Indiana Tribüne, Volume 13, Number 333, Indianapolis, Marion County, 20 August 1890 — Page 1
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Das Zirkular des Dr. Senner, des Präsidenten deS Nationalverbandes deut scher Journalisten und Lchriftsteller gab unS am Samstag Veranlassung, über die Lage der für Lohn arbeitenden Journale ste zu schreiben. Jenes Zirkular ent halt noch eine Stelle, welche wir in jenem Artikel nicht erwähnten, welche aber eben! falls eine Besprechung verdient. Diese Stelle lautet : Nichts muß uns ferner liegen als den Verlegern irgendwie feindselig entgegenzutreten ; wir wollen aber den Beweis erbringen, daß es im besten Interesse der Verleger ist, wenn ihre gei stigen Mitarbeiter dem Proletirierthum entrissen werden und jene geachtete gesellschaftliche Stellung erringen, welche allem ihnen die beste Erfüllung ihrer schweren und verantwortlichen Pflichten md licht." Wir staunen wirklich über diesen (3i danken. Zwar ist darin die Anerkennung der Thatsache, daß die Journalisten Proletarier sind, denn man braucht doch nicht dem entrissen zu werden, worin man sich nicht besindet. Zwar bisiadet sich darin das Geständnis, datz die Journalisten nicht die für ihren Beruf nöthige gesell schaftliche Stellung besitzen, denn was man.hat, braucht man nicht zu erringen, aber die Idee, daß eS im Jntereffe deS Verlegers ist, die Journalisten dem Proletarierthum zu entreißen, und ihnen zur Erringung einer besseren gesellschaftlichen Stellung zu verschaffen, ist sehr naiv; nicht minder naiv als der folgende Satz : In keinem andern Gcwrbe ist eine vollkommene Harmonie zwischen Kapital und Arbeit so leicht durchzuführen, wie in dem journalistischen." So sonderbar die Bezeichnung Gewerbe" für den Beruf des Journalisten in dem Munde des Dr. Senner klingt, so ist die Idee von einer leichten Durchsüh runz der Harmonie zwischen Kapital und Arbeit im Allgemeinen und einer noch leichteren zwischen Verleger und Journalift noch weit sonderbarer. ES ist geradezu erstaunlich, wie viel Falsches ein gewandter Journalist zuweilen in so wenig Worten sagen kann. Sieht denn der Herr Dr. Senner gar nicht, daß alle unsere Tageszeitungen, die deutschen Arbeiterzeitungen allein ausgenommen, lediglich als Geschäfte geführt werden, bei denen der einzige Zweck das Geldverdienen ist ? Sieht er denn nicht an der Staatszeituna selbst, an welcher er angestellt ist, daß Nachrichten gefälscht und manipulirt, Lokalberichte entstellt, in Leitartikeln verkehrte und falsche Gedanken und Ideen zum Ausdruck gebracht werden, bloß weil daS Geschäft eS verlangt? Dr. Senner redigirt unseres WiffenS den Depeschentheil der Rew Aorker Staatszeitung. Ist es nicht eine Thatsach?, daß an der Staatszeitung die Depeschen, besonders die Kabeldepeschen nicht mit Rücksicht auf die Wahrheit des Inhalts derselben, fondern mit Rücksicht auf den Geschmack der Leser, des G eschüft es halber zugestutzt und auch erweitert werden ? Sieht H rr Dr. Sen ner nicht, daß die Zeitungen heute dem widersprechen, was sie gestern gesagt. weil das gut fürs Geschäft ist? Sieht er nicht, daß die meisten unserer Tageszeitungen jeden Tag die Wahrheit zehn Mal unterdrücken, diesen oder jenen Kunden oder Lesern, diesen oder jenen Kandidaten, dieser oder jener Partei zu Gefallen, kurzum das Publikum hundert Mal verkaufen, bloß des Mammons hal ber? Es bleibt sich dabei im Prinzip ganz gleich, ob die Bezahlung direkt erfolgt, oder ob der Vortheil im Geschäfte steckt. Zeitungen werden heutzutage bloß nach Geschäftsprinzipie n geführt, die Wahrheit, das Wohl deS Vol. kes, die Aufklarung des Volkes, Erweckung und Verbreitung nchtiger Prinzipien und Anschauungen, das Aes spielt keine Rolle. Die Herren Herausgeber nehmen gewöhnlich die Stellung zu den Tagesfragen, welche sich am besten für sie bezahlt, und nur Arbeiterzeitun gen bilden ine ehrenhafte Ausnahme, von Wochen- oder Monatsschriften, die einer besonderen Tendenz gewidmet sind, abgesehen. ES ist nun zwar richtig, daß daS Volk auf diese Weise jeden Tag zehn Mal ver rathen und verkaust wird, eS ist richtig, daß dies tm Grunde genommen vom Standpunkte der Moral aus, eine Schur kerei ist, eS ist richtig, daß auf diese Weise die Quellen der Erkenntniß für daS Volk vergiftet werden, aber das Ge-
schüft verlangt eS, eS bezahlt sich. Der Verleger rechnet auf die Unwisienheit und daS Vorurtheil der Menschen, er weiß, daß die Lüge lohnender ist, als die Wahrheit; daß daS Volk die Wahrheit nicht hören will, daß eS geschmeichelt und nicht belehrt sein will, und daß daS
Volk von jeher gerade Diejenigen am; meisten verdammte, die es am besten mit ' ihm meinten. f Der durchschnittliche Zeitungsverleger ist ein Feind deS Volkes, mit dem er aber kokettirt und dessen Leitenschasten er schmeichelt, weil daS für das Geschäft gut ist. Der Verleger aber bedarf zu solch schmutziger Arbeit seiner Werkzeuge. Er muß Leute haben, welche ihm nicht bloß ihre Arbeitskraft, sondern auch ihre Gesinnunz verkaufen, und er will diese Gesinnung billig kaufen, denn er ist Geschäftsmann. EinMensch verkauft seine Gesinnung wohl fre i will i g für einen hohen Preis, für einen niedrigen Preis aber verkauft er sie bloß, wenn er muß. ES ist darum durchaus nicht im Interesse der Verleger, daS Lohn'Literatenthum auS dem Stande des Proletariers herauszuheben. ES ist im Gegentheil ganz und gar im Interesse der Zeitungsverleger ein Lohn-Literaten-thum zu haben, welche? seine Prinzipien und seine Gesinnung gezwungen verkauft. die sie die ihrigen freiwillig verkaufen. Wer Arbeitskraft kaufen will, sucht dieselbe so billig wie möglich zu bekommen, ganz einerlei, ob eS sich um körperliche, oder geistige Arbeit handelt. Wer Arbeitskraft zu verkaufen hat, der sucht sie so theuer wie möglich abzusetzen. Wie kann da von Harmonie zwischen Käufer und Verkäufer die Rede sein ? Es giebt hier bloß eine Unterwerfung unter die augenblicklich den Markt beherrschenden Verhältnisse. So lange die Zeitungen bloße Geschästsunternehmungen sind, welche durch Lüge und Verrath an den Interessen deS Volkes einen Gewinn abwerfen müssen, so lange die ZeitungSherauSgeber gewissenlos die Jntereffen deS Volkes an den Meistbietenden verkaufen und um schnöden Gewinn Wahrheit und Recht verschachern, so lange werden die LohnLiteraten sich nicht auS dem Proletarierthum erheben können. DrathuaHrigten. WetterauSfiSten. Jür Jndwna : KlaeiS Wetter; leichter Teoperaturvechstl. Der Eilenbahnftreik. New York. 19. Aug. Die eisten Beamten der vtrschledenm OrganisatioNkn von Eisknbaljnleuten, wie Heizer, Conduktkure. Weichtnsttlltk . sitzten beute ihre Konserenz hiir fort. Dieselbe findet im St. Cloud Hottl statt. Ueber da? Resultat vulautet noch nichts, doch wird allgemein die Vermuthung autw sprachen, daß ein allgemeiner Streik an dem ganztn Vanderbildt'kchtn Eisenbahnlystem erfolgen wird. Fehlschlag derPftrftcd.Ernte. Wilmington. Del.. 18. August. Die Psirstchernte in Delaware ist ein vollstänviger Fehlschlug. Während etwöhnlich 3000 bis 6000 Wagenladungen jährlich vkkschickt werden, wurde in diesem Sommer bloß ein einziger Korb und zwei Kisten durch die Eisenbahn befördert Die Pfirstchzüchter erleiden einen Verlust von zwei bis drei Millionen Dollars. FurchtbarerTornado. Tod und Verderben. Wilkeßbarre. Pa.. 19. August. Ein furchtbarer Tornado traf heute Nachmittag diese Stadt. Der Himmel war schwarz wie die Nacht, als der Sturm heranraste und Bäume, Dächer und Zäune mit unwiderstehlicher Gtwalt fort riß. Telegraphendrähte wurden veggtrissen. EisenbahnzÜge umgeworfen und die Verwüstung ist eine allgemeine. Einzelre Stadttheile liegen vollständig in Ruinen. Frauen und Kinder liefen hän? beringend und um Hilfe rufend in den Straßen umher. Eine Frau wurde beim Auösteigen aus einer Kutscht künftig Fuß weit geschleudert, ein Mann wurde vom Winde von feinem Wagen geworfen ; die Zahl der Vttltdungen durch herabfallende Steine und Balken ist enorm. Man schützt di Zahl der Todten aus dreißig, doch hat man bis ifet erst wölf Leichen gesunden. Der Schaden an Eigenthum belauft sich in die Hunderttausende. Die Lustzusuhrmaschlne der Murray Mine ist vom Sturme zerstört worden. ES befinden sich 27 Menschen in der Grube, doch hofft an sie sämmtlich her auszubringen,
Die katholische Marienkirche liegt voll ständig in Trümmern. Die Hazard Drahtfabrik stürzte ein und eine Menge Arbeiter wurde unter den Trümmern' tt graben. D!e Szene war eine schreckliche. Eine Anzahl Dörfer und Ortschasten in der Nähe wu,de fast ganz vernichtet. Sugar Notch. drei Meilen von hier berichtet fünfzehn Todte, ParsonS, vier
Meilen von hier, berichtet zehn Todt. Furchtbares Eifenbahnun glück. Boston, 19. August. Auf der Old Colong Bahn trug sich heute in der Nähe von Quwcy Mass, ein furchtbare? Ei senbahnunglück zu. Die Lokomotive tneS ErpreßzugeS entgleiste, und siel von dem Bahndamm hinab. Der erste Ptrfonenwagin folgte und fiel auf die Lokomotioe. und die übrigen Wagen stürztkn ebenfalls um. In dem Wagin. welchkr auf die Lokomotive fiil. befanden sich etwa fünfzig Personen. Der au der Lokomotive entströmende Rauch und Dampf füllte sosort den Wagen, fo daß Niemand etwa sehen konnte und eine Szene furchtbaren Schrecken? entstand. Die durch- und übereinanderliegenden Mtnlchen. von denen viele schwer verletzt wurden, erstickten 'tbeilwtise im Rauche, tdettweise wurden sie durch den beißen Dampf verbrüht. Glücklicher Weise entstand beim Herabstürzen de Wagens ein großes Loch in dem Boden desselben. Viele konnten zwar dasselbe nicht mehr erreichen, sondern starben in dem kochend heißen Dampfe, aber die meisten der Passagiere entkamen doch durch dasselbe. Bon Boston kam auf telegraphische Meldung Hilfe. Bis jetzt hat man zwölf Leichen hervorgezogen, vier Personen starben kurz nach dem mau sie herausgezogen hatte und drei weitere Personen werden vahrscheinlich sterben. Ueber dreißig Personen sind schwer, aber nicht tödtlich verletzt. Oitüabsi Sänger fest in Wien. Sen. ti mentaler Patriotismus. Wien. 19. Aug. Dem ersten Konzert des deutschen SängerftfteS Hierselbst wohnten 20,000 Zuhöre? bei. und di'sel. ben sangen unisono .DaS deutsche Lied" und Die Wacht am Rhein" mit. Nach dem Konzert folgte ein CommerS, bei welchem viele Reden gehalten wurden. Der Bürgermeister von Wien legte in seiner Begrüßungsrede besondnen Nachdruck aus die Zusammengehörigkeit von Deutschen und Otsterreichern. Heute besuchten nicht weniger a!S 200,000 Perso nen den Garten der Ftfthalle, wo Musik, Quartettgesänge und Tanz in bunter Reihenfolge abwechselten. Erzherzog Karl Ludwig alS Vertreter deS Kaisers und sämmtliche Minister wohnten dem heutigen Conzert bei. Der Kaiser übermittelte den Sängern seinen Dank auf telegraphischem Wege. Am Schluss, de Konzerte ließ der Bürgermeistk? von Nürnberg die deutsche Einigkeit leben, die Einigkeit aller deutsch redenden Stämme im Frieden und auf dem Schlachtfeld. Der Toast ward stür misch bewillkommt. Ein Erzherzog stieg hierauf von der kaiserlichen Loge auf die Bühne herab und erklärte, indem er dem Bürgermeister dankte: .Ich bin völlig mit Ihrem Trinkspruch einverstanden und erden denselben dem Kaiser berichten." Die österreichischen und deutschen Dirigenten umarmten sich und bald wurde daS Umarmen und Küssen in der Vtr sammlung ollgemein. Später langte eine Depesche von Kaiser Wilhelm an. Cholera in London. Lo n do n, 19. Aug. Die Entdeckung eine Falles ächter asiatischer Cholera hat hier große Aufregung hnvorgerufen. Ein Kohlenschaufler, der eben mit einem Dampfe? von Calcutta gekommen war. wurde in einem WirthShause krank. Man brachte ihn nach dem Hospital, wo die Nerzte sein, Krankhtit als asiatische Cholera schlimmster Form erklärten. Friedensschluß. San Salvador, 19. Aug. Ge nera! Ezeta. provisorischer Präsident von Salvador erhielt eine Devtsche von Dr. Galindo. dem Agenten SalvadorS in Guatemala. dtS Inhalt!, daß die Frie denSbedwgungen arrangirt und alle Jorderungen EzetaS von Guatemala dewil ligt worden seien. Daraufhin ordnete Ezeta die Einstellung der Feindseligkeiten an. 0Qti7tBQt0tfa. Angekommen in: New Vork: .Westernland von Antwerpen, .State os Georgla" von Glasgow. Hamburg! Gtllttt von Ntv Dork. Bremtrhaven: .Eider'vonNtw Pork London. In Sicht : .Italy- von New York.
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Wir haben eben eine weitere Partie Oelgemälde 30 bei 44 Zoll erhalten. Preis SS Etö. Der groge 5 u. 10 Cent Laden, JEJaD. Uffi West Washington Str., TÜBPIN&C0. Hiesig es. yoltzei-Serichk. Charles Keser. ein 30 Jahre alter Schuhmacher ist der Verführung der 1 Jahre alten Rosa William? und deS Be suche eines berüchtigten Hauses ange klagt. Die Beweiiführung'für die erste Anklage dürste ziemlich schwer werden, da der Mann behauptet, daß da? Müdchen gerade diejenige ist. welche? seine VilsührungSkünste an lihm erprobt hat. DaS Mädchen war gestern Abend in einer schlimmen Gegend, auf Keser warsend, von Polizisten angetroffen worden, und Keser lief, auS einem Freudenhouse kommend, den Polizisten gerade in die Hand. Er sagte, daß er Obdach für daS Mädchen gesucht habe, well eS sich nicht getraut habe, zu so später Stunde zu seiner No. 90 Süd Noble Straße vohnhaf. ten Schwester, bei ber e? seine Heimath ausgeschlagen hat, zu gehen. Der Prozeß Keser'? wurde aus Freitag verschoben. Der 12 Jahre alte'Perry Halty und drr 6 Jahre alte Arthur Meyer? sind beschuldigt, ine Welche an der New Jersey Straße verstellt und damit eine Lokomotlve zum Entgleisen gebracht zu habm. Vorläufig ist mit den Schlingeln nach nicht? geschehen. Michael Lueid. welcher kürzlich Maggle Barnett an der Kentucky Ave. übersallen hat. wurde um 56 und Koste bestraft, und Jacob Kirschmann wurde als Der lenige. der damals den verhängnißvollen Stein auf Frau Mary Wllson geschleu d,rt hat. den Großzeschworenen üderwiesen. Der Mitangeklagte Frank Murphy wurde entlassen. Martin Dugan und JameS HickS, welche kürzlich JameS Benson in Coltman'S Wirthschaft geschlagen, wurden je um $1 und Kosten gebüßt. George Davee wurde sür einen rohen Angriff aus Charle? TeSka um $25 und Kosten bestraft. tZT 6 Fälle von Dlphtheria, 19 Fälle von Scharlachfitder und 1 Fall don Masern find zur Zeit in der Stadt. tST Dr. S. RkemelS wurde im Poli zeigericht von dn Anklage, einen Masernfall nicht zur Anzeige gebracht zu haben. seeigesprochen. ET AuS dem Kassaschrank in H. A. Croßland'S KommisstonSgeschSst an Süd Pennsylvania Straße wurden vorletzte Nacht 52 gestohlen.
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