Indiana Tribüne, Volume 13, Number 332, Indianapolis, Marion County, 19 August 1890 — Page 1
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GöZSosiMeo.
Am 13. Juni, wenige Tage nach der letzten SchulrathZwahl, schrieb der Telegraph" Folgendes : Nach einer Wahl haben wir in der Regel keine Vorwürfe mehr für unsere Gegner . . . . Wenn aber die hiesigen Jr lander, welche sich der großen Mehrzahl nach in der lebten Schulrathswahl als blinde, boshafte Neider und unverbeffer liche Dickköpfe betragen haben, jetzt noch nach Rache schreien .... so ist es an der Zeit, den ungewaschenen Schlingeln den Standpunkt klar zu machen. Die Deutsch Amerikaner aber werden sie nicht bulldo sen, noch auch im Mindesten einschüch tern. Wenn die Isländer d r o h e n, so werden die Deutschen hauen, natürlich nur in der Politik und mit dem Stimmzettel. Die irischen Aemterjazer mögen sich sehr in Acht neh men, daß sie den Bogen nicht zu straff spannen, denn wie durch ihre eigene Schuld die Stimmung unter denDeutschen stch gegen sie gegellt hat, könnte ihnen das sehr übel bekommen. Nicht bloß moralische, sondern physische Schläge haben sie in derThat an uns verdient...... Diese Bursche haben auch nicht einen Schatten von Ursache für ihren blinden Zorn gegen die Deutschen, und doch macht sich derselbe bei jeder Gelegenheit und auf jedem Ge biete. i sogar in religiösen Angelegenheit ten gegen die deutschen Katholiken gel tend, wenn dieselben nicht immer nach der irischen Pfeife tanzen wollen. Wenn die Irland sich nun noch ge berden, als ob ihnen ein himmelschreien des Unrecht zugefügt worden wäre . . . . . und wenn sie uns darob mit allen Schrecknissen drohen, so wollen wir ihnen hier mit sagen, daß die Deutschen sehr gut ohne Aemter bestehen können, daß aber die so sehr darauf verpichten Jrländer sich auf Jahre ohne Aemter werden durchschlagen müssen, wenn sie ihre Rache kühlen ..... wollen." Man wird gestehen müssen, daß das ziemlich deutlich um. Aber zwei Monate spater, am 12. August, hatte sich bei diesem Blatte schon eine gewaltige Sin nesänderung vollzogen. Da schrieb das Blatt nämlich Folgendes : Die Jrländer haben sich in der letzten Schulrathswahl der Mehrzahl nach kei neswegS als unsere Frmnde erwiesen, wiewohl einige der einsichtsvolleren auf unsere Seite standen. Die Versuchung, sie mit gleicher Münze zu bezahlen, ist auf unserer Seite groß und wir könnten auch wohl eher ohne sie, als sie ohne uns fer tig werden Aber angesichts des hohen Zieles, daS wir anstreben, werden wir unS ihre Kandidaten schon g-fallen lassen, sofern dieselben und die Jrländer Über Haupt sich ebenso loyal gegen uns verhal ten. DaS wird sich bald herausstellen und demgemäß werden die Deutschameri kaner handeln." Ja, gewaltig ist diese Sinnesänderung. Vor zwei Monaten wurde mit Schlägen, moralischen (am Stimmkasten) und sogar Physischen gedroht, da wurde in Aussicht gestellt, daß die Jrländer auf Jahre hin aus kein Amt haben sollen, und nicht einmal zwei Monate später heißt es, wir Werden uns ihre Kandidaten schon gefallen lassen. ' Merkst du was lieber Leser ? Begreisst du, woher das Geld kommt, womit die Exemplare des Telegraph- bezahlt wer den, welche jetzt unentgeltlich an die Leser der Tribüne" vertheilt werden, und deren theilweise Liste durch eine schurki sche Transaktion erlangt wurde? Die Summe ist groß genug, um noch mehr zu thun. I n einigen Tagen wird der Telegraph" vorläufig zum Zwecke deö Experimentes den Subskriptionspreis heruntersetzen. Das Experiment, wenn es nicht gelingt, und die zur Existenz fh lenden Abonnenten nicht belörrnzt. kostet Geld. Begreifst du lieberL ser dieSchven kung zuGunsten der Jrländer, denVerkauf der Deutschen an die Jrländer ? Noch mehr. In der letzten Sitzung deö Comites, welches die Schulangelegenheit leitete, wurde ein EinVerständniß dahin erzielt, die Angelegenheit zu keiner Par teiangelegenheit zu machen, sondern die Legislaturkandidaten beider Parteim zu zwingen, Farbe zu bekennen. Die Tribüne" stellte daraufhin jede weitere Agitation in der Sache ein, um dem Comite keinerlei Verlegenheit zu bereiten, um ihm seine Arbeit nicht zu erschweren. unl um späterhin im Einverständniß mit den Beschlüssen des Comites handeln zu können. Eigenthümer des .Telegraph"
sind Mitglieder dieses Comites. Trotz dem schrieb der Telegraph" am 12. August in demselben Artikel in welchem er erklärte, sich die Kandidaten der Jrlän der gefallen lassen zu wollen. Folgendes : .Wir hoffen unsern Kampf unter der Leitung der demokratischen Partei zu füh ren und erwarten deSbalb von ibr einen
Platform-Beschluß, worin verlangt wird, I j daß an dem Schulgesetze von 1869, wel! s chcö sich 21 Jahre lang gut bewährt hat,i wi.ie.!i. t rn . I UlHls zum Ataiyeitk gens einer e völkerungsklaffe geändert wsrden soll." Warum diese Mißachtung und Jgnori ! runz deö ComitebeschlüffeS, der daS Re .sultat sorgfaltiger Ueberlegung war? DaS Comite kam zu der Ueberzeugung, daß wenn die Sache zu einer Partelsache gemacht würde, dies ein energisches Ein treten in den Wahlkampf über den ganzen Staat hin nothwendig- machen würde, und daß ihm dazu die Mittel fehlen. DaS Comite kam zu der Ueberzeugung, daß es beffer sei, den Kampf auf die Gegenden zu beschränken, in welchen viele Deutsche wohnen, und wo sie stark genug sind, etwaS durchzusetzen, andernfalls würden unsere Gegner auch da herauSge fordert werden, wo die Deutschen nicht stark genug sind, sich erfolgreich zur Wehr zu setzen, und die Gefahr würde dadurch vergrößert. Diesen weisen und vernünftigen Be schluß sucht der Telegraph" nun hinfäl lig zu machen. Warum? Bedarfes nach dem, waS wir oben gesagt, noch ei ner Erklärung ? Ist eS nicht ein Scha cher, durch welchen das Deutschthum an das Jrländerthum verkauft wurde ? Aber so wirds gemacht, und so ist eS schon oft gemacht worden. Die großen Phrasen von Freiheit, Deutschthum u. s. w., die Androhung moralischer und physischer Prügel und dergleichen sind le diglich ein Köder, um zweierlei zu angeln : erstens den Leser, dem der Phrasenbrei als Kost behagt, und zweitens den Sudel. Der Vernünftige aber wendet sich mit Abscheu von diesem Treiben. DrathnaWHteo. r3tttrauNSttn. JürJndlana : Regen, kühler morgen. Geburtstagsfeier. Washington. 18. August. Der Präsident wird am Mittwoch seinen 57. Geburtstag mit seiner Familie in Cape May seieen. Große Kinder. Washington. 18. August. Im BundeZ!eake reichte deute Plumb eine Resolution ein. den Verkauf und daS Trinken von Schnap?, Wein und Bier kn der Restauration des Senat? zu der bieten. Die Resolution wurde bis morgen zurückzelegt. Der Eise nbahn streik. New York, 18. Aug. Powderly richtete heute an Webb. den Atckprüsiden ten der Bahn ein Schreiben deö Inhalt?, daß er eine Unterredung mit ihm wünsche. Webb erwidtet daraus, daß er es für beffer hatte, die Sache schriftlich abzu machen, jedoch auch zu wer Unterredung bereit sei. Psvderly richtete darauf ein längeres Schreiben an Webb, worin er sagte, dab die Bahn allerding ein Recht habe. Leute zu entlasten, welche ihre Pflicht nicht thun, oder unfähig find, daß aber nach erhaltener Jaformatlon er zu der Ueberzeugung gelangt sei, daß die Leute bloß auö dem Grunde entlassen morden seien, dab sie dem Orden der KalghtS of Labor angettren. und dies sei ein Eingriff in ihre periö glichen Rechte. Zur Entscheidung der Sache schlage er ein Schiedkgericht vor. Darauf erwi der! Webb, daß die Compagnie jederzeit ansttllen und entlafftn werde, wen sie olle und daß er die Nothwendigkeit eineS SchiedlgerichteS nicht einsehe. Am Nachmittag kamen zwei Mitglieder der Exzcutive der K. of L., Wright und Holland, zu Webb und üblrgaben ihm ine schriftliche Darlegung ihrer Klagen. Bus salo, 18. August. Im Conti nental Hotel fand heute eine Konferenz zwischen Povdtrly. E P. Sargent, dem ersten Beamten der Brüderschaft der Heizer. G. W. Howard, dem Präsidenten der Verbindung der Eisenbahnange stellten und Frank Sweeney dem eesten Beamten der Verbindung der Welchen stiller statt. Ueber da Resultat der Verhandlungen war nichts zu erfahren. wahrscheinlich aber ourde die Thunl'.ch keit ine? allgemeinen Streiks besprochen Albany. 18. Aug. Der Knabe Dwyer, der von einem Plnkeetoner ange schössen würd', befindet sich in keitl schem Zustande. Die Epkutivbehörde
der K. os L. halte Zettel anschlagen las. sen. worin vor den Pknkerton'schen Hals abschneidern gewarnt wir, weil diese! ben beabsichtigen, sich unter dle Streiker zu mischen und Unruhen anzustiften. Boston, 13. Aug. DieNew Eng land Protektlve Rallway Co. erhielt von dem Masterwoekaan Lee folgende Chiffre Depesche: .'rVtiätsoever, wliatev or mors. Be in readiness Die Dipeche soll die Bedeutung haben, daß die Leute sich in Bereitschaft halten, gegebenen
Falle? sofort an den vtrelk zu gehen. Der katholische Central Verein. Baltimore, 13 Aug. Kardinal Gibbon? hielt heute eine Ansprache an den deutschen kathslischen Central Verein. Der Präsident Henry I. Spann, horst verla? eine Adresse, und sprach sich in derselben sehr scharf gegen da? Bennett Gesedau?. &c Dabei Pferdefleisch. Berlin. 13. August. In Folge dtö hohen Brette? d? Rindfleische? find zwei Pferdkfltisch'Rtgaurationtn hier eröffnet worden. Dieselben werden meist von Nrbeitern besucht und man kann daselbst einen Braten oder ein Jrlcaffee für zwan zig Pfennige bekommen. Man will sie vor Ansteckung bewahren. Berlin. 18. August. Die in den fiskalischen Gruben de? Saarrevier? be schästigten Arbeiter find sämmtlich vor einer Betheiligung an den Bergardeiter tage in Halle gewarnt worden. Der Handelöminister v. Berlepsch ist übee die in'? Unermeßliche sich steigernde Begehr lichkeit der Bergarbeiter, die in dem Pro gramm dt? Btrgakbeitertage? zum AuS druck kommt, sehr ungehalten. Bom Blid getroffen. Berlin, 18. August. Eine Gtl'llschaff von sieben Personen stieg heute auf den Thurm de? Münster? in Freiburg. im Brei?gau, um von dort au? den Ber laus eine? Gewitter? zu beobachten. Der Thurm wurde vom Blid getrvffn und zwei Mitglieder der Gtsellschast sofort getSdtet. Die übrigen Mitzlieder wur den schwer, eine? derselben vielleicht iödt lich verletzt. Der Kailer auf Reisen. St. Petersburg. 18 August. Der Kaiser wurde bei seiner Ankunft in Narva von dem Zar und dessen Gefolge am Bahnhose empfangen und nach der Villa PolywiM geleitet. Der Kaiser machte dem Zar einen prachtvollen Wa gen zum Geschenk. Abend? fand ein große? Bankitt ftatt. Nordpol. Expedition per Luftballon. Pari?, 13. August. Der französt. sche Luftsahrer Bensonson und der Astro nom Hermite beabsichtigen von Spitzber genau? eine Luftfahrt nach dem Nord pol zu unternehmen. Vertagung de? Parlament?. London. 13. Aug. Da? Parlament wurde heute vertagt In der Thronrede macht dtt Königin auf den friedlichen Ausgleich aller afrikanischen Gebletöstreiligkeltea mit Deutschland und Frankreich aufmerksam und ein Ausgleich mit Por tugal ist angebahnt. Dem Präsidenten der Ver. Staaten wurde der Vorschlag unterbreitet. dieBehring?seeFrage einem Schiedsgerichte zu unterbreiten. Der Nothstand in Irland. Dublin, 18. Aug. Ja Skibbereen kostet inMabKartoffeln, da? man im vor igen Jahre ütiX kaufen konnte ifet 10d. Der Ernteertrag wird sicher bi? zum Ok tober aufgebraucht sein. Aus den Bla?. ket Inseln an der Westküste von Irland ist der Hungertyphus auSgebrochen. Aus Central'Amertka. Mexiko. 13. Äug. E? wird berichtet, daß in Guatemala Alle? für den Krieg au?gehoben wird, wa? Waffen tra gen kann. Die Gtschäste stehen still und die Stadt befindet sich im Belagerung? zustand. Gegen 25.000 Mann find be. reit? nach der Grenze abgegangen. Leute werden zwangsweise in die Armee gesteckt. Borrilla? will nicht Frieden schl eben, wenn nicht Ezeta, der provisorische Prä fident von San Salvador zurücktritt. Die Armee Salvador ist 20.000 stark und süe diese Woche stehen hestig Kämpfe bevor. ,O OQfi3üQHQUn. Angekommen in: Havre: .La Bretagne von Ne York. Glasgow: .State ofJndkana von New Pork.
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