Indiana Tribüne, Volume 13, Number 343, Indianapolis, Marion County, 30 August 1890 — Page 2

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öU tljHSi Xtttani 5o,t durch de,ägr tl 9" Woch, lif sntagl,?tdan i f ntl 9f Woch. Bitit lafammi 15 mtl Bitt 9intf f u Rnat. tt VA ,gefchi SotaBlftia!&ng S xir IaJr. QMes: 130 O. CtatblatibQt Indianapolis, Ind., 30. Augnft 1390. WohlfahrtS . Cinrichtungen engli scher Fabrikanten. Unter den älteren Gründungen, welche das feudale Abhängigkeits - Verhältniß vergangener Zeiten nachzuahmen suchen, ist die von Sir Tims Salt erbaute Ar bciterfwdt Saltaire das bekannteste Be spiel. Aeußerlich ist Saltaire wohl das Glänzendste, was auf dem Gebiete der Fürsorge für die Arbeiter je geleistet worden ist. Außer den Arbeitcrhäusern zeigt man ein Theater, für welches von Sir Titus Pfund Sterling ve? ausgabt worden sind, ein Clubhaus mit einem Museum für Völkerkunde und einem Maler- und Bildhauer Atelier, Jirchcu und Schulen, ein gedeckte Schwimmbad, einen großen Park mit SpieZpZätzen. Auf dem Flusse stehen Ruderbocte, ja sogar ein kleines Dampf schiff zur Verfügung. In des Kirche ist dem Gründer der Stadt eine Marmorftakue dcn den Arbeitern errichtet. Bei dem äußeren Glanz treten die Schattelreiten der Anlage für den fluch tigen Besucher zurück; erst Gespräche mit den Einwohnern Mehren, daß es sich bier um eine Anlage handelt, welche Wohlthaten nur gegen den Verkauf der Freiheit gewährt. Die Lage der Ardeiter in Saltaire ist dadurch bestimmt, daß sämmtliche Arbeiterhauser im Eigenihum des Unternehmers stehen. Auf einem bis dahin der Landwirth' schaft dienenden Grundstücke hat zu An. fang der Fünfzigcr-Jahre Sir Titus die für die etwa 4000 Einwohner bestimmten Wohngebaude errichtet, und seitdem ist die Firma dem Grundsatze treu geblieben, jeden Kausantrag seitens der Arbeiter abzulehnen. Die Folge hiervon ist, daß sie jede ihr mißliebige Persönlichkeit aus Saltaire entfernen kann, daß daher irgend welche Organp firungsversuche der Arbeiter ausgeschlossen sind. So lange Sir Titus, der wohlwollende Fabrikspatriarch, an der Spitze des Unternehmens stand, machte sich die Abhängigkeit, sowohl wirthschaftliche wie politische, den Arbeitern wenig fühlbar. Seine weniger wohlwollenden Geschäftsnachfolger aber konnten der Versuchung nicht widerstehen, die Abhängigkeit der Arbeite? sich zunutze zu machen. Auch beginnen heute jene die Selbstverwaltung seitens der Arbeiter verschmähenden Gründungen des Sir Titus zu verfallen, nachdem das persönZiche Interesse seitens der Fabriksleiwng geschwunden ist. Das Badehaus steht bereits geschlossen und unbenützt, das Institut, d. h. die höhere Schulan statt, erstickt unter Schuldenlast und geht demselben Schicksal entgegen; selbst für die Kirche, welche ebenfalls nicht genügend fundirt ist, fürchtet man. Aehnliche Anlagen wie Saltaire sind zablreich in ganz England. Bei ihnen finden sich äußerlich die glänzendsten Wohlfahrtseinrichtungen, während thatsächlich ein veralteter Typus der Arbeiterfurjorge in ihnen fortlebt. Bezeichnend für sie ist, daß die Arbeitgeber die Aufnahme in die Zahl ihrer begünstigten Arbeiter von der Nichtzugehörigkeit zu Gewerkvereinen abhängig machen. Dementsprechend gehören auch diese Arbeitgeber nicht den Vereinigungen ihrer Berufsgcnossen an. Während die Arbeitsbedingungen heute in England gewöhnlich durch Verhandlungen der beiderseitigen Vereine festgesetzt werden, wehren diese Unternehmungen jeden Eingriff in das persönliche Verhältniß zwischen Arbeitgeber und Arbeiter seitens Dritter ab. Unternehmungen dagegen, in denen der zeitgemäße Geist herrscht, fallen äußerlich nicht mehr durch großartige Wohlfahrtseinrichtungen auf; insbesondere sind jene im Eigenthum des Herrn" besindlichen Arbeitcrwohnunam verschwunden, welche einst die Fa briken umgaben. Tagegen zeichnen sich dteArbettsraume lelbst gegen dte frühere Neit vartheilhast aus ; in Anwendung von bnaieuiscben Manreaeln und Schutzvorrichtungen, an Licht und Lust übertreffen sie meist die Anlagen jener älteren Fabrikspatriarchen. Des Weiteren ist Alles vermieden und wird von den Gewerkvereinen auf das Aeußerste bekämpft, was Abhängigmachung der Arbeiter herbeiführen könnte. Wo die Kosten der nothwendigen Nahnmg und Wohnung zum Theile durch Geschenke bestntteu werden, nt stets me Möglich seit vorhanden, eine Art des Hörigkeits Verhältnisses zu begründen. Tlndcrs da. gegen, wo der Arbeitgeber, Consumvereine, Ballgesellschaften u. s. w. selbstständige Unternehmungen in das Leben ruft. Hier handelt es sich mn Hilfe zur Selbsthilfe. Es liegen einige Bewezun gen der Arbeiterweit vor und das. was ein wohlgesmuter Arbeitgeber in dieser Richtung thut, ist die Erziehung seiner Arbeiter zur Höhe ihrer sortgeschritteneren Genossen und damit eben zur Wirthschaftlichen Selbstständigkeit das Gegenbild des srüheren Tmck- und Cot tagesystems. Eine wirklich und ehrlich gemeinte Arbeiterfünorge unterstützt die auf Erziehung des Arbeiters geeichten Bewegungen. Besonders scheint die kunstgewerbliche und technische Erziehung der Arbeiter seitens denkender Arbeitgeber lzeute gefördert zu werden; in der That handelt es sich hier um eine Sache, v& che für die Concurrenzfähigkeit Englands den, Auslande gegenüber von größter Wichtigkeit ist. In dieser Richtung wird auch in Saltaire Tüchtiges geleistet. . Nucb mr die retlllwjen ÄeDunmne uzrer

:'lrdö'.t?r cxctn nicht wenige Arbeitgeber. Für die körperliche Ausbildung seiner j '.lug i'h Fabrilmannschzft sorgt ein woblwolltttdex Arbeitgeber durch Anläge von Turn- und Spielplätzen; wo die Vorbedingungen vorhanden sind, stellt sich die Pflege der nationalen Sportö. insbesondere des nationalsten aller Spiele, des Eriquet, von selbst ein. Der Sohn eines Arbeitgebers unternimmt alljäbrlich mit den jüngeren Arbeitern der väterlichen Fabrik eine Art Turnfahrt an die See. Ein wichtiges Gebiet der Arbeiterfürsorge ist die Beförderung vernünftiger Unterhaltung und Geselligkeit, wodurch denk Trnuk, dem Spiel und der Ausfchweifnng am wirksamsten zu Leibe gegangen wird. Zahlreiche Arbeitgeber haben für ihre Arbeiter Clubräume mit Billardtischen und Lesezimmer hergestellt. Auch hier erweist sich wichtiger als Opfer an Geld das persönliche Intcresse und womöalich die Betheiligung

des Arbeitgebers und seiner Familienangehörigen. Glänzend ausgestattete Arbeitcrclubs sind meist schnell auf AbWege gerathen: nur Vereine, welche auf Selbstvenvaltuna und Bettraaen der Mitglieder beruhen, sind eines dauernden und ernstlichen guten Einflusses fähig. Aehnlicke Vereine bestehen für die unverhciratheten Arbeiterinnen, an welchen sich nicht selten die Frauen oder Töchter der Fabrikanten bethätigen. Gin Cyklonlahr Ein Sturmjahr, nicht in der beliebten figürlichen, sondern in der wirklichen und wahren Bedeutung des Wortes, ist das Jahr 1890. Jeder einzelne Mo nat, mit Ausnahme des Hornung, hat uns ein Sturmkapitel geliefert, und das Territorium, über welches die Stürme sich ausgedehnt haben, erstreckt sich über so viele Staaten, wo große verheerende Stürme früher eine unbekannte En'chei nung waren, daß die alte Theorie von einem Sturmgebiet, als welches bislang die Prairiestaaten Kansas. Nebraska, Dacota, Missouri und Iowa angesehen wurden, in nichts zerfallen ist. Im Monat Januar kamen 11 Mmfchen durch Sturm in Kentucky m's Leben, im März, zur Zeit der gräßlichen LouisviUer Katastrophe, im selben Staat 440, im April 15 in Arkansas. im Mai 20 in Texas, im Juni 27 in Nebraska und Illinois, im Juli 110 in Minnesota und 9 in Massachusetts und lm August 35 in Pennfylvanien. Im Ganzen hat der Sturnrgott oder vielmehr der Stunnteufel in diesem Jahre 9 ISOpfer gefordert gegen 163 im verflossenen Jahre, 350 in 1838, 188 in 1887, 272 in 1886 und 111 in 1835. Und wenn es so weiter geht, so dürfte sich bei Jahresschluß herausstellen, daß die Hekatombe der Opfer so groß ist, wie die der letzten fünf Jahre zusammengenommen. Die alte Welt ist übngens hinter der neuen nicht zurückgeblieden. Dort kamen 3531 Menschen durch Sturm um's Leben, nämlich im Februar in Japan 3000, im Mai in Sibirien 300, im Juni in Bulgarien 20. im Juli in Arabien 700, im selben Monat in Polen 25, km August in Frankreich 10. in Deutschland 26 und in der Schweiz gar 150. Das Gesetz der Stürme, wie eö von den Meteorologen und Physikern erfunden und ausgelegt wurde, scheint außer Function getreten zu sein. Der Sturm richtet sich nicht nach dem Gesetz, sondern erscheint irgendwo und an irgend einem Ort ohne Warnung oder Meldung, im Januar sowohl wie im Juli und August, im gebirgigen Pennsylvanien wie im flachen Kansas und Texas. Neu-Eng-land, die Mittelstaaten, der Süden und Westen find in diesem Jahre ljeimgc sucht, und nur die Paciftcküste ist verschont geblieben. Die Beobachtungen des'Wetter-Bw reaus bestätigen übrigens obige Aussührungen. Dieselben erstrecken sich über einen Zeitraum von 87 Jahren. Danach wurden in der gedachten Zeit Missouri 156, Kansas 153, Georgia 123, Illinois 127, Iowa 117. Alabama 102 Mal von verheerenden Stürmen heimgesucht, und jeder andere Staat östlich von den Felsgebirgen findet seinen Platz aus der Tornado-Liste. Ebensowenig wie sich aus den meteorologischen Gesetzen herleiten läßt, wann und wo ein Sturm sein Erscheinen machen" wird, sind auch allgemeine Ursachen festzustellen. Das wird durch den jüngsten Sturm in Wilkesbarre, welches in der pennsylvanischen Gebirgsregion liegt, klar bewiesen. Derselbe unterschied sich in nichts von den Präriestürmen, sondern wies alle Characteristica derselben auf: das plötz liche Erscheinen, die wirbelnde Bewegung, dieselbe verheerende Gewalt und dieselbe Ntchtung. Was die landläufige Eyclontheorie von den! Zusammenstoß atmosphärischer Säulm von verschiedener Temperatur anbelangt, so war davon in Wilkesbarre nichts zu beobachten. Es war weder em allgemeiner Sturm in jener Gegend, noch ein bemerkbarer Temperatur-Un terschied auf hundert Meilen rn de. Stunde, sondern der Cyclon trat ganz plötzlich auf, ohne irgend welche war nende Vorzeichen und mit wahrhaft ver heerender Gewalt. Augenscheinlich wird der Eyclon den Herren Physikern und Meteorologen noch manche harte Nuß zu knacken geben, ehe sie sein Wesen völlig nnd gründlich erkannt und die Regeln festgestellt haben, durch welche die Welt sich gegen dessen Wirkungen in Etwas schützen kann. resp, die Maßnahmen, welche ergriffen werden müssen, um die Gewalt der Cyclone abzuschwächen oder sie ganz zu verhindern. Ein abscheulicher Musiklehrer. Die schändlichen Thaten des MusiklehrerS Neumann in Berlin, welche bei ihrem Bekanntwerden mit Recht allgemeine Entrüstung,,, hervorriefen, unterlagen am 9. August der Beurtheilung der Zweiten Ferien-Strafkammer des

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Berliner Landgerichts 1. Der Eorridor des Gerichtsgebäudes machte den Ein druck eines Schulvorraums; 24 Mädchen im Alter von 8 bis 16 Jahren waren, zum größten Theil in Begleitung ihrer Elteni, erschienen, um gegen den Unhold Zeugniß abzulegen, der seine Stellung als Lehrer zu verabscheuungswerthen Attentaten mißbrauchte. Der Angeklagte ist ein Mann über Mittelgröße; das durch die UntersuchungShaft krauklich blasse Gesicht ist von einem mit Grau untermischten schwarzen Vollbart umrahmt, nur das Kinn ist ausrasirt. Er kneift seine etwas blöde blickenden Augen zusammen, während er sie mit angenommener Gleichgiltigkeit über die Schaar seiner jugendlichen Opfer schweifen läßt, welche kaum im Zeugenraum Platz finden. Einige der jungen Mädchen brechen bei snem Anblick in Thränen aus, die kleineren schmiegen sich unwillkürlich dichter an die sie begleitenden Mütter an, furchtsame und scheue Blicke auf den Verbrecher werfend. Aus der Vernehmung des Angeklagten in Betreff seiner Personalien ist Folgendes hervorzuheben. Neumann ist am 4. December 1843 in Stettin geboren. Sein Vater war Steuerbeamter. Nach seiner Einsegnung lernte der AneNagte die Cigarrenfabrication und gmg dann in die Fremde, Im Jahre 1861 wurde er wegen vorsätzlicher Brandstiftung zu zwei Jahren Zuchthaus verurtheilt, außerdem im Jahre 1563 wegen Unterschlagung und Widerstandes gegen die Staatsgewalt zu jechs Wochen Gefängniß. Im Jahre 1366 heirathete der Augeklagte seine Frau. geb. Stieber. aus Arnswalde. Auf die Frage des Vorsitzenden, wann seine Ehefrau gestorben sei. erklärt der Angeklagte, daß er das nicht mehr wisse. Nach Verkesnng des Anklagedeschlusses wird die Oesfentlichkeit ausgeschlossen. Der Angeklagte. Musiklehre Emil Julius Christian Neumann, wird beschuldigt, wahrend der Zeit vom Jahre 1884 bis Februar 1890 in mindestens 26 Fällcn mit seinen Schülerinnen, davon in 24 Fällen mit solchen unter 14 Jahreu, unsittliche Handlungen vorgeuominen zu haben. Außerdem legt ihm die Anklage eine Unterschlagung zur Last, die dadurch begangen sein soll, daß er ein Pia nino und ein Harmonium, welche Gegenstände ihm nicht gehörten, pfänden und versteigern ließ, ohue Einspruch zu erheben, und dann den Ueberschuß für sich verbraucht?. Am Tage der Verhaf tung NeuinannS wurde sein 21jähriger Sohn bekanntlich in der Wohnung erhängt gefunden; allwngs schöpfte mau Verdacht, daß der Angeklagte auch einen Mord begangen habe, um die ihm zur dost gelegten Verbrechen auf snnen Sohn wälzen zn können. Dieser Verdacht bat sich aber nicht bestätigt. Trotz a!'.er Ermahnungen war der Angeklagte nicht zu bewegen, in Betreff der Sittlichkeitsverbrechen ein Gcständniß abzulegen, so daß seinen jugendlichen Opfern nicht erspart blieb, die gegen sie verübten Attentate vor dem Gerichtshofe zu beschreiben. Nach mehrstündiger Verhandlung wurde die Oesfentlichkeit bei der UrtheilSverkündigung unter colossalem Andränge des Publikums wiederhergestellt. Der Vorsitzende, Landgerichtsrath Denjo, führte Folgendes aus : Der Angeklagte sei in allen Punkten sür überführt erachtet worden. Mit voller Offenheit hätten die Kinder ein klares Bild von den traurigen Verhältnissen gegeben, die in dem Wcusikinstitut des Angeklagten herrschten. Es sei tief betrübend, daß ein solches Bild, welches selbst in der großen Stadt Berlin zu den Ausnahmefällen gehört, vor dem Gerichtshofe sich habe entrollen müssen. Die Sittlichkeitsverbrechen seien in drei Kategorien zu theilen: in solche schwerster, minder schwerer und leichterer Natur. Das Verhalten des Angeklagten zeuge von bodenloser Gemeinheit und Verworfenheit. Der von ihm angerichtete Schaden an der Moral und dem Gemüthe der Kinder könne leider nicht wieder gut gemacht, aber zur Warnung könne ein Exempel statuirt ' werden. Nach dem Antrage des StaatsanwaltS sei auf das höchste zulässige Strafmaß, fünfzehn Jahre Zuchthaus, erkannt worden, und da der Angeklagte keinen Funken von Ehrliebe in seiner Brust trage, so müßten ihm gleichzeitig die Ehrenrechte auf die Dauer von zehn Jahren abgesprochen werden. Der Verurtheilte erklärte, sich bei dem Urtheil beruhigen zu wollen. Vom Anwnv. Pnllmann, der bekannte Schlafwagen-Fabrikant, will in dem von ibm gegründeten und nach ihm benannten Städtchen der Chicagoer Welt' ansstellungs-Commission das für die Ausstellu'.iq benöthiate Terrain unent'geldlich überlassen, dieses, später zu Parkzwecken hergeben und außerdem auch noch sür Millionen Dollars Bonds übernehmen, wenn man ans sein ersteres Anerbieten eingeht. Das wird sich aber nicht thun lassen, weil eben der Flecken Pullmann nicht die Weltstadt Chicago ist. Die Zeitungen fabeln, daß der Preis des Essigs infolge der schlechten Obstenlte und des Ausfalls in der Ciderfabrikation beträchtlich steigen werde. Die Leutchen scheinen nicht zu wissen, daß weitaus der meiste Essig aus Sprit gemacht wird, und zwar der beste, welcher unter der Marke Weinessig verkauft wird. Was als Cideressig in den Markt kommt, ist zu Neunzehnteln gefärbter Spritessig. - Und der Kunstessig ist beträchtlich stärker, reiner und klarer, aus der aus Fallobst hergestellte Cideressig. Besonders für Präservlrungszwccke wird jetzt nur noch Kunstessig verwendet. Ein vierzehn Jahre alter Knabe, der seinen Namen als James McGinneß und als seine Hcimath Liverpool angab, besand sich auf dem von Rosario, Süd-Amerika, in New Aork angekommenen dritischenSchiffe Bessel". Der Capitän erzählte, der Junge sei iwei Taue nach der Abfahrt von Rosa-

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rto aus vem Schiffe halbverhungert sus : einem Verstecke hervorgezogen worden. ! Nachdem man ihm etwas zu essen gegeden, habe er gesagt, er wünsche, obwohl mittellos, eine Reise um die Welt zu machen. Um sein: Hweck erreichen zu können, habe er sich m Liverpool auf dem nach Rio. Janeiro abgegangenen Dampfer Spicer" versteckt. Von Rio habe er den weitm Weg nach Rosario zu Fuß zurübgelegt. Der Junge wurde den Zollbehörden am Pier übergeben, welche ihn nach der Barge-Ofnce bringen ließen. Er wird wahrscheinlich nach England zurückgeschickt. Unsere hydrographische Office in Washington wird jetzt in engere Verbindung mit den meteorologischm Stationen Deutschlands und Hollands treten, um mit diesen die Resultate von Beobachtungen und Mittheilungen auszutauschen, welche speciell auf den atlantischen Ocean Bezug haben. Die Wirksamkeit dieser Beobachtungen diesseits und ienfnts des Oceans wird dadurch bedeutend erhöht werden und es wäre zu wünschen, daß auch die andern europäischen Länder sich diesem Aus-tausch-Verbande anschließen wollten, um die Beobachtungssphäre desselben zu einer noch weiteren zu machen. Vielleicht wrrd dies durch die Beschlüsse eines internationalen meteorologischen Congresses erzielt, dessen Abhaltung in Washington die deutsche Seewarte m Hamburg, das bedeutendste derartige Institut in der Welt, in Vorschlag gebracht hat. Neun Meilen westlich von der Stadt Tucson in Arizona, einer der ältesten Ortschaften in den Ver. Staaten, liegt die berühmte, 200 Jahre alte Franciscaner - Mission mit einer höchst lilterthumuchen Kirche, die dem hnliaen lavier geweiht ist. Sie wurde im Jahre 1694 von den Spanlern nach den schönsten Mustern ihrer heimischen Kirchen gebaut. Drei Altäre befinden sich dann. die mit maurischen Bogen und vielen vergoldeten Arabesken reich verziert sind. An den Wänden sind gute Bilder des Meudmahls. von Maria EmpfangnlN, der Flucht nach Egypten und der Kreuzigung Christi angebracht. Die Decke ist mit vortrenlichen Fresken bemalt, die leider durch Regen gelitten baben. In der Umaeaeud Hausen die Vapaja-Jndianer, die schon seit hundert Jahren durch die Missionäre in die Seqnungen der Civilisation eingeführt sind und die altehnvurdige jelrche oft gegen ie feindlichen Apachen vertheidigt zaben. Dieser Tage zogen der Groceryhändler J.H. Gunse. der Eiseugießer B.Berning und der Schuhmachermeiner F. Danielmeyer von Qumcy, Illinois, ans die Jagd. Alle drei trugen ihre Schießprügel unter dem Arni, während Gunie eine große Flasche mit Pulver bei sich führte. Da erblickten sie vor sich einen Hasen, der trübselig über die von der -Sonne verdorrten Kleefelder blickte und vergeblich nach ?inem grünen Blättchen suchte. Pst, rief der Groceryhändler leise: Dem wollen wir eins ausbrennen." Er zielte, drückte ab aber der Schuß ging nicht los. Gerade so erging es den beiden Anderen, die schon schadenfroh über ihren Collegen gelächelt hatten. Das Pulver muß naß geworden sein," jagte endlich der Eine, und da Meister Lampe inzwischen schon über alle Berge gestoben war. zogen die drei Jäger trübselig nach Hause, um dort das Pulver zu untersuchet:. Und was stellte sich heraus? Gunse hatte die Gewehre am Abend vorher von feinem Clert laden lassen und dieser hatte in der Dunkelheit statt Pulver Rübsamen geladeu! Deutsche LokalnatZrichien. Provinz Brandenburg. Berlin: Die Strafkammer verurtheilte den ehemaligen Kreisrichter und Landrath und späteren Bankbeamten Alfted Wadermann wegen Lernntreuung von 16.000 M. zu drei Jahren 6 Monaten Gefängniß und 5 Jahren Ehrverlust. Mit 63,000 M. Werthpapieren ist die Gattin des unter dem Namen Millionen-Schulze" bekannten Rentiers,früherenStemhändlers Schulze in Charlottenburg, ihrem Ehemann durchgebrannt. Um recht sicher zu gehen, veranlaßte sie denselben zu einer Reise nach Ruppin, um dort ein Grundstück zu besichtigen. Als zweites Opfer des Unglücks auf dem Schießplatze in Kummersdorf ist der schwer verletzte Kanonier Stenzel bei der Amputation gestorben. DaS Befinden der übrigen dlessirten Artilleristen, des Hauptmann Jourdan sowie des Grafen Montes ist befriedigend. Großes Aussehen erregt in Perleberg die VerHaftung des ehemaligen Direktors der Viehversicherung Manci. Derselbe soll größere Unterschlagungen begangen haben. In Spandau und in der Um gegend hat ein starker Wirbelsturm gewüthet. Allenthalben wurden Höke und Gärten verwüstet, Dächer abgedeckt. Gemeindeforsten und königliche Forsten sind so sehr verwüstet, daß eine Wiederaufforstung erforderlich ist. Der Schaden wird auf 300,000 M. beziffert. Provinz Ostpreußen. Die Zahl der Einwohner in König?bcrg betrug am I.Juli nach den Polizeilichen Listen 160,537. Im Haufe ihres Sohnes, des Reichstagsabg. Frh. v. Gustedt starb in Lablackcn die Baronin Jenny v. Gustedt, geb. Gräfin Pappenheim. Liebstadt beging dieser Tage das Fest ihres 400jährigen Bestehens durch ein großes Volksfest. Liebstadt, 1302 durch den Ritter Ludwig v. Liebenzell gegründet, erhielt nämlich durch den Hochmeister Hans v. Tieffen 1490 die Städterechte. Es feierten: in Neidenburg die Schuhmacherinnung das gest-ihres 150jährigen Bestehens; die goldene Hochzeit die Ehepaare Maurer Friedrich Lange und Karoline, geb. Buldig, sowie Arbeiter Werner in Königsberg, Arbeiter Asnick in Heilsberg und Losmann Meiser m Walter-kehmen.

Provinz West Preußen. Degen Unterschlagung im Amte verurtheilte die Strafkammer den Gerichtssecrctär Ad. Pcterson aus Tanzig zu zwei Jahren Gefängniß. Die Gemeinden Hcnkendorf und Sttrolsen sind zu einein Gemeindebezirk mit dem Namen Henkcndorf vereinigt worden. f Amtsrichter Birnbaum von Schlochau in Berlin an den Folgen einer Operation. Der frühere Gutsbesitzer Schieselbem aus Firchau ist flüchtig und wird wegen wissentlichen Meineids steckbrieflich verfolgt. Provinz Pommern, f Th. Kreich und der Buchhändler H. Dannenberg in Stettin. Der furchtbare Hagel schlag, welcher dieser Tage eiuen großen Theil Hinterpommerns heimgesucht, scheint seme Hauptkraft in der .Cvblinö Strandgcgend entfaltet Zu haben. Die Nachrichten aus den von der Katastrophe betroffenen ländlichen Ortschaften lauten geradezu trostlos. In der von dem kürzlich gestorbenen Stadtsekretär Krüger in Swrgard verwalteten Kasse der Ge-meinheitsthcilungs-Jnteressenten ist ein Defizit von 6100 M. entdeckt worden. Auch in diesem Jahre wurde da Wal lensteinfest in Stralsund feierlich beZangen. Schon in der Frühe zeigte die Stadt reichen Flaggenschmuck nnd die Straßen waren an vielen Stellen reich mit Laub bestreut. Vormittags wurde in den 5lirchm Gottesdienst abgehalten, Nachmittags fand vom Nikolai-Kirch-thurm aus das übliche Hohnblasen" statt. Der Eigenthümer uud Fischer Karl Bischofs in Pritter wurde am Strande in seinein Boote gräßlich zugerichtet aufgesunden. Die Nase war ihm zertrümmert, die Novshaut zerrissen, die Arme gebrochen, irnd anßerdem hatte der Schwerverletzte einen Schuß in den Mund, und einen andern in den Arm erhalten. Unter dem dringenden Verdacht, das Attentat verübt zu haben, wurde der Schwiegersohn des V., der Fischer 5i eitel, verhaftet. Provinz Schleswig-Holstein. Der im Frühjahr verstorbene Reutner Aildr. Jwersen zu Bredebro hat der Missionsanstalt in Vredstedt 30.000 Mark vermacht. Ein Falschmünzer wurde in Hadcrslebcn in der Person des Töpfers Vogt verhaftet. Im Gefängnisse machte er den Versuch, sich durch Durchschneiden der Pulsader zu entleiben. Bei Kudeln in Süderdithmarschen ist ein mächtiges Braunkohlenlager entdeckt worden. Dem wegen unsittlicher Handlungen inhaftirten Lehrer Ziemer aus Fuhlenhagen gelang es, aus dem Gefängnisse zu entspringen, er wurde jedoch noch am gleichen Tage ergriffen. In Sande hat sich der Altentheiler Dasfau erhängt. Unglücklichem Sturz erlagen : in Verndrup der Sohn des Husncrs Thiclsen, in Krümmel der Maurermeister Wüstefeld und in Schleswig der Arbeiter Engelländer. Provinz Schlesien. Der Hagelschaden, welchen das GeWitter an, Juli in der Lausitz ange richtet hat, ist ein ganz gewaltiger. Von geradezu verheerender Wirkung war das Unwetter in Bischof. Ebersdorf, OttenHain und Kottmarsdorf, wo die Feldflureu einen geradezu trostlosen Anblick aewähren. Unter Mitnahme einer bedeutenden Summe Geldes ist der Mittheilhaber eines Baugeschäftes in Haynau, Herr B., plötzlich spürlos verschwunden' Dem Claviervirtuosen und Componisten Adolf v. Henselt ist auf den, alten evangelischen Friedhofe in Warmbruun jetzt ein Mannordenkmal errichtet. Erhängt habeu sich: in Bamberg der Lehrer Ad. Wentzel aus Bresla'n, in Altwasser der Bergm. Fiebig. in Tt.-Krawarn der Schuhmacher Pollaczk, in Seidcnberg der Geflü gelhandlcr W. Sicbcnhaar, in Waldenbürg der Arbeiter Beuj. Feige und im dortigen Lazareth der Bergin. Hildebrand aus Kvhlau. Provinz Posen. Der Rentner Moritz Rohr zu Bredlau hatte schon vor vier Jahren der jü dischen Gemeinde Posen 100,000 M. zur Errichtung eines jüdischen Krankenund Siechenhauseö geschenkt. Mittelst gerichtlicher Schenkungsurkunde hat dev selbe jetzt wiederum 200,000 M. für die Zwecke dcs Kranken- und Siechenhauses zu zahlen sich verpflichtet. f In Bad Nauheiln der Amtsgerichtsrath Mäckelbürg, der langjährige Vorsitzende des Landwehri'ereins in Bromberg, in Bad Reinerz der Bankdirektor Albert Fischer, Vorsteher der Reichsdankstelle in Brom berg. Ms einem Patrouillengange wurde der Forstaufseher Wolff aus Millershof von einem Wilddiebe durch 5v)ei Schüsse, von denen die Ladun des einen ihm den rechtm Arm zerschmet terte, das andere Geschoß in die Brust ging, . lebensgefährlich verletzt. Als Thäter ist der Schuhmacher GramalskiAdlershorst ermittelt und verhaftet. Die in polnischen Händen befindlichen, im Exiner Kreise gelegenen Rittergüter Jmno und Graboszewo gehen angeblich demnächst in den Besitz der An siedelungskommission über. Die Wlrthsftau Anna Marie Jähner in Vogdanki hatte, wie s. Zt. berichtet, im November v. I. ihren Ehemann mit einer Axt erschlagen und dann die Leiche in verschiedene Stücke zertheilt, die sie vergrub. DaS über die Gattenmörderin vom Schwurgericht verhängte Todesurtheil ist nun vom Reichsgericht bestätigt worden. Die im Kreise Pleschen bclegenen Gemeindebezirke Korswy und Mamoty sind aufgelöst und mit den im Kreise Schroda belegenen Gemeinden Chlapo-wo-Hauland undLaski-Haulaud zu einem Gemeindebezirk unter dem Namen Grünthal" vereinigt worden. Der Postassistent Hundt, in Wongrowitz, der wegen Unterschlagung von Kaffengeldem verhastet werden sollte, ist flüchtig geworden. Familienzwistigkeiteu wegen hat sich in Gnesen der Einwohner Stefan m Kreuiisee ertränkte W. T. Brown, Advokat, Vance lock, Zimmk 23.

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Voliiisch Nnkündigungeu, Tom Tngart, lft demokratischer Kandidat für das Amt tek Conntd Auditor. Die Wahl findet em 4. November 189D Satt. Stimmt für K. G. 8TILKS, für Tonnth.Clerk. Wahl am Dienstag, 4. November. Stimmt für Olmrles U Foiblemaii, republikanischer Kandidat für da Amt de CriminaLRickter von Mario Couuiy. Edgnr A.. Brown, für E i r e u i t.R i S t e r: Wahl am 4. No. dember IS 90. Demokratisch. Eoanty TtSet. Clerk John R. Wilson. Sheriff: Henry Lang end erg. Auditor : Thomas Taggart. Echajjmeifter: Victor Backuö. Recorder. Peter Carson. Corouer: Dr. Frank Manker. Eurdehor : Paul Julian. Couuty . Commissäre : S. Distrikt: Michael H.Farrel. 3. Diflrllt: Firma Stout. Snperiorrichter : Napoleon B.Taylor. JameS W. Harper. Pleny W. Bartholomew. kircnttrichter: Edgar A. Brown. Crimiualrichker : Millard F. Cox. LitaatSanwalt : John Holtzman. Ligißlatur : Harvey Mathews. Henry Thiene. I. C. MeCloSky. JameSC.MeSullough. Fred.Mack. THE LADIES9 FÄVORITE. KEVER OUT OF ORDER. If you dcsire to purchase a tewinpr machtne. aekour äffen t at your place f or terrns and tirices. Ir you cannot find our Rirent. wrlte dlrect to nearest adfiressto yonbelow narned NEHrHDMESEWBSG MINE QWmM Chicago - 23 UNION SQUARLNX- CALLAS! an s NTA ti TEX. TB L0U13, MO. V.tVwm SAKTRAiaCCOCAU r-1 gtntst ftt Jtta,M, Ccffn Ofejir Oft BW8tt 6twl Die kürjtRf und dikttttst, Route Ost, West, Nord, Süd. ZUG&G mit den ftinSen Parlor, LehvstühK- nnl Spettewaaeu, mit Dampf geheizt nud mit ttlek tr'zität beleuchtkt. Die lchSdpen Eisenbahn, zöge in der Welt. Die vorzügliche Leschaffenhtit der Seleift nnd der Maschinerie gestatten die röt' EchmlligkeU be größter Sickerheit. Die eivzige Linie, welche ihre Passaglere räch dem Grand Central Depot in New vor k bringt und ihnen dadurch zwei Stuvden Zeit spart. , Die Einfahrt in Chicago mögl'cht eirea Uebe,bUck über den Michiga Vvenue Boulevard und die schönsten Straße der Stadt. Die Zöge laufe i den Central Bahnho! von Cin einn a ti, die Union Depots dou Cleveland, Bukfalo und Nlb and, ferner St Louis, Peorla. Die Office in Indianapolis befindet sich in: No. 1 Oft Washington Straße, No. 133 Süd Illinois Straße, uud dem Union Bahnhrf, wo Tickets nach allen Theil? der Ver. Staaten, Canada und Mexiko zu beu uiedrigsteu Raten zu bekommen sind, und alle gewünschte Auskunft erlhettt wird. Oscar G Murray, VerkthrSoinktor. D. B. Martin, in. Paff. Agent. H. M BronBon, HilfS Gen. Pag. Agent. Indianapolis, Ind. 0. 1. & W. Die kurze Linie nach dem Osicn u. Westen. Die einzige Linie mit dollstSndigeu Züge ach Bloomingrou und Peoria, mU Durch. fahrts.Vaggons ach HavptplLtzeu am Vij. sonri'ffluge. Auch Durch. Schlaf, und Babn ftuhl.Wsggous dia Daudille und Chicago, so schnelle Zeit die irgend eine andere Linie zu ntevngereu maitn maqeuo Zöge am Indianapolis UnZou Vahnbsfe : Abfahrt, östlich gehend : T vONm, 4 nVm. Abfahrt, westltcy giyend : i 4bVm. 11 19 Am, 12 0k Mittaas und 5 oam. Ankunft, vom OKen : 7 20Bm, 10 4091m. Ankunft, vom Wefteu: S SMm, S40Vm, 5 40Nm uud ZO 1LV. " T glich. Alle Züge haben die seinfim SnffetS, Schlaf- und Nuheßuhl.WaggonS. Wege T'cket und genauer An'kunft wende man sich nach 42 und 44 Jackson Place, dem Haupteiuauge tx Judianapolis Union Station gegenüber, oder au irgend einen Ageu ten der Dahn.

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