Indiana Tribüne, Volume 13, Number 350, Indianapolis, Marion County, 6 September 1890 — Page 2
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Zndiana Tribüne. ;: : . Ciföefatf - 5Sglich und Svantags. i fllt tä,Nch, XHSßni ksfit durch H ' V f tntl tu Wsch, U SsklNtag.ttdSn, 5 Cents Bifct lajantwtn 15 eil ofcll Ä fet yt Itpnat. Ett 35 ,N2t!S! i CoraalStjaimna lt u 2air. Ssgest 130 S. Wazvlanbkw Indianapolis, Ind.. 6. September 1890. Bedingte Verrtheilung. Auf dem JahrescongreH der cämm Ustischen Vereinigung machte Professor Prins aus Brüssel Mittheilung über die überaus günstigen Erfahrungen, welche man in Belgien mit der seit kurze? Zeit dort eingeführten, von der international len criminalisrischen Vereinigung im vorigen Jahre warm empfohlenen be dingten Verurteilung" gemacht hat. Swch dem belgischen Gesetz vom 31. Mai 1883 ist nämlich die bedingte Verur theilung bei Gesängnißstrafen bis zur Dauer von sechs Monaten und zwar mit der Wirkung zuzulasien, daß die Verurtheilnng als nicht geschehen" angesehen ( werden soll, wenn der Verurtheilte während der vom Gerichte zn bestimmenden Probezeit, welch? die Dauer von fünf Iahren nicht überschreiten darf, nicht eine neue Verurtheilung wegen eines Verbrechens oder Vergehens erlitten hat. Der Redner theilte nun auZ dem amtlichen Bericht des belgischen JustizMinisters folgende interessante Zahlen mit: Für die 19 Monate vom 1. Juni 1885 bis 31. Dezember 1889 betrug die Zahl der daselbst wegen Vergehen und Uebertretungen ergangenen Verurtheilungen 234,279, unter welchen in 13, 195 Fällen von der bedingten Verurtheilung Gebrauch gemacht wurde. Von diesen 13,193 bedingt Verurthcilten sind insgesammt bisher nur 246 rück fällig geworden. Alle übrigen haben sich seitdem keines weiteren Vergehens schuldig gemacht, so daß begründete Hoffnung vorhanden ist, ihnen das sie nach den Begriffen der heutigen Gesellschast für ihr ganzes Leben schwer schädigende Uebel der Freiheitsftrase voll ständig erlassen zu können. Professor Seussert begrüßt diese Resultat mit großer Genugthuung und hofft, daß die Vereinigung trotz aller gegen sie erhöbenen Angrisse hierdurch um so mehr ermuthigt werde, auf dem von ihr betretenen Wege, welcher die Zukunft für sich habe, auszuharren. Es sei hier beiläufig bemerkt, daß England die dc dingte Verurtheilung" ebenfalls bereits eingeführt hat und daß sich ähnliche gesetzgeberische Vorschläge in Frankreich und. in Oesterreich zur Zeit in Vorderes tung besinden. Wo war die Schlacht im Teutoburger Walde? Der Eonqreß der Anthropologen, welcher kürzlich in Münster, Westfalen, abgehalten wurde, hat sich eingehend mit dieser Frage beschäftigt, sie aber nicht gelöst. Wir wissen heute, daß die alte Vorstellung, die Varusschlacht fei die Kraftprobe des germanischen Volkes den Romern gegenüber gewesen, durchaus irrig ist; denn es ist gar nicht das gesammte germanische Volk gewesen, das den Angnss unternahm, ja es waren nicht einmal alle Cherusker, sondern ein Eonzlomcrat von zufälllg znsammcnge stoßenen Haufen, die einen Ausfall un ternahmen, weil sich ihnen eine günstige Aussicht auf Erfolg darbot. Die Schlacht , fand nämlich, wie jetzt sicher festgestellt ist, am 3. August des Jahres n. Chr. statt, d. h. einen Tag nach oem Nauienstag des Kaisers Augusius, der im römischen Heere durch ein Fest gefeiert worden war, und zwar so arund lich, daß der Katzenjammer des nächsten Taoes lbre Waäzmmkelt wie xmt Wider- . t 1 t standsfäyigkeit merklich beeinträchtigte. Dle Oertllchkeit der Schlacht festzustel len, ist bis auf den heutigen Tag noch nicht gelungen. So viel ist sicher, daß sie stattaesunden hat m emcr Gegend, die nördlich von der Lippe, östlich von der Ems und westlich von der Weser lgt, gemrgri ist und viele Sümpfe ent halt. Die Bezeichnung .Teutoburger Wald" ist erst durch die Gelehrten vor etwa 100 Jahren errunden worden. Viel Aufsehen hat in den letzten Iah(trt die Einmischung Mvmmsen's in die Streitzrage erregt, der sich auf Grund des großartigen Münzenfundes von Barenau, der sich gegenwärtig im Besitz Des Herrn von Bar dcsindet, dahin aust. i- t . i. ! , - t i 1 ' L Mm zprn. oay v!e cylacyr m oer vcaye von Osnabrück, nördlich von demselben. stattgefunden haben müsse. Dort fanden .sich zahlreiche Gold- und namentlich Silbermümen, von denen sechs Sieben tel aus. der Zeit der spätesten römischen Republik, der Rest aus der ersten Zeit des Kaisers Augustus herrührt. Die ersteren waren durchweg abgegriffen, die letzteren aber noch gut erhalten, so daß es keinem Zweifel unterliegt, baß sie in die Erde gelangt sind, als sie eben erst in den Kurs gekommen waren. So weit kann man Mommsen vollkommen zustimmen. Aber er hat keine stichhaltigen Beweise für seine Annahme beigebracht, daß diese Münzen bei ?iner kriegerischen Katastrophe und gerade bei der Banisschlacht vergraben worden seien. Nur derjenige Ort wird als die wahre Oertlichkeit der Schlacht anerkannt werden können, auf welchen alle beschriebenen Einzelheiten der Schlacht, die Funde und die logischen Erwägungen nicht nur am besten, sondern einzig und allein passen. Metzeleien auf den Carolinen.
Theuer genug ist bis jcht Spanien der Besitz der erst seit dem Jahr 1&85 bekannter gewordenen Carolinen-Jnseln zu stehen gekonimen. Weitige Monate nach . der endailtiaen Beileauna des
Strtc5 rrnl : m, das; die c i? mU gea üa:iii bcstehcnse Besatzung einer der Inseln Hungers gestorben war, da man vergessen hatte, das Schiff abzusenden, welches sie mit Lebensmitteln verseken sollte. Noch ist eS nicht lange her, daß sich die Eingeborenen der Insel Mp gegen die dort ansässigen Spanier erhoben, wobei der Gonvenleur der Insel und ungefähr 30 Weiße niedergemacht wurden. Die Veranlassung dazu gab damals wahrscheinlich der Haß, welcher unter den Eingeborenen platz
aeansfen hatte und sich hauptsächlich gegen die spanischen katholischen Mis sionäre richtete, die das Werk der englilchen Missionäre nach Kräften rniszu rotten bemüht sind. Es wird nun aus Manila die Nachricht von einem neuen Blutbad telegraphirt. Eine aus einem Lieutenant und 54 Mann bestehende Abtheilung wurde im Walde, wo sie mit Holzfällen beschästigt war, von dm Eingeborenen überfallen nnv der Lieutenant sowie 27 Soldaten erschlagen; die übrigen und ein Missionär retteten sich durch die Flucht. Die Abtheilung hatte ihre Waffen im Dorfe unter der Aufsicht von fünf Mann zurückgelassen, welch letztere gleichfalls überrascht und aufge rieben wurden. Der General-Gouver neur der Philippinen hat dem Gouverneur der Carolinen einstweilen 500 V!ann zur Unterstützung geschickt und rüstet, außerdem eine Expedition gege? die Eingeborenen aus. Die Amazonenlilie. Ueber das Aufblühen einer Ama onenlilie, deren Heimathland das Thal des Amazonenstromes ist, welche aber in den Palwengärten unserer Südstaaten künstlich gezüchtet wird, berichtet die Deutsch? Zeitung" in New Orleans: Inmitten eines künstlich angelegten Teiches in dem Garten des Herrn Al fred Roegger, welcher hübsch beleuchtet und von nner groyen Anzahl Blumenfremide dicht umringt war, erhob sich in aller Majestät die tulpenförmige Knospe dieser Wasserpflanze, die den Beinamen Victoria Regia trägt, welche sich dem Tageslichte verschließt, beim Senken der Nacht jedoch ihre Reize verschwenderisch enthüllt. Etwas nach 7 Uhr sing die Knospe zu vibriren an, als ob das Sprengen der Hülle innerliche Schmerzen verur fache, welche Vibration nicht nachließ bis der erste Blüthenstengel sich seinem Gefängnisse entrungen hatte. Die Knospe schien sich dann eine Viertel stunde der Ruhe zu erfreuen, nach Ver lauf welcher ein zweites Vibriren t merkbar und ein zweiter Blüthenstengel sichtbar wurde, dann folgte wiederum eine, aber nur kurze Raftzeit uud in rascher Reihenfolge entfaltetm sich eine Unmasse dieser Blüthenstengel, welche, da die Pflanze niemals in der ersten Nacht ihre Vollkommenheit erlangt, sich den folgenden Abend auf einhundert vermehrt, da ihr Blütheleben nur ein sehr 5wrzes ist, um alsbald wieder in des Wassers Tiefen zur neuen Saat zu versenken. Als die neunte Stunde schlug, hatte sich die schneeweiße Blume bis zu unge fähr einem 'Fuß im Durchmesser ausgebreitet, ihre Farbe jedoch wird innerhalb der nächsten zwei Tage in das Rosa und sogar Scharlachrothe übergehen, während das dem Dufte eines Ananas ähnliche Aroma nur den Abend der Entfaltung die Luft durchzieht, um sich für immer in derselben zu verlieren. Die Blätter, welche die Blume in geregelter Distanz umringen, waren fünf an der Zahl, jedes einen Umfang von neun bis zehn Fuß 'erreichend. Es, war ein "herrlicher Anblick, der sich dem Auge darbot, die vielen weiß gekleideten Lilien ähnlichen Damen um das belenchtete Basin stehen zu sehen, voller Bewunderung über diese herrlich, Nawrgabe. Alaska als Sommerfrische. Der bekannte Geologe Dr. Emrick ist soeben von einer längeren, ausgedehnten Forschungstour nach Britisch-Columbia, Alaska und den Gegenden am oberen Saskatchewan zurückgekehrt und ist ganz entzückt von dem, was er in jenen gemeiniglich als unwirklich verschrieenen Gegenden beobachtet hat. Er prophezeit Alaska eine Zukunft, besonders als Sommeraufenthalt, und sieht bereits die Lust und Kühlung bedürftigen Jankees zur Sommerzeit in Schaaren nach Alaska pilgern, dessen wilde Naturschönheiten er als geradezu grandios be schreibt. Tagelang segelten wir zwischen Inseln von pittoresker Schönheit hin," schreibt er, mtb das Auge konnte sich kaum satt sehen an der Pracht der Flora und der Fülle des Laubes, dessen Grün in allen Nüancen schillerte, vom fatten Ticfgrün bis zum hellsten Smaragd." An den Alaska-Gletschen: trafen wir m k P" jm Prvsenor ncmr, welcher dleselven soeben erforscht hatte. Das Eis ist so blau ?4. C . . ! roic oas onnrelne Ultramarin und völlig durchsichtig. Wenn die Strahlen der Sonne sich darin brechen, so ist die Wirkung wahrhast feenhaft. Selbst die Farbenpracht des Regenbogens läßt sich nicht damit vergleichen." Nach Dr. Emricks Schilderung ist das Land außerordentlich reich an Wald und mineralischen Hilfsquellen. In den Waldungen find alle Arten Hartholz zu finden, Eichen, Buchen, Nutzhölzer und selbst das Nothholz, welches gewisse kalifornische Gegenden so berühmt ge. macht hat. . Die Hauptschwierigkeit,, welche sich der Besiedelung von Alska in den Weg stellt, ist der Mangel an Ländgesehen. Heute kann dort Niemand eine Heimstätte erwerben. Wenn der Congreß hier Ab. Hilfe schasst, wird sich auch Alaska bald bevölkem, wenigstens .gewisse Theile, denn das Elima bilde! kein unüberwindbares Hinderniß für Nordlander. 'Aber so lange dem Squatter nicht die Mög. lichkeit geboten ist, die Schalle, welche er hehaut. als. lein. Edentbum zu er
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werben, 'wird ihn auch nlchls, vermögen, sich dauernd anzusiedeln. Und der Bergbau, dessen Betrieb übrigens ahnliche Hindernisse im Wege stehen, ent wickelt sich nur langsam. Weibliche Liebenswürdigkeiten. Höchst ungehalten spricht sich eine junge Dame, der Stolz der letzten New Porter Badesaison, über ihre englischen ' Mttschwcstern aus: Mmt sollte gar nicht glauben, wie außerordentlich lit benswürdig diese jungen Aristokratinnen ; Albions zu verheiratheten amerikanischen Damen sein können, und wie hochmüthig sie dagegen uns Mädchen begegnen. Und der Grund? Nichts als 'Eifersucht. Sie haben soviel in den Zeitungen vom den Partien zwischen verschuldeten eng lischen Adligen und amerikanischen Goldfischen gelesen, daß sie aufrede junge Amerikanerin eifersüchtig sind. Sie fürchten, diese könnten ihnen alle guten Partien wegschnappen. Ja, noch mehr, sie sehen in jedem jungen Mädchen aus den Staaten" eine intrigante Abenteue rin, welche nichts anderes im Schild führt, als den Männerfang. ' Es ist kaum glaublich, aber wahr, daß sie in der unschuldigsten Unterhal tung gleich ein berechnetes Complott tx blicken, und alle Tanten nnd Basen, deS unglücklichen Schlachtopfers zittern schon vor Angst. Vor Allem sind sie neidisch, daß wir uns besser unterhalten können, als sie mit ihrem unausstehlich steifm und prüden Wesen, hmter dem gar nichts steckt, und daß die verständigeren jungen Leute in England lieber mit uns, als mit einer steifen Landsmännin plan dern." Das mag in vielen Punkten richtig sein. Andererseits darf man nicht dergessen, daß auch viele amerikanische Abenteuerinnen sich in England umher treiben, ost genug in gute Gesellschaft Emgang finden und viel Skandal veranlassen. Das hat natürlich die Eng länder etwas kopfscheu gemacht. Außerdem muß das häufig recht freie, sogar zu freie Beuehmen manchen Aankeesräuleins, welches manchem Jüngling nicht unwillkommen ist, doch wohlerzogene junge Mädchen drüben mit einem gewissen Staunen erfüllen. Es ist also wohl nicht Eifersucht al lein das Motiv für die kühle Reserve, die man jungen Amerikanerinnen seitens des schöneren Geschlechts in England entgegensetzt. Doch macht die erklär liche Eitelkeit einer Löwin der Saison lon New Jork" ein solch einseitiges Ui deil erklärlich. Vom Anlande. ES sterben auf der Welt tlle Minute 76 Personen, alle Tage 109,000, alle Jahre 21 Millionen, oder lo nngesähr. Geboren werden täglich l00,000 ; 36,500,000 jedes Jahr. Nicht weniger als 130,000 Kanarienvögel exportirt Deutschland jährlich größtentheils der Harz nach Amerika, während weitere 3000 nach England und 2000 nach Rußland aus zeführt werden. Im Alter von einhunndert und ein Jahren verstarb Frau Scmch vummers im Jones County, Illinois, im Kreise von 4 Kindern, 42 Enkeln, 139 Urenkeln und 10 Ur-Urenkeln, also l95 directen Nachkommen. Holzschuhe werden auch in den Ver. Staaten Mode. Dem San Francisco Examiner" zufolge hat die Mode sich bereits in Californien einge bürgert. Dort werden die Holzschuhe so zierlich und kunstvoll hergestellt, daß junge Damen sie mit Vorliebe tragen. D r. Leonard 5Z. Gordon, Präsident des Gesundheitsrathcs von Jersey City, hat demselben den Vor schlag geinacht, daß alle Telegraphm Pfosten, auf welche geladene elektrische Drähte gespannt find, der Gefährlichkeit der letzterm halber roth angestrichen werden sollm. Die Frömmigkeit der Chinesen von New Fork hat sich neulich wieder einmal in rührender Weise gezeigt. Sie haben nämlich aus dem Reiche der Mitte für ihren Joßtempel in Mottstraße einen prächtigen Sonnen schirm für $400 kommen lassen, ganz von himmelblauer Seide und mit unzahligen Bildern des großen Drachens in Goldstickerei verziert. Am Federal Creek in der Nähe von Athens, Ohio, wurde dieser Tage eine mächtige Klapperschlange getödtet, welche über sechs Fuß maß und 14 Klappern hatte. Man glaubt, daß diese der Gefährte einer im Monat März von Mrs. Hobson Beebe auf dem Bahndamm erschlagene Klapperschlange von gleicher Größe war. ES waren wahrscheinlich die letzten Klappen schlangen m zenem Tynl des Staates, welcher übrigens noch immer von Vipern wimmelt. Eine seltsame Schlangen geschichte wird aus WilliamStown in der Nähe von Marietta, Ohio, berichtet. Die kleine Tochter des Herrn Peter Conrad klagte in der Nacht über Unbehagllchkelt und beschuldigte ihr Bru derchen, daß es mit seinen kattm Fü ßen die chngen berschre. Gegen Mine nacht stand Herr Conrad auf, um Ruhe zu stiften. Er hob die Bettdecke ad und ha bot sich ihm ein Anblick dar, welcher sein Blut erstarren machte. Erne große, schwarze Schlange hatte fich am Bett ende aufgerollt. Herr Conrad rief die große Hauskatze herbei, welche sich auf das Reptil stürzte und eS zu Tode biß. Canadas Bevölkerung hall bei Weitem nicht mit der der Ver.Staaten Schritt. Während des Census von 1881 zahlte nämlich das Domunon 4,324,800 Einwohner und wird nach den genauesten Ermittelungen beim nachsten Census kaum mehr als 5,270,377 betragen, also nur um 144,577 gestiegen fein. Man darf aber nicht vergessen, daß die Einwanderung zur Bevölkerung Canadas von den flüchtiqen Bood lern" und Bankdiebcn abgesehen wmig
oder aar nichts vertrau uns
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mehr Canadier naH d'en Der.' Staaten auswandern, als Fremde sich dort niederlassen. Von den Blumenspenden an Mimen oder Bühnensänger beiderlei Geschlechts weiß jeder Eingeweihte langst, daß sie ausnahmslos SelbstpuffS" der gefeierten Größen" sind. Das Mmschenmöglichste in dieser Hinficht hat sich neulich ein fast völlig obscurer Niager-Minstrel" in Boston gelei stet. Die Blumenspendc, welche durch drei kräftige Männer dem überraschten und gerührten Künstler" aus der Bühne überreicht oder vielmehr herangejchleppt wurde, bestand nämlich in einer lebensgroßen Vlumenstatue des MinstrelS selbst, zierlich aus Blättern und Blüthen zusammengeflochten, in sitzender Stellung auf einem Stuhl ruhend und das Banjo im Arm. Zum ersten Mal in der Geschichte deö amerikanischen Sängerlebens hat in New York ein BundesSangerfest der Schweizer Gemngvere:ne stattgefunden. Dasselbe wurde arrangirt, um den Geist landsmännischer olldantat unter den amenkanüchen Schweizern neu zu beleben und den Zusammenhalt fester zu kitten." Dieses Mal nahmen nur östliche Vereine an dem Sängerfest Theil und zwar: Helvetia Männerchor", New York; Grütli Männerchor", New York; Jura Männerchor", New York; Societe Chorale L'Helvetienne", New York; .Mäunerchor Saentis", New York; Helvetia gemischter Chor", New York; Wilhelm Tell Männerchor", Brooklyn ; Grütli Männerchor", Paterson, N. I.; - r . mr - t. u ' m.?v-' rmveizer cannerryor , rniaoci phia, Pa.; Schweizer Männerchor", Vaterson, N. I. ; Schweizer Männer chor Helvetia", Allegheny, Pa. ; Grimmenftem Quartett-Club", West Hoboken. N. I. Im nächsten Jahre wird man versuchen, auch westliche SchweizerGesangvereine heranzuziehen. Der An gelpunkt des Festes war ein Wett- und Preissingen. Mft dem Fest waren eiv Delegatentag und tm großes Pinne verbunden. Zwischen den hau pt sächlich sten Exporthäfen dieses Landes und den Seestädten Europas und Südamerikas fahren zur Zeit rncht weniger als sechszig große Tank-Steamer", die Welt mit Petroleum versorgend. Die meisten dlezer neumodischen Dampfer nehmen ihre flüssige Ladung in Baltimore, New York und Philadelphia ein, um sie nach den deutschen, englischen und sranzöfischen Hafen zu bringen. Erner der größten Tank-Steamer" ist der deutsche Dampser Geestemünde", welcher, wie die meisten übrigen gleichartigen Fahrzeuge, in England gebaut, gewöhniich zwischen Baltimore und Geestemünde fahrt. Die Länge dieses Fahrzeuges beträgt 310 Fuß und seine Capaeität nicht weniger, als 1,300,000 Gallonen. Auch auf den großen nördlichen Bmnenseen sind besondere Oelschiffe im Gebrauch. In solchen wird das Petroleum von Cleveland und Buffalo nach den an den oberen Seen gelegenen Rassinerien geschafft. Diese Fahrzeuge, welche übrrgens von Remorqueuren geschleppt werden, heißen Turtle Backs-, da sie das Aussehen ungeheurer Schildkröten haben. Das Oel befindet sich jedoch auf ihnen nicht in verschiedenen Comparte ments", wie in den Ocean Tank - Dampfern, sondern in einem einzigen großen Raume. Nur nach Ostindien und China findet der Transport des Petroleums noch in der alten Weise in Fässern statt, und zwar deshalb, weil das Oel eben in diesen Fässern von den Hasenplähen aus aus Wcaulthieren m das Innere des Landes gebracht wird. Deutsche Lokalnachrichtcu. Provinz Brandenburg. Den angestrengren Bemühungen des Rentiers Carl Schulze in Charlottenbürg gelang es, seine ausgerückte" Ehehälfte und mit ihr 63,000 M. Wertpapiere am grünen Strand der Spree wieder zu sinden. f Ein zum Besuch in Forst weilender Deutsch-Ame-rikaner, Max Scobel. Arbeiter Kuchert in Guben suchte sich, weil seine Frau ihn plötzlich verlassen, zu ertran ken, wurde jedoch vom Redakteur Weigt gerettet. Von Seiten des RegierungsPräsidenten ist in Anbetracht des in Mittenwalde noch befindlichen alten Pulverthurms zur Deckung der Kosten einer gründlichen Instandsetzung des historischen GemSuerS die Hälfte, des GesammtbetrageS der ErneuerungSkosten zugesagt worden. Um früh genug in der Garnison einzutreffen, nahm dieser Tage ein Einjährig -Freiwilliger deS Hnsaren-ReaimentS in Berlin einen .Extrazug nach Rathenow. Durch eine Schwefelkohlenstoff Explosion in der yrusolsavrik von Äiengerr u,o. in Stralau wurden vier Arbeiter gräßlich verletzt. Die Namen der Verunglückten sind: Carl Stadtie, Friedrichsberg; Carl Nau, Lichtenberg ; W. Büttner Berlin, und Hofer, Berlin. Provinz O st Preußen. Die im Kreise Allenstein gelegene Ortschaft Neu-Bartelsdorf ist zur Hälfte niedergebrannt. 53 Gebäude, darunter IS Wohnhauser, wurden em Raub der Flammen. 26 Familien sind obdachlos und stehen ohne Unterhalt da, weil die ganze Ernte . mitverbrannt ist. Ein ftfs i ... . nn -t neues nieeoao in m Pamniaen im Entstehen begriffen. Die Firma Stantien k Becker hat kürzlich die Brandung der See und den Grnnd am Strande untersuchen lassen nnd eS hat sich dabei herausgestellt daß letzterer vorzüglich, der Wellenschlag aber mm bestens ebenso gut ist, wie in Neuhäuser und Kranz. Thatsache ist, . daß die Firma bereits ein großartiges LogirHaus mit 40 Fremdmzimmem hat erbauen lassen, und infolge dessen ist Palmnmen schon heute em recht vesuchter Ort. Der Arbeiter Melzer in Sensburg hat sich ertränkt. Ertrunken sind: in Althos bei Jnsterburg der Jnstmann Schwartzkopf, in Heiligenh?il der Matrox Aua. Tolksdott.aus Lank.
in Tilsit der Sohn des' Schiffers giel in Willnau bei Mohrungm der Knecht Friedrich Jaworowski; vom Blitz erschlagen wurden der Besitzer Wüt in Schönibcrg bei Bischofstcin und die Frau des Besitzers Kühn in Toruicnen bei Rössel; der Besitzer Hoffmann aus Karteniugken wurde von seinem Pferde zu Tode geschleift ; die beim Einnehmen der Ladung des Kieler Dampfers Ernst" beschäftigte Honrictte Schulz in Memel wurde durch eine herabfallende Planke erschlagen.
Provinz W e st p r e u ß e n. In Elbinz hat sich die Arbeiterin Anna Rudvlph ertränkt, cbendort der Gefangenwärtcr H. Sachtleben aus Furcht vor Strafe sich vergiftet; die gleiche Todesart wählte die Tochter des Aeftauratmrs Pauls in Marienburg; der von Krankheit gelähmte und der Sprache beraubte Wagenbauer Alex ebendaselbst ließ sich von einem Zuge todtfahren. Provinz Pommern. Ein mit Hagelschlag und Wirbelsturm verbundenes Unwetter hat am Strande entlang bis fast eine Meile in's Land hinem furchtbare Verwüstungen angerichtet. Viele Ortschaften haben fast die ganze Eriite verloren, so z. B. Gr.und Kl.-Streitz, Abtshagen, Gr.- und Kl.-Möllen, Bast, Alt- undF!eu-Ban-zin, Wolsss Hagen, Schreitstaken, Casemirsburg, Jamnnd, Labuß, Neucnhagen, Deep, Laase, Wandbagen und Eventin, serner die Güter Kleist, Repkvw, Wusseken und Gudenhagen. Nur wenige Besitzer waren gegen Hagelschlag versichert. Beim Neinigen seines Revolvers wurde der Lieutenant v. Pirch vom KürassierRegiment in Pasewalk durch Entladen eines Schusses schwer verwundet. In Stettin erhängte sich der Arbeiter Hohcnsec, der Rangirmeifter Rosmbaum in Züssow hat in einem Torfmoore den Tod gesucht und gefnnden. Ertrunken sind : in Stettin der Kahnschiffer Forschack. der Heizer Siebert und der Tienstmann Ehlert, in Wolgast der Sohn des Arbeiters Lw ther; der Fuhrmann Alb. Wolff aus Colbcrg, der jährige Franz 5Aschnick in Krampkewitz und der Mühlaröeiter Herm. Höppner in Stolp wurden über sahren und getödtet. Provinz Schlesien. Ein zehnstündiges Großfeuer vernicht tete den gesummten Inhalt der PionierMontirungskammer in Glogau. Der vernichtete Werth beträgt etwa eine Biertelmillion. In dem festlich geschmückten Peilau fand unter Theilnähme Tausender von Festgasten die Enthüllung eines Kriegerdenkmals statt. In Tschöpsdorf hat die in Folge eines Sturzes geistesgestörte Frau des Tischlermeisters und Ortssteuer-Erhe-berö Wolf sich und ihr dreijähriges Kind ertränkt. Auf Fitzinusschacht sind die Bergleute Otto und Skoruppa dem Erstickungstode zum Opfer gefallen. Auch Fahrsteiger Kapuste und OberHäuer Bönisch wurden betäubt zu Tage gebracht. Es feierten : das 350 jäh. rige Bestehen die evangelische Kirche in R eichenstem; das 300jährige Jubiläum der Väckerinnung in Breslau, die Tischlerinnuug in Qppeln und die Schützen gilde in Strehlen ; das 0jährige Wohnungsjubiläum zwei am Ring in Breslau wohnende Fräulein Pech. P.r o v i n z S ch l e S m i g-H o l st e in. t Bei seinem Sohne, dem Bauschul lehrer O. Schmidt in Eckernförde, dei Volks- und Jugendschriftsteller Ferdi. nand Schmidt.- Spurlos verschwunden ist seit einigen Tagen der Speditern Schr. in Neumünstcr mit Hinterlassung verschiedener Vergißmeinnicht". Es feierten: das 60jährige Künstlerjubi. läum der Aelteste der lNelcr Wnstler, der Kapellmeister L. Friedr. Witt; das 60jährige Amtsjubiläum in Altona der Probst Lilie: ebendaselbst sein öOjäh. riges Jubiläum als Mitglied d SchuhmacherJnnung Hr. Lorenz Mül ler; die goldene Hochzeit das W. Bai tel'sche Ehepaar ltt Meldorf und dit Eheleute D. Weber in Pfahlkrug. Den Tod deS Ertrinkens fanden: der Altentheiler Denker in Borgfeld, di 16jährige Clara Schmöhlke in Elms' Horn, der Maurer I. Gripp ans Overn dorf in 5kellinghusen und der Fischer Tholde in Wellsee. Provinz Posen. Den Tod des Ertrinkens fanden: ber Sohn des Fabrikbesitzers und Reichs tagöabg. Stefan Cegielski in Posen, der Füsilier Goetsch von der 8. Comp. des Füsilier-Regts. Nr. 34 in Bromberg, die Frau des Maurers Lies in Gnesen und die Bahnwärter Bayer und Zieglec aus Kl.-Wilczak bei Bromberg. Thüringische Staaten. Seit 50 Jahren fand kürzlich enkmal wieder m Lotzrntz das erste Tanzvergnü gen statt. In Coburg ließ der Unter officier Kreuzburg den Soldaten C., bei welchem auf einem Appell eine Hofenfchnalle sich nicht in gewünschter Ord nuna befand, seldmaychmapg antreten. . . w S L .i Bei der Meldung yieo nun oer unter officier mit einem Putzstock den Soldaten mit solcher Wucht über den Kopf. daß er sofort umfiel und längere Zeit bewußtlos war. Der Zustand des Gemißhandelten ist besorgnißerrcgttld. f In Waltershausen Senator Fra Dietsch. Es erschossen sich: in Bürge! der Kaufnl. Roland, in Weimar der Postschaffner Roßler. Es ertränkte sich : in Elingen der Einwohner Treffurt in Heldrungcn der Gärtner Karl BärWinkel. In Belvedere" bei Weimar bat such der Müller Haupt erhängt. - In Bürge! wurde der Fuhrmann Füchsel überfahren und getödtet, in Schmolln ertrank der Sohn des PfandleiherS Schmidts m - Mirschaurapftiltn. lange deutsch Pfeifen, Cigatttnspidtn ttc. bei Wm. Mucha. No. 1k.S OS Wasdinaton: Gtr? Saltm Altitum, Aurora HosbkSu; u bezikb, durc; Augup rvncy. tlc PhSN 1032.
Volltifche lnrüttSZgnugkN. 1' Tsttjtj nist, ist demokraiischer Kandidat für das Amt de Conntv Auditor. Die Wahl findet am 4, November 189) statt. Stimmt für ii. Tcxuvrcjs. für S o n n t h . C l e r k. Wahl am Dieusteg, 4.Nodcmb r. Stimmt für
Chtirier O. Feibleranu, repudlikanisch'r Kandidat für das Amt dek Criminal. Richters doa Manan Sounlh. ZölllLLnr A. Browi), für Cireult.Ricbter: Wahl am 4. Na. vember 1k 99. Repablikani'che, Kandidat für Kommlffar des 2. Dist itti : Frederick Osterrnoyor. Levublikau. onnty Ticket. Für Clttk : Hemy G. Stiles. Für Sheriff: Edward Dunn. Für Auditor: John W. Browning. ,Für Schatzmeister : John I. Johnsan. Für Recorder: Robert E. Grrff. Für Coromr : John M. Churchill. Für Survkhor : Skrvey B. Fatcut. Für County Commissäre : 2. Diflrikt: Frederick Ostermeyer. 3. DiftrM: Frank W. Noble. Für Snperlorrichke : Vinson Calter. Daniel W. Howe. John E. Scott. Für CirrnUrichler : Livinzston Howland Für Criminalrichter : Charles B. Jeibleman. Für Staattankalt : Charles L. Holstein. Für Legislatur: John E. Cleland. William D. McCoy, John L. McMaster. Frank I. GrubbS. Hiram B. Howland. Demokratisch. Connth Tlc?rt. Clerk: John R. Wilson. Sheriff : Henry Langenberg. Auditor : Thomas Taggart. Schahmkifter : Victor Backuö. Rekorde? . Peter Carfon. Esroner: Dr. Frank Manker. Surdkhor : Paul Julian. Connth - Commissäre : L. Distrikt: Michael H.Farrel. 3. Difinkt: Firm an Stout. Superiorrichter : Napoleon B. Taylor. JameS W. Harper. Pleny W. Bartholomew. Circuitrichter: Edgar A. Brown. Criminalrichter : Millard F. Cor. Staatsauwalt : John H oltzman. Ligittatur : Harvev MathewS. Henry ThieneS. I. C. MeCloSky. JameSE.McCullough. Fred.Mack. Für Joiat Reprasevtatibe : JameS B. CurtiS. öürCoagreß-7.D'stritt: Wm. D. Bynum. MZFZMZMW THE LAOIE5' FAVORITE. KVR OUT Or ORDER. Is you desiro to pureUZ n tvrlng rnnchlno. ask oiir asrent at jrour placasor terrns and tirlnai Irvsiit onnnf P.nA nur nvfmt. wriA L.AWO. J V " P.-J. V-- ' w dtrect to neareat d dross to you below named. NEW HOME MM KMWW Chicago - 23 UNION SQUARLNx vALLAa ItU ATI 1NTA n ' TEX. rr Loms. mo. yr,.yt j " i" sAnrtwtq6caxjU in in ii i H i 1 anti flr IaPuk cifn MUft. JDff DI5n2tiB Citat ADOLPH (OW rroedom and Blght.) Qttfentll&tt Zlotat, Gotut poodeut n. Uebsrktzer. No. 19S Mizabeth Str tutm m CUH, örtttch Rtt C3,
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