Indiana Tribüne, Volume 13, Number 330, Indianapolis, Marion County, 17 August 1890 — Page 4
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-- MiLNü Tribüne. . rw . SonntsgS'LluSgabs. Qfffgg 130 S.ÜZsrdlandSr. Indianapolis, Ind., 17. Augnft 1390. Da DerbreHen in der GtUt Fue arz. Madrid, 19. Juli. Heute Früh cht Mr ist Higin! Ba. kaguer, die 9tUnM des langvicrigen Processes, tu elchem tt im Sommer 1888 in Madrid an emer alten allem lebenden Frau Vsllbrachte Raubmord verhandelt wurde, mittelst Strangulirens hingerichtet ssrden. Das Verbrechen selbst, die damit zusammenhangenven Umstände, welche theilOkise UNaufgeklart geblieben sind, die unendlich langen Proceßverhandlungen, elche Von der Presse aller Scbattirunqen mit theilweis für den hohen Gerichtshof nicht sehr schmeichelhaften, höchst leidenschaftlichen Commentaren begleitet wurden, . das Alles regte die öffentliche Meinung in ungemohnlichem Gräde aus und brachte das Publikum schliesttch in eine Stimmung, in welcher eS die heute erfolgte Himichtung der B.laguer als einen Justizmord sehr leichtfettiger und falscher Weise öffentlich zu bezeichnen sich nicht schkuk. Die Geschichte des Verbrechens, fsweit sie überhaupt dem Publikum bekannt wurde, ift rn aller Kürze folgende: In der Calle (Streßt) guencaral in Madrid wohnte die Wittwe eines wohlhaben, den Kaufmannes, Frau Varela. Sie hatte einen einzigen Sohn, einen Tauge nichts, der mit der Mutter stets in Difterenzen ?ezen Geldangelegenheiten lebte. Der junge Varela war im Sommer 1883 wegen eines leichten Bergehenö zu einigen Wochen Gefängniß verurtheilt worden und faß diese Strafe im Carcei rnodelo ab. Der Direktor dieses Modell"-Gefängnisses, Millan Aftrau, war mit Varela befreundet, war wie dieser stets in Geldverlegenheit, in welcher er Varelas Hilfe öfter mit Erfolg angerufen hatte. Während des Letztere Gefangenschaft bezeugte Astraq ihm seine Freundschaft dadurch, daß er Varela häusig Urlaub gab. Eines Tages bot er ihm inen solchen wieder an, unter der Bedingung, daß ihm Varela bis zum anderen Morgen eine größere Summe Geldes zur Deckung einer Ehrenschuld oerjchasfe. Varela versprach das Geld zu besorgen, trat Abends seinen Gesangmßurlaub an und erschien am nächsten Mittag mit der gewünschten Summe wieder bei feinem Kerkermeister. Dieser nahm das Geld sehr befriedigt und dankend in Empfang; aber wer beschreibt sein Entsetzen, als er im Laufe des Tagek Hort, die Wittwe Varela fei am Vormittag desselben TageS in ihrer Wohnung ermordet und beraubt wsrden. Als der That verdächtig roar das Dienstmädchen der Varela, Higinia Dalaguer. gefänglich eingezogen. Da aber zahlreiche Madrider den jungen Varela während seiner sogenannten Gefangenfchast auf der Straße, in Cafes und auch am Morgen des Mordes in Freiheit gesehen hatten, so sprach sich die öffentliche Meinung bald dahin aus, Varela, dessen sehr schlechtes Verhältniß zur Mutter bekannt war, sei, wenn auch nicht der Mörder derselben, so doch der moralische Urheber der scheußlichen That. Millan Astray. der Gejöngnißdirektor, war durch die Eröffnungen iu Betreff Varelas natürlich auch bedeutend compromittirt und wurde, nachdem er vom Amte suspendirl nur, verhaftet. Die ersten Aussagen der Balaguer waren für die beiden Her ren sehr graoirend. und eigentlich war nun AUes überzeugr, Varela, unterstützt von Astray, sei der Mörder gewesen. Da mit einem Male änderten sich die Aussagen des Dienstmädchens vollstän big ; Higinia, die eine hysterische Person war, dehauptete, sie habe zuerst aus Angst falsch ausgesagt ; nicht Varela, sondern sie selbst und ein anderes Mädcheu. Dolores Avila, seien die Mörderinnen der alten Frau. Trotzdem Higi nia sich nachher in Widersprüche verwikt kelle, der Hauptinhalt ihrer Aussage, sie habe ihre Herrin ermordet, blieb derselbe und wurde von dcm Umstand unterstützt, daß Geld und Smuck, welche man, als ton dem Raube entstammend ansah, bei ihr gefunden rri rden. ES erhob st r? nunmehr ein wahrer Zeitungskrieg fü: und wieder; eö wurden Stimmen la t. welche behaupteten, der Gefängnißdictor habe einen Protector unter demlj 'hen Gerichtspersonal; dieser habe ihn zu rer Gefänzniß-Direc-orstelle in einem ihn, den Protector, sehr kompromittirenden Briefe besonders empfohlen, und nun drohe Astray mit der Verüfjentlichung des erwähnten Brieses, wenn der Protector nicht ihn und Varela aus der fatalen Situation erlöse. In Folge dessen ich erzähle nur wieder, was sich, während der Proceß spielte, die Spaziergänger im Netiro und das Volk aus der Puerta del Sol erzählten, was die Presse ziemlich unverblümt aussprach in Folge dessen also, habe man der Balaguer versprochen, sie von der Toiezstra'fe fedenfalls zu retten, wenn es , ihr gelänge, den Verdacht von dem Sohn auf sich zu lenken. Schon seh? kcmpromittirt. dat sie vielleicht gedacht, aus diesem Wege noch am sichersten zu geh; jedkttfaÜs änderte sie, wie schon erwähnt, ' ihre ursprünglichen Aussagen und klagte sich selbst und ihre Freundin an. Der Proceß endete, nachdem das Menschenmögliche an Lügen geleistet worden war, . mit der gänzlichen Freisprechung VarelaS und Astrays ; nur das Direktorium seines fidelen .Modell-- Gefängnisses urde dem Freunde Varelas entzogen. Higinia Balaguer wurde zum Tode rn urtheilt, Dztores Aoila zu 13 Jahren . Zachkhaus. Die öffentliche Memunz war, trotz, dem der Kassalionshof auch das Urtheil bestätigte, der Ansicht, dasselbe würde niemals vollzogen erden; man sagte, HZginia sei nicht ganz zurechnungsfähig, die Details des Processes feien zu unaut- ; geklärt geblieben, die Negentin werde sie . im letzten Momente begnadigen, und waS der Neden mehr waren. Alle Welt war erstaunt, vör ccht Tagen die Nachricht zu lesen: Higmia Balaguer werde am Freitag in die Ca?:lla" gebraöt und
,.rvtexip . f 'AU'i V.7"' V,!'-" - v ,. ,Vi am SdÄaWn'? '".nit' :c')t rdeit. l3 erhob sid ein rj .4iK v:. u n der öntrüftuiig in i i i!iau:i Presse; der B??chülz eS Miniftcnache,, der Königin nichl die ÄeguabiM,' anzuratheu, uutit in au st allend er 'iikifc kritisirr ; die Mitglieder des Müusterulms wurden zsn Deputakionen, Abgeordneten, von dem Vertheidig? er Verurrheilren besucht ur.d drincend gebeten, Vognsdgung zu defürworic'g, dre Königin selbst ließ Canovas telrpisch wissen, es würde ihr lieb tint wenn ihr die Äiegnadigung unter irgend emer annehnZbarkn Form Ä. o r.zklegt werde ; der Minqterprssident In?: rrr 'untin fein tiefes Bedauern a:S vXw, lZzem Wunjche nicht will faxten s. i innen, das Ministerium Yade heslossen, die CabinttSsrage zu stellen, weun eS semen nach siunven, j, tagelauger Prüfung der Prvceßacten esaßren Äesch'uß, ds?i Todeuctheil vollstrecken zu lasieir, zuriicknchmen müßte. Die Doktrin sei gepÄldig. sie habe auch nacy Verkündigrrng des Unheils nichts von ihrer SelöskMkllsae zurückgcnomi men, die öffentliche (Sicherheit würde unter der Begnädüzung leiden, es sei soeben wieder ein Äiorv in Madrid von einem DiensnnZkWM an ihrer alten Herrin verübt ein Factu , seine (Canooas') Pflicht biete ihm zu seinem großen Bedauern, diesmal ihr (der Ko nigin) zu rathen, ron ihrem scheusten Vorrecht Gebrauch zu machen. Canovas hat hierdurch die Zahl seiner Feinde noch rermehri und vca: seirxr geringen Popularität noch beträchtlich zugesetzt, denn die öffentliche Meenunq ht nun einmal ttS Higinia eine Märtyrerin gemacht, Obgleich Niemand sie für schuldig hält. Gestern früh niurde das Dienstmäd chen der Wittwe Varela in die Kavelli des Carcel Modelo. des Gefängntsses gebracht, in dessen Hof heute früh die Hinrichtung stattfand. Dieser oierundzwanzigstülrdige Aufenthalt in der 6a pilla, in welcher der zum Tode Verurtheilte mit zwei Gastlichen sich auf fei Ende vorbereitet, ist ein Ueberrest der rafsimrt grausamen Formalitäten, welche dem Tode der durch die Inquisition Ver urtheilten vorangirrg. Higin empsing in der Kapelle, neben elcher auch ein kleines Schlafkabine! für sie hergerichtet war, den Besuch ihres Bruders und ihres Vertheidigers, nahm verschiedene Mahlzeiten zu sich und wid mete sich mi! vieler Andacht den vorge schriebenen religiösen Uebungen. ' Heute früh wurde sie aus der Kapelle, von den beiden Geistlichen begkitet, um acht Uhr zum Richtplay geführt; sie verlangte nicht zu sprechen und war äußerlich ruhig ; der Henker bedeckte ihr Haupt mit einer schwarzen Kappe, schnallte sie an einen Block, ehe er ihr die Schlinge ums i legte und zuzog, was dann mit großer Schnelligkeit geschah. Der Akt der Hin 'richtung dauerte sechs Minuten. Bis heute Nachmittag blieb die Leiche im Hoj 'des Gefängnisses ausgestellt. Soeben 'sechs Uhr begraben ihre Angehörigen die Heldin des Verbrechens von guen' caral." ttinderverftcherrmg in England Die Commission deS Oberhauses, schreibt man dem .Avgus'auS London, geht in der Prüfung der Frage Hinsichtlich der Kinderoersicherung mit anerkennensverthem Eifer zu Wette. In den letzten Tagen des Juni wurden von derselben mehrere ärztliche Leichenbefchauer vernommen, welche hauptfächlich in den großen BevSlkerungScennen ihre Thätigseit entfalten. Dr. Barwife aus Blackburn, der früher in Birmingham thätig war, gab seiner Ueberzeugung dahin Ausdruck, daß in seinem Distrikt arme Leute, deren Kinder versichert aa ren, oft nichts sehnsüchtiger wünschten, als den Tod dieser letzteren. Die ver sicherten Kinder, sagte er weiter aus, werden von ihren Eltern in geradezu entsetzlicher Weise vernachlässigt, und eS ist für den gewissenhaften Arzt zuweilen sehr schwierig, festzustellen, ob der Tod in Folge natürlicher Ursachen eingetreten rvar oder durch unverantwortliche Nach läss g i feite 'S dcr Eltein herbeige ü ni wur. Die Hoffnung, von der Ver sicheruugs - Gesellschaft 20 Schilling, ja in einigen Fallen auch noch weniger bei lern Tode ihres Kindes zu erhalten, HU tet für diese jedes elterlichen Gefühls bare Menschen eine hinreichende Er, muthigung zur Vernachlässigung ihre, Kinder. Dr. Branson aus Rotherham sagte aus, daß die Bevölkerung seirieS Bezirks hauptsächlich auS armen Miner arbeit:? i bestehe, bei welchen du Kinderversicheruug sehr großen Anklang gefunden habe, besonders aber sehr arme und übel beleumundete Personen habe hierfür ein lebhaftes Interesse bekundet. Auf das Zeugniß dieses ArzteS hin urde kürzlich ein Man zu zwei Momaten Zwangsarbeit verun heilt wegen vollständiger Vernachlässigung seines .ItrndeS, welches an den Folgen derselben .gestorben war. Ein zweites Kind desselben Arbeiten starb ebenflls unter sehr verdächtigen umstanden, doch ließ sich m diesem Fall, erichtlicherseitS nichts Strafbares er. Mitteln. Ein anderes Individuum er hielt wegen des erwähnten Vergehens drei Monate Gefängniß. In einer auj 5 Mitgliedern bestehenden Familie, welche sämmtlich versichert waren, konnt, er eine grenzenlose Vernachlässigung onstatiren. Die Mutter ernährte ge rode ein noch, ganz junges Wesen mit einem aus Schseineschwarten un Schweineohren zubereiteten Gericht, -während die Lebens-Bersicheruvgs-Poli dieses Kindes ihr Hauptinteresse in An-, spruch nahm. Die Todesfälle, so führt er weiter aus, werden durch Abzehrung und Entkräftung herbeigeführt. Min; destens HO p(5t. dieser armen Kind würden bei einer passenden Behandlung und Erziehung dem Leben erhalten wer, den können. In sehr vielen Fällen gibt man den Kindern medizinische Zuckersäste oder Laudanum (Opiumextrakt) ein, aber die verworfensten Eltern oder Pfleger greifen oftmals zu weit einfacher Mitteln, welche ebenso sicher in der Wir kung sind wie ein Flintenschuß oder eim Arsenoergiftung. Auf eine diesbezüg, liche rage des Präsidenten erklärte Dr. Br n o i, daß Usweilen der Tod eines KmdcS, resp, die den Eltern gezahlt, Versicherungssumme von den Jriendlz Societies" in den Lokalblättern ver offentlicht wird, um auf diese Art neu, Clienten sjnuen. Trytzdem ei.
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Todesfall für die GeseUlchasten tttten Verlust bedeutet, so kann er, in gct schickte? Weise durch Annoncen zum Gegenstände der Spekulation gemacht, immerhin eine Quelle des Gewinnes sü, die Compagnie werden. Dieses frivol, Treiben verdiene die schärfste Verurthei lung. Dr. Cleaver. Arzt eiues Kiuderkran. kenhauses in Sheffield, hob besonderi die Zunahme der Kinderversicheruug i, dieser Stadt hervor und sagte, daß ein, große Anzahl der von ihm behandelte, Lrrankheitsfälle auf die schlechte Ernäh: , rung der Kinder zurückgeführt rverde kun. M. Pullen-Barry hat in de, Zeit seiner ärztlichen Wirksamkeit ii Ärlase, Bedfordshire. oft sterbenskrank, Kinder gesehen, welche bei ssrgsältigtt Pftege seitens der Eltern hätten gerett werden können. Im Allgemeinen mxti hier Lungenkrankheiten vorherrschend, welche aus der Nachlässigkeit der Elteri ihren Pfleglingen gegenüber resultirten. Auch in diesem Bezirke spielte die KinderVersicherung eine große Rolle und oft: mals wurde der Arzt erst zu einer Zeit gerusen, wo er nur den Todtenschei ausstellen konnte. Der Leichenbeschaue, von Oldham, Dr. Thomson erklärte, daß nach dem Tode von Kindern ode. Erwachsener, welche an langwieriger Krankheiten zu Grunde gegangen mrt erst während der Krankheit versichert worden waren, die Agentender betreffen den Versicherungk-Gesellschaften das Au sinnen an ihn gestellt hätten, in seine, Eigenschaft als Arzt die Todtenfchein, zu fälfchen. Bei den durch Nachlässig, keit verursachten Todesfällen sei es fast unmöglich, blödeste Unwissenheit von de, strafbaren Schuld zu unterscheiden. M. Carter, dem Leichenbeschauer von Glow cestershire, hat sich im Laufe seiner ärztlichen Praxis die Ueberzeugung aufge: drängt, daß die Versicherung der Kinde, zum Verbrechen führe. In einer Fa. milie, in welcher 14 Kinder durch schlecht, Ernährung zu leiden hatten, starben i kurzer Zeit acht. Der Vater, ein Ge wohnheitstrinker, brachte ein schwer er, kranktes Kind um Mitternacht in eine, sehr kalten Jahreszeit zu dem Arzte. Dem Leichenbejchauer erzählte die Mutter des Kindes ganz kaltblütig, daß sie das letztere versichert habe, weil sie de, Meinung war, daß das schöne Geld dodj leicht verdient wäre! !l Entgegen den schweren, von diesen Aerzten gegen die .Friendly Socicties" und andere erhobenen Beschuldigungen, vertritt Dr. A. Browne, der ViceCoro-. ner von Nottingham, die Meinung, daß die beklagenSwerthe Vernachlässigung der Kinder keineswegs in erster Linie auj die Versicherung derselben zurückgeführt erden dürfte. Die durch Vergifwaß verursachten Todesfalle, welche er zu konstatiren Gelegenheit hakte, betrafen vor Allem Kinder, welche fremder Ob Hut anvertraut worden waren, während die Mütter ihrer Arbeit nachgehen mußten. Die fremden Pfleger geben den Kindern Arzneien ein. um sie einzuschläfern. Der Zeuge plaidirt dafür, die Versicherung von Kinttrn unter 12 Jahren gesetzlich zu verbieten, ausgenommen für einen Betrag, weicher niedriger ist als die Beerdigungskosten. Kürzlich gelangte in Newcastle onTyne ein Fall zur Verhandlung, welchem die Anklage zu Grunde lag, daß der Tod eines Kindes durch schlechte Behandlung und Vertiachlässizung verursacht worden war. Nach dem Belicht des Newcastler Journal entspann sich im Laufe der Ver Handlung folgendes Zwiegespräch zwischen dem Vertheidiger und dem Präsidenten des Gerichtshofes: Der Vertheidiger: .Ich habe es für meine Pflicht gehalten, den Vater zu fragen, ob seine Kinder versichert wären; er antwortete, daß sie alle bei der .Prudential" versichert sind, aber er konnte den Betrag der Versicheruttgssumme nicht angeben." Der Präsident: Wie hoch belauft sich gewöhnlich die Summe?" Vertheidiger: .30 Schilling oder Pfd. St., und dafür zahlt mau wöchentlich einen Pennu und zuweilen etwas mehr." Präsident: .Dann kann man wohl ein neugeborenes Kind versichern, und wenn es stirbt, stecken die Eltern die Versicherungssumme in die Tasche?" Vertheidiger: .Ja." Präsident: .Und wie hoch stellen sich die Beerdigungskosten dieses Kindes?" Vertheidiger: .Ich weiß eS nicht genau, glaube aber, daß sie acht Schilling betragen werden." Präsident: .Und die geissenlofen Eltern haben also bei dem sauberen Geschäft einen Souvereign verdient?" 57 effentl. Ankläger: .Das ist gleichsam eine für einen Menfchenmord bewilligte Prämie. Präsident: .Es ist skandalös ; eristiren viele solcher Ver-stcherungs-Gesellschaften ?" Anklager : ., die Hülle und Fülle!" Für Olertrinker. Unfer Bier ist neuerdings nicht bloß ein vielbegehrtes Getränk, sonder auch ein, besonders beliebter .Stoss" literari, scher Erörterungen. In Freiburg i. B. ist soeben ein Büchlein erschienen: Me dieinische Winke und hygienische Regeln ? für Biertrinker" von Dr. Otto Gotthilf. $n gememverstandltcher Form und doch i E : rr rx.rjjt cr.r? t . uu tüiicatafmcct azis weroen oes Biertrinkers Freuden und Leiden geschildert und Mittel und Wege angegeben, jene zu vermehren und diese zu vermeiden. Das Conserviren deS Bieres in Fß, Flasche und GlaS bis zum Munde deS Trinkers, das sichexe Erkennen eines .guten Stoffes" oder auch des .Letzten vom Faß", der Werth des Bieres als Nahrun gsckittel, Nervenerreger und Sorgenbrecher Alles ist hier gründlich und klar dargestellt. Auch gegen all das Leid und den Jammer der Bierkater und Katzen sinden wir hier Mittel und Rathschläge. Der Confum deS Biere nimmt von Jahr zu Jahr zu. Unanfhaltfam dringt m .( tt. t u (um, icgcsjouieagn vorwärts, Schritt für Schritt erobert es sich ein Land nach dem andern. Aber eS ist die Vrovern me,jt nur tm Wtedererobern, denn in älteren Zeiten war der Bieroe, nuß, namentlich auf unserem Coutinent, nocy veroretteker als jetzt. Im heutigen Ungarn, Jllyrien tmd Thraeien, in Phrogien, Armenien und Egvvten, in Spanien und Portugal bis an die Gren ten fcrr aenuestscke Jftiftr ni tim I 1 -r "7 ""i" w v, ! Zeugnissen des AltertbumS das dort tot nur wenig bekannte Bier damals ein evenjo oeltevtes mit allgemeines Volks tränk. Wie tief in der Sitte da
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.: ''A. . vk& V iv- V t ij. . . , . ,, aäS VrMschw Kelten der Genuß deS Älerei eingewurzelt war, das beweist unS untn anderm eine Episode aus dem Leben de, heiligen Briaittä. Sie wiederholt, Christi Wunderthat auf der Hochznt zu wo er Wasser in Wein verwaw delte, doch so, daß sie, um den Durs! der Bedürftigen zu stillen, Wasser i Bier verwandelte. Die germanischer Volker scheinen erst dann, als sie sich dem seßhaften Leben und dem Ackerbar mehr zuwendeten, von der keltischen Bevolkerung dm Biergenuß überkommer und sreudtg angenommen zu haben. O' e 1 t r l. tr.tt .r. Vr HatZHttm wtro 11(19 oer mmmzwe am brinuS als Schutzpatron der Brauer. als Ersinder des labenden Getränke! von allen Biertrinkern verehrt. Auch in alten ZuHiüchern wird Gam, lrinuS, König von Flandern und Bra dant, als Schöpfer des Bierbrauens ge: nanut, während historisch von einem nige dieses RamenS gar nichts bekannt ift, sondern nur sestßeht, daß im Iahn 140 t Johann von Burgund (Jean priruus, daraus wohl GambrinuS entstan, den), als er die Grafschaft Flander erbte, einen Hgpsenorden stiftete, um de, Flamländern feine Achtung für de Hopsen, den man dort zu bauen ange, fangen hatte und unteir das Bier, mischte, erkennen zu geben. Auch bei den Geo mane würzte man daS Bier erst seit den elften Jahrhundert durch Hopfen, vorhn meistens durch Eichenrinde. In späterer Zeit urde das Bier wie: der mehr durch den Wein verdrängt, auck aus Gegenden, welche heute als du Stammsitze deS Biergenusses gelten. So war eS im weiteren Verlaufe bei Mittelalters in Süddeutfchland ganj oder fast ganz aus dem Gebrauche ge. kommen, und ebenso wie Süd unl Mittelfrankreich war auch Bayern durch, gingig ein Weinland geworden. Wir lassen hier einige der Winke un Rathschläge Dr. Gotthilfs folgen: . . . - Man wird gut daran thun, wen man aus seinem Zimmer, seinem Bu reau, seiner Werkstatt nicht direkt in'i Stammlocal geht, sondern einen größe ren Umweg macht, und dabei in d frischen Lust öfters recht tief ein- uni auSathmet, um durch die Lungen seine Blut mehr Sauerstoff zuzuführen un dadurch dasselbe gesünder, die Nervev widerstandsfähiger zu machen. Auch schlafe man stets in einem kühlen Zim: mer, i& welches freie, frische Außenluft ungehindert eindringen kann. Aber noch ist etwas dabei zu berück, sichtigen, nämlich das Essen. Wir wisi sen. daß, wenn wir ein alkoholreiches Getränk, z. B. Branntwein genießen, dieser im nüchternen Magen eine viel intensivere Wirkung ausübt, als im ge sättigten. Ein tüchtiger Schluck Branntwein, nüchtern genommen, er zeugt im Magen energische Wärme, ja sogar Brennen, lähmt und betäubt gleichsam unsere Magennerven, während er nach einer kräftigen Mahlzeit nur ein angenehmes Gefühl, ein Wohlbehagen hervorruft. Dies muß uns auch ein Wink für's Biertrinren sein. Biertriw ken ohne kräftiges Essen wirkt entschiedeu schädlich aus unsere Magenuerven, ja aus unseren ganzen Organismus. Ist del Magen leer, d. h. haben die Nerven des, selben nichts zu thun, nicht die Ver dauungsthätigkeit zu regeln, so kommt der Alkohol in zu directe Berührnng mit ihnen, übt ungehindert seine schädlich, Wirkung aus, wir sagen: das Bier be-. kommt uns nicht. So mancher jungt Mann, namentlich so mancher Student, bat dies schon an sich erfahren. Dah sollte doch Niemand beim Biertrinker, das Essen außer Acht lassen! Vor den? Trinken eine kräftige Fleischspeise, und. wenn man länger beim Bier sitzt vinX mehr trinkt, dazwischen immer einmal ein Stück Käse, oder, was leider noch nicht überall, namentlich fast gar nicht in Süddeutfchland eingeführt ist, eir Soolei, oder auch eine Salzbretzel, odkl ein Rettich. Nach jeder zu großen Erregung folgt eine Erschlaffung, nach jede? Ueberrei zung eine Ermattung. So verhält es sich auch bei dem übermäßigen Genuß alkoholischer Getränke, in diesem Falle des Bieres. Daher ist am folgenden Morgen, wenn wir am Abend des Guten zu viel gethan haben, unfer Nervensystem erschlafft, unfere Magennerven verwei gern jede Verdauungsthätigkeit: wir haben auf nichts Appetit. Da hat uns denn schon der Instinkt und die Erfahr rung gelehrt, nervenreizende, den Appetit befördernde Mittel anzuwenden; wir genießen Haring, saure Gurken, Caviar mit Citrone und dergleichen und trinken kohlensaures Wasser. Letzteres darf aber nicht zu kalt genossen werden, sonfl schadet es mehr als es nützt. Besser ist daher im allgemeinen, in der eigenen Häuslichkeit ein Brausepulver zu nehmen mit mehr temperirtem, .abgestandenem Wasser. Um den übermäßigen Blutan drang vom Kopse auf die übrigen, von leichtem Frostschauer durchschüttelten Glieder und namentlich auf die Verdau ungsthätigkeit abzulenken, wasche man sich den ganzen Kopf anhaltend mit recht kaltem Wasser. Die greife Müdigkeit lasse man nicht iQtxx ubtx ch wenen, sondern stehe zeitig auf und mache in de, frischen Morgenluft einen tüchtigin Spa: ziergang. Das Vier regt die Verdauuna und Blutbildung, die Blutbewegung und , C ! - C ?, 1 r K i oamir oie rnayrung oer vroelrenoen Organe, sowie ihre Befreiung von ver brauchten, sogenannten Ermüdungsstoffen an, steigert die Leistungen der Muskeln und Nerven, des Gehirns und de Geistes und befähigt dadurch zu schweren und annrengenden Ardelten, zur leichteren Ertragung von Strapazen und zur besseren Ueberstebung mancher Krankheilen. Außerdem ist es ein werthvolles Hilfsmittel für gesellige und bildende Unterhaltung, sowie für viele gemeinnützige Bestrebungen. Ein Mißgriff ist eS daher auch, wenn die EnthsltfamkeitS, rereine daS Bier auf gleiche Stufe it dem Branntwein stellen. Freilich dürfe, wir, wie bei allem, so auch beim Bier trinken nicht in's Extrem gerathen, sonder müssen auf dem goldenen Mittel weg verweilen. Wir wollen nicht Sklaven deS BieraenusseS fein, sondern Herren desselben, damit uns daS Bier daS tst und blnbt,; waS es in Wahrheit sein soll: ein guter Freund und Sorgenbreche? ! Anlangt Mueoivi .Vest Havanna lllae?'.
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