Indiana Tribüne, Volume 13, Number 344, Indianapolis, Marion County, 31 August 1890 — Page 5
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- Ml' 1 I ,, oesMdheUöhSrüttsm ii der Schnle. Der schwedische Arzt Professor Axel Key aus StockhoZm hat auf dem Berlmer rnedizmischen Congresse einen Auf" sehen machenden Vortrag gehalten über die Pubertätsentwickwng und da Verhältniß derselben zu den Krankheits erscheinungen der Schulzugend". Key'S Ausführungen stützen sich auf genaue Beobachwngen an 18,000 schwedischer Schulkindern. ES wurde durch wiederholt an den selben Individuen vorgenommene Mes sungen und Wägungen festgestellt wie hoch sich bei dänischen und schwedischen , Knaben und Mädchen die Zunahme des . Gewichtes und das Längenwachsthum des Körpers in den einzelnen Schuljähren belauft. Es stellte sich heraus, j daß bei den Knaben das Längenwachs i thum vorzugsweise in der Zeit vom 14. bis zum 17. Lebensjahr stattfindet, wäl rend bei denselben rne anfangs nahezu stationär bleibende Gewichtszunahme erst nach dem 17. Lebensjahr größere Dimensionen annimmt. Im Gegensatz zu den soeben erwähnten Verhältnissen nimmt bei den Mädcheü das Längenwachsthum bereits im 10. Lebensjahre größere Di mensionen an und erreicht im 14. Lebensjähre, also zu einer Zeit, wo der Knabe erst zu wachsen ansängt, sein. Maximum. Daß die zuletzt erwähnten Verhältnisse mit der Entwicklung der Geschlechtsreife in ursächlichem Zusammenhang stehen, bedarf wohl kaum einer besonderen Erwähmmg, andererseits,' erreichen die schwedischen Mädchen erst mit dem 20. Lebensjahre ihre volle Entwicklung. Sowohl bei lnaben wie bei Mädchen vollzieht sich die Körperentwicklung regelmäßig in der Weise, daß zuerst der Körper, in die Länge wächst, und daß erst hinterdrein in der Zunahme des Laugenwachsthums sich eine Verlangsamung bemerUich macht, während deren bei gleichzeitigem Wachsthum in der Breite eine Gewichtszunahme stattfindet. Eine besondere Beachtung verdient der llrn stand, daß gewisse regelmäßige Schwan kungen des Längenwachsthums und der Gewichtszunahme beobachtet werden, die mit den Jahreszeiten in Zusammenhang stehen. Es lassen sich 3 jährliche Perioden unterscheiden, nämlich 1) die Periode vom ökovember bis zum Marz, rnnerhatd deren em relativer Stillstand des Wachsthums und der Gewichtszunähme stattfindet, dann 2) die in das Frühjahr und den Sommer (April bis Juli) fallende Periode des LängenWachsthums und endlich 3 ) die Vorzugsweise in den Herbst fallende Periode des Breitenwachsthums (Zunahme des Kör pergewichts). Was das Wachsthum und die Zunähme des Körpergewichts in verschie denen Lebensaltern anbetrifft, so geht der Periode der Geschlechtsreife, innerbald deren das Körperwachsthum und die Gewichtszunahme besonders lebhaft sind, eine Periode der Depression voran, d. i. eine Periode, innerhalb deren Längenwachsthum und Gewichtszunahme nahezu stationär bleiben. Vom Ende des 16. Lebensjahres gewinnen die Knaben hinsichtlich des Wachsthums und der Zunahme des Körpergewichts die OberHand über die Mädchen und behalten dieselbe bei. Ueberall bleiben die Knah.en und Mädchen der ärmeren Volksklaffen hinter denjenigen der wohlhabenden 5l lassen hinsichtlich des Körper Wachsthums und der Gewichtszunahme erheblich zurück ; der den ärmeren Klassen ist die Depression, die der Pubertätsentwickelung vorangeht, verlängert. Der Eintritt der Pubertät wird auf diese Weise verzögert; sobald er aber geschieht, findet er in solcher Weise statt, daß die Wachsthumshemmung wieder ausgeglichen wird. Die von Hedden in Schweden und von Malling-Hanssen und Wahl in Dänemark . angestellten Messungen und Wägungen lassen auch erkennen, daß die Gewichtszunahme und das Längenwachsthum in den FfrienMonaten weit bedeutender sind, als wäh' nd der eigentlichen Schulzeit, km auf Die obenerwähnten Beziehungen . des LängenwachSthums und der Gewichtszunähme zu den Jfthxeszeiten zurückzukommen, so muß die Schule' d.en besagten Verhältnissen insofern Rechnung tragen, als es. doch geradezu widersmmg '"ist, wöhrend des Winters, wo, wie oben erwähnt, die Gewichtszunahme und das Längenwachsthum einen Stillstand erreichen, die Ungunst der Verhältnisse durch Einschließen der Kinder in den Schulräumen noch zu erhöhen. Mh rend des Sommers ist jedenfalls ' eine möglichst ausgiebige CompensaZion 'für - nr i i e t t t U die lm 'Mnrer srannnoenoe Wacysthumshemmung anzustreben. Was endlich den eigentlichen Kern der Key'schen Ausführungen, ikämlich die durch die Schule hervorgerufenen Gesundheitsftöxungen anlangt, so ist es eine traurige, abe? nicht zu bestreitende Thatsache, das; in Schweden und in anderen Ländern, wenn eingebende U? tenuchunzell vorgenommen werden, rn ähnlichem Verhalti iß mehr als ein Drittel wr die Mittelschulen besuchenden Knabe chWnjfch krank sind und daß die in Rede stcheptzM lZesundheltsstörungen sich ans SchulüberbK.chung und ein Uebermaß von häuslich Urkin zurückführen lassen. Ebeiiii? nie das Zunehmen der Kurzsichtigkeit von Klasse zu Klasse för die deutschen Schulen von dem Augenarzt H, Lohn (Breslan) xzflchgewiesen wurde, immt bei den Mttjknaben Schwedens die KttkzsiMzttt protz rwkv Zu. Schon in den nieseren Klassen lnben J3 vCt. der Schuld kna ben an Blutarmuth. Mährend in den schwedischen Mittelschulen un ln im ersten Schuljahre stehenden Knaben und Mädchen nur J7 pCt. krank sind, weist das zweite AnljqZzr bereits S7 Pt.. da?'. dritte Schuljahr sszyr pCt. m mt chronischen' Leiden behas? teten Ähullittd??ff auf. Vom dritten Schuljahre an Mm Ms gnreu wieder was, um im nächsten Schusjtzbff jp der auzttsteigeu. Lluch gilt dab Zö, ebe. Magie ZW nnr für die Mittelschulen. soudem,MchK? dje RM' und Latkimchulen. in denen hie ZM der
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chrönisch'KMken von Klasse ß Ktässt steigt. Während der eigentlichen PubeUätsentwickluttg scheint die in dieser Periode besonders große Widerstandsfähigkeit des jugendlichen Organismus den aus der Schulüberbürdung sich ergebenden Schädlichkeiten bis zu gewissem Grade entgegenzuwirken. Noch weit bedeutender als die Kränklichkeit der Schulkna ben diejenige der schulpflichtigen Mäd chen; dieselbe beträgt in Schweden nicht selten L0 pCt. In Dänemark ist es mit der Gesundheit der schulpflichtigen Mädchen zwar nicht glänzend, aber im merhin etwas ' besser bestellt, als in Schweden, indem in ersterem Lande die durchschnittliche Kränklichkeit der Schub Mädchen nur 39 pCt. beträgt, was wohl darauf beruht, daß die Schulüberbürduug in Däneuiark nicht ganz so groß ist, wie in Schweden. Daß die oben erwähnten Gesundbeitsstörungen der Schuljugend Kurzsichtig. Zeit, Blutarmuth und Bleichsucht, hef t:ge anhaltende Kopfschmerzen, Rückratsvttkrümmuug u. dgl.) nicht zum geringsten durch vaZ Uebermaß d häuslichen Arbeiten hervorgerufen wer den, unterliegt keinem Zweifel, in höch stem Grade beklagenswerth und für die Gesundheit nachtheilig ist auch der Umstand, daß in gewissen Klassen die Schüler bis tief in die Nacht hinein arbeiten und daß in Folge dessen die für die Erholung bestimmte Zeit, ja, selbst der Schlaf, denselben sehr erheblich verkürzt wird. . Eine beklagenswerthe Thatsache ist es auch, daß die Schule speciell cm die jüngsten Schüler, die den aus der Ueberbütdung sich ergebenden Gesundheitsschadigungen am wenigsten Widerstand zu leisten im Stande sind, häufig die verhältnißmäßig bedeutendsten Ansorderungen stellt, wie daraus hervorgeht, daß gerade in den unteren Klassen sehr viele Schüler dem Unterricht zu folgen nicht inl Stande sind. Dies ist auch deshalb besonders zu beklagen, weil gerade in ener Altersperiode, welche der Puber tät unmittelbar vorangeht, die Schonung der Gesundheit von allerhöchster Wich tlgkeit ist. Cttui? v. Oe5nfkld. Das .Neue Wiener Taablatt" nriV et dem Nestor der deutschen Bühnendichter, einen Nachruf, der im Wesentiichm wie folgt lautet: Ein fast Neunztgiahnger ist hinüberzegangen. Bei der äußersten Grenze menschlicher Langlebigkeit angelangt, bat er der unerbittlichen Natur den Zoll entrichtet, der uns allen am Tage der Geburt auferlegt wird. Kein unerwartete? Blitz hat eingeschlagen, sonvern still und sanft ist das Abendroth versunken. Der, den wir beweinen, hatte nichts Düsteres an sich, und so gleicht sein Ende auch keinem Trauerspiele. Dem Falle fehlt jede Tragik, denn nicht Weib und nicht Kind klagen um den Führer; aber auch nicht in der Vereinsamnng des Alleinstehenden ist Eduard v. Bauernfeld gestorben, denn bis in seine letzte Stunde walteten freundschaftlichen Sinnes edle Frauen über seinem silberschimmeniden Haupte. In der That, das tragische Moment ist kaum zu finden, aber es klingt uns wie ein trauriges Märchen, daß Bauernfeld todt auf der Bahre liegt. Der Dahingegangene war uns als verkörperte Bejahung des frohen Wil lens zum Leben. Je älter er wurde, desto weniger fiel uns ein, daß auch er berufen sei, eines TageS zu scheiden. Als alter Junggeselle, verhätschelt von einer ganzen Großstadt, keiner bestimmten Familie zu eigen, gehörte er Hunderttausenden an. Em Glückliche? ln Allem, erfuhr er die Gunst des Schicsfals auch darin, daß er die Gloriole seines geseierten Namens nicht erbleichen sah im Gegentheil, immer gewichtiger hielt man rhm neben feinen literariichen Verdiensten die Last der Jahre zu Gute, die er so leicht wie eine Feder trug. Ueber Undankbarkeit der Zntgen.yssen hurfte er sich nicht be klagen. Ja. wer ehrsjch sein w!ll, be kennt es : Bauernfeld hat an Ruhm, vielleicht mehr geernict, als manchem Bedeutenderen zu Thil geworden ist. Un einem offenen Grabe mag solches zur Kennzerchnung des merkwür digen Greises, der vor mehr als sechzig Jahren den ersten Schritt yor Theaterpublikum wagte, gesagt werden. B. mußte eine aanze, volle Jndividualität sein, um sich durch eine so lange Penode eine erste 'Stellung zu bewah ren. Sein Talent war groß, aber es hätte nicht hingereicht unr jhi? das starke Beharren in der vordersten FZeihi zu ermöglichen. Er ist denn auch wirklich als Kulturpersönlich'cit bei weitem in teressanter, denn als Dichter. Ein Ausnahmsmensch war er vor Allem darin, nicht älter, sondern jünger zu werden. Die Zeit überflügelte ihn nicht. m MM allem Kommenden entgegen, Seine Uh? giua voraus. Ohne Mühe, ohne künstliche Pose'fifld kr sich jq m dernstes hinein, er betrachtete sich stets als Schüler des Jahrhunderts, und nicht nur was es von ihm verlangte, begriff er, er verstand heute schon, was ihm morgen verkünden werde. Sich telöer sreu und gleich bleibend, war er doch in stete? m$WM Hegriffen, und ..rtjf. ff f. ff t meueimr ermm me VyinnWir $e Geistes ihn o frisch und srohgemuth bis in die Tage des Patriarchenalters. Gerastet hat er me, er konnte daher nte'vinbsn; zu einem geistigen Fortschritt fand mau ihn immfr bereit. Seine Existenz wär eine Kette vo Hflsz Wicklung, es lag etwas ewig Strebendes foier ßrjginellen Gestalt. Schon die Mengt dessen, wsZ e'x geleistet, deutet auf ein besonderes Gcfüge. Mehr kiss hundert Theaterstücke flössen aus seiner SedMjzzz Jahre 1528, es wär allere i .:'.!;' '.' fr ' . 't. ..... vmgs mn iruMSM-, zcnrzeo rr ,rrr neun, dabei schüttelte er aus unrfchyvflich.'m Füll hörne Epigramme, vHlttifKe BtkZchßM' Fatiren in gebundener uni) ungehundsnsrHprß Üebersehungen aus Shakespeare und Boz Dickens, Taaebuchbläkter und
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8sts thrische Dichtungen über' Uü riilB, und einmal mußte gar eirt mehrbändiger Roman uns die Form bieten, ,n welcher Bauernseld sich von nen in ihm gähnnden Gedanken befreite. Die Freigelassenen, eine Bildungsgeschichte vus Oesterreich." Neben großen Erfolgen trug er Niederlagen davon. Er war niemals der Mann, der sich entmuthigen ließ. Als sein phrnttastisckzss Märchen Fortuna!" im Theater in der Josefstadt durchfies, fühlte er sich wie durch's Herz geschossen". Statt zu weyklagen, setzte er m) mn uno scyrtev . J. ... (. L . t I - .Bürgerlich und ?:nantl,ch", emes serjenigen seiner Lustspiele, die ein Zöpfchen tragen und Einen doch noch heute mit ungebrochener Liebenswürdigtett anmuthen. Um xu ermessen, welche Metamor phosen Bauernfeld durchgemacht, stelle man seine Ansänge: Ver Brautwerber", .Das Lkebesprotokoll". all' die Stücke, m denen noch das ererbte, landläufige Luftspiel-Arsenal in Vettvendunq tritt, neben Schöpfungen ferner reiferen, künstlerisch freien Epoche, neben ein Stück,' wie Aus der Gesellschaft", wo er mit starker Hand unser jetziges ' Treiben zeichnet ein Sechziger, in einem Alter, in welchem vielen Anderen Feder und Stift aus den ermüdeten Fingern zur Erde gleiten. . . In diesem Stücke leuchtet Bauernseld's Physioanomie in sonnenheller Klarheit auf. DieAktualität macht sich siegreich geltend, und doch wird ein Bleibendes bemerbar; das Stück wächst aus dem Tage empor und erscheint doch angelegt auf die Dauer; allgemein menschliche Vorgänge, beruhigend auf Einrichtungen und Gesetzen der ganzen Geseuscyaft, wenden sich an unsere Empfänglichkeit, und doch athmen wir österreichische Lust Damit ist einer der Punkte genannt, von welchen aus die nachhaltige literarische Wirkung Bauernfeld's erklärt werden kann. In dreifache? Weise ist er unö lieb und verwandt gewesen, ein Herolde und ein Dolmetsch: als Deutscher, als Oesterreicher, als Wiener ..... Zum Teutjchthum hat e? stch bekannt, als noch Muth hierzu gehörte; ein Oesterreicher blieb er mn Leib und Seele, trotzdem er gegen die Fehler und Schwachen des Vaterlandes nicht blind und nicht nachsichtig wa?; am Wienerthum hat er innig gehangen, obwohl er eindringlich und manchmal nicht ohne Bitterkeit verspürte, welche Erbfehler dem Wienerthume anhaften. Sein Deutschthum hat er stets energisch betont. Fündundvierzig Jahre sind es her, daß er in sein poetisches Tagebuch" die Verse schrieb: Im Elsaß fühlt' ich mich wie daheim, Könnt' mich der Thränen kaum ent brechen ; Im Volk ist noch urdeutscher Keim, Und ruhrend, wie sie schlecht franzosisch sprechen." Sein politisches Anspielungsstück, bet!telt'Großjährig", da 184 auf die Bretter des Burgtheaters kam sozusagen ein Vorwort zur Revolution, wie Der neue Mensch" ihr Nachwort war nahm entschieden Partei für das liberale deutsche Element..,. Als er ein Vierteljahrhundert später die cal stophanische Komödie: Die Vögel, oder die Freiheit ia der Luft, oder: Der LluSglerch" erscheinen ließ, wies er dem Vaterlande die Mission zu: Ost-Reich werde, was dein letztes, schönstes Ziel: Deutsch-Oefierreich !.... Mit seiner durchaus deutschen Gesinnung ging sein Liberalismus Hand in Hand. Bis ans Ende hielt er an den Idealen der Ju gend fest. Aelter als achtzig, durfte er seine Memoiren mit den Worten schließen: Die. Idee der Freiheit, machtig g?nug, um Siegerin zu bleiben, Millionen von Bajonetten gegenüber, braucht auch nicht vor der schwarzen Rotte zu erschrecken, die uns nur gar zu gern in den alten Geisteszwinger zurückführen möchte. ..." Ein so guter Deutscher, ein ebenso guter Oesterreicher ist er gewesen. Von Oesterreich hatte er die Frohnatur. Ju seiner Schriftsprache blitzten die Austriacismen nabsehbgr auf. Was er sagt, hatlokalenEfdgeruch.klingt'österreichisch, klingt wienerisch. Daß er dem Metternich'schen Regime -Hiebe und Stiche versetzte, das beweist nur, wie sehr er das Vaterland geliebt er wurde nicht müde, das Andenken DnexanZNgreisßn, welche Oesterreich in Zwang und Beim gehalten, hatten, damit es die altgewohnten! Bahnen nicht verlasse. Er war beherzt genug, im Hause des Kai sers, im Burgtheater, scharfe Kritik an überkommenen Vorurtheilen zu üben, und ihm dem Sonntagskinde, ward gestattet, in tz'en sonst sorgsam hehüjeten. Räumen diese ßntik unbehindert auszusprechen. Er nahm kein Blatt vor den Mund.wenn es galt,Oesterreichs und Wiens Fehler aufzudecken. Er sprach von Beiden selten, ohne zu raisonniren, ohne zu frondiren, ohne grantig" zu werden,' aber er konnte sich nicht von Oesterreich, nicht von Wien trennen; er WM W vMchseq m her WM dte thm fortwährend Afrgex herettetez er raunzt" über die Heimath, aber er verzichtete lieber auf die Freiheit, nach der er sich sehnte, als daß er sie außerhalb der schwarzgelben Pfähle aufsuchte. Ueber seine Ziterarische Zugehörigkeit ur Aater tavt hat er sich klar und deut ich WßgelVroHeii, Man hat mir häufig den Vorwurs jemacht, daß meine Lustspiele, vom .Liebesprotokoll", den Bekenntnissenund 'Bürgerlich und Romantisch" bis ; ?uf hj? neu.eren Mus der Gesellschaft" kraqen -ich liugne das nichtl Äese '" i m . t. 5 ... t . . !t uno wnmt Mgenv Hle wiener W: HoNS nd den ffleindtschen Ztoyevue yaverl dasscive gethan Wie ich ; sie haben " ,hre nächste 'Umgehung uns oann ,st iyre .eu aogescylldert. cv..fc t.:-1 .i-w tf-.'t.. an: - .' . uj vui uuy viciuc uiu caui
VWi. . . uiiö Haar , lüit) will in metrtiit äitsi spielen schKchtcÄmgs Nichts bringen, als die Anstauungen eines DeutschOqternitos, dtr unsere Zustände, wie sie ihm erscheinen,' in Ernst und Scherz wahrheitsgetreu darzustellen sich zur Aufgabe gemacht. Daß ich dabei das deutsche Gesammtvaterland, das gemeinsame BildungSezement immer und ewig im Auge behalte, versteht sich osn selbst." Ist's ein Wunder, daß ein Dichter, der in so hohem Maße dl?r Unsrige war. uns als ein köstlichem literarischcs Wahrzeichen Wiens , galt? Daß er das chooßlind der i gebildeten Wiener war? Daß wir ihn gern ins nächste Jahrhundert hinein wachsen gesehen hätten? O, er lebte so gern, und er freute sich so herzlich iibtv jede Anerkennung glücklich war it auch dar'n, daß er bis in die Greisimzeit ein schier jugendliches Bebagm sin Erfolge behielt. Gütige Götter haben Bauernfeld doppelten Segen bejcheert ihn srohgemuth zu höchstem ttlter gelangen lassen und doch ihn jung abberufen jung in dem Sinne, me es eben hier gemeint sein kann. BZaurus Jokai und sein amerika nisches Duell. Im Pester Lloyd berichtet Maums Jokai über die Ursache, aus welcher er verhindert war, der Einladung zur Hochzeit der Erzherzogin Margarethe n entsprechen, wie folgt: Ich erhielt in meiner linken Hand eine tiefe Wunde. Ich habe mich duellirt; allein ich habe die Journalisten-Kollegen gebeten, es nicht in die Zeitung zu schreiben, denn ich schäme mich meines Geg-, ners, welcher nicht duellfähig ist,, odtwar er aus der guten Gesellschaft nicht ausgeschlossen ist. Es ist eine Cognacflasche. Ich wollte den Pfropf mit einer amerikanischen Maschine entferncn'. welche man fortwährend drehen muß : allein anstatt den Pfropf zu ziehen, riß sie der Flasche den Kops ab und die scharfe Kante des Glasfcherbens schlitzte mir so gründlich die Fläche der linken Hand auf, daß mir die Sekundanten, wenn es solche gegeben hätte, das Zeugniß ausgestellt haben würden, daß der Ehre Genüge geleistet sei. Es war aber ein amerikanisches Duell. Und noch dazu den Verdruß, daß nachträglich nicht einmal Cognac in der verdammten Flasche war, sondern Punsch ! Ein Clown! Ich konnte nicht einmal sein Blut vergießen. Und es war noch nicht genug, daß ich meine Linke ein- und aufgebunden tragen mutz. Wie ich mich im Garten ergebe, in meiner Rechten die große Schaafel, deren Stiel ich von meinem Freunde Grafen Alexander Teleki erhalten habe, schlage ich mir plötzlich, mit Rosensetzlingen tändelnd, ich weiß selbst nicht wie, das gebogene Ende des Stockes so heftig an den Kopf, daß die königliche Tafel einen anderen Menschen zum Mindesten zu einer Geldbuße von 50 Gulden verurtheilt haben würde, wenn er mich fo geschlagen hätte. Ich habe gerade jenen ?!erv am Kinn getroffen, welcher in Vibration gcräth. wenn wir in etwas fehr Saueres beißen. Die ganze Nacht konnte ich nicht schlafen wegen des zweifachen schmerzbaften Prickelns. Und dazwischen flüsterte mir Etwas hinter dem Rücken zu: Nun! Gibt eS keinen Teufel? (Jokais neuester Roman führt den Titel: Xinesen rerciaeg." (Es gibt keinen Teufel." D. Red.) Wer hat Dir die Handfläche aufgeschlitzt? Wer hat mit dem großen Stocke gerade jene Stelle Deines Gesichtes getroffen, wo es am meisten schmerzt ? Wer war damals dort? Ich war dort! Ich selbst, der Alte!" - So konnte ich denn mit aufgebundener Hand, mit geschwsl. lenem Kinn nicht zu dem Hochzejtspestf gehen, zu welchem mich Erzherzog Jgsc' und seine Gemahlin geladen. Der Kaffeerausch. A.' So an Unsinn. Jetzt hat's so a Profeffor aussabracht, daß der Kaffee c ..Berauschungsmittel wär'. Js dös n z'dumm?" B.: O, bitt' schön. $oi ständig richtig is d?s. Wann i mein, zwßls strügel trinken hab', nehm' i alle, mal noch an Kaffee, und akkurat spür' 1 an Rausch drauf." Auch eine Beleidigung Ein Reisende? ans Breslau, der kürziick in Tost zur Nacht blieb, hatte in dc.n polizeilichen Fremden - Meldezettel die Nubrik ..Besondere Bemerkungen" um der Versicherung Ein guter Mensch" msgefüllt. Taraufhin ist jetzt gegc.i denselben Strafantrag wegen Beleidigung bezw. Verhöhnung der ?oste? Po lizei' gestellt worden. -Der Dodte hat es selbst gewunschen" Vor dem Berliner Schos fengericht stand neulich ein Angeklagter, welcher Rosen auf einem Kirchhofe gestöhlen haben sollte.' Derselbe gestand die That schlank zu, bestritt aber,. sich schuldig gemacht zu haben. Der Dodte habe es selbst gewunschen, Penn die. Inschrift seines Irabines besag? z Wanderer, rast' an meinem Grab und, pflücke eine 'Rose der Erinnerung." Der Schöffenrichter war im Augenblick von dieser kühnen Deutung betroffen, faßte sich aber bald und erklärte: Hätten Sie eine Rose genommen, so hätten Sie Recht. Aber von einer Handvoff Rosen spricht he? Aaistm ,s-u,c q n acriam US'Z: o n, hon vom IS. Jutt: Der 25. Gedenktag der Heilsarmee wurde gestern !m Krystallpalast in Svdenham durch ein großes Fest gefeiert, an welchem sich nahezu 100,000 Dalutisten", darunter Abord , " jtmi 7 nunaen aus Holland. Deutschland. Bett W "' T?jt ÄV.' mYNa einem von .General Baotb eltts l Mönstreconcert her Sawtistenkavellen. iJytrt llrnillft , eine Illumination des, Palastes und - seiner Anlagen, sowie ein großartiges Feuerroerk bildeten die übrigen Punkte r ' . V, : . ev n..r. . . yc relzaillgn tfegroaraBicig
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