Indiana Tribüne, Volume 13, Number 343, Indianapolis, Marion County, 30 August 1890 — Page 1

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Vorgestern ist ein Mord begangen worden. AlS solchen müssen wir daS Niederschießen des Quinlan durch versol gende Polizisten bezeichnen. DaS Ver brechen, wegen dessen er von einer Anzahl Polizisten verfolgt wurde, hat er offenbar nicht begangen, aber selbst wenn er eS begangen hätte, so wäre die That trotz dem em Mord gewesen, denn keiner der vnfslzenden Polizisten konnte wisien, vb er der Tbäter war, oder nicht. ES ist eine That schändlicher, mörderischer Nie dertracht auf flüchtige Menschen zu schußzn. Welche man nicht bei der That betkoffen hat und welche sich nicht zur Webre setzen. Tausenderlei Ursachen kann eS gebt, weShalb Lute vor Polisten davonlau fen, in vielen Fallen laufen Leute auS dummer unbegründeter Furcht davon. Polizisten aber glauben sich berechtigt, J.'den, der sich nicht in Demuth vor ihrer Autorität beugt und der sich derselben zu entziehen sucht, niederzulchußi, wie einen Hund.

Im vorliegenden Falle wird weiter nichts geschehen, denn man weiß nicht einmal, wer von den Verfolgern den mörderischen Schuß abgefeuert hat, aber eS scheint unS denn doch, daß eS Mittel geben sollte, dem priviligirten Morden von Seiten Poliznbesmter ein Ende zu machen. Wir wollen nicht sagen, daß bür gerlicher Stol; und republikanische Tu genden bei den Amerikanern gänzlich aus gestorben sind, es mag sein, daß sie zu irgend einer Zeit durch große Ereignisse aus dem Schemtode, in dem sie sich bcsin den, wieder zu neuem kräftigen Leben ge weckt werden. Daß sie aber scheintodt sind, daß der Stolz des Bürgers sich in dummen einfältigen Dünkel verwandelt hat, daß man von republikanischer Tu gend nichts merkt, daß aber dageg n der Amerikaner sich gerne in den Strahlen kaiserlichen Glanzes sonnt, das kann heute doch wohl kaum geleugnet werden. Hier ist neuerlich ein Fall, welcher die Wahrheit dieser Behzup!ung zeigt. Emory Smith ist Eigenthümer der Phi ladelphia Preß-. Es ist noch nicht so sehr lange her, daß er nicht Farben grell genug fand, um in seinem Blatte den russischen Despotismus zu schildern. Jedt ist Smith Gesandter in St. Peters bürg. Jetzt hat er Gelegenheit, den russischen Hof zu besuchen, vom Zar und den russischen Ministern empfangen zu wer den. Dieser Taze schrieb er an sein Blatt eine Korrespondenz, in welcher fol gende Stelle vorkam : Man hat uns gesagt, daß der jetzige Kaiser von Ruß'and selten öffentlich er scheine, und dann nur unter stärkster B deckung. DaS ist garz falsch. Abxzn der der Dritte fahrt in völligster Freiheit in den Straßen von St. Petersburg ein her und öfters ganz ohne Bewachung. Er vertraut dem Volk und eS ist ihm er geben. Und eS hat gute Gründe für diese Devotion. Aüxrnder hat viel für sem Land gethan und hat volleS Recht auf Achtung und Bewunderung. Er ist ernstlich auf die Wohlfahrt deS Volkes bedacht und sein Beispiel und seine Cym pathieen üben einen höchst wohlthätigen Emfluß in seinem ganzen Reiche aus. Er hat eine mächtige Finanzreform eingeführt und auch in anderen VerwaltungSzweigen reformirt ; seine Herrschaft, obwohl erst von kurzer Dauer, ist eine wichtige Epoche im Fortschritt Rußlands." Sollte man es für möglich halten, daß ein Bürger einer sogenannten freien Re publck den ärgsten Deöpot, den grausam sten Tyrann unserer Zeit durch solche Lü gen verherrlicht? Sollte man daS für möglich halten, Angesichts der entsetzlichen sibirischen Ermel, wie sie Keenan ge schildert? Jedes Kind Weiß, daß der Zar von Rußland fast wahnsinnig ist aus Furcht vor dem ihm auf Schritt ur.d Tritt auf lauernden politischen Meuchelmorde, und daß Furcht und Wahnsinn seine Grau samkeit stetig ausstacheln. Und wenn dieser nordische Wütherich kein anderes Menschenleben auf seinem Gewissen hatte. als das des zu Tode gemarterten Tscherni schewsky, ein Menschenleben, tausend Mal werthvoller als daS seine, so müßte man ihn allein um derentwillen als einen blutgierigen Henker verabscheuen. Und da muß man eS erleben, daß ein Amerikaner in bevorzugter Stellung die seS Scheusal als einen Wohlthater der Menschheit verherrlicht. Und warum?

DaS Warum ist daS Allerschlimmste da bei. Der Zar möchte den Auslieferung? vertrag mit Amerika abgeschlossen haben. Hie und da gelingt eS Jemandem, sich vor den Klauen des RaubthiereS zu retten und die Gestade dieses Landes zu errei chen. Der Zar aber will sich kein Opfer entgehen lassen und so läßt man die Sonne kaiserlicher Huld in vollem Glänze auf den Gesandten dieser Republik scher nen, und derselbe laßt sich bethören und singt Lobeshymnen auf den Despoten, damit dessen Opfern künftighin daS Ent kommen nach diesem Lande unmöglich ge macht wird. Schmach, zehn Mal Schmach ! Wenn in diesen Menschen, die stets nur nach Geld und Aemtern streben, noch ein Funken republikanischer Würde und Tu gend glühen würde, wäre so etwas nicht möglich. Dünkel, jr den besitzen sie bis zum ekeln Uebermaße und waS sie fälsch lich Patriotismus nennen, daS ist nichts als ein auS völliger Unbildung hnvorge hender Fremdenhaß.

DrsUhssWHte. WetterauSNchien Für Jndiana: Wärmere dübscheS Wetter. Der Zol l aus Getränke. Washington. 29. August. Im BundeSsenale. der sich noch immer ununterbrochen mit der Taeisbill beschäftigt, winden AmendementZ angenommen, du!Ä welche der Zoll auf m.hrere SchnapSsolten eebött wird. Der Zoll auf Brandy. CordtalS ic, ward von $2 aus $3 per Gallone, auf Bay Ram von $1 auf 53. auf Rohbeanntwein von 50 CtS. auf 76 Ct. per Gallone eetöht. Ferner wurde der Zoll aus Nle. Porter und Birr von 35 auf 60 Cents, auf Malz xtralt von 20 CtS. auf 35 CtS. erhöbt. Der Zoll auf Cbampzgner wurde für Q'tar,flafchen von $7 auf $10, für Plnt flaschen von $3 50 auf 15 da Dutzend er HS5,. Die Backsteinfperri in New Vor k. New V ork, SS. August. Backsteine sind in der Stadt Nem Yztk infolge der Ztegelsperee von $1.25 auf $7 55 da Tausend gestiegen, wodurch die Bauthä ü.Ul fchmr deeintlächZigt vird. DaS ist daS Resultar deS Kampfe zwischen den verbündeten Zigeleibtsitz?fn und den Baudandwek?rn. Jetzt haben auch noch die Backstkinverlader geflrkk. Da an den verschiedenen Docks in New Vork und Brookiyn noch etwa 16 Millionen Back steine in Kinalbooten liegen, so wied der neue Ausstand bewirken, daß diese Backsttinmassen bei der Berechnung de ohne bin knappen Borrath au dem Spiel bleiben müssen. Wa den Streik selbst anbelangt, so behaupten die Ziegeleibesttzzr. daß da Verlangen d?r bekannten D.striktS'Affkmbly Na. 49 K. of L , die Akdeitir in den Ziegeleien zu orsanistren, bloß der Absicht entsprungen fei. idre Einnahmkquellen u rVeiteen, indem von den 20.000 Z'.egelbrennern. b:i ei nem IbktSbettrag von je $3, $60.000 in die Kasse stirfeen wurden, während die Arbeiter dabei bleiben, daß die von der Fabrikanten Association angeordnete Sperre nur den Zveck habe, den Preis der Bauöeine zu ertönn. Die Baume! fier aber sind der am meisten einleuchten dm Ansicht, daß die ZiegeNperr, beide Zwicke verfolge, einen Schlag gegen die Arbeiter und zugleich eine Besuch, die Preise in die Höhe zu treiben. Wenn die Situation sich bl nächste Woche nicht ändert, so müssen sämmtliche Bauarbeiten in der Stadt und in der Umgegend eingestellt werden. Kontra!tcren werden große Verlust erleiden und viele Tausend von Arbeitern sind beschäftigungslos. Verlangt $20.000 Schaden ersaß. New York. 29. Aug. Der Däne Pilipser, welcher unter dem Verdacht de Morde verhaftet wurde, hat gegen die EinwanderungSbeamten eine Klage auf $20000 Schadenersatz wegen Freiheitsberaubung anhängig gemacht. Raubmord. Grand Rapid. Mich.. 29. Aug Wm. A. Quigley. ein wohlhabender Obstzüchte, der acht Meilen südlich von der Stadt wohnt, wurde am Mittwoch, während er allein im Haufe war. von Räubern Überfallen und todt geschlagen. Er hatte am Tage vorher ein Hau verkauft und die Räuber hatte offenbar ge glaubt, er habe da? Geld im Hause. Quigley aber hatte da Geld in einer Bank deponirt und die Räuber erbeuteten bloß siebenzig Dollar. Man hat keine Spur von ihnen,

Der Eise nbahnstreik. N e w V o r k, 29. Aug. Floren F Donovon, in Mitglied de staatlichen Schiedsgericht hatte heute eine lange Unterredung mit Webb und Superintendent Truey. über bissen Inhalt alle drei vollständige Schweigen bewahren. Die KnightS of Labor behaupten, die Bahn fei nicht im Stande ihre Frachtgüter reg,lmSbg zu .befördern, während Webb den Betrieb als inen vollständig ungestörten darstellt. Streik u Ende. Chicago. 29. August. Der Streik der Weichensteller ig zu Ende. Die Angestellten der Ehkcago & Alton Bahn hatten eine Konferenz mit den Bahnbeamten. wobei die Zsistigkeiten beigelegt wurden.

Die Carpenterö in Chicago. Chicago. 29 Aug. Der Carpenter Council hielt Donnerstag Abend eine Stdung. welche bi 1 Uhr Morgens dauerte. Vorbereitungen für den am Montag zu beginnenden Streik wurden getroffen. Die nöthigen Comites wurden ernannt, darunter eines, welches die Backfteinmaurer veranlassen soll, nicht an bänden zu arbeiten, an welchen ScadCarpenter beschäftigt sind. V KsdDiettartofselernte in Irland Dublin. 29. August. Die schlim men Berichte über die Kaltoffelerrte mehren sich. In den Küstengegenden ist die Ernte ein vollständig'r Fehlschlag. In Wxford sind die ttartcff?ln so schlecht, daß der Genuß derselben Krankheit erzeugt. (Eine schlechte Kattff lernte in Irland ist gleichbedeutend mit Hungersnoth. D. R.) Ein Rebell erschossen San Jose de Guatemala, 29 Aug. Der Hafenkapitän bea sich heute in Begleitung mehrerer O fiziere an Bord eines amerikanischen Dampfer?, auf dem sich General Barrundia befand. Der Kapitän ernärte sich bereit, den Gtneral auszuliefern und die Ossi ziere brgaben sich nach der Kabln, in welcher er sich befand. General Barun dia zog seinen Revolver und feuerte meh rere Schöffe ad. bis er. selbst von Kugeln durchbohrt, todt zu Boden fiel. Allerlei. In London ist sin Aewesung im Gange, die auS Rußland fliehenden Iu' den in Palästina zu koloniftren. In Melbourne. Australien, befürchtet man Arbelteraufstäde. Die Stadt ist gänzlich ohne GaS. Der FriedenSvertrag zwischen Guatemala und San Salvador ist endlich in Folge der Bemühungen des amerikanl schen und deS spaaischen Vertreters unterzeichnet. In Buenos Ayres befürchtet man in Folge deS Vorgehen der Union civ?eaS gegen die Minister Roca nnd Lehalle neuerdings Unruhen. Die Wiener .Neue Freie Preff sagt, dcß Kaiser Wilhelm und der Zar wZH. rend ihreS AufenthatteS in Nva unei nig wurden, in Folge dkffen der Kaiser seinen Besuch abkürzte und Peterhos einen Tag früher verliiß, als beabsichtigt war. VeJis7sutJriiSteu London, in von New Pork Sicht: .Thlngvalla" i e si He g. Qiü ungeratdener ohn. Andrew Oehler bestiehlt seinen Vater. Der Juwelier Andrew Oehler. No. 20 Süd Delaware .Straße, machte heute Morgen, als er seinen Laden betrat, eine unangenehme Entdeckung. Der ttaffa schrank stand offen und au demselben fehlten Geld und Juwelen im Betrage von $1,500. Der Kaffaschrank war nicht erbrochen, er war aufzeschloffen, der Diebstahl mußt also von einer Person begangen worden sein, welche die Kombination deS KaffschrankeS kannte. Diese Annahme bestätigte sich denn auch. Andrew, der Sohn deS Beftohle nen. ein Bursche im Alter von 19 Jahren, der bei seinem Vater gearbeitet hatte, konnte nirgends gefunden werden, und da er schon früher schlechte Streiche ge macht hat. war der Verdacht, daß er den Diebstahl ausgeführt hat. sehr berechtigt Der Junge kannte die Kombination deS KaffafchrankeS und er stahl allen Anzeichen nach die Schlüffel der inneren Fächer desselben au der Hosentasche de Vater, beging dann den Raub, und ergrm vte gluchr.

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