Indiana Tribüne, Volume 13, Number 341, Indianapolis, Marion County, 28 August 1890 — Page 2
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Kl Jndians Tribune. Giftetet gSgliH und SonslagS. SitZgqe.?:riSn loQii durch deT,Ssr Z Ctntl V och,, t Conntafll,Xrt6Üni 5 Cents ut Bit lalammin 15 lotl 65 per Banal. Cit fll ,nslch! i OotaallnaJIaaa ZS pu 30 Swesr I30S.carvlandSs. Indianapolis, Ind., 23. Augnft 1390. Der Hauöeinfiurz in ?refeld. Crefeld. 11. August. Ueber den Hausemsturz berichtet die Niederrh. ÄolkSztz.- folgende Einzelheiten: Das Unglücköhaus war von zehn Familien bewohnt, welche aus etwa 22 Erwachsenen und ungefähr 26 5Nnder bestanden. Ter vordere Giebel stürzte nach der Strafe zu ein und riß die sämmtlichen Etockiverke nach sich. Tcr Hintere Giebel blieb stehen und hielt noch einen Theil der Stockwerke. Bei dem furchtbaren Einsturz entwickelte sich eine riesige Staubwolke, welche sich über den ganzen j Stadttheil verbreitete. Vor dem Ein- j stürze machte sich, wie uns ein Geretteter mittheilte, ein Krachen und Knistern bemerkbar: die Bewohner gewahrten schreckenbleich. daß es in dem Hause nicht stimmte. Alles stürzte aus die Ganqe und Treppen; da erfolgte unter furchtbarem Getöse der Einsturz, etwa 40 Menschen, Erwachsene und Kinder, wurden unter dem Schütte begraben. Händeringend und entsetzt liefen die Nachbarn herbei, wateten durch das hochaufgeftaute Wasser der Uuglücksstätte zu. Sofort begann die Rettungsarbeit; die Brandglocken ertönten, die Feuerwehr wurde alarmirt. Tausende stürzten zum Schauplatze des Unglücks, wel cher rechtzeitig abgesperrt wurde, um die bei den Retiungsarbeiten hinderlichen Neugierigen fernzuhalten. Herzdurchdringende Hilferufe drangen aus dem Schutt und aus den Trümmern heraus, welche das Bild einer entsetzlichen Zerstörung boten. Als wir zur Unglücks stelle kamen, war die Nacht schon angebrochei, und wir sahen das Zerstörungs werk zuerst unter dem unheimlichen Scheine von Lampen und Pechfackeln. Einer der zuerst Geretteten war ein junger Mann, welcher im Augenblicke des Einsturzes auf der oberen Treppe stand ; er rutschte mit derselben herunter, wurde nur leicht verschüttet und konnte bald gerettet werden, Der Bruder des Geretteten, welcher mit Familie das Haus bewohnte, stand im Hausflur, im Begriff, das Haus zu verlasten ; derselbe wurde mit den vielen Anderen verschüttet und ist bis zur Stunde noch nicht ausgesunden.... Je länger die Nettungsarbeiten dauerten und je ergebnisloser sie blieben, um so unheimlicher grinste uns der SchuttHaufen an. welcher noch so und so viele Menschen todt vielleicht lebend barg. Ta sahen wir einen Vater seine Frau war glücklicherweise gerettet und hatte verhältnißmäßig leichte Verletzungen davongetragen den thränenden Blick unverwandt auf ein Zimmer des 2. Stockwerks gerichtet, welches nach dem Hoie hin lag und an dem hofseitigen Giebel noch festhing. Dorthin hatte seine Frau einige Augenblicke vor der Katastrophe die beiden Kinderchen gebettet; sie war gerade im Begriffe, den Lieblingen etwas Wasser zu bringen, als der Einsturz erfolgte. Von ven Kindern hat man noch keine Spur gefunden. Ein Kind entging dem Tode dadurch, daß seine Wiege umkippte und diese es vor den herabfallenden Trummern schützte. Großes Mitleid erregte ein bejahrter Mann, dessen Familie unter dem Schutt begraben liegt. Der Tod wird die Unglücklichen von ihren Qualen vermuthlich bald nach Eintritt des Unglücks erlöst haben. Die Ursache der schrecklichen Katastrophe scheint ein Canalbruch gewesen zu sein, welcher durch den furchtbaren Wasserandrang bewirkt wurde. Hierfür spricht u. a. auch die Thatsache, daß das Wasser aus den Canalanschlüssen auch in der weite ren Nachbarschaft in die Keller hinein strömte und das obere Erdreich, welches über der Canalleitung lag, metertiefe Einsenkungen zeigte. Die Fundamente des Unglückshauses scheinen durch die gewaltige Wucht des unterirdisch arbei. tenden Wassers unterspült worden zu sein. Das Kellergewolbe des eingestürzten Hauses ist zum Theil noch erhalten. Die meisten Leichen liegen unter den eingestürzten Treppen. Gegen J8 Uhr brannte es an der nördlichen Seite des Trümmerhaufens. DaS Feuer scheint durch das Umstürzen eines Ofens entstanden zu sein. Veränderung in der Einwände rung. Die Berichte über die Einwanderung in dem mit dem 30. Juni 1890 endienden Fiscaljahre. mit Ausnahme der aus Britisch-Amerika und Mexico, liegen jetzt vollständig vor und ist daraus auf den erstm Blick zu ersehen, daß der Charakter derselben in den letzten Iah' ren ein ganz anderer geworden ist. Die Gesammtzahl der über's Meer Eingewanderten betrug 451,219 Personen, wahrendem Vorjahre nur 433.619 dieseS Land betraten, woraus sich eine Zunahme von 13.000 Seelen in runder Summe ergibt. Die Einwanderung aus Ungarn betrug 22.000 Seelen gegen etwa 11.000 in 1889 und die aus Polen bezifferte sich aus 11.073 Köpfe, wahrend der Zuzug daher im Lorjahr nur 4922 Köpfe betrug. Die aus der Oesterrei chisch-Ungari scheu Monarchie, mit Aus nähme von Böhmen und Ungarn, bezis ferte sich in diesem Jahre auf 29,011 Personen, während dieselbe im Jahre 1889 nur 20.122 sendete. Aus diesen Ziffern ist ersichtlich, daß diese Länder in diesem Jahre etwa 27.000 Personen mehr schickten, als im Vorjahre, was
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tnxti ütiMhüie von 77, Proccnt gleiche kcmmt. Noch weit bedeutender war aber die Tittwanderung aus Italien. Aus diefei? schonen Laud kamen im letzte Jahre nicht weniger als 51,789 nach den Ver. Staaten, während die Zahl der in 1889 eingcwandcrtcn Italiener sich nur auf 24.848 stellte; die Zunahme beträgt also 27,000 Seelen oder 100 Prozent. Aus Italien. Oesterreich-' Ungarn und Polen kamen somit im letzten'Jahre 54,000 Seelen mehr an, als im Rechnungsjahre 1888 1889. und diese Zunahme ist um 41.000 Seelen größer, als die Gesammtzunahme der Einwanderung aus dem übrigen Europa. " Die geringere Zunahme der Einwandernng aus 'diesen Landern erklcsrt sich zunächst aus einer Abnahme derjenigen aus Teutschland, von 7000 Personen, einer solchen von 8000 Seelen aus Schweden und Norwegen und ferner aus der Neduction von nahezu 31.000 Seelen aus Großbritannien. Die Einwanderung aus Großbritannien und Irland beträgt aber trotzdem noch ein Viertel der Gesammt' Einwan derung und eine gleiche Höhe erreicht die vom europäischen Continente, mit Ausnähme der aus Oesterreich, Ungarn, Polen und Italien. Diese ausfällige Aenderung in der Tendenz der Einwanderung ist wohl dazu angethan, zu aller'ei Bedenken Veranlassung zu geben Die verlorene Nasse. Mit Margarethe Salomon, ein Bewohnerin von Upper Sandusky, O., deren Mädchenname Grauauge war, ist die letzte der W?,andot-Jndianer, von denen Cooper in seinen Jndianer-Roma-neu soviel Tragisches und Blutiges erzählt hat. dahingegangen. Die Delwaren. Mohikaner. Irokesen und Wyandots waren die friedlichsten und intelligentesteu Indianer, mit denen die weißen Pioniere im Osten zur Zeit der Besiedelung desselben in Berührung kamen, und durchaus freundlich und friedlich gesinnt. Erst als sie von den Colonisten übervortheilt, betrogen und zurückgestoßen waren, wandten sie sich gegm dieselben und machten mit deren Feinden gemeinschaftliche Sache. Cooper hat sich, nach übereinstimmendem Urtheil der Geschichtsforscher, in feiner Schilderung dieser Stämme zu sehr von Vorurtheil und Stimmung beeinflussen lassen, und so kommt es. daß die Wyandots dem heutigen e schlechte in einem gänzlich verzerrter Bilde erscheinen. Viel richtiger hat die Regierung diese im allgemeinen recht friedfertigen Indianer beurtheilt und auch dementsprechend behandelt. 8i; machte dieselben seßhaft und ließ sie in den Künsten des Friedens unterrichten, wie sie auch die Civilisationarbeiten der Quäker und anderer Philanthropen unter den Wyandots nach Kräften unterstützt hat. Der Stamm theilte sich und noch vor 25 Jahren fand man in Ohio und Missouri kleine Reste desselben, welche ihre Jden tität bewahrt hatten. Seit der Zeit haben sich dieselben entweder mit den Weißen vermischt und sind in denselben aufgegangen oder sie sind zu den großen Jogdgründen abberufen worden. Sie theilten eben das Schicksal ihrer Rasse, deren gänzlicher Untergang doch nur eine Frage der Zeit ist und unabwendbar erscheint. Selbst im Jndianer-Territorium mit seinem prächtigen Klima und fruchtbaren Boden, welches für die früher östlich vom Mississippi, auf dem von Frankreich im Jahre 1803 erworbenen Landstrich angesessenen Indianer reservirt wurve, hat der Census wieder einen Rückgang der rothen Bevölkerung constatirt. Im Jahre 1880 wurde dieselbe mit den Mischlingen auf 76,895 angegeben. Jetzt sind nur noch 67,619 vorhanden, also ein Abfall von fast 12 Procent, gewiß ein außerordentlich hohes Verhältniß und bei der geringen Zahl der Indianer thatsächlich verhängnißvoll. Nach den zuverlässigsten Berechnungen sind höchstens Zweifünftel der dortigen Indianer fest angesiedelt, während Dreifünftel nomadisiren. Am besten und stärksten haben sich noch die Cherokees erhalten, welche die verhältnißmäßig höchste Cultur besitzen, sich vorzugsweise auf die Viehzucht geworfen haben und Heeroen von 10.000 bis 15,000 Stück besitzen, eine Zunahme in Zahl haben aber auch sie nicht aufzuweifen. Die Tage des Indianers sind gezahlt, und das ist ihm selbst am alelch giltigsten, um vieles gleichgiltiger, wie jenen Phuantropen, welche sich so lebhaft für sein Schicksal interessiren. Der Indianer lebt nur für die Gegenwart, berechnet nie für die Zukunft. Und weil er die Zukunft nicht zu erfassen vermag, sieht er auch in allen Fällen gleichailtia den Tod herannahen Weshalb follte nun einem Menschen, der selbst dem Tode ohne Klage entgegensieht, das. Schicksal seiner Rasse Sorge bereiten. Major Andres Säbel. In Bezug auf den Säbel, welchen dn Hotelier D. H. Riepe m seinem Garten in Avondale, N. I.. sand und welcher am Griff den Namen des während der Revolutionszeit auf Befehl Washingtons gehängten englischen Spions Major Andre trägt, schrieb die New Aork .Sun": Gekört dem Major Andre das Schwert? Die Bevölkerung in und um Avondale ist nach einer sorgfältigen Untersuchung zu der Ueberzeugung gelangt, daß das alte Schwert, welches Herr H. D. Riepe aus seinem Garten grub, einst von dem unglückseli gen Major John Andre getragen wurde, und Personen, welche mit der Geschichte des Revolntionskrieges vertraut sind, sind zu der gleichen Ueberzeugung gekommen, nachdem sie die Waffe einer gründlichen Prüfung unterworfen bat' - ten. Herr C. I. Green von Atlanta, j Ga.. glaubt, daß Andre niemals das Schwert eignete. Als Grund für diese Ansicht führte er die Thatsache an. dap
Andre elitts.e ett vor seiner" Gefängettnähme, um sich zu verbergen, in Civil das Land durchzog, und hierbei kein Schwert trug Jedenfalls nicht eine solche Waffewie die gefundene. Als Herrn Greens Erklärung in Druck Herrn Riepe vorgelegt wurde, zeigte dieser dem Sun"- Reporter das Sachwert. Er hatte den Rost abgerieben. Neben den Worten: Major John Andre", welche deutlich zu sehen find, können die Buchstaben ,.A. B. welche auf der lklingc eiugeichnitten sind, gelesen werden. Ob diese Buchstaben in irgend welcher Beziehung zu dem Namen des Verräthers Bcnedict Arnold stehen oder nicht, bleibt dahingestellt. Der Griff ist von Silber, die Scheide von Messing. Jener trägt viele Merkmale und scheint in manch hitzigem Gefecht die Hand des Eigenthümers beschützt zu haben. Die Klinge ist reich gravirt und ein Helm befindet sich aus einer messing nen Platte, die dicht bei dem Namen .Andre" angebracht ist. Ungefähr eine Meile von dem Platze entfernt, wo das Schwert gesunden wurde, befinden sich die Ueberreste eines britischen Forts, und während des Revolutionskrieges hielten die Engländer sicher jenen Theil des Passaic-Thales besetzt. Der Lauf des Flusses soll sich nach der Ansicht des Herrn Riepe beträchtlich verändert haben und zwar durch das Auffüllen des Kanals nach der Essex Countn -Seite zu. Das Wasser ist über das Land nach dem entgegengesetzten Ufer gedrängt worden, und ein breiter Arm fließt jetzt über eine Stelle, die einst trockenes Land war. Auf die sem Stück Land haben die englischen Soldaten einst kampirt und der Eigenthümer, der ein alter pcnsionirter Detectiv und gewohnt ist, sich von Allem zu überzeugen, hegt keinen Zweifel, daß Major Andre dabei gewesen ist. Er besitzt außerdem mehrere kleine Kano nenkugeln. die er zeitweilig an dem Punkte fand, wo er das Schwert gefun den hat.
Dom Jnlande. Der Photograph George H. Baily hat in der Nahe von Boston eine Augenblicks - Aufnahme von einer Felssprengung mit Dynamit mit Gefahr seines eigenen Lebens gemacht, welche sehr gut gelungen ist. Es ist die erstk ihrer Art. Folgenden klassischen Nach, ruf widmet die Deutsche Zeimug" iu New Orleans einem verstorbenen Me-dizinmann-: Der allbekannte Voudou Doktor James Alexander, der seit 19 Jahren farbige uud weiße Dumme und Abergläubische durch seinen Hokus Pokus bethötte. angeblich allerlei Geheimmittel für alle möglichen und unmöglichen Krankheiten besaß, bei , den Voudou Tänzen stets eine bervorragende Rolle spielte und als Cbarlalan kaum seines Gleichen fand, hat endlich auch selbst dran glauben" müssen, denn Freund Hain ließ sich durch all seinen Firlefanz nicht abweisen, als derselbe am Montag an die Thür seiner Wohnung, No. 319 Orleansstraße. klovfte und ihm zurief: Aujust. sollst mal 'runter kommen.Die Camera, mit welcher die Bilder der Verbrecher für die Spitz-buben-Gallerie gemacht werden, ist verhängt, so daß der Spitzbube sie nicht sehen kann, während eine andere dicht vor demselben ausgestellt lst. Während der Photograph anscheinend den Verbrecher photographirt, verzerrt dieser das Ge ficht oder hängt den 5topf, so daß der Erstere unmuthig ausruft: Warum halten Sie nicht still, das Bild ist total mißlungen". Dabei nimmt er die Platte aus der Camera heraus und begibt sich damit in die Dunkelkammer. Sofort hellt sich das Gesicht des Sträflings auf und der verkniffene Mund verzieht sich zu einem schadenfrohen Lächeln. Jetzt tritt aber der verborgene Apparat in Function und im nächsten Augenblick kommt der Gehilfe mit dem wohlgelungenen Negativ hinter dem Vorhange hervor. Das Erstaunen des überliste ten Sträflings gibt sich in einem kräftigen Fluche kund. Ein Paß - Curiosum auS der guten alten Zeit" ist in New Jork entdeckt worden. Dort starb dieser Tage eine Frau Barbara Schneider. Unter ihrem Nachlaß fand sich ein altes vergilbtes Papier, das die Aufmerksamkeit des Coroners nicht wenig sesselte; eS war nämlich ein Reisepaß, welcher der Oberamtmann von Aalen im Jahre 1849 der damals noch jungen Barbara Dchneidea, geb. Steck, aus Psannmsüel, Oberamt Aalen, ausgestellt hatte und der in dem greulichen Amtssrile der Reaktionsära ein genaues Signalement der Paßinhaberin enthielt, so daß diese ja kenntlich gewesen wäre, wenn sie in einem der 36 deutschen Vaterländer" des damaligen Deufchlauds mit einer hohen Obrigkeit in Conflict gerathen Ware. In dem Stgnalement hieß es nach Angabe von Name, Alter, Stand und Himathsberechtigung unter Anderem: Größe: 5 Fuß 8 Zoll. Gesicht: hübsch. Haare: blond. ' Wuchs: schlank, und. fast unglaublich Beine: gerade. Wle das ein schwäbischer Oberamtmann in der vormärzlichen Zeit wohl angestellt hat, um zu constatiren, ob die auswandernden Landeskinder weiblichen Geschlechts gerade oder krumme Beine hatten. Eine schreckliche Tragödie hat sich in Hazardsville, Penn., infolge eines Irrthums ereignet. Mamie Hogan. ein 20 Jahre altes, blühendes Mädchen, hatte viele Anbeter, doch sie zog Allen ihren Gespielen aus den Tagen der Kindheit, Fred. Walker, vor. welcher aber leider vom Geschick nicht besonders mit irdischen Gütern gesegnet war. So widersetzten sich denn dte Eltern einer Verbindung der Beiden und dem Liebhaber wurde schließlich das Haus verboten. Das junge Mädchen ftgte sich anscheinend dem Machtgebot des Vaters; hinter seinem Rücken traf siesich aber heimlich mit ihrem Geliebten und ein solches Rendezvous war auch für die Samstag Nacht verabredet worden. Als alles un bauke Zchliek. Micb sich
Müme uuvemertt aus dem Häuft und
begab sich in Begleitung Walton's nach einem Tanzvergnugen. Bis zwei Uhr amüsirte sich das Paar, dann machte es sich ans den Weg zur Heimkehr. Mamie ging leise, nachdem sie die Schuhe aus gezogen, die Treppe zu ihrem Schlafzimmer hinauf. Alles schien noch, zu schlafen, schon faßte ihre Hand den Drücker der Thüre, als plötzlich durch die Stille des Hauses ein Schuß hallte und das Mädchen zu Boden stürzte. Der eigene Vater, welcher glaubte, einen Einbrecher vor sich zu haben, hatte den Schuß abgegeben. Erst jetzt sah er seine Tochter vor sich liegen; aus einerWunde in der linken Brust rieselte ein Blutstrom über das weiße Ballkleid und den Blumenschmuck. Sie verschied, nachdem sie mit brechender Stimme dem Vater mitgetheilt hatte, wo sie sich die Nacht über aufgehalten hatte. Die Verzweiflung des Vaters über seine That ist grenenlos. Emily Grase, eine sesche Chansonetten-Sängerin, deren Sommeraufenthalt in Saratoga durch eine An klage wegen Diebstahls unterbrochen wurde, ward dieser Tage in New Jork dem Richter vorgeführt. Wie verlautet, hatte der Diamanten schleiser Karl H ödemaker die Verhaftung der hübschen Emilie veranlaßt, weil sie ihn im März, als er mit ihr zusammenwohnte, heimlich im Stich ließ und Brillanten und eine Uhr im Werthe von tz400 in der Eile mitnahm. Die Beweisaufnahme in dem Falle ergab, daß Hödemaker die Künstlerin in einem Cafe Chantant" in Amsterdam kennen lernte und, mit ihr ein zartes Verhältniß anknüpfte. Als der Holländer vor zwei Jahren hierherkam, konnte er die muntere Sängerin nicht vergessen und so entschloß er sich, Emilie in Amsterdam abzuholen und zur AusWanderung zu veranlassen. Das Paar lebte einige Monate glücklich zusammen, jedoch nahm Emiliens Zärtlichkeit in demselben Verhältniß ab, wie Hödema kers Fonds, und die Chansonettenliebe endete mit der fiuchtähnlicheu Reise der Sängerin nach Saratoga, wo sie ein Engagement antrat und sich in ihren freien Stunden von einem Anderen bewundern ließ. Hödemaker. dem ein Tag Emilie uud seme Brillan raubte, muß Beides zu verschmcr :.. ernen, denn wie Frl. Gräfe durch c;..?' ganze Reihe von Zeugen bewies, hatte Hoedemaker sie allerwärts als seine Frau vorgestellt und damit, nach jener berühmten Entscheidung des obersten Gerichtshofes, jene sormlose Ehe geschlossen, deren Gütergemeinschaft sich Emilie zu Nutzen machte, zumal da, wie sie gleichfalls durch Zeugen bewies, ihr Verhältniß mit dem Ankläger ein Herz, eine Seele und ein Koffer war: es bestand völlige Gütergemeinschaft, bis Emilie sich eines Tages auS dem ohnehin nicht für's Leben geschlossenen Bund unter Mitnahme der glitzernden Steine zurückzog. Richter Gorman entschied, daß bei der, nachgewiesener Maßen zwischen dem Kläger und der Angeklagten bestehenden Ehe- und Gütergemeinschaft die Anklage auf Diebstahl unhaltbar und deshalb abzuweisen sei. Frauen sind Räthsel, die noch nicht vollkommen gelöst sein werden, wenn die Posaunen zum Weltgericht rufen. Annie Staken in Louisville hatte sich mit Peter McCravy verlobt, die Verlobung hielt sie aber keineswegs ab, mit einem anderen jungen Manne Spaziergänge zu machen.wobei sie ihrVerlobter überraschte. Wie's in Kentucky Sitte ist, zog Peter prompt den Revolver, jagte Annie eine Kugel in den Kopf und brachte sich dann selbst, um ja nicht zu kurz zu kommen, zwei Schußwunden bei. Wider Erwarten genasen Peter und Annie, und letztere warf sich nun dem ersteren mit dem Ausruf an die Brust, durch die angestellten Schießübungen habe er ihre Liebe, die er an dem jungen Mann zu verlieren im Begriff war, wieder voll und ganz errungen. Ge wissermaßen hat sich Peter in ihre Liebe hineingeschossen. Revolver in den Hän den von liebestollen Narren können also, so lange es Welber gibt, die so komisch" sind, wie Annie Staken, mitunter etwa? Gutes u Stande bringen. Der67jährige RobertWet ster in South Haven hat am 3. August geheirathet und sich am 4. August, von seinem Weibe wieder scheiden lassen; damit bewies er die. Wahrheit des Sprichworts: Im Alter wird man klug." Am ö. August hat sich aber Herr Webster wieder eine andere Frau beigelegt; damit hat er die Richtigkeit des andern Sprüchworts bewiesen: Ein alter Narr wiegt drei junge auf." Oom Noslande. Die Frankfurter Kleine Presse" veröffentlicht eine Uebersicht der Steuerverhältuisse der Eiuwohl er von Frankfurt a. M. Daraus ersehen wir, daß daselbst einzelne. Leute jährlich ein recht nettes Pöpchen an Einkommensteuer zu entrichten haben. An der Spitze der Steuerliste steht FreiHerr W. von Rothschild mit 232,560 Mark, Nathan von Rothschild mit N,040 M.. Louise Freisräulein von Rothschild mit 17,100 M., Ludw. Gottl. Frdr. v. Erlanger mit 27,360 2)., G runelins Wwe. geb. St. George mit 27,360 M., Jakob Stern mit l7,100 M.. Th. Stern mit 13,680 M., Rud. Sulzbach mit 13,680 M., F. E. v. Erlanaer mit 11,623 M., Adolf Goldschmldt mit 11,623 M., von Reichenbach mit 11.623 M. Im Verein für Stattft i k in London hielt vor Kurzem Dr. Ogle einen interessanten, in der Lancet" ausführlich wiedergegeben Vortrag, dem wir folgende Thatsachen und Schlüsse über die Frequenz der Heirathen entnehmen. Es galt bisher als eine unbestrittene Erfahrung der Rationalökonomie, daß die Anzahl der Eheschließungcn unter den arbeitenden Klassen zunimmt, wenn die Vrodpreise sinken und umgekehrt. Dagegen weist Ogle m Bezug aus die Bevölkerung Englands zn der Hand der Statistik , der vergas aenen 70 Jahre nach, daß bohe Getreide-
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''VV ÄLWS5S prctft und Hauflgrelk der' yescytteMNgm mit wenigen Ausnahmen sich vcreinen und umgekehrt. Für diese Wahrnehmung gibt Ogle folgende Erklärung: Er führt aus, daß bei der eigenthümlichen Consignration der dortigen Verhälwisse, unter denen ein weit größerer Theil der Bevölkerung Englands von der Industrie, als vom Ackerbau lebt, der Preis des Getreides keinen dircctm Maßstab abgibt für den Wohlstand der vom Arbeitslohn lebenden Bevölkerung. Ein so großer Theil des Getreides kommt unter allen Umständen vom Ausland, daß Schwankungen im Preis im nm . . t Zweienmcyen nnt den wechselnden 5Losten der Fracht im Zusammenhang stehen. Perioden hoher Frachtsatze sind also auch Perioden hoher Getreidcpreise, Die Frachtsätze gehen aber in die Höhe, wenn der Handel blüht und fallen, wenn derselbe erlahmt. Hieraus folge, daß Perioden hoher Frachtsätze und demzufolge Perioden hoher Getreidcpreise zusam' mcnfallen mit großer Activität der Industrie, Zeiträume, Umstände, welche der großen Masse der Arbeiterbevölkenmg Englands die Entschließung zur Heirath erleichtern. Man schreibt aus Syd ney, (Australien) : In der in Victoria gelegenen Ortschaft Beechworth trieb sich in den letzten Wochen ein Jndivi duum, Patrick Cotter, herum, der im Betteln geradezu Erstaunliches geleistet hat. Frech und ausdringlich, Frauen gegenüber sogar mitunter eine drohende Haltung annehmend, zog der Mensch von Straße zu Straße, von Thür zu Thür. Einerlei ob Regen oder Sonnenschcin, Mr. Cotter war zur Stelle. Langsamen Schrittes pilgerte er die Straße hinunter, ein Bild völliger Verkommenheit. Zuletzt scheint aber doch die Sache den guten Beechworthern überdrüssig geworden zu sein. Die Polizei legte sich ins Mittel, Cotter wurde abgestlhrt und vom Herrn Polizeirichter wegen Landstreichens zu sechs Monaten Gefängniß verdonnert. In Gewahrsam gebracht, hatte sich der Mensch natürlich einem Toilettenwechsel zu unterwerfen. Wer aber beschreibt das Erstaunen der Wärter, als sie in den Lumpen, welche Cotter soeben höchst widerwillig abgelegt hatte, eine große Anzahl Depositenscheine auf verschiedene Banken lautend, entdeckim, die im Ganzen nicht weniger als auf 16,860 M. (843 Lstr.) lauten. Das Erstaunlichste an der ganzen Sache ist aber, daß Cotter, nach den Daten der Depositenscheine zu urtheilen, sich diese Summe in dem kurzen Zeitraume von elf Monaten und zwar fast ausschließlich in zwei Städten, Vallaarat und, Gre long. zusammengebettelt hat. Cotter war über diese nnerwartete Entdeckung entsetzlich wüthend; in völlige Raserei gerieth er aber, als ihm eröffnet wurde, die Gefängnißverwaltung werde den Schein zu Geld machen, um damit die Kosten seines sechsmonatlichen UnterHalts im Gefängnisse zu decken. In Paris wurde Don Ramon Ernandez, Herzog von Sevilla, Sohn einer Hofdame dtzr Königin Jsabella, zu sechs Monaten Gefängniß verurtheilt, nachdem er überwiesen worden war, daß er einer Kunstreiterin, der er im Circus galant die Mantille hielt, während sie ein Pferd bestiegen hatte, die gefüllte Geldbörse aus der Tasche escamotirte. Gleichzeitig war ein Kaufnann klagbar gegen ihn geworden, dem er Hemden unter falschem Namen entlockt hatte, und endlich hatte er auch noch einem Fräulein, das ein kostbares Armband trug, dasselbe abgenommen, um ihr zu zeigen, daß sie ein ?icherhcits kettchen benöthigte, uud war tit der Beute entflohen. Er verantortete sich als echter Hidalgo, leugnete Riit stolzer Miene Alles und verlietz auch nach der Verurtheilung den Gerichts saal mit hocherhobenem Haupte und edler Haltung. Ueber die am 3. Aug. zu Innsbruck verstorbene Anna Speckbaher, Tochter des Anführers der nordtirolischen Landstürmer in den Jahren 1809 bis 1813, Joseph Spcckdacher, erhält die Wiener Abendpost" folgende Mittheilnngen : Anna Speckbacher war im 11. März 1802 zu Rinn geboren, stand somit im 89 Lebensjahre. Bis oox drei Jahren erfreute sie sich einer ?erhäitniß mäßigen Rüstigkeit. Eigenthümlich ist es, wie sehr die Erinnerung zn die Krirgszeitcn von 1809 bis 1813 selbst ih.t'u schon geschwächten Geist beichaftigtr. Wenn beispielsweise in dem nahen T ." fe Hötting eine Hochzeit oder :ine Prrc-i'sion gefeiert und hierbei der Landessitte gemäß tüchtig geschossen Vurde, richtete sie sich im Bette aus mit der Frage: Sein die Boarn wieder da?" oder: Ist heut' Kaiserschieizen?" Anna Spockbacher war das letzte von Joseph Spcckbachers Kindern. Der älteste Sohn Andreas starb im Alter von 37 Jahren. Die übrigen Kinder wurden durchweg sehr alt; Joseph erreichte -in Alter von 82 Jahren, Marie ein solches von 72 Jahren ; Katharina starb im 60. Lebensjahre. Von Joseph Speckbachers Nachkommen befinden sich noch die Töchter Andreas Speckbachers am Leben. Die eine. Louise, lebt unvermählt bei ihrer Schwester Emilie, Wittwe des Jrrenanstalts - Direktors Stolz und deren Tochter Louise Stolz, welche als Uebungs - Schullehreritt am Pädagogium in Innsbruck angestellt ist. Ändere directc Nachkommen sind nicht mehr vorhanden. Juliette Pourpe, die oft genannte Freundin Voulangers, hatte sich jüngst vor dem Zuchtpolizeigerichte zu Chartres gegen die Anklage auf Betrug zu vertheidigen. Die Pourpe war mit einer Baarschast von 70 Francs nach Taury gekommen und hatte, nichts dcstoweniger ein Hotel angekauft, das sie sofort übernahm. Vier Monate später kniff sie bei Nacht und Nebel aus, nachdem sie zehn K isten mit Wäsche, Schmuck, Kleidern bei einem Nachbar versteckt hatte. Die Gläubiger waren um 15.000 Francs geschädigt worden.
lDer Gerichtshof verurtheilte die ' Schwindlerin zu zwei Jahren Gesangiß, wogegen sie Berufung einlege? Vird.
VolitlsSe Onküüdlgnngen. Toiii Tncrgro.pt, lst demokratisier Kandidat für da Amt del Conntv Auditor. Die Wahl findet sm 4. November 189? ftatt. Stimmt für XX. O STILES. für Ä o u n t h . C l e r k. Wahl am Dienstag, 4. November.
Stimmt für Cft&arle X$ Feiblernan, republikanischer Kandidat für das Amt dek Criminal. Richter von Marion County. JUilgmr A. Brown, für CireuN.Rickter: Wahl am 4. No. vemberlSW. Demokratisch. Connty TiSek. Clerk: John N. Wilson. Sheriff: Henry Langenberg. Auditor : Thomas Taggart Echahmeister: Victor VackuS. Recorder . Peter Carson. Coroner : Dr. Frank Manker. Snrveyor: Paul Julian. Connth Commissäre : S. Distrikt: Michael H.Far,el. 3. Diflrckt: Firman Stout. Snperiorrichter : Napoleon V. Taylor. Jameö W. Harper. Pleny W. Bartholomev. Eircuitrichter: Edgar A. Brow n. Criminalrichter : Äillard F. Cox. Staatsanwalt : I ohn Holtzman. Ligitlatnr : Harvey Mathews. Henry Thienes. I. C.McCloöky. JameSE.McCullough. Fred.Mack. THE LADIES FAVORITE. NEVER OUT OF ORDER. If ycu dcsire to purchase a ewlng machine, &sk our apren t at your place sor terma and ttricea. Ir you cannot sind our asrent. writa direct to neurest addresa to you beiow pamed M8 mache mmm Chicago - 28 UNION SQUARELNx- QALLAS Ari ANTA G. TXX. WC LOUIS, MO. iMirAwccociy flintai ftr 3ntsaa?oU!! e(ft Oftutt 2 Oft Dtt&tngtin Ctis Die kürzeste und direkttst, Route st, QefV Nord, Süd "Vestltml Zuecre mit den sein? Parlor, Lehnfinhle- und Speisewagen, mit Dampf geheizt und mit Ue! tnzität beleuchtet. Die schönste Eisenbahn, zöge in Uz Welt. Die vorzügliche Beschaffenheit dn Selelje und der MaZchioe,ie gestatten die xtyU SchnilligkeU bet größter Sicherheit. Die einzige Linie, welche ihre Passagiere nach dem Grand Central Depot in New Sork bringt uud ihnen dadurch zwei Stunden Zeit spart. Die Einfahrt in Chicago ermöglicht then 11 f bei blies über den Michiga Vdenne Boulevard und die schönsten Straßen der Stadt. Die Zöge lausen i den Central Bahnhos don Cin cinn a ti, die Union. Depott don Cleveland, Bnfsalo und Uld anY, serner St Lo nis, Peori a. Die Office in Indianapolis befindet sich in: No. 1 Oft Washington Straße, No. 133 Süd JllmoiS Sirafo und de Union Bahnhof, wo Tickets nach allen Theilen der Wer. Staaten, Canada nd Mexiko zn den niedrigsten Raten zn bekommen sind, nnd alle gewünschte Nneknnft ertheilt wird. Oscar G Murrajr, Vttkthröolrektor. I. B. Martin, Gt. Pass. Agent. II. M. Bronson, HilfS Gen. Paff. Agent. Jndianapol!?, Ind. 0. 1. & W. Die kurze Linie nach dem Osten u. Westen. Die einzige Linie mit dollöändigen Zöge nach Bloomiogron nnd Peoria, tntt Durch ahrtk.Baggoni nach HavptplSjen am I?t-onri-fflnge Luch Dnrch.Cchlaf. nd Bahn. tuhl.Wogaon dia Danville nd Chleago, so chnelle Zeit die irgend eine andere Linie zu niedrigeren Raten machend Zöge am Iodiavavolit Union Bahnhöfe : bfahrt, östlich gehend : 7 00Nm, 4 ttoBm. Vbsahrt, westlich ghend : 7 4bBm. I1 15 Nm, 12 0 Mittag nd 5 00. Ankunft, vom OSen : 7 2ttVm, 10 4051. Ankunft, vom Westen : 6 LONm, 4053, 2 4091 und w 1SV. Täglich. Alle Zöge Haie die feinsten BuffktS, Schlaf- und Nnhkftnhl'OattsnS. Wegen Dckett nnd genauer Anknnft wende man sich ach 42 und 44 j ackson Place, . dem Haupteingange der. Indianapolis Union Etatwn gegenüber, oder an irgend inen Agenten der Bah.
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