Indiana Tribüne, Volume 13, Number 349, Indianapolis, Marion County, 5 September 1890 — Page 1
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''"!.WöitS Nachdem vorgestern die 9fafe3" es sich nicht versagen konnte, den rohen Vur schen, welche am Labor Day in Pittsburg eine deutsche Fahne zerriffen und in den Staub traten, Beifall zu zollen, konnte das Journal" natürlich auch nicht zurückbleiben und mußte gestern ebenfalls
seinen Patriotismus zeigen. ES meinte, die Handlungsweise sei zwar nicht sehr höflich gewesen, aber ein solcher Ausbruch ächten AmerikaniSmuS sei erfrischend. Also eine solche unprovozirte Rohheit ist ächter Amerikanismus. Diese Idee ist auch erfrischend, aber in dem Lande der Lyncher und Weibkappen, in dem Lande, in welchem dk roheften Faustkäm pfer als Helden bewundert werden, in dem jeder feuchtohrige Bengel einen Ne volver in der Tasche trägt, braucht man sich weder über die vorgekommene Nohheit, noch über die Anschauungen der Zeitun gen darüber zu wundern. Haben wir an und für sich keine Bewunderung für irgend tMche Rohheit, so haben wir sie noch weitMeniger für den sogenannten Patriotismus, der sich in solchen Brutalitäten äußert. Das ist kein Patriotismus, sondern enzherziger nativistischer Dünkel und Fremdenhaß, daS Erzeugniß rohester Unwissenheit und Dummheit, und Diejenigen, welche solche Handlungen gutheißm, sind nicht besser, als Diejenigen, welche sie begehen. Die Aeußerungen der NewS" und des Journal" aber zngen, daß die Deutschen die englische Presse fast immer zu Gegnern haben, daß diese Presse uns feindselig gesinnt ist, und uns einen Hieb versetzt, wo immer sich die Gelegenheit dazu bietet. Den einzigen Schutz, den die Deutschen in der Presse finden, ist der, welchen ihnen ihre eigene Presse gewahrt, und wahrlich ohne die deutsche Presse wäre es schlimm um die Stellung der Deutschen in diesem Lande bestellt. Leider aber wird diese Thatsache von den Deutschen selbst so wenig anerkannt. Es ist eme Wahrheit, welche wir mit tiefem Schmerze konstatiren, daß die Deutschen gegen ihre eigene Presse über alle Maß hinav? intolerant sind, während sie von der englischen Pnsse geduldig jeden Fußtritt hinnehmen, ja ihn gar nicht zu empfinden scheinen. ES ist gerade, als ob sie eS als lin N 'cht der amerikanischen Zeitungen betrachteten, sie zu beschimpfen. Die News" z. B. wird, von vielen Deutschen gehalten. Sie hat eine nieder trächtige Beschimpfung der Deutschen gutgeheißen und sich gefreut über dieselbe. Wir haben noch nichts von irgend welcher Entrüstung darüber gehört. Wenn aber ine deutsche Zeitung einmal irgmd einer Ansicht Raum giebt, welche irgend einem Gevatter Schneider oder Handschuhmacher nicht gefällt, dann ist er küpabel, sich in eine förmliche Wuth hineinzuarbeiten, und er glaubt dann Wunder welche Hel denthat verrichtet zu haben, wenn er sich durch Abbestellung des Blattes dafür rächt, daß dasselbe es gewagt hat, etwas zu schreiben, was nicht seinen Beisall sin det. Unter den deutschen Zeitungslesern giebt es gar Viele, welche die sonderbare Ansicht haben, daß eine Zeitung nur dann Berechtigung zur Existenz hat, wenn sie so schreibt, wie sie denken. Daß eö ihnen gut thun kann, auch einmal eine andere Ansicht zu hören, fällt ihnen garnicht ein, denn sie sind so intolerant, zu glau ben, es dürft Einer gar keine andere Meinung haben. Die Zahl solch intole ranter Zeitungsleser ist durchaus keine kleine, und jede deutsche Zeitung im Lande ohne Ausnahme, macht diese Erfahrung. Daß diese Leute die Thatkraft und den Einfluß der dmischen Presse verkleinern, das begreifen sie nicht, oder wollen sie nicht begreifen. Wohl verstanden, wir sprechen hier nicht von Fällen, in welchen die ganze Haltung und Tendenz einer Zeitung Je mandem widerstrebt oder nicht ehllch oder nicht vertrauenerweckend erscheint. Wir haben bloß Bezug aus einzelne Vo:komm nisse, einzelne Meinungsverschiedenheiten. Wenn die Demuth, welche so viele Deutsche den englischen Blättern gegenüber zeigen, aufhören und sich dafür etwaS mehr Toleranz den deutschen Blättern gegenüber zeigen würde, dann würde dieS nicht nur der Presse selbst, sondern indis ekt auch dem Deutschthum zu Gute kommen. WttttlauSllchttn. Für Jndlana : Klares, kühleres Wet icr.
DrathuaWgten. Eine Depesche von Mizner. Washington. 4. Stpt. Im StaotSdepartemknt lits gestern eine De pesche von Mtzner, unserm Gesandten in Guatemala in. des Inhalts, daß der Friede in nächster Woche formell erklärt vikden wird. Von der BarundisAf faire und von dem Attentat auf ihn
s(Mzner) ist in der DkPtsche nicht er. wähnt. Allerlei auS Washington. Washington, 4. Stptemb. Der Senat passtrte heute AmendementS zur Ta,isbM, durch welche der Zoll auf Flach herabgesetzt und der aus Bindfaden ganz gestrichen wurde. Unter den republikanischen Kongreß Mitgliedern herrscht groß Enteüstung über Kennedy von Ohio wegen seine? Angriffs auf Quay. Senator Quay berieth si& deute mit mehreren College- wegen seines Ver halten?, er hat jedoch noch keinen Sntschluß gesaßt. Eisenbahnunglück. U tica. N Y . 4. Sept. Zug No. 13 der Adirondack. Montreal und Niagara Fall Eisenbahn verunglückte drei Meilen nördlich von Castleton. Vier Männer und eine Frau fanden ihren Tod. Da? Unglück scheint durch in Verbrechen ber beigeführt worden zu sein indem Jemand einen Kuppelbolzen herauszog, so daß der Zua sich in zwei Theile trennte, welch nachher aufeinanderstießm. Grober Bankerott. New Bork. 4. Sept. Samuel A. Sawyer, Gavid L. Wallac und Tho mag Miller, welche die Firma Sawyer Wallace & Co.. Exporteure von Brodflössen und Baumwolle bilden, haben fallirt. Die Verbindlichkeiten belaufen sich auf n.scm.oco. Ein Verbrechen. Albany, N. Y, 5. Sept. Der Montreal Cxpreßmg auf der New Park Central Bahn entgleiste letzte Nacht nach 12 Uhr 4 Meilen südlich von Geeen Bush. Die Wagen rollten den Bahndamm hinab und wunderbarer Weis entkamen sämmtliche Passagiere unverletzt oder mit leichten Schürfungen. Sine Untersuchung ergab, dak der Zug durch Obstruktionen, welche von verdrechischer Hand angebracht worden wa ren, zum Entgleisen gebracht worden war. Vom Felde der Arb it. Albany, N. Y.. 4. Sept. Viele von den Streikers an der Nero Pork Cn tralbabn suchen wieder um Arbeit nach. Die Jrachtbesörderung an der Bahn geht ohne Hindernisse vor sich. Baltimore. Die Federation os Labor legte ein Gesuch um Untttstützung der Streike? an der N. Y. Centralbahn aus den Tisch, weil sie kein Vertrauen zu Powderly und der Executive der 5k. of L. hat. und glaubt, daß die Streike? nie mal 3 daS Geld bekommen würden. Chicago. Zwischen 300 und 400 CarpenterS suchten heut wieder um Ar deit nach. Dir Streik wird wohl zukammenbrechen, aber im Frühjahr wird 8 wahrscheinlich zu einem allgemeinen Streik kommen. Wh e elin g. Dlt Lkute an der elekirischen Strabenbahn find am Streik. Versuche, Wagen lausen zu lassen, schlu gen fehl. Dk Geleise sind mit Baum ßämme, Balken, Klsten und dergleichen verbarrikadier. DrvutZcheTchnlkertag. Cleveland. 4. Stpt. Heute begann hier di sechste Jahresversammlung dS deutschen Techniker-VerbandeS. Wäh rend des TageS kam lne ziemliche Zahl Tbtilnedmer hier an, und am Abend land großer Empfang im Hauptquartier, der Germania Halle, statt. Folgend Vortröge werden gehalten werden : Vsul Goepel von New Pork: .DaS Mayrhostr'iche Electro Pneumatische Zeitlystem-. FronciS Rust von Allegheny, Pa. : .Versuch zur Aufstellung wer mathe mstischen Theorie zur ConstruMon von Wasserthürmen." Dr. F. H. Vernarb van Hatrona, P.: .Anvendung der Spektral'Analyse zu quantitativen Bestimmungen." H. W. Fabian von Brooklyn, N. : .Zur Theorie des Balkens : Di wirk lichen Jaserspannungen und die Schier spannungen." CbaS. Heinicke von New Bork: .Elke tricität als Transportmittel. Victor Kalleher : .Ueber Zuckerge winnung aus Mollassen nach dem Stron tianvtkfahren
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Überschwemmung in Deutsch land und Oestreich. Prag. 4. Septemb. Ein Bogen der KarlSbrücke, auf welcher lne Menge Menschen stand, um das Hochwasser zu sehen, brach heute zusammen und dreißig Personen ertranken. Zwei weitere Bogen brachen später zusammen und die Monumente aus der Brücke gingen zu Grunde. Der Rosenberg Damm am größten See auf dem Gute Schwarzenberg ist ge borsten. DieBtvöhner der Gegend wur den durch Kanonenschüsse gewarnt. Grobe Noth herrscht in Folge der Ueber schwemmung. Die Zettungen erscheinen nicht, da deren Lokalitäten überschwemmt sind. Die Fluth steigt noch immer. Viele Leute flüchten auf die Dächer. Die Drau ist ebenfalls aus ihren Ufern und grobe Ländfirkckin in Kärnthen sind mit Wasser bedeckt. In Süddeutschland richtet daS Hoch wasser große Schaden an. Der Eisen bahnverkehr ist allenthalben unterbrochen und die Ernten find vernichtet. Der englisch Gewerkschaft S Cong reb. L i v r p o o k. 4. Sept. Der Kongreß der Gewerkschaften passtrte heut eine Re solutlon, durch welche die gesetzlich Ein sührung des achtstündigen Arbeitstages lm ganzen Land durch das Parlament verlangt wird. Die Resolution wurde nach langer Debatte mit 181 gegen 173 Stimmen angenommen. Emtn und Stanley. München. 4. Sept. Dr. PeterS sagte hier in einer Rede, daß ihn Emin er mächtigt habe zu sagen, daß er (Cmtn) Wadelar nur aus den formellen Befehl deS Kbedif hin verlassen hab und weil Stanley gedroht habe, Gewalt anzuwenden, er aber keinen Kampf zwischen Weiden in Afrika wünschte. Stanley sagte in einem Interview mit einer Schweizer Zeitung, daß Emin den Engländern freundlich gesinnt gewesen sei. bis ihn Wißmann durch allerhand Einflüsterungen aufgehetzt habe. Allerlei. Das Judenviertel und das Griechen viertei in Salonichi find niedergebrannt. Man vermuthet Brandstiftung. Von Rußland wandern viele Arbeiter nach Brasilien aus. Die Liverpool Fischer und Seeleute haben beschlossen, die Organisation der SchiffSeigenthümer zu bekämpfen. Der international landwirthfchaftliche Kongreß hat sich zu Gunsten eines mitte! europäischen Zollverein? ausgesprochen. Kaiser Wilhelm kam Mittwoch in Flenkburg an und würd von der Bedöl kerung herzlich begrüßt. VeJMsurit,a. Angekommen in : New York: .Gallia' von Liverpool. Southampton: .Trave von New York. London, Browhead passtrt : .Cty of Berlin" von New Park nach Liver pool. Scilly passtrt : .Normania" von New Vork nach Hamburg. i e si g e ö (3 ts Zugrüoder. Der Big Four Zug von Cleveland, welcher um 10 Uhr Nacht hier fällig ist, traf gestern Nacht um eine Stunde später hier in. weil man unterwegs, in der Näh von Anderson, in kleines Abev teuer mit einem Räuber erlebt hat. C. G. Massey. in Postclerk deS ZugeS'er zählt, daß er seine Arbeiten lm Postum gn verrichtet, als er sich plötzlich wem Neger mit vorgehaltenem Revolver gegenüber sah. Derselbe verlangt unter der Drohung ihn zu schieben, den Sack mit den registrirten Briefen. Sträuben hals da nichts und er mußte den Sack herausgebt. Hierauf wollte ihm der Neger die Hände binden. ab,r al Massey ihm zeigte, wie viel Arbeit er noch zu verrichten habe, gab fich der Neger zufrieden. In der Näb von Pendlkton hielt der Zug unerwarteter Weise an und all der Postbeamte fich um sah, war der Neger verschwunden. Nun gab der Postbeamt den Alarm und die übrigen Bahnbeamten liefen herbei, aber der Neger war. jedenfalls aus Anast. da von gelaufen, und hatt den gestohlenen Postsack auf der Platfoem ine WagonS liegen lassen. Der Bursche war vahr scheinlich noch grün im Räuberhandwerk Die Verwaltung de ZrrenasylS zog gestern folgende Posten au dem dem StaaiS-Schatzamte für den Monat August: Unterhalt Z19.410 22; Repa raturen $2.302.92: Kleider .032 9t.
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