in dies Haus gekomnen, auch er hatte nach und nach sich seiem Principal unentbehrlich zu machen zewußt. Seine Eltern waren völlig unbemitkelte, aber achtbare Leute gewesen, sie hatten außer ihrem 'iobiliar nichts ZZennenswerlhes hinterlassen. Er besaß nur noch eine Schwester Minna; der Faktor einer Vuchdruckerei, Werner Lamberger. warb um ihre Hand, sie ahm die Werbung an, daS unbemittelte Liädchen konnte ja keinen Anspruch auf ?ine bessere Partie machen. Ihr hatte Gottfried Müllncr das elerliche Mobiliar als Aussteuer überlassen und außerdem bei den, jungen Ehegaar Wohnung genommen; ob er seiner shzwestcr oder andern Leuten Kostgeld jahlte, konnte ihm glcichgiltig sein; für lie junge Frau aber, die in ziemlich be'cheldenen Verhältnissen lcble, war es :ine willkommene Zugabe. Und an sei1er Schwester Minna fand der Buchhalter eine eifrige Förderin seines ehrgeizizen Strebens. Sie hatte zuerst ihn darauf aufmerkfam gemacht, daß er demselben Ziele zustreben könne, welches Schaufert iu seiner Zugend so mühelos erreichte. .Nur immer den untersten Weg zehen!" sagte Minna ihm. so oft er es hören wollte, durch Gehorsam unb Pflichteifer die Aufmerksam keil des Principals auf sich ziehend, stets seine Partei ergreifen, jede Gelegenheit wahrnehmen, sich in feiner Gunst und semem Vertrauen ;u befestigen, und so allmälig sich ihm anentbehrlich machen. Gelang es ihm dann auch, die Blicke Sabines auf sich zu lenken und durch seine Liebenswürdigkeit ihre Neigung zu zewinuen. so durste er sicher um ihre Hand werben einen besseren Schmieger--. lohn konnte schaufert sich ja nicht wünschen! Und in der Th.it, et rnr nach seiner Meinung auf dem besten Wege gewesen, dieses Ziel zu erreichen. Bei rerschi, denen scstlichen Gelegenheilen war er mit Sabine zusammengetroffen, er hakte oft mit ihr geplaudert", manchen Kotillon mit ihr getanzt, seine Annäherung schien ihr ste!s angenehm gewesen zu sciii. ' Von Liebe hatte er natürlich, noch nicht mit ihr gettdkt. das dürfte er in seiner bescheidenen Stellung nicht wagen, aber sobald er Procunst drö Hauses war, wollte er mit ihrem Vater offen reden, und er hoffte zuvcrsichllich, weder von ihm noch von ihr zurückewiefen zu werden. Und je mehr er mit diefeil glänzenden Zukunftsbildern sich beschafttgte," dest? drückender wurden ihm die kleinlichen Verhältnisse im Haufe seiner Schwester; ihnen entrinnen, den eigenen Herd grün, den zu können, war jetzt sein sehnlichster Wunsch. ' Er war doch nicht schlau und vorsichtig genug gewesen, er hatte zu sehr aus die Unfehlbarkeit seiner Pläne gepochl! Wie ein Blitz aus heiterem Himmel hatte plötzlich die Nachricht von dcr Verlobung Sabines mit Burchard Lindenhort seine stolzen Luftschlösser zertrümmeri ! Wo hatte er nur seine Augen gehabt,' daß er diese Gefahr nicht kommen sah, der vielleicht vorzubeugen gewesen wäre? Auf diese vorwurfsvolle Frage MinnaS wußte er keine Antwort zu geben ; wie hätte er auch wissen können, was im Familienkreise Schauferts vorfiel, da er bisher noch nie in diesen Kreis eingeladen worden war ! Seinen Aerger durste er nicht zeigen, er mußte schweigen und gute Miene zum bösen Spiel machen, wollte er nicht den Spott herausfordern; ab?r seit jener Stunde haßte er Vurchard Lindenhort, der ihn, ohne es zu wissen, nm seine schönste Hoffnung betrogen hatte. Nun war die Gelegenheit gekommen, dielen San tu bekriediaLn 1 Mit' nervöser Hast fuhr die .yan? Müllners einiqe Mal durch den schwarzen Vollbart, ein tück,? hes rächeln zuckte um seine Mundwinkel', der raubthierartige Ausdruck seines Gesichts prägte sich scharfer denn je aus. Wenn Lindenhort den entlassenen Arbeiter aufnahm, wenn er sich weigerte, Brander fortzujagen, dann brach dcr Zorn Schauferts in hellen Flammen auS, und der Bruch, der dann erfolgte, war unheilbar. .Es warseqr wohl möglich, daß in "isem Falle die Verlobung qelost wurde, Sabine mußte dem Willen des VaterS sich unterworfen, Burchard Lindenhort konnte sich nach einer andern Lebcnszefährtin umschauen. Daran, daß die Beiden einander so innig liebten, daß sie nicht mehr von ein, ander lassen konnten, glaubte Müllner Mt: sein Heu kannte dic Liebe .noch

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nicht, er betrachtete diese Verlobung nur als eine GcschäftSsache, bje von den Vctcrn vereinbart und abgeschlossen worden war. yfw::;Die Hauptsache war nun, die beiden alten Herren aus einander zubringen, sie so sehr mit einander zu verfeinden, daß die Kluft zwischen ihnen nicht mehr überbrückt werden konnte. Darüber dachte Müllner an diesem Nachmittage fast unausgesetzt nach, während er vor den Geschäftsbüchern saß und mechanisch die gewöhnte Arbeit vcrrichtete; seine Gedanken beschäftigten sich noch immer damit, als er die Fabrik verließ, um sich in seine Wohnung zu begebru. Er hatte sein Tagewerk beendet, der Principal bedürfte seiner nicht mehr, in den Bureaus erloschen die meisten Lichter. aber in den MaschinensaTen brannten sie noch hell, die schweren Eisenkolben stampften, die Räder schnurrten noch eine Stunde lang, die müden ArbeitsHände fanden nicht früher Ruhe. Ich habe auf Sie gewartet, Herr Müllner," sagte eine rauhe Stimme neben dem Buchhalter, der eben feinen Paletot zugeknöpft und' den Kragen emporgeschlagen hatte, um sich gegen den rauhen Wind zu schützen. Gottfried Müllner war bei dieser unerwarteten Anrede erschreckt zusammengefahren, ein leiser, ärgerlicher AuSruf entfuhr seinen Lippen, alS. er in das rothe Gesicht LimbachS blickte. .Was wollen Sie von mir?" fragte er in einem Tone, der nichts weniger als freundlich klag. .Eine Unterstützung? Ich habe nichts zu verschenken!" .Na, na, nur nicht gleich so grob! spottete Limbach. .Almosen nehme ich überhaupt nicht an, eher schieße ich mir eine Kugel vor den Kopf! Vielleicht hätte ich das längst gethan, wenn ich nicht wußte, daß ich damit meinem Schwager einen großen Gefallen erzeigen würde, und das will ich nicht. Aber so wie jetzt kann es auch nicht weitergehn, ich werde jeden Tag älter und hinfälliger, und im Alter sehnt man sich nach kleinen Bequemlichkeiten, die man in der Kneipe und auf der Straße nicht siudet. Und da auch mein ehrertwerther Schwager mich nicht gern auf der Straße sieht, so wird er vielleicht ein Uebriges thun, um uns Beiden zu helfen." . Er blieb unter einer Straßenlaterne stehen und nahm den schäbigen Hut ab, ein trotziger Zug umzuckte seine Lippen, indeß er mit der Hand einige Male über seine hohe, stark gelichtete Stirne strich. Der Buchhalter sah ihm an, wie schwer es ihm wurde. Gefühle zu heucheln, die seiner Seele fremd waren. .Das 'wäre sehr einfach," fuhr er fort, es ist nichts weiter nöthig, als daß mein Schwager mir eine Jahresrente zahlt, die für meine Bedürfnisse ausreicht. Ich miethe mir eine kleine Wohnung und lebe gavz zurückgezogen'" .Ais N?ntner!" warf Müllner ironiich ein. .Jawohl, als Akentner, dieses kleine Opfer darf ich von meinem Schwager veriungen. Was war er denn, bevor er sich in unsere Familie hineinschmuggelte? Laufdrsche und später Komm! Und bei der Theilung der Erbschaft hat er auch seinen Vortheil zu wahren gemußt, Yac tami ich ihm beweisen! Ich habe Unglück gehabt, er war immer die MauS im MrhNops, er konnte sich mästen, ich v.rior ües! Es sind Gründe genug vol!n,!-n. die mich berechtigen, ihn zu hojzen. aber ich will diesen Haß vcrgcslen, wrn cr meine Forderung bewilligt. Im IL büßm soll er hübsch bescheiden M; .tVi, et utiui nicht missen, ob er über I ,r Tn.nichelezrd'er. ist alS ich!" (Jortseduna folgt.s Polföyeimes Iu England hat man seit längerer Zeit Clubhäuser für die Arbeiter errich tot. Jetzt ist man auch in Deutschland dem Muster gefolgt, hat aber den Tem peren.zzwang daraus verbannt. Bei der Errichtung solcher .Volksheime" geht man von dem Gedanken aus, daß zwar die Geselligkeit im Hause als das Ideal festzuhalten ist, daß man aber auch die Geselligkeit außer dem Hause nicht griesgrämlich rcrurtheilen, sondern sie namentlich in Großstädten als etwas durch die Verhältnisse Gebotenes hinnehmen und nur zu verbessem, der häuslichen Geselligkeit ähnlicher zn machen suchen muß. Wie man diesem Ziele, die Wirthshäuser in Volksheime tlmzugestalten und sie zn Pflegestätten einer besseren Geselligkeit zu machen, in Dresden nachstrebt, darüber theilt Pro--scssor Böhmer Folgendes mit : Ter Verein Volkswohl" in Dresden hat bereits zwei Grundstücke gemiethet utld dieselben als Volksheime" eingerichtet. Das eine kleinere liegt in Alt stadt, Maternistraße 16, ist früher eine Restauration gewesen und aufs Sauberste ausgestattet. Es ist am 14. Febrnar 1889 eröffnet worden underfreut sich eines lebhaften Besuchs. Die Be suche? finden, daß es sich namentlich durch folgende Einrichtungen von eigent lichcn Wirthshäusern unterscheidet: Man bedient die Gäste fteundlich, aber Niemand drängt sich an sie heran, um sie zum Verzehren zu veranlassen. Es ist für Erquickung durch ein leichtes Bier gesorgt, der Wirth hat jedoch in keiner Weise Vortheil am Bierverbrauch ; wer' daher keine Neigung zum Bier trinken verspürt, dem steht auf jedem Tische frisches Wasser' zur Hand. Für ein gutes, billiges Essen, für Kaffee und Warmbier etc. ist yesorgt, und die Güte der Speisen unterlregt emer fortwähren den Ucberwachung. . Einige Spiele sind vorbanden, namentlich aber Zeitungen, die besten Mustrirten Zeitschriften und eine Reihe wcrthvollcr Bücher, theils unterhalt? dcr. theils belehrender Art. fin einigen Abenden der Woche finden Vorträge statt oder Uebungen in Gesang, Stenographie und dergleichen.' Tätlich ver? kehren in dem Hem durchschnittlich 200 Personen, 100 bis 140 essen dort für. LS Pfennig (G Cents) zu Mittags Vier trinkt etwa ein Drittel der Ein lehrenden. Es kommen wohlhabende, höher gebildete Leute, besonders aber junge und bildungsuchende Burschen und Männer, Handwerker und FabrikarbeiK ter. Der einfache Mann, der zum ersten

wswsaKgesmfcw Mal däö Heim betritt, stutzt wohl übet die seine Ausstattung, er wmrdert sich, daß kein dienstbeflissener Kellner sofort an ihn herantritt ; bald aber fühlt er, daß cr hier willkommen ist, daß er sich keinen Zwang aufzuerlegen braucht, sofern cr sich anständig benimmt. DieStammgäste ziehen ihn bald in die G sclligkeit des Heims hinein, es behagt ihm, daß cr es hier sich wohl sein lassen kann, ohne die sauer verdienten Groschen draufgehen zu lassen, und so gewöhnt er sich gern die Kneipe ab. Viel großartiger als der Matcrnihof ist das am 10. April eröffnete Volksheim .Paulineng arten". Es trägt sc nm Namen nach der Prinzessin Pauline von Schleswig-Holstein, welche Haus und Garten bis zu ihrem Tode (am 12. Dezember 1837) besaß. Der Garten ist einer der schönsten in Dresden, große Rasenflächen und schöne alte Bäume zieren ihn, besonders ist eine Platanengruppe berühmt, die ihre breiten Zweige über die Straße ausstreckt. In dem hinteren Theil des Gartens ist ein sehr großer Spielplatz für die Kinder einge richtet, die Erwachsenen halten sich meist im vorderen Theil des Garten auf, der eine herrliche Aussicht auf die Elbe cröfsnet. Treten wir über den freundlichen Altan, an dessen Säulen sich wilder Wein zum Balkon emporrankt, in das Haus ein! Da sind zuerst zwei Zimmer für gesellige Unterhaltung, dann, ein mit werthvollen Tapetenbildern versehenes Zimmer, welches den leselustigen Gästen zahlreiche Zeitschriften und Bücher bietet. Durch einen vierten Raum gehen wir hinauf in den Oberstock; dort ist die Geschäftsstelle des Vereins, ferner ein Zimmer für Vereins- und Unterrichtszwecke, das in den Wintermonaten fast jeden Abend besetzt ist, und ein großer Saal, in dem Vorträge, Unterhaltungsabende, Versammlungen al gehalten werden. Straßenbahnen. Die Mellenzahl der Straßenbahnen in den Ver. Staaten hat sich dem Cen-sus-Ergebniß zufolge im letzten Jahrzehnt von 1689 auf 3150 vermehrt, oder nahezu verdoppelt. Die Betriebskraft anlangend, so stand die thierische mit 2351.10 Bkeilen obenan, während Elcctricität auf 260.36, ein Kabelsystem auf 255.87 und Dampf auf 61.79 Meißen Hochbahn und 221.81 Meilen ebenerdiger Bahn zur Anwendung kam. Auf New York entfielen 133.53 Meilen Pferdebahnen, 6.87 Meilen KabelHahnen, 32.40 Meilen Hochbahnen und 4.30 Meilen Dampfsrraßenbahnen, insgesammt 177.10 Meilen; auf Broyklyn 132.95 Meilen Pferdebahnen, 6.30 electrische Bahnen, 23.19 Meilen Hochbahnen und 1.00 Meile Tampfstraßenbahnm, insgesammt 164.44 Meilen. Hochbahnen gab es außerhalb New Iorks und Brooklyns nur noch in Kansas City, Mo., nnd zwar 5.20 Meilen. In der Gesammtlänge der Straßenbahnen wird New York von Philadelphia mit 233.47 Meilen erbeblich, außerdem aber auch von Boston mit 200.86 und Chicago mit 134.73 Meilen übertroffen. Die meisten elektrischen Bahnen hat Boston mit 49.71 Meilen, worauf Scranton, Pa., mit 23.82 und Omaha, Nebr., mit 23.79 Meilen folgen. Der Kabelbahnbetrieh ist in San Frrncisco (47,22 Meilen), Kansts 'City, Mo.. (33.66 Meilen) und Denver, Co., (29.63 Meilen) am meisten im Schwünge. G$u nc51nli. E in interessanter Beleidigunzsprozeß wurde kürzlich vor der Strafkammer deö Landgerichts in Glogau zum Austrag gebracht. Eine Geschäftssirma übernahm für einen Of ficier den Transport für Möbeln und stellte darüber eine Rechnung in Höhe von 21 Mark aus. Der Officier fand diese Forderung zu hoch, und richtete an den Geschäftsmann ein Schreiben, daß nach seiner Meinung der ortsübliche Satz für erncn Möbeltransport nur 15 Mark betrage, und daß er gesonnen sei, Nicht mehr zu zahlen. Auf diesen Brief sandte die Firma dem Officier ein Schreiben, in welchem es u. A. hieß: .Da wir nicht Lust haben, uns mit Ihnen an Gerichtsstelle über die uns rechtmäßig zustehende Fordemng auszu plaudern, so schenken wir Ihnen die sechs Mark und bitten um Einsendung des Restbetrages." Der Officier fühlte sich in seiner Chre gekränkt und stellte Strafantrag. Das Landgericht lehnte die Einleitung des Verfahrens vb, wogegen die Staatsanwaltschaft beim Oberlandesgericht in Bresla Befchwerde einlegte. Dieses hob den Beschlutz des Landgerichts auf, und ordnete die Einleitung des Strafverfahrens an. Der Gerichtshof erkannte aber an, daß der an den Officier gerichtete Brief ein unhöflicher gewesen sei. indeß habe das Gericht sich nicht mit der Schätzung der Höflichkeit, sondern einzig und allein mit der Prüfung der Frage zu beschaftigen, ob im vorliegenden Falle die Ehre einer Person verletzt sei. Diese Frage wurde verneint und ans kostenlose Freisprechung des Beklagten erkannt. .Gedanken über Bis m a r ck". Unter diesem Titel hat ein Specialist für die Verherrlichung Bismarcks, Max Bewes m Kopenhagen, eine Broschüre erscheinen lassen, die in der Geschmacklosigkeit , der Verherrlichuna des Fürsten BismarcZ ihres-' gleichen sucht, pffenbar schon vor der Entlassung geplant war und nunmehr zu spät auf die Welt gekommen ist, Al Probe von den geistvollen Gedanken der Broschüre erwähnen wir, daß der Verfasser vorschlägt, Bismarck in allen deut schen Städten ein eigenartiges Denkmal zu. errichten, z. B. in Hamburg den Kanzler im Südwester als Reichslotsen am Steuer stehend darzustellen? in Ha gen müsse Fürst Bismarck im Stil des helligm Sebastian mit den Pfeilen Hö dnrs im Körper verewigt werden. Auf jeder Seite bricht bei dem Verfasser der Schmerürch über die EutlMungBis

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