Indiana Tribüne, Volume 13, Number 344, Indianapolis, Marion County, 31 August 1890 — Page 7

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U rechcrche ös la paternils. Gustave Rivet's Buch La redliche da la xstrn!t6", welches einen voll ständigen GisctzcsvorschZag zm7. Echntze der verführten Mädchen und der außer ehelichen Kinder enthält, ist in Paris soeben erschienen. Ueber die Vorrede, die Alexander DnmaS zn diesem Buche tteschrieben, plüudertJ.Fuchs i:n Wiener Tageblatt: Dumas kommt zu dem Schlüsse: Es ist am besten, daß Alles beim Alten bleibe; er sieht kein Unglück in dem von Fahr zu Jahr wachsenden Mißverhältnisse in der Zahl der ehelichen und außerehelichen Kinder. Das Schicksal der verlassenen Mädchen - Mütter rührt wohl auch ihn; aber er ist davon überzeugt, daß jedes Gesetz nur dazu dienen würde, rasfmirtcnFrancnzimmcru die Spekulation ans das Portemonnaie der Männer zu' erleichtern, ohne darum den verschämten Unglücklichen wirksam zu helfen. Die Hauptsache für Dumas bleibt: Es sind Kinder da. Republik, die Du keinen Uebersluß an Menschenmierial hast, verliere Deine Zeit nicht damit, nach dem Privatrcchte dieser Kegel" zu fragen, sondern thue Deine Pflicht und erziehe die kleinen Franzosen zu tüchligen, freisinnigen Menschen! Versäumst Du es aber, Staat, das Deinige zu thuu, so wird dieser Kinder unter der Hand die Kirche sich vollständig bemächtigen die Kirche, welche die Politik nie außer Acht läßt, wen sie Werke der Varmherzigkzit übt. Diese Ueberzeugung vertheidigt Tnmas durch eine Reihe geistreicher Anscinanderstzungcn. Daß der Verführer, der Kukuk" dabei viel zu gut wegkommt, verhehlt sich Dumas gewiß nicht, aber der Verfasser der Vorrede kann sich nicht entschließen, in den Ruf Kukuk, wo bist du?" mit einzustimmen. Entweder der Kukuk" meldet sich, dann ist er ein Ehrenmann, oder er zieht es vor, sich feige versteckt zu halten, dann hol' ihn der Kukuk! Der ganze Dumas steckt i:i diisem Raisonnement. Gegen den ersten Artikel des Niret'scheu Projekts: Es soll gestattet sein, dem Vater nachzuforschen, wenn schrittlichc Beweise, offenkundige Thatsachen oder hinreichende Zeugenaussagen für die Schuld eines Mannes vorliegen " wendet Tmnas im wesentlichen ein: Mit der von Rivet verlangten hinrcichcnden Zeugenschaft wird es bedenklich hapern: denn Licbcslmte habeu nicht die Gewohnheit, die ganze Nachbarschaft lserbcizurnsezk, wenn sie die Absicht habe, Romeo und Julie zu spielen. Dabei erklärt Dumas rundweg, daß man heutzutage von verführten" Mädchen gar nicht mehr sprechen könne. Jedes Mädchen, welchem man Liede spricht, ohne zugleich die Perspektive auf die Heirat!? zu eröffnen, weiß, was man von ihn: will. Verführung ! Sie iß es immer nur sie, welche durch ihren Reiz verführt: das Temperament, die Gelegenheit, die Langeweile, die Einsamkeit, j die Jahreszeit, die Stunde des Tages jeder dieser Faktoren ist eher Verführer Zu nennen, als der Manu. Will uian aber durchaus von verführten Mädchen sprechen, so spare mau diesen Titel für die hübschen Töchter aus rcicheu Häusern, welche vortreffliche Partien macheu können und es vorziehen, mit einem Kutscher oder einem Seiltänzer durchzub rennen. Sie sind vorführt d:ixch eine Laune. Dem zweiten Rivet'schen Artikel, betreffend die Geldentschädigung für die Verlorenen und die Alimente für das Kind kann Dumas ebenfo wenig Beifall zollen; aber der berühmte Moralist ist dem Gesetzgeber dafür verpflichtet, daß der Artikel II des Entwurfes ihm Dumas) eine reizende kleine Geschichte ins Gedächtniß zurückruft: In einer von Engländern stark besuchten französischen Seestadt hielt eine brave Frau, Mutter zweier bildschöner Töchter, während des Sommers Pensisn. Ihr Familienhotel" war ein HauS des Vertrauens. Leider sollte das Vertrauen", welches die brave Pensionshälterin auf die unerschütterliche Tugend ihrer Töchter setzte, grau-

sam getäuscht werden. Eines Tages machten die beiden Mädchen, die neun zehniähriae Irene und die zwanzigiährige Louise, der guten Mutter ein nie derMmetterndes Geztandmn: Sie hat ten den Schwüren eines Mannes, eines Engländers, welcher sich kaum acht Tage im .pause aufgehalten, geglaubt, und nicht früher hatten die Schwester einander von ihrem Llebesglück und Llebeslnd erzahlt, als bis der Versuh rer abgereist, bis Alles zu spgt war. Man denke sich die Situation der braven Frau, welche unter dem Eln drucke dieser Mittheilung mit lächeln dem Gesichte der Tadle 6'uöts präsidiren und mehr als je darüber wachen raunte, day der Ruf ihres Famulen Hotels- nicht Schaden leide.... - Da ereignete sich das Unerwartete. Der 'Engländer kam zurück. Lächelnd, mit sich und der Welt im hohen Grade zufrieden, nahm er die kleinen FamilienNachrichten entgegen, und erklärte sich .als Gentleman" zu jeder gewünschte? Reparatur- bereit. . Zu der gewünschten Reparawr! Nun war guter Rath erst recht theuer. Die alte Frau lief von einem Advoeaten zum anderen; sie erhielt für theures Geld hundert Rathschläge, aber keinen aeeepablen Rath. Endlich hatte sie den Einfall,' sich an einen seines gesunben Men schenverstandes wegen von seinen Colletn verachteten Anwalt zu wenden. Dieser ließ sich die Begebenheit in aller Breite erzählen und schlug hieranf fol geu'oeu Ausweg vor: Wäre der Ver fuhrer, welcher sich zu jeder Reparatur bereit erklärt, ein Türke oder Mormone, die Sache wäre ' ein Kinderspiel, er müßte Irene und Louise heirathen. Er ... ist aber nichts als ein Englander, das ändert den Fall. Wir haben kein anberes Mittel, als Irene und Louise um den Gsttrn losen'zu lassen. Schen Sie, SNadame, damit sind Sie schon der 'Hälfte Ihrer Sorgen ledig. Bleibt die äußere Hälfte. Wie sangen . wir es an,

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' ....... ,1 ---" 0 ' ben, ohne daß der Ruf Ihres FamilienHotels darunter leidet? Mit anderen Worten, was geschieht mit dem Kinde deriema.cn Ihrer Töchter, welche da schwarze Loos ziehen wird? Auch das muß sich arrangircn lassen. Zur Stunde wissen Ihre Hotelgäste noch gar nichts. Die Hochzeit kaun in kürzester Zeit stattfinden. Die Neuvermählten Irrten, begleitet von der Schwester, vezichungsweise Schwägerin, eine Reise an, gleichwohl ioohin. Nach langer Zeit "lesen Sie Ihren Gästen srendig bewegt einen Brief Ihres Schwiegersohues vor. in welchem Ihnen die Geburt von Zwillingen angezeigt wird. . . Sie verstehen mich doch! Die Neuvcrmahlten haben die Pflicht, das Kind der ledig Gebliebenen als ihr eigenes z' betrachten. Au den Fall, daß die Vcrheirathc'k. örtlich Zwillinge bekäme oder daß Sie gar Großmutter von vier Enkeln werden könnten, wollen wir vorläusig nicht oe::ken, desto mehr aber daran, daß die Ledig bleibende von dem reichen Herrn Schwager mit einer doppelten, kreifa chen, vierfachen Mitgift ausgestattet werde, damit es ihr leichter werde, für ihr Mißgeschick eine Reparatur zu sinden ..." So sprach der französische Daniel, und Dumas ist offenbar entzück: von inner Weisheit, denn er widmet dieser Geschichte einen so breiten Raum, daj; er sich mit den übrigen Artikeln des Rivet'schen Entwurfes nur ganz flüchtfg beschäftigt. Um Herrn Rivet auch aus seiner letzten Bastion zu werfen, erklärt Dumas. daiz er nicht daran glaubt, man könne einem weiblichen Wesen Gewalt anthun; eS fehle immer an der nöthigeii Energie bei der Vertheidigung. Um diese Behauptung zu bekräftigen, gibt er folgendes orientalische Histörchen zum Besten : Vor dem Kadi erhebt ein Frauen zimmer die Klage gegen einen Mann welcher sie vergewaltigte. ..Hast Dn Dich denn auch genügend vertheidigt?" fragt der Kadi. Mit allen meinen Kräften," war die Autwort. Gut." fvrach der Richter. ..nimm einstweilen diese mitGoldgesüllteBörse, in acht Tagen erscheinst Tu wieder hier, dann wollen wir Deinen Fall weiter besprechen." Mit Thränen in den Augen verlien die Frau den Kadi.... Eine Stunde später war sie schon wieder zur Stelle. athem'los, Gesicht und Hände mit Blut bedeckt, und erzählte; Herr, vier bis an die Zahne bewaffnete Männer haben mich überfallen, um mir die Börse zu eutreMn, welche Tu m:r gabst." Und sie haben Dir das Geld entriifen;' Allah sei gelobt, anch nicht eines der Goldstücke fehlt mir; ich bin den Schuften davongelaufen." Nun, siehst Du, meine Tochter,, hattest Du Deine Ehre so gut vertbeidiat wie Dein Geld, so würdest Du 'schien Anlav zur nirnje haben." Nicht übel gewählt, diese Anekdote; ein Deutscher au Dumas' Stelle wäre, um eine passende Fabel zu finden, nickt bis nach Kleinasien gelaufen, er hätte an jene Schwabcumadchcn gedacht, welches von der Mutter befragt, warum es den Milchtopf nicht zur Erde gestellt, als der Michck so keck geworden, hochherzig zur Antwort gab: Man kann do, Wenn'S an Küsse geht, Au uct an Alles denke!" Die Ausführungen, mit denen Ale-, xande? Dumas den Bestrebungen entgegentritt, die darauf abzielen, die franzöjische Frau gesetzlich vor ihrem Ver führn zu schützen, haben mit Recht mannigfachen Widerspruch hervorgerufen. Aus dem Kreise der Leser der ,.Frankfurter Zeitung", welche diese Ausführuygen veröffentlicht, sind nun mehrere Zuschriften zugegangen, die den Standpunkt des Pariser Romanciers nachdrücklich verurtheilen. Die entschiedenste derselben, ein wahrer cri dc coeur, sei in Nachfolgendem veröffentlicht: Die Vorrede Alexander Dumas' zu dem Buch Gustave Rivets darf in Ihrem geschätzten Blatte, welches sich die Vertheidigung der Schwachen znr Aufgabe gemacht hat, nicht ohne die ermte Zuruawcijung bleweu, diene verdient und auch in Frankreich vielfach erfahren wird. In einer Frage, der gegenüber uns das Wort des Dichters ans Herz greift: ,.Der Menschheit ganzer Jammer faßt mich an," ist dcr'frivole, wenn auch glänzende Witz jenes Schriftstellers gewiß nicht am Platze, jenes Autors, von dem ein franzöfifcher Kritiker sagen durfte: Wenn Corneille der Dichter der Ehre ist, so ist Dumas der Dichter der Schande. In seinen Dramen zeigt er uns nur die Hetäre, die er glänzend zu schildern versteht, und die Ehebrecherin. Aber neben diesen gibt es eme Reih? unglückftrfit flliSfcrfttt V"tt TAiititfAssif.ri VUJV. IMUHl, vvtvn iuui 4 jUUIUJ it Schuld ihre -Liebe und jene Schwäche ist, welche aus ihr hervorgeht, und für diese oft verlassenen, armen Kinder des Volkes ist Rivet, an das edle Gefühl der französischen Ntion avpellirend, hoffentlich nicht vergeblich eingetreten. Es ist die Pflicht deS Staates, die Schwachen zu schützen, und wer, der die Verhältnisse kennt, dürfte es leugnen, daß Armuth. Noth und Verzweiflung viele unglückliche Mädchen zu Falle bringt. Gerade die Jugend, Unerfahrenheit und Unschuld reizt den Verführer, der sich nur allzu oft dort das Opfer sucht, dem er anfangs schmeichelt, um es dan.l ungestraft zu verlachen. So hat Coppee. in dem Gedichte le meezni cicn'v das er vor Kurzem im Figaro" veröffentlichte, die Sache erfaßt, tiefes Mitleid und Erbarmen zeigend, wo wir bei Dumas nur einem faunischen Lächeln begegnen. DumaS leugnet, daß die Gewalt dem Weibe gegenüber zum Ziele führen kann, aber wer spricht von G walt. Die wahre Gewalt liegt .in der Verführung, der Schwäche und Hilslosigkeit der armen Mädchen auS dem Folke, die unserer Theilnahme miude ..4.,....,,.

stens ebenso würdlg lind, wie jene liameliendame, die ihre Reize verkauft und den armen Liebhaber verläßt, um entern reichen, wenn auch älteren Manne zu folgen, der ihr eine Equipage anbietet, während fie mit Duval zu Fuß gehen müßte. Dumas gehört mit feiner Mora! dem Kaiserreich an, welches die Crinoline, die Operette und das Drama der Halbwelt geschaffen. In jener Zeit hatte Alles seinen Preis : die Ehre des Soldaten, das Gewissen des Dichters, die Treue der Gattin und die Ehre des Weibes; aber jene moralische Versinsterung ist vorüber und Herr Dumas, der dem beleidigten Ehemann beu Rath gibt, zu todten, würde gut thuu, wenn er schwiege, da er es nicht versteht, dem Staate als dem Stärkeren, zuzurufen: Hilf, heile schütze und verzeihe. ii.i m m . SaS Eisenbahnunglück bei Pilsen

Wien, 7. August. Es ist noch nicht festgestellt, ob das Eisenbahnunglück bei der Station Blovic(VShmen) allein durch cinenWolkenbruch veranlaßt worden ist, oder ob nicht auch das Durchreißen der Deiche, durch welche der Bach Podbrazy fließt, zu dem Unglück beigetragen hat. Die Ucberbrückung des Vacbes, deren Einstürz die Ursache der Entgleisung war, hat zwei Oeffnungen mit je 4.74 Meter Lichtweite. Dieselbe liegt zwischen zwei Einschnitten und der Damm, von dem der Absturz erfolgte, ist 17 Meter hoch. Aus Pilsen wird gemeldet, daß der Anblick der angekommenen Verwundeten im Pilsener Bahnhose tief erschütternd war. Bedauerlicherweise waren für bic Aufnahme und entsprechende Unterbringung derselben äußerst mangelhafte Vorbereitungen getroffen worden. In einer Ecke zusammengekauert sah man eine Italienerin, das Gesicht voller Wunden, händeringend und von Verzweiflung erfüllt. Knapp daneben lag ihr armes Kind, ein zwölfjähriger Knabe, welcher auf der Stelle todt geblieben war. Neben dieser unglücklichen Mutter lag vor einer gänzlich besinnungslos daliegeuden Frau ein Mädchen, unausgesetzt in den Tönen tiefster Verzweiflung um Hilfe rufend. Wohin in dem engen Rauiue der Blick sich richtete, begegnete er schreckensbleichen, blutüberronnenen Gesichtern, von Frost geschüttelten Jammergestalten. Die erste Hilfe leisteten die beiden Balmärzte Dr. Glaser und Dr. Strauß, die mit vollster Aufopferung ihres bei der großen. Anzahl der Verletzten sehr schwierigen Amtes walteten. Aus den Erzählungen der von der Katastrophe betroffenen Passagiere vernimmt mau die entsetzlichsten Details. Die meisten Waggons waren stark besetzt; fast jedes Coupe zählte sechs Passagiere, der einzige Wagen erster Klasse acht Passagiere. Dieselben branchten über eine Viertelstunde, um sich aus ihrer martervollen Situation unter den Trümmern des umgestüazten Waggons zu befreien. Die Passagiere einiger anderen Eoupees waren glücklicher, zwei Personen wurden dnrch die Wucht des Stoßes zu deu Fenstern hinausgeschlcuöert, die Anderen gelangten mehr oder minder leicht beschädigt in's Freie. Fürchterlich waren die ersten Llngenblicke nach der Katastrophe. Strömender Regen, zu beiden Seiten des Dammes der wildrauschende Bach, am Rande desselben hingestreckt stöhnende Verwundete, Manner, Kinder und Frauen in buntem Gewirre. Ein von der Katastrophe Mitbetn-f-sener schildert folgenden Vorfall: Eine Mutter, das Gesicht mit Beulen bedeckt, hält ihm einen Säugling entgegen mit der Frage: Nicht wahr, mein Kind ist gesund?" Der Kleine war völlig unverletzt geblieben. Zwei Schwestern hielten sich innig umschlungen, eine derselben mit herabhängendem Unterkiefer, während der zweiten das Nasenbein zerschmettert worden war. Fünfzig Schritte von der Loeomotive entfernt lag der Lokomotivführer Czerny, ächzend: Um Gott, ich kann nichts dafür!" Er fragte die geretteten, was init dem Heizer geschehcn sei. Derselbe war sofort todt geblieben. Czerny, seiner schweren Verletzungen oollbcwußt, stammelte: Mir ist mcht Zu hclie aber ich bin' unschuldig au dem Un. l ck!" Nahezu eine Sinnde dauerte es, bevor die Verunglückten auf den gänzlich zerstörteu Damm gebettet waren. Zwei volle Stunden brachten die Verunglück ten im Freien zu, da endlich kam aus der Station Scezvestie ein Hilfszug bestehend aus einem Gepäckwagen ohne Arzt. Fünf Personen wurden in demselben untergebracht. Dann verging wieder eine qualvoll hingebrachte Stuilde bis zur Ankunft des nächsten Zuges. Gegen Mitternacht war die Katastrophe erfolgt, um 4 Uhr früh erfolgte die Ankunst in Pilsen. Der Heizer Schlossar, die Conducteursgattin 5bollar und zwei Kinder ungarischer Auswanderer wurden an der Un'glückstelle todt aufgefunden. Der Locomotivführer Czerny ist den erlittenen Verletzungen erlegen. Ein Theil -der Verwundeten wurde iu das Pilsener Krankenhaus geschafft. Hierunter Frau Xilec aus Pilsen, Elisabeth Jansky aus Stockcrau, die Uebrigen sind ungarische Auswanderer. Schrift e lieri scher E t folg. Erster Schriftsteller: Gott sei Dank! Endlich ist es mir doch gelungen, meine sämmtlichen Manuscripte an den Mann zu bringen. Zweiter Schriftstelle? isehr überrascht): AhlAlsodochk Na, und in welcher Weise denn? Erster Schriftsteller: Ganz einfach! Pfund weise! Ein zärtlicher Gatte. (Im Restaurant) Gast: Kellner, da haben Sie mir ein Rebhuhn gebracht, das ist so zäh, daß man Fuchse zähne haben müßte, um damit sertig zu werden.... Bringen Sie mir ein Pav :i ijc'a lu.d. f l, VUiUll UJ 9 UlClUClil jwu muuty men kann!" (Zu Hause.) Siehst, Weiberl, wie iä) immet an dich denk'da hab' ich dir ein Rebhuhn mitgebracht,' weil ich weiß, daß du'S so gern iß't!".

Wer war der Rechte?

ectije von 5. eromk.?chwllz. Mrs. Hansom war Wittwe, jung, schön und mit einer Anzahl von Dollarnoten nach der deutschen Residenz gekommen, welche sie in ganz ausgezei'ch nctn Maße begehrenswcrth machten. Mrs. Hansom war gewohnt, manches als ladylike anzusehen, was die deutsche Prüderie mit dem gleichen Namen nicht zu bezeichnen wagt: sie hatte einen Kreis von Verehrern um sich, ritt mit ihnen, spielte und sang mit den musikalischen Gräßen imter ihnen und wußte sie sammt und sonders gleichwohl in einer Entsernung zu halten, welche die Neigung wie die Achtung der einzelnen Verehrer in gleicher Weise steigerte. ,Seit der amerikanische Consularagcnt, welcher in der kleinen Residenz lebte, ihr seine Salons geöffnet hatte, war Mrs. Hanfon bald auch die Königin der Bälle. Der Titel traf um so mehr zu, als sie mit ihrer junonischen Figur in der That eine gewisse Hoheit in ihrer Art sich zu geben verstand. So ganz hoffnungslos waren die be vorzugtcsien Verehrer der schönen Wittwe indeß nicht. Sie hatte durchblicken iascn, daß sie das sanfte Joch, welches Hymen auf schöne Schultern sanft zu legen weiß, nicht ungern noch einmal auf sich nehmen möge. Aber als Wittwe und Amerikanerin übereilte sie sich nicht, sie wußte, daß jene Himmel stürmende Liebe den schnell errungenen Sieg oft bald bereut und das; eine aufrichtige Neigung, erhöht durch das Zusammenpassen aller auf das Leben Einfluß habenden Umstände, weit eher einen sicheren Nuhehafcn für das gebrechliche Boot: Eheliches Glück" zu bauen vermag. Drei Männer konnten überhaupt nur in Frage kommen: Friedrich Pardon. Fred Valdamus, ein Junggeselle vmi einigen dreißig Jahren, euragirter Sportsmann und als solcher bestrebt, sein deutsches Ich" thunlichst nach englischem Muster umzumodeln; dann Leopold Siebold, ein Novellist von Ruf, geistreicher Causeur und von vornehmen Manieren und endlich Hans Wildern, ein junger Bildhauer von reichem Taleut und sicherer In kunst. Alle drei Herren hielten sich gleichmäßig fern von dem faden Geckenthum, das in unseren Tagen sich so breit macht, und das Mrs. Handsom alö gesunde Natur und Frau von seinem Geschmack und guter Bitdung tief verabscheute. Und vom Fred zum Leopold und von diesen! zum Hans wanderten die Blicke Edith Hansoms, wenn die Herren an den intimeren Montag -Abenden in dem behaglichen Salon der schönen Frau saßen, vom Sport, von Literatur und den schönen Künsten plaudernd. Wer war der Rechte? Fred gefiel i!,r seiner im regen Sportlcben ausgebildeten Männlichkeit wegen, an dem Schriststcller schätzte sie Kenntnisse und tiefe Bildung und an Hans Wildern fesselte sie die junge Schönheit seines Gesichtes, seine Sanftmuth und ein wenig Schüchternhcit, die trotz Goethe die modernen Frauen schneller gewinnt, als die verwegenc Keckheit". Wer war der Rechte? Sie besaß die Herzen aller Drei, das wußte sie; allein wem sollte sie das ihre geben? Wäre sie noch Mädchen gewesen, sie wäre vielleicht Fred in die Arme geflogen, aber eine, wenn auch kurze und nicht gerade unglückliche Ehe läßt die Frauen mit anderen Augen die Dinge schauen. Sie prüfte ihr Herz. Es empfand Unmuth, wenn' Fred' sich verspätete, oder wenn Leopold, der Dichter,' einmal am Montag ferngehalten wurde, und es klopfte leise, wenn Hans Wildern sein hübsches sanftes Antlitz in der Thürspalte erscheinen ließ. Aber das war alles noch keine Herzsprachc Und da sollte ein Zufall sie der Beantwortnng ihrer zwccten Lebensfrage näher bringen. Eine itereffante Novität, welche im Hoftheatcr zur Premiere gelangte, sah eines Abends Mrs. Hansom. strahlend in ihrer jungen fraulichen Schönheit, in einer Loge des ersten Ranges und im Fond derselben jenes dreiblättrige K leeblatt, welches um die Gunst der schönen Amerikanerin in seinen Einzelblättern concurrirte. Wider Erwarten früh war der Theaterabend beendet und die Drei folgten nur zu gern der Einladung Mrs. Hansom's, bei ihr den Thee zu nehmen. Man nahm eine -Droschke uud placirte sich in dem engen Raum so gut es ging. Da plötzlich, als das Gefährt unter einer breiteren Straßenüberführung hindurchfuhr und für einige Secunden ein undurchdringliches Duukel alles umgab, fublte Edith ihre Hand ergrissen und zwei lzeiße Lippen preßten sich zn durstigem Kusse auf ihren Arm. Fast im nämlichen Momente fiel der erste Lichtschimmer wieder in das Innere des Wagens und die erschreckt Erglühende suchte mit brennendem Auge den Frevler. Aber was wur das? War das Zauberei? Vor ihr saß Fred mit .seiner ersten Miene, neben ihm Hans Wildern, das Antlitz mit sanftem Lächeln ihr zugewendet, und der Schriftsteller neben ihr verrieth durch nichts, daß er es gewesen sein könnte, welche das verliebte Attentat auf ihre Hand ausgeführt haben könne. Edith schwieg. Sie entließ die Her ren an diesem Abende früher, jedem nach lhrer Sitte die Hand reichend, sonder bar. keine zitterte in dr ihren, keine suchte durch stärkeren Druck eine stumme Sprache zu sühren. Edith war eine kleine Weile versucht, an Zauberei oder an eme beispiellose Selbsttäuschung zu glaubeit. Sie rieb leise, übe? jene Stelle, - aus welcher ein paar Lippen geruht, deren Eigner sich vor ihr verbarg. Wie magnetisch zog es die ihren zu, der Stelle hm und eme me gefühlte Warme durch ! strömte in diesem Augenblick ihr Herz. ; Ein Händkuß nichts weiter ! Und doch frMA. f .f ? Mit B s 4VUi 9 114, Ul IUUIJV VtlJtUlV, IVllUV sie geküßt, einen Schatz von Liebe für sie

im Herzen tragen, ans reichend für ein : ganzes langes uüd glückliches Leben. Und fester als je entstand in ihr derGedanke, denjenigen kennen zu lernen, der sie geküßl. Der praktische Sinn, der die Amerikancrinnen selbst in Gefühlsangclegenheilen auszeichnet, verleugnete sich bei Edith Hansom auch jetzt nicht. Sie beschloß einen Weg zu gehen, der sie zum Ziele führen mußte, wenn anders ihr Maß von Menschcnkcnntniß genügen konnte. . Anderen Tages empfing Fred Baldamns ein duftendes Billet, aus welchem die energischen Schristcharactere von Ediths Hand sichtbar waren., Sprechen Sie doch heute Vormittag bei mir vor!" 8krt anä sweet!" lächelte Fred. Famoses Weib! Habe ich Hoffnung? Möchte wirklich, mit ihr durch? Ziel gehen. Komme wahrscheinlich heute zum Start!" Und Punkt elf Uhr klopfte Fred an ihre Thür uu) fand sie, ihn erwartend ! Es war eine Sportsrage, di sie inte ressirte und über die sie Aufschluß erbat. Das war schnell geschehen. Aber Fred fühlte, daß diese Frage nur eine Art von 'Vorwand sein müsse und wartete auf eine zweite. Und diese kam, aber sie verblüffte ihn beinahe. Was halten Sie von einem Gentleman, welcher eine plötzliche Versinstö' Nlng des Raumes, den er mit einer Dame theilt, dazu benutzt, um ihr ohne Erlaubniß die Hand zu küssen?" Oh!" machte Fred Valdamus gan,;

erschrocken und der ganze Stolz sein k Pseudo Engländ?rk!zums erwachte n ihm. Lnockin? inäeeäk Awfiü ! Mrs. Hansom. sind Sie überzeugt, das; es wirklich ein Gentleman war. welcher das Attentat verübtet!" Ja!" sagte Edith und stand rasch aus. Fred dadurch zu Gleichem zwingend. Zu flüchtigem Händedruck gab sie ihm eiu paar Finger zum Abschied. Fred giug, ziemlich verblüfft. Zum Teusel. hatte ihr denn seine Antwort nicht gefallen? Der war es nicht !" sagte Edith, als sie allem war. Erneuern wir die Probe mit dem Manne der Feder!" Und Nachmittags kam Leopold Siebold, im tadellosen Frack, freudig erregt ob dicker plötzlichen Einladung. Em wohigeformtcs Huldigungsgedicht an die schöne Wittwe yatte er in, Gewände". - vielleicht war die Situation günstig und er konnte mit dem tteberreichen desselben seine Wünsche für ein ferneres gemeinsames Zusammengehen auf dem lorbeerbcstrcutcn Wege - seines Lebens anbringen! Edith trug eme wundervolle Toi lette, als sie ihn empfing. Leopold betrachtete sie mit glühenden Augen. Sein Urtheil über ein neues Buch, das AusZehen machte, wünschte sie. Auch er verstand wohl, daß dieses nur eine Einleitunzsphrafe war und mar ebenso wie Fred verblüfft als Editl, plötzlich sagte: Herr Doctcr, Sie sind ein Mann, dessen seinen Geschmack die Welt kennt. Bor tvenigen Tagen las ich ein Buch, in welchem ein junger Mann einer Dame während des Durchfahrcns eines Tunnels rinen Kuß auf den Arm gab uud jede Frkläruug hinterher unterließ. Dlefe kleine Affaire hat mich iu seltsamer Weise b?schäftigt. Ich möchte Ihr Urtheil 'zaben: Hat der Mann gentlemanlike z -handelt?" Der Schriftsteller schaute nachdenklich drein. Es kommt dabei doch sehr aus die begleitenden Umstände an. meine Gnä?igste! Im Allgemeinen bezeichnet die Sitte eitlen Kuß auf die Hand oder den Zlrm Nlchz als besonders verpflichtend, ivähren) ein Kuß aus 'den Mund ?iuer Dame, wenn er nich: frivol sein soll, immerhin eme zewiffe Berpflich--tung ' " Der geistreich? Federheld sah gar nicht, wie enttäuscht der Ausdruck aus dem Antlitz der schönen Wittwe wurde. Während er fortfuhr das Wesen des Kusses zu erörtern, spielte sik nervös mit ihrem Fächer, bis sie endlich am Ende seiner Ausführungen sich erhob und ihn cben'.o kurz öecabjchiedtte wie Fred Baldamus. Der ist's wahrlich nicht!" seufzte sie. ..Ein Mann, der so küßt, kann nicht so lange über einen Kuß reden; a'o der Lildhau'r roifV: Und ern Lächeln schimmerte auf ihren Zügen, während ' M. II . " . me .yano naH oem verzen fanie. 'ie heiß es darin wogte, mit einem Male! Eine? eigenen Laune folgend, hüllte iik na,, nachdem t ihn zum Abend tzcrbeschicden. in tix einsach?? Gewand. Er kam. sah sie erstaunt ob des Kleides, dann aber brach es wie Son nenschein auf ieinenl Antlitz heroor. Sie haben mich befohlen. Mrs. Han som ich erwarte Ihre Bescble!" Ah!" Edith mnßte. eine Bewegung machen, um Herein ihrer Sinne zu werden. Sehen Sie den herrlichen Abend. Herr Wildern! Ich hätte Lust. irgend einen Garten zu besuchen, wollen Sie mein Ritter sem?" . Wieder blitzte es in seinen Augen auf. Er verbeugte sich nur. Und das gesiel ihr. Compltmente wären rn d-.eem Augenblick Mchlthau für ihre rein ge Nimmte seele gewesen. , Sie gingen . iu einen Concertgarten und nahmen einen Platz abseits von den Anderen. Eine warme Frühlingsluft brachte der Abend. Ein gutes Örchester, ihnen nicht allzu nahe, spielt? seine Weisen. Die Luft war reut und warm und kein Windhauch regte sich. Edith hatte den Wunsch nach einer kleinen Ersnichung ausge sprocheu und alsbald stand eine Flasche guten Weines vor ihnen. , Hans Wildern war trotz seiner Schüchternheit ein guter Plauderer, l x - r ?. jr e p r-!-tI c" wenn oas eipraaz aus i.cui iconngsthema, die Kunst, kam. Edith schlug es an, aber das Gespräch wollte nicht in Fluß kommen. Und so saßen sie beide eine Weile stumm da, den Tönen dn

Musik lauschend und ab und zu verstoh-

en ems das andere anschauend. Da .stellte Editb wieder jene Frage znd harrte bewegten Herzens seiner Antwort. Aber kein Wort kam von den Lippen Hans Wilderns. Wohl aber beugte er deu hübschen Kopf, und ehe sie die Hand wegziehen konnte, hatte er genan auf die Stelle,' wo der rosige Arm hinter den Handschuh sichtbar wird, einen st'uv gedruckt. Hans!" rief sie. freudig erschrocken und gleichsam als sei dieses Wort iur der Schlüisel zu seinem Herzen qewcsen, sprudelte es aus diesem hervor. - Was? Ja, liebe Leserin das alte, ewige das auch Dein Herz erbeben macht oder machen wiro. Edith Hansom hatte den Rechten" gefunden! UnUt anderem Namen. Mrs. Jolict tauf ihrer ersten OceanReise): Bist recht seekrank, Männchen? Mr. Joliet: Nicht un Geringsten, Trndchen. Hab' nur crnen schlimmen Anfall von Dyspepsie, meinem alten Leiden. Ist mir soeben wieder in ')ie Glieder gefahren. Mit List und 'Slaue. '-','?X .'Vr-W X- .''. n tWWMM? p s 6MM'Äd i '.r ?sz3.-y , vtmii .y 7 srr. a-. Mr. Kidlots: Haben Sie vielleicht einen recht alten, kranken 'Gaul? Leihstallbcsitzer: Kann zufällig damit dienen ! Mr. Kidlots' Einen regelrechten alten Krippenbeißer? Leihstallbcsitzcr : Aufzuwarten. Mr. Kidlots: Laffen Sie ihn beut Abend um 10 Uhr vor meinem Hause anbindi. Eine meiner Töchter will mit ihrem Liebhaber durchgehen, und da will ich so thun, als ob ich sie ein holen wollte. In Exiiernis. j3 v. Mrs. Prunclle: Was um Himmels willen stellst Du da an. Robert ? Mr. Pmiielle: Seitdem diese Mode sucht für Herren-Trachten bei Euch rixgerisirn. bleibt uns Männern nichts übrig, als uns mit Euch in die Garde robe zu theilen, denn meine Kommode ist leer. Glü5osa6ie. ' FMM i rM WtuJLmL llfelw wmt VJ f i.)Vj?-, -iTV: 5 rtvKv. nJys' "un;:, T-ti-- ?ssp 1 fctJr.h'iTvr Kellnerin, ich habe doch Leberknödel bestellt da ist aber leine Spur von von Leber d'rin!" ..Ja, wissen S'. Herr, das ist Glückssache; es kann nicht in 'allen Knödeln Leber sein wie man's hall g'rad er wischt!" Daß ein Theaterdirektor am weniger Beifall bittet, dürfte entschieden zn den Seltenheiten unserer Zeit gehören.. In einem Bericht übet eine Theater - Vorstellung im PräsidentenTheator zu Pretoria (Transval) wird aber am Schlüsse das Publikum namens Ser Direktion ausdrücklich dringend gebeten, doch gefälligst mit seinen BeifallsÄußerungen etwas zurückhaltenderzu bleiben. ' ES se', so heißt es mein betrübenoeS Bild zu sehen, wie die Zuschauer während der Vorstellung in eine Art Veifallsraserei bezw. Mißfallenstobsucht aber das Spiel der Künstler verfallen und gleich Wilden ein ohrenzerreißendes Veschrei, Gestampf und Gerassel veranstalten. Das sei kein Beifall oder Mißfallen, sonder einfach Unbildung oder Ungezogenheit,' die an jedem anderen Orte streng bestraft werden würden

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